Genüsslich erinnert sich ganz Deutschland noch an den schlauen Fälscher Konrad Kujau, der zusammen mit dem Nazi-Narren und "Reporter" Gerd Heidemann, die Hitler-Tagebücher für rund fünf Millionen Euro an den Stern vertickte. Ein Rauschen wie bei einem Jahrhundertsturm ging durch den deutschen und internationalen Blätterwald. Zweiundsechzig Bände von Adolf ganz persönlich.
Es war die persönliche Gier einiger weniger und der Versuch das liberale und demokratische Erbe des Sterngründers Henri Nannen auf den Bertelsmann/Mohn-Kurs zu bringen. Weg von der politische Wahrheit und hin zu einem Lifestile-Magazin war der Auftrag des damalige "Stern"-Chefredakteur Peter Koch. Wenigstens waren die Leser nicht so dumm dieses Spielchen mitzumachen.
Der Stern ist heute zu einem bunten Blättchen verkommen, dessen politischer Kopf Hans-Ulrich Jörges, bestenfalls als vollständige Überzeichung eines Journalisten durchgeht und der Anerkennung nur innerhalb seiner neoliberalen Religionsgemeinschaft findet.
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Möllring müsste Müllring heißen, er sammelt den Müll in den Straßen
Der Hartmut Möllring ist ein ganz ein scharfer Hund. Er ist Finanzminister in Niedersachsen. Das bedeutet nun nicht etwas das er Verantwortung für die Menschen im Land Niedersachen und deren Wohlergehen hat, sondern das er die Vorgaben seiner neoliberalen Mitfundamentalisten gegen die Bürger leichter durchsetzen kann. Gut gedeckt durch den Schutzpatron der Bestechlichkeit, den heiligen Norbert "Sankt Corruptus" Lammert, der zur Zeit den Präsidenten des deutschen Bundestages gibt und seinen Ministerpräsidenten Wulff, versucht er für seine neoliberale und wirtschaftsfaschistische Religion Stimmung zu machen.
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Der jüdische Antisemit
Irgendwie erinnert mich Henryk M. Broder an Friedrich Nietzsche. Selbst wenn er völlig falsch liegt ist er immer noch ein Genuss.
Nun hat Broder also den jüdischen Antisemiten in Hajo Meyer, wegen dessen Buch "Das Ende des Judentums", entdeckt. Natürlich kann ein Jude Antisemit sein. Das steht außer Frage. Wir haben sogar eine ganze Partei, nämlich die FDP, die Deutschland und die Deutschen nicht leiden kann. Bei den anderen sieht es übrigens nicht viel besser aus.
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Nun hat Broder also den jüdischen Antisemiten in Hajo Meyer, wegen dessen Buch "Das Ende des Judentums", entdeckt. Natürlich kann ein Jude Antisemit sein. Das steht außer Frage. Wir haben sogar eine ganze Partei, nämlich die FDP, die Deutschland und die Deutschen nicht leiden kann. Bei den anderen sieht es übrigens nicht viel besser aus.
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Unglaublich, aber traurige Wahrheit!
Unsere Politclowns lassen nun wirklich keinen Tag mehr vergehen, ohne uns zu zeigen, wie bescheuert sie sind. Zehn Minuten Zeitungslektüre, ein Blick auf die Webseiten der Parteien und schon rauft man sich die Haare. Rin in die Kartoffeln, rut aus die Kartoffeln. Denn sie wissen wirklich nicht was sie tun.
Hendrik M. Broder hat auf seiner Website eine Kolummne „Der Schmock der Woche“, ich überlege ernsthaft eine Rubrik „Trottel des Tages“ zu schaffen. Allerdings habe ich Angst, das selbst eine Tageseinteilung nicht reicht. Wahrscheinlich braucht man den Trottel des Vormittags, Nachmittags und Abends. Nachts sind die Komiker nicht ganz so aktiv.
Aber heute kann schon um neun Uhr morgens, festgestellt werden, wer wahrscheinlich der heutige Titelträger wird. Es ist der CDU-Wohnungsbauexperte Georg Brunnhuber.
Sie erinnern sich. Zum 1. Januar 2006 wird die Eigenheimzulage abgeschafft. Also übermorgen. Man kann über diese Entscheidung geteilter Meinung sein, aber nun freuen wir uns, dass diese Laienspielschar die sich Regierung nennt, überhaupt mal was entschieden hat. Der Aufschrei war auch nicht allzu groß und es scheint sogar eine leichte Erholung auf dem Bau zu geben, weil nun endlich Klarheit herrscht.
Das passte nun allerdings Herrn Brunnhuber, ganz und gar nicht. Noch bevor die Eigenheimzulage wirklich abgeschafft ist, schafft der Schorsch sie neu an. Allerdings erst für 2007. Toll. Da freuen wir uns aber alle. Er will die zwar ein wenig anders, aber er schafft Hoffnung. Hoffnung für 2007.
Alle die nun Verträge schon fast unterschriftsreif vor sich liegen haben, nehmen nun den großen Aktenordner und heften die Dinger ab, stellen den Ordner in die Besenkammer. Ende der Investition. Nur weil ein völlig abgedrehter Hinterbänkler sein Wasser nicht halten kann.
Das allerschlimmste aber ist. Wir können solche Pfeifen nicht rausschmeißen. Die dürfen unser Land kaputt machen, und wir können nichts tun. Wir brauchen einen Intelligenztest bevor so ein Komiker in ein Parlament darf. Wer die Aufnahme in einen Kindergarten nicht schafft, darf auch in kein Parlament. Leere Hallen soweit das Auge reicht, wären die Folge. Schön.
Hendrik M. Broder hat auf seiner Website eine Kolummne „Der Schmock der Woche“, ich überlege ernsthaft eine Rubrik „Trottel des Tages“ zu schaffen. Allerdings habe ich Angst, das selbst eine Tageseinteilung nicht reicht. Wahrscheinlich braucht man den Trottel des Vormittags, Nachmittags und Abends. Nachts sind die Komiker nicht ganz so aktiv.
Aber heute kann schon um neun Uhr morgens, festgestellt werden, wer wahrscheinlich der heutige Titelträger wird. Es ist der CDU-Wohnungsbauexperte Georg Brunnhuber.
Sie erinnern sich. Zum 1. Januar 2006 wird die Eigenheimzulage abgeschafft. Also übermorgen. Man kann über diese Entscheidung geteilter Meinung sein, aber nun freuen wir uns, dass diese Laienspielschar die sich Regierung nennt, überhaupt mal was entschieden hat. Der Aufschrei war auch nicht allzu groß und es scheint sogar eine leichte Erholung auf dem Bau zu geben, weil nun endlich Klarheit herrscht.
Das passte nun allerdings Herrn Brunnhuber, ganz und gar nicht. Noch bevor die Eigenheimzulage wirklich abgeschafft ist, schafft der Schorsch sie neu an. Allerdings erst für 2007. Toll. Da freuen wir uns aber alle. Er will die zwar ein wenig anders, aber er schafft Hoffnung. Hoffnung für 2007.
Alle die nun Verträge schon fast unterschriftsreif vor sich liegen haben, nehmen nun den großen Aktenordner und heften die Dinger ab, stellen den Ordner in die Besenkammer. Ende der Investition. Nur weil ein völlig abgedrehter Hinterbänkler sein Wasser nicht halten kann.
Das allerschlimmste aber ist. Wir können solche Pfeifen nicht rausschmeißen. Die dürfen unser Land kaputt machen, und wir können nichts tun. Wir brauchen einen Intelligenztest bevor so ein Komiker in ein Parlament darf. Wer die Aufnahme in einen Kindergarten nicht schafft, darf auch in kein Parlament. Leere Hallen soweit das Auge reicht, wären die Folge. Schön.
Israel nach Deutschland verlegen.
Mahmud Ahmadinedschad, der iranische Staatspräsident, hat zwar eine etwas eigentümliche Art um Schläge zu bitten, aber diesmal sollten wir doch noch mal nachdenken. Zwar will Henryk M. Broder nach seinem Spiegelartikel lieber das von Ajatollah Chamenei geforderte Referendum, aber das liegt nur daran, das er den Isralis das schöne Wetter erhalten will und sich damit einen Urlaubsort.
Wir aber sollten Ahmadinedschads Vorschlag wirklich aufgreifen. Israel ist rund 21.000 Quadratkilometer groß. Das sind 5,8 Prozent unserer Fläche, das bekommen wir leicht unter. Israel hat 6,3 Millionen Einwohner, bei der letzten Vereinigung haben wir 18 Millionen aufgenommen. Die Einwohner Israels haben eine mehr als doppelt so hohe Geburtenrate und sind im Durchschnitt 10 Jahre jünger wie wir.
Die einzige Schwierigkeit dürfte darin bestehen, das wir den Israelis keinen eigenen Staat, sondern ihnen nur eine Umbenennung Deutschlands und Sonderrechte wie sie die dänische Minderheit hat, anbieten können. Allerdings bieten wir genau das gleiche abenteuerliche Bild an Politclowns und könnten die Knesset, ohne das es auffallen würde, sofort in dem Bundestag assimilieren. Selbst hebräische Reden würden nicht stören, da bei uns eh niemand mehr auf die Lügen lauscht. Selbst unsere Neonazis sind kein Problem, wenn die erst mal vor einem ausgewachsenen Israeli stehen, passiert das, was bei diesen Helden immer passiert, sie ziehen den Schwanz ein.
Für uns gibt es keine Probleme. Den Umzug lassen wir die arabischen Staaten bezahlen und nehmen billige Kredite von der Weltbank für den Wohnungsbau. Hebräisch als zusätzliche Amtssprache ist auch kein Problem, weil die Sprache unserer Ämter eh kein Mensch mehr versteht. Unsere Formulare und Gesetze sind vielfach wahrscheinlich schon in hebräisch abgefasst, was nur deshalb nicht auffällt, weil sie keiner liest.
Aber welche Chance läge in dieser Vereinigung. Ein ganzes Volk von Kämpfern könnte seine Kraft auf die Wirtschaft legen ohne um ihr Leben fürchten zu müssen. Das wäre eine Initialzündung wie sie besser nicht sein könnte. Geburtenstarke Jahrgänge würden unseren Renten nützen und die neu entstehenden Arbeitsplätze unserem gesamten Sozialsystem. Da liegt die Chance für ein neues Wirtschaftswunder.
Aber wie immer will der Broder nicht. Der gönnt es uns einfach nicht. Ich meine, ich kann ihn ja verstehen, aber der Gedanke, der Gedanke, der hat was.
Wir aber sollten Ahmadinedschads Vorschlag wirklich aufgreifen. Israel ist rund 21.000 Quadratkilometer groß. Das sind 5,8 Prozent unserer Fläche, das bekommen wir leicht unter. Israel hat 6,3 Millionen Einwohner, bei der letzten Vereinigung haben wir 18 Millionen aufgenommen. Die Einwohner Israels haben eine mehr als doppelt so hohe Geburtenrate und sind im Durchschnitt 10 Jahre jünger wie wir.
Die einzige Schwierigkeit dürfte darin bestehen, das wir den Israelis keinen eigenen Staat, sondern ihnen nur eine Umbenennung Deutschlands und Sonderrechte wie sie die dänische Minderheit hat, anbieten können. Allerdings bieten wir genau das gleiche abenteuerliche Bild an Politclowns und könnten die Knesset, ohne das es auffallen würde, sofort in dem Bundestag assimilieren. Selbst hebräische Reden würden nicht stören, da bei uns eh niemand mehr auf die Lügen lauscht. Selbst unsere Neonazis sind kein Problem, wenn die erst mal vor einem ausgewachsenen Israeli stehen, passiert das, was bei diesen Helden immer passiert, sie ziehen den Schwanz ein.
Für uns gibt es keine Probleme. Den Umzug lassen wir die arabischen Staaten bezahlen und nehmen billige Kredite von der Weltbank für den Wohnungsbau. Hebräisch als zusätzliche Amtssprache ist auch kein Problem, weil die Sprache unserer Ämter eh kein Mensch mehr versteht. Unsere Formulare und Gesetze sind vielfach wahrscheinlich schon in hebräisch abgefasst, was nur deshalb nicht auffällt, weil sie keiner liest.
Aber welche Chance läge in dieser Vereinigung. Ein ganzes Volk von Kämpfern könnte seine Kraft auf die Wirtschaft legen ohne um ihr Leben fürchten zu müssen. Das wäre eine Initialzündung wie sie besser nicht sein könnte. Geburtenstarke Jahrgänge würden unseren Renten nützen und die neu entstehenden Arbeitsplätze unserem gesamten Sozialsystem. Da liegt die Chance für ein neues Wirtschaftswunder.
Aber wie immer will der Broder nicht. Der gönnt es uns einfach nicht. Ich meine, ich kann ihn ja verstehen, aber der Gedanke, der Gedanke, der hat was.
Warum die Eier nicht mehr in Stern oder Spiegel eingewickelt werden - das System Mohn.
Als ich Kind war, ja auch ich bin nicht alt zur Welt gekommen, gab es bei uns noch den Eiermann. Der Eiermann war ein Bauer aus dem Umfeld der schon damals eingesehen hatte, das weder die Böden noch das Klima unserer Gegend für Ackerbau so richtig geeignet waren.
Also produzierte er Eier und Geflügel und lieferte die direkt an seine Kunden. Vielleicht die Keimzelle der Selbstvermarktung. Er war damals schon ein schlauer Bauer und las Spiegel und Stern. Weil er ein wirklich kluger Bauer war, packte er seine Eier in die Seiten dieser Zeitungen, und betrieb auf diesem Weg Recycling.
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Also produzierte er Eier und Geflügel und lieferte die direkt an seine Kunden. Vielleicht die Keimzelle der Selbstvermarktung. Er war damals schon ein schlauer Bauer und las Spiegel und Stern. Weil er ein wirklich kluger Bauer war, packte er seine Eier in die Seiten dieser Zeitungen, und betrieb auf diesem Weg Recycling.
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Medienschelte ein Sakrileg unserer Zeit?
Gerade gestern haben sich unsere Zeitungsverleger mal wieder so richtig aufgeplustert, als ihnen der wahrlich unselige Otto Schily ihr Verhalten im Wahlkampf vorwarf. Wenn jemand Kritik an unseren Medien übt, ist das dann gleich immer ein Angriff auf die Pressefreiheit? Oder ist es vielmehr so, das unsere Medien die Pressefreiheit zu Gunsten der Werbeeinnahmen längst verkauft haben?
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Die wahren Wahlverlierer - Demoskopen, Meinungsmacher und Experten
Wir haben ein Wahlergebnis, oder doch zumindest fast ein Ergebnis. Ob es nun wirklich an Dresden hängt oder nicht ist belanglos, wenn es um die wahren Verlierer der Wahl geht.
Wäre es nach unseren Demoskopen gegangen, hätten wir ja eigentlich zu Hause bleiben können. Seit Monaten haben sie uns ja unaufhörlich eingehämmert, was wir zu wählen haben.
Dummerweise haben wir uns aber nicht an ihre Vorgaben gehalten. Besonderen Spass habe ich dabei immer an Klaus-Peter Schöppner von Emnid der geradezu einen besessenen Kampf gegen jedes linke oder grüne Gedankengut führt. Das war sogar n-tv zu viel des religiösen Eifers, so das die sich lieber für Forsa als Partner entschieden haben.
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Wäre es nach unseren Demoskopen gegangen, hätten wir ja eigentlich zu Hause bleiben können. Seit Monaten haben sie uns ja unaufhörlich eingehämmert, was wir zu wählen haben.
Dummerweise haben wir uns aber nicht an ihre Vorgaben gehalten. Besonderen Spass habe ich dabei immer an Klaus-Peter Schöppner von Emnid der geradezu einen besessenen Kampf gegen jedes linke oder grüne Gedankengut führt. Das war sogar n-tv zu viel des religiösen Eifers, so das die sich lieber für Forsa als Partner entschieden haben.
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Michael Wolffsohn, die Dummheit und der Antisemitismus
So nun haben wir es schriftlich. Weil er als Jude die Folter nicht rundweg abgelehnt habe, sei er das Opfer einer gezielten Hatz geworden, tönt Professor Wolffsohn in der FAZ. Doch worum ging es wirklich?
Der Historiker und Professor an der Bundeswehruniversität in München hatte am 5. Mai in der n-tv-Talksendung "Maischberger" erklärt: "Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim". Als Frau Maischberger sichtlich irritiert nachfasste, setzte er noch den Satz "Wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern" hinzu.
Mit diesen beiden Sätzen hatte er sich als Historiker diskreditiert, weil er als Historiker wissen muss, dass Folter zwar eine Bestätigung der Anschuldigungen bringt, aber nicht die Wahrheit. Sollten ihm vielleicht die Hexenprozesse und die Folterungen der griechischen Junta entgangen sein? Hat er vielleicht die Folterungen der Gestapo nie bewusst wahrgenommen?
Damit hat er sich aber auch als Professor an einer Bundeswehrhochschule diskreditiert. Wenn seine Antwort auf die Folterungen im Irak durch amerikanische Besatzungssoldaten die Forderung nach der Freigabe der Folter ist, darf er die jungen Offiziere der Bundeswehr keinesfalls mehr beeinflussen. Schlussendlich hat er sich auch als Jude diskreditiert. Der millionenfache Mord des Holocaust wurde nur möglich, weil mittels gut bezahlter, beamteter Helferlein offensichtliches Unrecht zu Recht gemacht wurde. Zumindest diese Folge seines Satzes hätte ihm als deutschem Staatsbürger sofort klar sein müssen.
Aber Michael Wolffsohn hat das Recht sich zu irren. Er hat das Recht im Fernsehen dummes Zeug zu erzählen. Er darf auch in seinen Ämtern bleiben. Andere mit größeren Fehlleistungen machen das bei uns nicht anders.
Michael Wolffsohn hat allerdings nicht das Recht sich darüber aufzuregen, dass er von allen Seiten Kritik bekommt. Er muss hinnehmen, dass jedermann seinen Rücktritt fordert und seine Dummheit als Dummheit bezeichnet.
Das Michael Wolffsohn sich plötzlich als Jude verfolgt fühlt, ist eine Frechheit sonder gleichen. Dass er die Folgen seiner Dummheit und historischen Ignoranz als Antisemitismus bewertet, zeigt, dass er jede Bodenhaftung verloren hat. Wir haben in diesem unserem Lande genug damit zu tun, wirklichen Antisemitismus zu bekämpfen. Derartige Schutzbehauptungen machen diesen Kampf nicht leichter. Die Rechten und die Nazis werden sich behaglich hinter Wolffsohns Anwürfen verstecken und den Kampf gegen Antisemitismus und den Fremdenhass viel schwerer machen.
Es ist kein Antisemitismus, Falsches als Falsch und Lüge als Lüge zu bezeichnen. Es gibt auch keinen Grund, die dummen Aussagen eines jüdischen Professors weniger scharf zu beurteilen als die eines islamischen, christlichen oder sonstigen Professors.
Es ist eben nicht die Religion oder Herkunft die einen gerechten und guten Menschen macht oder die Fehlerfreiheit garantiert. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Römer 3, Vers. 23 zu zitieren: "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." Leider fehlt mir ein digitaler Talmud, um eine ähnliche Stelle daraus zu zitieren.
Wer es lieber etwas weltlicher mag, dem mag das Schillerzitat helfen: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens."
Der Historiker und Professor an der Bundeswehruniversität in München hatte am 5. Mai in der n-tv-Talksendung "Maischberger" erklärt: "Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim". Als Frau Maischberger sichtlich irritiert nachfasste, setzte er noch den Satz "Wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern" hinzu.
Mit diesen beiden Sätzen hatte er sich als Historiker diskreditiert, weil er als Historiker wissen muss, dass Folter zwar eine Bestätigung der Anschuldigungen bringt, aber nicht die Wahrheit. Sollten ihm vielleicht die Hexenprozesse und die Folterungen der griechischen Junta entgangen sein? Hat er vielleicht die Folterungen der Gestapo nie bewusst wahrgenommen?
Damit hat er sich aber auch als Professor an einer Bundeswehrhochschule diskreditiert. Wenn seine Antwort auf die Folterungen im Irak durch amerikanische Besatzungssoldaten die Forderung nach der Freigabe der Folter ist, darf er die jungen Offiziere der Bundeswehr keinesfalls mehr beeinflussen. Schlussendlich hat er sich auch als Jude diskreditiert. Der millionenfache Mord des Holocaust wurde nur möglich, weil mittels gut bezahlter, beamteter Helferlein offensichtliches Unrecht zu Recht gemacht wurde. Zumindest diese Folge seines Satzes hätte ihm als deutschem Staatsbürger sofort klar sein müssen.
Aber Michael Wolffsohn hat das Recht sich zu irren. Er hat das Recht im Fernsehen dummes Zeug zu erzählen. Er darf auch in seinen Ämtern bleiben. Andere mit größeren Fehlleistungen machen das bei uns nicht anders.
Michael Wolffsohn hat allerdings nicht das Recht sich darüber aufzuregen, dass er von allen Seiten Kritik bekommt. Er muss hinnehmen, dass jedermann seinen Rücktritt fordert und seine Dummheit als Dummheit bezeichnet.
Das Michael Wolffsohn sich plötzlich als Jude verfolgt fühlt, ist eine Frechheit sonder gleichen. Dass er die Folgen seiner Dummheit und historischen Ignoranz als Antisemitismus bewertet, zeigt, dass er jede Bodenhaftung verloren hat. Wir haben in diesem unserem Lande genug damit zu tun, wirklichen Antisemitismus zu bekämpfen. Derartige Schutzbehauptungen machen diesen Kampf nicht leichter. Die Rechten und die Nazis werden sich behaglich hinter Wolffsohns Anwürfen verstecken und den Kampf gegen Antisemitismus und den Fremdenhass viel schwerer machen.
Es ist kein Antisemitismus, Falsches als Falsch und Lüge als Lüge zu bezeichnen. Es gibt auch keinen Grund, die dummen Aussagen eines jüdischen Professors weniger scharf zu beurteilen als die eines islamischen, christlichen oder sonstigen Professors.
Es ist eben nicht die Religion oder Herkunft die einen gerechten und guten Menschen macht oder die Fehlerfreiheit garantiert. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Römer 3, Vers. 23 zu zitieren: "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." Leider fehlt mir ein digitaler Talmud, um eine ähnliche Stelle daraus zu zitieren.
Wer es lieber etwas weltlicher mag, dem mag das Schillerzitat helfen: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens."
Brüderle und der Orden 'Wider den tierischen Ernst'
Das Rainerle hat sich endlich geoutet. Nein, nicht das, was Sie schon wieder denken, dafür hat die FDP doch den Guido. Jahrelang haben wir uns alle mit der Frage gequält, was will der Rainer Brüderle eigentlich. Schlecht über Deutschland reden, mit mehr als fragwürdigen Zahlen noch fragwürdigere Ansichten belegen, das konnte doch nicht alles sein. Ja, sein Schwenken der roten Laterne für Deutschland hatte schon etwas Karnevalistisches, erinnerte, wenn auch nur schwach, an den Bajazzo der Mainzer Fassenacht. Die Zeichen waren da, wir haben sie im Trouble des Alltags übersehen.
Dass er den Finanzminister als Blockwart der Nation titulierte, war sein letzter Hilfeschrei. Auch den haben wir alle überhört. Nein, nicht alle. Die tapfere und aufmerksame Sandra Maischberger hat als einzige die Zeichen erkannt. Sie stellte die erlösende Frage und gab die Antwort gleich mit. Er will den Orden 'Wider den tierischen Ernst'. Das ist seine große Sehnsucht und gleichzeitig auch die Erklärung für all die Narreteien der Vergangenheit und Gegenwart. Er hat sich uns offenbart. Er ist fest davon überzeugt, dass ihm dieser Orden zusteht, und er hat uns auch gleichzeitig gedroht, solange weiterzumachen, bis er den Orden bekommt.
Da ist doch Rettung in Sicht. Henning Scherf könnte Deutschland einen großen Dienst erweisen, indem er den Orden zurückgibt, damit er einem wirklichen Narren verliehen werden kann. Wenn das nicht gehen sollte, müssen wir alle den Aachener Karnevalsverein von 1859 e.V. inständig bitten, den Brüderle doch beim nächsten Mal zu berücksichtigen. Dem Manne muss geholfen werden, und Deutschland dazu. Eigentlich soll der Orden ja nicht die Narren belohnen, doch auch in der Vergangenheit gab es Ausnahmen. Der Guido Westerwelle und Edmund Stoiber tragen den Orden. Der dicke Kohl hat ihn nicht bekommen, aber für Rainer Brüderle sollten unbedingt die Regeln gelockert werden. Deutschland zum Nutzen.
Dass er den Finanzminister als Blockwart der Nation titulierte, war sein letzter Hilfeschrei. Auch den haben wir alle überhört. Nein, nicht alle. Die tapfere und aufmerksame Sandra Maischberger hat als einzige die Zeichen erkannt. Sie stellte die erlösende Frage und gab die Antwort gleich mit. Er will den Orden 'Wider den tierischen Ernst'. Das ist seine große Sehnsucht und gleichzeitig auch die Erklärung für all die Narreteien der Vergangenheit und Gegenwart. Er hat sich uns offenbart. Er ist fest davon überzeugt, dass ihm dieser Orden zusteht, und er hat uns auch gleichzeitig gedroht, solange weiterzumachen, bis er den Orden bekommt.
Da ist doch Rettung in Sicht. Henning Scherf könnte Deutschland einen großen Dienst erweisen, indem er den Orden zurückgibt, damit er einem wirklichen Narren verliehen werden kann. Wenn das nicht gehen sollte, müssen wir alle den Aachener Karnevalsverein von 1859 e.V. inständig bitten, den Brüderle doch beim nächsten Mal zu berücksichtigen. Dem Manne muss geholfen werden, und Deutschland dazu. Eigentlich soll der Orden ja nicht die Narren belohnen, doch auch in der Vergangenheit gab es Ausnahmen. Der Guido Westerwelle und Edmund Stoiber tragen den Orden. Der dicke Kohl hat ihn nicht bekommen, aber für Rainer Brüderle sollten unbedingt die Regeln gelockert werden. Deutschland zum Nutzen.
Broder setzen Sie sich, ...
Broder, setzen Sie sich, Sie reden Unfug, möchte man mit dem berühmten Professor aus der Feuerzangenbowle sagen, wenn man seinen Essay "Die Kunst des Terrors - der Terror als Kunst" im Spiegel liest. Ob ein israelischer Diplomat in Schweden auf mehr als zweifelhafte Kunst mit Scheinwerfern wirft oder die Schweden härter mit Falschparkern als mit ihren Neonazis umgehen. Henryk M. Broder kriegt die Kurve zu den Deutschen. Von Joschka Fischers "Mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch!" an den Bundestagspräsidenten über den Erfurter Amokläufer schafft er eine Verbindung zu dem Vorfall in Stockholm. Da wir uns diesmal ausnahmsweise nichts zu Schulden kommen haben lassen (Glück gehabt?), schafft er einen Vergleich zu Buback, Herrhausen und Schleyer und stellt seine Vorstellung von deutscher Reaktion als Tatsache dar.
Nein, Broder, Sie irren sich. Wir würden keine Zuschüsse streichen, wir würden nur wieder etwas trauriger werden. So wie wir traurig über Ihre Hatz sind, die vor allem diejenigen trifft, die nicht mal eben zur Tagesordnung übergehen, wenn 21 Israelis sterben, die aber auch nicht gelangweilt wegschauen, wenn im Rahmen der Sippenhaft israelische Waffen die Wohnungen der Familien von Selbstmordattentätern zerstören.
Nicht der Terror gerinnt zur Kunst, sondern Henryk M. Broder versucht deutsche Schuld neu zu generieren, vielleicht um ein Innehalten und Nachdenken zu verhindern oder als Rache dafür, dass er für kein Dschungelcamp ausgewählt wurde. Oder ist es vielmehr seine Wut darüber, dass auch ihm nichts Vernünftiges zur Lösung der Probleme einfällt. Aber damit steht er ja leider nicht alleine. Nur - das Werfen mit Scheinwerfern oder scheinheiligen Artikeln bringt uns beides nicht weiter.
Nein, Broder, Sie irren sich. Wir würden keine Zuschüsse streichen, wir würden nur wieder etwas trauriger werden. So wie wir traurig über Ihre Hatz sind, die vor allem diejenigen trifft, die nicht mal eben zur Tagesordnung übergehen, wenn 21 Israelis sterben, die aber auch nicht gelangweilt wegschauen, wenn im Rahmen der Sippenhaft israelische Waffen die Wohnungen der Familien von Selbstmordattentätern zerstören.
Nicht der Terror gerinnt zur Kunst, sondern Henryk M. Broder versucht deutsche Schuld neu zu generieren, vielleicht um ein Innehalten und Nachdenken zu verhindern oder als Rache dafür, dass er für kein Dschungelcamp ausgewählt wurde. Oder ist es vielmehr seine Wut darüber, dass auch ihm nichts Vernünftiges zur Lösung der Probleme einfällt. Aber damit steht er ja leider nicht alleine. Nur - das Werfen mit Scheinwerfern oder scheinheiligen Artikeln bringt uns beides nicht weiter.


















