Politiker des Grauens - Hubertus Heil und Philipp Mißfelder
Man ist ja immer wieder geneigt, deutsche Politiker nicht wirklich ernst zu nehmen und fährt damit auch meist ganz gut. Der von der politischen Kaste verbreitete Schwachsinn ist einfach zu dumm, als dass man sich ernsthaft mit ihm auseinandersetzen könnte. Außerdem verfügen die politischen Herrschaften über keinerlei Anknüpfpunkte zur Realwelt mehr, so dass Kritik oder auch nur Unverständnis sie einfach nicht mehr erreicht.
Huberts Heil, besser bekannt als das heillose Unheil der SPD ist auf Wahlkampftour. Leider sind diese lustigen Bilder wie er sich zusammen mit der RTL-Fernseherzieherin und Super Nanny Katharina Saalfrankzum absoluten Deppen macht, nicht frei verfügbar. Aber es lohnt sich dem Link zu folgen. ["Politiker des Grauens - Hubertus Heil und Philipp Mißfelder" mehr »]
"Gute Arbeit" - Hubertus Heil belügt sich selbst
Der gute Hubertus hat mal wieder pressemitgeteilt. Die SPD will den Menschen in Deutschland jetzt "Gute Arbeit" verschaffen, nachdem sie seit Jahren alles getan hat um gute und gut bezahlte Arbeitsplätze zu vernichten:
"Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit. Deshalb wollen wir Vollbeschäftigung. Arbeit muss menschenwürdig sein. Deshalb wollen wir Gute Arbeit"
Manchmal frage ich mich wirklich, was sich unsere Politiker so in die Birne knallen. Wer im Jahre 2007 noch von Vollbeschäftigung spricht, ist zumindest volltrunken. Es wird nie wieder eine Vollbeschäftigung geben, weil unsere Politik nur die Abzocker fördert um von denen Bestechungen zu erhalten.
Arbeit muss menschwürdig sein. Aber sicher doch. Deshalb verhindert die SPD ja auch den Mindestlohn, weil es so menschenwürdig ist für 3,20 Euro zu arbeiten. Deshalb will der Müntefering ja auch den Kombilohn, damit das Kapital die Arbeit auch noch subventioniert bekommt. Die Menschenwürde der SPD hat sie mit Hartz IV bewiesen.
Was "Gute Arbeit" im Sinne der SPD ist, wird ganz schnell klar wenn man in der Netzeitung nachliest, wie sich die Zahlen der Arbeitnehmer entwickelt haben, die neben ihrem Arbeitslohn noch Hartz IV beziehen müssen:
Dabei habe sich der Anteil der sogenannten Aufstocker, die trotz eines Arbeitseinkommens auf zusätzliche Leistungen zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes angewiesen sind, von 660.000 im Januar 2005 auf 1,2 Millionen im Januar 2007 fast verdoppelt, sagte IAB-Forscher Helmut Rudolph.
Das ist die "Gute Arbeit" der SPD. Aber ich bin immer mehr davon überzeugt, das Leute wie Heil, Müntefering, Beck und Struck ihre eigenen Lügen glauben und die Realtität gar nicht mehr wahrnehmen.
Selbst das Handelsblatt berichtet ja schon über Politiker mit Tunnelblick:
Wie Biber in ihre unterirdischen Wohnröhren steigen sie jetzt wieder in den Untergrund. Die Ferien sind vorbei, und Deutschlands Abgeordnete schieben sich in einem kilometerlangen Fußgänger-Tunnel von ihren Büros in den Bundestag – und zurück. „Das ist einmalig in der Welt: Unser Parlament muss nicht einmal mehr das Tageslicht zur Kenntnis nehmen“,
Das trifft den Kern der Dinge genau. Sie sind nicht mehr von dieser Welt. Nicht einmal mehr aus Bielefeld.
Und ob wir ihn spüren, den Aufschwung
Es macht ja wenig Sinn, das heillose Chaos der SPD zu kommentieren. Aber Hubertus Heil- und sinnlos übertrifft sich mal wieder selbst:
Heil betonte, dass es jetzt darum gehe, dass dieser Aufschwung ein Aufschwung für alle Menschen werde. So würden die Vorschläge von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) für die Konzentration der Arbeitsmarktpolitik helfen, dass auch Langzeitarbeitslose eine Beschäftigungschance bekommen. Erfolgreich habe die SPD Mindestlöhne für Gebäudereiniger, Bauhandwerker und Postdienstleister durchgesetzt. Der SPD-Generalsekretär kündigte an, seine Partei werde weiter Druck auf die CDU ausüben. "Wir brauchen den gesetzlichen Mindestlohn. Wer von morgens bis abends arbeitet, muss davon auch ohne zusätzliche staatliche Unterstützung leben können."
Er hat es irgendwie nicht mitgekriegt, das wir alle wissen, das die SPD im Bundestag gegen ihren eigenen Mindestlohnantrag gestimmt hat. Wir wissen auch wie die Teilhabe am Aufschwung für alle Menschen aussehen soll. Es wird den Massen soweit wie möglich alles weggenommen, damit das Großkapital dieses Geld verzocken und verprassen kann.
Die SPD ist eine große Umverteilerpartei von unten nach oben. Steinbrück, den keiner gewählt hat, versorgt das Großkapital mit einem Steuergeschenk nach dem anderen.
Hubertus Heil, nimm deine SPD und schleich dich. Du bist nicht sozialdemokratisch sondern neoliberal. Wie deine Partei. Die Menschen haben die Schnauze von dieser SPD und ihren Lügen voll.
Die Linkspartei wird ewige Opposition bleiben
hat der Peter Struck in Hannover verkündet wo es eigentlich um die Zukunft der SPD gehen sollte. Aber vielleicht liegt die Zukunft der SPD ja nur darin, das die Linkspartei ewige Opposition bleibt.
In Hannover beschäftigten sich die Genossen erneut mit ihrem Ex-Vorsitzenden Oskar Lafontaine. Das Angebot des Vorsitzenden der Linken, SPD-Chef Kurt Beck unter bestimmten Bedingungen zum Bundeskanzler zu wählen, ist von der SPD erneut abgelehnt worden. „Das Angebot ist lächerlich. Wir halten uns an den Koalitionsvertrag. Die Linkspartei wird ewige Opposition bleiben“, sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck der „Bild am Sonntag“. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sagte: „Lafontaine ist ein Windbeutel.“ Beck hatte die Äußerungen Lafontaines am Samstag auf einem SPD-„Zukunftskongress“ in Hannover als nicht ernst zu nehmen bezeichnet.
Der Scherz den sich Oskar Lafontaine mit Beck als möglichem Kanzler erlaubte, hat die ganze Hühnerschar der SPD aufgescheucht. Das könnte noch lustig werden. Demnächst tritt Oskar des Morgens vor die Presse und sagt "Huh" und schon schlagen die SPDler alle erschreckt mit den Flügeln und ein paar fallen von der Stange. Was mag Hubertus Heil nur gegen Windbeutel haben? Er kriegt das Maul doch sonst so weit auf. Aber wahrscheinlich kleckert er die Sahne immer auf die Krawatte und dann schimpft Mama.
Schön ist auch das Struck sich an den Koalitionsvertrag hält. Dann macht das wenigsten die SPD. Das reicht ja auch. Die CDU scheint mittlerweile ja schon neue Befehle zu haben.
Zukunftskonvent der SPD
Es gibt immer wieder Wortkombinationen die völlig bescheuert klingen. In einer hochwichtigen Pressemitteilung teilt uns die SPD mit, das sie eine Zukunft der SPD nicht nur für möglich hält, sondern auch noch in Hannover darüber diskutieren will. Aus Hangover kamen doch Schröder und Gabriel. Das ist echt zukunftsweisend. Der Manchesterkapitalismus ist doch die einzig verbliebene Vision der SPD und der liegt nicht in der Zukunft, sondern Mitte bis Ende des 18. Jahrhunderts. Die Folge dieser Verirrung war die Arbeiterbewegung.
Aber gut, woher sollen Kurt Beck und Hubertus Heil das wissen. Müntefering und Struck interessiert es nicht und Steinbrück ist mit seinem Freund Koch ja der Hauptvertreter dieser Irrlehre.
Wie allerdings kriegen die das Wort Zukunft in ihren Marsch zurück in die Vergangenheit. Oder ist Hannover so eine esoterische Veranstaltung, in der man darüber sprechen will, was wäre, wenn man sich nicht an die Bosse und deren billigste Handlanger verkauft hätte. Möchte man wenigstens von einer Zukunft träumen, wenn man schon keine mehr hat? Vielleicht kann ja auch noch Benneter etwas über mitreißende Reden sagen, oder Scholz über die reine Kraft der Intelligenz. Es geht ganz sicher um Esoterik. So verblendet können die nicht sein, sich selbst noch ernst zu nehmen.
SPD verschiebt Mindestlohn auf den St. Nimmerleinstag
Es macht keinen Spaß mehr vorauszusagen was die SPD als nächstes tut. Die sind so verkommen, das man einfach nur die schmutzigste Variante annehmen muss und schon liegt man richtig. Wie uns die Netzeitung gerade wissen lässt, verschiebt die SPD das Thema Mindestlohn auf den Wahlkampf.
Vor ein paar Tagen erst schrieb ich in diesem Blog das Hubertus Heil ein Lügner ist, wenn er behauptet, sich für den Mindestlohn einzusetzen. Das war am Montag. Abends kriegte ich in der Kneipe Ärger mit unserem Altsozialdemokraten. Der meinte ich formuliere zu hart. Eben nicht. dem Heil, dem Struck, dem Müntefering und all den anderen falschen Genossen, ist es doch völlig egal, ob jemand von seinem Lohn leben kann. Die leben doch prima. Diäten, Bestechung, Wohltaten. Denen fehlt es doch an nichts. Die sind doch fein raus. Ob da einer im Lande mit 3,70 die Stunde nach Hause geht, das juckt die nicht.
Die träumen wie Müller, Schröder und Konsorten davon, die großen Konzernchefs mit den Millionen zu sein, oder wie Gabriel von irgendwelchen Exkursionen mit Herrn Hartz und dem Verramschen des deutschen Bio-Diesels an die Ölmultis. Diese SPD ist nicht mehr das kleinere Übel, sie ist das Grundübel.
Besonders geil finde ich, das Peter Struck es als Erfolg verbucht wenn es keinen Mindestlohn gibt und uns nun ein paar Änderungen am Entsendegesetz als politische Großtat verkaufen will. Dem sollte man den Mopedführerschein entziehen. Der Mann redet wirr. Der ist nicht mehr zur Führung eines KFZ geeignet.
Hubertus Heil ist ein Lügner
Hubertus Heil scheint alle Menschen für völlig bescheuert zu halten und lügt dreist zum Thema Mindestlohn in der Gegend herum:
«Wir werden nicht locker lassen, bis wir den Ball im Tor haben»
Damit möchte Herr Heil bei den wenig verbliebenen Leuten, die der SPD auch nur noch ein Wort glauben, den Eindruck erwecken, als gäbe es in der SPD irgendjemanden der sich noch für Arbeitnehmer und deren Löhne, oder gar einen Mindestlohn interessiere.
Dem ist aber nicht so. Es gibt in diesem Parlament eine Mehrheit, mit der ein Mindestlohn sofort machbar wäre. Es gibt eine regierungsfähige linke Mehrheit. Aber genau das will weder Herr Heil, noch der Verräter Müntefering. Sie wollen nur so tun als ob.
Sie reden ruhigen Gewissens von einem Mindestlohn, von dem sie wissen, das er mit der neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen CDU/CSU nicht zu haben ist. Sie reden genauso verantwortungslos und verräterisch, wie sie handeln. Die SPD ist nur noch Auftragsredner von Mohn/Bertelsmann und INSM.
Hubertus Heil fordert die Einhaltung alter Bestechungsabkommen
Bisher war es üblich, das auch nach einem Regierungswechsel, die alten Bestechungsabkommen weiterliefen. Die von der vorhergehenden Regierung oder der Wirtschaft mit Pöstchen versorgten Abgeordneten, blieben im Amt, bis sie ihre Positionen auf biologischem Weg räumten. Für diejenigen, die von der neuen Regierung abgefunden werden mussten, oder die ihre Aufgaben für die Wirtschaft erledigt hatten, wurden einfach neue Pöstchen erfunden. Alle waren zufrieden.
Jetzt hat Michael Glos, dieses intelligente System der Politikerversorgung aufgekündigt. Werner Müller, der als Wirtschaftsminister persönlich dafür gesorgt hatte, das der Beihilferahmens der EU für die Steinkohle verlängert wurde und der über eine Ministererlaubnis, die er von seinem Staatssekretär unterschreiben ließ, der Ruhrkohle AG die Degussa verschaffte, war sich sicher, das er den so massiv von ihm auf Kosten der Bürger zusammengestohlenen Konzern, bis an sein Lebensende führen dürfe. Natürlich ging es ihm nicht um die Führung des Unternehmens sondern um die Privatpfründe die ihm der Börsengang bieten würde. Das kennen wir ja von Herrn Mehdorn.
Aber nun spielt Michael Glos nicht mehr mit. Er will nicht das Müller, das von ihm so fein gebastelte Unternehmen an die Börse bringt und Rüttgers will das auch nicht. Es ist nicht klar, ob sie einen CSU-Mannen versorgen müssen, der beim Großen Schlachtfest der Stoibernachfolge, keinen Posten bekommt, oder ob sie einfach das alte System aufkündigen wollen, da sie nicht glauben, das die SPD in Deutschland noch einmal an die Regierung kommt. Söder als RAG Vorstandsvorsitzender ist eine nette Vorstellung.
Auf jeden Fall haben sie mit dieser Aufkündigung des Bestechungsabkommens Hubertus Heil auf den Plan gerufen. Der spricht in einer Pressemitteilung zwar von hundertausend industriellen Arbeitsplätzen die dabei betroffen seien, will aber wohl nur der CDU/CSU klar machen, das die SPD dann eben auch die Pfründen der Schwarzen angreifen will.
Für die deutsche Steinkohle und die Degussa ist es egal von welchem unfähigen Ex-Politiker sie nicht geführt werden. Aber für die bisher so ausgeglichene deutsche Bestechungsszene sind große Veränderungen zu erwarten. Die Zukunft dürfte spannend sein.
SPD - Ein Heil für alles
Mensch muss die Personaldecke bei der SPD dünn sein:
Hubertus Heil in Bad Münstereifel Montag, 14. Mai 2007 11:50
Hubertus Heil diskutiert mit Bürgerinnen und Bürgern in Unna Montag, 14. Mai 2007 11:52
Hubertus Heil beim Kreisparteitag der SPD-Lippe Montag, 14. Mai 2007 11:54
Sozialdemokratische Familienpolitik auf Erfolgskurs Montag, 14. Mai 2007 12:21
Dreimal Heil und einmal Humme. Das Unheil kennen wir ja nun zur Genüge, aber wer um Himmels Willen ist Christel Humme, ach so, familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, kein Wunder das man die nicht kennt, die SPD macht ja keine Familienpolitik mehr. Schon ziemlich lange nicht mehr. Haben die wahrscheinlich aufgegeben, weil sie auch davon keine Ahnung haben.
Aber es macht mir schon Angst das mir die SPD nur von einer unbekannten Frau und dafür dreimal von dem dunklen Unheil der SPD berichtet, in nicht einmal einer halben Stunde. Kann nicht mal jemand in die Partei eintreten, das die auch noch einen mehr haben, über den die was sagen können.
Aber wenigstens steht da noch nicht:
Hubertus Heil auf dem Klo Montag 14.Mai,2007 12:35
Hubertus Heil produziert heftige Geräusche auf dem Klo Montag 14.Mai,2007 12:37
Hubertus Heil stinkt zum Himmel Montag 14.Mai,2007 12:39
Hubertus Heil raschelt auf dem Klo mit Papier Montag 14.Mai,2007 12:42
Hubertus Heil hat vergessen die Hosentür zu schließen Montag 14.Mai,2007 12:48
Aber ich befürchte das uns auch diese Meldungen vom Leben und Wirken des Hubertus Heil uns nicht erspart bleiben. Auch dumme Nachrichten sind eben Nachrichten und irgendwas wird die Presse wohl gnädigerweise aufgreifen.
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