Der Niedergang von kewil ist nicht mehr aufzuhalten; war er 2005 noch jemand, der zwar mit seinen Begriffen manchmal über's Ziel hinausschoß, aber der ein durchaus ernstzunehmendes konservatives Blog betrieb, auf dem auch Dov Amir, ein über 80 Jahre alter israelischer Holocaust-Überlebender bis zu seinem Tod kommentierte. Zunächst hatten Dov und ich uns gefetzt, aber dann, als er feststellte, daß wir beide gebürtige Kölner sind, kamen wir bis zu seinem Tod gut miteinander aus. Juden auf dem blog? Heute undenkbar: Seht selbst:
update (4.11.08, 10:00): heute macht sich
kewil nebst Fankurve über Obamas Trauer über den Tod seiner Großmutter lustig. Die Mutter seiner Mutter ist verstorben. So, wie ich weiss, hatte er zu ihr eine besondere Beziehung. Darum geht es aber nicht: genau, wie ein Jude laut kewil nicht das Recht hat, über Antisemiten wütend zu werden, so hat ein "Neger" nicht das Recht, über den Tod eines Menschen traurig zu sein. War
auf den Plantagen im Süden ja schließlich auch nur ein Sachverlust, nicht wahr? Was kewil von Frauen hält, die als "Islamkritikerinnen" nicht (mehr) zu brauchen sind, zeigt dieses Post, wo unter den Rock von
Waris Dirie gesäftelt wird.
update (4.11.08, 11:30 ): Was der
PI-ppi der Islamkritik draus macht, damit hat sich
Politischkorrekt beschäftigt.
Wir empfehlen dem wildgewordenen Prekariat nochmal die Lektüre
dieses Eintrags.
[""Jüdisches Ungeziefer", und traurige Neger - oder: Wer ... »]