Am 9. Mai 2010 um 18 Uhr läuft dass Mindesthaltbarkeitsdatum für Guido Westerwelle ab. Die Wahl in NRW wird darüber entscheiden, ob Westerwelle auf den Müllhaufen der politischen Geschichte kommt, wohin er zweifelsohne gehören würde, oder ob er, wie das Gammelfleisch bei einigen Discountern, einfach umgepackt und umetikettiert wird. Aber selbst wenn sie ihn öffentlich kreuzigen macht es Sinn einmal zu hinterfragen was da eigentlich passiert ist.
Dazu ist es notwendig einen neuen alten Begriff, nämlich den
hydraulischen Despotismus wieder in die Diskussion einzuführen. Natürlich geht es heute nicht um die Verteilung von Wasser, sondern um sein Äquivalent, um die Verteilung des Geldes. Eine starke Priesterschaft des Neoliberalismus, deren Götter unendliches Wachstum und das freie Spiel der Kräfte, also das Recht des Stärkeren, sind wiederholt ständig auf allen Kanälen das Mantra dieses Gottes.
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