Das Rattenrennen hat begonnen,
so urteilt gestern Don Alphonso unter dem Titel "Die Gemeinschaft der Asozialen". Allerdings hat das Rat-Race nicht begonnen, es läuft schon eine geraume Weile. Wer auf die Grafik klickt, bekommt einen brandeinsOnline Artikel der das Rennen unter dem Aspekt der Fusionits kommentiert.
Das ständige recyclen untauglicher Ideen, ist der klassische Managementfehler. Anstatt die Schuld für den Fehler in der falschen Idee zu suchen, glauben Manager gerne, das es nur am falschen Management gelegen hat. Vor allem wenn das letzte Aufkochen dieser Idee von fremden, also dümmeren Managern in einem anderen Hause gemacht wurde. Aber wie Peter Turi eindrucksvoll in einem Interview mit politik-digital ausfüjhrt, gibt es sogar Leute, die glauben aus ihren eigenen Managementfehlern gelernt zu haben und nun hoffen, mit der gleichen falschen Idee im zweiten, dritten oder vierten Anlauf endlich Geld zu verdienen.
Ich muss da immer an meine Großmutter denken, die mir sagte: "Natürlich kannst du mit den gleichen Teeblättern zweimal Tee kochen. Aber wenn er dir schon beim ersten Mal nicht geschmeckt hat, warum solltest du es noch einmal falsch machen." Allerdings ist das scheinbar ein menschlicher Trieb. Vor die Wand rennen, sich schütteln, Anlauf nehmen und wieder anrennen. Selbst wenn sie mal einer Wand ausweichen, muss es die nächste dann unbedingt sein.
Auch zu den Beratern habe ich ein anderes Gefühl. Ich lese da ab und an, wenn ich zuviel Zeit habe, die Aussagen des absoluten Experten Dr. Frank Huber, der ziemlich genau und ausführlich erklärt wie es geht, wie es gehen sollte und was alle anderen falsch machen. Ich bin dann jedesmal zutiefst beeindruckt.
Ich komme ja aus einer bäuerlichen Umgebung. Wir hatten da schon früh Experten, die über den Zaun hinweg unsere Arbeit kommentierten. Die wussten genau, warum das nicht wachsen, dies nicht gedeihen würde und das so nicht gemacht werden durfte. Wir haben immer aufmerksam zugehört und unsere Arbeit weitergemacht. Wenn wir am Ende des Sommers die Ernte einbrachten und konnten wir sehen, das unsere Berater all ihre Zeit auf unsere Beratung, anstatt auf ihre Äcker verwandt haben, dann waren wir nicht erstaunt, das dort nichts erwähnenswertes wuchs.
In all den Jahren bin ich immer wieder Unternehmensberatern begegnet. In vielen Branchen, in der eigenen Firma, bei Kunden und auch bei Kongressen und Messen. Ich habe genau zwei in Erinnerung, die selbst aufgrund ihrer eigenen Arbeit und ihrer Kenntnisse erfolgreich waren, tausende die aufgrund unsinniger Rechnungen und dummer Kunden Erfolg hatten und noch viel mehr, die ihren einzigen Anzug schonen mussten.
Das die Printmedien online gehen wollen, ist zunächst ja nicht einmal verkehrt. Den gleichen Content mehrfach zu vermarkten ist ja grundsätzlich keine schlechte Idee. Wenn ein Content allerdings schon im Printbereich zu mies ist um ihn vermarkten zu können, dann ist er das in der viel breiteren Online-Welt erst recht. Eine schlechte Zeitung ist auch in ihrer Online-Ausgabe schlecht. Ich habe die FAZ und die Süddeutsche im RSS-Feed. Auf einen FAZ Artikel den ich lese kommen mindestens zwanzig in der Süddeutschen.
Ich persönlich glaube das unsere Verleger auf ein totes Pferd setzen. Ihre Rennratten sehe ich schon so enden, wie auf dem Bild.
Denn während die Hunde noch den Mond anheulen, ist die Karawane längst weiter gezogen. Klein-Bloggersdorf ist voll im Globalisierungsrausch und zwar in einem sehr positiven. Es fließen immer mehr Informationen aus fremdsprachlichen Quellen in die so oft gescholtene Selbstbezüglichkeit ein. Das Spektrum wird breiter und damit auch das Fundament.
Ich mag die Readers Edition nicht, weil sie ihren Ursprung in der Welt des Ralf-Dieter Brunowsky hat, von dem ich noch weniger als gar nichts halte und auch Michael Maier halte ich nur bedingt für geeignet sich in den Abgründen der Demokratie und Freiheit zu bewegen, was auch ein Grund für meine Ablehnung der Reader Edition ist. Ich kenne die ziemlich harte Zensur gegenüber linken Gedanken und das wohlwollende Streicheln von Nazis und Faschisten noch aus Speakers Corner.
Aber die Idee des Empfängers, der zugleich auch Sender ist, bedeutet für mich die Zukunft der Medien. Im Grunde genommen stellen wir uns mit unseren RSS-Feeds ja schon lange eigene Zeitungen zusammen. Das bedeutet Aufwand für den einzelnen und ständige Suche nach weiteren wichtigen Quellen. Eine Aufgabe die nicht von jedem geleistet werden kann.
Deshalb glaube ich das die Medien der Zukunft Contentsammler und Contentvermittler sind. Es wird digitale Presseerzeugnisse geben, die sich nur durch Werbung finanzieren und ihre Autoren einfach an diesen Einnahmen partizipieren lassen. Der Leser baut sich seine Zeitung nach seinen Interessen. Bei dem einen wird das dann ein Kicker, beim anderen ein Spiegel alter Prägung, der dritte hat ein buntes Blättchen und der vierte eine Kunst- oder Architekturzeitung. Ganz andere haben ein Wissenschaftsmagazin mit Comics aus dem gleichen Inhaltsangebot gemacht.
Dem Makler können die Inhalte egal sein, er braucht nur die Werbung um seine Aufgabe und die Inhalte zu bezahlen. Die Autoren sind frei, schwerer als jetzige Journalisten zu beeinflussen, weil es einfach zu viele sind. Einige wenige sind leicht zu bestechen, eine große Masse kaum. Da redet immer jemand. Auch der Leser wird zufrieden sein, weil der das bekommt, was er haben will.
Die Ansätze dafür sind überall sichtbar. Jetzt muss nur noch jemand die Fäden in die Hand nehmen und loslegen. Ein Anfang könnte sein mit den Presse- und Bildagenturen zu Verträgen zu kommen und die Gründung von Videoagenturen zu fördern.
Die Schrebergartenblogger
Dr. Frank Huber, Autor des Media-Blog, bezeichnet sich selbst als Experten. Das ist erlaubt. Dieter Bohlen hält sich auch für einen Sänger und Napoleon glaubte, das ihm keiner gewachsen wäre. Das ist insgesamt höchstens peinlich für denjenigen, der sich da selbst beweihräuchert.
Aber nun will uns der gute Dr. Huber auch noch erzählen was in der deutschen Bloglandschaft so alles verkehrt läuft, weil er ja doch so ein erfolgreicher Experte ist. Ich habe genau wie Stefan Niggemeier ein wenig gegoogelt und bin zu den gleichen Ergebnissen gekommen. Ich mag es wenn solche Experten auftreten.
Und dieser Experte stellt sogar eine eigene These auf:
Und er vergleicht die deutsche Blogszene mit einer Schrebergartenkolonie und ist natürlich dagegen. Gegenseitige Befruchtung stört ihn genauso wie freundliche Gespräche über den Zaun des eigenen Denkens hinweg. Kurzum das ganze geht ihm auf den Geist.
Ach ja die Schrebergärtner. Immer sind sie den globalen Schnellstraßen im Weg und sollen weichen. Mainstream - das hohe Lied des Neoliberalismus oder besser des Wirtschaftsfaschismus muss gesungen werden.
Nur ja nicht innehalten. Man könnte ja sich selbst begegnen. Und das ist die hauptsächliche Triebfeder, der Mainstreamer, Kurzblogger. In zu sein ohne etwas sein zu müssen. Nur ja nicht mit sich selbst alleine sein. Das ist nichts anderes als weglaufen.
Natürlich gibt es genügend Dumme die solchen Rennwegblogs auch noch Werbemittel nachschmeißen. Aber ob die Werbung bei all dem Gerenne je jemand bemerken wird?
Also Dr. Huber schimpfen sie nicht auf die Schrebergärtner die ihren Blog und sich selbst ernst nehmen. Laufen Sie ruhig los, blöken Sie die Werbebotschaft heraus, nehmen Sie das Geld. Es sei Ihnen gegönnt. Ich rede lieber mit meinem Nachbarn. Das ist nämlich ein verdammt schlauer Hund. Und zusammen sind wir schon zwei. Sie aber bleiben alleine in ihrem Lauf. Mag der Weg ihr Ziel sein. Ich komme lieber an.
Aber nun will uns der gute Dr. Huber auch noch erzählen was in der deutschen Bloglandschaft so alles verkehrt läuft, weil er ja doch so ein erfolgreicher Experte ist. Ich habe genau wie Stefan Niggemeier ein wenig gegoogelt und bin zu den gleichen Ergebnissen gekommen. Ich mag es wenn solche Experten auftreten.
Und dieser Experte stellt sogar eine eigene These auf:
Blogs sind nichts anderes als eine sozialromantische Insel im Meer der Globalisierung.
Und er vergleicht die deutsche Blogszene mit einer Schrebergartenkolonie und ist natürlich dagegen. Gegenseitige Befruchtung stört ihn genauso wie freundliche Gespräche über den Zaun des eigenen Denkens hinweg. Kurzum das ganze geht ihm auf den Geist.
Ach ja die Schrebergärtner. Immer sind sie den globalen Schnellstraßen im Weg und sollen weichen. Mainstream - das hohe Lied des Neoliberalismus oder besser des Wirtschaftsfaschismus muss gesungen werden.
Nur ja nicht innehalten. Man könnte ja sich selbst begegnen. Und das ist die hauptsächliche Triebfeder, der Mainstreamer, Kurzblogger. In zu sein ohne etwas sein zu müssen. Nur ja nicht mit sich selbst alleine sein. Das ist nichts anderes als weglaufen.
Natürlich gibt es genügend Dumme die solchen Rennwegblogs auch noch Werbemittel nachschmeißen. Aber ob die Werbung bei all dem Gerenne je jemand bemerken wird?
Also Dr. Huber schimpfen sie nicht auf die Schrebergärtner die ihren Blog und sich selbst ernst nehmen. Laufen Sie ruhig los, blöken Sie die Werbebotschaft heraus, nehmen Sie das Geld. Es sei Ihnen gegönnt. Ich rede lieber mit meinem Nachbarn. Das ist nämlich ein verdammt schlauer Hund. Und zusammen sind wir schon zwei. Sie aber bleiben alleine in ihrem Lauf. Mag der Weg ihr Ziel sein. Ich komme lieber an.
Kerner und die Werbung
Neben
24 Stunden.de beschäftigt sich jetzt auch der Deutsche Journalisten-Verband mit Kerners seltsamen Gebaren, das auch noch vom pressetext kommentiert wird.
Grundsätzlich ist einmal festzuhalten, das sich alle Mitarbeiter bei den öffentlich-rechtlichen Sendern in einer besonderen Situation befinden. Sie finanzieren sich durch staatliche genehmigte Gebührenerpressung. Da jeder Haushalt für diese Leute bezahlen muss, unterliegen sie einem völlig anderen Anspruch als jeder andere Journalist oder Medienschaffende. Sie sind im Grunde genommen nichts anderes als Sozialhilfeempfänger auf sehr hohem Niveau.
Selbstverständlich bedeute die Nähe zur Politik, und die Abhängigkeit von deren Gebührenentscheidungen, das diese Medien sich auch wie Politiker verhalten. Wenn also St. Corruptius Norbert Lammert ein Gesetz außer Kraft setzt um keine Erkenntnisse über mögliche Abgeordnetenbestechung zu gewinnen, dann ist es verständlich wenn die Medien das in ihrem Bereich ähnlich sehen und eben auch keine Vorschriften mehr gelten lassen wollen.
Das schlechte Vorbild prägt den Menschen wie den Medienschaffenden eben am meisten.
Dagegen gibt es nur ein Mittel. Befreien wir die Anstalten von ihren Zwängen und entlassen wir sie in die Privatwirtschaft. Bringen wir sie an die Börse und lassen wir sie wirtschaften wie alle anderen auch. Den Ertrag aus dem Börsengang können wir dann in ein internetgestütztes Bildungssystem investieren, mit dem jedem Menschen in Deutschland jederzeit die Möglichkeit geboten wird vom Kindergarten bis zum Studium praktisch alle Lehrinhalte abzurufen, an virtuellen Tests und an Präsenztutorien, wie auch an Präsenzprüfungen teil zu nehmen.
Wir brauchen kein Staatsfernsehen, Journalisten die unseren Politikern nach dem Mund reden, haben wir genug.
In diesem Zusammenhang drängt sich für mich aber noch eine andere Frage auf. Wieso soll Kerner sich wie ein Journalist verhalten. Er und die anderen Schwafelbacken aus den Talkshows leisten doch nun wirklich keine journalistische Arbeit sondern produzieren seichte Unterhaltung.
Selbst die Polittalker haben doch nur die Aufgabe vorgefertigte Meinungen ihrer Auftraggeber zu verteilen.
24 Stunden.de beschäftigt sich jetzt auch der Deutsche Journalisten-Verband mit Kerners seltsamen Gebaren, das auch noch vom pressetext kommentiert wird.
Grundsätzlich ist einmal festzuhalten, das sich alle Mitarbeiter bei den öffentlich-rechtlichen Sendern in einer besonderen Situation befinden. Sie finanzieren sich durch staatliche genehmigte Gebührenerpressung. Da jeder Haushalt für diese Leute bezahlen muss, unterliegen sie einem völlig anderen Anspruch als jeder andere Journalist oder Medienschaffende. Sie sind im Grunde genommen nichts anderes als Sozialhilfeempfänger auf sehr hohem Niveau.
Selbstverständlich bedeute die Nähe zur Politik, und die Abhängigkeit von deren Gebührenentscheidungen, das diese Medien sich auch wie Politiker verhalten. Wenn also St. Corruptius Norbert Lammert ein Gesetz außer Kraft setzt um keine Erkenntnisse über mögliche Abgeordnetenbestechung zu gewinnen, dann ist es verständlich wenn die Medien das in ihrem Bereich ähnlich sehen und eben auch keine Vorschriften mehr gelten lassen wollen.
Das schlechte Vorbild prägt den Menschen wie den Medienschaffenden eben am meisten.
Dagegen gibt es nur ein Mittel. Befreien wir die Anstalten von ihren Zwängen und entlassen wir sie in die Privatwirtschaft. Bringen wir sie an die Börse und lassen wir sie wirtschaften wie alle anderen auch. Den Ertrag aus dem Börsengang können wir dann in ein internetgestütztes Bildungssystem investieren, mit dem jedem Menschen in Deutschland jederzeit die Möglichkeit geboten wird vom Kindergarten bis zum Studium praktisch alle Lehrinhalte abzurufen, an virtuellen Tests und an Präsenztutorien, wie auch an Präsenzprüfungen teil zu nehmen.
Wir brauchen kein Staatsfernsehen, Journalisten die unseren Politikern nach dem Mund reden, haben wir genug.
In diesem Zusammenhang drängt sich für mich aber noch eine andere Frage auf. Wieso soll Kerner sich wie ein Journalist verhalten. Er und die anderen Schwafelbacken aus den Talkshows leisten doch nun wirklich keine journalistische Arbeit sondern produzieren seichte Unterhaltung.
Selbst die Polittalker haben doch nur die Aufgabe vorgefertigte Meinungen ihrer Auftraggeber zu verteilen.
Die blinde Olle mit dem Käsemesser
Eigentlich wollte ich mich heute nicht noch einmal zu unserer Justiz äußern. Aber es geht einfach nicht. Heute morgen informiert uns die ftd das der Vorsitzende Richter im Siemens-Bestechungsprozess abermals Gespräche über eine Verständigung zwischen den Verfahrensparteien auf einen einvernehmlichen Prozessausgang anregte. Da frag ich mich doch gleich, welcher Journalist einen solchen Satz in seinen Rechner tippen kann, ohne einen Schreikrampf zu bekommen.
Was um Gottes Willen ist nur mit unserer Justiz los. Das die auf dem rechten Auge blind sind, das Promis und Reiche bevorzugt werden ist ja schon lange klar. Das Linke und Arme richtig was eingeschenkt bekommen auch.
Aber wie versteht der Richter Buss eigentlich seinen Job. Der soll kein Einvernehmen erreichen, der soll die Vögel aburteilen, nach Recht und Gesetz. Die Urteile müssen so hart wie mögliche sein, damit die Täter ihre Hintermänner aus dem Siemens-Vorstand und dem Aufsichtsrat bekannt geben und diese auch verurteilt werden können. Aber Herr Richter Buss sucht Einvernehmen mit den Tätern. Dann soll er sie doch zu Kaffee und Kuchen einladen, aber vorher sein Richteramt niederlegen. Vielleicht will er ja auch mal mit Peter Hartz und Volkert in den Puff oder mit Ackermann mal eben 75 Milliarden Euro Steuergelder bei Vodafone vernichten. Das hat doch nichts mehr mit Recht zu tun.
Dann kam über dpa die nächste Meldung. Das Berliner Landgericht teilt mit, das es Klaus Landowsky im Schlüsselprozess um die Berliner Bankenaffäre ein nettes Bewährungsurteil von 16 Monaten verpasst hat. Na schönen Dank aber auch liebes Landgericht. Dafür werdet ihr der nächsten Grundbuchsmitarbeiterin, die einen Kugelschreiber aus Plastik angenommen hat, wahrscheinlich zehn Jahre verpassen. Ihr Richter, ihr. An den Schulden und der Mißwirtschaft des Herrn Landowsky darf Berlin noch jahrzehntelang darben und zahlen. Es ist gar nicht sexy für die Politganoven von der CDU zahlen zu müssen. Es ist auch nicht sexy das ein Landgericht solche Täter laufen lässt.
Sexy wäre es wenn diese Richter entlassen würden. Ohne Pension.
Was um Gottes Willen ist nur mit unserer Justiz los. Das die auf dem rechten Auge blind sind, das Promis und Reiche bevorzugt werden ist ja schon lange klar. Das Linke und Arme richtig was eingeschenkt bekommen auch.
Aber wie versteht der Richter Buss eigentlich seinen Job. Der soll kein Einvernehmen erreichen, der soll die Vögel aburteilen, nach Recht und Gesetz. Die Urteile müssen so hart wie mögliche sein, damit die Täter ihre Hintermänner aus dem Siemens-Vorstand und dem Aufsichtsrat bekannt geben und diese auch verurteilt werden können. Aber Herr Richter Buss sucht Einvernehmen mit den Tätern. Dann soll er sie doch zu Kaffee und Kuchen einladen, aber vorher sein Richteramt niederlegen. Vielleicht will er ja auch mal mit Peter Hartz und Volkert in den Puff oder mit Ackermann mal eben 75 Milliarden Euro Steuergelder bei Vodafone vernichten. Das hat doch nichts mehr mit Recht zu tun.
Dann kam über dpa die nächste Meldung. Das Berliner Landgericht teilt mit, das es Klaus Landowsky im Schlüsselprozess um die Berliner Bankenaffäre ein nettes Bewährungsurteil von 16 Monaten verpasst hat. Na schönen Dank aber auch liebes Landgericht. Dafür werdet ihr der nächsten Grundbuchsmitarbeiterin, die einen Kugelschreiber aus Plastik angenommen hat, wahrscheinlich zehn Jahre verpassen. Ihr Richter, ihr. An den Schulden und der Mißwirtschaft des Herrn Landowsky darf Berlin noch jahrzehntelang darben und zahlen. Es ist gar nicht sexy für die Politganoven von der CDU zahlen zu müssen. Es ist auch nicht sexy das ein Landgericht solche Täter laufen lässt.
Sexy wäre es wenn diese Richter entlassen würden. Ohne Pension.
Fakten, Fakten oder lieber doch lieber nur den Leser veralbern
Der Focus übertrifft sich selbst. Während Markwort noch mit markigen Worten nach Aufklärung ruft, kämpft Focus-Redakteur Josef Hufelschulte vor Gericht darum, das es keine Aufklärung gibt. Die armen "Journalisten" des Focus, die sich doch schon darum kümmerten, in Berlin ein eigenes Mahnmal als BND-Opfer zu bekommen, haben scheinbar ein ernsthaftes Problem.
Der Sonderermittler Gerhard Schäfer hat soweit bekannt, in seinem Bericht festgehalten, das sich Hufelschulte mit dem BND-Sicherheitschef Volker Foertsch regelmäßig getroffen hat und auch unter einem Decknamen als Quelle geführt wurde. Diese Passage des Schäfer-Berichts darf nun nicht veröffentlicht werden, weil durch die Namensnennung von Josef Hufelschulte dessen Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Dabei ist der Gute doch sicher nur abgeschöpft worden, wie alle IM der Stasi von denen bisher die Rede war. Seltsam nur, das der Focus und Herr Hufelschulte bei denen nie die Unschuldsvermutung gelten ließ.
Nicht verletzt wurden dahingegen die Rechte der Focuskäufer, die seit Jahren die Geschichten eines BND-V-Mannes zu lesen bekamen, anstatt die eines Journalisten. Aber nun gut, wer beim Focus Journalismus erwartet hat, erwartet auf einer Tupperparty auch erotische Höhepunkte.
Auf jeden Fall ist jetzt Schluss mit den Fakten, Fakten und nochmal Fakten. Mann muss doch mal an die Inserenten denken. Die haben dem Focus schließlich einen Auftrag zur Verbreitung der neoliberalen Religion erteilt. Außerdem muss man doch mal an die Leser denken. Wenn die jetzt anfangen darüber nachzudenken, was der Focus über seine Leser denkt und welche Kost er ihnen serviert, dann denken die vielleicht darüber nach, das Blättchen gar nicht mehr zu kaufen.
Dann müssten Helmut Markwort und seine Mitarbeiter ihren Posten als neoliberale Hassprediger aufgeben und eventuell sogar arbeiten. Das gilt es mit aller Macht zu verhindern. Vielleicht sollte sich Markwort um die Rechte an den Hitlertagebüchern kümmern. Ach nein. Das hat ja schon den Stern erledigt. Aber wo sind eigentlich Gehlens Tagebücher. Mit den Beziehungen des Focus zum BND müssten die doch leicht aufzutreiben sein.
Der Sonderermittler Gerhard Schäfer hat soweit bekannt, in seinem Bericht festgehalten, das sich Hufelschulte mit dem BND-Sicherheitschef Volker Foertsch regelmäßig getroffen hat und auch unter einem Decknamen als Quelle geführt wurde. Diese Passage des Schäfer-Berichts darf nun nicht veröffentlicht werden, weil durch die Namensnennung von Josef Hufelschulte dessen Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Dabei ist der Gute doch sicher nur abgeschöpft worden, wie alle IM der Stasi von denen bisher die Rede war. Seltsam nur, das der Focus und Herr Hufelschulte bei denen nie die Unschuldsvermutung gelten ließ.
Nicht verletzt wurden dahingegen die Rechte der Focuskäufer, die seit Jahren die Geschichten eines BND-V-Mannes zu lesen bekamen, anstatt die eines Journalisten. Aber nun gut, wer beim Focus Journalismus erwartet hat, erwartet auf einer Tupperparty auch erotische Höhepunkte.
Auf jeden Fall ist jetzt Schluss mit den Fakten, Fakten und nochmal Fakten. Mann muss doch mal an die Inserenten denken. Die haben dem Focus schließlich einen Auftrag zur Verbreitung der neoliberalen Religion erteilt. Außerdem muss man doch mal an die Leser denken. Wenn die jetzt anfangen darüber nachzudenken, was der Focus über seine Leser denkt und welche Kost er ihnen serviert, dann denken die vielleicht darüber nach, das Blättchen gar nicht mehr zu kaufen.
Dann müssten Helmut Markwort und seine Mitarbeiter ihren Posten als neoliberale Hassprediger aufgeben und eventuell sogar arbeiten. Das gilt es mit aller Macht zu verhindern. Vielleicht sollte sich Markwort um die Rechte an den Hitlertagebüchern kümmern. Ach nein. Das hat ja schon den Stern erledigt. Aber wo sind eigentlich Gehlens Tagebücher. Mit den Beziehungen des Focus zum BND müssten die doch leicht aufzutreiben sein.
Der böse BND und die armen Journalisten
Eigentlich hat das Sommerloch ja noch gar nicht begonnen, aber schon haben wir das erste Krokodil im Baggersee. Diesmal ist es unser geliebter Geheimdienst, die ehemalige Organisation Gehlen. Von unseren amerikanischen Brüdern in Pullach fest auf den Fundamenten des dritten Reiches verankert. Wir haben so gar ein parlamentarisches Kontrollgremium dafür. Warum eigentlich? Ich dachte immer der BND wird direkt von der CIA kommandiert und wir müssen den Quark nur bezahlen. Aber egal. Hauptsache die Mitglieder unserer Parteiendiktatur können irgendwo Demokratie spielen. Stört eh niemanden und schadet ja auch nichts, weil es nichts bewirkt.
Nun wurden also Journalisten bespitzelt. Welch eine Schande. Welch ein Drama. Das ganze soll schon seit zwanzig Jahren so gehen. Einer hat gar ein Abhörmikro in seinem Telefon gefunden. Das ist ja wie früher im Osten. Allerdings wenn da ein Mikro im Telefon war, dann war das meist vom bayrischen Landesamt für Verfassungsschutz, die Stasi hat direkt abgehört.
Ich weiß, man soll nicht versuchen Behörden zu verstehen und wer das bei Geheimdiensten versucht, der riskiert seine geistige Gesundheit. Aber was um Himmels willen, wollte der BND bei deutschen Journalisten erfahren?
Die meisten beziehen ihre Kenntnisse doch nur aus den Presseverlautbarungen der Parteien und der Konzerne, oder bekommen die Meinungen die sie verbreiten sollen, zusammen mit einigen Wohltaten, direkt von ihren Auftraggebern. Was wollte der BND bei denen finden? Die sind doch systemkonform bis zum Erbrechen. Ihr Leitmotiv ist doch vorauseilender Gehorsam.
Angeblich geht es um undichte Stellen beim BND. Gut. Ich halte diesen ganzen Dienst nicht für besonders dicht und für reine Geldverschwendung. Natürlich wird da einer sein Wissen für 3 Euro 80 verkaufen, an wen auch immer. Vielleicht nehmen andere auch mehr. Ja und? Geheimdienste leben vom Verrat und von Verrätern. Wer sich in einem solchen Klima über Verrat wundert, sollte den Arzt wechseln.
Aber selbst wenn etwas an Journalisten verraten wird. Was soll es? Wir leben in Deutschland. Die Medien sind fest in staatstragender Hand. Es gibt seitens der Medien weder Kritik am Staat noch an der vorherrschenden neoliberalen Religion. Rotgrün wurde weisungsgemäß kaputtgeschrieben, wobei Rotgrün das ja auch noch extra leicht gemacht hat. Gelbschwarz wurde und wird hochgelobt. Das Neidgelb hat mediales Gewicht als hätte die FDP knapp 96 Prozent aller Stimmen und Schwarzrot wird bejubelt, solange die Reichen subventioniert und gefördert werden und man die Armen bestiehlt. Was also bringt den BND dazu unsere Journalisten zu überwachen.
Kann es vielleicht sein, das unsere Politik der so leicht gekauften Journaille nicht traut. Das man zwar den Verrat liebt, aber nicht den Verräter. Das schon der dicke Kohl dem BND den Auftrag gab, die unverlässlichen Hunde zu überwachen. Der Gedanke hat schon etwas komisches. Da reiben sich die Journalisten schmeichlerisch an den Machthabern, verraten Freiheit, Gesinnung und Wahrheit für ein paar Brosamen und ernten nur einen Tritt. Das hat was. Wer sich feige Hunde hält wird immer Angst haben müssen, das die sich von hinten anschleichen und beißen.
Besonders lustig war aber Helmut Markwort. Das ist der Komiker vom Focus. Der noch nicht einmal einen eigenen Erscheinungstag für sein Blättchen fand und den Montag umwidmen musste. Der immer daran denkt wie er den Leser am besten veralbern kann. Der fühlte sich doch glatt verraten weil sich Journalisten vom BND haben kaufen lassen. Was mag wohl der Unterschied sein, wenn jemand sich an den BND verkauft oder wenn sich jemand an Kannegießer verkauft?
Der, der sich an Kannegießer und seine neoliberalen Wirtschaftsfaschisten verkauft hat, der belügt auch noch das deutsche Volk, stiehlt Hoffnung und sät Zwietracht. Wer sich an den BND verkauft, der verbrennt nur Steuergelder. Der ist harmlos. Der Focus hat mehr an und in Deutschland verraten als ihm der BND jemals heimzahlen könnte. Feige und hinterlistig hat er an einem Meinungsklima gearbeitet das eben nur den Kannegießer und ihren Mitbetrügern nützt. Ich finde das Herrn Markwort recht geschieht. Egal was der BND bei ihm abhört. Viel sinnvolles ist es mit Sicherheit nicht.
Aber wir wollen nicht die wenigen, viel zu wenigen echten Journalisten vergessen die es in Deutschland noch gibt. Denen gegenüber ist die Abhöraktion des BND eine Frechheit. Aber die werden auch nichts anderes erwartet haben. Bei denen konnte der BND nichts abhören oder abgreifen, weil die ihre Arbeit mit Verstand machen. Gegen Verstand aber ist der BND machtlos. Also genießen wir das Sommertheater.
Nun wurden also Journalisten bespitzelt. Welch eine Schande. Welch ein Drama. Das ganze soll schon seit zwanzig Jahren so gehen. Einer hat gar ein Abhörmikro in seinem Telefon gefunden. Das ist ja wie früher im Osten. Allerdings wenn da ein Mikro im Telefon war, dann war das meist vom bayrischen Landesamt für Verfassungsschutz, die Stasi hat direkt abgehört.
Ich weiß, man soll nicht versuchen Behörden zu verstehen und wer das bei Geheimdiensten versucht, der riskiert seine geistige Gesundheit. Aber was um Himmels willen, wollte der BND bei deutschen Journalisten erfahren?
Die meisten beziehen ihre Kenntnisse doch nur aus den Presseverlautbarungen der Parteien und der Konzerne, oder bekommen die Meinungen die sie verbreiten sollen, zusammen mit einigen Wohltaten, direkt von ihren Auftraggebern. Was wollte der BND bei denen finden? Die sind doch systemkonform bis zum Erbrechen. Ihr Leitmotiv ist doch vorauseilender Gehorsam.
Angeblich geht es um undichte Stellen beim BND. Gut. Ich halte diesen ganzen Dienst nicht für besonders dicht und für reine Geldverschwendung. Natürlich wird da einer sein Wissen für 3 Euro 80 verkaufen, an wen auch immer. Vielleicht nehmen andere auch mehr. Ja und? Geheimdienste leben vom Verrat und von Verrätern. Wer sich in einem solchen Klima über Verrat wundert, sollte den Arzt wechseln.
Aber selbst wenn etwas an Journalisten verraten wird. Was soll es? Wir leben in Deutschland. Die Medien sind fest in staatstragender Hand. Es gibt seitens der Medien weder Kritik am Staat noch an der vorherrschenden neoliberalen Religion. Rotgrün wurde weisungsgemäß kaputtgeschrieben, wobei Rotgrün das ja auch noch extra leicht gemacht hat. Gelbschwarz wurde und wird hochgelobt. Das Neidgelb hat mediales Gewicht als hätte die FDP knapp 96 Prozent aller Stimmen und Schwarzrot wird bejubelt, solange die Reichen subventioniert und gefördert werden und man die Armen bestiehlt. Was also bringt den BND dazu unsere Journalisten zu überwachen.
Kann es vielleicht sein, das unsere Politik der so leicht gekauften Journaille nicht traut. Das man zwar den Verrat liebt, aber nicht den Verräter. Das schon der dicke Kohl dem BND den Auftrag gab, die unverlässlichen Hunde zu überwachen. Der Gedanke hat schon etwas komisches. Da reiben sich die Journalisten schmeichlerisch an den Machthabern, verraten Freiheit, Gesinnung und Wahrheit für ein paar Brosamen und ernten nur einen Tritt. Das hat was. Wer sich feige Hunde hält wird immer Angst haben müssen, das die sich von hinten anschleichen und beißen.
Besonders lustig war aber Helmut Markwort. Das ist der Komiker vom Focus. Der noch nicht einmal einen eigenen Erscheinungstag für sein Blättchen fand und den Montag umwidmen musste. Der immer daran denkt wie er den Leser am besten veralbern kann. Der fühlte sich doch glatt verraten weil sich Journalisten vom BND haben kaufen lassen. Was mag wohl der Unterschied sein, wenn jemand sich an den BND verkauft oder wenn sich jemand an Kannegießer verkauft?
Der, der sich an Kannegießer und seine neoliberalen Wirtschaftsfaschisten verkauft hat, der belügt auch noch das deutsche Volk, stiehlt Hoffnung und sät Zwietracht. Wer sich an den BND verkauft, der verbrennt nur Steuergelder. Der ist harmlos. Der Focus hat mehr an und in Deutschland verraten als ihm der BND jemals heimzahlen könnte. Feige und hinterlistig hat er an einem Meinungsklima gearbeitet das eben nur den Kannegießer und ihren Mitbetrügern nützt. Ich finde das Herrn Markwort recht geschieht. Egal was der BND bei ihm abhört. Viel sinnvolles ist es mit Sicherheit nicht.
Aber wir wollen nicht die wenigen, viel zu wenigen echten Journalisten vergessen die es in Deutschland noch gibt. Denen gegenüber ist die Abhöraktion des BND eine Frechheit. Aber die werden auch nichts anderes erwartet haben. Bei denen konnte der BND nichts abhören oder abgreifen, weil die ihre Arbeit mit Verstand machen. Gegen Verstand aber ist der BND machtlos. Also genießen wir das Sommertheater.
Arbeitslosigkeit, Faschismus und Medienmacht
Das hatten wir doch alles schon mal.
1932 hatten wir 5,575 Millionen Arbeitslose, heute sind es rund 5,047 Millionen.
Die Zerschlagung der Gewerkschaften war eines der wichtigsten politischen Ziele der Nazis und der mit ihnen verbundenen Unternehmen, wie es heute das wichtigste Ziel der Kannegießer, Hundt und der gesamten FDP sowie Teilen der CDU/CSU ist.
Der Rundfunk verstand sich als Staatsrundfunk. Unter der Überschrift "Ein Volk, ein Reich, ein Rundfunk" wurde die faschistische Religion mit aller Macht in jede Wohnstube getragen. Heute haben wir ein Zwangsgebührenfernsehen, das den Politikern gehört und sich zusätzlich vom Kapital bezahlen lässt, das "Experten" jeder Art und bestimmten Meinungen breitesten Raum einräumt. Dazu ein durch Werbung finanziertes Fernsehen das kräftig hilft, die Religion der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten in ständiger Wiederholung in jeden Kopf zu hämmern.
["Arbeitslosigkeit, Faschismus und Medienmacht" mehr »]
1932 hatten wir 5,575 Millionen Arbeitslose, heute sind es rund 5,047 Millionen.
Die Zerschlagung der Gewerkschaften war eines der wichtigsten politischen Ziele der Nazis und der mit ihnen verbundenen Unternehmen, wie es heute das wichtigste Ziel der Kannegießer, Hundt und der gesamten FDP sowie Teilen der CDU/CSU ist.
Der Rundfunk verstand sich als Staatsrundfunk. Unter der Überschrift "Ein Volk, ein Reich, ein Rundfunk" wurde die faschistische Religion mit aller Macht in jede Wohnstube getragen. Heute haben wir ein Zwangsgebührenfernsehen, das den Politikern gehört und sich zusätzlich vom Kapital bezahlen lässt, das "Experten" jeder Art und bestimmten Meinungen breitesten Raum einräumt. Dazu ein durch Werbung finanziertes Fernsehen das kräftig hilft, die Religion der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten in ständiger Wiederholung in jeden Kopf zu hämmern.
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Kurt Beck - Licht am Ende des Tunnels?
Da findet am 14. Mai ein Wahlparteitag für den neuen Parteivorsitzenden statt. Das heißt eigentlich geht es nicht um die Wahl Kurt Becks, sondern darum, das die Delegierten die Entscheidung des Parteivorstandes abnicken. Die Kandidatendiskussion wurde eröffnet und sofort wieder geschlossen. Was bitte schön hat das mit Demokratie zu tun? Wofür braucht diese Partei noch Mitglieder? Es reicht doch den Vorstand auf Lebenszeit zu ernennen und per Erbfolge in alle Ewigkeiten fortzuschreiben. Aber bei der SPD ist eben nicht nur das Wort sozial völlig fehl am Platze, sondern auch das Wort Demokratie. Solche Worte werden einfach nicht mehr gebraucht.
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Jochen-Konrad Fromme, CDU, ein typischer deutscher Politiker
Im Wahlkreis 049 Salzgitter - Wolfenbüttel hielten die Wähler nichts von ihm. Sie haben ihn nämlich nicht gewählt. Ob sie mit Sigmar Gabriel von der SPD wirklich eine bessere Wahl getroffen haben, mag bezweifelt werden. Den Fromme wollten die Bürger auf jeden Fall nicht.
Das hat den Fromme jedoch nicht gehindert in den Bundestag zu kommen. Was interessiert ihn der Bürgerwille. Herr Fromme war ein verdienter Einer, der kommt dann einfach über die Landesliste. Und wie er sich verdient gemacht hat. Jurastudium und dann ab in die Verwaltung. Arbeit geh weg, ich komme. So schlich er sich von Amt zu Amt. Er nennt das berufliche Erfahrungen sammeln. Neben seiner Erfahrungssammlerei war er im wesentlichen Mitglied der CDU. Das ist gut für das Fortkommen mit dem Amtsschimmel.
Seit 1998 hat er nun die Vollversorgung erreicht. Nie wieder muss er arbeiten, keine Gefahr, er ist Mitglied des deutschen Bundestages. Solange er dort fleißig die offizielle Parteilinie unterstützt, besteht keinerlei Risiko mehr für ihn. Er ist sicher. Es gibt ja keinen Wähler, den er enttäuschen könnte, er stammt ja von der Landesliste. Er darf nur seine Parteioberen nicht enttäuschen.
Hier könnte die Geschichte von Jochen-Konrad Fromme schon zu Ende erzählt sein. So kennen wir unsere Politiker. Bis gestern Abend fiel er auch nicht weiter auf. Positives war ja nicht zu erwarten und negatives wurde nicht bekannt. Aber Gestern wollte er mal so richtig die Sau rauslassen, der politische Herkules. Vielleicht hatte man ihn ja auch nur falsch informiert. Das Fernsehen stieg nämlich erst während seiner Rede aus. Vermutlich war vereinbart, das Phönix schon früher rausgeht und er nur für seine neoliberale, wirtschaftsfaschistische Galerie spielt. Das übertragen die dann meist nicht, um den Wähler nicht zu verunsichern.
So stand er dann da und machte den Antrag der Linken lächerlich, das die Bundesregierung, ihre Beteiligungsmacht bei der Telekom, dazu benutzen sollte, um die Entlassung von 35.000 Menschen zu verhindern oder doch einzuschränken. Er nannte das "popo"-listisch. Dabei war seine Rede doch wohl eher für den Arsch. Natürlich hatte er populistisch gemeint.
Was er aber mal eben auf die Schnelle dokumentierte, war die Tatsache, das er gar nicht die Absicht hat, irgendetwas gegen die Entstehung von Arbeitslosigkeit zu tun. Sie betrifft ihn ja auch nicht. Er mag das freie, ungezwungene Spiel der Kräfte, dem er seinen eigenen Körper natürlich nie ausgesetzt hat. Kein Mitleid mit denen die arbeitslos sind und nur Hohn und Spott für die, die es werden. Ein aufrechter Vertreter der Freiheit des Stärkeren und der vollständigen Rechtlosigkeit für die Schwachen.
Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Haverlah ist er auch noch. Da bekommt man doch richtig Vertrauen zu dem Gott den er vertritt. Wahrscheinlich aber kommt in seiner Kirchengemeinde, wie auch bei seiner Landespartei Arbeitslosigkeit nicht vor. Sein Ministerpräsident freut sich ja auch, wenn Arbeitsplätze bei VW abgebaut werden und den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst der Lohn gekürzt wird.
Der Herr Fromme ist eben ein typischer deutscher Politiker. Selbstverliebt und sehr fürsorglich in der eigenen Versorgung, hart und ungerecht zu allen Anderen. Für ihn ist Nehmen die größte alle Tugenden, solange er selber nehmen kann.
Es macht keinen Sinn ihn zu verachten. Die von Arbeitslosigkeit in seinem Bereich betroffenen sollen ihn auch nicht verhauen. Er ist weder Verachtung noch Prügel wert. Er ist Politiker.
Das hat den Fromme jedoch nicht gehindert in den Bundestag zu kommen. Was interessiert ihn der Bürgerwille. Herr Fromme war ein verdienter Einer, der kommt dann einfach über die Landesliste. Und wie er sich verdient gemacht hat. Jurastudium und dann ab in die Verwaltung. Arbeit geh weg, ich komme. So schlich er sich von Amt zu Amt. Er nennt das berufliche Erfahrungen sammeln. Neben seiner Erfahrungssammlerei war er im wesentlichen Mitglied der CDU. Das ist gut für das Fortkommen mit dem Amtsschimmel.
Seit 1998 hat er nun die Vollversorgung erreicht. Nie wieder muss er arbeiten, keine Gefahr, er ist Mitglied des deutschen Bundestages. Solange er dort fleißig die offizielle Parteilinie unterstützt, besteht keinerlei Risiko mehr für ihn. Er ist sicher. Es gibt ja keinen Wähler, den er enttäuschen könnte, er stammt ja von der Landesliste. Er darf nur seine Parteioberen nicht enttäuschen.
Hier könnte die Geschichte von Jochen-Konrad Fromme schon zu Ende erzählt sein. So kennen wir unsere Politiker. Bis gestern Abend fiel er auch nicht weiter auf. Positives war ja nicht zu erwarten und negatives wurde nicht bekannt. Aber Gestern wollte er mal so richtig die Sau rauslassen, der politische Herkules. Vielleicht hatte man ihn ja auch nur falsch informiert. Das Fernsehen stieg nämlich erst während seiner Rede aus. Vermutlich war vereinbart, das Phönix schon früher rausgeht und er nur für seine neoliberale, wirtschaftsfaschistische Galerie spielt. Das übertragen die dann meist nicht, um den Wähler nicht zu verunsichern.
So stand er dann da und machte den Antrag der Linken lächerlich, das die Bundesregierung, ihre Beteiligungsmacht bei der Telekom, dazu benutzen sollte, um die Entlassung von 35.000 Menschen zu verhindern oder doch einzuschränken. Er nannte das "popo"-listisch. Dabei war seine Rede doch wohl eher für den Arsch. Natürlich hatte er populistisch gemeint.
Was er aber mal eben auf die Schnelle dokumentierte, war die Tatsache, das er gar nicht die Absicht hat, irgendetwas gegen die Entstehung von Arbeitslosigkeit zu tun. Sie betrifft ihn ja auch nicht. Er mag das freie, ungezwungene Spiel der Kräfte, dem er seinen eigenen Körper natürlich nie ausgesetzt hat. Kein Mitleid mit denen die arbeitslos sind und nur Hohn und Spott für die, die es werden. Ein aufrechter Vertreter der Freiheit des Stärkeren und der vollständigen Rechtlosigkeit für die Schwachen.
Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Haverlah ist er auch noch. Da bekommt man doch richtig Vertrauen zu dem Gott den er vertritt. Wahrscheinlich aber kommt in seiner Kirchengemeinde, wie auch bei seiner Landespartei Arbeitslosigkeit nicht vor. Sein Ministerpräsident freut sich ja auch, wenn Arbeitsplätze bei VW abgebaut werden und den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst der Lohn gekürzt wird.
Der Herr Fromme ist eben ein typischer deutscher Politiker. Selbstverliebt und sehr fürsorglich in der eigenen Versorgung, hart und ungerecht zu allen Anderen. Für ihn ist Nehmen die größte alle Tugenden, solange er selber nehmen kann.
Es macht keinen Sinn ihn zu verachten. Die von Arbeitslosigkeit in seinem Bereich betroffenen sollen ihn auch nicht verhauen. Er ist weder Verachtung noch Prügel wert. Er ist Politiker.
Neokonservativer Wissenschaftler rudert zurück
Francis Fukuyama ist Professor für internationale "Political Economy" an der Johns Hopkins Universität und Direktor diverser Institutionen. Als solcher war er ein beständiger Prediger und Wortführer des Neokonservativismus, mit vollständiger wirtschaftlicher Neoliberalität, zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung und ein politischer Weggefährte unseres Bundespräsidentendarstellers. Er hat die Vorteile seiner Glaubenslehre in den kühnsten und schillernsten Farben ausgemalt und alle beschimpft, die seiner Irrlehre nicht folgen wollten.
Nun aber geht sogar in den USA, selbst dem dämlichsten Bürger auf, wie viel Tote und wie viel Geld dieses imperiale Abenteuer gekostet hat. Selbst im Bibelgürtel beginnen schon Leute damit nachzudenken. Da kann natürlich so ein berühmter Wissenschaftler nicht zurückstehen. Prompt schreibt er ein Buch " Scheitert Amerika? - Supermacht am Scheideweg" und wirft all den Unfug den er mal gelabert hat, über Bord.
["Neokonservativer Wissenschaftler rudert zurück" mehr »]
Nun aber geht sogar in den USA, selbst dem dämlichsten Bürger auf, wie viel Tote und wie viel Geld dieses imperiale Abenteuer gekostet hat. Selbst im Bibelgürtel beginnen schon Leute damit nachzudenken. Da kann natürlich so ein berühmter Wissenschaftler nicht zurückstehen. Prompt schreibt er ein Buch " Scheitert Amerika? - Supermacht am Scheideweg" und wirft all den Unfug den er mal gelabert hat, über Bord.
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Der Spiegel auf den Spuren des Sterns
Genüsslich erinnert sich ganz Deutschland noch an den schlauen Fälscher Konrad Kujau, der zusammen mit dem Nazi-Narren und "Reporter" Gerd Heidemann, die Hitler-Tagebücher für rund fünf Millionen Euro an den Stern vertickte. Ein Rauschen wie bei einem Jahrhundertsturm ging durch den deutschen und internationalen Blätterwald. Zweiundsechzig Bände von Adolf ganz persönlich.
Es war die persönliche Gier einiger weniger und der Versuch das liberale und demokratische Erbe des Sterngründers Henri Nannen auf den Bertelsmann/Mohn-Kurs zu bringen. Weg von der politische Wahrheit und hin zu einem Lifestile-Magazin war der Auftrag des damalige "Stern"-Chefredakteur Peter Koch. Wenigstens waren die Leser nicht so dumm dieses Spielchen mitzumachen.
Der Stern ist heute zu einem bunten Blättchen verkommen, dessen politischer Kopf Hans-Ulrich Jörges, bestenfalls als vollständige Überzeichung eines Journalisten durchgeht und der Anerkennung nur innerhalb seiner neoliberalen Religionsgemeinschaft findet.
["Der Spiegel auf den Spuren des Sterns" mehr »]
Es war die persönliche Gier einiger weniger und der Versuch das liberale und demokratische Erbe des Sterngründers Henri Nannen auf den Bertelsmann/Mohn-Kurs zu bringen. Weg von der politische Wahrheit und hin zu einem Lifestile-Magazin war der Auftrag des damalige "Stern"-Chefredakteur Peter Koch. Wenigstens waren die Leser nicht so dumm dieses Spielchen mitzumachen.
Der Stern ist heute zu einem bunten Blättchen verkommen, dessen politischer Kopf Hans-Ulrich Jörges, bestenfalls als vollständige Überzeichung eines Journalisten durchgeht und der Anerkennung nur innerhalb seiner neoliberalen Religionsgemeinschaft findet.
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Mir hat geträumt heut nacht
Es war mitten in der Nacht. Ich weiß nicht mehr was mich aufweckte. Das Martinshorn, mit seinem ewigen „Zu spät, zu spät“ höre ich schon lange nicht mehr. Die Schatten des Blaulichts an der Zimmerdecke vermögen meinen Schlaf nicht zu stören und an das Klappern von Autotüren bin ich gewöhnt. Doch irgendwas war anders in dieser Nacht.
Der Blick aus dem Fenster zeigte mir von Streifenwagen begleitete Busse, die in allen Richtungen durch die Stadt huschten und aus denen fahle Gesichter entsetzt in die Nacht blickten. Streifenpolizisten die sich vor Freude auf die Schenkel schlugen und erleuchtete Fenster in vielen Häusern.
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Der Blick aus dem Fenster zeigte mir von Streifenwagen begleitete Busse, die in allen Richtungen durch die Stadt huschten und aus denen fahle Gesichter entsetzt in die Nacht blickten. Streifenpolizisten die sich vor Freude auf die Schenkel schlugen und erleuchtete Fenster in vielen Häusern.
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Warum die Eier nicht mehr in Stern oder Spiegel eingewickelt werden - das System Mohn.
Als ich Kind war, ja auch ich bin nicht alt zur Welt gekommen, gab es bei uns noch den Eiermann. Der Eiermann war ein Bauer aus dem Umfeld der schon damals eingesehen hatte, das weder die Böden noch das Klima unserer Gegend für Ackerbau so richtig geeignet waren.
Also produzierte er Eier und Geflügel und lieferte die direkt an seine Kunden. Vielleicht die Keimzelle der Selbstvermarktung. Er war damals schon ein schlauer Bauer und las Spiegel und Stern. Weil er ein wirklich kluger Bauer war, packte er seine Eier in die Seiten dieser Zeitungen, und betrieb auf diesem Weg Recycling.
["Warum die Eier nicht mehr in Stern oder Spiegel eingewickelt ... »]
Also produzierte er Eier und Geflügel und lieferte die direkt an seine Kunden. Vielleicht die Keimzelle der Selbstvermarktung. Er war damals schon ein schlauer Bauer und las Spiegel und Stern. Weil er ein wirklich kluger Bauer war, packte er seine Eier in die Seiten dieser Zeitungen, und betrieb auf diesem Weg Recycling.
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Medienschelte ein Sakrileg unserer Zeit?
Gerade gestern haben sich unsere Zeitungsverleger mal wieder so richtig aufgeplustert, als ihnen der wahrlich unselige Otto Schily ihr Verhalten im Wahlkampf vorwarf. Wenn jemand Kritik an unseren Medien übt, ist das dann gleich immer ein Angriff auf die Pressefreiheit? Oder ist es vielmehr so, das unsere Medien die Pressefreiheit zu Gunsten der Werbeeinnahmen längst verkauft haben?
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Westerwelle und Glos, gemeinsam hielten sie die Hand auf
Brüder im Ungeiste sind die beiden ja schon lange und nun wissen wir auch, dass sie sich nicht nur vom deutschen Steuerzahler sondern auch von Moritz Hunzinger bezahlen ließen. Die ehrenhaften Herren Westerwelle und Glos, die sonst bei den kleinsten Verfehlungen anderer nach sofortigem Rücktritt und Neuwahlen rufen, haben sich um die erforderlichen Meldungen herumgetrickst oder einfach schlicht und ergreifend die Meldung unterlassen. Unser Glosi, hat natürlich nach Nachfrage des Focus sofort nachgemeldet. 7.000 Euro aus 1997. Das ist ja auch erst neun Jahre her.
Das Westerwelles Parteifreund Gerhard nachlegen würde, war klar und Hunzinger der dringend selbst PR benötigt hat ja auch schon versucht sich mit alten, längst widerlegten Geschichten an der Kreuzigung Joschka Fischers zu beteiligen. Aber wer, um Himmels willen, will den Michael Glos abschießen? Da scheint es ja jemand richtig gut mit Deutschland zu meinen. Ob Edmund seinen Einzug nach Berlin vorbereitet, oder will der Söder in die Bundespolitik? Egal. Westerwelle und Glos sind gleichermaßen übrig. Wie der ganze Rest von der Bande.
Natürlich werden beide jetzt nicht gleich zurücktreten. Nicht wegen so ein paar Euro. Westerwelles Pressesprecher hat ja auch gleich beteuert, das bei seinem Cheffe alles nache Rechte und Gesetze gelaufen sei. Selbstverständlich glauben wir ihm und das der Michael Glos mal eben ein paar tausend Euro übersieht, kann ja auch vorkommen.
Nein, auch die anderen die Hunzinger bezahlt hat, sind nicht bestochen worden. Nein, es wurden lediglich Gespräche bezahlt. Wenn ich gewisse Damen für gewisse Gespräche bezahle, kriege ich trotzdem Ärger mit meiner Frau, die ist da irgendwie nicht so vertrauensseelig, aber wenn die ehrbaren Herren Westerwelle und Glos für Gespräche bezahlt werden, ist das ja etwas völlig anderes. Es gibt vielleicht doch viele Menschen die nach deren Weisheiten dürsten.
Ich selber würde eher dafür bezahlen, dass die beiden die Klappe halten, zumal ich mich an keinen vernünftigen Satz von denen erinnern könnte. Wie haben wir uns diese Gespräche vorzustellen? Kommen da Unternehmensleiter in demütig gebückter Haltung zu Herrn Westerwelle oder Herrn Glos um sich erklären zu lassen wie sie ihr Unternehmen zu führen haben, oder ist es vielleicht umgekehrt? Werden die beiden etwa instruiert wie sie ihre Politik zu gestalten haben? Ich befürchte letzteres.
Wer kann sich vorstellen, dass Guido Westerwelle etwas zu sagen hätte das eine Halbwertzeit von 3 Minuten übersteigt? Wer glaubt das Michael Glos von irgendetwas Ahnung hat? Es handelt sich schließlich um deutsche Politiker. Die können alles, oder vielmehr können sie eigentlich nichts, wie ihre Entscheidungen jeden Tag beweisen. Wer aber bezahlt dafür, sich von einem Blinden ein Bild erklären zu lassen oder sich von einem Gehörlosen ein Musikstück beschreiben zu lassen? Niemand oder bestenfalls ein Narr.
Natürlich sind auch die einzelnen Beträge für eine Bestechung zu klein. Aber es ist der stete Tropfen der die Demokratie aushöhlt. Außerdem sind die Beträge riesig wenn man sie in der richtigen Relation sieht. Das Flaschenpfand beträgt 8 Cent.
Das Westerwelles Parteifreund Gerhard nachlegen würde, war klar und Hunzinger der dringend selbst PR benötigt hat ja auch schon versucht sich mit alten, längst widerlegten Geschichten an der Kreuzigung Joschka Fischers zu beteiligen. Aber wer, um Himmels willen, will den Michael Glos abschießen? Da scheint es ja jemand richtig gut mit Deutschland zu meinen. Ob Edmund seinen Einzug nach Berlin vorbereitet, oder will der Söder in die Bundespolitik? Egal. Westerwelle und Glos sind gleichermaßen übrig. Wie der ganze Rest von der Bande.
Natürlich werden beide jetzt nicht gleich zurücktreten. Nicht wegen so ein paar Euro. Westerwelles Pressesprecher hat ja auch gleich beteuert, das bei seinem Cheffe alles nache Rechte und Gesetze gelaufen sei. Selbstverständlich glauben wir ihm und das der Michael Glos mal eben ein paar tausend Euro übersieht, kann ja auch vorkommen.
Nein, auch die anderen die Hunzinger bezahlt hat, sind nicht bestochen worden. Nein, es wurden lediglich Gespräche bezahlt. Wenn ich gewisse Damen für gewisse Gespräche bezahle, kriege ich trotzdem Ärger mit meiner Frau, die ist da irgendwie nicht so vertrauensseelig, aber wenn die ehrbaren Herren Westerwelle und Glos für Gespräche bezahlt werden, ist das ja etwas völlig anderes. Es gibt vielleicht doch viele Menschen die nach deren Weisheiten dürsten.
Ich selber würde eher dafür bezahlen, dass die beiden die Klappe halten, zumal ich mich an keinen vernünftigen Satz von denen erinnern könnte. Wie haben wir uns diese Gespräche vorzustellen? Kommen da Unternehmensleiter in demütig gebückter Haltung zu Herrn Westerwelle oder Herrn Glos um sich erklären zu lassen wie sie ihr Unternehmen zu führen haben, oder ist es vielleicht umgekehrt? Werden die beiden etwa instruiert wie sie ihre Politik zu gestalten haben? Ich befürchte letzteres.
Wer kann sich vorstellen, dass Guido Westerwelle etwas zu sagen hätte das eine Halbwertzeit von 3 Minuten übersteigt? Wer glaubt das Michael Glos von irgendetwas Ahnung hat? Es handelt sich schließlich um deutsche Politiker. Die können alles, oder vielmehr können sie eigentlich nichts, wie ihre Entscheidungen jeden Tag beweisen. Wer aber bezahlt dafür, sich von einem Blinden ein Bild erklären zu lassen oder sich von einem Gehörlosen ein Musikstück beschreiben zu lassen? Niemand oder bestenfalls ein Narr.
Natürlich sind auch die einzelnen Beträge für eine Bestechung zu klein. Aber es ist der stete Tropfen der die Demokratie aushöhlt. Außerdem sind die Beträge riesig wenn man sie in der richtigen Relation sieht. Das Flaschenpfand beträgt 8 Cent.
Norbert Walther schwer erkrankt
Norbert Walther, der Chefdummquatscher der Deutschen Bank, offenbarte heute auf dem Werbesender für amerikanische Waffensysteme N24, einen erneuten Ausbruch seiner alten Krankheit. Wie aus wohlinformierten Kreisen zu erfahren ist leidet Walther an einer Krankheit, die volkstümlich als Mauljucken bezeichnet wird und für die es als anerkanntes Heilmittel nur Ohrfeigen gibt.
Heute bezeichnete er die Deutschen als zu muffelig um Kinder in die Welt zu setzen und zu konsumieren. Damit dürfte sich ein weiterer Schub seiner Krankheit manifestieren. Das Mauljucken scheint sich auf den ganzen Körper auszudehnen und die befragten Heilkundler raten zu ganzheitlichen Behandlungen, bei denen der komplette Körper mit Hieben traktiert wird.
Allerdings sieht Herr Walther seine Krankheit nicht ein, was ein typisches Symptom der großkotzigen Dummschwätzigkeit ist. Da Prügel in Deutschland aber nur mit Zustimmung des Erkrankten verabreicht werden dürfen, besteht zur Zeit leider keine Behandlungsmöglichkeit. Wir können also davon ausgehen, dass Herr Walther noch weitere Krankheitsschübe erleiden wird.
Besonders bedauerlich ist, dass Walthers Krankheit noch durch das Verhalten des landesweitbekannten Verstoßers gegen das Aktienrecht, dem immer noch nicht abgeschobenen Ackermann und dem Multiaufsichtsrat Breuer, sowie einigen Medienvertretern unterstützt wird. Anstatt Walther in eine Klinik einzuweisen, wird er in seinem krankhaften Verhalten noch bestärkt.
Alle Versuche Herrn Walther die Zusammenhänge von Volkswirtschaft und Vertrauen klar zu machen können in einem solchen Umfeld natürlich nicht gedeihen. Auf den Hinweis, dass die Deutsche Bank zur persönlichen Bereicherung der Herren Ackermann und Breuer erst das Umfeld geschaffen hat, in dem den Bürgern der Mut zu Kindern und die Fähigkeit zum Konsum fehlt, kann von Walther nicht mehr wahrgenommen werden.
Bitte denken sie bei möglichen Begegnungen mit Herrn Walther immer daran, es handelt sich um einen Kranken. Egal wie deutlich er sein Mauljucken zeigt, sie dürfen ihrem helfendem Impuls nicht nachgeben. So schwer es ihnen auch fallen mag, den Kranken in seinem Zustand zu belassen. Er trägt ein unsichtbares Schild:
Trotz Bettelns - nicht hauen
Heute bezeichnete er die Deutschen als zu muffelig um Kinder in die Welt zu setzen und zu konsumieren. Damit dürfte sich ein weiterer Schub seiner Krankheit manifestieren. Das Mauljucken scheint sich auf den ganzen Körper auszudehnen und die befragten Heilkundler raten zu ganzheitlichen Behandlungen, bei denen der komplette Körper mit Hieben traktiert wird.
Allerdings sieht Herr Walther seine Krankheit nicht ein, was ein typisches Symptom der großkotzigen Dummschwätzigkeit ist. Da Prügel in Deutschland aber nur mit Zustimmung des Erkrankten verabreicht werden dürfen, besteht zur Zeit leider keine Behandlungsmöglichkeit. Wir können also davon ausgehen, dass Herr Walther noch weitere Krankheitsschübe erleiden wird.
Besonders bedauerlich ist, dass Walthers Krankheit noch durch das Verhalten des landesweitbekannten Verstoßers gegen das Aktienrecht, dem immer noch nicht abgeschobenen Ackermann und dem Multiaufsichtsrat Breuer, sowie einigen Medienvertretern unterstützt wird. Anstatt Walther in eine Klinik einzuweisen, wird er in seinem krankhaften Verhalten noch bestärkt.
Alle Versuche Herrn Walther die Zusammenhänge von Volkswirtschaft und Vertrauen klar zu machen können in einem solchen Umfeld natürlich nicht gedeihen. Auf den Hinweis, dass die Deutsche Bank zur persönlichen Bereicherung der Herren Ackermann und Breuer erst das Umfeld geschaffen hat, in dem den Bürgern der Mut zu Kindern und die Fähigkeit zum Konsum fehlt, kann von Walther nicht mehr wahrgenommen werden.
Bitte denken sie bei möglichen Begegnungen mit Herrn Walther immer daran, es handelt sich um einen Kranken. Egal wie deutlich er sein Mauljucken zeigt, sie dürfen ihrem helfendem Impuls nicht nachgeben. So schwer es ihnen auch fallen mag, den Kranken in seinem Zustand zu belassen. Er trägt ein unsichtbares Schild:
Trotz Bettelns - nicht hauen
Mist aus Nürnberg, Wübbenhorsts Prophezeiungen
Der bayrische Raum ist ja für die Produktion von Wahrsagern und die Jagd auf Wolpertinger bekannt und genauso bekannt ist die Tatsache, dass die Ergebnisse dort immer genau mit den Interessen der bayrischen Staatsregierung abgestimmt sind. Ob Professor Unsinns Ifo-Quacksalberei oder Wübbenhorsts GFK Jahrmarktsbude. Sie alle wissen was kommen wird.
Aus den Nebeln ihrer Glaskugel sagen sie eine düstere Zukunft voraus. Damit ihr dummes Gerede einigermaßen Gewicht hat, tun sie dabei so, als ob sie sich auf Umfragen stützen würden. Wenn Wübbenhorst angeblich zweitausend Leute befragen lässt und daraus auf 80 Millionen schließt ist das nicht repräsentativ sondern einfach nur mutig.
Die gute Frau Noelle-Neumann vom Allensbach Institut hat uns ja schon vor Jahren gesagt wie das gemacht wird. Man nimmt die Rohdaten und gewichtet. Mit anderen Worten, man kann sich die Umfrage sparen und behauptet einfach.
Nun ist Wahrsagerei ja nicht grundsätzlich schädlich. Dem, der gegen Geld wahrsagt, nutzt sie sogar sehr. Dem, der an Wahrsagerei glaubt ist wahrscheinlich auf keine Art und Weise mehr zu helfen. Diese wissenschaftlich verbrämte Wahrsagerei beinhaltet jedoch eine weitere Gefahr. Dumme deutsche Politiker, gelangweilte Medienvertreter und wichtige Arbeitsplatzabbauer berufen sich genau auf diese Wahrsagereien um ihr falsches Handeln zu legitimieren. Wübbenhorst und Unsinn fördern also direkt den Abbau von Arbeitsplätzen und schaden damit der deutschen Wirtschaft.
Leider gibt es keine juristische Möglichkeit, die Herrschaften für den von ihnen verzapften Unfug haftbar zu machen. Auch die Sektenbeauftragten der Kirchen fühlen sich nicht richtig zuständig. Es hilft also nur eines, sie so lächerlich darzustellen, wie sie sind.
Vielleicht sollten die Fernsehsender Wübbenhorst und Unsinn als Zigeunerinnen mit schwarzer Katze auftreten lassen. Das würde zumindest dem Wert ihrer Voraussagen gerecht.
Wissenschaftlich gesehen ist das, was die Herrschaften betreiben nichts anderes als grober Unfug.
Aus den Nebeln ihrer Glaskugel sagen sie eine düstere Zukunft voraus. Damit ihr dummes Gerede einigermaßen Gewicht hat, tun sie dabei so, als ob sie sich auf Umfragen stützen würden. Wenn Wübbenhorst angeblich zweitausend Leute befragen lässt und daraus auf 80 Millionen schließt ist das nicht repräsentativ sondern einfach nur mutig.
Die gute Frau Noelle-Neumann vom Allensbach Institut hat uns ja schon vor Jahren gesagt wie das gemacht wird. Man nimmt die Rohdaten und gewichtet. Mit anderen Worten, man kann sich die Umfrage sparen und behauptet einfach.
Nun ist Wahrsagerei ja nicht grundsätzlich schädlich. Dem, der gegen Geld wahrsagt, nutzt sie sogar sehr. Dem, der an Wahrsagerei glaubt ist wahrscheinlich auf keine Art und Weise mehr zu helfen. Diese wissenschaftlich verbrämte Wahrsagerei beinhaltet jedoch eine weitere Gefahr. Dumme deutsche Politiker, gelangweilte Medienvertreter und wichtige Arbeitsplatzabbauer berufen sich genau auf diese Wahrsagereien um ihr falsches Handeln zu legitimieren. Wübbenhorst und Unsinn fördern also direkt den Abbau von Arbeitsplätzen und schaden damit der deutschen Wirtschaft.
Leider gibt es keine juristische Möglichkeit, die Herrschaften für den von ihnen verzapften Unfug haftbar zu machen. Auch die Sektenbeauftragten der Kirchen fühlen sich nicht richtig zuständig. Es hilft also nur eines, sie so lächerlich darzustellen, wie sie sind.
Vielleicht sollten die Fernsehsender Wübbenhorst und Unsinn als Zigeunerinnen mit schwarzer Katze auftreten lassen. Das würde zumindest dem Wert ihrer Voraussagen gerecht.
Wissenschaftlich gesehen ist das, was die Herrschaften betreiben nichts anderes als grober Unfug.
Arafat und der Kokser
Arafat ist unzweifelhaft tot und begraben. Das ist normalerweise das Ende aller Feindschaft. Nachtreten gegen Tote gibt es eigentlich nur in Bayern, wo sogar Gräber gepfändet werden, oder beim absoluten Pöbel. Man muss einen Toten nicht bewundern oder mögen, man darf sich still und leise auch darüber freuen das derjenige tot ist. Man darf auch sagen, dass mit einem Tod eine Chance für einen Neuanfang verbunden ist. Man darf ein Lebenswerk kritisch gewichten.
Einen Toten anzugreifen, ist allerdings der Mut der Feiglinge, die sich nur dann herauswagen, wenn sie keine Gegenrede mehr fürchten müssen.
Es ist typisch für Deutschlands Medienlandschaft, dass sich zwei fanden, die geschmacklos und verdorben genug sind, jede Barriere menschlichen Handelns fahren zu lassen. Bild und der Koks-Moderator. Das die Springerpresse insgesamt nur billigsten Mist publiziert, häufig bewusst lügt und Tatsachen verfälscht ist bekannt. Das bei Michel Friedman sogar die Huren mit Koks betäubt werden müssen, war ja auch eine Nachricht dieses Blättchens.
Bild und Friedman passen also gut zusammen. Die Friedman Sätze an den toten Arafat: " Sie sind ein Mörder! ... Sie waren nichts anderes als ein Verbrecher! Sie waren durch und durch korrupt." sind das beste Beispiel für einen niederträchtigen Stil. Springer hetzt und Friedman hetzt. Hetzer unter sich.
Ich werde den Teufel tun, mich über Friedmans Kokainsucht aufzuregen und die Hetze von Bild gegen jeden Marihuana-Raucher, der ein Pflänzchen im Blumentopf hat, ist bekannt. Es geht bei denen nicht um Moral oder Wahrheit, sondern lediglich um Hetzerei und Publicity. Da haben sich die richtigen zusammengefunden.
Das gleiche gilt für N24, wo Friedman seit neuestem seine Suaden, die er Gespräche nennt, absondern kann. Der gleiche Stil, nur das N24 zusätzlich noch bewusst Propaganda für den Krieg macht und alle Propaganda-Filmchen der US-Waffenkonstrukteure wieder und wieder abnuckelt, um uns für den nächsten Krieg reif zu machen.
Das Friedman Jude ist, spielt übrigens keine Rolle. Fiese Charaktere und öffentlichkeitsgeile Idioten gibt es überall.
Ob Arafat Recht hatte? Mit Sicherheit nicht. Aber alleine um sich mit seiner Person zu beschäftigen wird es mehrere Bücher und die Aussagen vieler Vertrauter brauchen. Vielleicht können wir uns dann ein Urteil bilden.
Es bleibt zu hoffen, dass es einen neuen Anfang gibt. Eine winzige Hoffnung für Juden und Palästinenser. Wahrscheinlich werden die Hetzer in aller Welt auch dieses Samenkorn zerstören. Mit Friedman und Bild in der ersten Reihe. Frieden wäre für beide furchtbar. Sie wären arbeitslos.
Einen Toten anzugreifen, ist allerdings der Mut der Feiglinge, die sich nur dann herauswagen, wenn sie keine Gegenrede mehr fürchten müssen.
Es ist typisch für Deutschlands Medienlandschaft, dass sich zwei fanden, die geschmacklos und verdorben genug sind, jede Barriere menschlichen Handelns fahren zu lassen. Bild und der Koks-Moderator. Das die Springerpresse insgesamt nur billigsten Mist publiziert, häufig bewusst lügt und Tatsachen verfälscht ist bekannt. Das bei Michel Friedman sogar die Huren mit Koks betäubt werden müssen, war ja auch eine Nachricht dieses Blättchens.
Bild und Friedman passen also gut zusammen. Die Friedman Sätze an den toten Arafat: " Sie sind ein Mörder! ... Sie waren nichts anderes als ein Verbrecher! Sie waren durch und durch korrupt." sind das beste Beispiel für einen niederträchtigen Stil. Springer hetzt und Friedman hetzt. Hetzer unter sich.
Ich werde den Teufel tun, mich über Friedmans Kokainsucht aufzuregen und die Hetze von Bild gegen jeden Marihuana-Raucher, der ein Pflänzchen im Blumentopf hat, ist bekannt. Es geht bei denen nicht um Moral oder Wahrheit, sondern lediglich um Hetzerei und Publicity. Da haben sich die richtigen zusammengefunden.
Das gleiche gilt für N24, wo Friedman seit neuestem seine Suaden, die er Gespräche nennt, absondern kann. Der gleiche Stil, nur das N24 zusätzlich noch bewusst Propaganda für den Krieg macht und alle Propaganda-Filmchen der US-Waffenkonstrukteure wieder und wieder abnuckelt, um uns für den nächsten Krieg reif zu machen.
Das Friedman Jude ist, spielt übrigens keine Rolle. Fiese Charaktere und öffentlichkeitsgeile Idioten gibt es überall.
Ob Arafat Recht hatte? Mit Sicherheit nicht. Aber alleine um sich mit seiner Person zu beschäftigen wird es mehrere Bücher und die Aussagen vieler Vertrauter brauchen. Vielleicht können wir uns dann ein Urteil bilden.
Es bleibt zu hoffen, dass es einen neuen Anfang gibt. Eine winzige Hoffnung für Juden und Palästinenser. Wahrscheinlich werden die Hetzer in aller Welt auch dieses Samenkorn zerstören. Mit Friedman und Bild in der ersten Reihe. Frieden wäre für beide furchtbar. Sie wären arbeitslos.
Michael Wolffsohn, die Dummheit und der Antisemitismus
So nun haben wir es schriftlich. Weil er als Jude die Folter nicht rundweg abgelehnt habe, sei er das Opfer einer gezielten Hatz geworden, tönt Professor Wolffsohn in der FAZ. Doch worum ging es wirklich?
Der Historiker und Professor an der Bundeswehruniversität in München hatte am 5. Mai in der n-tv-Talksendung "Maischberger" erklärt: "Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim". Als Frau Maischberger sichtlich irritiert nachfasste, setzte er noch den Satz "Wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern" hinzu.
Mit diesen beiden Sätzen hatte er sich als Historiker diskreditiert, weil er als Historiker wissen muss, dass Folter zwar eine Bestätigung der Anschuldigungen bringt, aber nicht die Wahrheit. Sollten ihm vielleicht die Hexenprozesse und die Folterungen der griechischen Junta entgangen sein? Hat er vielleicht die Folterungen der Gestapo nie bewusst wahrgenommen?
Damit hat er sich aber auch als Professor an einer Bundeswehrhochschule diskreditiert. Wenn seine Antwort auf die Folterungen im Irak durch amerikanische Besatzungssoldaten die Forderung nach der Freigabe der Folter ist, darf er die jungen Offiziere der Bundeswehr keinesfalls mehr beeinflussen. Schlussendlich hat er sich auch als Jude diskreditiert. Der millionenfache Mord des Holocaust wurde nur möglich, weil mittels gut bezahlter, beamteter Helferlein offensichtliches Unrecht zu Recht gemacht wurde. Zumindest diese Folge seines Satzes hätte ihm als deutschem Staatsbürger sofort klar sein müssen.
Aber Michael Wolffsohn hat das Recht sich zu irren. Er hat das Recht im Fernsehen dummes Zeug zu erzählen. Er darf auch in seinen Ämtern bleiben. Andere mit größeren Fehlleistungen machen das bei uns nicht anders.
Michael Wolffsohn hat allerdings nicht das Recht sich darüber aufzuregen, dass er von allen Seiten Kritik bekommt. Er muss hinnehmen, dass jedermann seinen Rücktritt fordert und seine Dummheit als Dummheit bezeichnet.
Das Michael Wolffsohn sich plötzlich als Jude verfolgt fühlt, ist eine Frechheit sonder gleichen. Dass er die Folgen seiner Dummheit und historischen Ignoranz als Antisemitismus bewertet, zeigt, dass er jede Bodenhaftung verloren hat. Wir haben in diesem unserem Lande genug damit zu tun, wirklichen Antisemitismus zu bekämpfen. Derartige Schutzbehauptungen machen diesen Kampf nicht leichter. Die Rechten und die Nazis werden sich behaglich hinter Wolffsohns Anwürfen verstecken und den Kampf gegen Antisemitismus und den Fremdenhass viel schwerer machen.
Es ist kein Antisemitismus, Falsches als Falsch und Lüge als Lüge zu bezeichnen. Es gibt auch keinen Grund, die dummen Aussagen eines jüdischen Professors weniger scharf zu beurteilen als die eines islamischen, christlichen oder sonstigen Professors.
Es ist eben nicht die Religion oder Herkunft die einen gerechten und guten Menschen macht oder die Fehlerfreiheit garantiert. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Römer 3, Vers. 23 zu zitieren: "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." Leider fehlt mir ein digitaler Talmud, um eine ähnliche Stelle daraus zu zitieren.
Wer es lieber etwas weltlicher mag, dem mag das Schillerzitat helfen: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens."
Der Historiker und Professor an der Bundeswehruniversität in München hatte am 5. Mai in der n-tv-Talksendung "Maischberger" erklärt: "Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim". Als Frau Maischberger sichtlich irritiert nachfasste, setzte er noch den Satz "Wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern" hinzu.
Mit diesen beiden Sätzen hatte er sich als Historiker diskreditiert, weil er als Historiker wissen muss, dass Folter zwar eine Bestätigung der Anschuldigungen bringt, aber nicht die Wahrheit. Sollten ihm vielleicht die Hexenprozesse und die Folterungen der griechischen Junta entgangen sein? Hat er vielleicht die Folterungen der Gestapo nie bewusst wahrgenommen?
Damit hat er sich aber auch als Professor an einer Bundeswehrhochschule diskreditiert. Wenn seine Antwort auf die Folterungen im Irak durch amerikanische Besatzungssoldaten die Forderung nach der Freigabe der Folter ist, darf er die jungen Offiziere der Bundeswehr keinesfalls mehr beeinflussen. Schlussendlich hat er sich auch als Jude diskreditiert. Der millionenfache Mord des Holocaust wurde nur möglich, weil mittels gut bezahlter, beamteter Helferlein offensichtliches Unrecht zu Recht gemacht wurde. Zumindest diese Folge seines Satzes hätte ihm als deutschem Staatsbürger sofort klar sein müssen.
Aber Michael Wolffsohn hat das Recht sich zu irren. Er hat das Recht im Fernsehen dummes Zeug zu erzählen. Er darf auch in seinen Ämtern bleiben. Andere mit größeren Fehlleistungen machen das bei uns nicht anders.
Michael Wolffsohn hat allerdings nicht das Recht sich darüber aufzuregen, dass er von allen Seiten Kritik bekommt. Er muss hinnehmen, dass jedermann seinen Rücktritt fordert und seine Dummheit als Dummheit bezeichnet.
Das Michael Wolffsohn sich plötzlich als Jude verfolgt fühlt, ist eine Frechheit sonder gleichen. Dass er die Folgen seiner Dummheit und historischen Ignoranz als Antisemitismus bewertet, zeigt, dass er jede Bodenhaftung verloren hat. Wir haben in diesem unserem Lande genug damit zu tun, wirklichen Antisemitismus zu bekämpfen. Derartige Schutzbehauptungen machen diesen Kampf nicht leichter. Die Rechten und die Nazis werden sich behaglich hinter Wolffsohns Anwürfen verstecken und den Kampf gegen Antisemitismus und den Fremdenhass viel schwerer machen.
Es ist kein Antisemitismus, Falsches als Falsch und Lüge als Lüge zu bezeichnen. Es gibt auch keinen Grund, die dummen Aussagen eines jüdischen Professors weniger scharf zu beurteilen als die eines islamischen, christlichen oder sonstigen Professors.
Es ist eben nicht die Religion oder Herkunft die einen gerechten und guten Menschen macht oder die Fehlerfreiheit garantiert. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Römer 3, Vers. 23 zu zitieren: "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." Leider fehlt mir ein digitaler Talmud, um eine ähnliche Stelle daraus zu zitieren.
Wer es lieber etwas weltlicher mag, dem mag das Schillerzitat helfen: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens."
Justitia ist doch nicht ganz blind oder schützt die Staatsanwaltschaften und Richter
Diese Göttin mit dem Schwert, der Waage und den verbundenen Augen fasziniert mich immer wieder. Wenn die Gute schon nichts sehen kann, soll sie bloß vorsichtig mit diesem großen Käsemesser umgehen, wahrscheinlich hat sie sich damit schon ihr rechtes Auge ausgestochen, auf dem sie ja schon immer blind war. Die Sache mit der Waage kennt jeder aus bestimmten Geschäften, in denen man nach dem ersten Besuch gleich zweimal, nämlich zum ersten und zum letzten Mal war. Ein Kilo ist nämlich nicht unbedingt ein Kilo, wie auch Schuld in Deutschland meist eine Frage der Stellung und des politischen Standorts war und ist. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder. In Düsseldorf ging ein Licht an.
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Irak, die Financial Times Deutschland und Friedbert Pflüger
Die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND hat einen neuen Kriegsgrund erfunden: "Die Alliierten haben angesichts der Eskalation der Gewalt keine Wahl: Sie müssen jetzt mit aller Härte gegen die Gegner einer irakischen Demokratie vorgehen. Nur so können sie das Ziel erreichen, dem Volk im Juni die Macht zu übergeben. Nur so können Amerikaner und Briten verhindern, dass das Land nach dem Abzug ihrer Truppen im Bürgerkrieg versinkt. Die momentan zurückhaltenden moderaten Kräfte werden sich erst dann engagieren, wenn sie von Radikalen wie Muktada El Sadr nichts mehr fürchten müssen. Sie brauchen deshalb ein klares Signal der Besatzungskräfte, dass diese den Ansprüchen eines al-Sadr nicht nachgeben."
Nachdem der US-Außenminister Powell zugeben musste, die gesamte Menschheit mit seinen Behauptungen zu Massenvernichtungswaffen belogen zu haben und selbst der Kriegsminister der CDU Friedbert Pflüger, der jeden Deutschen gerne dafür geopfert hätte um Herrn Bush die Füße küssen zu dürfen, nun langsam zurückrudern muss, wird es für die Interessen der Kriegstreiber und ihrer industriellen Zulieferer langsam eng. Es braucht neue Begründungen um den Krieg und seine schon geplanten Nachfolger am brennen zu halten.
Da ist natürlich die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND gefragt. Kriege sind gut für die Aktienkurse und die Verluste an Menschen, spielen da keine Rolle. Deshalb liefert das Blättchen nun diese neue Begründung. Weil sich die Iraker nicht einfach besetzen und unterdrücken lassen wollen, sind sie alle Terroristen, die nun auf das schärfste bekämpft werden müssen. Das ist Logik pur. Wenn ich einen Hund grundlos schlage und er mich dafür beisst muss er bestraft werden. Aber niemand kann ja von der FTD Logik verlangen wo es nur um das Geschäft geht. Verantwortung, Fair Play oder gar Fakten berücksichtigen, wozu?
Der Bildzeitung des Finanzmarktes geht es um das zu erwartende Geschäft. Krieg ist gut für die Märkte, oder doch zumindest für einige wenige Marktteilnehmer. Deren Interessen vertritt die FTD vehement.
Seltsam nur, dass all diese Propagandisten eines heißen Krieges, ob bei der FTD oder der CDU/CSU sich selber und ihre wertvollen Körper immer weit von allen Gefahren entfernt halten. Es macht sehr viel mehr Spaß andere für sich sterben zu lassen und die Gewinne zu kassieren. Wenn das bei so wichtigen Themen wie Krieg und Frieden der Fall ist, was mag sich dann alles hinter den angeblich objektiven Wirtschaftsmeldungen verbergen? Sind die vielleicht auch nur Interessenvertretung für wenige zu Lasten der Gesamtheit der Anleger?
Aber man muss dem Blättchen ja nicht glauben, bei Bild tut das auch niemand.
Nachdem der US-Außenminister Powell zugeben musste, die gesamte Menschheit mit seinen Behauptungen zu Massenvernichtungswaffen belogen zu haben und selbst der Kriegsminister der CDU Friedbert Pflüger, der jeden Deutschen gerne dafür geopfert hätte um Herrn Bush die Füße küssen zu dürfen, nun langsam zurückrudern muss, wird es für die Interessen der Kriegstreiber und ihrer industriellen Zulieferer langsam eng. Es braucht neue Begründungen um den Krieg und seine schon geplanten Nachfolger am brennen zu halten.
Da ist natürlich die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND gefragt. Kriege sind gut für die Aktienkurse und die Verluste an Menschen, spielen da keine Rolle. Deshalb liefert das Blättchen nun diese neue Begründung. Weil sich die Iraker nicht einfach besetzen und unterdrücken lassen wollen, sind sie alle Terroristen, die nun auf das schärfste bekämpft werden müssen. Das ist Logik pur. Wenn ich einen Hund grundlos schlage und er mich dafür beisst muss er bestraft werden. Aber niemand kann ja von der FTD Logik verlangen wo es nur um das Geschäft geht. Verantwortung, Fair Play oder gar Fakten berücksichtigen, wozu?
Der Bildzeitung des Finanzmarktes geht es um das zu erwartende Geschäft. Krieg ist gut für die Märkte, oder doch zumindest für einige wenige Marktteilnehmer. Deren Interessen vertritt die FTD vehement.
Seltsam nur, dass all diese Propagandisten eines heißen Krieges, ob bei der FTD oder der CDU/CSU sich selber und ihre wertvollen Körper immer weit von allen Gefahren entfernt halten. Es macht sehr viel mehr Spaß andere für sich sterben zu lassen und die Gewinne zu kassieren. Wenn das bei so wichtigen Themen wie Krieg und Frieden der Fall ist, was mag sich dann alles hinter den angeblich objektiven Wirtschaftsmeldungen verbergen? Sind die vielleicht auch nur Interessenvertretung für wenige zu Lasten der Gesamtheit der Anleger?
Aber man muss dem Blättchen ja nicht glauben, bei Bild tut das auch niemand.






















