Gifhorn - Silvester 1990
Liebes Tagebuch,
nun ist es soweit, ich werde Gifhorn endgültig verlassen.
Durch die Wiedervereinigung des Deutschen Reiches zeigen sich überall im Lande neue Möglichkeiten, von denen so mancher von uns jahrzehntelang nur zu Träumen gewagt hat. So streift auch mich das neue Erblühen diverser Landschaften, die uns unser Kanzler versprach und ich schnuppere Frühlingsluft im Osten. Die Ostgebiete weisen auch für mich DIE Gelegenheit auf, mich aus diesem kleinen Gifhorner Mief endgültig zu verabschieden. Hier kann ich nichts Großes werden. Hier ist kein Weiterkommen für mich. Man kratzt mir hier zu sehr an meinem Image, versteht mich nicht und möchte mir weitere Sprosse meiner Karriereleiter zersägen. Daher mache ich's wie jeder heutzutage: Go East! So die Devise, wer hier nichts wird, geht nach drüben. Dort eröffnen sich ungeahnte Chancen, wie viele zu berichten wissen, die bereits drüben ihre Geschäfte machen.
Es gibt einfach zu wenig geschultes Personal dort drüben und so war es ein leichtes, mich umzuhören und zu erfahren, dass man Regierungspersonal händeringend sucht, weil so viele gegangen werden mussten aufgrund ihrer Staatssicherheitsmitarbeit. Da ich glaube, in puncto Staatssicherheit einiges verstanden zu haben, erachte ich mich durchaus als hervorragend geeignet, die präsidialen Regierungsgeschäfte in einem Städtchen in der Zone übernehmen zu können. Desweiteren weiß dort kaum einer, aus welcher politischen Ecke ich zuvor gekommen, womöglich besteht sogar die Möglichkeit, meinen recht strammen Führungsstil als angenehm zu empfinden. Man ist es ja dort bereits seit Jahrzehnten sozusagen gewohnt. HA HA!...
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Und dann war da noch Alexander Dobrindt, CSU-MdB für Mohn/Bertelsmann
Dass die Union eine Partei ist, die gerne in der Propagandalüge lebt und mit der Realität eigentlich nichts zu tun haben will, ist hinlänglich bekannt. Immer dann, wenn die Realität droht, geht die Union in Verweigerungshaltung und spielt laut schreiend Gürteltier und rollt sich ein. Wenn sie dann noch aus ihrer Höhle herausblafft, geht es immer um höhere Werte - also um viel Geld.
Wie uns die CSU bepressemitteilt, hat es diese gemeingefährliche EU doch tatsächlich gewagt, eine Ausschreibung der Planung und Erprobung eines europäischen Hochschulrankings durch die Europäische Kommission durchzuführen. Oh, welch ein Sakrileg! Man spürt förmlich den Schwefelgeruch des Satans. Aber Alexander Dobrindt rettet das Abendland und Mohn/Bertelsmann. ["Und dann war da noch Alexander Dobrindt, CSU-MdB für ... »]
Thilo Sarrazins seltsame Geschäfte
Aus der Tempodrom-Affäre konnte sich der Berliner Finanzsenator ja nur unter Einsatz massivster Mittel herauswinden.
Im Rahmen der Tempodrom-Affäre wurde ihm vorgeworfen, Landesgelder regelwidrig vergeben zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat im November 2004 Anklage erhoben. Ermittelt wurde gegen ihn, zwei weitere SPD- und zwei CDU-Politiker, drei Unternehmer und zwei Wirtschaftsprüfer. Gegen den ermittelnden Oberstaatsanwalt stellte Sarrazin eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Das Landgericht Berlin hat es im Dezember 2004 abgelehnt, das Hauptverfahren zu eröffnen, was wie ein Freispruch wirkt, da die Anklage als unschlüssig angesehen wurde.
Nachdem seine Frau als Lehrerin an einer Grundschule ohne Rücksprache Kinder eine Klasse zurücksetzt und, statt die Urheberin zu bestrafen, der Schulrat zwangsversetzt wird, scheint es für Sarrazin nun kein Halten mehr zu geben. Nicht nur, dass er Hartz-IV-Empfänger locker verhungern lassen will - er möchte sie auch noch erfrieren lassen. Das ist klar, wenn man weiß, zu welcher Klasse Sarrazin gehört:
Mit 46 Nebentätigkeiten ist Sarrazin (Stand: Juni 2008) das Senatsmitglied mit den meisten Nebentätigkeiten. Er ist unter anderem Mitglied des Aufsichtsrats der Berliner Verkehrsbetriebe, der Charité, der Investitionsbank Berlin und der Vivantes GmbH.["Thilo Sarrazins seltsame Geschäfte" mehr »]
Polnische Geschichte - eine Ergänzung
Als Antwort auf und Ergänzung zu Jochens aktuellen Polen-Artikel reiche ich ein wenig Geschichte nach. Das kann naturgemäss nur ein sehr kurzer sein und auch nur das absolute Minimum umfassen.
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Margret Suckale tut mir wirklch nicht leid
Margret Suckale, Personalvorstand der Deutschen Bahn, muss für die Belohnung von Norbert Hansen in die zweite Reihe zurücktreten:
Die Monate dauernde Tarifauseinandersetzung mit den Lokführern hat sie fernsehbekannt und -erfahren gemacht. Wenn ihr Chef Hartmut Mehdorn und der Boss der Lokführer-Gewerkschaft GDL, Manfred Schell, sich verhakelten, war Margret Suckale, Personalvorstand der Deutschen Bahn, stets die Kühle, Unaufgeregte, Sachliche, die den brandheißen Konflikt nicht weiter eskalieren ließ. Heute wird ihr der Bahn-Aufsichtsrat die prominente Position im DB-Management nehmen – und dorthin einen ihrer bisher gewichtigsten Gegenspieler setzen: Norbert Hansen, bislang Chef der größten Eisenbahner-Gewerkschaft Transnet.
Ja sie hat kalt lächelnd auf die arbeitsamen Menschen bei der Bahn gepisst und sich dabei noch richtig gefreut. Nun haben die, die jemanden wie die Suckale, nicht nur ertragen, sondern auch mit ihrer Arbeit ernähren müssen, gut lachen.
Ob Suckale die Beschränkung auf den künftig börsennotierten Bahnteil als Schmach empfindet, hat sie öffentlich nicht erklärt. Doch hinter den Kulissen ist im Konzern zu hören, dass sie hart mit sich gerungen habe, diese Lösung zu akzeptieren. Allerdings habe sie sich stets zu den Führungskräften gezählt, die den Privatisierungsprozess der Bahn begleiten wollten. Zumindest an diesem Ziel ist sie angekommen.
Doch Suckale hat, anders als ihre Kollegen Bensel und Rausch, ihr Spezialproblem. Während die Chefs der Verkehrsgesellschaften in der Holding nur noch Mehdorn und Sack vor sich haben, muss sie auch mit Hansen klarkommen. Die Hierarchien sind eindeutig: Die Staatsholding fungiert als Mutter der börsennotierten Mobility Logistics. Also ist Hansen Vorgesetzter von Suckale. Die kühle Juristin wird weiterhin viel diplomatisches Geschick in Personalfragen brauchen – auch in der eigenen.
Oh jemine, oh je. Die arme Frau Suckale. Sie könnten einem ja fast leid tun. Ich bemüh mal wieder meinen Großvater, der mich zum Thema Karten immer wieder warnte: "Wer sich mit Betrügern an den Tisch setzt, muss damit rechnen, betrogen zu werden. Du kannst nicht immer davon ausgehen der größte und beste Betrüger zu sein.". Gut das passt jetzt nicht so ganz zu Frau Suckale Herrn Hansen und Herrn Mehdorn, die haben ja nicht mit Karten, noch nicht einmal mit Fahrkarten sondern mit der Existenz von Menschen gespielt.
Nun hat Frau Sucale also verloren. Nicht ihre Existenz, wie so viele die auf neoliberale Wirtschaftsfaschisten in der Art von Frau Suckale getroffen sind. Sie wird auch sicher mehr Geld bekommen und eine bessere Dienstlok, einen knackigeren Chaffeur, oder was auch immer sie sonst so will, als Kompensation.
Aber ob das reicht um den Hansen zu kompensieren. Der wird sich einen Spaß daraus machen die Dame turnen zu lassen. Beachten sie meinem Daumen, rauf und runter, rauf und runter. Das wird bestimmt lustig, wenn auch nicht für Frau Suckale. Weg kann sie nämlich nicht. Wohin. Jeder der sie einstellt müsste ein Idiot sein. Siegerinnen werden gesucht und keine Geschlagene.
Ich glaube auch nicht, das dies schon das Ende der Schmach ist. Nein da wird sehr bald eine Abmahnung kommen und dann wird ihr nahegelegt doch an den heimischen Herd zurückzukehren und dort im Wege zu sein. Ja ich finde es gut und schön und warte schon darauf was passiert, wenn sich Hansen und Mehdorn gegenseitig am Hals haben und erpressen. Zwei vom Stamme Nimm in tödlicher Umarmung. Das könnte auch großes Kino werden.
Gesammelte Gemeinheiten 3
Helmut Kohl und Maike Richter haben geheiratet
Helmut Kohl hat seine Lebensgefährtin Maike Richter geheiratet. Da der ehemalige Bundeskanzler sich nach einem Sturz in einer Reha-Klinik aufhält, fand die Hochzeit dort statt. "Wir sind sehr glücklich", sagte das Paar. Richter ist Kohls zweite Ehefrau.
Das Frau Richter glücklich ist, will ich wohl gerne glauben. Sie hat es kurz vor Toresschluss noch geschafft sich in eine Versorgungsehe zu flüchten, die ihr eigene Arbeit für die Zukunft wohl ersparen dürfte. Da addiert sich einiges an Pensionen. Kohls Mitgliedschaft in Land- und Bundestag, als Ministerpräsident und Bundeskanzler. Ihr kann man sicher gratulieren. Kohl kann man nur daran erinnern wie er sich verhielt, als Herbert Wehner kurz vor seinem Tod noch seine Stieftochter heiratete, die er versorgt sehen wollte, nachdem sie ihr ganzes Leben für ihn und Deutschland gearbeitet hatte. Da hat der fette Kohl über die Versorgungsehe in unerträglicher Art und Weise gelästert. Aber Kohl hatte ja schon immer Sonderrechte. Das dürfte aber trotzdem das letzte gewesen sein, was er Deutschland antun konnte. Zu seiner Beerdigung gebe ich ein Fest.
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Nur Koch und Bouffier behalten „Raser-Privileg“
Das Verkehrsministerium hatte die Mitglieder der Landesregierung in einem Erlass 2005 von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befreit. Damit waren die Fahrzeuge der Minister und Staatssekretäre weder an Tempolimits noch an Parkverbote gebunden. Der sogenannte Raser-Erlass hatte in der Öffentlichkeit wiederholt für Ärger gesorgt.
Die das Innenministerium auf Anfrage bestätigte, soll die Ausnahmeregelung künftig noch für den Ministerpräsidenten und den Innenminister gelten. Und zwar aus Sicherheitsgründen. Im aktuellen Fall dürfen mithin die Fahrer von Roland Koch und Volker Bouffier etwa schneller als erlaubt fahren und den Wagen abstellen, ohne „Knöllchen“ zu riskieren.
Ja. Die einen sind immer gleicher als die anderen. Das ist wie Otto Wiesheu, der durfte sogar besoffen Auto fahren und dabei Menschen töten. Ich wäre ja für das Raser-Privileg bei unseren Politikern, wenn sie dann wenigstens ohne andere zu gefährden möglichst schnell vor die nächste Wand rasten. Aber ich verstehe das ja auch alles nicht. Es geht doch nur um die Sicherheit. Ach könnten wir uns doch vor diesem politischen Unrat in Sicherheit bringen und wenn schon nicht uns, dann wenigstens unser Land. Aber vor den Kochs gibt es erst Sicherheit wenn sie rechtskräftig verurteilt und weggesperrt sind.
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Nach Gütersloher Art
Ostrowski stellt die richtigen Weichen. Er macht das aber nach Gütersloher Art. Der frühere Chef des Druck- und Mediendienstleisters Arvato nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht.
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Schnelle Erfolge wird Ostrowski auch künftig nicht vermelden können. Die Entwicklung neuer Geschäfte wie beispielsweise die Milliarden schwere Übernahme von Service und Dienstleistungen von Städten und Gemeinden klappt nicht von heute auf morgen. Ohne politische Rückdeckung geht eine solche Liberalisierung der öffentlichen Verwaltung nicht über die Bühne. Doch bei diesem Vorhaben kann sich Ostrowski auf seinen Vorgänger Thielen verlassen. Als neuer Chef der politisch einflussreichen Bertelsmann Stiftung unterstützt er das wichtige Vorhaben.
Dieser Artikel des Handesblatt ist erschreckend entlarvend. Die Art von Mohn/Bertelsmann wird als rücksichtslos bezeichnet und um den eigenen Geschäftserfolg zu erzielen, wird die angebliche gemeinnützige Bertelsmannstiftung hart und rücksichtslos dazu benutzt die politischen Weichen für den maximalen persönlichen Gewinn der Familie Mohn zu stellen. KORRUPTION unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit und der Autor des Artikels merkt gar nicht was er damit sagt. Die Famile Mohn benutzt die angeblich gemeinnützige Stiftung als Mittel um ihre privaten wirtschaftlichen Ziele durchzusetzen und wird dafür auch noch steuerlich begünstigt. Kein Finanzminister zu sehen, der das beendet, kein Staatsanwalt der da nachfasst. Nichts. Die Mohns dürfen alles. Sie dürfen jedem schaden dem sie schaden wollen. Ab wann gilt eigentlich das Notwehrrecht gegen die Mohns?
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Langzeitarbeitslose sollen für Hartz IV arbeiten
Walter Otremba, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sagte: „Vollbeschäftigung in Deutschland ist nur möglich, wenn es auch gelingt, für die über zwei Millionen arbeitslosen Empfänger von Arbeitslosengeld II neue Arbeitsmarktchancen zu eröffnen.“
Eine Untersuchung des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) kommt zu dem Ergebnis, das Modell könne funktionieren innerhalb einer verbindlichen, abgestuften Vermittlungs- und Aktivierungsstrategie.
Natürlich ist der Glos dämlich und das IZA nichts anderes als eine von dem Steuerhinterzieher Zumwinkel zum Betrug am Arbeitnehmer gegründete Organisation für Desinformation auf Kosten des Steuerzahlers. Eine Bertelsmannstiftung für Millionäre. Allerdings sollte sich niemand täuschen lassen, Workfare - Die Zwangsarbeit des 21. Jahrhunderts wird es bald auch bei uns geben. Erst wenn alle Leute praktisch kostenlos arbeiten werden diese neoliberalen Irren die nur aus Maul und Arsch bestehen, also fressen und scheißen ohne zu verdauen, eine Grenze finden. Keine Grenze der Vernunft, es kann sie dann nur keiner mehr finanzieren. Ohne Lohn gibt es nämlich keinen Konsum. Aber das verstehen Neoliberale eben nicht.
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Das Volk “volkt”?
Herzog gab in seiner Antwort auf die Frage eines Journalisten einen Einblick in die durch und durch elitäre Denkweise des Konvents. Als er gefragt wurde, wie er glaubt, die Unterstützung der deutschen Bevölkerung für seine Vorschläge zu bekommen, platzte er mit folgender Antwort heraus: “Das Volk folgt… das sagt doch schon der Name.” Als er merkte, dass er zu weit gegangen war, versuchte Herzog schnell, seine Äußerung zu korrigieren und seinen entlarvenden Ausrutscher herunterzuspielen.
Natürlich darf man deshalb nicht laut sagen das Roman Herzog ein Arschloch ist, allerdings darf man denken was man will. Noch! Weil sie das Denken noch nicht kontrollieren können. Allerdings hat der wohl schon etwas alterssenile Herzog genau das ausgesprochen was dieser gesamte politische Unrat denkt. Die wissen das wir sie mit Wahlen nicht aus dem Amt kegeln können. Wahlen verändern nur ein wenig die parteimäßige Zusammensetzung des Parlamentes aber eben nicht das, was dort entschieden wird. Das wird von anderen Stellen befohlen, die eben gar nicht wählbar sind. Die Antwort auf Herzog und das Verhalten unserer politischen Kaste kann nur ein Systemwechsel sein. Abgeordnete die an ihre Wähler und nicht an Parteidiktaturen gebunden sind. Solche einen Wechsel kann man in Deutschland nicht mehr mit demokratischen Mitteln herbeiführen. Dazu haben die Schäubles schon zuviel Freiraum gestohlen. Allerdings ist Revolution in Deutschland auch nur schwer vorstellbar.
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Totale Korruption als deutsches Staatsziel
Wer die Entwicklung in Deutschland schon seit längerem verfolgt hat es ja geahnt. Als Otto Graf Lambsdorff mit einem freundlichen richterlichen "DuDu. Macht man doch nicht!" aus der Flick Affäre wieder auftauchte und Ehrenvorsitzender der FDP wurde, war dies ein klares Zeichen. Prompt nahm Schäuble Geld vom Waffenschieber Schreiber und Kohls Millionen sind bis heute noch nicht aufgeklärt und er wird gefeiert anstatt das man ihm die Pensionen entzieht.
Bis dahin war die SPD ja zu dämlich für Korruption. Aber dann kamen mit Basta-Gerd Schröder die neuen Leute. Die kalten und unverschämten. Die ohne Herz aber mit ständig offener Tasche. Man kann sie gar nicht mehr alle aufzählen. Sie machten in der Politik das, was ihre Auftraggeber erwarteten und verschwanden dann schnell auf irgendwelchen hochbezahlten Druckposten in der Wirtschaft.
Das Volk und vor allem die Armen und Kranken wurden ihrer Rechte beraubt und dann noch ausgelacht. Man kann sich an all die Namen gar nicht mehr erinnern. Riester, Müller, Clement und natürlich auch Schröder. Dazu diejenigen die schon lange die Linie der SPD verlassen haben und mehr oder weniger offen für die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten arbeiten. Ab und an kommen Namen wie Wendt hoch, aber beweisen lässt sich nichts, Staatsanwälte sind auch nicht interessiert, irgendwelche Beweise zu suchen oder gar zu finden.
Es ist übrigens nicht so, das es diese Leute in den anderen Parteien nicht geben würde, aber der Schock über das Verhalten der SPD-Leute überdeckt bei den meisten Kritikern das, was CDU, Grüne, und FDP so treiben. Die Linken sehen sauber aus, weil die Leute die sie kaufen könnten vermutlich noch nicht sicher sind, ob das notwendig ist, oder ob sie ihre Ziele auch so durchsetzen können. Aber wie bei den Grünen wird auch das kommen.
Zwei Fälle sind momentan die Highlights aber nur weil sie aus der Masse der Fälle aufgrund der offensichtlichen Dreistigkeit herrausragen, nicht weil sie von Umfang und Bedeutung so besonders wären.
Zum einen ist das Ex-Siemens-Chef Heinrich von Piererder als Berater unserer Bundeskanzlerin die Politik gegen die Menschen in diese Land weitgehend mitbestimmte, zum anderen die Bahn mit all ihren Unsäglichkeiten.
Bei Herrn von Pierer zeigt sich die Entwicklung unseres Rechtssystems schön deutlich. Wie nach Ackermann, Hartz, Piech und dem Sachsensumpf nicht anders zu erwarten war, ist auch von Pierer unschuldig. Nun ja nicht so ganz. Er hat eine Ordnungswidrigkeit begangen. So etwas wie falsch parken, oder den Müll auf der Autobahn entsorgen.
Die gleiche Staatsanwaltschaft, die, die Vollidioten die auf die Befehle ihres Herrn gehorcht haben nun freudevoll aufhängt und deren Leben runiniert, lässt von Pierer davonkommen. Ordnungswidrigkeit. Es ist scheinbar keinem Staatsanwalt klar, dass Pierer der Chef der Bestecher war und dass niemand solche Mengen Geld für Bestechung im Sinne des Unternehmens verwenden konnte, ohne die Zustimmung des Herrn von Pierer zu haben. Aber unsere neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Manager und Experten sind ja nie verantwortlich. Die Telekom hat ja auch nicht gedopt. Das waren die Sportler.
Wenn einem das Blut bei von Pierer kocht, der sicherlich auch gerettet werden musste, damit er nicht ausplappert was er über Merkel und ihre Geschäfte weiß, dem geht dann bei der Bahn der Hut hoch. Die Bahn ist der erste Fall in Deutschland wo überhaupt keine Deckung mehr für die illegalen Machenschaften gesucht wird. Zum ersten Mal haut man dem Volk ohne jede Tarnung direkt aufs Maul und wenn dann da noch einer irritiert guckt, dann bekommt er gleich noch ein paar Ohrfeigen.
Natürlich ist es schwer für das Verschenken der Bahn irgendwelche sachlichen Argumente zu finden, aber darf das Grund genug dafür sein, gleich ganz auf die Verscheierung zu verzichten.
Wenn man sich die ganze Angelegenheit mal etwas genauer ansieht, könnte man auch auf eine andere Idee kommen. Die ganze Bahngeschichte ist ein Testlauf. Zuerst eine Gewerkschaft die einer anderen Gewerkschaft sagt, das sie keine höheren Löhne fordern soll. Vorstände und Aufsichtsräte die sich innerhalb dieser tariflichen Auseinandersetzung aber selbst die Gehälter drastisch erhöhen.
Ein Minister der sich von seinem Angstellten, dem Vorstandsvorsitzenden der im Bundesbesitz befindlichen Bahn nicht nur sagen lässt wie verstaatlicht werden soll, sondern auch noch was die Bundesländer an Bahnhöfen, Transrapidstrecken und sonstigen Wohltaten für ihre Zustimmung bekommen. Dann gibt es eine Koalitionsvereinbarung bei der, der Parteichef der SPD, aber auch die Basis mit ihrem Parteitagsbeschluss einfach mal eben draußen bleiben müssen.
Zum Schluss ein Gewerkschaftsvorsitzender der als Belohnung dafür, dass er die Leute die er vertreten sollte verraten hat in den Vorstand des Unternehmens geht, dem er niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen verpasst hat. Nach dem diese Korruption klar und deutlich kund getan wurde, wird auch gleich gesagt, dass die Bahn in viele kleine Happen ohne Tarifverträge zerteilt werden soll, damit Herr Mehdorn mit dem so "geklauten" Geld der Arbeitnehmer ins Ausland gehen kann.
Habe ich irgendwas vergessen. Keine Ahnung. Aber für mich klingt das ganze wie eine Kampfansage. Volk du kannst uns mal. Du Volk hast keine Rechte, wir machen was wir wollen und du Volk bezahlst und wenn deine Kinder deshalb verhungern ist uns das scheißegal. In Frankreich und wahrscheinlich überall sonst gäbe es einen Generalstreik und der Generalstaatsanwalt würde sofort die Ermittlungen aufnehmen.
Nicht aber bei uns. Unsere Bundeskanzlerin lacht und trinkt noch ein Gläschen mit den Herren von INSM und Mohn/Bertelsmann, lässt sich den fetten Rücken von ein paar Heuschrecken kraulen und wahrscheinlich auch bestechen. Kein Staatsanwalt in Sicht der ermittelt. Das heißt doch. Es wird gegen die Kritiker ermittelt. Wie kann man da Korruption sehen. Das was die Großen tun ist wohlgetan.
Wir Deutschen wehren uns nicht. So werden sie es beim nächsten Mal noch härter treiben. Sie werden nicht aufhören, sie fühlen sich ermutigt. Generalstreik ist verboten. Ja scheiß doch was drauf. Für diese Herrschaften gelten doch auch keine Verbote und keine Gesetze. Streikt sie weg, oder legt euch zum Sterben hin.
Gesammelte Gemeinheiten 2
Schmiergeldaffäre: Keine Ermittlungen gegen Ex-Siemens-Chef Pierer
Ex-Siemens-Chef Heinrich von Pierer kann aufatmen: Die Staatsanwaltschaft München sieht keinen Anlass, wegen der Schmiergeldaffäre gegen ihn zu ermitteln. Allerdings soll es ein Ordnungswidrigkeitenverfahren geben – gegen ihn und weitere ehemalige Top-Manager.
Das bestätigt wieder einmal meine Ansichten über die deutsche Klassenjustiz. Für Herrn von Pierer und die Spitze gilt die Unschuld als bewiesen und jeder Gegenbeweis als Verleumdung. Der Mann der sich selbst über den Verbrauch an Klopapier im Konzern informieren ließ, hat natürlich nichts von den Milliarden gewusst, die für Bestechungs ausgegeben wurden. Er hat nur eine Ordnungswidrigkeit wie falsch parken begangen. Es fehlen einem die Worte.
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Mehdorns Amigos
Reihenweise sind in den letzten Jahren Politiker zur Deutschen Bahn (DB) gewechselt. Auf lukrative Posten. Der Amigo-Klub von Konzernchef Hartmut Mehdorn stößt seit langem auf Kritik - und steht für oft fragwürdige Interessenkonflikte.
Auf der langen Liste finden sich viele Spitzenpolitiker. Zum Beispiel die früheren Länderverkehrsminister Hartmut Meyer und Jürgen Heyer, der einstige Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt und Bremens früherer Bürgermeister Klaus Wedemeier (alle SPD). Ebenso der einstige Finanzminister Bayerns, Georg von Waldenfels, und der frühere Wirtschafts- und Verkehrsminister Otto Wiesheu (beide CSU). Für Mehdorn kamen die abgemeldeten Parteistrategen gerade Recht. Er brauchte schließlich Unterstützer für seinen Privatisierungskurs. Offenbar hat es geholfen.
Ja. Das erklärt einiges. Ich zitiere mal wieder meinen Großvater, obwohl der sehr teuer ist: "Die Jauche sammelt sich immer am tiefsten Punkt.". Ein System das so etwas zulässt ist von Grund auf in Unordnung und kann nicht mehr in Ordnung gebracht werden.
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GDL-Haudegen Schell kanzelt Transnet-Chef Hansen ab
Ex-GDL-Chef Manfred Schell nimmt kein Blatt vor den Mund: "Dieser Stabswechsel ist schon kurios", höhnt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE über den Jobwechsel seines Kollegen Norbert Hansen. Der hängt seinen Job jetzt an den Nagel und will stattdessen als Arbeitsdirektor zur Bahn wechseln - also quasi als Vorstand auf die Kapitalseite wechseln. "Und das, kurz nachdem der Beschluss zur Teilprivatisierung der Bahn gefallen ist", sagt Schell vieldeutig.
GDL-Chef Schell und Transnet-Chef Hansen: So lustig ging es zwischen den beiden selten zu
Transnet war unter Führung Hansens die einzige Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), die den Privatisierungskurs der Deutschen Bahn unterstützt hat. Später im Gespräch erklärt Schell: Manchmal habe man bei der Bahn schon das Gefühl, dass gewisse Jobs als "Versorgungsposten" vergeben würden.
Ich habe kein Problem damit, Korruption auch Korruption zu nennen, auch wenn der Herr Staatsanwalt das sicher anders sieht. Gäbe es Recht in Deutschland würde dort ermittelt und auch angeklagt. So kann man nur traurig mit dem Kopf schütteln. Manfred Schell wird uns fehlen. Wir haben kaum noch aufrechte und ehrliche Leute da wo es notwendig ist.
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Bahn will offenbar 30 Billig-Töchter schaffen
Die Deutsche Bahn will offenbar nach der Teilprivatisierung rund 9000 Beschäftigte in bis zu 30 Tochtergesellschaften ausgliedern. Dem neuen Arbeitsdirektor der Bahn, Ex-Transnet-Chef Norbert Hansen, sollen die Pläne lang bekannt gewesen sein.
Natürlich streitet er sein Wissen ab. Ist ja auch logisch. Aber dafür wird er die 9.000 jetzt auch für den halben Lohn und länger arbeiten lassen. Der Herr Hansen weiß genau wo er hingehören will. Auf die Seite der Unterdrücker. Ich habe übrigens nichts von Herrn Sommer gehört. Aber der ist wahrscheinlich neidisch, weil er den schönen Posten nicht bekommen konnte. Sicher aber ist auch für Sommer eine Belohnung vorgesehen, weil er so schön still hält während die Arbeitnehmer ausgeraubt werden.
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Sachsens Wirtschaftsminister drohen Ermittlungen
Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) drohen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen Amtsanmaßung. Während einer Fahrt mit seinem Dienstwagen habe er "eine Dummheit begangen", erklärte Jurk in Dresden. Ihm und seinem Fahrer sei am Montag auf der Autobahn A 13 ein Motorradfahrer wegen einer auffälligen Fahrweise aufgefallen. Er habe sich durch den Motorradfahrer genötigt und provoziert gefühlt. Über 15 Kilometer hätte der Mann aus Brandenburg den Dienstwagen am Überholen gehindert, erklärte Jurk.
Er habe den Motorradfahrer deshalb mit einer ihm zur Verfügung stehenden "Polizeikelle" an einer Autobahnraststätte herausgewunken. "Ich war eben sehr erregt, weil so verhält man sich im Straßenverkehr nicht", begründete Jurk sein Verhalten in einem Interview mit MDR 1 RADIO SACHSEN. Er habe sich aber inzwischen bei dem Motorradfahrer entschuldigt, erklärte der Minister, denn er hätte die Polizeikelle nicht benutzen dürfen.
Den Vorfall selbst halte ich für völlig belanglos. Überreaktionen können jedem passieren. Tatsächlich aber haben unsere Politiker schon längst jede Bodenhaftung verloren. Deshalb darf man ihnen keine Kleinigkeit mehr durchgehen lassen. Wir können nicht verhindern, dass sie uns im Großen bestehlen, belügen und betrügen, also müssen die Kleinigkeiten Konsequenzen haben. Nicht weil sie wichtig wären, sondern weil wir alles tun müssen um diesen Vögeln die Federn zu stutzen.
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