Leserbrief: Friedensaktivisten gegen Militärfetischisten
Zuschrift von Jannik W. am 23. Mai 2009
Im Grunde hat Herr Heinrich Hannover, deutscher Jurist, Autor und Litten-Preisträger, in seinem Artikel (von Ihnen veröffentlicht) "Verschwiegene Geschichte" bereits alles notwendige aufgezählt und erklärt was man wissen muß, um die heutigen Wirrungen der deutschen Politik zu verstehen. Wer es nach einem solchen Artikel immer noch nicht wahr haben will, dem könnte man Desinteresse oder etwa Teilhabe unterstellen. Unwissenheit aber kann nicht mehr als Argument aufrecht erhalten werden. Dafür wurde bereits so viel und zu oft über jene Verhältnisse geschrieben.
Es scheint aber doch eher eine Sache des Glaubens zu sein. Ein Glaube der durch manipulatives Handeln in eine Richtung versucht wird zu lenken um Mehrheiten zu gewinnen. Doch wozu? Warum braucht man Mehrheiten, wenn man doch sowieso das macht was man will? Völlig irrelevant ob nun die CDU die Regierung stellt, oder die SPD. Selbst in den anderen Parteien sitzen bisweilen Menschen die man ebenso gut als "Agent Provocateur" bezeichnen könnte, wenn man sich denn die Mühe machen würde darüber zu recherchieren. Warum sollte es denn auch heute anders sein, als zu jeder anderen Zeit? Nein - Deutschland hat sich nicht geändert, Deutschland hat erneut nur die Prinzipien manipuliert. Wieder einmal.
Der islamistische Terror. Kaum mehr einem normal denkendem Menschen einzureden. Und doch gibt es diese eigenartigen Übereinstimmungen, die einen immer wieder zum nachdenken anregen. Gedankliche Verknüpfungen wie zum Beispiel bei den Wörtern "Al-Fatah" und "Terrorcamps".
Die Al Fatah strebte "damals" die Errichtung eines demokratischen und säkularen Staates im gesamten Gebiet des historischen Palästina mit gleichen Rechten für Muslime, Christen und Juden an. Genau dafür erhielten sie die Argumentation das sie "faktisch" die Vernichtung des Staates Israel forderten. Wenn ich nun aber weiter denke, stellt sich mir die ernsthafte Frage "wenn jeder gleiche Rechte bekommt, macht es dann einen Unterschied wie das Land genannt wird?". Aber egal, diese Frage sollte jeder für sich beantworten.
Wie sieht es aus, wenn eine große Bevölkerungsgruppe ihre Rechte verboten bekommt? Wenn Rechte durch Regierende unterdrückt oder abgeschafft werden? Besteht dann nicht die Gefahr für die Regierenden, dass man sich diese, seine Rechte mit allen Mitteln zurück erkämpfen muß? Wenn demokratische Grundstrukturen so verändert werden, dass es auf demokratischem Wege nicht mehr möglich ist sie für sich in Anspruch zu nehmen - ist dann nicht das Recht des Widerstandes oberste Pflicht? Wie sonst sollte man zu seinen Rechten kommen? Wie sonst liesse sich ein erneuter Weg in einen totalitären Staat aufhalten, wenn einem alle friedlichen Wege versperrt werden? Und gilt diese Überlegung nicht auch für Deutschland?
Fragen über Fragen, die sich vielleicht besser jeder einmal stellen sollte - vorrausgesetzt er erkennt die aktuelle politische Struktur oder ist auf dem Laufenden was die politischen Aktivitäten des eigenen Landes betrifft.
Der islamistische Terror hat seine Wirkung verloren, denn es ist kein Terror und wird nie einer sein. Es ist ein Kampf um eigene Rechte und gegen totalitäre Kräfte.
Der Terror der Baader-Meinhof Gruppe.., es war kein Terror und wird nie einer sein. Es war der Kampf um eigene Rechte und gegen totalitäre Kräfte.
Sind wir nicht alle Terroristen?
Beste Grüße
Jannik W.
Pseudonym: Der volle Name des Autors ist der Redaktion bekannt
Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft
Aus aktuellem Anlass eine Aufbereitung des Artikels vom 08.11.2008
Amok, Terror, Aufstände, Demonstrationen - Begriffe die einzig einer Ursache zu Grunde liegen, glaubt man einer These des Hans Magnus Enzensberger: "Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft"
Hans Magnus Enzensberger, Schriftsteller, Essayist und Verleger, beschreibt in seinem Buch „Aussichten auf den Bürgerkrieg“ die Zeichen der Verlierer aus der Gesellschaft. Diejenigen Verlierer, "die", so Enzensberger, "sich dann aus dem gesellschaftlichen Konsens ausgeschlossen fühlen und im Extremfall zu Vandalismus und Konfrontation mit der restlichen Gesellschaft neigen".
[Update 20.11.08] "Perspektivlosigkeit einzelner Bevölkerungsgruppen und deren Abkopplung vom allgemeinen Wohlstandsniveau könnte, lt. Datenreport 2008, ein Risiko und Konfliktpotenzial für die Demokratie darstellen", meldet die Zeit.
["Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft" ... »]
Amok, Terror, Aufstände, Demonstrationen - Begriffe die einzig einer Ursache zu Grunde liegen, glaubt man einer These des Hans Magnus Enzensberger: "Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft"
Hans Magnus Enzensberger, Schriftsteller, Essayist und Verleger, beschreibt in seinem Buch „Aussichten auf den Bürgerkrieg“ die Zeichen der Verlierer aus der Gesellschaft. Diejenigen Verlierer, "die", so Enzensberger, "sich dann aus dem gesellschaftlichen Konsens ausgeschlossen fühlen und im Extremfall zu Vandalismus und Konfrontation mit der restlichen Gesellschaft neigen".
[Update 20.11.08] "Perspektivlosigkeit einzelner Bevölkerungsgruppen und deren Abkopplung vom allgemeinen Wohlstandsniveau könnte, lt. Datenreport 2008, ein Risiko und Konfliktpotenzial für die Demokratie darstellen", meldet die Zeit.
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20 Jahre Gefängnis wegen download ... petitionsaufruf durch R.O.G
20 Jahre Gefängnis wegen Download und Verbreitung eines Artikels ... über die Rolle der Frau im Koran/Islam!

Trotz des Rechts auf Meinungsfreiheit, das in der afghanischen Verfassung festgeschrieben ist - wurde ein 23 jähriger Student und Journalist erst zum Tode durch Erhängen und dann, auf Grund von Protesten, zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Reporter-Ohne-Grenzen startet hier eine Petitionskampagne und fordert den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai auf, sich für den verurteilten Journalisten einzusetzen.
Viele Unterschriften wären hier sinnvoll und vielleicht auch hilfreich ...
Zur Petitionsliste geht es hier lang.

Quelle: reporter-ohne-grenzen.de
Trotz des Rechts auf Meinungsfreiheit, das in der afghanischen Verfassung festgeschrieben ist - wurde ein 23 jähriger Student und Journalist erst zum Tode durch Erhängen und dann, auf Grund von Protesten, zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Reporter-Ohne-Grenzen startet hier eine Petitionskampagne und fordert den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai auf, sich für den verurteilten Journalisten einzusetzen.
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