Die Clement Täuschung
Es war so etwas wie ein Aufschrei der Befreiung. Der Jubel nachdem die Nachricht vom Clement Ausschluss durch die Medien sickerte war unbeschreiblich. Per Mail, Telefon und sogar persönlichem Besuch gratulierten sich die Leute gegenseitig, die im Herzen zwar immer noch Sozialdemokraten sind, aber mit Schröders Agenda SPD nun wirklich nichts zu tun haben wollen. ["Die Clement Täuschung" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-01
• Doping: Fünf Nationalspielern droht Sperre
• China zensiert Internet für die Medien
• Probleme für die Schweizer in Peking
• Connecticut verklagt Ratingagenturen
• Wirtschaftsjournalisten beurteilen BDI-Kommunikation als beste Verbandskommunikation ["Kurzkommentar 2008-08-01" mehr »]
Alle wollen den Jubiläums-Esquire oder die Geburt einer neuen Computergeneration
Der Esquire gehört in Deutschland nicht zur normalen Lieblingslektüre. Schon gar nicht in der Totholzausgabe. Aber diesmal ist alles anders. Diesmal soll die Titelseite der Printausgabe ein biegsames Display der Firma E-Ink sein. Der Herausgeber des Esquire David Granger setzt sich sehr für die Technologie ein. ["Alle wollen den Jubiläums-Esquire oder die Geburt einer neuen ... »]
Kernschmelze der Finanzmärkte?
Am Rande einer Kernschmelze sieht Michael R. Krätke im Freitag, die US-Hypothekenmärkte nach dem faktischen Aus von Fannie Mae und Freddie Mac. Viel schlimmer aber ist, dass ihm so richtig niemand widersprechen mag. Selbst eine Kernschmelze der gesamten Finanzmärkte mag niemand mehr ausschließen. ["Kernschmelze der Finanzmärkte?" mehr »]
Die Mohn Bertelsmann Bundeswehr
Man merkt, dass die internationale Finanzkrise drückt. Bevor die Bürger wirklich merken, wie sehr der Neoliberalismus in seinem Privatisierungswahn und seiner totalen Verantwortungslosigkeit versagt hat, soll noch schnell die Ernte eingefahren werden. Bahnprivatisierung und Teilprivatisierung bei der Bundeswehr. ["Die Mohn Bertelsmann Bundeswehr" mehr »]
Blogger deutlich zu relevant für ARD und Prof. Hademar Bankhofer
Die gute Nachricht schwamm ziemlich unauffällig im üblichen Strom der Pressemitteilungen. Sie ist für die Existenz dieser Welt auch nicht sonderlich bedeutend, sie hat nur dem Trend der "Qualitätsmedien" Blogger als unrelevant zu bezeichnen einen ziemlich derben Schlag versetzt. ["Blogger deutlich zu relevant für ARD und Prof. Hademar ... »]
Bitte, Bitte kein Wettbewerb für die Privaten Krankenkassen
Jahrelang haben die privaten Krankenversicherer gebarmt, weil es ihrer Meinung nicht genug Wettbewerb gab. Am liebsten hätten sie die solidarischen Versicherungssysteme verboten. Der freie Markt für freie Neolberale galt als die oberste Maxime. Nun rudern sie heftig und unter lautem Wehgeschrei zurück. ["Bitte, Bitte kein Wettbewerb für die Privaten Krankenkassen" mehr »]
Gedächtnisbaracke, Cafe Achteck, Gelöbnisse und Eiserne Kreuze
Berlin ist ja Kummer gewohnt. Seit Willhelm dem Doofen, dem Oberganoven, hatte Berlin über Ebert den Hellen und seine Nachfolger, den Österreicher, Ulbricht, Honnecker., Schröder und Merkel einfach kein Glück mit seinen Regierungschefs. Bei einigen kam auch noch verdammt viel Pech dazu. ["Gedächtnisbaracke, Cafe Achteck, Gelöbnisse und Eiserne Kreuze" ... »]
Endlich wird Henryk Modest Broder standesgemäß gewürdigt
Nachdem es schon fast drei Wochen still um die Achsenmacht Henryk Modest Broder war und manch einer schon fürchtete, das seine Achse einen noch mächtigeren Schaden erlitten habe könnte, wird er jetzt wenigstens wieder einmal bepreist. Angemessen bepreist. ["Endlich wird Henryk Modest Broder standesgemäß gewürdigt" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-18
• ARD hält nach Dopingfall Beltran an Tour-Übertragung fest
• Bofinger: Deutscher Wirtschaft steht Stagnation bevor
• Der größten US-Sparkasse drohen 26 Milliarden Dollar Verlust
• Deutsche Bank muss Schadenersatz zahlen
• Kiffen mit Gebiss - Haschisch fördert Parodontose ["Kurzkommentar 2008-07-18" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-12
• Bahn-Börsengang - Keine „Dax-Untergrenze“
• Fingerabdrücke werden zum Problem
• Nieder mit der Softwarebranche!
• Walter Mayer folgt Claus Strunz als „BamS“-Chefredakteur
• Türkische Armee erschießt zehn Kurden ["Kurzkommentar 2008-07-12" mehr »]
Die Zeitung stirbt nicht
Na prima, das freut einen denn dann auch. Eine Sorge weniger. Warum denkt man dabei nur unwillkürlich an das Pfeifen im Wald. Ja schlimmer noch man hört das Pfeifen und sieht niemanden. Selbst der Sinner der sonst doch immer zum Licht drängt, ist kaum zu sehen, dafür aber zu hören: ["Die Zeitung stirbt nicht" mehr »]
Prof. Dr. Norbert Schneider will scheinbar die totale Zensur
Natürlich kommt Prof. Dr. Norbert Schneider der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) nicht auf dem geraden Wege sondern benutzt Kinderpornographie als Deckmäntelchen: ["Prof. Dr. Norbert Schneider will scheinbar die totale Zensur " mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-08
• FTD-Insider-Index - Vorstände horten eigene Aktien
• Bericht: Netzeitung in Gefahr
• Linke fordert Mindestrente für alle
• Hinrichtungen in den USA - Was über Leben und Tod entscheidet
• Siemens-Gesamtbetriebsratschef droht mit Streik ["Kurzkommentar 2008-07-08" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-02
Beck erwartet Erholung der SPD nach Umfragetief
Die SPD wird sich nach Überzeugung von Parteichef Kurt Beck und Fraktionschef Peter Struck bis zur Bundestagswahl 2009 aus ihrem Umfragetief wieder herausarbeiten. Richtung Bundestagswahl werde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben, sagte Beck der «Pforzheimer Zeitung». In der ARD wies er außerdem den Eindruck zurück, er habe sich innerlich bereits von der Kanzlerkandidatur verabschiedet. Struck sagte der «Welt am Sonntag», die SPD habe die Chance, Wahlergebnisse um die 40 Prozent zu erreichen.
Ja natürlich. Icke werd übrigens nächstes Jahr den Berlin Marathon gewinnen. Gar keine Frage. Gut ich müsste teilnehmen, aber das ist die kleinste Hürde. Ich würde die Strecke zwar auf dem Fahrrad kaum schaffen, aber mit Pferd und Wagen zwei oder drei Tagen gar kein Problem.
Welche Drogen muss man eigentlich nehmen um bei solchen Aussagen nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Ich gebe der SPD gerade mal 18 Prozent und die auch nur, weil es noch genügend Dumme gibt. Wer die Politik dieser SPD will, soll beruhigt CDU oder FDP wählen. Da kriegt er das, was er jetzt von der SPD bekommt.
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650 Prozent mehr Gehalt in 20 Jahren
Wenn am Dienstag der Deutsche Aktienindex Dax sein zwanzigjähriges Jubiläum feiert, können die Vorstände der größten börsennotierten Unternehmen eine ausgesprochen positive Gehaltsbilanz ziehen. Um rund 650 Prozent sind die Gehälter der Dax-Vorstände in diesem Zeitraum gestiegen, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Kienbaum.
Demnach verdiente ein Vorstand im Jahr 1987 im Durchschnitt insgesamt 445.800 Euro. Im vergangenen Jahr waren es 3,33 Millionen Euro. Die Millionenschwelle durchbrachen die Gehälter im Jahr 1999. In die Jubeljahre der New Economy fällt auch die bislang höchste jährliche Gehaltssteigerung: 42 Prozent von 1999 auf 2000.
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Die Geschäftsführer von nichtbörsennotierten Unternehmen konnten den Kienbaum-Datenbanken zufolge ihre durchschnittlichen Gesamtgehälter von 132.000 Euro auf 268.000 Euro steigern, also gut verdoppeln. Die Verdienste von leitenden Angestellten stiegen in den zwei Jahrzehnten um rund 80 Prozent von im Schnitt 62.000 Euro im Jahr 1987 auf zuletzt 111.000 Euro.
Nur damit es nicht vergessen wird. Die Gehälter der Arbeitnehmer werden in diesem Zusammenhang gar nicht erwähnt. Tatsächlich zeigt diese Untersuchung das nur die Firmen die eigentlich keinen Gewinn durch Produktion machten, sondern durch Betrug, Steuervermeidung und Trickserei sowie Spekulation Geld verdient haben, ihre Manager am besten belohnt haben.
Wenn wir all diese Betrüger festsetzen, und die Aktien dieser Unternehmen einziehen, können wir einen guten Neuanfang wagen. Es sind eben nicht die Reichen, sondern es ist ein verschwindend kleiner Teil von Blutsaugern der die Menschheit ausnutzt und betrügt. Die in Gefängnisse zu stecken und ihnen bei bester Ernährung und Sport zuzusehen wie sie ohne ihr Geld und ohne die Chance auf Freiheit alt werden, ist doch ein schönes Ziel.
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Scholz lässt Pläne zu Änderungen an Rente mit 67 dementieren
Arbeitsminister Olaf Scholz hat dementieren lassen, dass es in seinem Haus Überlegungen zu weiteren Änderungen an der Rente mit 67 gebe. Der «Bild»-Zeitung sagte ein Ministeriumssprecher, die Reform "Rente mit 67" bleibe richtig. Auch an der Erwerbsminderungsrente werde nichts geändert. Scholz reagierte damit auf entsprechende Äußerungen von SPD-Fraktionschef Peter Struck in der «Welt am Sonntag».
Keine Angst, der Olaf macht das schon streng neoliberal. Schließlich ist er ja der Mann von Mohn/Bertelsmann. Der weiß das er den Bauhandwerker vom Gerüst und den Dachdecker vom Dach fallen lassen muss. Alles zum Wohl von Bertelsmann. Der weiß wer ihm die Arbeitsgesetze schreibt und er weiß auch das die Rente mit 67 der beste Schutz vor Rentenzahlungen ist. Ab 55 kommen alle nach Hartz IV egal was sie vorher eingezahlt haben. Dann ist Schluß. Olaf ist der Mann von Bertelsmann.
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Standards wiederherstellen
Zeitungen sollten sich beeilen, ihre Standards schleunigst wiederherzustellen.
Standards sind dehnbar
Etwas Anderes bleibt Josef Joffe, Mitherausgeber der Zeit, auch nicht übrig als zu plädieren:
[…] Die Zeitung muss Standards wahren, um im Netz zu überleben […]
So steht es im kleinen Vortext des Zeit-Beitrags “Klasse, nicht Klicks”. Ja nun, Standards sind dehnbar und dazu geeeignet, um daraus eine Qualität oder einen Qualitätsjournalismus zu definieren. Unter Qualitätsjournalismus kann man viel verstehen, wie Unabhängigkeit, Wahrheitsgehalt, Aktualität, Journalismusstil, Objektivität, Sorgfalt u. v. m. Doch wenn wir uns durch den Wald der Printmedien kämpfen, dann ist der “Bürger-Herold” von einem allgemein verbreiteten Qualitätsjournalismus nicht mehr überzeugt. Klar, punktuell finden wir immer etwas, was uns als Leser qualitätsjournalistisch beeindruckt.
Ich glaube das die "Holzmedien" aber auch die Sender keine Chance mehr haben wieder zum Journalismus zurück zu kehren, geschweige denn alte Standards wieder zu erreichen. Da wo früher nur einzelne Werbeflächen verkauft wurden, wird heute um die Werbefläche herum getextet oder Programm gestaltet. Meist sind die sogenannten "Nachrichten" nichts anderes als gekaufte Propaganda.
Allerdings wäre es dumm zu glauben, dass Blogger als sogenannte Bürgerjournalisten diesen Loch stopfen könnten. Blogger sind bis auf wenige Ausnahmen Kommentatoren. Ob in dieser kurzen Form wie sie hier gerade vorliegt oder in Form von Artikeln die sich ihrerseits wieder auf die Artikel von anderen Bloggern, Journalisten, Pressemitteilungen und Agenturmeldungen stützen.
Dies wird auch solange so bleiben, wie es nicht gesetzlich klar geregelte und bezahlbare Zugänge zu den Agenturen und zu Bildern gibt und Politik wie Unternehmen es sich leisten können, Rückfragen von Bloggern zu ignorieren. Es bleibt eigentlich nur der Zusammenschluß von Bloggern zu zeitungsähnlichen Formaten.
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Köhler unterzeichnet EU-Vertrag vorerst nicht
Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet vorerst nicht den Lissaboner EU-Reformvertrag.
Zunächst wolle das Staatsoberhaupt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu Klagen gegen das Reformwerk abwarten, teilte das Präsidialamt am Montag in Berlin mit. "Angesichts vorliegender Anträge auf einstweilige Anordnung folgt der Bundespräsident damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts", hieß es in der Erklärung.
Wie bitte. Da beantragt jemand den Erlass einer einstweiligen Anordnung vor Gericht und das Gericht bittet den Täter doch von seiner Tat abzulassen, bis das Gericht die Tat genehmigt hat. Was sind wir doch für ein ulkiger Rechtsstaat. Wie das Verfahren ausgehen wird, ist damit ja auch schon klar. Wir Deutschen werden dazu verurteilt dafür zu sein, das wir die letzten Reste bürgerlich Freiheit an die EU-Bürokratie abgeben dürfen. Naja Demokratie war deutschen Richtern ja noch nie viel wert.
Da freut man sich sogar über jemanden wie Polens Präsident Lech Kaczynski der die Unterzeichung endgültig abgelegt hat. Zwar sind seine Motive wie immer völlig falsch, aber wenigstens macht er was.
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Wahr aber trotzdem falsch
Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse die machen einen trotzdem das sie wahr und eigentlich ganz toll sind, nicht so richtig glücklich:
Kein Wunder, dass der Präsident der Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen, Pietro Vernazza, für Verunsicherung sorgte, als er Anfang des Jahres in der Schweizerischen Ärztezeitung einen Artikel mit der Überschrift veröffentlichte: „HIV-infizierte Menschen ohne andere STD (sexuell übertragbare Erkrankungen) sind unter wirksamer antiretroviraler Therapie sexuell nicht infektiös.“
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Die Ergebnisse, die Vernazza aus mehreren Studien zieht, sind weder neu, noch richten sie sich vor allem an Homosexuelle. Im Gegenteil: Seit Jahren wird beobachtet, dass die sogenannte Viruslast im Blut und vor allem im Sperma von Aidskranken mit einer wirksamen und konsequenten Therapie unter der Nachweisgrenze liegt, dass das Übertragungsrisiko gleich null ist. In der Schweiz, in der viel mehr Heterosexuelle HIV-infiziert sind als in Deutschland (2007 waren in der Schweiz von 750 neuen Fällen 345 heterosexuell, 310 homosexuell, in Deutschland waren es von 2752 Neudiagnosen 1543 Homosexuelle und 413 Heterosexuelle), geht es bei serodifferenten Paaren daher besonders um die Erfüllung ihres Kinderwunsches.
Bei einer Studie mit 62 Paaren - der HIV-positive Mann erhielt antiretrovirale Medikamente - kam es zu keiner Infektion. Ausschließen müssen die Ärzte dabei allerdings, dass der Aidspatient unter einer weiteren sexuell übertragbaren Erkrankung leidet, zum Beispiel Syphilis oder Herpes. Sonst kann das Infektionsrisiko schnell um das Zehn- oder sogar Hundertfache steigen.
Vergleichbare Studien mit homosexuellen Paaren gibt es noch nicht.
Das erste was einem dazu einfällt ist "El Condom basta" jene schreckliche Verballhornung von dem alten Inkalied El Condor Pasa. Schluss mit dem Kondom. Wer seine sexuellen Erinnerungen noch aus jenen seeligen Vor-Aids-Zeiten bezieht, der weiß, wieviel Spaß die Gummis gekostet haben, wieviel schlechtes Gewissen sie verursachen wenn man sie heute vergißt.
Dummerweise ist dieser Traum aber immer noch ausgeträumt. Er gilt bestenfalls für Männer die antiretrovirale Medikamente erhalten und auch regelmäßig einnehmen und deren feste Partnerinnen. Männer und Medikamente. Man könnte ein Buch daraus machen. Wenn Männer die Pille nehmen müsste würde die Geburtenrate drastisch steigen. Wer jetzt den Schluss zieht das man mit den dämlichen Kondomen aufhören könnte, gefährdet sich und andere.
Was wir haben ist der Hauch einer Chance für die Zukunft. Wer die sich jetzt verbaut, verbaut sie auch anderen. Lassen wir zunächst einmal die Paare mit Kinderwunsch unter ärztlicher Überwachung der Werte ihre Chance. Alle anderen sollten sich schöne bunte Kondome kaufen und gleichzeitig ihre Politiker in den Hintern treten, damit genügend Geld für eine wachsende Forschung und vor allem für eine Behandlung und Überwachung aller infizierten vorhanden ist. Dann haben wir eine gute Chance, dass unsere Urenkel dieses Problem nicht mehr haben.
Bis dahin ertragen wir ruhig auch die dümmlichste Kondomwerbung. Denn das mieseste Kondom ist immer noch besser als der schönste Tod. Nein das sind nicht die sauren Trauben, es ist die offensichtliche Unerreichbarkeit dieser Trauben.
Gesammelte Gemeinheiten 19
STEUERHINTERZIEHUNG - Online petzen wird erleichtert
Von Brigitte Watermann
Anonyme Anzeigen bei Steuerdelikten sollen leichter möglich werden. Das haben die Finanzbehörden mehrerer Bundesländer offenbar in Planung, wie das Bundesfinanzministerium bestätigt.
Wer wissen will wofür Börse Online und Brigitte Watermann wirklich stehen muss sich nur diesen Aufmacher auf der Zunge zergehen lassen. Wer Steuerhinterziehung verhindert oder anzeigt, der petzt. So ähnlich wie in der Schule, wo die Lehrerin fragt, wer auf ihren Tisch gekackt hat und Lieschen auf Klaus zeigt. Nett nicht. Tolle Art von Journalismus.
Sollen wir nicht die Feuerwehr rufen wenn es brennt, nicht den Arzt wenn jemand umkippt, nicht die Polizei wenn in der Bank ein Bankräuber steht? Natürlich nicht. Das will Börse Online nicht, Alle dürfen verbrennen, sterben und rauben solange die wirklichen Freunde von Frau Watermann und Börse Online, nämlich die Steuerhinterzieher und Betrüger geschützt bleiben.
Was für ein Pack diese neoliberalen Abzocker und ihre Gehilfen doch sind. Verantwortungslos bis ins Mark. Wetten das diese gleiche Frau Watermann aber fordert das Hartz IV Empfänger schärfer überwacht werden, was sie natürlich nicht bei ihrer vielleicht illegalen Putzfrau möchte.
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Flowers gelingt Einstieg bei Hypo Real Estate
Erstmals hat ein Dax-Konzern einen Finanzinvestor als Großaktionär: JC Flowers hält seit Mitternacht fast 25 Prozent an dem Immobilienfinanzierer. Vorerst verzichtet er auf eine Sperrminorität.
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Noch nie hat sich ein Finanzinvestor bei einem Dax-Konzern eine vergleichbare Machtposition verschafft.
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Der Zeitpunkt für Flowers' Pläne gilt als günstig. Wegen der weltweiten Kreditkrise hat sich der Aktienkurs der Immobilienbank seit Anfang des Jahres mehr als halbiert. Hypo Real Estate musste mehrere Hundert Millionen Euro auf seine US-Wertpapiere abschreiben. Unklare Aussagen des Vorstands zur Lage des Instituts belasteten die Bank zusätzlich.
Und daran beteiligen die sich mittelfristig. Ich mag Jungfrauengeburten und die Hypo Real Estate ja ganz besonders. Ich warte da jeden Tag auf die nächste Hiobsbotschaft. Warum könnte Flowers den Haufen nur gekauft haben. Mir fällt nur ein Grund ein. Anders als bei Boss und Pro 7 sind keine Dividenzahlungen zu erwarten, aber die Hypo Real Estate könnte eine andere totkranke Bank von Flowers abkaufen.
Natürlich hat sie kein Geld und keinen Kredit um diesen Kauf zu bezahlen. Aber sie hat immer noch ein paar nette Pakete von bayrischen und außerbayrischen Hypotheken, vom Einfamilienhaus bis zum Schloss, vom Supermarkt bis zur Einkaufsmall und wohl auch ein paar unbedeutende Wälder und Äcker.
Das bekannte Spiel wäre dann, das man die Hypotheken an Flowers gibt und dafür die Aktien der toten Bank bekommt. Flowers vollstreckt die Hypotheken ohne die bisher geleisteten Zahlungen zu berücksichtigen und kommt so billig an Häuser und Grundstücke oder nimmt eben illegal Geld ein, das die Kunden bei Flowers nie wieder zurück klagen können und das die Hypo Real Estate nicht zurückzahlen kann.
Damit ist der Sack zu und die Geschichte ergäbe Sinn. Aber in einem Rechtsstaat kann das doch eigentlich gar nicht sein? Hätte ich auch nur noch eine Hypothek bei der Hypo Real Estate, ich würde mir mal unnötigerweise Sorgen machen und versuchen auf jemand anderen umzuschulden oder abzulösen. Aber ich bin da bestimmt zu empfindlich.
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Förderbank KfW startet Sparprogramm wegen IKB-Krise
Nach der milliardenschweren Rettung der Mittelstandsbank IKB setzt die Förderbank KfW im eigenen Haus den Rotstift an.
Das staatliche Institut will die jährlichen Verwaltungskosten um 75 Millionen Euro senken und schließt dabei auch Entlassungen nicht aus. Wie ein KfW-Sprecher am Dienstag sagte, habe der kommissarische Vorstandschef Wolfgang Kroh die rund 3500 Mitarbeiter in einem Schreiben über die Sparßmaßnahmen informiert. Darin heiße es weiter, betriebsbedingte Kündigungen sollten nach Möglichkeit vermieden werde
Die Unterstützung der IKB mit zugegebenen 6 Milliarden Euro, die aufgrund politischen Druckes erfolgte, war völlig unnötig. Man hätte die IKB ruhig in die Pleite gehen lassen können, dann allerdings hätte die Deutsche Bank, also Herr Josef Ackermann reichlich Geld verloren. Ackermann rief den Bafin-Chef an und die beiden klärten die Sache mit der Politik zugunsten der Deutschen Bank und zu Lasten des Steuerzahlers, der KfW und der Aufgaben der KfW.
Jetzt fehlen der KFW die Mittel für die Förderpolitik, das qualifizierte Personal wird ausgedünnt, die Bank wird geschwächt und Ackermanns Freunde fordern, dass alle staatlichen oder kommunalen Banken privatisiert werden, damit sich die Ackermänner auch daran noch gesund stoßen können.
Eben typisch neolibaral. Selbst die Verantwortung nicht tragen wollen, sie auf die Allgemeinheit abwälzen und dann auch noch die Falschen bestrafen lassen.
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Weltgrößter Leveraged Buyout in Gefahr
Obwohl der Oberste Gerichtshof Kanadas vergangene Woche grünes Licht für den größten fremdfinanzierten Buyout (LBO) weltweit gegeben hat, droht die Übernahme von BCE zu platzen. Die Banken versuchen den Käufern härtere Bedingungen für die Finanzierung der 52 Mrd. kanadische Dollar (33 Mrd. Euro) schweren Übernahme aufzwingen, verlautete aus informierten Kreisen.
Führend bei diesen Verhandlungen sind Citigroup Inc. und die Deutsche Bank AG. Beide Kreditinstitute hatten bereits bei der Übernahme des Radiosenders Clear Channel Communications Inc. einen niedrigeren Preis und höhere Finanzierungskosten durchgesetzt.
Daneben sind auch die Royal Bank of Scotland und die Toronto-Dominion Bank aus Toronto an der Finanzierung beteiligt. Laut informierten Kreisen liefen bereits am Wochenende Verhandlungen.
Es hätte so schön sein können wenn dieses verdammte kanadische Gericht dieses Geschäft verboten hätte. Nun aber sind die beteiligten Banken in der Zwickmühle. Absprachgemäß müssen sie finanzieren, aber wollen und können wollen sie nicht so richtig. Deshalb wird jetzt in Nachverhandlungen versucht den Dinge eine Wende zu verpassen, die den Banken hilft, ihr Gesicht zu wahren.
Andererseits können sie auch nicht sagen das BCE den Kaufpreis nicht wert ist, weil ihre eigenen ach so tollen Experten ihn ja berechnet haben. Bewertet man BCE neu, muss man die ganze Branche und eigentlich den gesamten Aktienmarkt neu berechnen, was die Werte der Beteiligungen in den Tresoren der Banken erneut schmelzen lassen würde.
Aber den Kaufpreis finanzieren, in dem Bewusstsein dass der Deal alles andere als ein Geschäft sein wird, und selbst langfristig wohl eine Tilgung der Schuld eher eine Frage der Astrologie als der Mathematik ist, geht auch nicht. Vor allem woher sollen die Toten wie die Royal Bank of Scotland und die Citygroup das Geld nehmen. Wenn man dazu berechnet das die Deutsche Bank wohl ungefähr so gesund sein dürfte wie die UBS dann ist das ein interessantes Thema.
Der Ausgang könnte sagen wohin die Reise gehen wird.
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Wenn Villen keinen Käufer finden
Wer beim Stichwort Hypothekenkrise vor allem an die Reihen kleiner grauer Häuser in heruntergekommenen Stadtrandvierteln denkt, täuscht sich. Im Raum New York sind fallende Immobilienpreise längst nicht mehr nur ein Problem von "Schuldnern geringer Bonität". Die Flaute ist inzwischen in den Nobelgegenden angekommen.
Zum Beispiel: Charles O. Prince III. und sein Haus in Greenwich, Connecticut. Der 58-Jährige war bis November 2007 Vorstandschef der Citigroup und musste sein Amt an der Spitze der weltgrößten Bank abgeben, weil das Institut durch die Subprime-Krise einen zweistelligen Milliardenbetrag in den Sand gesetzt hatte. Seit seiner Kündigung braucht Prince sein Domizil in bequemer Pendel-Entfernung zu Manhattan nicht mehr, doch der Verkauf ist schwieriger als gedacht. Es handelt sich keineswegs um eine triste Wohnschachtel, sondern um ein mit fünf Schlafzimmern ausgestattetes Anwesen im Tudor-Stil - mit Tonnengewölbe-Decken, nach Süden ausgerichteten Terrassen und Swimmingpool. Und das Ganze auf einem mehr als 9 000 Quadratmetern großen Grundstück.
Prince hatte das Haus erstmals im Januar angeboten, damals zu einem Preis von 6,15 Millionen Dollar (3,97 Millionen Euro). Ein Käufer fand sich aber nicht, und so senkte Prince den geforderten Preis um 300 000 Dollar. Dabei ist die Stadt mit ihren rund 61 000 Einwohnern knapp 60 Kilometer nordöstlich von Manhattan ein bevorzugter Wohnort von Finanzgrößen wie Edward Lampert, dem Vorsitzenden des Hedge-Fonds-Betreibers ESL Investments. Auch der Wall-Street-Grande Sanford Weill, Mentor und Vorgänger von Prince bei der Citigroup, residiert in Greenwich.
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Die kombinierte Immobilien-Hypotheken-Kreditkrise führt mittlerweile dazu, dass auch in solchen erstklassigen Lagen derzeit niemand kaufen will. In Greenwich fiel der mittlere Preis für ein Wohnhaus im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 1,98 Millionen Dollar, wie der Immobilien- Dienstleister Prudential Connecticut Realty ermittelte. Allerdings ist das Preisniveau damit immer noch rund zehnmal höher als im landesweiten Vergleich.
Das ist übrigens kein Grund zur Schadenfreude. Die 8,1 Prozent Verlust haben wir auch in England, in Spanien redet keiner mehr über diese Werte, weil sie gar zu grausam sind und auch in Deutschland werden wir sie bekommen. Normalerweise rettet Lage alles, aber das in einer derartigen Krise auch kein Trost, weil es eben nicht mehr stimmt. Der Markt wird linear brutal abgewertet und ein Bodensatz ist nicht zu sehen. Die Zahl der Zwangsversteigerungen in den USA und England steigt an. Erst wenn diese Zahl wieder sinkt ist mit einer Bodenbildung zu rechnen.
Kluge Köpfe sehen in den USA eine Bodenbildung erst Ende 2009. In Europa wird es erheblich länger dauern weil es später angefangen hat. Wer eine Möglichkeit hat sollte seine selbstbewohnte Immobilie unbedingt schuldenfrei stellen um nicht zusammen mit Ramschhypotheken auf den Markt geworfen und von Kriminellen auf die volle Hypothekensumme verklagt zu werden, obwohl schon jahrelang gezahlt wurde. Wer nicht tilgen kann sollte auf dem jetzigen Stand umschulden, dann ist zumindest die bisherige Tilgung auch im schlimmsten Fall gerettet. Natürlich ist das ganze ein Rechenexempel das im Einzelfall durchgerechnet werden muss.
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Degler täuscht Denken vor
Die Süddeutsche Zeitung folgt treu ihrem neoliberalen wirtschaftsfaschistische Propagandaauftrag und lässt Dieter Degler so tun als ob er denkt, was natürlich prompt in die Hose geht, weil ein Journalist heute nicht mehr denkt, sondern verkündet. Also verkündet er uns, das wir Depressionen haben:
Deutschland, deine Depressionen
Abstiegsangst, Kinder- und Altersarmut und ein Mittelstand in Sorge vor dem Abstieg ins Prekariat: Eines der reichsten Länder der Welt hat seinen Optimismus verloren.
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Es ist verrückt: Die halbe Welt beneidet dieses Land um seinen Wohlstand, und die andere Hälfte, die USA vorneweg, um seine sozialen Sicherungssysteme. Ein amerikanischer Freund sagte mir kürzlich, wenn er in Deutschland sei, wünsche er sich manchmal, hier zu leben. Wenn er aber unsere Zeitungen lese, habe er das Gefühl, es würde über ein Drittweltland berichtet, für dessen Bürger man sammeln müsse.
Die soziale Depression ist deshalb auch ein Thema, für das wir Journalisten mitverantwortlich sind: Bad news are good news and good news are no news, lautet noch immer ein Mediengesetz. Abstiegs- und Verarmungsängste sind Themen, Aufstiegswünsche und Karriereträume eher nicht.
In dieser treudoofen Form ist der ganze Unsinn geschrieben, von einem der genau weiß wie sein Propagandaauftrag lautet. Machen wir es diesem neoliberalen Flachdenker ganz einfach:
Wenn zehn Leute zusammen zehn Äpfel besitzen,
dann bedeutet das nicht,
das jeder einen Apfel besitzt.
Es kann gut sein, das einer die zehn Äpfel besitzt
und alle anderen keinen Apfel.
Auf Deutschland übertragen bedeutet das:
Ein Einziger besitzt neun Äpfel,
während sich neun Andere um einen Apfel schlagen müssen.
dann bedeutet das nicht,
das jeder einen Apfel besitzt.
Es kann gut sein, das einer die zehn Äpfel besitzt
und alle anderen keinen Apfel.
Auf Deutschland übertragen bedeutet das:
Ein Einziger besitzt neun Äpfel,
während sich neun Andere um einen Apfel schlagen müssen.
Es ist nämlich völlig egal ob wir das reichste Land der Welt sind, oder einer von Deglers angeblichen Freunden uns beneidet. Wir sind nämlich in Minderheit bitter arm, so dass eine Teilnahme am sozialen Leben nicht mehr möglich ist, was zu einer Gefahr für die Gesellschaft zu werden droht. Gleichzeitig ist die große Mehrheit in der Gefahr all das zu verlieren was sie sich erarbeitet hat und spätestens im Alter in bitterste Armut abzurutschen.
All dies passiert während sich die zehn Prozent, die auch die Anzeigen in der Süddeutschen Zeitung schalten und damit Herrn Degler oder doch zumindest seine Texte kaufen, laufend ihre Spekulationsverluste aus den öffentlichen Kassen erstatten lassen, ihre Steuern hinterziehen und unsere Gesetze brechen. Da ist es auch bezeichnend, das uns Herr Degler in einwandfreiem Qualitätsjournalismus noch ein Bildchen von Frau Merkel auf die Seite schmiert, damit wir auch alle wissen wem wir es zu verdanken haben, das es uns so gut geht.
Es mag ja ärgerlich für Herrn Deglers Propagandaauftrag sein, das selbst so neoliberale und wirtschafsfaschistische Blättchen wie es unsere deutschen Printmedien praktisch alle sind, nicht immer an den Tatsachen vorbeikommen und auch ab und an mal darüber berichten. Sie berichten noch nicht einmal ein Prozent dessen was berichtet werden müsste und deshalb laufen ihnen die Leser weg.
Die Leute sind es nämlich leid sich von so Denkern wie Herrn Degler belügen zu lassen und dafür auch noch zu zahlen.
Gesammelte Gemeinheiten 13
Jung bereitet Verstärkung der Afghanistan-Truppe vor
Verteidigungsminister Franz Josef Jung will mehr Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan schicken.
Die Anzahl zusätzlicher Kräfte solle noch in diesem Monat geklärt werden, sagte Jung am Donnerstag in einem Interview des Deutschlandfunks. Medienberichten zufolge soll die Truppe um 900 bis 1300 Soldaten vergrößert werden. Derzeit ist das Mandat auf 3500 Soldaten begrenzt.
Ja das war klar, der Herr Jung lässt ja eine Gedächtnislokus für die toten Soldaten bauen. Dazu braucht er vor allem tote Soldaten. Er kommt ja aus dem Bundesland wo sie nicht nur kein Hochdeutsch sondern auch keinen Anstand kennen und wo der NS-Mordrichter Filbiinger ihnen sagte wie es geht. Das man Soldaten auch noch in Gefangenschaft ermordet, damit genug Hundemarken für die Gedächtnisklos vorhanden sind.
Afghanistan könnte Geld, Lehrer und Polizei gebrauchen. Jung will aber lieber töten lassen und die Komissarin für Agitation und Propaganda Angela Merkel freut sich dazu. Sie mag das Morden scheinbar auch.
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"Die Möglichkeiten werden maßlos überschätzt"
Markus Schächter: Es gibt jetzt eine gemeinsame Position der 16 Länder. Aber es bleiben Probleme, erhebliche, über die wir weiter reden werden. Hessens Ministerpräsident Koch hat Gespräche angekündigt, mit Brüssel und mit uns. Da werden wir unsere Position einbringen. Positiv sehe ich, dass wir nicht mehr ausschließlich als Rundfunksender, sondern als ein öffentlich-rechtliches Medienhaus betrachtet werden - das ist eine Annäherung an die Wirklichkeit.
Ja Markus Schächter und die anderen Gebührenerpresser sind am Ziel. Erst sorgten sie dafür das wir keinen Computer mehr am Internet betreiben dürfen ohne ihre Raubgebühren an die GEZ zu bezahlen und jetzt wollen sie das Internet mit ihrem Müll zukippen. Die öffentlich-rechtlichen Werbeschleudern und Propagandaverbreiter für neoliberalen Wirtschaftsfaschismus gehören aufgelöst oder privatisiert.
Wenn Schächter Geld haben will, soll er seine Leistung verkaufen. Davon könnte er allerdings nicht leben. Mir wäre er nicht einmal den Bruchteil eines Cent wert.
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VW-Chef Winterkorn setzt auf Elektroautos
Wegen der hohen Öl- und Benzinpreise werden die Autohersteller immer sparsamere Autos bauen. Konzerne wie Volkswagen stellen bald auch elektrisch betriebene Fahrzeuge her. Dies kündigt VW-Chef Martin Winterkorn in einem Interview an. Und er spricht über einen neuen Spar-Golf.
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Winterkorn kritisierte die politischen Debatten um den Klimaschutz scharf. „Die deutsche Autoindustrie leidet unter den unklaren Vorgaben der Politik“, sagte Winterkorn. „Die Menschen wissen nicht, was auf sie zukommt, ob sie künftig mehr oder weniger Autosteuer zahlen müssen. Das verunsichert die Autofahrer sehr.“
Der VW-Chef erklärte, viele würden die Entscheidung für ein neues Auto deshalb „bewusst“ immer weiter verschieben. Das sehe man daran, dass das Durchschnittsalter der Autos auf deutschen Straßen bei fast neun Jahren liege.
Das ist wieder einmal typisch deutscher Manager. Ihm fehlen die Vorgaben der Politik, aber wenn die Politik Vorgaben macht, dann schreit er auf und will viel einfachere Vorgaben. Es ist nicht die Politik die Herrn Winterkorn daran hindert Autos zu bauen, die viel weniger Sprit verbrauchen. Es ist nicht die Politik die verhindert das VW Hybridautos baut oder Wasserstoffahrzeuge zur Serienreife bringt. Es ist VW_Management, das dass Risiko scheuet, das mit neuen Innovationen verbunden ist.
Die Autokäufer wissen das ganz genau. Wer heute mit seinem Spritfresser noch fahren kann, wird sich kein neues Auto kaufen, weil alle hoffen, dass die Winterkorns dieser Welt endlich das anbieten, was die Leute brauchen. Bietet Winterkorn diese Autos nicht, werden sie von anderen verkauft, aber bis dahin ist er wahrscheinlich schon lange nicht mehr VW-Chef.
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Goldener Herzschlag
US-Manager lassen sich ihren Ausstieg aus der Arbeit vergolden, und das noch über den Tod hinaus. Die letzte Ruhe bietet Stoff für eine unselige Diskussion.
Sollte Brian L. Roberts, Chef des US-Telekommunikationskonzern Comcast, in absehbarer Zeit tot umfallen - die Trauer seiner nächsten Angehörigen könnte sich in Grenzen halten. Mehr als 298 Millionen Dollar fielen den Hinterbliebenen in den ersten fünf Jahren nach Roberts' Tod zu - inklusive Boni. Solch eine Summe dürfte auch ob eines plötzlichen und unerwarteten Todes aufgewühlte Hinterbliebene relativ schnell beruhigen
Ich bin mal gespannt, wie sich unsere deutschen Manager da abgesichert haben. Ansonsten werden sie das jetzt schnell nachholen. Einige sind auf diese Art und Weise tot deutlich mehr wert als lebend. Wenn der goldene Sarg wirklich ein Mittel ist um unfähige Manager loszuwerden, ist das vielleicht nicht die schlechteste Idee.
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Kann Springer Kriege verursachen?
„Die letzten eventuell noch gültigen Regeln des Mindest-Anstandes werden nun übertreten, nichts ist mehr unmöglich – alles erlaubt!“ Das ist nicht etwa das Lamento eines rückständigen Spiessers, sondern die nüchterne Beschreibung der heutigen Medienszene. Wie die meisten schon gehört haben, hat der Springer–Verlag seine polnischen Hetzblätter gegen die deutschen und sein deutsches Hetzblatt Bild gegen die Polen in Stellung gebracht und versucht, in beiden Ländern nationalistische Gefühle zu wecken und auf einen Krieg gegen das jeweils andere Land zu orientieren. Als Vorwand diente dazu die Fussball-EM und das Eröffnungsspiel Deutschland-Polen, aber der tatsächliche Inhalt war Völkerhetze.
So liess der Springer-Verlag sein polnisches Boulevard-Blatt `Super-Express` ausdrücklich nicht einfach nur über Fussball sprechen, sondern bezog sich auf die Schlacht bei Tannenberg im Jahr 1410 und liess Bezug nehmen und auf die deutsche Niederlage von 1945. Die Zeitung «Dziennik» (Axel Springer Polska) zitierte einen Spieler: «Dieser deutsche Panzer stört mich nicht. Ich werde gern mit ihm zusammenstoßen ... Deutsche, wir werden Euch aufessen»
«Super Express» druckte eine Fotomontage ab, die Polens Nationaltrainer Leo Beenhakker zeigt. Mit grimmigem Gesichtsausdruck hält er die beiden abgeschlagenen Köpfe von Jogi Löw und Michael Ballack in den Händen. Dazu die Überschrift: «Leo bring uns die Köpfe!»
Dann lässt Springer die deutsche Abteilung der Blätter anworten, aus denen Blut läuft, wenn man sie schräg hält: Bild beginnt gegen Polen zu hetzen: „«Das ist widerlich!» mit dem Aufmacher: «EM-Krieg gegen uns! Hetze gegen unsere EM-Mannschaft» und «Die Polen, unser 1. Gegner, führen einen schmutzigen Fußballkrieg!» und «Die Giftpfeile der Polen». Dass „die Polen“ Springer heissen, unterschlägt man natürlich.
Springers beliebteste Waffe war schon immer die Menschen aufeinander zu hetzen. Wenn sie es schaffen Polen gegen Deutsche aufzuhetzen hebt das den Umsatz ihrer Drecksblättchen, sorgt aber auch dafür das die Menschen sich nicht damit beschäftigen wie Friede Springer und ihre neoliberalen Wirtschaftsfaschisten die Arbeiter der PIN AG und die Menschen in Deutschland allgemein betrogen haben. Springer fährt ein Ablenkungsmanöver nach dem anderen und hetzt, damit die Menschen sich nicht in Ruhe hinsetzen, nachdenken, die wirkliche Situation analysieren und wie ein Mann losstürmen um die Neoliberalen und das sie führende Großkapital in die Gefängniszellen zu bringen in die sie seit langem gehören.
Deshalb müssen wir ja auch Krieg in Afghanistan und demnächst im Iran führen, weil diese Herrschaften Angst vor dem Volk haben. Vor dem Volk auf das unserer Innenminister schießen lassen will, das nicht streiken darf und sich in Bayern nicht einmal mehr versammeln kann. Es ist an der Zeit den Feind im Inneren zu bekämpfen
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Gesammelte Gemeinheiten 12
Plansecur
Die Finanzberatungsgesellschaft Plansecur hat Prof. Dr. Norbert Walter als "Vordenker 2008" ausgezeichnet. Der Chef-Volkswirt der Deutsche Bank Gruppe nahm die Auszeichnung heute, Dienstag, beim Finanzforum Vordenken der Plansecur in Frankfurt entgegen. "Prof. Walter gebührt die Auszeichnung für sein bisheriges Lebenswerk. Er gestaltet seit Jahrzehnten den Diskurs um einen zukunftsorientierten Wirtschafts- und Lebensraum Deutschland maßgeblich mit und besitzt die Fähigkeit, demographische Entwicklungen vorzeitig zu erkennen. Zudem setzt er für mehr Nachhaltigkeit und Ethik in der Finanzwirtschaft klare Zeichen", sagte Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan bei der Verleihung.
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Prof. Dr. Walter dankte für die Auszeichnung. Er freue sich, als erster "Vordenker" ausgewählt worden zu sein. Gerade auch im Zusammenhang mit dieser Preisverleihung komme sein von Ludwig Erhard geprägtes Lebensmotto erneut zum Tragen: "Wenn ich für diese unsere Zeit einen Wunsch frei hätte, dann wäre es der, dass wirklich und endlich und endgültig die Zivilcourage wieder als ein Wert erkannt wird, für den es sich zu Leben lohnt!".
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wäre es der, das sich irgendjemand die Namen der Beteiligten notiert hat, damit dieses Deutschland, wenn es wieder eine Justiz hat und nicht mehr vom neoliberalen Pack regiert wird, sich genau an dieser Namensliste abarbeiten kann.
Ich wünschte mir das wir dann Staatsanwälte und Richter hätten die mit ehrlichen Gesetzen das Gebaren dieser Truppen die sich gegenseitig in den Himmel loben, genau analysieren und dass wir dann saubere und ordentliche Gefängnisse für das Pack haben. Es ist unterträglich was sich dort feiert, während die Menschen in Deutschland nicht mehr ein noch aus wissen. Aber das ganze ist der Hochmut vor dem Fall.
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Zu den Aussichten auf einen militärischen Sieg in Afghanistan
Todesfalle Afghanistan
Die militärische Lage in Afghanistan selbst lässt sich am ehesten noch mit dem Wort katastrophal beschreiben. Die oben erwähnte Steigerung der Todeszahlen um mehr als 200% ist kein Ausreißer aus der Statistik. So lag 2005 mit 1,6 auf 1000 Soldaten zu 0,9 auf 1000 Soldaten die Quote an getöteten amerikanischen Truppen in Afghanistan deutlich höher als im Irak. Das mag man kaum glauben, wird Afghanistan in den deutschen Medien doch zumeist als befriedet, der Irak hingegen als Bürgerkriegsgebiet dargestellt. Doch die Zahlen im Bericht des US Institue of Peace sind nicht zu leugnen.
Nun sollte man doch erwarten, dass in einer solchen Region eingesetzten Truppen über eine halbwegs sichere Rückzugsstrategie verfügen. Doch für die deutschen Truppen gibt es so etwas nicht oder, wie Eckhart von Klaedan es ausdrückt: “Die einzige Rückzugsstrategie, die wir haben, ist unser Erfolg in Afghanistan.” Das klingt ein wenig wie die “Kein Schritt zurück”-Anweisung an die Soldaten der roten Armee im zweiten Weltkrieg. Da die Lage im Norden Afghanistans noch relativ ruhig ist, fällt es nicht auf, doch von Klaeden meinte mit seiner Aussage nur eines: Sieg oder Tod!
Noch ist eine solche Einstellung harmlos, weil die deutschen Truppen zur Zeit im Norden vor den Taliban sicher sind. Die usbekischen und tadjikischen Drogenbarone verhalten sich friedlich, solange sie unbehelligt Schlafmohn anbauen, Heroin herstellen und dieses dann ins Ausland veraufen können. Doch sich die Bundeswehr tatsächlich in Kämpfen gegen die Aufständischen wiederfindet, wird sich angesichts der oben angeführten Punkte die Erkenntnis aufzwingen, die schon Briten und den Russen akzeptieren mussten: Afghanistan ist kein Land zum Siegen, es ist ein Land zum Sterben. Aber dann ist es wohl bereits zu spät.
Das schöne an Kriegen ist allerdings dass es nie die Befehlhaber und ganz selten die Generalität oder andere Teile der militärischen Führung trifft. Andererseits ist es für viele Politiker ein extrem erhebendes Gefühl die Macht über Leben und Tod zu haben, vor Särgen stehen zu können und hinter der Leichenbittermiene für die Öffentlichkeit zu grinsen und sich immer wieder zu sagen "Den hab ich erledigt. Bin ich nicht mächtig!".
Kriege aus der Etappe sind immer schön. Vermutlich wird die Bundeswehr auch deshalb schlecht ausgestattet um sie an der unteren Grenze der Einsatzbereitschaft zu halten und vermutlich wird deshalb demnächst die Zahl der Soldaten in Afghanistan erheblich erweitert um das Vergnügen der Politiker zu stärken, aber um eben auch Arbeitsfähige aus dem Arbeitsmarkt zu nehmen. Tote Arbeitslose wollen kein Hartz IV. Ein einmaliger Sarg ist eben deutlich billiger. Es ist Kalkül. Geplanter Mord. Egal was sie erzählen.
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Struck wirft CSU koalitionswidriges Verhalten vor
"Ich weiß nur, dass Erwin Huber im Grund sich völlig koalitionswidrig verhält, wenn er jetzt mit dieser Pendlerpauschale versucht, seine marode CSU im Landtagswahlkampf irgendwie nach oben zu bringen", sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck am Mittwoch im Deutschlandfunk. Wenn die alte Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer wieder eingeführt würde, müssten 2,5 Milliarden Euro zusätzlich mobilisiert werden.
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Struck räumte ein: "Ich persönlich glaube auch schon, es wäre wahrscheinlich ein bisschen fairer, wenn wir es schon ab dem ersten Kilometer machen würden."
Natürlich ist Wahlkampf und selbstverständlich wird gerade jetzt von den Politikern noch mehr gelogen und betrogen als sonst. Aber die Aussage des Herrn Struck, dem wir unsere Teilnahme am Krieg für den Drogenhandel in Afghanistan verdanken, würde man in einem demokratischen Staat als die eines besonders fiesen Arschlochs bezeichnen, was ich mir natürlich in Deutschland nicht erlauben kann, da der Herr dann sofort und erfolgreich beleidigt wäre.
Man muss ich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Er und sein mit ihm regierendes Pack verlangt vom Arbeitnehmer jede nur denkbare Art von Mobiliät. "Und sei der Job auch noch so klein, der Knecht der muss beweglich sein." Der Knecht soll nicht verdienen sondern arbeiten. Zur gleichen Zeit lassen sich die Strucks, Gabriels und wie sie auch alles heißen selbst zum Scheißhaus mit der Limousine und zwei Bewachungsfahrzeugen karren oder wenn möglich mit Hubschrauber und Flugzeug. Selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler. Das gleiche gilt für jeden Manager und Funktionär. All das findet Struck gut, tröstet aber die blöden Arbeitnehmer damit, das es unfair sei und sagt implizit das man da nichts machen kann. Dann grinst er höhnisch und tritt laut lachend ab.
Es ist gut das man in Deutschland so gut wie nichts mehr sagen darf. Das was ich Herrn Struck an Beschimpfungen zu sagen hätte, würde wahrscheinlich wochenlang bis zu meinem Tod durch völlige Erschöpfung dauern. Außerdem verspüre ich dauernd so ein Jucken in meinen Fäusten. Was widert mich dieses Pack an.
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Draghi (EZB) - Finanzkrise könnte sich noch verschärfen
EZB-Ratsmitglied Mario Draghi sagte am Mittwoch in Amsterdam laut Redetext: "Die Dinge können noch schlimmer werden."
Man könne noch nicht sagen, dass die Finanzkrise abflaue. Es gebe ernste Sorgen hinsichtlich der Qualität von Finanzanlagen im Werte von Billionen von US-Dollar, sagte der Chef der italienischen Notenbank, der zugleich auch der Vorsitzende des Forums für Finanzstabilität ist. Die in den vergangenen Jahren immer stärker in Mode gekommenen Finanzinnovationen seien ein "zweischneidiges Schwert". Falsch eingesetzt könnten sie "finanzielle Verwüstungen" anrichten.
Draghi räumte ein, auch die Zentralbanken selbst müssten ihre Lehren aus der Krise ziehen. So hätte etwa das niedrige Zinsniveau der vergangenen Jahre zum Entstehen der Krise beigetragen. "In der neuen Landschaft der Finanzmärkte hat Geldpolitik eine Stabilitäts-Dimension, die die Zentralbanken einfach nicht länger ignorieren können." Aus diesem Grund sei etwa das Wachstum der Geld- und Kreditmengen permanent im Auge zu behalten.
Was der gut Herr Draghi eigentlich sagen gemusst hätte, aber angesichts der wirklichen Machtverhältnisse sich einfach nicht zu sagen traut, ist das die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten es geschafft haben durch das Auflegen immer neuer Anlageformen ohne Wert, die Geldmenge zu beeinflussen und damit den inneren Wert des Geld auszuhöhlen. Diese kriminellen Vereinigungen können allerdings nicht verfolgt werden, weil die Politiker die für entsprechende Gesetze zuständig wären, selbst gekauft wurden.
Das sich diese Krise zunächst im wesentlichen im Dollar und mittlerweile im englischen Pfund abspielt, liegt nur daran, das es dort überhaupt keine Gesetze mehr gibt und Fehlentscheidungen viel schneller greifen. Die Uneinigkeit der EU und die innere Zerrissenheit der Euro-Zone haben einen großen Teil verhindert, allerdings dürften auch hier noch einige große Überraschungen warten.
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Tausend unentdeckte Morde
Mindestens 1200, bis zu 2400 Tötungsdelikte pro Jahr werden niemals als solche erkannt - die Zahl der Morde in Deutschland ist mehr als doppelt so hoch, wie bislang angenommen. Rechtsmediziner Wolfgang Eisenmenger erklärt, woher das kommt.
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Und jetzt muss man sich erst mal in einer stillen Minute den Vergleich vor Augen halten: Während wir über 1200 bis 2400 unentdeckte Morde diskutieren, werden in Deutschland pro Jahr nur 1000 Morde entdeckt. Das heißt, in Wirklichkeit werden mehr als doppelt so viele Menschen ermordet wie bislang immer angenommen. Womöglich kommt auf jeden bekannt gewordenen Mord ein unentdeckter.
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Zum einen liegt das an solchen Staatsanwälten, die ungern eine Obduktion anordnen. Und solange von den Juristen nichts kommt, dürfen wir Mediziner die Leiche nicht öffnen. Zum anderen liegt die Schuld auch bei den Ärzten selbst. Manche von ihnen stellen viel zu schnell Totenscheine aus, ohne den Verstorbenen eingehend zu untersuchen.
atürlich ist es wie alles in Deutschland vor allem ein finanzielles Problem. Hätten wir eine amtliche Leichenschau nach jedem Todesfall wären zwei Dinge im wesentlichen aus der Welt. Ärztliche Kunstfehler und die Ermordung alter Menschen entfielen fast vollständig weil sie zu leicht entdeckt würden. Aber auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene wären besser geschützt.
Bleiben wir bei den 1.000 unendeckten Morden, wäre das Geld sehr einfach zu beschaffen. Nehmen wir das Geld das Wolfgang Schäuble angeblich zur Terroristenabwehr ausgibt, aber in Wirklichkeit verwendet um seine Diktatur aufzubauen. Die Gefahr das 1.000 Deutsche durch Terroristen umgebracht werden, ist sehr viel kleiner als die, dass sie durch Ermordung sterben. Aber wir brauchen uns keiner Hoffnung hinzugeben. Da Schäuble die Angst vor Terroristen nur vorschiebt, gibt es kein Geld für eine amtliche Leichenschau und damit kann fröhlich weiter gemordet werden.
Morde interessieren unseren Innenminister nämlich nur dann, wenn sie ihm helfen seine Kriegspläne gegen das deutsche Volk zu unterstützen.
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Der Minister für Bespitzelung bekommt einen Korb von Telekomunternehmen
Am Montag wollte sich Wolfgang Schäuble, Minister für umfassende Bespitzelung des deutschen Volkes, bekannter Geldkofferempfänger vom Waffenschieber und bekennender Freund von Bundeswehreinsätzen im Inneren um die Deutschen zu bekämpfen, hatte für Montag die in Deutschland arbeitenden Telekommunikations-Firmen eingeladen um über die Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom zu reden.
Der Minister der immer wieder von sich selbst behauptet nicht vollständig durchgeknallt zu sein wird sich wohl mehr oder weniger mit sich selbst im Halbkreis zur Verhandlung setzen müssen. Wie Reuters berichtet, sind Vodafone, Arcor, E-Plus, die spanische Telefonia und deren deutsche Tochter O2 nicht bereit sich mit auf die Anklagebank zu setzen damit Schäuble so tun kann, als sei die ganze Branche betroffen und nicht nur die teilweise immer noch staatseigene Telekom.
Das der Branchenverband Bitkom teilnimmt braucht niemanden zu verwundern, die Bitkom würde auch zu einem Massenwettbewerb im Weitpinkeln und zum Rollstuhlfahrerwettbewerb des Altersheim Grünfink kommen, wenn sie denn nur eingeladen würden. Funktionäre eben.
Egal ob Herr Schäuble nun vollständig, teilweise oder gar nicht durchgeknallt ist, wird immer deutlicher, dass er nicht mehr Herr der Lage ist. Er hat durch seine rechts- und demokratiefeindliche ständige Forderung nach immer mehr Überwachung und Bespitzelung ein Klima geschaffen, in dem Unrecht wie es die Bespitzelung von Journalisten und Mitarbeitern bei der Telekom war, fast zu Recht wird, weil der Innenminister selbst für dieses Unrecht ist.
Geht man zusätzlich davon aus, das mit Fred Apostel ein Oberstaatsanwalt tätig wird, der schon in der Sache Jan Ullrich bewiesen hat, das er nicht bereit ist ernsthaft gegen die Telekom zu ermitteln, dann ist schon jetzt klar, das es nur eine Drohung mit dem erhobenen Zeigefinger geben wird und somit aus Unrecht, ganz offiziell Recht wird. Die Bespitzelung wird also nicht nur weitergehen sondern auch sicher noch ausgedehnt.
Egal ob Lidl oder Telekom. Da wo die Bundeskanzlerin, die ja aus ihrer eigenen politischen Karriere als Politkommissarin bei der FDJ die Bespitzelung gut kennt und auch heute noch gutheißt und ihr "geldannehmender" Polizeiminister, das Recht nicht achten, biegen und notfalls auch brechen, kann Demokratie und Bürgerrecht nicht mehr bestehen. Es wird noch schlimmer werden.
Sie nenen es Journalismus
Manchmal frage ich mich wirklich wie völlig schmerzbefreit man als "Qualitätsjournalist" sein kann:

Deutsche setzen auf geförderte Rentenversicherungen
Berlin (dpa/tmn) Die Deutschen haben in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 annähernd eine halbe Million staatlich geförderte Rentenversicherungen abgeschlossen. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres sei das ein Rückgang von 5,6 Prozent.
Wenn im ersten Quartal des Jahres 5,6 Prozent weniger dieser wahrscheinlich wertlosen Rentenverträge abgeschlossen werden, dann setzen die Bürger eben nicht auf diesen Quatsch, sondern lassen sich immer weniger veralbern.
Wenn die Versicherungswirtschaft am heutigen Tage offenlegen müsste, was die bisherigen Verträge an für den Kunden nutzbarer Substanz enthalten, gäbe es eine Revolution. Die meisten dürften obwohl sie schon länger zahlen, noch nicht einmal die Provisionen und Verwaltungskosten eingezahlt haben. Der Wert solcher Verträge liegt im negativen Bereich.
Wie schlimm es aussieht zeigen ja die Pressemitteilungen der Branche, die sich nur wenig von den Siegesmeldungen des deutschen Rundfunks unterscheiden, als die Fronten im zweiten Weltkrieg überall zusammenbrachen. Es ist dümmste Propaganda.
Ein Journalist, der eine solche Agenturmeldung durchlässt verdient diese Berufsbezeichung nicht. Das Ding hätte auffallen müssen.
Aber die Schwäbische Zeitung ist klein und da kann so etwas vielleicht passieren. Wenn aber Tobias Kaiser von Börse-Online mit dem gleichen Mist kommt, dann ist es ein grundsätzliches Problem:
Deutsche Sparer setzen für die private Altersvorsorge zunehmend auf die Riester-Rente; im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Riester-Fondssparpläne fast verdoppelt. Dafür sinkt das Interesse an vermögenswirksamen Leistungen.
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Das Interesse an Riester-Versicherungsverträgen scheint sich allerdings abzuschwächen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft vermeldet, dass im ersten Quartal 2008 etwas mehr als 457.000 Riester-Versicherungverträge abgeschlossen wurden – rund 6 Prozent weniger als im gleichen Quartal 2007.
Da lügt die Recklinghäuser Zeitung neben der FTD.
Lediglich die Welt und zwei kleine Onlinedienste haben den Betrug gemerkt, wobei die Welt dann eben für Bankenriester wirbt. Natürlich ist das ganze eine Nebensache. Nicht wirklich wichtig. Aber will diesen Medien und dieser Art von Journalisten denn bei wichtigen Sachen vertrauen, wenn sie schon bei Belanglosigkeiten lügen. Auch wenn die Quelle tausendmal dpa ist, so ist es die Pflicht eines Journalisten nachzuprüfen, zumindest aber zu überfliegen was da für ein Mist steht.
Wollen Sie Börse Online noch eine Empfehlung glauben oder der FTD. Was ist mit den Leuten die Anzeigen in solchen Zeitungen schalten. Kaufen die mit der Anzeige gleich die Redaktion? Das Vertrauen ist weg. Nach Politiker wird wohl demnächst auch der Begriff Journalist ein Schimpfwort.
Ach ja, als Anmerkung für die Rechtsabteilungen dieser Verlage. Ich habe die Texte archiviert.
Verbindungsdaten - Alltäglicher Skandal bei der Telekom
Es ist immer wieder schön, wie die Wellen hochschlagen in Deutschland, wenn irgendeinem etwas auffällt das schon lange so ist. Da hatten wir gerade die Kameraüberwachung bei Lidl. Ein aufgeklärter Mensch fragt sich sofort was an dieser Nachricht so aufregend ist. Die Kameras sind doch zu sehen. Überall an jeder Tankstelle, vor dem Damenklo. Hat denn wirklich irgendwer geglaubt die würden nicht benutzt. Warum hätte man sie dann wohl aufgehängt.
Unter unserem Innenminister Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble, der nach eigenem Bekunden nicht vollständig durchgeknallt ist, und der Reisekanzlerin Angela Merkel ist es doch schon ein fataler staatsgefährdender Fehler, wen ein weggeworfener Kaugummi oder Zigarettenstummel nicht von Kameras überwacht und sofort geahndet wird. Am besten gleich durch den Einsatz von Flugzeugen, Panzern und Raketenwerfern der Bundeswehr.
Jedes Arbeitsgericht bestätigt eine Kündigung, wenn ein Mitarbeiter trotz Abmahnung während der Arbeitszeit seine privaten Mails abfragt oder gar auch außerhalb der Arbeitszeit nackte Tanten im Internet betrachtet. Selbstverständlich sind Privattelefonate innerhalb der Dienstzeit ein Kündigungsgrund und niemand regt sich darüber auf, dass die Firmen die Verbindungsdaten aus den eigenen Telefonanlagen speichern und verarbeiten.
Es müsste doch Heise völlig klar sein, wie das abläuft. Die Telefonnummern aller ein- und ausgehenden Telefonate werden gespeichert und mit der Kunden- und Lieferantendatei sowie dem Behördenverzeichnis gegengecheckt. Deshalb gibt es ja all die vielen Dateien.
So bleibt im Raster hängen, wer mit unbekannten Nummern telefoniert, Mitarbeiter die mit ihrer eigenen Telefonnummer telefonieren und all die jenigen, die mit unliebsamen Leuten wie ehemaligen Mitarbeitern oder Überwachungsbehörden telefonieren. Ein weiterer Check noch gegen KlickTel oder ein anderes Verzeichnis und es blieben relativ wenige Nummern je Mitarbeiter übrig, die notfalls manuell abgeprüft werden müssen. Mit ein wenig Ehrgeiz aber auch kein Problem.
Normalerweise kennt ein Unternehmen jeden mit dem ein Mitarbeiter telefoniert. Zwar kommen immer neue hinzu, aber tatsächlich sind es doch immer rund 200 Leute mit denen jemand telefonischen Kontakt hat. Bei dieser Überwacherei gibt es auch wenig Unrechtsbewusstsein. Man kann den Menschen nicht ständig durch die Medien ins Ohr brüllen, dass die Kontrolle der Verbindungsdaten und das Abhören, das Aufbrechen von Wohnungen und das Bespitzeln von Computern nur dem Schutz dient und dann erwarten das die sich nicht selber schützen.
Das was Schäuble, Beckstein, Wiefelspütz und Merkel ständig predigen kann doch nicht unrecht sein. Egal was irgendwelche Gerichte sagen. Schäuble macht es ja vor. Kaum sagt ein Gericht nein, sagt Schäuble dass ihn das Gericht mal kann und macht es andersherum. Es ist das alte Elend. Man kann Recht nicht teilen. Entweder gibt es ein Recht, dann gilt es auch für Innenminister, die sich selbst nicht für vollständig durchgeknallt halten und Geld von Waffenschiebern angenommen haben, oder es gilt für keinen.
Schäubles ständige Notstandsgesetzgebung hat das Recht zerstört. Mit einem zerstörten Recht könnten wir ja noch leben, aber gleichzeitig zerbarst das Rechtsempfinden. Wo es aber kein Rechtsempfinden mehr gibt wird Unrecht automatisch zu Recht. Da es in Deutschland keinen ernst zu nehmenden Widerstand gibt, und eben auch keine politische Opposition, keine freien Medien und vor allem keine verantwortliche handelnde Justiz ist die Rechtlosigkeit der natürliche Zustand.
Wenn wir uns dann den Fall Telekom mal etwas genauer ansehen, so unterscheidet er sich zunächst nur wenig von dem was Firmen und auch Behörden normalerweise tun, um ihre Angestellten und damit auch deren Familien und sonstige Kontakte zu bespitzeln. Alltag sozusagen. Das Besondere ist eigentlich nur, dass es sich um ein Telekommunikationsunternehmen handelt, das die Verbindungsdaten im Auftrag des Staates speichert.
Es hält also die Daten vor, die der Staat benutzen will um die Bürger zu bespitzeln. Durch die Bespitzelung lassen sich zwar keine echten Terroristen bekämpfen, aber der Widerstand der Bürger gegen die herrschende Kaste unterdrücken und schon ohne die eigentliche Verwendung der Daten lässt sich ein Klima der Angst erzeugen, das Solidarisierung verhindern soll. Vermutlich geht es im wesentlichen bei der Vorratsdatenspeicherung um die Erzeugung von Angst.
Nun hat die Telekom diese Daten und gleichzeitig das Problem, das sie ihr Missmanagement, ihren häufigen Betrug am Kunden sowie am Aktionär und den miesen Umgang mit den Mitarbeitern nicht in den eigenen Reihen halten kann. Irgendjemand hat ein Gewissen. Ein anderer quatscht aus Geltungssucht. Vielleicht wird aber einfach nur jemand ausgeforscht. Egal. Man möchte wissen wer redet.
Vernünftige Menschen, die aber heutzutage in Deutschland nicht mehr Manager werden können, würden davon ausgehen, das solche Gespräche im privaten Umfeld, in der Kneipe oder mit dem Nachbarn über den Zaun erfolgen. Wenn jemand mit den Verträgen seines Arbeitgebers, dem auch noch das Netz gehört im Netz telefoniert, SMS verschickt, surft oder Mails verwendet und Manager ist, dann müsste der normalerweise wissen, das er keine geheime Kommunikation führen kann.
Aber da die Telekom selber davon ausgeht, das ihre Manager zu dumm sind, sich selbst die Hose zu zumachen, glauben sie auch, dass diese Manager die Gefahr nicht begreifen und von ihren Anschlüssen oder gar dem Diensttelefon mit Journalisten oder anderen bösen Feinden telefonieren. Das mutet intelligenten Menschen lächerlich an, aber mit diesem Denken kann man im Vorstand und Aufsichtsrat von DAX-Unternehmen landen. Was auch einiges erklärt.
Das die Telekom bei dieser Gemengelage nun einen Großangriff startet und alle Telefonate ihrer Leute mit Journalisten überprüfen lässt, überrascht da nicht. Natürlich hat man als Telekommunikationsunternehmen die Telefonnummern so ziemlich aller Journalisten, Redaktionen und eben auch die der meisten Privatwohnungen. Man hat auch Hebammen und Frauenärztinnen. Drogenberatungsstellen und Psychologen und selbstverständlich die Telefonseelsorge. Das alles ist Handwerk. Der Rest Arbeit.
Natürlich würden intelligente Menschen auch hier wieder vermuten, das kluge Journalisten Telefonnummern haben, die sich so einfach nicht herausfinden lassen, weil sie auf Freundinnen, Großtanten oder Bekannte laufen. Das eigene Mitarbeiter vielleicht von Freunden oder aus der Kneipe telefonieren oder nicht zuordnungsfähige Handys besitzen oder gar Voice over IP benutzen und Journalisten das gleiche tun.
All dies ficht die Leistungselite der Deutschen Telekom nicht an. Nachdenken war noch nie deren Stärke. Wozu auch. Die Deutsche Bank sorgt doch dafür, das niemand wirklich fallen kann. Die segnen mit den Stimmen der Aktionäre die sie vertreten alles ab. Darin sind andere Banken nicht anders. Es gibt eben keine Kontrolle und keine Verantwortung. Alle sind neoliberal.
Ob das Verfahren illegal ist. Wen interessiert es. Auch wenn Thomas Knüwer und andere beim Handelsblatt ganz erstaunt sind wie offen mit der Sache umgegangen wird, verblüfft das doch nur auf den ersten Blick:
Der Kollege Jens Koenen hat gerade bei der Blattkritik in der morgendlichen Ressortkonferenz etwas Kluges angemerkt: "Ich bin überrascht, wie offen die sind."
Die, das sind der ehemalige Telekom-Personalvorstand Heinz Klinkhammer sowie Ralph Kühn, Chef von Network Deutschland, jenem "Recherchedienst", der im Auftrag der Deutschen Telekom die Telefonverbindungen zwischen Aufsichtsräten und Journalisten durchleuchtete.
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Bei der Telekom-Affaire aber geht das verdammt schnell. Dass Kühn und gerade Klinkhammer nicht nur Details verraten, sondern auch noch offen gegen Personen wie Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und Ex-Aufsichtsratslenker Klaus Zumwinkel schießen - das ist ungewöhnlich. Und es könnte der Frühindikator dafür sein, dass hier eine Schlammschlacht losbricht, wie sie die deutsche Wirtschaft vielleicht noch nie erlebt hat.
Ja. So kann man argumentieren wenn man daran glaubt das es in Deutschland Recht und Gesetz gibt. Man kann es aber auch ganz anders sehen. Das handelsblatt möge sich seine Archive ansehen. Es gibt in Deutschland keine Rechtssprechung gegen die Vorstandsebene von Großunternehmen. Normalerweise kommt es wie bei von Pierer gar nicht zur Anklage oder die Anklage wird im Rahmen von Rechtsgesprächen auf eine im Verhältnis minimale und bedeutungslose Geldbuße zusammengestutzt die dann eben keine Strafe ist.
Ackermann, Harz, Piech und Pierer blieben und bleiben folgenlos. Heinz Klinkhammer und Ralph Kühn können davon ausgehen, das sich Herr Obermann als unwissend darstellen wird, also den Piech macht. Das gleiche werden Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und Ex-Aufsichtsratslenker Klaus Zumwinkel versuchen.
Dadurch das Klinkhammer und Kühn so früh mit ihrer Geschichte draußen waren, wirken sie glaubwürdiger. Es besteht die Gefahr öffentlicher Proteste oder eines noch größeren Justizverdrusses wenn solche Leute allzu hart bestraft werden.
Es wird niemand glauben, dass die beiden aus eigenen Mutwillen gehandelt haben, was ebenfalls hilft. Das auch bei den Siemens Mitarbeitern die jetzt wegen Bestechung in Reihe verurteilten kein Eigeninteresse vorliegt, spielt hier keine Rolle. Bei Siemens geht es um große Politik. Natürlich kann man auch hier Ricke und Zumwinkel nicht verurteilen. Zumwinkel steckt bis über beide Oberarme im neoliberalen Sumpf.
Das er wegen des Postmindestlohns in die Steuerhinterziehungsgeschichte kam, von der man jetzt auch nichts mehr hört, war ein klares Strafsignal, das sich weniger an ihn, als mehr an andere zur Abschreckung wandte. Sollte man ihn aber jetzt noch einmal durch die Mühle drehen wollen, könnte es sein, dass Zumwinkel Amok läuft und seine Kenntnisse über die neoliberalen Strukturen und die verschiedenen "wissenschaftlichen" Institute preisgibt.
Das würde der menschenverachtende Neoliberalismus in Deutschland und auch die beiden ihn tragenden Parteien nicht überleben. Deshalb wird es kein Verfahren und keine Schlammschlacht geben. Klinkhammer und Kühn werden sich hinter dem omminösen Mitarbeiter verbergen dürfen, der dann die alleinige Schuld tragen wird:
Klinkhammer sei von 1996 bis 2006 für die Konzernsicherheit verantwortlich gewesen. Ein Mitarbeiter dieser Abteilung sollte vor drei Jahren undichte Stellen im Konzern finden. "Dieser Auftrag, die Lücken für die Indiskretionen zu finden und zu schließen, ist an mir sowie am Chef der Konzernsicherheit vorbei aus dem Umfeld Ricke und Zumwinkel erteilt worden", sagte Klinkhammer der Zeitung. "Der Mann, der diesen Auftrag hatte, durfte weder mit mir noch mit seinem Chef darüber sprechen."
Ricke wies die Behauptungen gegenüber der Zeitung zurück: "Diese Vorwürfe sind unwahr und haltlos."
Zumwinkel hatte jede Verwicklung in die Abhör-Affäre bei dem Unternehmen bereits bestritten. "Herr Zumwinkel hat keinen persönlichen Auftrag und keinerlei Anweisungen gegeben", sagte sein Sprecher zu Reuters. Die Geschäfte eines Unternehmens führe der Vorstand. "Ein Aufsichtsratvorsitzender kann Mitarbeitern des Unternehmens keine Anweisungen geben", fügte er hinzu. Die angeblichen Datenspeicherungen seien - so es sie gegeben habe - nicht mit dem Einverständnis Zumwinkels erfolgt.
Natürlich hat auch Obermann nichts gewusst, auch wenn die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass er vertuschen wollte. Aber Obermann ist ja nicht angreifbar. Er kann sich auf die Zwangsgebührenzahler bei der GEZ verlassen, die schon dafür sorgen das er öffentlich von allem reingewaschen wird. Maybritt Illner und ihrer neoliberalen Truppe sei dank.
Wenn jemand den real existierenden Neoliberalismus in Deutschland beschreiben möchte, kann er diesen Fall als exemplarisch ansehen. Formal ist von den Verantwortlichen keiner Schuld. Niemand gab einen Befehl. Wozu auch?
Wenn der Chef der Post AG und Aufsichtsratsvorsitzende wohlmöglich mit dem Vorstandsvorsitzenden zusammensitzt und beide dem Mitarbeiter X erklären: "Wissen Sie X, das ist natürlich ein heikles Thema. Muss unter der Decke bleiben. Aber zu unserem Schutz leider unumgänglich. X sie machen das schon. Sind ja ein findiges Kerlchen. X, Sie haben unser Vertrauen. Enttäuschen sie uns nicht. Und. X. Zu keinem ein Wort. Wenn jemand dumme Fragen stellt, verweisen sie auf uns. Bei uns traut sich keiner nachzufragen. X sie sind unser Mann!"
Wahrscheinlich haben die beiden neoliberalen Elitemenschen danach noch bei einem Glas über den dummen Herrn X gelacht. Ein Opferlamm. Dumm wie Stroh. Genauso wahrscheinlich ist der Herr X nach Hause gegangen und war ganz stolz, wollte aber nichts sagen und lechtzte trotzdem nach privater Anerkennung. Vielleicht sah er die Beförderung und das Geld schon vor sich.
Jetzt bekommt er die Härte des Gesetzes zu spüren. Die Richter und Staatsanwälte werden ihn tadelnd ansehen und fragen wie er das nur machen konnte und ihm sagen das er doch wissen gemusst hätte. Wenn er dann auf seine Chefs verweist, dann werden sie ihn hämisch grinsend fragen wo er denn den schriftlichen Auftrag hat und dann wird er gnadenlos verknackt. Schließlich sind wir ein Rechtsstaat. Hier herrscht ein besonderes Recht und eine besondere Ordnung.
An diesem System ist nichts mehr zu reparieren. Es ist ein Totalschaden. Da hilft nur ein Reboot und ein völliger Neuanfang.
Da gehen sie hin die Subventionen an die Familie Mohn
Wie Golem berichtet, versucht Mohn/Bertelsmann geradezu verzweifelt Lycos loszuwerden. Kein Wunder. Es reicht eben nicht Christoph Mohn zu heißen:
Die Geschichte von Lycos ist eben nicht eine Geschichte von Pleiten Pech und Pannen sondern die von der persönlichen Unfähigkeit Christoph Mohns und der Haltung seiner Eltern. Während normale Eltern immer wieder, zumindest solange sie es können für die Fehler ihrer Kinder gerade stehen, herrscht in der Famile Mohn scheinbar neoliberale Verantwortungslosigkeit. Egal was ihr Kind kaputt macht und egal wie viel andere Leute dabei ins Unglück gestürzt werden, sie und ihr Kind sind nicht verantwortlich.
Wenn neues Geld herangeschafft werden muss, dann hat das gefälligst der Steuerzahler zu bezahlen:
Wie ich schon im vorigen Jahr sagte wird der Laden jetzt verramscht. Die Kosten trägt wieder einmal der Steuerzahler, weil die Verluste natürlich abgeschrieben werden. Der Steuerzahler ist die Melkkuh der Mohns. Sie sitzen da wie Parasiten und ernähren sich ohne eigene Arbeit, ohne Verantwortung und ohne Verpflichtung.
Von den gleichen Mohns lässt sich unser Arbeitsminister das neue Arbeitsgesetz schreiben. Damit die arbeitenden Menschen in diesem Land gar keine Rechte mehr haben. Unsere Erziehungsministerin wird das Schulgeldgesetz der Mohns einführen, damit Arme keine Bildung mehr bekommen und den Mohns und ihren Beauftragten nicht widersprechen können, wenn sie die Verwaltung der Städte und Kommunen übernehmen und Ausweise und Führerscheine nur an Mohn genehme und unterwürfige Leute aushändigen.
Das System Mohn kann nur existieren weil es Gemeinnützigkeit gibt, die diese hässliche Stiftung zur Beeinflussung möglich macht und weil das Großkapital keinen gerechten Steueranteil zahlen muss. Mohn/Bertelsmann ist eine echte Gefahr für die Demokratie, aber auch für die gesamte Wirtschaft. Die Familie Mohn muss enteignet, die Stiftung aufgelöst, die leitenden Mitarbeiter und die Beeinflusser sollten mit einem Berufsverbot belegt werden. Das Geld ist zur Schuldentilgung zur verwenden. Denn da hätte es bei gerechten Steuerbedingungen längst hingehört.
Eltern die Fehler ihrer Kinder vorzuhalten ist gemein. Genetik ist oft ein seltsames Spiel und schon seit langen ist bekannt, das auf starke Väter häufig schwache Söhne folgen. Was bei anderen Eltern aber ohne Kommentar und spitze Bemerkung hinzunehmen wäre, sieht ganz anders aus, wenn ein Elternhaus, sich als eigentliche Regierung Deutschlands versteht und Millionen anderer Kinder schon erfolgreich zur Chancenlosigkeit verurteilt hat.
Wer wie die Familie Mohn, der Bertelsmann samt Stiftung und allerlei perfiden und bösartigen Nebenbetrieben gehört, andere Kinder schon durch Studiengebühren und in der Schule durch Nichtdurchlässigkeit behindert, muss sich dann fragen lassen, was die eigenen Kronensöhne denn so taugen.
Die Antwort ist längst gegeben. Nicht viel.
Die Geschichte von Lycos ist eben nicht eine Geschichte von Pleiten Pech und Pannen sondern die von der persönlichen Unfähigkeit Christoph Mohns und der Haltung seiner Eltern. Während normale Eltern immer wieder, zumindest solange sie es können für die Fehler ihrer Kinder gerade stehen, herrscht in der Famile Mohn scheinbar neoliberale Verantwortungslosigkeit. Egal was ihr Kind kaputt macht und egal wie viel andere Leute dabei ins Unglück gestürzt werden, sie und ihr Kind sind nicht verantwortlich.
Wenn neues Geld herangeschafft werden muss, dann hat das gefälligst der Steuerzahler zu bezahlen:
Lycos ist gerettet, weil es Theseus geben wird. Egal welchen Mist Christoph Mohn mit seinem verlustreichen Webportal Lycos Europe auch baut, die Kosten zahlt der Steuerzahler, wie bei allem was aus dem Bereich Mohn/Bertelsmann kommt. Der Verlust für das erste Halbjahr beträgt 7,6 Million Euro und steigert sich damit weiter von Halbjahr zu Halbjahr. Aber keine Sorge. Es passiert schon nichts.
Herr Glos, der sich ja bekanntlich Emails vorlesen lassen muss, weil er entweder zu faul oder zu dumm ist einen Computer zu bedienen, oder vielleicht gar nicht lesen kann, springt in die Bresche. Unsere Kanzlerin hatte ja schon auf Befehl von Mohn/Bertelsmann vor einiger Zeit ein
hochsubventioniertes Leuchtturmprojekt in die Wege geleitet, zu dem Nico Lumma, damals schrieb:
Ich habe auf der Konferenz den Einwand gebracht, den ich hier gerne wiederhole, dass das Theseus-Projekt sehr danach aussieht, dass die Firmen, die die letzten 10 Jahre verpennt haben, jetzt mit Geldern vom Staat versuchen, noch ein klein wenig vom Kuchen abzubekommen. Ich finde es allerdings ziemlich absurd, dass sich hingestellt wird und gesagt wird, eine Index-basierte Volltextsuche wie Google wäre nicht das Problem, daher würde man sich um Ontologien und das semantische Web kümmern, dann aber dafür Subventionen vom Bund braucht und auch noch das Argument "Standort Deutschland" anführt. Ich bin mir sehr sicher, dass der Großteil des Geldes für Koordination, Meetings und Nabelschau draufgehen wird. Wenn Bertelsmann und SAP so vie Geld haben, dann sollen sie es auch selber ausgeben und nicht den Staat um Hilfe ersuchen. Das ist deutsche Subventionskultur, wie man sie kennt.
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Ich würde es einfacher formulieren. Weil die Mohns keine Lust haben, für die offensichtliche Unfähigkeit ihres Sohnes zu profitablen Geschäften, eigenes Geld zu verwenden, muss öffentliches Geld her, dass dann die nächsten Jahre finanziert. Im ersten Schritt, hat unser genialer Technologieminister für diesen offensichtlichen Betrug erst einmal 90 Mio. Euro bereitgestellt, lässt aber anklingen, das da jederzeit auch ein vielfaches abzugreifen ist. Da er nicht versteht um was es da geht, kann man dem Michel Glos auch keinen Vorwurf machen. Er ist einfach nur unfähig.
Wie ich schon im vorigen Jahr sagte wird der Laden jetzt verramscht. Die Kosten trägt wieder einmal der Steuerzahler, weil die Verluste natürlich abgeschrieben werden. Der Steuerzahler ist die Melkkuh der Mohns. Sie sitzen da wie Parasiten und ernähren sich ohne eigene Arbeit, ohne Verantwortung und ohne Verpflichtung.
Von den gleichen Mohns lässt sich unser Arbeitsminister das neue Arbeitsgesetz schreiben. Damit die arbeitenden Menschen in diesem Land gar keine Rechte mehr haben. Unsere Erziehungsministerin wird das Schulgeldgesetz der Mohns einführen, damit Arme keine Bildung mehr bekommen und den Mohns und ihren Beauftragten nicht widersprechen können, wenn sie die Verwaltung der Städte und Kommunen übernehmen und Ausweise und Führerscheine nur an Mohn genehme und unterwürfige Leute aushändigen.
Das System Mohn kann nur existieren weil es Gemeinnützigkeit gibt, die diese hässliche Stiftung zur Beeinflussung möglich macht und weil das Großkapital keinen gerechten Steueranteil zahlen muss. Mohn/Bertelsmann ist eine echte Gefahr für die Demokratie, aber auch für die gesamte Wirtschaft. Die Familie Mohn muss enteignet, die Stiftung aufgelöst, die leitenden Mitarbeiter und die Beeinflusser sollten mit einem Berufsverbot belegt werden. Das Geld ist zur Schuldentilgung zur verwenden. Denn da hätte es bei gerechten Steuerbedingungen längst hingehört.
Natürlich hat der Herr Obermann nichts gewusst
Ich bin zwar nicht sonderlich ansehnlich, aber heute habe ich ein fröhliches Lächeln auf dem Gesicht. Die Telekom ist bei einer Bespitzelungsaktion von Journalisten aufgefallen und die Medien sind formal wütend:
Der "Spiegel" zitiert aus einem Fax der Beratungsfirma, das vor wenigen Wochen bei der Telekom eingegangen sei. Ziel der Spähoperationen "Clipper", "Rheingold" und einiger anderer "Nebenprojekte" sei "die Auswertung mehrerer hunderttausend Festnetz- und Mobilfunk-Verbindungsdatensätze der wichtigsten über die Telekom berichtenden deutschen Journalisten und deren privaten Kontaktpersonen" gewesen. Dies sei bei "mehreren Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmerseite" wiederholt worden "über einen Zeitraum von insgesamt anderthalb Jahren".
Das macht schon Spaß. Nun muss die Journaille so tun, als hätte sie nicht ahnen können dass mit den Daten Schindluder getrieben wird. Dabei war jedem normal denkenden Menschen klar dass die dauernde Abhörwut unsres nach eigenen Angaben nicht vollständig durchgeknallten Innenministers Schäuble auch die Begehrlichkeiten des Großkapitals weckt. Dass es diesmal Manager und Journalisten erwischt hat, ist lustig. Neoliberale kennen eben keine Freundschaft und kein Vertrauen. Schließlich kennen Neoliberale ja sich selbst.
Was machen die Journalisten demnächst nur wenn ihre PayBackkarten mit den Daten ihr privaten Krankenversicherung abgeglichen werden und sie die Lebertransplantation wegen zuviel Suff selber bezahlen müssen. Das Leben ist aber auch gemein.
Es gibt aber noch einen weiteren Satz der mir viel Spaß macht:
Der amtierende Telekom-Chef Rene Obermann versprach am Samstag rückhaltlose Aufklärung und ließ nach eigenen Angaben die Staatsanwaltschaft einschalten. Die dem Unternehmen vorgelegten Vorwürfe beträfen Verbindungsdaten, aber kein Abhören von Gesprächen, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns.
Ist das nicht niedlich. Er hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Na. Da ist sein Persilschein doch schon ausgefüllt. Klarer Freispruch. Ob der Staatsanwalt wohl ganz zufällig Fred Apostel heißt. Vermutlich wird er sich einen neuen Jan Ulrich suchen, den anstelle der wirklich Verantwortlichen hängen kann.
Aber wenn nicht dann ist das auch nicht schlimm. Sehen wir ja an dem Herrn von Pierer. Der hat ja auch nur falsch geparkt, eine Ordnungswidrigkeit begangen, während sene bösen Mitarbeiter vor ihm die milliardenschweren Bestechungen verheimlicht haben. Aber wenigstens kannte von Pierer den Klopapierverbrauch genau.
Ich würde es zudem spannend finden wenn ein Journalist, so ein ganz ein mutiger wenn es solche noch gibt, den Herrn Obermann mal fragt was er denn über "Deep Packet"-Inspektion weiß. Natürlich wird er auch da darauf verweisen, das die Telekomiker das doch nicht tun.
Denn genau wie das Abhören von Gesprächen wurde es ihnen bisher noch nicht nachgewiesen. Aber wenn einer nachfragen sollte, werden wir in der nächsten Maybritt Illner Sendung sehen, das die totale Überwachung des Internet nur zu unserem Schutz dient. Schließlich müssen unsere Mails ja von kundiger Hand Korrektur gelesen werden. Schön wie wir da mit unseren eigenen Gebühren belogen werden.


















