Sonntagsgedanke: Das ewige Spiel um die Legitimation um jeden Preis
Weltweit werden jedes Jahr Millionen Kinder und Frauen misshandelt und vergewaltigt. In den USA werden jedes Jahr 700'000 Frauen vergewaltigt oder erleiden andere Formen sexueller Gewalt; 14.8 Prozent der vergewaltigten Frauen sind jünger als 17 Jahre alt. In Frankreich wurden 1999 zwischen 50'000 und 90'000 Frauen vergewaltigt; viele der Opfer haben die Vergewaltigung nicht angezeigt. In keines dieser Länder schicken wir Soldaten um für die Rechte der Kinder und Frauen dort zu kämpfen. (Q: OMCT DATA 2003)
Es steht außer Frage; die Zahlen sind erschreckend bis demprimierend. Allerdings muß auch darauf hingewiesen werden, daß es in der Vergangenheit immer wieder zum Missbrauch dieser Tatsachen kommt. Dies hat mitunter die unterschiedlichsten Gründe. Man kann es nachvollziehen, relativieren oder für verwerflich halten -aber auch diese Tatsache gilt es als solche zu verurteilen. Insbesondere dann, wenn dadurch Menschen zu Schaden kommen -egal auf welche Weise sich dieser Schaden äußert.
Als sei das Schicksal der Kinder und Frauen nicht schon Grund genug sich für ihre Rechte stark zu machen, nein, erhebt man sich unter Missbrauch dieser Schicksale über jene Opfer hinweg und spielt den Retter in dem man gewillt ist Tausende, gar Millionen Opfer mehr in Kauf zu nehmen. Es ist legitim sich für die Rechte jener Opfer einzusetzen, jedoch nicht mit allen erdenklichen Mitteln. Das gilt sowohl für die Vergewaltigungs- und Missbrauchsopfer, als auch für jene die zum Opfer gemacht werden um Rechte anderer durchzusetzen.
Ich möchte Ihnen ein Beispiel aufzeigen, warum ich ausgerechnet dieses Thema für meinen heutigen Sonntagsgedanken gewählt habe.
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Leserbrief: Friedensaktivisten gegen Militärfetischisten
Zuschrift von Jannik W. am 23. Mai 2009
Im Grunde hat Herr Heinrich Hannover, deutscher Jurist, Autor und Litten-Preisträger, in seinem Artikel (von Ihnen veröffentlicht) "Verschwiegene Geschichte" bereits alles notwendige aufgezählt und erklärt was man wissen muß, um die heutigen Wirrungen der deutschen Politik zu verstehen. Wer es nach einem solchen Artikel immer noch nicht wahr haben will, dem könnte man Desinteresse oder etwa Teilhabe unterstellen. Unwissenheit aber kann nicht mehr als Argument aufrecht erhalten werden. Dafür wurde bereits so viel und zu oft über jene Verhältnisse geschrieben.
Es scheint aber doch eher eine Sache des Glaubens zu sein. Ein Glaube der durch manipulatives Handeln in eine Richtung versucht wird zu lenken um Mehrheiten zu gewinnen. Doch wozu? Warum braucht man Mehrheiten, wenn man doch sowieso das macht was man will? Völlig irrelevant ob nun die CDU die Regierung stellt, oder die SPD. Selbst in den anderen Parteien sitzen bisweilen Menschen die man ebenso gut als "Agent Provocateur" bezeichnen könnte, wenn man sich denn die Mühe machen würde darüber zu recherchieren. Warum sollte es denn auch heute anders sein, als zu jeder anderen Zeit? Nein - Deutschland hat sich nicht geändert, Deutschland hat erneut nur die Prinzipien manipuliert. Wieder einmal.
Der islamistische Terror. Kaum mehr einem normal denkendem Menschen einzureden. Und doch gibt es diese eigenartigen Übereinstimmungen, die einen immer wieder zum nachdenken anregen. Gedankliche Verknüpfungen wie zum Beispiel bei den Wörtern "Al-Fatah" und "Terrorcamps".
Die Al Fatah strebte "damals" die Errichtung eines demokratischen und säkularen Staates im gesamten Gebiet des historischen Palästina mit gleichen Rechten für Muslime, Christen und Juden an. Genau dafür erhielten sie die Argumentation das sie "faktisch" die Vernichtung des Staates Israel forderten. Wenn ich nun aber weiter denke, stellt sich mir die ernsthafte Frage "wenn jeder gleiche Rechte bekommt, macht es dann einen Unterschied wie das Land genannt wird?". Aber egal, diese Frage sollte jeder für sich beantworten.
Wie sieht es aus, wenn eine große Bevölkerungsgruppe ihre Rechte verboten bekommt? Wenn Rechte durch Regierende unterdrückt oder abgeschafft werden? Besteht dann nicht die Gefahr für die Regierenden, dass man sich diese, seine Rechte mit allen Mitteln zurück erkämpfen muß? Wenn demokratische Grundstrukturen so verändert werden, dass es auf demokratischem Wege nicht mehr möglich ist sie für sich in Anspruch zu nehmen - ist dann nicht das Recht des Widerstandes oberste Pflicht? Wie sonst sollte man zu seinen Rechten kommen? Wie sonst liesse sich ein erneuter Weg in einen totalitären Staat aufhalten, wenn einem alle friedlichen Wege versperrt werden? Und gilt diese Überlegung nicht auch für Deutschland?
Fragen über Fragen, die sich vielleicht besser jeder einmal stellen sollte - vorrausgesetzt er erkennt die aktuelle politische Struktur oder ist auf dem Laufenden was die politischen Aktivitäten des eigenen Landes betrifft.
Der islamistische Terror hat seine Wirkung verloren, denn es ist kein Terror und wird nie einer sein. Es ist ein Kampf um eigene Rechte und gegen totalitäre Kräfte.
Der Terror der Baader-Meinhof Gruppe.., es war kein Terror und wird nie einer sein. Es war der Kampf um eigene Rechte und gegen totalitäre Kräfte.
Sind wir nicht alle Terroristen?
Beste Grüße
Jannik W.
Pseudonym: Der volle Name des Autors ist der Redaktion bekannt
Birthler und Knabe decken auf - Hitler war ein Agent der Stasi
Natürlich ist diese Überschrift Blödsinn. Genauso ein Blödsinn wie der schöne Zufall, dass die Birthler-Behörde ganz zufällig, 20 Jahre nach dem Ende der DDR, herausfindet, dass der Mörder von Benno Ohnesorg, der Polizist Karl-Heinz Kurras, ein Stasi-Spion gewesen sein soll. Der Zufall ist schnell erklärt. Wir stehen vor einem Superwahljahr und die Chancen der Linken auf große Zuwächse sind sehr real und müssen zerstört werden.
Frau Birthler wird zweifellos einiges an Material vorzuweisen haben, da sie und ihre Behörde aber den Zeitpunkt der Bekanntgabe so gewählt haben und auch nur ihre Behörde für die Echtheit einsteht, darf man wohl ruhig davon ausgehen, dass es nur ein Wahlkampfschuss ist. Wilfried Huismann hat ja für die ARD mit seinem Schwachsinnsfilmchen "Rendezvous mit dem Tod" gerade festgestellt, dass der Kennedy-Mörder Lee Harvey Oswald von Fidel Castro mit dem Mord beauftragt wurde. ["Birthler und Knabe decken auf - Hitler war ein Agent der Stasi" mehr »]
Frau Birthler wird zweifellos einiges an Material vorzuweisen haben, da sie und ihre Behörde aber den Zeitpunkt der Bekanntgabe so gewählt haben und auch nur ihre Behörde für die Echtheit einsteht, darf man wohl ruhig davon ausgehen, dass es nur ein Wahlkampfschuss ist. Wilfried Huismann hat ja für die ARD mit seinem Schwachsinnsfilmchen "Rendezvous mit dem Tod" gerade festgestellt, dass der Kennedy-Mörder Lee Harvey Oswald von Fidel Castro mit dem Mord beauftragt wurde. ["Birthler und Knabe decken auf - Hitler war ein Agent der Stasi" mehr »]
Handeln, bevor es zu spät ist
Von Hans Fricke am Freitag, 1. Mai 2009, Saarbreaker.com
Es ist höchste Zeit, Carl-Friedrich von Weizsäcker zu glauben und - möchte man hinzufügen -endlich die große Gefahr zu begreifen, die vom entfesselten Kapitalismus für die Menschheit ausgeht und gemeinsam entschlossen dagegen zu handeln.
In den Zeiten des kalten Krieges wurde die Kriegsverhütung zu seinem zentralen Engagement: Der Physiker und Philosoph - er gilt als der letzte universal gebildete Gelehrte im deutschen Sprachraum - war Hauptinitiator der „Göttinger Erklärung“, mit der sich 18 Kernforscher am 12. April 1957 gegen eine Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen aussprachen. Fünf Jahre später wandte sich von Weizsäcker mit dem „Tübinger Memorandum“ gegen Pläne des damaligen Bundesverteidigungsministers Franz-Josef Strauß (CSU), die Bundeswehr mit atomaren Waffensystemen auszurüsten.
Ihm, seiner wissenschaftlichen Verantwortung und seinem Mut, sich den abenteuerlichen Plänen der kalten Krieger in der damaligen Adenauer-Regierung entgegenzustellen, haben wir Deutschen viel zu verdanken. Grund genug also, seinen Warnungen in seinem letzten großen Werk „Der bedrohte Frieden“ (1983) sehr ernst zu nehmen.
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19. April 1943 - Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto
Wikipedia fast das Geschehen mit kalten, dürren Worten zusammen. Es ist eben nur ein sehr gutes Nachschlage- und kein Nachfühlwerk.
Die letzte Deportation begann am Vorabend vom Pessach, am 19. April 1943. Die Straßen des Ghettos waren größtenteils leer. Die meisten der 30.000 verbliebenen Juden versteckten sich in sorgsam vorbereiteten Bunkern, von denen einige zwar Strom und fließendes Wasser, aber keinen Fluchtweg hatten.["19. April 1943 - Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto" mehr »]
Als die Deutschen ins Ghetto einmarschierten, trafen sie auf heftigen Widerstand von Kämpfern, die aus offenen Fenstern von leeren Wohnungen angriffen. Die Verteidiger des Ghettos bedienten sich der Guerilla-Taktik und hatten nicht nur den Vorteil des Überraschungseffekts, sondern auch den, auf ihre Gegner hinabsehen zu können. Dieser Vorteil ging verloren, als die Deutschen begannen, die Häuser des Ghettos systematisch niederzubrennen, was die Kämpfer zwang, ihre Stellungen zu verlassen und in den unterirdischen Bunkern Schutz zu suchen. Die Feuer über diesen verbrauchten einen großen Teil des Sauerstoffs im unterirdischen Teil und verwandelten die Bunker in tödliche Erstickungsfallen.
Am 16. Mai erklärte SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Jürgen Stroop die „Großaktion“ im Warschauer Ghetto mit den Worten „Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr“ für beendet. Als Abschluss ließ er die Große Synagoge sprengen. Das Ghetto wurde vollständig zerstört.
Shareholder Value ist eine Schnapsidee
Fefe hat den Knaller der Woche gefunden. Der Erfinder des Shareholder-Value-Gedankens und Vordenker des ewigen Wachstums, Jack Welch, Ex-Chef von General Electric, hat sich endlich selbst korrigiert.
Nur auf den Nutzen der Aktionäre zu schielen sei eine dumme Idee, sagte Welch in einem Interview mit der Financial Times. Kurzzeitige Profite sollten immer auch gemeinsam mit dem langfristigen Wert einer Firma betrachtet werden. "Wie die Sache aussieht, ist Shareholder Value die dümmste Idee der Welt. Es ist ein Ergebnis, aber keine Strategie. Worauf du achten musst, sind die eigenen Mitarbeiter, deine Kunden und deine Produkte."["Shareholder Value ist eine Schnapsidee" mehr »]
Hypo-Real-Estate-Verstaatlichung ist kein Sozialismus
Der neoliberale FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms dummquatscht von Sozialismus, wenn die Bundesregierung die Hypo Real Estate verstaatlichen wolle. So etwas bekommt auch wirklich nur ein FDP-Fuzzi hin, der überhaupt nicht verstanden hat, was Sozialismus eigentlich einmal bedeutete. Die gesamte Unterstützung des maroden und betrügerischen Bankensektors ist nämlich eine Vergesellschaftung der Verluste, während die Gewinne für das Großkapital bleiben.
Die Verantwortlichen für das Drama, wie der Exvorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, Georg Funke, fordern sogar noch frech Boni und wollen ihr Gehalt bis zum eigentlichen Vertragsende. Normale Mitarbeiter bei Firmen, die entlassen werden, obwohl sie an der Lage unschuldig sind, verlieren alles. Werden in Hartz IV gezwungen und haben dann nicht einmal mehr die primitivsten Menschenrechte, geschweige denn eine Chance, wieder auf die Beine zu kommen. ["Hypo-Real-Estate-Verstaatlichung ist kein Sozialismus" mehr »]
Die Verantwortlichen für das Drama, wie der Exvorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, Georg Funke, fordern sogar noch frech Boni und wollen ihr Gehalt bis zum eigentlichen Vertragsende. Normale Mitarbeiter bei Firmen, die entlassen werden, obwohl sie an der Lage unschuldig sind, verlieren alles. Werden in Hartz IV gezwungen und haben dann nicht einmal mehr die primitivsten Menschenrechte, geschweige denn eine Chance, wieder auf die Beine zu kommen. ["Hypo-Real-Estate-Verstaatlichung ist kein Sozialismus" mehr »]
Selig sind die Verrückten
Es gibt sie überall in diesem Land, die Verrückten, die Abgebrochenen, die Zerstörten und die, die sich in sich selbst flüchten, weil sie diese Welt einfach nicht mehr ertragen können. Und dann gibt es die, die andere in diese Situation gebracht haben. Die Ackermänner, Walter, Kannegiesser, Mohn/Bertelsmann und andere verantwortungslose Finanzfachleute und ihre "wissenschaftlichen" Helferlein, die Propagandajournalisten, die neben Geld nun auch Dankbarkeit wollen, und vor allem der gekaufte Politikerdreck.
Es ist schon fast lustig mitanzusehen, wie der neoliberale Abschaum jetzt alle Vorurteile bestätigt. Da holen sich die Autobanken Geld vom Staat, um sich mit billigen Finanzierungen für Luxuswagen gegenseitig, vor allem im Ausland, Konkurrenz zu machen. Natürlich werden diese Gelder nie zurückfließen. Da wollen die Manager, die die Hypo Real Estate auf absolut verantwortungslose Art und Weise vor die Wand gefahren haben, auch noch Boni und klagen auf Wiedereinstellung. Das Schlimmste aber ist, dass eine Justiz, die die Entlassung einer Verkäuferin aufgrund eines unbewiesenen oder gar getürkten Vorwurfs eines Diebstahls von 1,30 entlässt, den Herren den Arsch küssen und ihnen recht geben wird. ["Selig sind die Verrückten" mehr »]
Es ist schon fast lustig mitanzusehen, wie der neoliberale Abschaum jetzt alle Vorurteile bestätigt. Da holen sich die Autobanken Geld vom Staat, um sich mit billigen Finanzierungen für Luxuswagen gegenseitig, vor allem im Ausland, Konkurrenz zu machen. Natürlich werden diese Gelder nie zurückfließen. Da wollen die Manager, die die Hypo Real Estate auf absolut verantwortungslose Art und Weise vor die Wand gefahren haben, auch noch Boni und klagen auf Wiedereinstellung. Das Schlimmste aber ist, dass eine Justiz, die die Entlassung einer Verkäuferin aufgrund eines unbewiesenen oder gar getürkten Vorwurfs eines Diebstahls von 1,30 entlässt, den Herren den Arsch küssen und ihnen recht geben wird. ["Selig sind die Verrückten" mehr »]
Die wahren Asozialen seid ihr da oben!
Wenn man heutzutage die Zeitung aufschlägt oder im Internet blättert, dann sträuben sich einem die Nackenhaare. Die größten Betrüger aller Zeiten feiern sich, zahlen sich Boni und Dividenden und lassen sich von gekauften Wahrsagern auf höchste Prozentvorhersagen heben. Nirgendwo auch nur ein wenig Reue, absolut keine Scham. Nein, sie sind schon wieder oben, die Merkel, Ackermänner und Hundt.
Sie reden wie Steinbrück, Oettinger und Obama davon, die Welt zu retten, und wollen doch nur ihren eigenen kleinen Arsch ein wenig fetter füttern und das Geld ihrer Herren, das Geld des Großkapitals retten. Sie stehen für nichts, außer für den Betrug an den normalen Menschen. Für Unterdrückung, Unfreiheit und Hartz IV. Keine Justiz kann sie erreichen, aber man kann ihnen in ihr freches Gesicht singen und sie die Wahrheit und den Hass spüren lassen. ["Die wahren Asozialen seid ihr da oben!" mehr »]
Sie reden wie Steinbrück, Oettinger und Obama davon, die Welt zu retten, und wollen doch nur ihren eigenen kleinen Arsch ein wenig fetter füttern und das Geld ihrer Herren, das Geld des Großkapitals retten. Sie stehen für nichts, außer für den Betrug an den normalen Menschen. Für Unterdrückung, Unfreiheit und Hartz IV. Keine Justiz kann sie erreichen, aber man kann ihnen in ihr freches Gesicht singen und sie die Wahrheit und den Hass spüren lassen. ["Die wahren Asozialen seid ihr da oben!" mehr »]
Im Auge des Orkans
Irgendwie ist alles so unwahrscheinlich ruhig. In Hessen ist Koch wieder an der Macht. Peer Steinbrück wird die Neuverschuldung für 2009 wohl um 60 Milliarden erhöhen. Momentan mag er aber nur 36 Milliarden zugeben. Mein Gott, wozu gibt es Nachtragshaushalte. Die Banken erholen sich nicht, die Horrormeldungen werden immer schlimmer, aber es bleibt alles ruhig.
Kurzarbeit, Massenentlassungen - aber jeder verhält sich wie Michael Glos, der schon den Aufschwung zu sehen wähnt. Kein Aufschrei bei solchem Blödsinn. Niemand regt sich darüber auf, wenn die FDP mit ganz Deutschland wedelt und meint, da wieder ein Konjunkturpaket schnüren zu müssen, damit die ganz Reichen noch ein wenig mehr Geld bekommen. ["Im Auge des Orkans" mehr »]
Kurzarbeit, Massenentlassungen - aber jeder verhält sich wie Michael Glos, der schon den Aufschwung zu sehen wähnt. Kein Aufschrei bei solchem Blödsinn. Niemand regt sich darüber auf, wenn die FDP mit ganz Deutschland wedelt und meint, da wieder ein Konjunkturpaket schnüren zu müssen, damit die ganz Reichen noch ein wenig mehr Geld bekommen. ["Im Auge des Orkans" mehr »]
Pressemitteilung: Israel - Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert
Connection e.V.: Pressemitteilung vom 16. Januar 2009
Vor zwei Tagen wurden die Kriegsdienstverweigerinnen Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind zu jeweils 14 Tagen Militärarrest verurteilt. Beide weigern sich, den Militärdienst abzuleisten. Für Raz Bar-David Varon ist dies bereits die vierte Haftstrafe. Das teilte die Gruppe der Shministim gestern gegenüber Connection e.V. mit.
"Die gegenwärtige Gewalt ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Besatzung sowie einer Abriegelung des Gaza seit dem Rückzug aus diesen Gebieten", erklärte Maya Yekhieli-Wind vor ihrer Inhaftierung angesichts des aktuellen Krieges in Gaza. "Die sinnlose Besatzung von Millionen führt nur zu einer Radikalisierung ihrer Positionen, zu Hass und der Eskalation der Gewalt. Gewalt ist ein Kreislauf, der sich selbst nährt. Dieser Kreislauf wird nicht enden, bis jemand aufsteht und sich ohne Kompromisse weigert, daran teilzunehmen. Das ist es, was ich heute tue."
In Israel sind alle jüdischen Frauen und Männer wehrpflichtig und werden mit 18 Jahren einberufen. Die Dauer des Militärdienstes beträgt für Männer drei Jahre, für Frauen 20 Monate. Nach Ablauf des regulären Militärdienstes leisten Männer bis zu ihrem 50. Lebensjahr mindestens einmal jährlich für etwa 30 Tage einen Reservedienst ab. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung wird praktisch nicht gewährt. Anfang der Woche wurde der erste Reservist zu 14 Tagen Arreststrafe verurteilt, nachdem er sich dem Kriegseinsatz im Gazastreifen verweigert hatte.
Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind gehören einer Gruppe von 60 Abiturientinnen und Abiturienten an, die sich im Sommer 2008 als Shministim zusammengeschlossen haben. Gemeinsam hatten sie, Frauen und Männer, gegenüber dem israelischen Verteidigungsminister erklärt, dass sie sich gegen die "Besatzungs- und Unterdrückungspolitik der israelischen Regierung" wenden. "Wir werden uns deshalb weigern, an den Aktionen teilzunehmen, die vom israelischen Militär in unserem Namen durchgeführt werden." Bislang wurden acht von ihnen zumeist mehrfach inhaftiert.
Connection e.V. ruft zur Unterstützung der israelischen Verweigerer auf. Über die Website www.december18th.org der Shministim können Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister gesandt werden.
gez. Rudi Friedrich
Connection e.V.: Pressemitteilung vom 16. Januar 2009
Vor zwei Tagen wurden die Kriegsdienstverweigerinnen Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind zu jeweils 14 Tagen Militärarrest verurteilt. Beide weigern sich, den Militärdienst abzuleisten. Für Raz Bar-David Varon ist dies bereits die vierte Haftstrafe. Das teilte die Gruppe der Shministim gestern gegenüber Connection e.V. mit.
"Die gegenwärtige Gewalt ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Besatzung sowie einer Abriegelung des Gaza seit dem Rückzug aus diesen Gebieten", erklärte Maya Yekhieli-Wind vor ihrer Inhaftierung angesichts des aktuellen Krieges in Gaza. "Die sinnlose Besatzung von Millionen führt nur zu einer Radikalisierung ihrer Positionen, zu Hass und der Eskalation der Gewalt. Gewalt ist ein Kreislauf, der sich selbst nährt. Dieser Kreislauf wird nicht enden, bis jemand aufsteht und sich ohne Kompromisse weigert, daran teilzunehmen. Das ist es, was ich heute tue."
In Israel sind alle jüdischen Frauen und Männer wehrpflichtig und werden mit 18 Jahren einberufen. Die Dauer des Militärdienstes beträgt für Männer drei Jahre, für Frauen 20 Monate. Nach Ablauf des regulären Militärdienstes leisten Männer bis zu ihrem 50. Lebensjahr mindestens einmal jährlich für etwa 30 Tage einen Reservedienst ab. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung wird praktisch nicht gewährt. Anfang der Woche wurde der erste Reservist zu 14 Tagen Arreststrafe verurteilt, nachdem er sich dem Kriegseinsatz im Gazastreifen verweigert hatte.
Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind gehören einer Gruppe von 60 Abiturientinnen und Abiturienten an, die sich im Sommer 2008 als Shministim zusammengeschlossen haben. Gemeinsam hatten sie, Frauen und Männer, gegenüber dem israelischen Verteidigungsminister erklärt, dass sie sich gegen die "Besatzungs- und Unterdrückungspolitik der israelischen Regierung" wenden. "Wir werden uns deshalb weigern, an den Aktionen teilzunehmen, die vom israelischen Militär in unserem Namen durchgeführt werden." Bislang wurden acht von ihnen zumeist mehrfach inhaftiert.
Connection e.V. ruft zur Unterstützung der israelischen Verweigerer auf. Über die Website www.december18th.org der Shministim können Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister gesandt werden.
gez. Rudi Friedrich
Connection e.V.: Pressemitteilung vom 16. Januar 2009
Aufruf zur Wiederherstellung der Volkssouveränität
Das Wahljahr 2009 rückt näher und näher. In den vergangenen Jahren und Legislaturperioden wurde die Republik Deutschland kontinuierlich immer weiter in den Dreck gefahren. Zu verantworten haben dies die großen Blockparteien, aber auch ihre Koalitionspartner. Statt die Demokratie als Basis für regierungspolitische Änderungen zu Gunsten des souveränen Bundesbürgers zu nutzen und als verbrieftes Recht zu schützen, entschieden sich die Regierenden, die Demokratie zum Wohle des Großkapitals und Einzelner immer weiter auszuhöhlen und weiter zu zerstören. Durch den Versuch, jedem Bürger Angst vor internationalem Terror einzureden, sehen diese Politiker sich legitimiert, Grundgesetze so abzuändern, dass dadurch freiheitlich-demokratische Prinzipien jedem einzelnen Bürger entzogen werden. Das beginnt mit der Auflösung des verbrieften Gesetzes zur freien Meinungsäußerung und endet mit der Einschränkung des Rechts auf die freie Entwicklung der Persönlichkeit.
Es geht aber nicht nur um die Eingrenzung der bürgerlichen Freiheiten. Um jeden Widerstand zu brechen, wurde ein infames System der Erniedrigung aufgebaut. Das Verlangen nach gerechtem Arbeitslohn wurde vom Kapital und den Herrschenden als selbstsüchtig und unverschämt dargestellt. Die durch die Kapitalinteressen verschuldete Arbeitslosigkeit wurde den Betroffenen von Politik, Kapital und vor allem der Systempresse als Sozialschmarotzertum vorgeworfen.
Institutionen, die dem Bürger helfen sollen, werden zu Verfolgungsbehörden - mit dem Auftrag, Delinquenten zur Gehorsamkeit zu bewegen. Der Bürger wird angewiesen, über Krankheiten oder Umzüge unverzüglich Meldung zu geben. Tut er dies nicht, werden ihm die Mittel gekürzt oder gar ganz gestrichen. Nur ein weiteres Bauernopfer für die aufstrebende Wirtschaft. Wer nicht spurt, dem wird der Boden unter den Füßen weggerissen - ohne Rücksicht auf Verluste.
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Da muss unbedingt was gemacht werden - schreib doch mal drüber
Jeder ist irgendwie geschmeichelt, wenn andere ihn auffordern, zu handeln. So ungefähr die ersten dreihundert Mal. Danach wird es eher mühsam. Bettina Winsemann aka Twister schreibt sich bei TELEPOLIS den Frust von der Seele.
Bürgerrechtsaktivisten sehen sich zunehmend einer enormen Erwartungshaltung ausgesetzt. Man verzeihe die deutlichen Worte, aber man fühlt sich schon fast wie im Film "Das Leben des Brian", wenn bei jedem vermutlich verfassungswidrigen Gesetz, jeder Initiative usw. schon der Ruf nach "Ak-Vorrat, tut was! Twister, tu was! FoeBuD, macht was! usw." erfolgt ...["Da muss unbedingt was gemacht werden - schreib doch mal drüber" mehr »]
Weltwirtschaftskrise: Das Kapital feiert weiter
Geradezu mit Radladern wird das Geld des Steuerzahlers in die Taschen des Großkapitals geschoben. Gleichzeitig wird den arbeitenden Menschen von den Leuten, die diese Krise mit ihrer maßlosen Gier verursacht haben, schon wieder gesagt, dass sie maßhalten sollen. Wie damals bei dem fetten Erhardt von der CDU, der das Maßhalten immer nur für die kleinen Leute kannte und nicht für sich und seinesgleichen.
Zum Glück ist das, was jetzt passiert, ja nicht neu für die Menschheit. Das hatten wir alles schon einmal in der letzten Weltwirtschaftskrise. Allerdings hatten wir damals noch das Vergnügen, dass die Spekulanten wenigstens teilweise aus ihren Wolkenkratzern hüpften. Darüber sind sie heute weit hinaus. Sie sanieren sich direkt aus den Taschen der anständigen Bürger. ["Weltwirtschaftskrise: Das Kapital feiert weiter" mehr »]
Erstes Flugblatt der "Weißen Rose"
Es gab einst eine Zeit in der sich eine Handvoll Menschen bemühte dem Unrecht ein Ende zu setzten. Nur wenige waren bereit zu hören. Eindringlich wiesen sie auf Gefahren hin und ließen am Ende dafür ihr Leben.
Heute... - Heute stehen wir in der Pflicht ihre Arbeit fortzusetzten.
Wir überlassen nun den Geschwistern Scholl und den Mitgliedern der Weißen Rose das Wort und fordern die Menschen auf die aktuelle Situation zu analysieren und aufzustehen.
["Erstes Flugblatt der "Weißen Rose"" mehr »]
Heute... - Heute stehen wir in der Pflicht ihre Arbeit fortzusetzten.
Wir überlassen nun den Geschwistern Scholl und den Mitgliedern der Weißen Rose das Wort und fordern die Menschen auf die aktuelle Situation zu analysieren und aufzustehen.
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