Die krause Logik der Klimawandel-Skeptiker von Robert Misik
Schon seit langem wäre auf Duckhome wieder mal ein Artikel zum Klimawandel notwendig gewesen. Aber die Sommerhitze, die sowohl Ausdruck des aktuellen Wetters, als auch Teil des Klimawandels ist, hat jeden neuen Gedanken verhindert. Was nützt es da, wenn sich Grönland jedes Jahr um fast 2,5 cm aus dem Wasser hebt weil das Eis auf Grönland rasant schmilzt wie in der ganzen Arktis? Jedesmal kommt so ein gekaufter oder sonstiger Dödel und erklärt jede wissenschaftliche Erkenntnis für Schwachsinn und gelogen. ["Die krause Logik der Klimawandel-Skeptiker von Robert Misik" mehr »]
Sonntagsgedanke: Rettet das Klima
Folgerichtiges Handeln setzt Erkenntnis voraus. Doch ist die Erkenntnisfindung von Fall zu Fall und Mensch zu Mensch verschieden, subjektiv. Was für den Einen eine positive Erkenntnis ist, kann für den Anderen negativ sein. Das unterschiedliche Empfinden hängt im wesentlichen mit den eigenen Erfahrungen und mit der Wunschvorstellung für die eigene Person zusammen. Daraus entstehen zunächst einmal erst Meinungen die sich im Laufe der Zeit verfestigen oder aber, je nach Empfinden, ändern können.
Jemand der überwiegend positive Erfahrungen macht wird sich ebenso überwiegend weigern die betreffenden Dinge ändern zu wollen. Jemand der bei den selben Dingen eher negative Erfahrungen gemacht hat wird unentwegt den Versuch machen jene Dinge für sich in die positive Richtung bewegen zu wollen. Einen gemeinsamen Konsens zu finden ist, unter den verschiedenen Erfahrungsvorraussetzungen, daher fast unmöglich. Das Miteinander wird zu einem Gegeneinander. Das Klima untereinander mit der Zeit unerträglich.
Um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen bedarf es folglich gleicher Vorraussetzungen. Doch wie läßt sich dies bewerkstelligen ohne jemanden in eine nachteilige Position zu bringen? Heilige Schriften bieten einen Lösungsansatz, eine Goldene Regel. Es ist der Grundsatz der praktischen Ethik, der ein gemeinsames Leben in einer Gemeinschaft von Zusammenlebenden gewährleisten würde, würde sich jeder daran halten. Sich seinem Nächsten gegenüber so zu verhalten, wie man es von ihm einem selbst gegenüber erwartet. Die Erwartungshaltung wird aber immer wieder enttäuscht. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen können Gier und Neid als potentielle Gegner der Goldenen Regel ausgemacht werden, zum anderen aber auch Erhabenheit in jeder erdenklichen Form.
Wie läßt sich das soziale Klima retten?
Ökonomisierte Kinder
Von Roberto J. De Lapuente auf ad-sinistram.blogspot.com am 6. Juli 2009
Die bayerischen Grundschulen informieren, dass es „Hitzefrei ab 27 Grad Außentemperatur“ zukünftig nicht mehr gibt. Stattdessen entscheiden nun die Schulleiter selbst, wann bei „besonders großer Hitze“ der Nachmittagsunterricht ausfallen soll, zudem die Hausaufgaben erlassen werden dürfen. Der Vormittagsunterricht bleibt unangetastet – jedenfalls in den meisten Grundschulen. Der Schulleiter kann in Ausnahmefällen aber dennoch das Unterrichtsende verfügen, was aber mit Rücksicht auf arbeitende Eltern tunlichst vermieden werden soll. Selbiges gilt auch für Bayerns Hauptschulen, auch für Ganztagsklassen, die den Unterricht dann in gemilderter Form, bis 16:00 oder 17:00 Uhr über sich ergehen lassen müssen.
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Natürlich gibt es keine Klimaerwärmung
Was muss man sich da nicht alles anhören. Der kalte Winter hat doch gezeigt, dass es keine Klimakatastrophe gibt. Alles nur Lügen. Die Fachleute, die einer immer weiter gehenden Umweltverschmutzung das Wort reden oder als Angestellte einer Firma wie Arcellor Mittal wohl für die Interessen der Firma bloggen, feierten ihr Fest. Wie immer lagen sie falsch. Ein kalter Winter beendet die stetige Klimaerwämung nämlich nicht. Es ist nur ein Teil von ihr.
Wer wissen will was wirklich los ist, der muss nur die Augen in den Medien aufhalten und nach den vielen kleinen Dingen suchen. Die Nasa berichtet aus der Arktis dass gerade jetzt zum Zeitpunkt der größten Eisbildung das arktische Meereis so dünn wie nie zuvor ist. ["Natürlich gibt es keine Klimaerwärmung" mehr »]
Wer wissen will was wirklich los ist, der muss nur die Augen in den Medien aufhalten und nach den vielen kleinen Dingen suchen. Die Nasa berichtet aus der Arktis dass gerade jetzt zum Zeitpunkt der größten Eisbildung das arktische Meereis so dünn wie nie zuvor ist. ["Natürlich gibt es keine Klimaerwärmung" mehr »]
Aufgelesen 125
- Wie BAYER wissentlich AIDS-verseuchte Präparate verkaufte
- Offener Brief an Bundesvorstände von DGB und Einzelgewerkschaften
- NATIONAL GEOGRAPHIC setzt Klimaskeptiker mit Holocaust-Leugnern gleich
- Kreuzritter der Dummheit
- Bußgeldbescheid für Aktion gegen BKA-Gesetz
- Das macht keinen "Sinn"
- Aufgelesen Extra: derWesten.de vergibt Parteiwerbeplätze
Aufgelesen 118
• Von wegen Polschmelze
• EU-Abgeordnete kassieren doppelt Rente
• Wie die Maden im Speck
• Der Bank Run gegen das irische Ponzi-Schema
• Spanien: eine Welle fauler Kredite
• Armutsprostitution
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Redeverbot - denken unter Vorraussetzungen erlaubt [Videos]
Von einem Zeige- und Schreibeverbot haben wir jedoch noch nichts gehört. Eben drum: Film ab!
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Mein Freund, der Baum
Die Tropenforscher um William Laurance vom Smithsonian Tropical Research Institute in Balboa, Panama, sehen in steigenden Kohlendioxid-Werten in der Atmosphäre den Auslöser für das beschleunigte Wachstum der Bäume.
So hieß es im Jahre 2004 im Medienspiegel von Vistaverde.de.
Mehr CO2 in der Atmosphäre lässt Pflanzen besser wachsen und den Ertrag von Kulturpflanzen steigen - das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Die Qualität der Erträge nimmt im Gegenzug ab.
Das war eine Nachricht vom Juli vergangenen Jahres auf der Webseite des standard.at.
Wir wollen uns aber nicht mit veralteten Verschwörungstheorien abgeben und wenden uns somit den aktuellen Nachrichten zu. Zur Erinnerung: Wir haben weder den 1.April, noch könnten wir sagen "Alles neue macht der Mai".
Auf n-tv.de las ich gestern folgendes:
Bislang unbekannt war, dass die afrikanischen Tropenwälder bis zu 1,2 Milliarden Tonnen CO2 aufnehmen. Mit steigender Tendenz: Von 1968 bis 2007 seien es jedes Jahr 2,2 Tonnen Kohlendioxid pro Hektar mehr gewesen. Wahrscheinlich sei CO2 eine Art Dünger, so dass die Bäume größer werden, vermuten die Forscher. Das Wachstum könne sich jedoch nicht unbegrenzt fortsetzen.
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So hieß es im Jahre 2004 im Medienspiegel von Vistaverde.de.
Mehr CO2 in der Atmosphäre lässt Pflanzen besser wachsen und den Ertrag von Kulturpflanzen steigen - das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Die Qualität der Erträge nimmt im Gegenzug ab.
Das war eine Nachricht vom Juli vergangenen Jahres auf der Webseite des standard.at.
Wir wollen uns aber nicht mit veralteten Verschwörungstheorien abgeben und wenden uns somit den aktuellen Nachrichten zu. Zur Erinnerung: Wir haben weder den 1.April, noch könnten wir sagen "Alles neue macht der Mai".
Auf n-tv.de las ich gestern folgendes:
Bislang unbekannt war, dass die afrikanischen Tropenwälder bis zu 1,2 Milliarden Tonnen CO2 aufnehmen. Mit steigender Tendenz: Von 1968 bis 2007 seien es jedes Jahr 2,2 Tonnen Kohlendioxid pro Hektar mehr gewesen. Wahrscheinlich sei CO2 eine Art Dünger, so dass die Bäume größer werden, vermuten die Forscher. Das Wachstum könne sich jedoch nicht unbegrenzt fortsetzen.
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Ausgegraben: Klima und Hunger - Vergessen und verkauft [Video]
(Der Urzeit-Code); siehe auch hier
Und dann war da noch dies:
Stroh, Holz oder Laub über Nacht in Kohle umzuwandeln, das erinnert zunächst an den Stein der Weisen, mit dem die Alchemisten des Mittelalters mindere Stoffe zu Gold machen wollten. Doch es funktioniert tatsächlich: Markus Antonietti, Direktor am Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich pflanzliche Biomasse ohne Umwege und komplizierte Zwischenschritte vollständig in Kohlenstoff und Wasser umarbeiten lässt.
Video: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/filmeWissenschaft/2006/07/KochKohle/film.mpg
(scinexx)
Klimawandel, Sonnenflecken und Merkels Unlust
Angela Merkel hat die Lust am Klimawandel verloren. Die Reisekanzlerin und Schönwetterstaatsmännin steht schon bei der kleinsten Krise kotzend an der Reeling. Nun gut, das war nicht anders zu erwarten. Endlich hat Deutschland seine angestammte Merkel wieder. Da hängen die Mundwinkel und die Tränensäcke, sie sieht wieder so beschissen aus, wie sie regiert. Das erste ihrer Jahrtausendprojekte, das sie nun in der Weltwirtschaftskrise über die Klinge springen lässt, ist die Sache mit dem Klimawandel.
Der wird jetzt einfach geleugnet. Zwar blubbert sie noch ein wenig von Anstrengungen, aber der Klimawandel ist weg von ihrer Agenda, wie so ziemlich alles, was Arbeit und Überzeugungsmaßnahmen bedeutet. Allerdings scheint sich die Natur nicht allzusehr um ihre Ansichten zu kümmern. Alle Beobachtungsdaten sprechen von einer messbaren Erderwärmung im Verhältnis zu den Daten, die die Menschen früher erhoben haben. ["Klimawandel, Sonnenflecken und Merkels Unlust" mehr »]
Keine Schmelze der Polkappen
Jede(r) hier hat die Reportage der BBC über den Rückgang der Eisdecken in der Gegend um Nord- und Südpol, die Zerstörung des Lebensraumes für Eisbären und Seerobben mindestens einmal gesehen.
Das Gute dabei:
Obgleich die Mutter- oder wenigstens die Amtssprache der Mitarbeiterinnen der British Broadcasting Corporation angelsächsisch, also englisch ist, wurde der Beitrag für das deutsche Fernsehpublikum so gut in unsere Amtssprache übertragen, dass er ohne Mühen auch für nicht des Englischen Mächtige in der BRD erfaßt werden kann.
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Aufgelesen: 74
• Nach vorne schauen, weiter so, bla bla bla
• Lies Liz!
• Ostdeutsche Universitäten schließen, aber zackzack!
• Im Brennpunkt es irdischen Fiebers
• Arbeitsplatz total kaputt ["Aufgelesen: 74" mehr »]
Schmutzige Seiten im Netz
Das Internet ist ein Abbild der Gesellschaft. Licht und Schatten werden auch Netz im abgebildet. Über lange Zeit war Sachkenntnis eine Einstiegshürde, welche die Zahl der Dummen und Trolle beschränkte. Heute sind keine besonderen Kenntnisse mehr nötig und jeder der will kann im Netz sein. Das ist gut, weil so viele neue und interessante Ideen von nicht technikaffinen Leuten auftauchen. ["Schmutzige Seiten im Netz " mehr »]
Aufgelesen: 48
• Wenn Sieger Spaß haben
• Vor 12.700 Jahren: Extrem schneller Klimawandel in Europa
• Geld oder Leben - Klare Prioritäten beim US-Militär
• Christliche Betriebssysteme
• Abology ["Aufgelesen: 48" mehr »]
15.000 Jahre alter Eisbohrkern dokumentiert drastische Temperaturschwankungen
Die Erforschung von Luftzusammensetzung und Temperaturableitungen aus den Bohrkernen von Eisbohrungen ist eines der ganz spannenden Themen der aktuellen Wissenschaft. So wissen wir schon seit einigen Wochen, das noch nie in den vergangenen 800.000 Jahren die Konzentrationen der Treibhausgase Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre so hoch waren wie heute.
Forscher der Universität Bern habe jetzt eine Methode entwickelt, aus Eis die aktuellen Temperaturen bei der Entstehung dieses Eises abzuleiten:
Ein 15’000 Jahre alter Eisbohrkern aus Grönland brachte es an den Tag: Am Ende der letzten Eiszeit erwärmte sich das Klima im Nordatlantik quasi von einem Jahr auf das andere, viel schneller als bisher vermutet. Die Forschergruppe, an der das physikalische Institut der Universität Bern beteiligt war, wies dies anhand einer hoch auflösenden Messung von Wasserisotopen und Staubkonzentrationen im Eiskern in nie gekannter Genauigkeit nach.
Ihre Ergebnisse zeigen, dass sich das Klima in Grönland vor 14’700 Jahren innert weniger Jahrzehnte um über zehn Grad Celsius erwärmte. Die Zirkulation der Atmosphäre änderte sich dabei noch schneller – im Verlauf von nur ein bis drei Jahren. Auf den Wärmeschub folgte eine Abkühlung, die zwei Jahrhunderte dauerte. Dann kam der zweite Wärmeschub: Das Klima erwärmte sich innerhalb von 60 Jahren erneut um zehn Grad. «Das sind erstaunlich starke Temperaturschwankungen», wird der in Bern tätige Physiker Hubertus Fischer zitiert.
Die Messmethode an sich erscheint schlüssig, allerdings sollten bei aller Euphorie nicht vergessen werden, das sich die Daten zunächst einmal auf eine lokale Situation beziehen. Aus dem Artikel geht leider nicht hervor, woher die eingelagerten Stäube stammen und auch beim Wissenschaftsmagazin Science gibt es keinen Hinweis.
Deshalb ist nicht klar ob es sich um ein lokales Phänomen oder eine weltweite Entwicklung gehandelt hat. Das ist unser großes Problem bei allen Erkenntnissen die wir gerne in bessere Vorhersagen umwandeln möchten. Wir wissen immer noch viel zu wenig um aus einem Schnitt, wie ihn eine Bohrprobe darstellt auf die globale Entwicklung zu schließen.
Deshalb wäre es fahrlässig die Temperaturschwankungen die der Mensch durch fossile Brennstoffe verursacht hat, zu vernachlässigen, weil es ja immer schon Schwankungen gegeben hat. Wir wissen nicht was diese Temperaturwechsel in jener Zeit den Menschen, Pflanzen und Tieren angetan haben und können deshalb nicht aus dem Vorhandensein von Menschen, Pflanzen und Tieren ableiten, das wir jede ökölogische Krise überleben und schon gar nicht wie schwer das werden könnte.
Auch wenn solche Ermahnungen nichts nützen, da die Seiten im Netz die für ungehinderten Naturverbrauch stehen wie PI und Ökologismus.de, weiterhin verharmlosen und zum Abbau aller Beschränkungen aufrufen werden. Es gibt eben Dummheiten die sich nicht bekämpfen lassen.
Gesammelte Gemeinheiten 11
Corporate Governance - Cromme gibt Vorsitz ab
Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme gibt den Vorsitz der Regierungskommission für gute Unternehmensführung ab. Sein Nachfolger wird der Chef des Kontrollgremiums der Commerzbank, Klaus-Peter Müller. Dies teilte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries am Donnerstag in Berlin mit.
Cromme werde das Amt am 30. Juni nach sieben Jahren niederlegen. Zypries bedauerte sein Ausscheiden. "Er war als Vorsitzender ein großer Glücksfall", erklärte sie. Die 2001 eingesetzte Kommission Deutscher Corporate Governance Kodex war mit Crommes Namen eng verbunden. Gründe für sein Ausscheiden nannte Zypries nicht.
Laut "Financial Times Deutschland" hatte Zypries Cromme gebeten, so lange im Amt zu bleiben, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden sei. Der 65-Jährige habe diesen Schritt mit seiner großen Belastung durch seinen Chefposten im Aufsichtsrat von Siemens begründet, hieß es in dem Bericht weiter.
Ups. Da gibt einer eilig einen Posten mit viel Image und Einfluss auf. Wegen Arbeit. Als Aufsichtsratschef bei Siemens. Da hat doch schon jahrelange keiner mehr Aufsicht geführt, oder er hätte von den Bestechungen gewusst. Abgang des Helden durch Bodenklappe wegen geplatzter Hose nennt man das auf dem Theater. Das könnte noch richtig großes Kino werden.
Der Rauch ist da. Los zeigt uns die Flammen.
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Deutscher Solarstrom - Die Geschichte einer Fehlentwicklung
So trägt der Sonnenstrom mit einer installierten (Spitzen- oder Peak-)Leistung von derzeit 4000 Megawatt lediglich mit 0,7 Prozent zu der in Deutschland benötigten Strommenge bei. Auch die in Aussicht gestellten Kapazitätszuwächse werden an dieser Außenseiterrolle wenig ändern. So nennt die Solarbranche für die nähere Zukunft Jahreszubaumengen von rund 1500 Megawatt, so dass aufaddiert in sieben Jahren Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 15.000 Megawatt installiert sein werden - und dann rund 2 Prozent der Stromproduktion übernehmen könnten. Dass die Solarenergie in Deutschland eine „tragende Säule“ der Energieversorgung werden könnte, wie wie es die Solarwirtschaft in Aussicht stellt, ist also vollkommen unrealistisch.
Damit ist auch ihr Beitrag zum Klimaschutz überschaubar. Zwar klingt es überzeugend, wenn die Solarbranche damit zu trumpfen versucht, dass ihre Anlagen im Jahr rund 1,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden helfen. Doch relativiert sich diese für Laien nur schwer zu fassende Größe, wenn man weiß, dass durch das unspektakuläre Steigern des Wirkungsgrads aller deutschen Kohlekraftwerke um einen einzigen Prozentpunkt rund 4,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger entstehen würden.
Das wäre deutlich billiger als der weitere Ausbau der Photovoltaik. Die hohe Einspeisevergütung macht diese Technik zu einem sehr teuren Umweltschützer: So hat das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen Vermeidungskosten von deutlich über 900 Euro je Tonne Kohlendioxid errechnet - an der Börse liegen die Preise für Kohlendioxid-Zertifikate bei rund 25 Euro die Tonne. Die künftig geringfügig niedrigeren Vergütungssätze werden nichts daran ändern, dass die Kilowattstunde Solarstrom die kostspieligste erneuerbare Energie bleibt. Sie wird weiter mehr als doppelt so viel kosten wie Strom, den die Haushalte bei ihren Versorgern kaufen, und etwa sechsmal teurer sein, als für die Kilowattstunde an der Leipziger Strombörse bezahlt werden muss.
Fantasie ist etwa feines. Da werden reale Einsparung von Kohlendioxid gegen die fantastischen Einsparmöglichkeiten bei Kohlekraftwerken gegengerechnet, obwohl bisher kein Kohlekraftwerk auch nur den Versuch unternommen hat. Da werden die Folgekosten der Solarförderung extrem hochgerechnet, aber kein Wort darüber verloren, das der vemeintlich billige Atomstrom, sobaldt man seine Folgekosten einberechnet ungefähr doppelt so teuer wäre. Es ist ein typischer PR-Artikel für Kohe und Strom und das angeblich "wissenschaftliche" Institut das freundlich die Daten liefert, ist auch klar für eine bestimme Energieform.
Es gibt übringens tatsächlich ein paar gute Gründe die gegen Photovoltaik im Preisvergleich sprechen. Wei solare Kraftwerke in den Wüsten einfach effizienter sind. Allerdings sind die Stromleitungen und Pipelines für Wasserstoff bindende Flüssigkeiten auch gefährdet. Wir brauchen also eine Kombination und wir brauchen bessere Solarzellen. Die sind absehbar, wenn sich der Aufwand für Forschung lohnt.
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Tribun ohne Volk
Der Rechtspopulist Christoph Blocher hat die Schweiz gespalten. Nun wendet sie sich gegen ihn
Der 67-jährige Volkstribun und Milliardär Christoph Blocher
Immer beruft sich Christoph Blocher auf das Volk. Seine Partei heißt Schweizerische Volkspartei (SVP). Sein Leitmotiv ist Volksnähe. Sein Instrument sind Volksinitiativen: Er lässt 100.000 Unterschriften sammeln und erzwingt so Volksabstimmungen. Doch das Volk, das er hochhält, lässt ihn jetzt fallen.
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Es geht auch gar nicht anders im Land der 2800 autonomen Gemeinden, der 20 Kantone, 6 Halbkantone, 4 Kulturen. »Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern«, heißt es im Wilhelm Tell, aber der Wille schwächelt manchmal, eher ist es Gewohnheit, die Alemannen, Romands, Tessiner und Rätoromanen verbindet. Sie fanden zusammen, weil weder der deutsche Kaiser noch Frankreichs König seinem Rivalen die Alpenpässe überlassen durfte – als Puffer war die Schweiz neutral, lange bevor sie es wusste.
Stets fragt sie sich, was sie zusammenhält. Falls die Geschichte Gesetze kennt, gilt in der Schweiz die eiserne Regel vom Ausgleich der Interessen zwecks nationaler Eintracht. Im Film Out of Rosenheim flüchtet eine Dirne aus dem Bordell, weil dort alle so nett miteinander sind – too much harmony! Zu viel Harmonie. Blocher traf lange Zeit die Stimmung derer, die den Konsenszwang hassen und auf das im Raubtierkapitalismus angesagte Recht des Stärkeren pochen. Doch erfordert die (vom Ausland verkannte) Fragilität des helvetischen Sammelsuriums jene »Harmonie«, nach der jede dritte Dorfmusik benannt ist. Die Schweizer haben – ungern – gelernt, einander zu schonen: weil sie wissen, dass sonst gar nichts mehr läuft in ihrem Land. Darin liegt eine verzweifelte Weisheit.
Wie immer agiert die Zeit fast völlig merkbefreit. Im Grunde genommen sagt sie mit ihrer Aussage über den konsensunfähigen, neoliberalen Raubtierkapitalisten genau das, woran der Neoliberalismus überall auf der Welt scheitertert. Das Wort Harmonie und das Wort Vernunft klingen bei Roger de Weck zwar wie Schimpfworte, so wie sie bei allen Neoliberalen klingen, aber auch wenn es ihm lesbar zuwider ist und so gar nicht der offiziellen Haltung der Zeit entspricht, die ja ein Hort der neoliberalen Unmenschlichkeit ist, muss es einfach heraus, weil es die Wahrheit ist.
Neoliberale Raubtierkapitalisten wollen keinen Konsenz, dessen Voraussetzgung ja ein vernünftiger Kompromiss wäre. Sie bestehen nur aus Maul und Arsch. fressen um des Fressens willen, scheißen ohne zu verdauen und sofort wieder weiterfressen. Die internationale Finanzkrise ist sicher eine Krise der neoliberalen Spekulanten wie Josef Ackermann, aber sie ist vor allem auch eine Vertrauenskrise.
Es gibt kein Vertrauen in Neoliberale, weil Neoliberale keine Verantwortung kennen. Verantwortungslos und unfähig zu Konsenz, sind sie auch nur mit harten Strafen zur Vernunft zu bringen. Sie legen keinen Wert auf Harmonie und Ordnung, verlachen Recht und Gesetz für sich selbst, um es um so härter gegen andere einzusetzen.
Jedes Land ist aber auf ein Miteinander der Menschen angewiesen. Blochers Sturz sollte das Beispiel für einen Wechsel in der ganzen Welt geben. Bei uns sind es vor allem die Mohn/Bertelsmann, die Springer und die bodenlos gemeinen von der INSM. Sie werden sich nicht mit demokratischen Mitteln entfernen lassen, weil sie ja keiner Demokratie unterliegen. Dem Recht unterliegen sie leider auch nicht.
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Medienanstalten planen Regelwerk zu Gewinnspielen in Rundfunk und Telemedien
"Unübersichtlich" nannte der KJM-Vorsitzende Wolf-Dieter Ring die Rechtslage. Gewinnspielen seien aber ein schwerwiegendes Problem und sorgten für viele Anfragen. Man wolle die Call-in-Sendungen privater Anbieter wie NeunLive oder andere interaktive Mitmach-Gewinnspiele nicht verteufeln und anerkenne durchaus deren wirtschaftliche Bedeutung für die Sender. "Das ist ein lukratives Geschäft", sagte Ring. Die Medienanstalten hätten aber sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche "ohne Gefährdungen durch die Medien" aufwachsen können.
Gutachter Marc Liesching verwies auf verschiedene, rechtliche Grundsatzprobleme, etwa die fehlende Definition, was eigentlich ein Gewinnspiel ist. Dazu komme die schwierige Abgrenzung der Gewinnspiele von den – im Internet grundsätzlich verbotene – Glücksspielen. Fallen durch einen einzelnen Anruf über eine Mehrwertdienstenummer nur 50 Cent an, sei der Anbieter noch im grünen Bereich. Mehrfachanrufe, bei denen es laut Liesching in dokumentierten Einzelfällen ein Nutzer schon mal auf 40.000 Euro in vier Wochen bringen kann, müssten aber berücksichtigt werden.
Ich weiß ja das man bestimmte Glücksspiele bei denen Moderatorinnen sich entweder ausziehen, was sie wirklich besser lassen sollten, oder wo eine Dame die am liebsten gar nicht genannt werden will, dauernd von letzten Chancen redet, natürlich kein Betrug sind, sondern nur so wie Betrug aussehen. Das hat wohl sogar schon irgendein Gericht festgestellt, über dessen Qualität sich jeder selbst Gedanken machen möge. Selbstverständlich gibt es auch keine verwirrten Anrufer.
Wenn Herr Liesching 50 Cent pro Anruf für im grünen Bereich hält, dann sagt das nur etwas über seine Moral aus, aber nichts weiter. Ich bin der Meinung, dass wir die Menschen am besten schützen, in dem alle Gewinnspiele oder Veranstaltungen bei denen der Ertrag über die Telefongebühren kommt verbieten und gleichzeitig der Firma Endemol und ihren Töchtern ein zehnjähriges Verbot für wirtschaftliche Aktivitäten und den Geschäftsverkehr mit Deutschland auferlegen. Nicht weil ich glaube das die Firma Endemol und ihre Töchter Beihilfe zum Betrug oder Betrug ausgeübt hätten, sondern nur weil ich den Mist den die produzieren nicht leiden kann.
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Deiche bauen statt Treibhausgase reduzieren
Kroonenberg: Im Grunde stellt sich diese Gelassenheit schon fast automatisch ein, wenn man einige erdgeschichtliche Fakten kennt. Beim Klima der Erde sind große Trendwenden die Regel, nicht die Ausnahme. Es gibt einen ständigen Wechsel von Warm- zu Kaltzeiten. Die Erde erlebte vor etwa 120.000 Jahren – übrigens ohne die menschliche Nutzung fossiler Brennstoffe – ihre letzte Warmzeit. Der Meeresspiegel lag damals wegen der abgeschmolzenen Eiskappen um sechs Meter höher als heute. Vor nur 20.000 Jahren herrschte indes die letzte Eiszeit. Der Meeresspiegel war 120 Meter niedriger, die Nordsee trockene Steppe. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob der aktuelle Klimawandel so schlimm ist, wie er dargestellt wird. Man könnte erwidern: Die Katastrophen, vor denen wir uns heute ängstigen, haben in der Vergangenheit schon einmal stattgefunden. Das Schlimmste ist längst vorbei. Also sollten wir auch weniger Furcht haben und mehr über ingenieurtechnische Lösungen nachdenken, um uns an die Veränderungen anzupassen.
Na dann ist doch alles in Ordnung. Man muss nur in genügend großen Dimensionen denken. Erdgeschichtlich gesehen ist jede Veränderung schon mal da gewesen. Das Sonnensystem zerfällt ja auf jeden Fall irgendwann. Warum arbeiten, warum Kinder versorgen. Erdgeschichtlich ist das alles ohne Bedeutung. Es ist diese Art von "Wissenschaftler" die es unmöglich macht eine vernünftige Diskussion zu führen, aber für ihn scheint es sich wenigsten finanziell zu lohnen.
Tatsache ist, das wir den Kohlenstoff verbrannt haben der sich in Jahrmillionen der Erdgeschichte angesammelt hat. Dies ist eine zusätzliche Belastung in unserem aktuell existierenden System in dem wir in hundert Jahren mehr verändert haben, als es jemals in der Geschichte der Menschheit der Fall war. Hochrechnungen können wir nur aus Messdaten machen, die wir haben. Aber wenn ein angeblicher Wissenschaftler den anderen Wissenschaftlern vorwirft das deren Hochrechnungen schlecht sind, dann sollte er keine Wissenschaft vertreten die sich bei der Wachtumsgeschwindigkeit der Anden gerade um 39 Millionen Jahre korrigieren musste.
Die Anden wuchsen nämlich in 1 Million Jahren um 1.500 km anstatt der angenommenen 40 Millionen Jahre. Wissenschaft stellt Thesen auf und versucht diese zu untermauern. Wissenschaft kennt aber keine Wahrheit. Bestenfalls einigen sich die meisten auf eine These.
Deshalb müssen sowohl Deiche gebaut werden, wie auch die Treibhausgase reduziert werden. Allerdings brauchen wir bei den Treibhausgasen kaum noch etwas zu tun. Die Sache erledigt sich von selbst, da die Fördermenge trotz erhöhter Nachfrage nicht steigt, sondern eher sinkt als gleichbleibt und einige Länder schon Peak Oil gemeldet haben.
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800.000 Jahre Klimageschichte dokumentiert
Es gibt ja so Seiten im Internet wie die Menschenhasser von PI und seltsame Werbeseiten für Umweltvernichtung die es als persönlich Beleidigung empfinden, wenn man darauf hinweist, das man Umwelt nicht ohne Folgen verbrauchen kann.
Während das bei PI eher nur ein Nebeneffekt bei der der Bekämpfung der Muslime und aller anderen andersdenkenden Mensch ist, legt der Betreiber von Oekologismus, was wohl so etwas wie Oeko-Stalinismus sein soll, ausgesprochenen Wert darauf, dass seine Seite nicht von seinem Arbeitgeber, Arcelor Mittal, beauftragt und bezahlt wird. Ich lege großen Wert darauf festzustellen, das ich ihm nicht glaube. Mit dieser Bemerkung dürfte ich mir hoffentlich eine Menge unnötiger Kommentare von Tomislav Rus erspart haben.
Es ist schon seltsam welche Allianzen sich bilden wenn Geld und Dummheit aufeinander treffen. Was allerdings die Treibhausgase an sich angeht, hat sich die Diskussion nunmehr vollständig erübrigt:
Noch nie in den vergangenen 800.000 Jahren waren die Konzentrationen der Treibhausgase Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre so hoch wie heute. Das folgt aus den Ergebnissen einer Studie zweier internationaler Forscherteams des "European Project for Ice Coring in Antarctica" (EPICA), die anhand von Bohrungen im Eis der Antarktis erstmals die Geschichte der Erdatmosphäre in den vergangenen 800.000 Jahren lückenlos zurückverfolgen konnten.
..
Rekordwerte bei den Treibhausgasen Kohlendioxid und Methan fanden die Forscher nicht etwa in den warmen Phasen zwischen den vergangenen acht Eiszeiten, sondern in der Gegenwart: So liegen die heutigen Kohlendioxidkonzentrationen um 28 Prozent höher als je zuvor in den vergangenen 800.000 Jahren. Der Methangehalt ist heute sogar um 128 Prozent höher.
Zudem ist die Entwicklung des Kohlendioxidgehalts tatsächlich sehr eng an den Temperaturverlauf gekoppelt, konnten die Wissenschaftler mit ihren Daten bestätigen. Auch kam es immer wieder zu schnellen und markanten Schwankungen des Kohlendioxid- und Methangehalts.
Unnötig zu sagen, das die Forscher weiter machen wollen und ebenso unnötig zu sagen, das jedes Forschungsergebnis neue Fragen aufwirft. Fest steht, dass sich der Verbrauch von fossilien Brennstoffen, in einem Maße, wie er vor 1870 nicht nachzuweisen ist, direkt auf die Anreicherung von Kohlendioxid in der Atmosphäre auswirkt. Ob sich die Methananreicherung aus der Erwärmung der Meere ableiten lässt, lässt sich angesichts der Erfahrungen im Mittelmeer zwar vermuten, aber nicht beweisen. Die Massentierhaltung dürfte eher einen geringeren Anteil haben.
Wir haben keine weit zurück reichenden Daten über die Temperaturen des Meeres oder der Luft über dem Meer. 71 Prozent der Erdoberfläche sind Meer. Wir haben eine Menge Vermutungen wie sich das Meer auf klimatische Veränderungen verhält bzw. zu ihnen beiträgt. Aber eben nur Vermutungen. Methan ist in großen Mengen im Meer und im Permafrostboden gebunden.
Bei dieser Gemengelage kann wirklich selbst der größte Schwachkopf nicht mehr abstreiten, dass der massive Verbrauch fossilier Brennstoffe eine besondere Situation geschaffen hat. Natürlich weiß niemand wie die Erde reagiert und wie groß die Selbstheilungskräfte sind. Das ist wie mit dem Kartenhaus. Es sieht solange gut aus, bis die letzte Karte es zum Einsturz bringt.
Was aber ist, wenn unser Ökosystem noch fragiler als ein Kartenhaus ist. Nur Idioten wetten gegen die Bank. Wir haben doch genügend Hinweise darauf, das ganze Arten ausgestorben sind. Aber da geht es den geistigen Dinosauriern wie den echten. Sie merken es erst wenn alles zu spät ist.
Natürlich gibt es keine Klimaerwärmung
Da sind sich die Kämpfer für freie und vollständige Umweltverschmutzung um Thomislav Rus und seine Auftraggeber von Arcelor-Mittal mit den Herremenschen von PI einig.
Allerdings sollte Lakshmi N. Mittal etwas vorsichtig sein mit diesen neuen Freunden, für die eben nicht das Wissen und die Integrität das entscheidende Merkmal ist. Die Hautfarbe von Mojib Latif ist in diesen Kreisen wichtiger als seine Leistungen. Aber auf jeden Fall verlinken sie zu Herrn Rus. Was sich da zusammen findet, mag jeder selbst bewerten.
Tatsächlich machen die Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR in Kiel und am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg genau das, was sie tun sollen, sie forschen an neuen Modellen. Das bedingt zwangsläufig dass mit neuen Erkenntnissen auch alte Aussagen teilweise revidiert oder auch nur relativiert werden müssen. Beides ist für die vorgenannten Truppen denen es nur um Propaganda geht, natürlich unerträglich.
Sich selbst in Frage stellen geht für beide absolut nicht und das was bei der Werbebude für Umweltverschmutzung von Herrn Rus noch erträglich, weil eben reine Rechtfertigungswerbung für Arcelor-Mittal ist, wird bei den braunen Zwergen um Herre zu einer echten Gefahr. Es könnte durchaus sein, dass Wissenschaftler nicht mehr den Mut finden, über ihre Ergebnisse nachzudenken und sie ständig in Frage zu stellen, was ja eigentlich Wissenschaft ist, sondern aus lauter Angst lieber schweigen und uns die Möglichkeiten zur Reaktion nehmen.
Dabei rechtfertigen die Ergebnisse das ganze Geschrei nicht. Bei einem neuen längerfristigen Klimamodell wurden geringfügige Abweichungen zu bisherigen Daten ermittelt:
Der Trend zu globalen Erwärmung wird sich in den nächsten Jahren vorübergehend etwas abschwächen. das heißt nicht unbedingt, dass es kühler werden könnte, sondern vielmehr, dass das Tempo der Erwärmung ein wenig nachlässt. Dazu, Mojib Latif, der am IFM-GEOMAR lehrt und einer der Autoren der Studie ist, die am im Fachblatt Nature erscheint: „Damit Sie uns richtig verstehen: Wir postulieren nicht, dass die vom Menschen verursachte Klimaänderung nicht so schlimm ausfallen wird, wie befürchtet. Dem generell nach oben weisenden Trend ist nur eine langperiodische Schwingung überlagert, die in den nächsten Jahren netto zu einem geringeren Temperaturanstieg führen könnte.“
Zu etwas anderen Ergebnissen kam im letzten Sommer das Hadley Center des britischen Wetterdienstes. In einer ebenfalls mit besseren Meeresdaten arbeitenden Klimavorhersage errechnete man dort, dass es 2014 wahrscheinlich im globalen Mittel 0,3 Grad Celsius wärmer als 2004 sein wird. Mindestens die Hälfte der Jahre im Jahrzehnt nach 2009 würden wärmer als das bisher wärmste Jahr ausfallen.
Als Mathematiker und Informatiker der an einigen älteren Vorhersagemodellen mit deutlich geringerer Datenquellendichte gearbeitet hat, kann ich ungefähr einschätzen, was diese Vorhersagemodelle bedeuten und wie schwierig es ist da Sicherheit hinein zu bekommen. Die meisten Kritiker vergessen oder besser verleugnen, dass die Erde zu 71 Prozent aus Wasser besteht und wir ortsfeste Wetterbeobachtungen eben nur über Land haben und diese sich teilweise erst auf kurze Zeiträume beschränken.
Ja es gibt die von Menschen gemachte Klimaerwämung und wir können noch etwas dafür tun, sie etwas abzubremsen und sie nicht ihren Höhepunkt erreichen zu lassen. Wer darauf verzichtet, kann zwar den aktuellen finanziellen Vorteil für nicht eingebaute Filter und fehlende Wärmewiederverwertung wie bei Stahlwerken mitnehmen, ist aber genauso gewissenlos unseren Nachkommen gegenüber, wie die braunen Truppen die ihren Hass gegen alles was sie nicht verstehen, hinausschreien müssen. Da sie fast nichts verstehen, sind sie ständig am schreien.
Es gibt übrigen einen weiteren Punkt der Beobachtung der einen Klimawandel bestätigt:
Der Klimawandel entzieht den Ozeanen Sauerstoff. Eine Konsequenz des Klimawandels und der sich erwärmenden Meere sei, dass der Sauerstoffgehalt in den Ozeanen sinke und existierende große Unterwasserwüsten in den tropischen Ozeanen sich weiter ausdehnten.
Das berichtet eine Forschergruppe um den Kieler Meereswissenschaftler Lothar Stramma in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals «Science» (Bd. 320, S. 655).
Die sich ausweitenden sauerstoffarmen Unterwasserbedingungen haben möglicherweise weitreichenden Einfluss auf die Ökosysteme, da viele Organismen Sauerstoff zum Leben brauchen und sich biogeochemische Prozesse ändern, die Einfluss auf die Nährstoffverfügbarkeit haben. So könnte sich etwa der Lebensraum für Fische einschränken, was auch Auswirkungen auf die Fischerei haben könnte, sagte Stramma.
Auch Lothar Stramm stellt sich als guter Wissenschaftler selbst in Frage und sagt, dass er nicht weiß ob und wie diese Entwicklung weitergeht. Mehr kann man Objektivität nicht verlangen.
Siegmar Gabriel hat den Biodiesel erledigt
Da werden bei Familie Gabriel aber heute die Sektkorken knallen und in den Zentralen der Ölmultis auch. Sigmar kann sich darüber freuen, das er nun für sein Leben ausgesorgt haben dürfte und den Ölmultis fällt ein zentnerschwerer Stein vom Herzen, weil eine dezentrale Wirtschaft mit Biodiesel von Sigmar Gabriel konsequent vernichtet wurde.
dpa meldet gerade:
Biodiesel wird für deutsche Transportunternehmen immer unattraktiver. Grund ist die im vergangenen Jahr eingeführte Besteuerung. Daher haben die meisten Unternehmen nach einer Studie des Bundesamtes für Güterverkehr wieder auf normalen Diesel umgestellt, berichtet die „Bild”-Zeitung. Weiter heißt es in der Studie: Wenn die Steuer im kommenden Jahr wie geplant von 9 auf 15 Cent pro Liter angehoben wird, werde „der Absatzmarkt für den Reinkraftstoff Biodiesel vollständig einbrechen”.
Damit hat es Sigmar Gabriel geschafft. Da wo Deutschland technisch und marketingmäßig weit vorne war, hat ein einziger, den Ölmultis verpflichteter Minister, für einen Kahlschlag gesorgt. Natürlich können wir nicht beweisen, das er gekauft wurde, aber wir dürfen das sehr lauthals denken und in unserem Geist, immer wenn der Name Sigmar Gabriel fällt, an ein gekauftes Arschloch denken. Das ist nämlich nicht verboten.
Eigentlich könnte er jetzt, wie damals der Herr Müller zurücktreten. Hat der ja auch gemacht, als er seine RAG für sich fertig gestrickt hatte. Vielleicht haben wir ja auch noch das Glück, das die Ölmultis, den Gabriel später genauso fallen lassen, wie jetzt die RWE, den Müller fallen lässt. Das wäre eine späte, aber nette Rache.
Deutschland hat auf jeden Fall, wieder mal aus purem Eigennutz einzelner, eine wichtige Chance verpasst. Schade.
Klimakatastrophe
Methan rülpsende Kühe, Autoabgase, fossile Kraftwerke, Vulkane, Methan-Hydrat aus dem Meer. Ursachen für einen Klimawandel haben wir in jeder Menge und jede Woche wird eine neue Sau durchs globale Dorf getrieben.
Die Verbrennung von fossilen Energierohstoffen ist in der praktizierten Menge mit Sicherheit nicht gut für unsere Umwelt. Da ist der totale und zügige Umstieg auf regenerative Energien keine Frage sondern ein Muss. Da uns aufgrund der sehr schnell endenden Vorräte eh nichts anderes überbleibt, ist das auch wirtschaftlich sinnvoll.
Weniger tote Kühe zu essen, könnte uns auch nicht schaden, aber ob die Menge der rinderartigen Methanrülpser wirklich von Bedeutung für unser Klima ist, wage ich mal zu bezweifeln. Aber selbst wenn es in der Summe einen Effekt hat, sollte es nicht überbewertet werden.
Wir sind mit unserer Umwelt rund hundertzwanzig Jahre sehr rüde umgegangen und haben eine Menge an Selbstheilungskräften verbraucht. Aber wir haben auch angefangen das zu ändern. Das die Entwicklungsländer und Aufbruchsstaaten jetzt unsere Fehler teilweise wiederholen, ist wahrscheinlich unvermeidbar, aber sie lernen schneller, weil sie die verschiedenen Wirkungen schon auf ihre Ursachen zurückführen können.
Trotzdem befinden wir uns in einem Klimawandel. Eine ganze Reihe von Wissenschaftlern geht davon aus, das auch die Sonne an dieser Veränderung mit schuld ist. Dann geht natürlich sofort der Streit los, wer nun mehr Verantwortung trägt und wie Messergebnisse zu bewerten sind.
Eines ist sicher. Es hat Klimawandel schon immer gegeben. Der menschliche Einfluss durch FCKW auf das Ozon. bzw. Ozonloch ist nicht wegzudiskutieren. Genausowenig wie die Treibhauswirkung fossiler Brennstoffe. Gegen FCKW haben wir etwas unternommen, die Wirkung werden wir aber erst in 15 Jahren wirklich überprüfbar sehen.
Wir werden auf regenerative Energien umsteigen müssen und es wird schneller gehen als wir uns heute vorstellen können, weil wir ganz einfach durch steigende Preise der fossilien Energien, andere Technologien Wettbewerbsfähig machen. Trotzdem werden wir den Wandel natürlich nicht aufhalten können, sondern nur in seinen Auswirkungen begrenzen können.
Wir können das noch nicht einmal seriös berechnen, weil unsere Messdaten einfach nicht weit genug zurückreichen, sich auf zu kleine Gebiete erstrecken und damit nicht wirklich aussagekräftig sind. Eine Berechnung eines sogenannten Wissenschaftlers, der mir vorrechnet, das der Mensch auf der Nordhalbkugel 2,7 Watt/m² zur Erwärmung beiträgt die Sonne aber nur 0,35 Watt, der muss sich fragen lassen, wie er klimatisch die Nordhalbkugel vom Rest isoliert.
Tatsächlich liegt das Problem dieses "Wissenschaftlers" darin, das ihm für die Südhalbkugel die Messwerte fehlen und er sie deshalb einfach ausblendet. Wenn wir und die UN ehrlich wären, müssten wir zugeben, das wir vieles einfach noch nicht verstehen, anderes theoretisch erwiesen, aber praktisch eben unerprobt ist. Nur kann man damit keine Bewusstseinsveränderung erzeugen. Deshalb wird auf die Sahne gehauen um möglichst bizarre Szenarien unter das Volk zu bringen.
Die Folge sind Worte wie Klimakatastrophe anstatt Klimawandel. Einen Wandel kann man beeinflussen, eine Katastrophe muss man hinnehmen. Wir Menschen können und werden uns weitgehend anpassen, wie wir das während der Eiszeiten schon getan haben. Da wo heute der Raps blüht waren während der Eiszeit die Gletscher. Wir sollten handeln, aber mit viel mehr Optimismus.
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