Steinmeiers Spirale
Nun ist unser Herr Steinmeier, das ist der, der deutsche Gefangene in Guantanamo verwahren ließ, damit er keine Arbeit hatte, besorgt und sehr enttäuscht. Wenn der wüsste wie enttäuscht wir Deutschen über so einen Kanzleramts- und Außenminister sind, der noch dazu von sich behauptet ein Sozialdemokrat zu sein, dann wüsste er vielleicht was Enttäuschung bedeutet. Wir sind sehr besorgt, das er uns lachend in einen neuen kalten oder sogar heißen Krieg führt, nur damit er im Weißen Haus aus der Besuchertoilette trinken darf.
Aber natürlich ist Steinmeier nicht wegen seines Charakters oder seiner politischen Handlungen besorgt. Nein er sorgt sich darüber, das Rußland sich nicht weiter provozieren lässt und den KSE-Prozess ausgesetzt hat. Das hatten er und sein Busenfreund der Kriegsverbrecher Bush, sich so eigentlich nicht gedacht. Sie wollten doch nur eine weitere Runde des Wettrüstens einläuten, damit die Waffenindustrie endlich wieder einmal Supergewinne machen kann.
So ein paar Raketen in Tschechien und Polen das ist doch fast nichts, das fällt doch nicht auf. Pustekuchen, der Putin hat es gemerkt. Sofort wurde gelogen was das Zeug hält. Die sollen Europa vor den Angriffen des Irans und Nordkoreas schützen. Die Lüge war so dick, da konnte Rußland einfach nicht so tun, als würde es nichts merken. Aber anstatt nun selber neue Raketen aufzubauen, hat Putin unsere poltischen Helden bei den Eiern gefasst und einfach ein bereits verhandeltes Abkommen außer Kraft gesetzt. Das kostet zunächst kein Geld, macht aber gehörig Druck.
Soviel das Herr Steinmeier über die Spirale des Mißtrauens philosophiert. Der gute Mensch, solche Sorgen, wo er doch so friedlich ist. Die Wirklichkeit sieht leider ganz anders aus. Rußland hat Öl und Gas, das die USA und Europa gerne haben möchten. Natürlich weitgehend umsonst. Deshalb wurde ja auch schon der Irak überfallen und soll der Iran angegriffen werden.
Das geht aber nur bei einem schwachen Rußland. Das könnte man sich so schön aufteilen. Ein Stück für die USA, ein Stück für China und ein Stück für Europa. Dummerweise hat Putin auch das gemerkt. Ein paar Milliardäre deren Anfänge von der CIA finanziert wurden, sind ausgewandert worden, einige im Knast. Das macht die amerikanischen Kapitalgeber natürlich wütend. Deshalb wurden neue, angeblich unverdächtige Hilfstruppen engagiert wie der Herr Kasparow, der zwar ein toller Schachspieler, aber ansonsten nicht sehr clever ist.
Unsere Medien berichten auch brav und ständig darüber, wie gemein der Putin doch ist und keine Demokratie zulässt und die bösen Demonstranten verhauen werden. Was werden die gleichen Medien wohl sagen wenn am Zaun von Heiligendamm die Demonstranten verprügelt werden. Nichts werden sie sagen. Die sind ja für Freiheit, die darf man schlagen. Die Demonstranten die in Moskau geschlagen werden sind für den ungehemmten Kapitalismus, die schützen unsere Medien gerne.
Aber ich habe einen Tip für Herrn Steinmeier und seine Freunde. Hört einfach damit auf Rußland zu bedrohen und schon ist alles wieder in schönster Ordnung. Aber wenn mich jemand erpressen und berauben will, dann reagiere ich auch wütend.
Ein ehrlicher CIA-Chef
Was so ein Ex vor einem Titel doch so ausmachen kann. Ein Ex-CIA-Chef sieht manche Dinge eben völlig anders als es ein amtierender CIA-Chef gesehen hat. Das ist nicht etwa Entwicklung oder neu entdeckte Ehrlichkeit, sondern schlichte Wut über den Rauswurf.
Für uns als Bürger dieser Erde, ist der Rauswurf von George J. Tenet, dem früheren CIA-Chef jedoch eine feine Sache. Nun hatte der Mann Zeit und Muße ein Buch zu schreiben und mit seinen früheren Chefs abzurechnen. Damit sich das Buch auch gut verkauft, bringt die New York Times New York Times eine kurze Inhaltsangabe, die auch von anderen Blättern aufgegriffen wird.
In Zeiten des Heimatschutzgesetzes und der Heimatschutzbehörde, dem amerikanischen Gegenstück zur Gestapo und Stasi, kann es sich auch ein Ex-CIA-Chef nicht leisten zu lügen. Deshalb wiegt das, was er berichtet noch bei weitem schwerer.
Der Kernpunkt seiner Vorwürfe besteht darin, das er behauptet, das über den amerikanischen Angriffskrieg gegen den Irak überhaupt nicht diskutiert wurde, und das auch das vorliegende Material der Geheimdienste über den Irak nie seriös gewürdigt wurde. Ebenfalls wurden nie andere Weg diskutiert mit denen Saddam Hussein hätte in Schach gehalten werden können. Das ist eine geradezu schallende Ohrfeige und sicherlich für einige Leute auch eine Neuigkeit.
Besser informierte Kreise wussten von Anfang an, das der Krieg nicht wegen der Freiheit, dem Irak oder gar dem 11. September geführt wurde, sondern von Anfang an nichts anderes als ein Raubüberfall auf das irakische Öl war. Halliburton und andere Kapitalgeber der Familien Bush und Cheney hatten das beschlossen und so wurde es durchgeführt, genau wie es jetzt um das iranische Öl gehen soll.
Wir können heute also zusammenfassend sagen, das das Bush-Regime bewusst die Weltöffentlichkeit belogen und einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg initialisiert hat. Dafür gehört die gesamte Buschregierung vor den Internationalen Gerichtshof. Aber unsere Bundesangela und mit ihr die anderen Politiker, finden es ja viel schicker sich auf dem G8 Gipfel mit dem Kriegsverbrecher Bush fotografieren zu lassen. Vielleicht fühlt unsere Bundeskanzlerin Merkel sich ja auch sexuell erregt wenn sie neben einem Massenmörder sitzen darf. Es scheint ihr auf jeden Fall gut zu gefallen, da sie ständig seine Nähe sucht.
Den Bogen überdehnt
Gestern taten wir noch so, als ob wir Deutschland verteidigen wollen, heute erobern wir im Auftrag der USA die ganze Welt.
Das Politiker zu blindem Aktionismus neigen ist altbekannt. Besonders gerne lassen sie dabei andere aktiv werden, ohne über die Folgen nachzudenken. Egal ob sie in Ex-Jugoslawien vermeintlich Gutes tun oder für Peter Struck am Hindukusch angeblich die Freiheit Deutschlands verteidigen, sich aber in Wirklichkeit nur dafür entschuldigen sollen, das wir den Irak nicht mit überfallen haben, um dessen Öl für die USA zu stehlen.
Fest steht seit langem, das die Bundeswehr für das, was sie da machen sollen, in keiner Weise vernünftig ausgerüstet ist. Hinzu kommt jetzt noch, was man als Bürger in Gesprächen mit Soldaten ja schon seit langem gespürt hat, das sich die Bundeswehr allein gelassen fühlt. Wichtig ist dabei, das sich die Bundeswehr auch von den Bürgern verlassen glaubt. Das unsere Poltiker uns veraten und verkaufen, sind wir als Deutsche ja gewohnt, das erstaunt niemanden mehr.
Umso wichtiger ist es das wir als Bürger uns um unsere Soldaten kümmern, die ja unsere Söhne und Töchter sind. Die Lektüre des Berichtes zur Mitgliederbefragung auch Strohmeier-Studie genannt, ist da sehr empfehlenswert und auch hilfreich um die Probleme zu verstehen.
Für mich und einige andere die sich mit dem Thema beschäftigt haben, gibt es eigentlich nur zwei Maßnahmen, die man sofort aus diesem Bericht ableiten kann. Zum einen müssen die Auslandeinsätze sofort, oder doch schnellstmöglich, zumindest halbiert werden. Ein guter Ansatz wäre der vollständige Rückzug aus Afghanistan, wo unsere Soldaten doch nur dazu mißbraucht werden, us-amerikanische Schurkereien mit dem pakistanischen Diktator (der übrigens mit amerikanischer Billigung Atombomben besitzen und damit drohen darf) und den Drogenbaronen unter CIA-Führung, zu decken.
Die Gelegenheit ist übrigens besonders günstig, weil der französische Präsidentschaftskandidat Sarkozy, nach Medienberichten, die französischen Truppen ebenfalls zurückziehen möchte, wenn er gewählt wird. Selbst wenn das nur ein billiges Wahlkampfmanöver ist, könnten wir es benutzen, um uns zu verabschieden.
Aber leider haben wir ja eine Meute blutgieriger Politiker, die nichts mehr wünschen, als das viele deutsche Soldaten in Leichensäcken nach Hause kommen, weil sie dafür von ihren Auftraggebern geschmiert werden und auch noch die Besuchertoilette des weißen Hauses benutzen dürfen. Dafür ist den Herrschaften kein Opfer unter den Kindern anderer Leute zu groß.
Es sind die gleichen Politiker, die lieber Eurofighter kaufen, die niemand brauchen kann, als für klimatisierte Schiffe zu sorgen, wenn sie schon Schiffeversenken im Golf von Aden oder im Mittelmeer spielen wollen. Es sind die Politiker die keine zehn Minuten in der Hitze der Wüste oder der Kälte der Berge in einem Leopard aushalten würden, die andere mit einem Lachen dazu verurteilen.
Für den so gerne beleidigten Herrn Struck, noch einmal zur Verdeutlichung. Wenn ich hier im allgemeinen von Politikern rede, dann meine ich insbesondere ehemalige Sozialdemokraten, die alles verraten haben, für das Sozialdemokratie einmal stand und die ich nur deshalb nicht direkt beschuldigen kann, weil mir kein Staatsanwalt bei der Aufklärung der Frage helfen würde, wie bestimmte Meinungswechsel bezahlt wurden oder nach dem Ausscheiden aus der Politik noch bezahlt werden. Für Müller, Clement und Schröder haben wir da ja schon die Antwort, auch wenn wir die Wohltaten immer noch nicht Bestechung nennen dürfen. Bei Struck warte ich in Ruhe ab. Besonders bezeichnend für unsere Politiker ist, das sie heute darüber abstimmen ob wir nicht auch noch Soldaten in den Sudan schicken, wo die USA ebenfalls ein ganzes Volk dafür bestraft, das Osama bin Laden dort mal gewohnt hat.
Unsere Politiker können wir mit demokratischen Mitteln nicht mehr ändern. Die werden auch unserer Bundeswehr nicht helfen. Was wir aber tun können, ist Vernunft walten lassen und vernünftiges vorschlagen. Dazu gehört in erste Linie die Verkleinerung der Bundeswehr auf ungefähr die Hälfte des heutigen Mannschaftsstandes. Das macht aus Kostengründen Sinn und erlaubt auch die Anforderungen an den einzelnen Soldaten wieder etwas höher zu schrauben.
Wo wir früher vielleicht noch dumm und stark zum Sandsack füllen und Schützengänge graben, gebrauchen konnten, brauchen wir heute kluge Menschen mit hohem technischen Verständnis und hoher körperlicher Fitness. Die sind schwer zu bekommen, weil solche Leute überall gesucht werden. Sie sind ganz sicher nicht für den jetzigen Wehrsold zu haben, der ja eher eine Beleidigung als eine Bezahlung darstellt.
Die Verkleinerung der Bundeswehr wirft automatisch aber auch ein weiteres Problem auf. Die allgemeine Wehrpflicht bedingt, das von jedem Jahrgang ein großer Teil gezogen werden muss, um eine Art Gerechtigkeit zu schaffen. Ist dies nicht mehr möglich, weil zu wenig Leute benötigt werden, wird die Wehrpflicht höchstrichterlich gekippt.
Wenn wir mal von dem schwachsinnigen Spruch, des Bürgers in Uniform absehen, hat die Wehrpflicht für die Wehrbereitschaft nur negative Folgen. In der kurzen Zeit der Wehrpflicht mit der Grundausbildung ohne Sinn und Verstand, sind keine brauchbaren Soldaten auszubilden. Die heutige Waffentechnik ist etwas, was man ernsthaft lernen muss. Schon alleine deshalb ist eine Berufsarmee sinnvoll. Da in einer deutschen Armee auch nur deutsche Bürger Dienst tun, haben wir dann auch den Bürger in Uniform, der ja unbedingt gewollt ist. Allerdings werden wir die Bundeswehr in ihrer geistigen Haltung auch weiterhin beobachten müssen, aber das müssen wir ja auch jetzt schon.
Natürlich verstehen Politiker nicht das Soldaten gut ausgebildet und ausgerüstet sein müssen. Für ihren eigenen Beruf benötigen sie ja weder das eine noch das andere. Sie brauchen nur Ohren um zu hören was ihnen befohlen wird und Hände um sie aufzuhalten.
Kaum Ausrüstung, kaum Munition, aber wir kommen schon
Es ist doch wirklich schön, das wir noch Helden haben. Da war zuerst derjenige der die Sicherheit Deutschlands auch am Hindukusch verteidigte. Gut der war nicht so mutig, er wollte sie ja dort nur von den dummen Soldaten, also den sowieso überflüssigen Bürgern verteidigen lassen, während er seinen edlen Leib schonte.
Aber dann kam der Quotenhesse Jung und möchte auch noch an anderen Stellen möglichst viel verteidigen lassen und auch ein bisschen Angriffskrieg führen. Natürlich nicht er selber, dazu ist er zu wertvoll der Lakai Kochs, nein auch er will die Bürger bluten lassen. Das macht ja auch Sinn, tote Bürger können nicht mehr gegen seine Regierung sein.
Für Helden wie diese beiden, hat Robert Misk in seinem Artikel Der gefährlichste Platz der Welt die kriegerische Geschichte Afghanistans noch einmal ein wenig zusammengefasst. Vielleicht finden die beiden ja jemanden der ihnen das vorlesen kann. Der Michel Glos soll da jemanden haben, der lesen und Internet bedienen kann.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang ein Klagelied der Welt zur Mangelwirtschaft bei der Bundeswehr. Auch wenn es einem Organ der Springerpresse natürlich mehr darum geht, neuen Umsatz für die deutsche Rüstungsindustrie zu generieren, schließlich sind Schäuble im Moment ja die Taschen gebunden, sollte man die Hinweise doch ernst nehmen.
Vielleicht sollten wir uns doch von den deutschen Großmachtsträumen trennen, es ist einfach zu teuer, auch wenn nach 1945 wenigstens die Spitze aufgehängt wurde oder sich selbst ausgemerzt hat. Aber dafür die halbe Welt zu verwüsten ist einfach zu teuer.
Ich schlage vor wir ändern die Bundeswehrbeschaffung dahingehend das wir die Waffenfritzen direkt subventionieren und auf Lieferung verzichten. Dann können wir unsere Jungs und Mädels zum Pilze pflücken ins Bombodrom schicken, da wachsen nämlich genug. Damit wäre den Deutschen und der Welt geholfen. Selbst unsere Abgeordneten brauchten auf Bestechungsgelder nicht zu verzichten, da die dann ja gut übrig blieben.
Der Irankrieg kann beginnen, Halliburton hat genug abgezockt
Nun ist es endlich soweit, wie uns n-tv mitteilt, hat Halliburton seine Geschäfte im Iran abgewickelt. Die amerikanische Regierung atmet auf.
Es war schon sehr schwierig den schon lange vorbereiteten Angriffskrieg auf das iranische Öl immer wieder hinauszuschieben, weil Halliburton auch noch den letzten Dollar mitnehmen wollte, bevor es den Weg für den Angriff freigibt. Zwar hatten Bush und Cheney zuerst noch überlegt, Halliburton im Irak einfach ein paar weitere Milliarden Dollar zuzuschanzen, aber leider haben die Menschen in den USA und die Demokraten gemerkt wie sehr sie von Halliburton betrogen wurden.
Laut dem Tagespiegel handelt es sich um eine Milliarde Dollar, n-tv spricht von 2,7 Milliarden Dollar die Halliburton alleine im Irak ergaunerte.
So harte Töne bei einem zur Mohn/Bertelsmanngruppe gehörendem neoliberalen Medium verwundern dann doch, aber dem Autor Lars Halter ging das Verhalten von Halliburton sichtlich an die Nieren:
Klar das eine so großzügige Regierung von der sicherlich angenommen werden kann, das einige sehr gut geschmiert wurden, den Iran nicht angreifen solange Halliburton dort noch aktiv ist. Aber das hat sich ja nun erledigt. Auch die Demokraten die nach einem Wahlerfolg Halliburton an die Wäsche wollten, haben schon heute das nachsehen. Halliburton hat sich nach Dubai verlegt und hofft so allen Fragen und Prozessen aus dem Weg zu gehen.
Aber noch haben die Republikaner die Wahl nicht verloren. Ein Krieg gegen den Iran kann jetzt geführt werden. Zwar werden die Nuklearargumente immer abstruser und diese Grenzverletzung durch die Briten, hat auch nur den Iran zum Sieger gemacht. Aber es wird sich ein Grund finden lassen.
Und dann, dann wird Halliburton wieder in den Iran zurückkehren und erst recht abzocken.
Dann kann die USA sich auch endlich darum kümmern, das die Iraker ihr Öl den Amerikanern überschreiben und damit das amerikanische Kriegsziel endlich erreicht ist, wie das St. Galler Tageblatt schreibt. Aber auch das ist ja nichts neues. Im Irak ging es nur um Öl, nicht um Massenvernichtungswaffen und nicht um Al Qaida. Im Iran wird es nur um Öl gehen und nicht um Nuklearwaffen oder gar Al Qaida.
Es geht immer nur darum Öl für die Amerikaner zu stehlen. Bush ist nichts anderes als ein Straßenräuber der einen Schnapsladen überfällt, nur ist er besser bewaffnet. Seine politischen Helfer in Deutschland und Europa wissen das genau. Aber wahrscheinlich werden auch sie gut genug bezahlt.
Wenn also ein Herr von Klaeden fordert das wir uns beteiligen und unter einen amerikanischen Raketenschirm kriechen, dann sollten wir ihn fragen, was er dafür bekommt und dann, das wir mit ihm nirgendwohin wollen.
Es war schon sehr schwierig den schon lange vorbereiteten Angriffskrieg auf das iranische Öl immer wieder hinauszuschieben, weil Halliburton auch noch den letzten Dollar mitnehmen wollte, bevor es den Weg für den Angriff freigibt. Zwar hatten Bush und Cheney zuerst noch überlegt, Halliburton im Irak einfach ein paar weitere Milliarden Dollar zuzuschanzen, aber leider haben die Menschen in den USA und die Demokraten gemerkt wie sehr sie von Halliburton betrogen wurden.
Laut dem Tagespiegel handelt es sich um eine Milliarde Dollar, n-tv spricht von 2,7 Milliarden Dollar die Halliburton alleine im Irak ergaunerte.
So harte Töne bei einem zur Mohn/Bertelsmanngruppe gehörendem neoliberalen Medium verwundern dann doch, aber dem Autor Lars Halter ging das Verhalten von Halliburton sichtlich an die Nieren:
Während das Unternehmen den Soldaten nämlich verdorbenes Essen servierte und verunreinigtes Flusswasser aus dem Euphrat anbot, stellte man Washington Fantasie-Rechnungen. Pro Cola-Dose wurden 45 Dollar abgerechnet, pro Wäsche-Sack 100 Dollar. Und mehrfach wurde berichtet, wie Halliburton-Mitarbeiter alte Trucks nach einer Panne am Straßenrand einfach stehen ließen und das Unternehme auf Staatskosten einen neuen anschaffte.
Ähnlich verhielt es sich mit Personalkosten: Hunderte von Arbeitern hatte Halliburton im Irak stationiert, für die es nichts zu tun gab. Sie saßen folglich untätig herum, mussten auf Anweisung aus dem Management aber zwölf Arbeitsstunden täglich abrechnen, für sieben Tage in der Woche.
Eine unabhängige Untersuchung ergab vor zwei Jahren, dass Halliburton mehr als 2,7 Milliarden Dollar in Washington direkt ergaunerte - das entspricht mehr als 10 Prozent des gesamten Auftragswertes von etwa 25 Milliarden Dollar, den Halliburton im Irak hatte. Möglich war das dank der Rückendeckung von Bush, Cheney und Co.
Klar das eine so großzügige Regierung von der sicherlich angenommen werden kann, das einige sehr gut geschmiert wurden, den Iran nicht angreifen solange Halliburton dort noch aktiv ist. Aber das hat sich ja nun erledigt. Auch die Demokraten die nach einem Wahlerfolg Halliburton an die Wäsche wollten, haben schon heute das nachsehen. Halliburton hat sich nach Dubai verlegt und hofft so allen Fragen und Prozessen aus dem Weg zu gehen.
Aber noch haben die Republikaner die Wahl nicht verloren. Ein Krieg gegen den Iran kann jetzt geführt werden. Zwar werden die Nuklearargumente immer abstruser und diese Grenzverletzung durch die Briten, hat auch nur den Iran zum Sieger gemacht. Aber es wird sich ein Grund finden lassen.
Und dann, dann wird Halliburton wieder in den Iran zurückkehren und erst recht abzocken.
Dann kann die USA sich auch endlich darum kümmern, das die Iraker ihr Öl den Amerikanern überschreiben und damit das amerikanische Kriegsziel endlich erreicht ist, wie das St. Galler Tageblatt schreibt. Aber auch das ist ja nichts neues. Im Irak ging es nur um Öl, nicht um Massenvernichtungswaffen und nicht um Al Qaida. Im Iran wird es nur um Öl gehen und nicht um Nuklearwaffen oder gar Al Qaida.
Es geht immer nur darum Öl für die Amerikaner zu stehlen. Bush ist nichts anderes als ein Straßenräuber der einen Schnapsladen überfällt, nur ist er besser bewaffnet. Seine politischen Helfer in Deutschland und Europa wissen das genau. Aber wahrscheinlich werden auch sie gut genug bezahlt.
Wenn also ein Herr von Klaeden fordert das wir uns beteiligen und unter einen amerikanischen Raketenschirm kriechen, dann sollten wir ihn fragen, was er dafür bekommt und dann, das wir mit ihm nirgendwohin wollen.
Eckart von Klaeden ist ein deutscher Politiker
Mit diesem schönen Satz beginnt wikipedia die Beschreibung seiner Person.
Ich konnte mir schon an der Stelle ein Grinsen verkneifen. Eigentlich braucht man ja auch nicht mehr zu wissen. Gibt es eine schlimmere Beschimpfung? Wohl kaum. Ein deutscher Politiker. Ieeh bäh!
Aber ich mag ihn. Als er mannhaften Schrittes, als wäre er der größte Glockenträger aller Zeiten in den Visa-Untersuchungsausschuss marschierte und als Eckart ohne Klöten wieder herauskam. Das war großes Theater. Das hatte was.
Nun gibt er als außenpolitischer Sprecher der CDU großartiges zur Weltlage von sich. Das ein außenpolitischer Sprecher der CDU immer etwas dumpf klingt, liegt nicht an seinem mangelnden Sprachvermögen, sondern normalerweise daran das er direkt aus dem Darm des amerikanischen Präsidenten berichtet, und da ist die Akkustik ziemlich für den Arsch.
Aber tun wir doch einmal so, als ob wir Eckart ernst nehmen. Grinz. Gut, das ist schwer vorstellbar. Den ernst nehmen. Aber egal.
Da behauptet er dreist, der Iran sei zur Zeit die größte Bedrohung für den internationalen Frieden. Hmm. Ich denke nach, ich google, Iran und Krieg. Stimmt, die haben mal Krieg gegen den Irak geführt, weil dieser auf Befehl der USA den Iran angegriffen hatte um dessen Öl zu stehlen. Davor, ziemlich Fehlanzeige, höchstens ein wenig um die Weltkriege rum und dann natürlich die Perser. Die waren echt gefährlich, obwohl 300 Spartaner noch viel gefährlicher waren, wie mir das Kino erzählt.
Eckart, Eckart, wenn man schon keine Ahnung hat, dann sollte man wirklich mal die Schnauze halten. In der Zeit von 1870-1945, das war die Zeit in der Eckarts Parteifreund Filbinger als Nazirichter noch Soldaten ermorden lassen konnte, was Eckarts anderer Parteifreund Oettinger, heute noch gut findet, also in dieser Zeit gab es nur einen Feind aller Menschen. Das waren die Deutschen.
Aber dann kam die große Zeit der USA die jede auch noch so absurde Gelegenheit ausgenutzt haben um Krieg zu führen und terroristische Anschläge gegen Staatsoberhäupter oder ganz normale Menschen durchzuführen. Es war auch die USA die jeden faschistischen Diktator geschützt hat.
Aber das kann Eckart natürlich nicht sehen. Vielleicht ist es in dem Darm wirklich zu dunkel. Vermutlich gibt es dort auch keinen Internetanschluss und keine Presse. Aber wenn er schon das Offensichtliche nicht sehen kann oder will, dann sollte er wenigstens die Schnauze halten.
Wird er natürlich nicht tun. Er hofft wir merken nicht, wenn er irre redet.
Ich konnte mir schon an der Stelle ein Grinsen verkneifen. Eigentlich braucht man ja auch nicht mehr zu wissen. Gibt es eine schlimmere Beschimpfung? Wohl kaum. Ein deutscher Politiker. Ieeh bäh!
Aber ich mag ihn. Als er mannhaften Schrittes, als wäre er der größte Glockenträger aller Zeiten in den Visa-Untersuchungsausschuss marschierte und als Eckart ohne Klöten wieder herauskam. Das war großes Theater. Das hatte was.
Nun gibt er als außenpolitischer Sprecher der CDU großartiges zur Weltlage von sich. Das ein außenpolitischer Sprecher der CDU immer etwas dumpf klingt, liegt nicht an seinem mangelnden Sprachvermögen, sondern normalerweise daran das er direkt aus dem Darm des amerikanischen Präsidenten berichtet, und da ist die Akkustik ziemlich für den Arsch.
Aber tun wir doch einmal so, als ob wir Eckart ernst nehmen. Grinz. Gut, das ist schwer vorstellbar. Den ernst nehmen. Aber egal.
Da behauptet er dreist, der Iran sei zur Zeit die größte Bedrohung für den internationalen Frieden. Hmm. Ich denke nach, ich google, Iran und Krieg. Stimmt, die haben mal Krieg gegen den Irak geführt, weil dieser auf Befehl der USA den Iran angegriffen hatte um dessen Öl zu stehlen. Davor, ziemlich Fehlanzeige, höchstens ein wenig um die Weltkriege rum und dann natürlich die Perser. Die waren echt gefährlich, obwohl 300 Spartaner noch viel gefährlicher waren, wie mir das Kino erzählt.
Eckart, Eckart, wenn man schon keine Ahnung hat, dann sollte man wirklich mal die Schnauze halten. In der Zeit von 1870-1945, das war die Zeit in der Eckarts Parteifreund Filbinger als Nazirichter noch Soldaten ermorden lassen konnte, was Eckarts anderer Parteifreund Oettinger, heute noch gut findet, also in dieser Zeit gab es nur einen Feind aller Menschen. Das waren die Deutschen.
Aber dann kam die große Zeit der USA die jede auch noch so absurde Gelegenheit ausgenutzt haben um Krieg zu führen und terroristische Anschläge gegen Staatsoberhäupter oder ganz normale Menschen durchzuführen. Es war auch die USA die jeden faschistischen Diktator geschützt hat.
Aber das kann Eckart natürlich nicht sehen. Vielleicht ist es in dem Darm wirklich zu dunkel. Vermutlich gibt es dort auch keinen Internetanschluss und keine Presse. Aber wenn er schon das Offensichtliche nicht sehen kann oder will, dann sollte er wenigstens die Schnauze halten.
Wird er natürlich nicht tun. Er hofft wir merken nicht, wenn er irre redet.
Bei mir biste gar nicht scheen.
Thomas Scheen der Experte des Frankfurter Amtsblättchens für Neoliberalismus und USA-Beweihräucherung (FAZ) beschreibt völlig erstaunt in seinem Machwerk das er das, was er beschreibt, nun gar nicht versteht.
Das mag für ihn tragisch sein, wäre ansonsten aber sein persönliches Pech, wenn er dabei nicht noch den Eindruck erwecken würde, die Menschen in Somalia verhielten sich falsch. So berichtet er ganz erschüttert darüber, das die Leute dort, sich die Entführung eines Landsmannes eben nicht gefallen ließen sondern einfach den amerikanischen Hubschrauber abschossen und die Leichen der Soldaten durch die Straßen schleiften. Hätten sie sich seiner Meinung nach für die Verletzung ihrer Staatsgrenzen und den Beschuss durch US-Schiffe und Flugzeuge etwa bedanken sollen? Aus Angst wird häufig Wut.
Nun wundert er sich darüber, das mit einem äthiopischen Hubschrauber das gleiche passiert. Wieder kann er nicht verstehen, das sich ein Volk nicht einfach von den US-Amerikanern und ihren Hilfstruppen unterwerfen lässt, sondern sich wehrt. Das Deutschland und Europa ihre Bürger nicht vor amerikanischen Entführungen und Folterungen schützen, heißt ja nicht, das alle Völker so handeln.
Aber er hat natürlich auch gleich die richtige Erklärung. Da steckt Al Qaida dahinter. Zumal die Amerikaner Bin Laden ja aus Somalia vertrieben hatten, damit er sich in Afghanistan festsetzte. Aber er hat sogar Recht. Irgendwie ist Al Qaida für den sich überall verhärtenden Widerstand verantwortlich. Nein, nicht durch Geld oder Logistik, sondern einfach als mutmachendes Beispiel. Je weniger die Amerikaner gegen Al Qaida ausrichten und je pompöser sie ihre minimalen Erfolge verkaufen, desto mehr machen sie den von ihnen unterdrückten Hoffnung. Hoffnung das sich ein Widerstand lohnen könnte.
Auch wen Al Qaida im wesentlichen eine CIA-Erfindung war, mittlerweile ist die Idee von Al Qaida ein Selbstläufer, eine Fahne, unter der die Menschen sich sammeln. Ich bin zwar von den "false Flag" Aussagen Rosie O’Donnells, wie sie auch im Politblog verbreitet werden, noch nicht überzeugt, aber klar ist das die USA Somalia bestrafen wollten und das ihnen jedes Mittel recht ist. Selbst das arme Äthiopien über das böse Nordkorea aufzurüsten war dafür möglich.
Hätte Thomas Scheen nur einmal kurz darüber nachgedacht, weshalb alle Islamisten umgebracht werden sollen, dann hätte ein anderer Artikel entstehen müssen, für den in der FAZ dann sicher kein Platz gewesen wäre. Aber in einem Punkt hat er recht. Äthiopien wird in Somalia sein Vietnam erleben. Danach müssen eben die anderen Völker Afrikas oder die Europäer ran. Hauptsache Krieg.
Das mag für ihn tragisch sein, wäre ansonsten aber sein persönliches Pech, wenn er dabei nicht noch den Eindruck erwecken würde, die Menschen in Somalia verhielten sich falsch. So berichtet er ganz erschüttert darüber, das die Leute dort, sich die Entführung eines Landsmannes eben nicht gefallen ließen sondern einfach den amerikanischen Hubschrauber abschossen und die Leichen der Soldaten durch die Straßen schleiften. Hätten sie sich seiner Meinung nach für die Verletzung ihrer Staatsgrenzen und den Beschuss durch US-Schiffe und Flugzeuge etwa bedanken sollen? Aus Angst wird häufig Wut.
Nun wundert er sich darüber, das mit einem äthiopischen Hubschrauber das gleiche passiert. Wieder kann er nicht verstehen, das sich ein Volk nicht einfach von den US-Amerikanern und ihren Hilfstruppen unterwerfen lässt, sondern sich wehrt. Das Deutschland und Europa ihre Bürger nicht vor amerikanischen Entführungen und Folterungen schützen, heißt ja nicht, das alle Völker so handeln.
Aber er hat natürlich auch gleich die richtige Erklärung. Da steckt Al Qaida dahinter. Zumal die Amerikaner Bin Laden ja aus Somalia vertrieben hatten, damit er sich in Afghanistan festsetzte. Aber er hat sogar Recht. Irgendwie ist Al Qaida für den sich überall verhärtenden Widerstand verantwortlich. Nein, nicht durch Geld oder Logistik, sondern einfach als mutmachendes Beispiel. Je weniger die Amerikaner gegen Al Qaida ausrichten und je pompöser sie ihre minimalen Erfolge verkaufen, desto mehr machen sie den von ihnen unterdrückten Hoffnung. Hoffnung das sich ein Widerstand lohnen könnte.
Auch wen Al Qaida im wesentlichen eine CIA-Erfindung war, mittlerweile ist die Idee von Al Qaida ein Selbstläufer, eine Fahne, unter der die Menschen sich sammeln. Ich bin zwar von den "false Flag" Aussagen Rosie O’Donnells, wie sie auch im Politblog verbreitet werden, noch nicht überzeugt, aber klar ist das die USA Somalia bestrafen wollten und das ihnen jedes Mittel recht ist. Selbst das arme Äthiopien über das böse Nordkorea aufzurüsten war dafür möglich.
Hätte Thomas Scheen nur einmal kurz darüber nachgedacht, weshalb alle Islamisten umgebracht werden sollen, dann hätte ein anderer Artikel entstehen müssen, für den in der FAZ dann sicher kein Platz gewesen wäre. Aber in einem Punkt hat er recht. Äthiopien wird in Somalia sein Vietnam erleben. Danach müssen eben die anderen Völker Afrikas oder die Europäer ran. Hauptsache Krieg.
USA - Immer wieder der gleiche alte, dumme Fehler!
Wir erinnern uns. Gestern war Nordkorea noch Teil der Achse des Bösen. Gestern ordnen die USA an das die eingefrorenen Mittel Nordkoreas mit fadenscheinigen Begründungen frei.
Die New York Times verrät uns heute auch warum. Nordkorea soll Waffen an das teilweise christliche Äthiopien liefern, damit die Athiopier, die islamischen Fundamentalisten in Somalia, im Auftrag der USA, bekämpfen können.
Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Als die Taliban noch Mudschahedin hießen und als Freiheitskämpfer Widerstand gegen die sowjetischen Invasoren leisteten, hat die amerikanische Regierung Saddam Hussein gebeten, denen doch Waffen zu liefern und viele andere ebenso. Saddam bekam auch amerikanische Waffen um den Iran zu bekämpfen. Alles für die Freiheit versteht sich. Als selbst die amerikanische Regierung merkte, das die Freundschaft zu Saddam der Welt nicht zu verkaufen war, bekam er eine letzte Aufgabe. Er durfte Kuwait überfallen um den Golfstaaten klar zu machen, das diese die USA als mächtigen großen Bruder brauchten.
Nun also ist Nordkorea plötzlich in der Achse der Willigen. Willig zusammen mit den USA den Krieg gegen die Menschen zu führen. Kim Jong-il und George W. Bush, das passt zusammen und da wächst auch zusammen was zusammengehört. Vor allem Größenwahn, gnadenlose Selbstüberschätzung und die manische Lust auf das Töten ganzer Völker. Klar hätte man ja auch gleich drauf kommen können. Schade das die Saddam aufgehängt haben, der hätte gut dazu gepasst.
Äthiopien bedeutet ein zwischen Islam und Christentum zerrissenes Land, das seine abtrünnige Provinz Eritrea bekämpft um Zugang zum Roten Meer zu erhalten. Es ist ein Land, das von einer Hungerkrise in die nächste fällt und dem mit den üblichen Mitteln nicht geholfen werden kann. Ähnlich wie unsere globalen Konzerne nehmen die Nomaden dort keine Rücksicht auf den Boden, auf dem ihre Tiere grasen und passen die Herdengröße nicht frühzeitig den Gegebenheiten an. Mehr Wasser aus dem Boden zu pumpen bedeutet eine höhere Versalzung und völlige Unfruchtbarkeit.
Auch wenn ich der Zeit und ihrer sehr optimistischen Einschätzung der Lage nicht unbedingt beipflichten will, sagt aber auch Care das neue Wege gefunden werden müssen. Dazu gehört aber sicher nicht, das die USA Waffenlieferung an ein so armes Land unterstützen und sich dann bei den absehbar kommenden Problemen wieder abwenden und das bezahlen den Europäern überlassen.
Natürlich sind Probleme nie endgültig mit Waffengewalt zu lösen. Aber das was uns das Bush-Regime hier wieder vorführt, sollte zu einem Aufschrei in Europa und in der UNO führen. Aber als wichtigstes sollte jede militärische Zusammenarbeit mit den USA eingestellt werden. Damit der Krieg und die Entführungen wenigstens nicht von deutschem Boden ausgehen.
Ach Kurtchen, wenn du geschwiegen hättest ...
wäre aus dir zwar auch kein Philosoph geworden, aber du hättest dich nicht gar so lächerlich gemacht. Du solltest dir ja mal Augen und Ohren waschen. Vielleicht ist es aber auch das Gestrüpp im Gesicht, das bei Kurt Beck einfach zuviel Energie vom Gehirn abzieht. Er sollte sich auch mal rasieren.
Aber genug der Scherze. Mutter Becks, kleiner Kurt durfte nun auch mal Weltpolitiker spielen und nach Afghanistan fahren. Reisen bildet, sagt man ja. Hat bei ihm nicht so ganz geklappt.
Während er und seine Partei in Verbindung mit unsere Kriegsminister Franz Josef Jung gerade Tornados nach Afghanistan verlegen, damit die Engländer und Amerikaner besser Schulen und Kindergärten sowie Wohnhäuser der einheimischen Bevölkerung beschießen können, will er nun ernsthaft die "TALIBAN" in eine neue Afghanistan-Konferenz einbinden.
Klasse Idee. Onkel Osama und Mullah Omar am gleichen Tisch mit den Amerikanern. Stell ich mir prickelnd vor. Vielleicht hätte der gute Kurt, mal etwas für seine politische Bildung tun sollen. Aber da das in seinem Bundesland scheinbar unmöglich ist, kann er die Vorzüge Brandenburgs genießen und bei der Landeszentrale für politische Bildung nachlesen. Wenn er zum lesen nicht in der Lage sein sollte, ist ihm, wie unserem Minister für Technik, dem Herrn Glos, selbstverständlich auch gestattet sich das ganze vorlesen zu lassen.
Die Taliban stellen nämlich anders als die Bayern, keinen Volksstamm dar, sondern rekrutieren sich aus allen islamischen Bevölkerungsgruppen. Berücksichtigt man dazu noch, das nicht nur direkte Verwandtschaft, sondern auch Stammeszugehörigkeit zählt, so haben die meisten afghanischen Familien Leute bei den Taliban und umgekehrt.
Das die Taliban eine ziemlich miese und egoistische Regierung gestellt haben, ist etwas was wir Deutschen ihnen nach Kohl, Schröder und Merkel nicht mehr anlasten können. Unsere Talibans von der neoliberalen Religion haben ebensoviel Leben zerstört wie die in Afghanistan.
Wenn jemand mit Afghanen redet, redet er also immer auch mit der Taliban. Wenn derjenige der mit der Taliban reden möchte, dann aber auch noch gleichzeitig für einen deutschen Militäreinsatz im Süden ist, dann kann es sich nur um einen geistig sehr einfachen Menschen oder um einen schmutzigen Lügner handeln.
Der Kampf im Süden Afghanistans ist kein Kampf gegen die Taliban. Der wäre nur möglich, wenn die Rückzugsgebiete und die riesigen Opiumanbaugebiete an der Grenze zu und in Pakistan mit einbezogen wären. Das geht aber nicht weil Herr Bush den Diktator Pervez Musharraf braucht um Indien zu ärgern und zu immensen Rüstungsausgaben zu zwingen.
Es ist deshalb auch logisch, das Bush die Deutschen an dieser Stelle einbauen will. Hier ist nichts zu gewinnen und alles zu verlieren. Ebenfalls logisch ist, das unsere korrupten und verlogenen Politiker das Spiel gerne mitmachen.
Aber selbst wenn Herr Beck es ausnahmsweise mal ernst meinen sollte. Man kann nicht mit jemandem verhandeln auf den man gleichzeitig wie verrückt einschlägt. Auch wenn man nur die Zivilbevölkerung trifft, sind die Kämpfer trotzdem sauer. Das sind nämlich ihre Verwandten.
Nein da lobe ich mir doch solche Politiker wie Karl-Theodor zu Guttenberg von der CSU, der schon deshalb jedes Gespräch mit den Taliban für unmöglich hält, weil:
Das ist gesprochen wie ein echter CSU-Recke. Geistiges Normalnull wurde bis tief unter den Marianengraben unterschritten. Natürlich hat er sich nie die Frage gestellt, ob es vielleicht sein kann, das die ausländischen Soldaten nichts in Afghanistan zu suchen haben. Ich warte jetzt nur noch darauf, das dieser Held die Polen verklagt, weil die sich beim Einmarsch der deutschen Reichswehr und während der Besatzungszeit gewehrt haben. Das war doch das Gleiche.
Aber Beck und Guttenberg passen gut zusammen.
Nachträgliche Ergänzung
Ich lese gerade in der ftd, das die britische Lufwaffe in ihrer Ausbildung schon über Kamikaze-Einsätze nachdenkt. Da wir unsere Tornados ja scheinbar eh loswerden wollen, bietet sich doch hier eine echte Chance für unsere kriegsbegeisterten Abgeordneten. Hinein in den Tornado und stürzt euch mit dem Ding auf alles was ihr seht. Das wäre ein echter Segen für Deutschland. Sollten wir nicht genug Tornados haben, bin ich dafür die Staatsverschuldung zu erhöhen und noch welche zu kaufen.
Billiger werden wir die nie los.
Aber genug der Scherze. Mutter Becks, kleiner Kurt durfte nun auch mal Weltpolitiker spielen und nach Afghanistan fahren. Reisen bildet, sagt man ja. Hat bei ihm nicht so ganz geklappt.
Während er und seine Partei in Verbindung mit unsere Kriegsminister Franz Josef Jung gerade Tornados nach Afghanistan verlegen, damit die Engländer und Amerikaner besser Schulen und Kindergärten sowie Wohnhäuser der einheimischen Bevölkerung beschießen können, will er nun ernsthaft die "TALIBAN" in eine neue Afghanistan-Konferenz einbinden.
Klasse Idee. Onkel Osama und Mullah Omar am gleichen Tisch mit den Amerikanern. Stell ich mir prickelnd vor. Vielleicht hätte der gute Kurt, mal etwas für seine politische Bildung tun sollen. Aber da das in seinem Bundesland scheinbar unmöglich ist, kann er die Vorzüge Brandenburgs genießen und bei der Landeszentrale für politische Bildung nachlesen. Wenn er zum lesen nicht in der Lage sein sollte, ist ihm, wie unserem Minister für Technik, dem Herrn Glos, selbstverständlich auch gestattet sich das ganze vorlesen zu lassen.
Die Taliban stellen nämlich anders als die Bayern, keinen Volksstamm dar, sondern rekrutieren sich aus allen islamischen Bevölkerungsgruppen. Berücksichtigt man dazu noch, das nicht nur direkte Verwandtschaft, sondern auch Stammeszugehörigkeit zählt, so haben die meisten afghanischen Familien Leute bei den Taliban und umgekehrt.
Das die Taliban eine ziemlich miese und egoistische Regierung gestellt haben, ist etwas was wir Deutschen ihnen nach Kohl, Schröder und Merkel nicht mehr anlasten können. Unsere Talibans von der neoliberalen Religion haben ebensoviel Leben zerstört wie die in Afghanistan.
Wenn jemand mit Afghanen redet, redet er also immer auch mit der Taliban. Wenn derjenige der mit der Taliban reden möchte, dann aber auch noch gleichzeitig für einen deutschen Militäreinsatz im Süden ist, dann kann es sich nur um einen geistig sehr einfachen Menschen oder um einen schmutzigen Lügner handeln.
Der Kampf im Süden Afghanistans ist kein Kampf gegen die Taliban. Der wäre nur möglich, wenn die Rückzugsgebiete und die riesigen Opiumanbaugebiete an der Grenze zu und in Pakistan mit einbezogen wären. Das geht aber nicht weil Herr Bush den Diktator Pervez Musharraf braucht um Indien zu ärgern und zu immensen Rüstungsausgaben zu zwingen.
Es ist deshalb auch logisch, das Bush die Deutschen an dieser Stelle einbauen will. Hier ist nichts zu gewinnen und alles zu verlieren. Ebenfalls logisch ist, das unsere korrupten und verlogenen Politiker das Spiel gerne mitmachen.
Aber selbst wenn Herr Beck es ausnahmsweise mal ernst meinen sollte. Man kann nicht mit jemandem verhandeln auf den man gleichzeitig wie verrückt einschlägt. Auch wenn man nur die Zivilbevölkerung trifft, sind die Kämpfer trotzdem sauer. Das sind nämlich ihre Verwandten.
Nein da lobe ich mir doch solche Politiker wie Karl-Theodor zu Guttenberg von der CSU, der schon deshalb jedes Gespräch mit den Taliban für unmöglich hält, weil:
"Wer Afghanistan in einen Friedhof für ausländische Soldaten verwandeln will, kann kein Verhandlungspartner sein"
Das ist gesprochen wie ein echter CSU-Recke. Geistiges Normalnull wurde bis tief unter den Marianengraben unterschritten. Natürlich hat er sich nie die Frage gestellt, ob es vielleicht sein kann, das die ausländischen Soldaten nichts in Afghanistan zu suchen haben. Ich warte jetzt nur noch darauf, das dieser Held die Polen verklagt, weil die sich beim Einmarsch der deutschen Reichswehr und während der Besatzungszeit gewehrt haben. Das war doch das Gleiche.
Aber Beck und Guttenberg passen gut zusammen.
Nachträgliche Ergänzung
Ich lese gerade in der ftd, das die britische Lufwaffe in ihrer Ausbildung schon über Kamikaze-Einsätze nachdenkt. Da wir unsere Tornados ja scheinbar eh loswerden wollen, bietet sich doch hier eine echte Chance für unsere kriegsbegeisterten Abgeordneten. Hinein in den Tornado und stürzt euch mit dem Ding auf alles was ihr seht. Das wäre ein echter Segen für Deutschland. Sollten wir nicht genug Tornados haben, bin ich dafür die Staatsverschuldung zu erhöhen und noch welche zu kaufen.
Billiger werden wir die nie los.
Die Sache mit dem Hindukusch
Am Anfang war ein Satz "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt." Damit hatte am 4. Dezember 2002 der geniale Bundesverteidigungsminister Peter Struck, Deutschland in einen Krieg gezogen, den die Sowjetunion schon einmal verloren hatte. Der Herr Struck ist heute noch leicht beleidigt, wenn man ihn auf den Schwachsinn seiner damaligen Aussage hinweist und ruft gerne die Polizei zur Hilfe. Nützt ihm aber nichts. Er hat es gesagt.
Eigentlich wollte er ja nur dem lieben Herrn Bush einen Gefallen tun, ohne allzu direkt gegen deutsches Recht zu verstoßen. So beteiligte sich Deutschland nicht offiziell am Angriffskrieg gegen den Islam, sondern wirkte, sogar sehr erfolgreich, als eine Art losgelöster Friedenstruppe in Nordafghanistan.
Allen und natürlich auch Herrn Struck war klar, das das nur ein Anfang sein konnte. Unseren amerikanischen und britischen Freunden gelüstet es ja schon lange mal wieder nach deutschem Blut auf ihren Schlachtfeldern. The Germans to the front. Der Schlachtruf ertönt von überall. Nun ist Herr Struck nicht mehr Verteidigungsminister, sondern kommandiert die SPD-Fraktion im Bundestag.

Foto A. Kurz / wikimedia
Bei dem erübrigt sich jeder Kommentar
Bei dem erübrigt sich jeder Kommentar
Auch wenn er mit Franz Josef Strauß den Vornamen teilt, gilt er nicht unbedingt als Erfinder der tiefen Teller. Böswillige Menschen halten ihn für nicht ganz dicht, was angesichts seines Schutzes der Soldaten vor Schwulen auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Aber ob blöd oder nicht, er ist der Obermacker der Bundeswehr und folglich auch für diesen Verein verantwortlich. Sieht man mal davon ab, das der Einsatz der Tornados in Afghanistan, weit über den Nato-Vertrag hinausgeht und ein völkerrechtswidrige Beteiligung an einem Angriffskrieg ist, taucht nun ein weiteres Problem auf.
Um die ganzen Militariadevotionalien die für den Einsatz der Tornados in Afghanistan nötig sind, überhaupt dort hin zu karren, muss die Bundeswehr, wie der Besitzstandswahrer schon gestern meldete auf russische IL-76 Flugzeuge vertrauen, weil sie selber nichts geeignetes hat.
Wie wollen die nur da wieder rauskommen, wenn es so endet wie in Vietnam? Ob die Amis unsere Leute dann mit dem letzten Hubschrauber, wie aus Saigon ausfliegen, oder ob uns als letzten dann die Hunde beißen werden? Nein ich verlange nicht von einem Bundesverteidigungsminister das er sich Gedanken darüber macht, wie er seine Leute wieder rausholen kann. Ich erwarte schon lange nicht mehr das Politiker denken.
Aber so wie es aussieht, werden unsere Leute im Ernstfall einfach geopfert.
Der Wahnsinn geht aber noch weiter. Um überhaupt sechs von diesen tollen teuren Tornados da unten zu haben, müssen zehn losfliegen, weil ein paar schon unterwegs ausfallen. Wie bitte? Und dann hoffen die Techniker, das sie wenigstens vier dieser sechs Vögel ans fliegen bekommen, wenn sie Glück haben und tatsächlich Sprit geliefert wurde. Häh?
Gut die Tornados sind schon ziemlich alt, wurden aber doch dauernd mit viel Geld überholt. Wieso fliegen die dann nicht? Oder geht es um etwas anderes. Müssen wir in den Krieg ziehen, damit wir schneller und mehr Eurofighter kaufen können. Geht es nur darum EADS glücklich zu machen?
Das geht doch einfacher, öffnen wir für kurze Zeit das Bombodrom in der Freien Heide, dann kann Jung die restlichen Tornados da in den Dreck werfen und Ruhe ist. Oder will der Gute auch gleich noch die Piloten mitentsorgen?
Nur gut das ich keine Angehörige bei dieser Truppe habe. Ich hoffe, das wenn etwas passiert, wenigstens die Angehörigen von Jung und Struck betroffen sind und die unserer sonstigen kriegsbegeisterten Parlamentarier. Aber die werden schon dafür sorgen das die Ihrigen nicht in Gefahr geraten.
Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF
Im Spreeblick veröffentlicht Malte Teile eines Textes von Peter Alexa in dem dieser die Beweggründe für den bewaffneten Kampf, aber auch die geistigen Klimmzüge beschreibt, die wir machten um das nicht zu rechtfertigende zu rechtfertigen.
Ähnlich wie Alexa habe ich bis heute kein größeres Problem damit, die Anschläge auf US-Headquarter als zwingend zu bezeichnen. Ich habe damals mit amerikanischen Deserteuren gesprochen, die die Wahrheit über Vietnam berichteten. Eine Wahrheit wie wir sie ja später auch offiziell lesen durften.
["Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF" mehr »]
Ähnlich wie Alexa habe ich bis heute kein größeres Problem damit, die Anschläge auf US-Headquarter als zwingend zu bezeichnen. Ich habe damals mit amerikanischen Deserteuren gesprochen, die die Wahrheit über Vietnam berichteten. Eine Wahrheit wie wir sie ja später auch offiziell lesen durften.
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Gut das das geklärt ist
Schuldig in allen Punkten der Anklage
Gut die ewigen Nörgler mögen einwenden, das davon kein Wort wahr war. Na und. Karl May war auch nie im wilden Westen. Das ist die Kraft der Fantasie. Genau wie die iranischen Atombomben. Aber was hätten die armen Kriegstreiber denn sonst machen sollen. Ohne eine schöne fantasievolle Geschichte, hätten sie uns doch erzählen müssen, das die nur das irakische und iranische Öl stehlen wollten. Das wäre doch viel hässlicher gewesen.
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Gauweiler und Wimmer nicht befugt den deutschen Kriegseintritt in Afghanistan zu verhindern
Niemand hatte wohl wirklich erwartet, das unser Verfassungsgericht sich vehement gegen den deutschen Eintritt in einem Angriffskrieg in Afghanistan ausspricht. Der Beschluss, der da im Namen des Volkes ergangen ist, ist ein typisches Stück deutscher Juristerei. Das Gericht hat sich aus der Sache herausgemogelt, indem es sich im wesentlichen mit einer Statusverletzung der Abgeordneten beschäftigte. Das ist formal sicher richtig. Formal waren ja auch Filbingers und Freislers Urteile richtig.
Formal hätte das Gericht allerdings auch die Frage untersuchen können, ob durch den Einsatz von Tornados im Süden Afghanistans nicht wirklich eine Veränderung eingetreten ist, die vom Nato-Vertrag nicht mehr gedeckt wird? Formal hätte das Gericht auch feststellen können das die USA keinerlei Interesse an einer Sicherheitsunterstützungstruppe hatten und haben, sondern einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen, bei dem die Taliban und Afghanistan nur das Deckmäntelchen für den Diebstahl der irakischen Ölreserven abgeben. Formal hätte das Gericht viel gekonnt. Nur gewollt hat es eben nicht. Die deutsche Justiz und ihr Verhältnis zum Krieg, das Thema könnte Bücher füllen.
["Gauweiler und Wimmer nicht befugt den deutschen Kriegseintritt in ... »]
Formal hätte das Gericht allerdings auch die Frage untersuchen können, ob durch den Einsatz von Tornados im Süden Afghanistans nicht wirklich eine Veränderung eingetreten ist, die vom Nato-Vertrag nicht mehr gedeckt wird? Formal hätte das Gericht auch feststellen können das die USA keinerlei Interesse an einer Sicherheitsunterstützungstruppe hatten und haben, sondern einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen, bei dem die Taliban und Afghanistan nur das Deckmäntelchen für den Diebstahl der irakischen Ölreserven abgeben. Formal hätte das Gericht viel gekonnt. Nur gewollt hat es eben nicht. Die deutsche Justiz und ihr Verhältnis zum Krieg, das Thema könnte Bücher füllen.
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Friedbert Pflüger als Bürgermeisterkandidat für Berlin?
Im Grunde genommen eine gute Lösung. Damit können wir uns den ganzen Wahlkampf und die damit verbundenen Kosten sparen. Der unfriedliche Friedbert, der am liebsten schon beim Irakkrieg auf Muslime schießen lassen wollte und der in seinen antiislamischen Kampfschriften, die nur er selber als Bücher bezeichnet, keine Gelegenheit auslässt um Gegensätze aufzubauen, aus denen er Gewalt erzeugen kann, will in Berlin Bürgermeister werden.
Das ist wirklich ein gelungener Witz. Aber das kann man ihm nicht übel nehmen. Er ist halt ein CDU-Politiker, der im Dienstwagen auf den schnellsten Routen durch die Stadt gefahren wird und sich wundert, wenn auf der Blissestraße Menschen vor ihm ausspucken, wenn er mal zu Fuß unterwegs ist. Er lebt in dem typischen Wolkenkuckucksheim unserer Bundespolitclowns, die jeden Bezug zu den Menschen in diesem Land längst verloren haben.
Er kann ja gar nicht wissen, das in dieser Stadt wohlintegrierte Mitbürger islamischen Glaubens leben, die Steuern zahlen, versuchen ihren Kindern trotz mangelhafter Schulen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen und die nichts anderes wünschen als in Ruhe gelassen zu werden. Er braucht Feinde. Deshalb will er auch nach Berlin. Da könnte er den größten Keil in eine weit homogenisierte Bevölkerung schlagen. Da hofft er durch das Erzeugen von Rassenhass sein politisches Süppchen kochen zu können.
Aber er wird sich wundern, der Unfriedfertige. Berlin kann sich wehren und wird sich auch wehren. In dieser Stadt wird er nur dann seine Hasspredigten loslassen können, wenn er von tausenden von Polizisten vor jeder anderen Meinung geschützt wird. Die Pfeiffkonzerte die dieser Pflüger auslösen wird, dürften ausreichen um die Merkel samt ihrem Münteheini aus dem Amt zu jagen. Es gibt Grenzen die auch die großkotzigsten Politiker nicht überschreiten sollten.
Pflüger müsste eigentlich vom Verfassungsschutz überwacht werden, anstatt als Kandidat für irgendetwas anderes, als für einen Platz im Gefängnis wegen Volksverhetzung gehandelt zu werden.
Das ist wirklich ein gelungener Witz. Aber das kann man ihm nicht übel nehmen. Er ist halt ein CDU-Politiker, der im Dienstwagen auf den schnellsten Routen durch die Stadt gefahren wird und sich wundert, wenn auf der Blissestraße Menschen vor ihm ausspucken, wenn er mal zu Fuß unterwegs ist. Er lebt in dem typischen Wolkenkuckucksheim unserer Bundespolitclowns, die jeden Bezug zu den Menschen in diesem Land längst verloren haben.
Er kann ja gar nicht wissen, das in dieser Stadt wohlintegrierte Mitbürger islamischen Glaubens leben, die Steuern zahlen, versuchen ihren Kindern trotz mangelhafter Schulen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen und die nichts anderes wünschen als in Ruhe gelassen zu werden. Er braucht Feinde. Deshalb will er auch nach Berlin. Da könnte er den größten Keil in eine weit homogenisierte Bevölkerung schlagen. Da hofft er durch das Erzeugen von Rassenhass sein politisches Süppchen kochen zu können.
Aber er wird sich wundern, der Unfriedfertige. Berlin kann sich wehren und wird sich auch wehren. In dieser Stadt wird er nur dann seine Hasspredigten loslassen können, wenn er von tausenden von Polizisten vor jeder anderen Meinung geschützt wird. Die Pfeiffkonzerte die dieser Pflüger auslösen wird, dürften ausreichen um die Merkel samt ihrem Münteheini aus dem Amt zu jagen. Es gibt Grenzen die auch die großkotzigsten Politiker nicht überschreiten sollten.
Pflüger müsste eigentlich vom Verfassungsschutz überwacht werden, anstatt als Kandidat für irgendetwas anderes, als für einen Platz im Gefängnis wegen Volksverhetzung gehandelt zu werden.
Nu geht es aber gleich los - Müntefering macht Ernst mit der Bekämpfung der Arbeitslosen
Was hatten wir doch für eine schöne Woche. Ist es nicht beruhigend endlich wieder regiert zu werden? Zumal sich aus den Regierungserklärungen jeder raussuchen kann, was ihm gerade in den Kram passt. Lächelnde Unverbindlichkeit und feste Zusage für das Jahr irgendwann. Alle Regierungsmitglieder haben auch schon diesen Regierungsbankblick. Dümmlich arrogant grinsend überhörten sie, wie ihre fadenscheinigen Plänchen wenigstens ab und an von der Miniopposition angekratzt wurden. Dieser Leck-mich-am-Arsch-Blick, den wir seit Jahrzehnten ständig von der Regierungsbank gewöhnt sind, wie mag er wohl hergestellt werden. Ob es da kleine bunte Pillen gibt, die ihn erzeugen, ob es am Wasser in den Gläsern liegt oder daran, das in Deutschland nur Leute in die Regierung kommen, die nichts mehr begreifen, man weiß es nicht.
["Nu geht es aber gleich los - Müntefering macht Ernst mit der ... »]
["Nu geht es aber gleich los - Müntefering macht Ernst mit der ... »]
Sieg, wunderbarer Sieg
Die "Morgendämmerung " ist zu Ende, jene endgültige Schlacht des George W. Bush gegen die Terroristen im Irak auf dem Boden der Stadt Falludscha. Welch ein grandioser Sieg. Die Stadt ist weitgehend vernichtet, kein Strom, kein Wasser und keine medizinische Versorgung mehr. Die Straßen voller Leichen. Nur 22 amerikanische und 5 irakische Soldaten sind tot, dafür aber 1.000 Aufständische. Die Wortwahl ist gut. Aufständische statt Terroristen. Sie machten den Fehler aufrecht und dumm in der Gegend rumzustehen oder in ihren Betten zu liegen, als die amerikanischen Maschinengewehrsalven, Granaten und Bomben einschlugen.
Das Töten von Frauen, Kindern und Greisen ist übrigens eine gute Methode um Frieden zu schaffen. Herodes, die Sowjetunion in Afghanistan und die amerikanischen Erfahrungen in Vietnam belegen das. Gut, alle diese Kämpfe gingen letztendlich verloren, aber das ist sicherlich nur ein kleiner Schönheitsfehler. Aber nun herrscht Ruhe in Falludscha und im Irak.
Nicht ganz. Obwohl die Amerikaner und ihre irakische Marionettenregierung den Sieg verkündet haben, wird in Falludscha weitergekämpft. Je nach Seite sind 20 - 40 Prozent von Falludscha eben noch nicht besiegt. Natürlich ist das nur eine Zeitfrage. Gegen die letzte Supermacht dieser Erde haben die Iraker nichts aufzubieten. Falludscha erledigt. Punkt.
Dummerweise ziehen die Iraker nicht die richtigen Schlüsse daraus. Sie machen einfach weiter. In Howeidscha, Samarra, Bagdad und überall. Heute hier und morgen da. Langsam aber sicher können wir anfangen nachzurechnen, ob Saddam Hussein mehr Iraker als George W. Bush umgebracht hat. Bush ist unaufhaltsam auf der Siegerstrecke. Spätestens bis zum Ende des nächsten Jahres dürfte er vor Saddam liegen, da dieser ja nicht mehr mitspielen kann.
Vor allem aber kann der Krieg gegen den Terror unendlich weiter gehen. Die Ermordung von Frauen, Kindern und Greisen führt bei Männern unweigerlich zu Rachegelüsten. Diese Rache wird dann wieder als Terror bezeichnet und schon geht das Spiel weiter. Amerika schafft sich seine Gegner von morgen bereits heute selbst. Die gelungenste Produktplacementaktione der amerikanischen Rüstungsindustrie aller Zeiten.
Am Ende wird Amerika jenen deutschen Satz lernen müssen: "Wir hätten den uns aufgezwungenen Krieg, besser gar nicht erst angefangen."
Das macht die Toten auf allen Seiten allerdings nicht wieder lebendig.
Das Töten von Frauen, Kindern und Greisen ist übrigens eine gute Methode um Frieden zu schaffen. Herodes, die Sowjetunion in Afghanistan und die amerikanischen Erfahrungen in Vietnam belegen das. Gut, alle diese Kämpfe gingen letztendlich verloren, aber das ist sicherlich nur ein kleiner Schönheitsfehler. Aber nun herrscht Ruhe in Falludscha und im Irak.
Nicht ganz. Obwohl die Amerikaner und ihre irakische Marionettenregierung den Sieg verkündet haben, wird in Falludscha weitergekämpft. Je nach Seite sind 20 - 40 Prozent von Falludscha eben noch nicht besiegt. Natürlich ist das nur eine Zeitfrage. Gegen die letzte Supermacht dieser Erde haben die Iraker nichts aufzubieten. Falludscha erledigt. Punkt.
Dummerweise ziehen die Iraker nicht die richtigen Schlüsse daraus. Sie machen einfach weiter. In Howeidscha, Samarra, Bagdad und überall. Heute hier und morgen da. Langsam aber sicher können wir anfangen nachzurechnen, ob Saddam Hussein mehr Iraker als George W. Bush umgebracht hat. Bush ist unaufhaltsam auf der Siegerstrecke. Spätestens bis zum Ende des nächsten Jahres dürfte er vor Saddam liegen, da dieser ja nicht mehr mitspielen kann.
Vor allem aber kann der Krieg gegen den Terror unendlich weiter gehen. Die Ermordung von Frauen, Kindern und Greisen führt bei Männern unweigerlich zu Rachegelüsten. Diese Rache wird dann wieder als Terror bezeichnet und schon geht das Spiel weiter. Amerika schafft sich seine Gegner von morgen bereits heute selbst. Die gelungenste Produktplacementaktione der amerikanischen Rüstungsindustrie aller Zeiten.
Am Ende wird Amerika jenen deutschen Satz lernen müssen: "Wir hätten den uns aufgezwungenen Krieg, besser gar nicht erst angefangen."
Das macht die Toten auf allen Seiten allerdings nicht wieder lebendig.
Hans-Erich Bilges wünscht noch mehr Tote im Irak, wenn möglich auch viele Deutsche.
Heute, beim so genannten Streitgespräch auf N24, hat Bilges es uns allen mal wieder gesagt. Tu etwas Falsches, und wenn es rauskommt, setz noch mehr Falsches oben drauf. Bilges der als Mitglied der Bild-Chefredaktion so manches üble Blatt der deutschen Pressegesichte mitgeschrieben hat, fordert ungeniert dazu auf, den Freiheitskampf der Iraker gegen ihre Besatzer mit noch mehr Gewalt zu beantworten.
Die Spanier, die sich per Wahlentscheid auf ihren Rückzug festgelegt hatten, sind für ihn Feiglinge. Mutig sind nur die ewig Gestrigen mit dem gleichen begrenzten Horizont, über den auch er selbst verfügt
["Hans-Erich Bilges wünscht noch mehr Tote im Irak, wenn möglich ... »]
Die Spanier, die sich per Wahlentscheid auf ihren Rückzug festgelegt hatten, sind für ihn Feiglinge. Mutig sind nur die ewig Gestrigen mit dem gleichen begrenzten Horizont, über den auch er selbst verfügt
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Irak, die Financial Times Deutschland und Friedbert Pflüger
Die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND hat einen neuen Kriegsgrund erfunden: "Die Alliierten haben angesichts der Eskalation der Gewalt keine Wahl: Sie müssen jetzt mit aller Härte gegen die Gegner einer irakischen Demokratie vorgehen. Nur so können sie das Ziel erreichen, dem Volk im Juni die Macht zu übergeben. Nur so können Amerikaner und Briten verhindern, dass das Land nach dem Abzug ihrer Truppen im Bürgerkrieg versinkt. Die momentan zurückhaltenden moderaten Kräfte werden sich erst dann engagieren, wenn sie von Radikalen wie Muktada El Sadr nichts mehr fürchten müssen. Sie brauchen deshalb ein klares Signal der Besatzungskräfte, dass diese den Ansprüchen eines al-Sadr nicht nachgeben."
Nachdem der US-Außenminister Powell zugeben musste, die gesamte Menschheit mit seinen Behauptungen zu Massenvernichtungswaffen belogen zu haben und selbst der Kriegsminister der CDU Friedbert Pflüger, der jeden Deutschen gerne dafür geopfert hätte um Herrn Bush die Füße küssen zu dürfen, nun langsam zurückrudern muss, wird es für die Interessen der Kriegstreiber und ihrer industriellen Zulieferer langsam eng. Es braucht neue Begründungen um den Krieg und seine schon geplanten Nachfolger am brennen zu halten.
Da ist natürlich die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND gefragt. Kriege sind gut für die Aktienkurse und die Verluste an Menschen, spielen da keine Rolle. Deshalb liefert das Blättchen nun diese neue Begründung. Weil sich die Iraker nicht einfach besetzen und unterdrücken lassen wollen, sind sie alle Terroristen, die nun auf das schärfste bekämpft werden müssen. Das ist Logik pur. Wenn ich einen Hund grundlos schlage und er mich dafür beisst muss er bestraft werden. Aber niemand kann ja von der FTD Logik verlangen wo es nur um das Geschäft geht. Verantwortung, Fair Play oder gar Fakten berücksichtigen, wozu?
Der Bildzeitung des Finanzmarktes geht es um das zu erwartende Geschäft. Krieg ist gut für die Märkte, oder doch zumindest für einige wenige Marktteilnehmer. Deren Interessen vertritt die FTD vehement.
Seltsam nur, dass all diese Propagandisten eines heißen Krieges, ob bei der FTD oder der CDU/CSU sich selber und ihre wertvollen Körper immer weit von allen Gefahren entfernt halten. Es macht sehr viel mehr Spaß andere für sich sterben zu lassen und die Gewinne zu kassieren. Wenn das bei so wichtigen Themen wie Krieg und Frieden der Fall ist, was mag sich dann alles hinter den angeblich objektiven Wirtschaftsmeldungen verbergen? Sind die vielleicht auch nur Interessenvertretung für wenige zu Lasten der Gesamtheit der Anleger?
Aber man muss dem Blättchen ja nicht glauben, bei Bild tut das auch niemand.
Nachdem der US-Außenminister Powell zugeben musste, die gesamte Menschheit mit seinen Behauptungen zu Massenvernichtungswaffen belogen zu haben und selbst der Kriegsminister der CDU Friedbert Pflüger, der jeden Deutschen gerne dafür geopfert hätte um Herrn Bush die Füße küssen zu dürfen, nun langsam zurückrudern muss, wird es für die Interessen der Kriegstreiber und ihrer industriellen Zulieferer langsam eng. Es braucht neue Begründungen um den Krieg und seine schon geplanten Nachfolger am brennen zu halten.
Da ist natürlich die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND gefragt. Kriege sind gut für die Aktienkurse und die Verluste an Menschen, spielen da keine Rolle. Deshalb liefert das Blättchen nun diese neue Begründung. Weil sich die Iraker nicht einfach besetzen und unterdrücken lassen wollen, sind sie alle Terroristen, die nun auf das schärfste bekämpft werden müssen. Das ist Logik pur. Wenn ich einen Hund grundlos schlage und er mich dafür beisst muss er bestraft werden. Aber niemand kann ja von der FTD Logik verlangen wo es nur um das Geschäft geht. Verantwortung, Fair Play oder gar Fakten berücksichtigen, wozu?
Der Bildzeitung des Finanzmarktes geht es um das zu erwartende Geschäft. Krieg ist gut für die Märkte, oder doch zumindest für einige wenige Marktteilnehmer. Deren Interessen vertritt die FTD vehement.
Seltsam nur, dass all diese Propagandisten eines heißen Krieges, ob bei der FTD oder der CDU/CSU sich selber und ihre wertvollen Körper immer weit von allen Gefahren entfernt halten. Es macht sehr viel mehr Spaß andere für sich sterben zu lassen und die Gewinne zu kassieren. Wenn das bei so wichtigen Themen wie Krieg und Frieden der Fall ist, was mag sich dann alles hinter den angeblich objektiven Wirtschaftsmeldungen verbergen? Sind die vielleicht auch nur Interessenvertretung für wenige zu Lasten der Gesamtheit der Anleger?
Aber man muss dem Blättchen ja nicht glauben, bei Bild tut das auch niemand.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Immer sind es die kleinen Dinge die sich addieren. Diese kleinen Dinge sind so unauffällig, einzeln haben sie kaum Gewicht. Aber zusammengenommen sind sie groß, wiegen schwer und können sehr gefährlich werden. Sie sind dann fast unbesiegbar.
Die CDU/CSU hat alle Masken fallen lassen und fordert nun öffentlich die Zerschlagung der Rechte der Arbeiter. Die FDP hatte dafür nie eine Maske. Ob beim Kündigungsschutz, Sozialversicherungssystem, Steuerrecht oder bei der Rente sollen die Arbeitnehmer endlich wieder auf den ihnen zustehenden Platz zurückgedrängt werden. Wer vierzig Stunden und mehr arbeitet für weniger Lohn, ist wenigstens beschäftigt. Für sich genommen nicht wichtig.
["Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." mehr »]
Die CDU/CSU hat alle Masken fallen lassen und fordert nun öffentlich die Zerschlagung der Rechte der Arbeiter. Die FDP hatte dafür nie eine Maske. Ob beim Kündigungsschutz, Sozialversicherungssystem, Steuerrecht oder bei der Rente sollen die Arbeitnehmer endlich wieder auf den ihnen zustehenden Platz zurückgedrängt werden. Wer vierzig Stunden und mehr arbeitet für weniger Lohn, ist wenigstens beschäftigt. Für sich genommen nicht wichtig.
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Es gibt Tage,
da sollte man im Bett bleiben, oder doch zumindest in der Wohnung. Zuerst einkaufen. Bei Reichelt gibt es bunte hartgekochte Ostereier. Wie bitte, wir haben den 27. Januar. Bei Schlecker gibt es das grüne Gras und Eierkörbchen mit winzigen Osterhasen. Auch die bestätigen auf Nachfrage, dass immer noch Januar ist. Bei uns zu Hause stecken noch die letzten Weihnachtsmänner in ihrer Umhüllung und Marzipankartoffeln gibt es auch noch. In Ordnung, vergessen wir die Geschichte mit dem Osterhasen, die Kinder müssen halt frühzeitig an die Realitäten unserer Gesellschaft gewöhnt werden.
Dann den Dackel bei seiner Zeitungslektüre um den Block begleiten. Wen trifft man dort? Dr. Friedbert Pflüger, den Kriegsminister der CDU, der nun alles andere als ein Friedfertiger ist, wie uns sein Name vorgaukelt. Wir kommen uns entgegen, nur auf dem Weg natürlich und leider unvermeidbar. Eigentlich möchte ich mit ihm noch nicht mal auf dem gleichen Kontinent leben. Welche Gedanken einem auf 50 Meter so durch den Kopf schießen. Gut fünfundneunzig Prozent davon fallen eh der Zensur zum Opfer, weil man in Deutschland einen Kriegstreiber ja nicht so benennen darf, wir bedauern lieber erst hinterher und zählen die Toten. Aber nur schweigen? Das hatten wir doch schon. Einiges muss einfach raus, wenn es auch nur wenig sein darf.
Dieser Pflüger, der doch so vehement den völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner bejubelt hat, der unsere Söhne mit einem Lachen dafür opfern wollte, um wenigstens einmal die Besuchertoilette des Weißen Hauses benutzen zu dürfen. Der Pflüger, dessen strafrechtliche Verfolgung nicht möglich ist, weil er erst hätte Krieg machen müssen und weil er als Oppositionspolitiker auch nicht der Vorbereitung eines Angriffskrieges schuldig sein kann.
Wenn der Angriff der Amerikaner auf den Irak als vorbeugende Maßnahme in der Pflügerschen Doktrin richtig ist, wie steht es dann mit meinem Recht auf Selbstverteidigung? Dürfte ich ihm jetzt mal so richtig links und rechts eine runterhauen, um einen Krieg zu verhindern? Das wäre sogar ein fast fairer Kampf, wir sind gleichaltrig. Aber nein, das darf ich wohl nicht, und lernen würde er ohnehin nichts daraus. Kiesinger hat ja auch nichts gelernt, und der hatte weitaus mehr Format als Pflüger.
Außerdem müsste ich ihn anfassen, und ob wir so viel Seife vorrätig haben? Selbst der Dackel, der längst pure Aufmerksamkeit ist, knurrt ihn nicht an, vielleicht ist er es ihm ja nicht wert. Nun sind wir auf gleicher Höhe, trotz meines bösen Blickes grüßt Friedbert Pflüger freundlich und ich erwidere den Gruß. Zurück bleibt Verdruss. Warum nur gibt es kein legales Mittel, solche Leute aufzuhalten?
Dann den Dackel bei seiner Zeitungslektüre um den Block begleiten. Wen trifft man dort? Dr. Friedbert Pflüger, den Kriegsminister der CDU, der nun alles andere als ein Friedfertiger ist, wie uns sein Name vorgaukelt. Wir kommen uns entgegen, nur auf dem Weg natürlich und leider unvermeidbar. Eigentlich möchte ich mit ihm noch nicht mal auf dem gleichen Kontinent leben. Welche Gedanken einem auf 50 Meter so durch den Kopf schießen. Gut fünfundneunzig Prozent davon fallen eh der Zensur zum Opfer, weil man in Deutschland einen Kriegstreiber ja nicht so benennen darf, wir bedauern lieber erst hinterher und zählen die Toten. Aber nur schweigen? Das hatten wir doch schon. Einiges muss einfach raus, wenn es auch nur wenig sein darf.
Dieser Pflüger, der doch so vehement den völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner bejubelt hat, der unsere Söhne mit einem Lachen dafür opfern wollte, um wenigstens einmal die Besuchertoilette des Weißen Hauses benutzen zu dürfen. Der Pflüger, dessen strafrechtliche Verfolgung nicht möglich ist, weil er erst hätte Krieg machen müssen und weil er als Oppositionspolitiker auch nicht der Vorbereitung eines Angriffskrieges schuldig sein kann.
Wenn der Angriff der Amerikaner auf den Irak als vorbeugende Maßnahme in der Pflügerschen Doktrin richtig ist, wie steht es dann mit meinem Recht auf Selbstverteidigung? Dürfte ich ihm jetzt mal so richtig links und rechts eine runterhauen, um einen Krieg zu verhindern? Das wäre sogar ein fast fairer Kampf, wir sind gleichaltrig. Aber nein, das darf ich wohl nicht, und lernen würde er ohnehin nichts daraus. Kiesinger hat ja auch nichts gelernt, und der hatte weitaus mehr Format als Pflüger.
Außerdem müsste ich ihn anfassen, und ob wir so viel Seife vorrätig haben? Selbst der Dackel, der längst pure Aufmerksamkeit ist, knurrt ihn nicht an, vielleicht ist er es ihm ja nicht wert. Nun sind wir auf gleicher Höhe, trotz meines bösen Blickes grüßt Friedbert Pflüger freundlich und ich erwidere den Gruß. Zurück bleibt Verdruss. Warum nur gibt es kein legales Mittel, solche Leute aufzuhalten?


























