Geschickt treibt man die Menschen zu dieser Forderung. Gleichzeitig versucht man, den Gedanken an
"den" Feind von Aussen aufrechtzuerhalten.
Urigerweise klappt es aber kaum noch, mit den angeblichen Terroristen ... nur die Politik hat's noch nicht ganz begriffen. Oder doch? Doch, begriffen haben sie es. Nun wird allmählich die alte
Kommunisten-Feind-Masche wieder aus dem Hut gezaubert und mit ihr selbstverständlich alles, was nur irgendwie als "links" eingeordnet werden kann, in einen Sack gesteckt. Zu "Links" gehört auch schon
Systemkritik. Entweder ist man dafür, oder man ist dagegen. Die Mitte ... sie gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in der Politik. Ob Grundrechte, Wirtschaft, oder Soziales. Es gibt nur noch eine Richtung.
Es gab Zeiten, da bettelten die Menschen auf der Straße um Essbares. Gelegen kam es da, dass einer schrie, er wisse, was das Volk braucht: "Arbeit und Brot" für alle. Da bekommt der Standardspruch der deutschen Politik - "Sozial ist, was Arbeit schafft" - doch gleich eine ganz andere Bedeutung! Dumm nur, dass sämtliches Handeln gegen diese Aussage spricht.
Für mich ist es an dieser Stelle Zeit, mich als Systemgegner der aktuellen Politik zu outen.
Ja, so frei bin ich noch, und dies kann mir keiner verbieten.
Ich wähle aus Prinzip jetzt erst recht Die.Linke! - Strike -