"Vertafelung" Deutschlands ist Ausdruck von Menschenrechtsverletzungen
Verdi erzielt Mindestlöhne im Friseurgewerbe
IW Köln: Wirtschaftsbilanz der Regierung Merkel durchwachsen
Bundesländer: Lobby-Transparenz ungenügend
CSU und der Fall Hoeneß: Das weiß-blaue Steuerparadies
CSU-Chef Seehofer wusste bereits seit Januar vom Fall Hoeneß
CSU muß Druck nachgeben: Fall Mollath bekommt Untersuchungsausschuss
Bayern schafft Studiengebühren ab - aber nicht ganz
Die Energie- und Klimawochenschau
Öffentlich-Rechtliche: Investigativer Journalismus erst nach 23 Uhr
Sächsische Justiz: Der zweite Prozesstag gegen Lothar König
Antiterrordatei lediglich nach Staatsräson gestutzt
Innenminister will Selbstmordattentäter nach Tat verhaften
Bürgerrechte brauchen eine politische Lobby
Krieg als Dauerzustand: Man gewöhnt sich daran
Nach Thilo Sarrazin: SPD hält auch an Heinz Buschkowsky fest
George W. Bush: "Nehme meine Umwelt durch das Malen nun anders wahr"
Zum Glück bauen wir keine Autos
["Aufgelesen und kommentiert 2013-04-25" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2012-10-30
Neuruppin: 30 Prozent mehr Sanktionen als im Vorjahr
Tariflohnentwicklung nur sehr bedingt aussagekräftig
Bundes-SPD übernimmt Renten-Kompromiss ihres NRW-Landesverbands
Bundestag: Die LINKE stellt neun Einzelanträge zur Bewältigung der Altersarmut
Matthias W. Birkwald (LINKE): Beitragssatzsenkung ein vergiftetes Wahlkampfgeschenk
Steinbrück kassierte 1,25 Millionen für 89 Redebeiträge
Hans-Peter Friedrich bei Günther Jauch: "Ein beschämender Auftritt"
Technischer Dienst und BDJ: Eine Geschichte von frappierender Aktualität
Rainer Wendt (CDU) befürwortet rassistisch motivierte Passkontrollen bei Dunkelhäutigen
Die LINKE deckt auf: Bundesregierung will EU-Überwachsungsprojekt CleanIT
Menschenrechte statt Titten
Strom-Exporte größer denn je
Peer Steinbrück, der Kämpfer für soziale Gerechtigkeit ["Aufgelesen und kommentiert 2012-10-30" mehr »]
Tariflohnentwicklung nur sehr bedingt aussagekräftig
Bundes-SPD übernimmt Renten-Kompromiss ihres NRW-Landesverbands
Bundestag: Die LINKE stellt neun Einzelanträge zur Bewältigung der Altersarmut
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Aufgelesen und kommentiert 2012-10-23
Hartz IV-Sanktionen: Die Zeit ist reif, den Klageweg nach Karlsruhe frei zu boxen
Bundesrat genehmigt Hartz-IV-Erhöhung
Rentner müssen mit weiteren Kürzungen rechnen
Die LINKE deckt auf: Rentner erhalten heute 20 Prozent weniger als vor zehn Jahren
Altersarmut: So viele Rentner wie nie brauchen Grundsicherung
Leistung lohnt sich nicht mehr
Reich sein ist auch nicht leicht
EEG und Strompreise: Gabriel macht viel Lärm um wenig
Weimarer Verhältnisse in Griechenland
Länderfinanzausgleich-Reform: CDU will Wettbewerb der Bundesländer
Bundestag: CDU/CSU und FDP lehnen Menschenrechts-Konvention ab
Merkel rechtfertigt Rüstungsexporte als Friedensmittel
Mehr als 100 Neonazis trotz Haftbefehl auf freiem Fuß
Was der "Verfassungsschutz" so alles für linksextrem hält
Beobachtung der LINKEN sofort einstellen und "Verfassungsschutz" auflösen
Aus Langeweile: EU-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin (FDP) besucht EU-Parlament ["Aufgelesen und kommentiert 2012-10-23" mehr »]
Bundesrat genehmigt Hartz-IV-Erhöhung
Rentner müssen mit weiteren Kürzungen rechnen
Die LINKE deckt auf: Rentner erhalten heute 20 Prozent weniger als vor zehn Jahren
Altersarmut: So viele Rentner wie nie brauchen Grundsicherung
Leistung lohnt sich nicht mehr
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Mehr als 100 Neonazis trotz Haftbefehl auf freiem Fuß
Was der "Verfassungsschutz" so alles für linksextrem hält
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Aus Langeweile: EU-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin (FDP) besucht EU-Parlament ["Aufgelesen und kommentiert 2012-10-23" mehr »]
Eigentlich doch anders.. ?
Mich umtreibt in letzter Zeit immer wieder folgende Frage:
Auf welches Niveau der Akzeptanz und Toleranz muss ich mich als Gesprächspartner einlasssen um Menschen- und Bürgerrechte zu wahren? Was habe ich abseits dieser Rechte noch zu berücksichtigen?
Ich hätte dies gern zur öffentlichen Diskussion gestellt und bin gespannt auf einen gehaltvollen Meinungsaustausch :)
Auf welches Niveau der Akzeptanz und Toleranz muss ich mich als Gesprächspartner einlasssen um Menschen- und Bürgerrechte zu wahren? Was habe ich abseits dieser Rechte noch zu berücksichtigen?
Ich hätte dies gern zur öffentlichen Diskussion gestellt und bin gespannt auf einen gehaltvollen Meinungsaustausch :)
Aufgelesen und kommentiert 2012-01-19
Die schleichende Entsolidarisierung
Gedankenspiel in Potsdam: Alle Hartz-IV-Empfänger umsiedeln
Die LINKE deckt auf: Jobcenter sanktionieren auch bei Ablehnung freiwilliger Teilnahme
FDP-Pöstchenversorgung zieht weitere Kreise
CDU/SPD-Verhandlungen geplatzt: Saarland steht vor Neuwahlen
Nach Partei-Jahresauftakt: FDP hält sich für unverzichtbar
Kretschmann ist gegen grüne Vermögensabgabe
Bei Schuldenschnitt: Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Rendite einklagen
Bertelsmann und Roland Berger wollen eigene Ratingagentur gründen
Berliner Hauptbahnhof sechs Jahre nach Neubau sanierungsbedürftig
Schwarz/Gelb beschliesst bundesweite Neonazi-Datei
Dresdner Polizei setzt weiter auf die Auswertung von Handydaten
Solarstrom vom eigenen Dach bald billiger als der eingekaufte Strom vom Versorger
Realityshows: Wie sich Familien vom Privatfernsehen vorführen lassen
Nach Rating-Abwertungen: Euro-Länder suchen günstige Kreditgeber ["Aufgelesen und kommentiert 2012-01-19" mehr »]
Gedankenspiel in Potsdam: Alle Hartz-IV-Empfänger umsiedeln
Die LINKE deckt auf: Jobcenter sanktionieren auch bei Ablehnung freiwilliger Teilnahme
FDP-Pöstchenversorgung zieht weitere Kreise
CDU/SPD-Verhandlungen geplatzt: Saarland steht vor Neuwahlen
Nach Partei-Jahresauftakt: FDP hält sich für unverzichtbar
Kretschmann ist gegen grüne Vermögensabgabe
Bei Schuldenschnitt: Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Rendite einklagen
Bertelsmann und Roland Berger wollen eigene Ratingagentur gründen
Berliner Hauptbahnhof sechs Jahre nach Neubau sanierungsbedürftig
Schwarz/Gelb beschliesst bundesweite Neonazi-Datei
Dresdner Polizei setzt weiter auf die Auswertung von Handydaten
Solarstrom vom eigenen Dach bald billiger als der eingekaufte Strom vom Versorger
Realityshows: Wie sich Familien vom Privatfernsehen vorführen lassen
Nach Rating-Abwertungen: Euro-Länder suchen günstige Kreditgeber ["Aufgelesen und kommentiert 2012-01-19" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2011-10-25
Zwei Jahre Schwarz/Gelb: Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung
Jobcenter verweigert depressiven Menschen die Unterstützung
Das ständige Märchen vom deutschen Konsumboom
Statistikamt Eurostat: 2010 stieg Neuverschuldung der Euro-Zone um 700 Mrd. Euro
Wie weiter in Griechenland?
Europas Betriebssystem ist die Demokratie, nicht der Euro
Steht Hans-Peter Uhl (CSU) noch auf dem Boden unseres Grundgesetzes?
Münchens "linke Szene" und die rechtswidrige Datensammelwut der V-Leute
Berliner Abgeordnetenhaus: FDP will Büros nicht für Piratenpartei räumen
Berliner Piraten planen Server in Island
EU-Kommissar Oettinger (CDU): "Handlanger der Atomlobby"
SPD braucht ein Programm statt Personaldebatten
Gaddafi: Lebend festgenommen und mit aufgesetzten Kopfschuss hingerichtet
Volker Pispers: Schwarz/Gelbe Chaostruppe ["Aufgelesen und kommentiert 2011-10-25" mehr »]
Jobcenter verweigert depressiven Menschen die Unterstützung
Das ständige Märchen vom deutschen Konsumboom
Statistikamt Eurostat: 2010 stieg Neuverschuldung der Euro-Zone um 700 Mrd. Euro
Wie weiter in Griechenland?
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Steht Hans-Peter Uhl (CSU) noch auf dem Boden unseres Grundgesetzes?
Münchens "linke Szene" und die rechtswidrige Datensammelwut der V-Leute
Berliner Abgeordnetenhaus: FDP will Büros nicht für Piratenpartei räumen
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EU-Kommissar Oettinger (CDU): "Handlanger der Atomlobby"
SPD braucht ein Programm statt Personaldebatten
Gaddafi: Lebend festgenommen und mit aufgesetzten Kopfschuss hingerichtet
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Aufgelesen und kommentiert 2011-10-12
Meine Hartz-IV-Familie
Einmal arm, immer arm
17 neue Milliardäre in Deutschland - Krise? Welche Krise?
Finanzkrise: Deutsche Bürger zahlen am meisten für die Banken
Muss die LINKE die Gewerkschaften zum Occupy-Protest tragen?
Steht endlich auf und empört euch
Fluglotsen: Monopolkommissionschef Justus Haucap fordert Streikverbot
Der Staatstrojaner frisst die Grundrechte auf
Trojaner-Hersteller DigiTask beliefert etliche Behörden und Bundesländer
Antiviren-Software schützt nicht vor Staatstrojaner
Libyen: Wirtschaftsminister Rösler (FDP) meldet deutsche Ansprüche an
Afghanistans Foltergefängnisse: Die Hölle in Abteilung 90
Fragwürdige Erdgasförderung: Wenn das Trinkwasser brennt
Die wahren Piraten ["Aufgelesen und kommentiert 2011-10-12" mehr »]
Einmal arm, immer arm
17 neue Milliardäre in Deutschland - Krise? Welche Krise?
Finanzkrise: Deutsche Bürger zahlen am meisten für die Banken
Muss die LINKE die Gewerkschaften zum Occupy-Protest tragen?
Steht endlich auf und empört euch
Fluglotsen: Monopolkommissionschef Justus Haucap fordert Streikverbot
Der Staatstrojaner frisst die Grundrechte auf
Trojaner-Hersteller DigiTask beliefert etliche Behörden und Bundesländer
Antiviren-Software schützt nicht vor Staatstrojaner
Libyen: Wirtschaftsminister Rösler (FDP) meldet deutsche Ansprüche an
Afghanistans Foltergefängnisse: Die Hölle in Abteilung 90
Fragwürdige Erdgasförderung: Wenn das Trinkwasser brennt
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Aufgelesen und kommentiert 2011-08-30
Bildungspaket: Warum Betroffene monatelang warten müssen
Regierungskommission Altersarmut nimmt erstmals seit 2009 seine Arbeit auf
Lohndumping mit Hilfe von Werkverträgen
Paketzusteller: Hermes weiterhin mit Dumpinglöhnen
Gute Arbeit ist ein Menschenrecht
Kinderarbeit in Dresden: Die Einen-halben-Euro-Jobber
Niedriglohn als angebliches Sprungbrett
Die fabelhafte Welt der EU-Beamten
Netzpolitiker der SPD plädieren für Vorratsdatenspeicherung
Brandbrief: Bankenaufseher fordern schnellere Banken-Kapitalspritzen
NATO nimmt Gaddafis letzte Verstecke unter Beschuss
EU subventioniert Massentierhaltung mit 1 Milliarde Euro jährlich
Erneuerbare liefern bereits mehr als 20 Prozent des Stroms
15 Cent pro Kilowattstunde: Solarstrom viel billiger als gedacht
Stimmen zum "Fall Westerwelle" ["Aufgelesen und kommentiert 2011-08-30" mehr »]
Regierungskommission Altersarmut nimmt erstmals seit 2009 seine Arbeit auf
Lohndumping mit Hilfe von Werkverträgen
Paketzusteller: Hermes weiterhin mit Dumpinglöhnen
Gute Arbeit ist ein Menschenrecht
Kinderarbeit in Dresden: Die Einen-halben-Euro-Jobber
Niedriglohn als angebliches Sprungbrett
Die fabelhafte Welt der EU-Beamten
Netzpolitiker der SPD plädieren für Vorratsdatenspeicherung
Brandbrief: Bankenaufseher fordern schnellere Banken-Kapitalspritzen
NATO nimmt Gaddafis letzte Verstecke unter Beschuss
EU subventioniert Massentierhaltung mit 1 Milliarde Euro jährlich
Erneuerbare liefern bereits mehr als 20 Prozent des Stroms
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Stempellied - Aus gegebenen Anlass ständig zu wiederholen
Was 1929 aktuell war ist heute aktueller denn je. Die Situation der Arbeitslosen ist vielleicht sogar schon schlimmer. Heute singt niemand mehr. Die Menschen haben keine Lieder und keine Hoffnung mehr. ["Stempellied - Aus gegebenen Anlass ständig zu wiederholen" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2011-02-08
Verfassungsgemäße Regelsätze: Wenn die Hartz-Reform scheitert
Die traurige Wahrheit hinter dem "Jobwunder"
EU-Vergleich: Mindestlöhne nun in 20 von 27 Mitgliedstaaten
Fortgesetzter Sozialabbau in Deutschland
Stephane Hessels "Empört Euch!" erscheint auf Deutsch
Riskante Zinswetten vor Gericht: Deutsche Bank droht schwere Schlappe
Bundesbank fordert Verhaltenskodex für ultraschnellen Börsenhandel
Landesbanken: Keine Haftung trotz Milliarden-Schuld
Guttenbergs Bundeswehrreform: Überzählige Beschäftigte einfach in neue Behörde schieben
Karl Lauterbach (SPD) fordert drastische Geldstrafen gegen Ärzte
Maschmeyer/AWD-Doku - jetzt noch schärfer!
Unterirdische Gasvorkommen: Atommülllager Gorleben ist undicht
Genf-Reise abgesagt: Kein Folterpräsident Bush in der Stadt der Menschenrechte
Buchtitel von Ursula Sarrazin geleakt ["Aufgelesen und kommentiert 2011-02-08" mehr »]
Die traurige Wahrheit hinter dem "Jobwunder"
EU-Vergleich: Mindestlöhne nun in 20 von 27 Mitgliedstaaten
Fortgesetzter Sozialabbau in Deutschland
Stephane Hessels "Empört Euch!" erscheint auf Deutsch
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Landesbanken: Keine Haftung trotz Milliarden-Schuld
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Karl Lauterbach (SPD) fordert drastische Geldstrafen gegen Ärzte
Maschmeyer/AWD-Doku - jetzt noch schärfer!
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Genf-Reise abgesagt: Kein Folterpräsident Bush in der Stadt der Menschenrechte
Buchtitel von Ursula Sarrazin geleakt ["Aufgelesen und kommentiert 2011-02-08" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29
Arbeitslosenstatistik Juli 2010: Weiterhin über 7,7 Millionen Leistungsempfänger
Die LINKE deckt auf: Jede dritte Stelle wird mit Leiharbeitern besetzt
31 Prozent der 1,3 Millionen Alleinerziehenden haben weniger als 1.100 Euro
Jeder Neunte verdient weniger als 800 Euro im Monat
Azubis im Hotel: Immer schön lächeln trotz täglicher Schikane
Gedämpfte Prognose: DIW rechnet mit Konjunkturabkühlung
Ein kleiner Rundgang durch unsere Qualitätspresse
Hamburger Bürgerbegehren: Warum in Deutschland immer dieselben gewinnen
Bundesverfassungsgericht: Kosten für Arbeitszimmer wieder leichter absetzbar
Arbeitszeitverkürzung half gegen Entlassungen
Bundeswehreinsatz in Afghanistan steht auch rechtlich tönernen Füßen
Vereinte Nationen erklären Wasser zum Menschenrecht
Seite an Seite mit der Bankenlobby bringt Schwarz/Gelb eine EU-Finanzregulierung zu Fall
Nach politisch befohlener Löschung: Tagesschau-Archiv 1999-2010 in Tauschbörse aufgetaucht
Trotz Sicherheitsbedenken: Trauerfeier in Duisburg soll unter allen Umständen stattfinden
Video: Georg Schramm, Mitternachtsspitzen Juli 2010 ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29" mehr »]
Die LINKE deckt auf: Jede dritte Stelle wird mit Leiharbeitern besetzt
31 Prozent der 1,3 Millionen Alleinerziehenden haben weniger als 1.100 Euro
Jeder Neunte verdient weniger als 800 Euro im Monat
Azubis im Hotel: Immer schön lächeln trotz täglicher Schikane
Gedämpfte Prognose: DIW rechnet mit Konjunkturabkühlung
Ein kleiner Rundgang durch unsere Qualitätspresse
Hamburger Bürgerbegehren: Warum in Deutschland immer dieselben gewinnen
Bundesverfassungsgericht: Kosten für Arbeitszimmer wieder leichter absetzbar
Arbeitszeitverkürzung half gegen Entlassungen
Bundeswehreinsatz in Afghanistan steht auch rechtlich tönernen Füßen
Vereinte Nationen erklären Wasser zum Menschenrecht
Seite an Seite mit der Bankenlobby bringt Schwarz/Gelb eine EU-Finanzregulierung zu Fall
Nach politisch befohlener Löschung: Tagesschau-Archiv 1999-2010 in Tauschbörse aufgetaucht
Trotz Sicherheitsbedenken: Trauerfeier in Duisburg soll unter allen Umständen stattfinden
Video: Georg Schramm, Mitternachtsspitzen Juli 2010 ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29" mehr »]
Roland Berger Preis für Menschenwürde
Es gibt Worte die bekommt man nicht in einen Satz, egal wie viel Mühe man sich gibt. Die Unternehmensberatung Roland Berger mitsamt ihrem Chef und der Begriff Menschenwürde sind solche Worte. Roland Berger hat sein Geld immer damit verdient die Würde anderer Menschen zu brechen, sie zu entlassen, zu quälen oder für unwert zu erklären.
Noch besser aber wird es wenn ausgerechnet Helmut Kohl eine solchen Preis bekommt, von dem wir bis heute nicht wissen, wer ihn mit Parteispenden bestochen hat und was diejenigen dafür vom deutschen Steuerzahler bekommen. Am schönsten aber ist es wenn Roland Koch den Preis an Stelle von Helmut Kohl entgegen nimmt, der wahrscheinlich den Begriff Menschenwürde gar nicht kennt. ["Roland Berger Preis für Menschenwürde" mehr »]
EU-Recht ermöglicht die Todesstrafe !!!
Liebe LeserInnen und Leser !
Als ich bereits im Jahre 2007 und 2008 eine aus neun Teilen bestehende Artikelserie zum Vertragswerk des Reformvertrages von Lissabon veröffentlichte (damals noch bei Radio Utopie) erntete ich einerseits Hohngelächter für die Behauptung, dass die Einführung der Todesstrafe im Lissabon-Vertrag steht und andererseits Zweifel, ob ich noch bei klarem Verstand sei. Dank meines Artikels über die vorsätzliche Desinformation der 'öffentlich-rechtlichen Medien' wurde mir in einem Leserbrief ein interessanter Link übermittelt, den ich hier gerne veröffentlichen möchte.
Selbst Frau Merkel, die einmal darauf angesprochen wurde liess durch ihre damalige Pressesprecherin verkünden, dass dies gar nicht im Vertrag stehen würde - vielleicht hat auch sie (so wie alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages) das Vertragswerk gar nicht gelesen, bevor alle diesem Vertragswerk zugestimmt hatten !
Vielleicht erinnern sie sich noch: Am Morgen vor der Abstimmung im Deutschen Bundestag
Vielleicht bleibt den Zweiflern und den Ignoranten das Lachen nun endgültig im Halse stecken, denn der Artikel ist im oberen Teil ein Auszug eines Interviews des renommierten Wirtschaftsblatts 'Focus-Money', das nicht nur von den MitverursacherInnen der Wirtschaftskrise eifrig gelesen wird. Es könnte aber auch sein, dass gerade eben diese Leserklientel gar nichts gegen diese Passagen geltenden EU-Rechts einzuwenden hat - doch lesen Sie selbst...
Nein zur EU-Todesstrafe
Der Vertrag von Lissabon ermöglicht die Todesstrafe und das staatliche Töten !
Ein Interview mit Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
Oliver Janich, «Focus-Money»: Herr Professor Schachtschneider, laut ihrer Klageschrift gegen den EU-Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht ermöglicht der Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe und das Töten von Menschen. Das klingt ungeheuerlich. Worauf gründet sich Ihre Argumentation?
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: Die Grundrechtecharta ermöglicht ausdrücklich in den aufgenommenen «Erläuterungen» und deren «Negativdefinitionen» zu den Grundrechten, entgegen der durch das Menschenwürdeprinzip gebotenen Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland (Art. 102 Grundgesetz), Österreich und anderswo, die Wiedereinführung der Todesstrafe im Kriegsfall oder bei unmittelbar drohender Kriegsgefahr, aber auch die Tötung von Menschen, um einen Aufstand oder einen Aufruhr niederzuschlagen.
Aber verbietet die Charta nicht die Todesstrafe?
Massgeblich dafür ist nicht Art. 2 Abs. 2 der Charta, der die Verurteilung zur Todesstrafe und die Hinrichtung verbietet, sondern die in das Vertragswerk aufgenommene Erklärung zu diesem Artikel, die aus der Menschenrechtskonvention von 1950 stammt. Nach Art. 6 Abs. 1 und Abs. 3 EU-Vertrag (EUV) in der Lissabonner Fassung werden die Rechte, Freiheiten und Grundsätze der Charta gemäss den allgemeinen Bestimmungen von Titel VII der Charta, in dem die Auslegung und Anwendung derselben geregelt ist, und unter gebührender Berücksichtigung der in der Charta angeführten «Erläuterungen», in denen die Quellen dieser Bestimmungen angegeben sind, ausgelegt.
Warum so umständlich?
Eben um diese Tatsache zu verschleiern. Den Abgeordneten wird ja nur der ohnehin schwer verständliche und viel zu lange Vertragstext vorgelegt.
Aber ist es nun eindeutig, dass das Töten von Menschen erlaubt ist, wenn der Vertrag in Kraft tritt?
Ja, die Grundrechtecharta wurde 2000 in Nizza deklariert. Aber da nicht alle Länder einverstanden waren, war sie bisher nicht völkerrechtlich verbindlich. Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird auch die Grundrechtecharta verbindlich.
Aber die entsprechende Passage steht ja nur in den Erläuterungen …
Diese sind nach Art. 52 Abs. 3 und 7 der Grundrechtecharta verbindlich. Sie können die entsprechende Erklärung der Erläuterung im Amtsblatt der Europäischen Union nachlesen. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Ausserdem: Wozu sollte man das reinschreiben, wenn man es nicht haben will?
Hat das Bundesverfassungsgericht Ihrer Interpretation mit der Anerkennung des Lissabon-Vertrags nicht eine Absage erteilt?
Überhaupt nicht. Es hat sich zu der Frage gar nicht geäussert.
Ist das üblich?
Das ist sogar der Normalfall. Wenn sich das Bundesverfassungsgericht eines Problems nicht annehmen will, äussert es sich einfach nicht dazu.
Ist das rechtlich möglich?
Das ist rechtlich mehr als bedenklich, aber Praxis.
Die Todesstrafe kann laut Erläuterung im Fall eines Krieges oder einer Kriegsgefahr eingeführt werden. Ein sehr theoretischer Fall.
Wirklich? Befinden wir uns nicht in Afghanistan im Krieg? Wer definiert den Krieg? Was ist eine Kriegsgefahr? Was war mit dem Jugoslawien-Krieg?
Aber ist es nicht normal, dass in Kriegen und Kriegszeiten zum Beispiel Deserteure hingerichtet werden?
In Diktaturen schon.
Noch beängstigender ist, dass ohne Gesetz und ohne richterlichen Beschluss bei Aufstand und Aufruhr getötet werden darf. Wer definiert das?
Eben. Nach meiner Meinung könnten die Montags-Demonstrationen in Leipzig als Aufruhr definiert werden, wie praktisch jede nicht genehmigte Demonstration. Oder nehmen Sie die Krawalle in Griechenland oder kürzlich die Demonstrationen in Köln und Hamburg. Sie brauchen ja nur ein paar «Autonome», die Steine schmeissen.
Es gibt Politiker und Juristen, die argumentieren, dass die Grundrechte eines Landes durch den EU-Vertrag nur verbessert, aber nicht verschlechtert werden können.
Die Grundrechtecharta der Europäischen Union (GrCh) enthält keinen Vorrang oder Vorbehalt der nationalen Grundrechte oder ein grundrechtliches Günstigkeitsprinzip. Wer das behauptet, beweist seine Unkenntnis des Gemeinschaftsrechts.
Wie das?
Dort wird mit dem Art. 53 der Grundrechte-charta argumentiert. Aber genau der gibt das nicht her. Dort heisst es: «Keine Bestimmung dieser Charta ist als Einschränkung oder Verletzung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auszulegen, die in dem jeweiligen Anwendungsbereich […] sowie durch die Verfassungen der Mitgliedstaaten anerkannt werden.» Wesentlich ist der Passus «in dem jeweiligen Anwendungsbereich». Wenn nämlich Gemeinschaftsrecht anzuwenden ist, sind die Grundrechte der Europäischen Union massgeblich (Art. 51 Abs. 1 GrCh), wenn nationales Recht anzuwenden ist, die nationalen Grundrechte. Beide Grundrechtetexte sind niemals gleichzeitig anzuwenden.
Aber der Europäische Gerichtshof könnte doch feststellen, dass in diesem Fall das nationale Recht Vorrang hat.
Genau das hat der EuGH noch nie getan. Er fühlt sich immer zuständig. Ausserdem ist das Verbot der Todesstrafe kein Grundrecht. Insofern zieht das Argument, die Grundrechte dürfen nicht verschlechtert werden, nicht.
Ein anderes Argument aus Kreisen der EU-Kommission lautet, der Passus wäre drin, um auch Staaten wie die Türkei aufnehmen zu können.
Das ist doch grotesk. Als Gemeinschaft müssten wir doch sagen, wir nehmen keine Länder auf, in denen Menschen getötet werden dürfen, und nicht umgekehrt.
Ist den Politikern denn bewusst, was sie da beschliessen?
Vielleicht nicht allen. Mindestens aber der CDU/CSU-Fraktion. Ich habe extra eine nur fünfseitige Zusammenfassung meiner Klage verteilen lassen, damit die Abgeordneten nicht zu viel lesen müssen. Auch der SPD dürfte die Problematik bekannt sein, weil einer ihrer Abgeordneten, nämlich Professor Meyer, in Nizza versucht hat, die Regelungen zu verhindern.
Können Sie sich einen Grund vorstellen, warum so etwas beschlossen wird?
Offensichtlich rechnen die Regierungen mit Aufruhr. Die Skepsis gegenüber den Regierungen und dem Apparat der EU wird immer grösser. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft den Druck auf die Bevölkerung.
Also will man sie niederschiessen dürfen?
So sieht es aus.
Was kann man dagegen tun?
Meiner Meinung nach berechtigt das EU-Vertragswerk, auch weil damit die Demokratie ausgehöhlt ist, zum Widerstand.
Welche Form von Widerstand meinen Sie?
Zum Beispiel Demonstrationen und alle Formen des öffentlichen Widerspruchs, der Weg Gandhis.
… die dann als Aufruhr gedeutet werden können. Das klingt nach diktatorischen Verhältnissen.
Das Wort Diktatur ist fachlich schief, aber sehr gebräuchlich. Der Begriff ist seit der Römischen Republik als befristete Notstandsverfassung definiert. Ich würde eher von Despotie, die zur Tyrannis ausarten kann, sprechen. Im übrigen: Wenn im Oktober die Iren dem Vertrag von Lissabon zustimmen, ist die Abschaffung der Todesstrafe beseitigt.
Quelle: Focus-Money 35/2009 vom 19.8.2009
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Artikel 2 der Charta der Grundrechte – Recht auf Leben
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.
2. Niemand darf zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden.
Quelle: Charta der Grundrechte der Europäischen Union in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/1
Erläuterung zu Artikel 2 – Recht auf Leben
1. Absatz dieses Artikels basiert auf Artikel 2 Absatz 1 Satz 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), der wie folgt lautet:
«1. Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt [...]».
2. Satz 2 der genannten Vorschrift, der die Todesstrafe zum Gegenstand hatte, ist durch das Inkrafttreten des Protokolls Nr. 6 zur EMRK hinfällig geworden, dessen Artikel 1 wie folgt lautet:
«Die Todesstrafe ist abgeschafft. Niemand darf zu dieser Strafe verurteilt oder hingerichtet werden.»
Auf dieser Vorschrift beruht Artikel 2 Absatz 2 der Charta.
3. Die Bestimmungen des Artikels 2 der Charta entsprechen den Bestimmungen der genannten Artikel der EMRK und des Zusatzprotokolls. Sie haben nach Artikel 52 Absatz 3 der Charta die gleiche Bedeutung und Tragweite. So müssen die in der EMRK enthaltenen «Negativdefinitionen» auch als Teil der Charta betrachtet werden:
a) a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK:
«Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
b) jemanden rechtmässig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmässig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen.»
b) b) Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK:
«Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden [...]».
Quelle: Erläuterungen zur Charta der Grundrechte in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/17
Artikel 52 der Charta der GrundrechteTragweite und Auslegung der Rechte und Grundsätze
[…]
(3) Soweit diese Charta Rechte enthält, die den durch die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten garantierten Rechten entsprechen, haben sie die gleiche Bedeutung und Tragweite, wie sie ihnen in der genannten Konvention verliehen wird. Diese Bestimmung steht dem nicht entgegen, dass das Recht der Union einen weitergehenden Schutz gewährt.
[…]
(7) Die Erläuterungen, die als Anleitung für die Auslegung dieser Charta verfasst wurden, sind von den Gerichten der Union und der Mitgliedsstaaten gebührend zu berücksichtigen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Abdruck erschien am 31.08.2009 in der Ausgabe Nr. 35 der Zeitschrift 'Zeit-Fragen', Redaktion und Verlag, Postfach, CH-8044 Zürich
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
-CK-
Als ich bereits im Jahre 2007 und 2008 eine aus neun Teilen bestehende Artikelserie zum Vertragswerk des Reformvertrages von Lissabon veröffentlichte (damals noch bei Radio Utopie) erntete ich einerseits Hohngelächter für die Behauptung, dass die Einführung der Todesstrafe im Lissabon-Vertrag steht und andererseits Zweifel, ob ich noch bei klarem Verstand sei. Dank meines Artikels über die vorsätzliche Desinformation der 'öffentlich-rechtlichen Medien' wurde mir in einem Leserbrief ein interessanter Link übermittelt, den ich hier gerne veröffentlichen möchte.
Selbst Frau Merkel, die einmal darauf angesprochen wurde liess durch ihre damalige Pressesprecherin verkünden, dass dies gar nicht im Vertrag stehen würde - vielleicht hat auch sie (so wie alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages) das Vertragswerk gar nicht gelesen, bevor alle diesem Vertragswerk zugestimmt hatten !
Vielleicht erinnern sie sich noch: Am Morgen vor der Abstimmung im Deutschen Bundestag
Vielleicht bleibt den Zweiflern und den Ignoranten das Lachen nun endgültig im Halse stecken, denn der Artikel ist im oberen Teil ein Auszug eines Interviews des renommierten Wirtschaftsblatts 'Focus-Money', das nicht nur von den MitverursacherInnen der Wirtschaftskrise eifrig gelesen wird. Es könnte aber auch sein, dass gerade eben diese Leserklientel gar nichts gegen diese Passagen geltenden EU-Rechts einzuwenden hat - doch lesen Sie selbst...
Nein zur EU-Todesstrafe
Der Vertrag von Lissabon ermöglicht die Todesstrafe und das staatliche Töten !
Ein Interview mit Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
Oliver Janich, «Focus-Money»: Herr Professor Schachtschneider, laut ihrer Klageschrift gegen den EU-Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht ermöglicht der Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe und das Töten von Menschen. Das klingt ungeheuerlich. Worauf gründet sich Ihre Argumentation?
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: Die Grundrechtecharta ermöglicht ausdrücklich in den aufgenommenen «Erläuterungen» und deren «Negativdefinitionen» zu den Grundrechten, entgegen der durch das Menschenwürdeprinzip gebotenen Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland (Art. 102 Grundgesetz), Österreich und anderswo, die Wiedereinführung der Todesstrafe im Kriegsfall oder bei unmittelbar drohender Kriegsgefahr, aber auch die Tötung von Menschen, um einen Aufstand oder einen Aufruhr niederzuschlagen.
Aber verbietet die Charta nicht die Todesstrafe?
Massgeblich dafür ist nicht Art. 2 Abs. 2 der Charta, der die Verurteilung zur Todesstrafe und die Hinrichtung verbietet, sondern die in das Vertragswerk aufgenommene Erklärung zu diesem Artikel, die aus der Menschenrechtskonvention von 1950 stammt. Nach Art. 6 Abs. 1 und Abs. 3 EU-Vertrag (EUV) in der Lissabonner Fassung werden die Rechte, Freiheiten und Grundsätze der Charta gemäss den allgemeinen Bestimmungen von Titel VII der Charta, in dem die Auslegung und Anwendung derselben geregelt ist, und unter gebührender Berücksichtigung der in der Charta angeführten «Erläuterungen», in denen die Quellen dieser Bestimmungen angegeben sind, ausgelegt.
Warum so umständlich?
Eben um diese Tatsache zu verschleiern. Den Abgeordneten wird ja nur der ohnehin schwer verständliche und viel zu lange Vertragstext vorgelegt.
Aber ist es nun eindeutig, dass das Töten von Menschen erlaubt ist, wenn der Vertrag in Kraft tritt?
Ja, die Grundrechtecharta wurde 2000 in Nizza deklariert. Aber da nicht alle Länder einverstanden waren, war sie bisher nicht völkerrechtlich verbindlich. Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird auch die Grundrechtecharta verbindlich.
Aber die entsprechende Passage steht ja nur in den Erläuterungen …
Diese sind nach Art. 52 Abs. 3 und 7 der Grundrechtecharta verbindlich. Sie können die entsprechende Erklärung der Erläuterung im Amtsblatt der Europäischen Union nachlesen. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Ausserdem: Wozu sollte man das reinschreiben, wenn man es nicht haben will?
Hat das Bundesverfassungsgericht Ihrer Interpretation mit der Anerkennung des Lissabon-Vertrags nicht eine Absage erteilt?
Überhaupt nicht. Es hat sich zu der Frage gar nicht geäussert.
Ist das üblich?
Das ist sogar der Normalfall. Wenn sich das Bundesverfassungsgericht eines Problems nicht annehmen will, äussert es sich einfach nicht dazu.
Ist das rechtlich möglich?
Das ist rechtlich mehr als bedenklich, aber Praxis.
Die Todesstrafe kann laut Erläuterung im Fall eines Krieges oder einer Kriegsgefahr eingeführt werden. Ein sehr theoretischer Fall.
Wirklich? Befinden wir uns nicht in Afghanistan im Krieg? Wer definiert den Krieg? Was ist eine Kriegsgefahr? Was war mit dem Jugoslawien-Krieg?
Aber ist es nicht normal, dass in Kriegen und Kriegszeiten zum Beispiel Deserteure hingerichtet werden?
In Diktaturen schon.
Noch beängstigender ist, dass ohne Gesetz und ohne richterlichen Beschluss bei Aufstand und Aufruhr getötet werden darf. Wer definiert das?
Eben. Nach meiner Meinung könnten die Montags-Demonstrationen in Leipzig als Aufruhr definiert werden, wie praktisch jede nicht genehmigte Demonstration. Oder nehmen Sie die Krawalle in Griechenland oder kürzlich die Demonstrationen in Köln und Hamburg. Sie brauchen ja nur ein paar «Autonome», die Steine schmeissen.
Es gibt Politiker und Juristen, die argumentieren, dass die Grundrechte eines Landes durch den EU-Vertrag nur verbessert, aber nicht verschlechtert werden können.
Die Grundrechtecharta der Europäischen Union (GrCh) enthält keinen Vorrang oder Vorbehalt der nationalen Grundrechte oder ein grundrechtliches Günstigkeitsprinzip. Wer das behauptet, beweist seine Unkenntnis des Gemeinschaftsrechts.
Wie das?
Dort wird mit dem Art. 53 der Grundrechte-charta argumentiert. Aber genau der gibt das nicht her. Dort heisst es: «Keine Bestimmung dieser Charta ist als Einschränkung oder Verletzung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auszulegen, die in dem jeweiligen Anwendungsbereich […] sowie durch die Verfassungen der Mitgliedstaaten anerkannt werden.» Wesentlich ist der Passus «in dem jeweiligen Anwendungsbereich». Wenn nämlich Gemeinschaftsrecht anzuwenden ist, sind die Grundrechte der Europäischen Union massgeblich (Art. 51 Abs. 1 GrCh), wenn nationales Recht anzuwenden ist, die nationalen Grundrechte. Beide Grundrechtetexte sind niemals gleichzeitig anzuwenden.
Aber der Europäische Gerichtshof könnte doch feststellen, dass in diesem Fall das nationale Recht Vorrang hat.
Genau das hat der EuGH noch nie getan. Er fühlt sich immer zuständig. Ausserdem ist das Verbot der Todesstrafe kein Grundrecht. Insofern zieht das Argument, die Grundrechte dürfen nicht verschlechtert werden, nicht.
Ein anderes Argument aus Kreisen der EU-Kommission lautet, der Passus wäre drin, um auch Staaten wie die Türkei aufnehmen zu können.
Das ist doch grotesk. Als Gemeinschaft müssten wir doch sagen, wir nehmen keine Länder auf, in denen Menschen getötet werden dürfen, und nicht umgekehrt.
Ist den Politikern denn bewusst, was sie da beschliessen?
Vielleicht nicht allen. Mindestens aber der CDU/CSU-Fraktion. Ich habe extra eine nur fünfseitige Zusammenfassung meiner Klage verteilen lassen, damit die Abgeordneten nicht zu viel lesen müssen. Auch der SPD dürfte die Problematik bekannt sein, weil einer ihrer Abgeordneten, nämlich Professor Meyer, in Nizza versucht hat, die Regelungen zu verhindern.
Können Sie sich einen Grund vorstellen, warum so etwas beschlossen wird?
Offensichtlich rechnen die Regierungen mit Aufruhr. Die Skepsis gegenüber den Regierungen und dem Apparat der EU wird immer grösser. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft den Druck auf die Bevölkerung.
Also will man sie niederschiessen dürfen?
So sieht es aus.
Was kann man dagegen tun?
Meiner Meinung nach berechtigt das EU-Vertragswerk, auch weil damit die Demokratie ausgehöhlt ist, zum Widerstand.
Welche Form von Widerstand meinen Sie?
Zum Beispiel Demonstrationen und alle Formen des öffentlichen Widerspruchs, der Weg Gandhis.
… die dann als Aufruhr gedeutet werden können. Das klingt nach diktatorischen Verhältnissen.
Das Wort Diktatur ist fachlich schief, aber sehr gebräuchlich. Der Begriff ist seit der Römischen Republik als befristete Notstandsverfassung definiert. Ich würde eher von Despotie, die zur Tyrannis ausarten kann, sprechen. Im übrigen: Wenn im Oktober die Iren dem Vertrag von Lissabon zustimmen, ist die Abschaffung der Todesstrafe beseitigt.
Quelle: Focus-Money 35/2009 vom 19.8.2009
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Artikel 2 der Charta der Grundrechte – Recht auf Leben
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.
2. Niemand darf zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden.
Quelle: Charta der Grundrechte der Europäischen Union in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/1
Erläuterung zu Artikel 2 – Recht auf Leben
1. Absatz dieses Artikels basiert auf Artikel 2 Absatz 1 Satz 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), der wie folgt lautet:
«1. Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt [...]».
2. Satz 2 der genannten Vorschrift, der die Todesstrafe zum Gegenstand hatte, ist durch das Inkrafttreten des Protokolls Nr. 6 zur EMRK hinfällig geworden, dessen Artikel 1 wie folgt lautet:
«Die Todesstrafe ist abgeschafft. Niemand darf zu dieser Strafe verurteilt oder hingerichtet werden.»
Auf dieser Vorschrift beruht Artikel 2 Absatz 2 der Charta.
3. Die Bestimmungen des Artikels 2 der Charta entsprechen den Bestimmungen der genannten Artikel der EMRK und des Zusatzprotokolls. Sie haben nach Artikel 52 Absatz 3 der Charta die gleiche Bedeutung und Tragweite. So müssen die in der EMRK enthaltenen «Negativdefinitionen» auch als Teil der Charta betrachtet werden:
a) a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK:
«Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
b) jemanden rechtmässig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmässig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen.»
b) b) Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK:
«Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden [...]».
Quelle: Erläuterungen zur Charta der Grundrechte in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/17
Artikel 52 der Charta der GrundrechteTragweite und Auslegung der Rechte und Grundsätze
[…]
(3) Soweit diese Charta Rechte enthält, die den durch die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten garantierten Rechten entsprechen, haben sie die gleiche Bedeutung und Tragweite, wie sie ihnen in der genannten Konvention verliehen wird. Diese Bestimmung steht dem nicht entgegen, dass das Recht der Union einen weitergehenden Schutz gewährt.
[…]
(7) Die Erläuterungen, die als Anleitung für die Auslegung dieser Charta verfasst wurden, sind von den Gerichten der Union und der Mitgliedsstaaten gebührend zu berücksichtigen.
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Der Abdruck erschien am 31.08.2009 in der Ausgabe Nr. 35 der Zeitschrift 'Zeit-Fragen', Redaktion und Verlag, Postfach, CH-8044 Zürich
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-CK-
braunes käse-baguette
Auf die für mich wirklich lesenswerte Site: jakester express fand ich den folgenden klasse analysierten Beitrag, zum Thema: "Braune Fäkalien überschwemmen Europa"


Gerade hatten wir den Geert mit seinem Hunde/Kopftuchsteuer-verschmutztem Strassenbild
Jetzt kommt der sozialdemokratische Amsterdamer Buergermeister Job Cohen mit dem inzwischen schon allgemein Europaeisch installierten 'War on Kopftuch/Burka' und "will Frauen, die wegen ihres Schleiers keinen Job finden, das Recht auf Arbeitslosengeld verweigern."
"Die Idee des Amsterdamer Bürgermeister stößt auf breite Zustimmung in den Niederlanden" und "finde breite parlamentarische Unterstützung, ..." ["braunes käse-baguette" mehr »]


Gerade hatten wir den Geert mit seinem Hunde/Kopftuchsteuer-verschmutztem Strassenbild
Jetzt kommt der sozialdemokratische Amsterdamer Buergermeister Job Cohen mit dem inzwischen schon allgemein Europaeisch installierten 'War on Kopftuch/Burka' und "will Frauen, die wegen ihres Schleiers keinen Job finden, das Recht auf Arbeitslosengeld verweigern."
"Die Idee des Amsterdamer Bürgermeister stößt auf breite Zustimmung in den Niederlanden" und "finde breite parlamentarische Unterstützung, ..." ["braunes käse-baguette" mehr »]
Peter Scholl-Latour spricht mal wieder die Wahrheit
P.S.L. : Für mich ein hervorragender Journalist und Filmemacher der wirklich weiß wovon er redet und neben den vielen "sogenannten" getrost als Experte bezeichnet werden darf.
Interview mit Peter Scholl-Latour: "Da wird ein Zirkus aufgeführt" bei NTV über die Lage in Afghanistan.

Vorab, ein kurzes aber aussagendes Zitat aus dem Gespräch:
siehe auch: War against terrorism
Interview mit Peter Scholl-Latour: "Da wird ein Zirkus aufgeführt" bei NTV über die Lage in Afghanistan.

Vorab, ein kurzes aber aussagendes Zitat aus dem Gespräch:
NTV: Die Einschätzung des Verteidigungsministers, die Bundswehr müsse noch fünf bis zehn Jahre in Afghanistan bleiben, halten Sie also nicht für realistisch?
P.S.L.: Nein, das spielt sich doch alles woanders ab. Das ganze Gerede darum, dass Al-Kaida in Afghanistan sei, stimmt ja gar nicht. Die sind ja gar nicht mehr dort. Die sind doch jetzt in Pakistan, im Jemen und vielleicht in Somalia. Die Frage ist ja aber auch: Existiert Al-Kaida überhaupt als zentrale Organisation? Ich bezweifle das sehr stark.
siehe auch: War against terrorism
Der Reformvertrag von Lissabon (1)
Wie bereits angekündigt veröffentliche ich ab heute meine Artikelserie über den EU-Vertrag von Lissabon in der Originalfassung. Da einzelne Passagen aus dieser Serie aufgrund zwischenzeitlicher Ändeungen überholt sind, werde ich nach der Veröffentlichung des 7. Teils darauf gesondert eingehen. Die Verlinkungen sind nur im Originalartikel aktiv. Wer diese Quellen aufrufen möchte, kann dies im Text des Originalartikels durch das Anklicken unterstrichener Begriffe tun, der Quellen-Link am Ende des Artikels führt dorthin. Beginnend mit dem 8. Teil sind die Links dann direkt im Artikel gesetzt, da ich jene dann ganz aktuell mit der bei Duckhome vorhandenen Schreiboberfläche verfasse. Hier nun Teil 1, der etwas kurz und nüchtern erscheint, da er die historische Entwicklung Europas darstellt. Ich wünsche allen LeserInnen viel Spaß beim Lesen und bei der Gewinnung neuer Erkenntnisse...
Der Reformvertrag von Lissabon (1)
Entstehungsgeschichte:
In den letzten Monaten versuchen die Staats- und Regierungschefs den so genannten Reformvertrag von Lissabon als rechtsgültige Grundlage für die wirtschaftliche und politische Kooperation aller EU-Staaten einzuführen. Zwar ist es aufgrund der Anordnung der Staats- und Regierungschefs nicht möglich, die Inhalte des Vertragswerkes in einer verständlichen Form nachzulesen, geschweige denn zu verstehen, jedoch möchte ich zunächst auf die Vorgeschichte dieses Reformvertrages eingehen.
Nach dem 2. Weltkrieg war gab es innerhalb der in Europa vorhandenen Staaten den Wunsch, die gegenseitige Kontrolle durch Vertragswerke zu ermöglichen. Dabei spielten auch besonders die wirtschaftlichen Interessen eine große Rolle. Der erste Grundstein hierzu wurde am 01. Januar 1958 mit den Verträgen von Rom gelegt. Durch die Ratifizierung der Verträge von Rom entstand die EWG (Europäische Wirtschafts Gemeinschaft). Inhalt dieser Verträge waren die Vereinbarungen zur wirtschaftlichen Kooperation der Unterzeichnerstaaten. Ein wesentlicher Teil dieser Vereinbarungen war die Montan-Union, bei der es um eine wirtschaftlich-strategische Zusammenarbeit in Bezug auf die Rohstoff-, Erz- und Kohlevorkommen ging, sowie EURATOM.
Am 07. Februar 1992 wurde dann der Vertrag von Maastricht geschlossen. Er gilt als Vorläufer der uns bekannten EU (Europäische Union). Im Vertrag von Maastricht wurden die Kompetenzen und die wirtschaftlichen Kooperationen der einzelnen Mitgliedsstaaten erweitert. Parallel hierzu wollten die Staats- und Regierungschefs die Kontrollen der Binnengrenzen reduzieren, um dem Warenhandel und somit den
Unternehmen bessere Voraussetzungen zu schaffen. Daher wurde das „Schengener Abkommen“ unterzeichnet in dem sich verschiedene Staaten zur Vereinfachung des Grenzverkehrs erklärten.
Am 17. Juni 1997 wurde dann der Vertrag von Amsterdam ratifiziert, der unter anderem
das Abkommen von Schengen in das gültige EU-Recht überführte. Im Jahre 2000 wurden
die Verhandlungen über die Gründung der Europäischen Union aufgenommen, die ihren
Abschluss mit der Ratifizierung des Vertrages von Nizza am 1. Februar 2003 fanden.
Der Reisepass der Bundesrepublik Deutschland ist rückblickend eine gute Dokumentation
über die Veränderungen des Gemeinschaftsstatus in Europa. Ein Reisepass, der zu Beginn
der 90’er Jahre ausgestellt wurde trägt die Überschrift „Europäische Gemeinschaft“ (EG)
und der neueste Reisepass (biometrisch und mit RFID-Chip ausgestattet) trägt nun die
Überschrift „Europäische Union“ (EU).
-CK-
Qellenlink:
http://www.radio-utopie.de/2008/03/23/der-eu-reformvertrag-von-lissabon-teil-1/
-CK-
Der Reformvertrag von Lissabon (1)
Entstehungsgeschichte:
In den letzten Monaten versuchen die Staats- und Regierungschefs den so genannten Reformvertrag von Lissabon als rechtsgültige Grundlage für die wirtschaftliche und politische Kooperation aller EU-Staaten einzuführen. Zwar ist es aufgrund der Anordnung der Staats- und Regierungschefs nicht möglich, die Inhalte des Vertragswerkes in einer verständlichen Form nachzulesen, geschweige denn zu verstehen, jedoch möchte ich zunächst auf die Vorgeschichte dieses Reformvertrages eingehen.
Nach dem 2. Weltkrieg war gab es innerhalb der in Europa vorhandenen Staaten den Wunsch, die gegenseitige Kontrolle durch Vertragswerke zu ermöglichen. Dabei spielten auch besonders die wirtschaftlichen Interessen eine große Rolle. Der erste Grundstein hierzu wurde am 01. Januar 1958 mit den Verträgen von Rom gelegt. Durch die Ratifizierung der Verträge von Rom entstand die EWG (Europäische Wirtschafts Gemeinschaft). Inhalt dieser Verträge waren die Vereinbarungen zur wirtschaftlichen Kooperation der Unterzeichnerstaaten. Ein wesentlicher Teil dieser Vereinbarungen war die Montan-Union, bei der es um eine wirtschaftlich-strategische Zusammenarbeit in Bezug auf die Rohstoff-, Erz- und Kohlevorkommen ging, sowie EURATOM.
Am 07. Februar 1992 wurde dann der Vertrag von Maastricht geschlossen. Er gilt als Vorläufer der uns bekannten EU (Europäische Union). Im Vertrag von Maastricht wurden die Kompetenzen und die wirtschaftlichen Kooperationen der einzelnen Mitgliedsstaaten erweitert. Parallel hierzu wollten die Staats- und Regierungschefs die Kontrollen der Binnengrenzen reduzieren, um dem Warenhandel und somit den
Unternehmen bessere Voraussetzungen zu schaffen. Daher wurde das „Schengener Abkommen“ unterzeichnet in dem sich verschiedene Staaten zur Vereinfachung des Grenzverkehrs erklärten.
Am 17. Juni 1997 wurde dann der Vertrag von Amsterdam ratifiziert, der unter anderem
das Abkommen von Schengen in das gültige EU-Recht überführte. Im Jahre 2000 wurden
die Verhandlungen über die Gründung der Europäischen Union aufgenommen, die ihren
Abschluss mit der Ratifizierung des Vertrages von Nizza am 1. Februar 2003 fanden.
Der Reisepass der Bundesrepublik Deutschland ist rückblickend eine gute Dokumentation
über die Veränderungen des Gemeinschaftsstatus in Europa. Ein Reisepass, der zu Beginn
der 90’er Jahre ausgestellt wurde trägt die Überschrift „Europäische Gemeinschaft“ (EG)
und der neueste Reisepass (biometrisch und mit RFID-Chip ausgestattet) trägt nun die
Überschrift „Europäische Union“ (EU).
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Qellenlink:
http://www.radio-utopie.de/2008/03/23/der-eu-reformvertrag-von-lissabon-teil-1/
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Agents provocateurs und verschleppungen
Soviel zum Thema: "Agents provocateurs". Vielleicht sollten die KomikerInnen vom ZDJ, welche doch so gerne den Einsatz der israelischen Menschenrechtler kritisieren und sogar Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer den Anspruch auf das Bundesverdienstkreuz abstreiten wollen - gezwungen werden sich diesen Film anzuschauen.
Und vielleicht sollten die fettgefressenen und ewig jammernden Graumanns und Knoblochs mal nach Palästina und Israel reisen, damit sie mitbekommen, wie die Palästinenser den Shoa - vor Ort - an Seele und Leib erleben müssen.
Diese beiden Jungs (17-18) wurden wie 70-80 andere, aus nur diesem Dorf, auf ähnliche Art nach Israel verschleppt und eingekerkert. Es ist klar, dass diese erniedrigt und gefoltert werden...
Vielleicht bringen Merkel und Köhler nun endlich mal den Mut auf, den ZDJ auf die Fingerchen zu hauen und denen klar zu machen, dass es moralische Grundwerte und Grenzen gibt... Mhmmm ... Falsch gedacht ... Die meisten Politiker haben ja selbst keine Moral...
Deutschefehler mögen entschuldigt werden, da dies nicht meine Muttersprache ist.
Was ist im Iran los?
Vielleicht ist es untergegangen, vielleicht aber auch bewusst nicht ausgeweitet worden. Das Thema "Rekrutierungen der CIA im Iran". Um es genauer zu beschreiben: von der CIA bezahlte Dissidenten. Seymour Hersh berichtete als Journalist ausführlich darüber. Amerika will einen Regime-Wechsel. Ohne diesen kommen sie ohne Krieg nicht an das iranische Öl. Der Vorwurf der Wahlmanipulation zur Präsidentschaftswahl im Iran könnte zu keinem geeigneteren Zeitpunkt kommen.
Die FAZ berichtete 2003: "Amerika will Regime in Iran stürzen - Die Regierung der Vereinigten Staaten hat ihre informellen Kontakte zur iranischen Führung abgebrochen und arbeitet nun auf einen Sturz des Regimes in Teheran durch einen Aufstand im Inneren hin. Das berichtet die Tageszeitung Washington Post in ihrer Sonntagsausgabe unter Berufung auf ranghohe Mitarbeiter der Regierung."
Zu Zeiten des Schahs waren die USA die eigentliche Regierung, da der Schah auf amerikanische Militärhilfe angewiesen war, um seine Diktatur aufrecht zu erhalten. Nicht nur der Machtverlust der durch den Sturz des Schahs entstand kränkte das us-amerikanische Selbstwertgefühl, sondern es kam mit der Besetzung der Botschaft unter Ayatollah Khomeini und dem gescheiterten Rettungsversuch eine weitere Reihe an Kränkungen zustande, die das Verhältnis der US-Bürger zum Iran bis heute vergiften. Ganz besonders schmerzlich ist der Verlust ungehindert an das Öl heranzukommen.
["Was ist im Iran los?" mehr »]
Wider alles Menschenrecht
Gegen kommunistischen Einfluss. Gegen anti-militärische Kräfte. Für Unterdrückung und Folter. Für die Wirtschaft.
Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
["Wider alles Menschenrecht" mehr »]
Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
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Entgleister Zug rollt mit Volldampf durch die Dörfer und Städte unseres Landes
... überrollt alles, was ihm in die Quere kommt, Kindergärten, Altenheime, Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Einfamilienhäuser, Doppel-und Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser ... Wir sehen einstürzende Brücken, überflutete Strassen, verbrannte Wiesen und Felder ...
Was wird bleiben, wenn wir JETZT nicht endlich handeln und die Weichen umlegen?
Eiszeit.
Auch die steigenden Temperaturen können diese Eiszeit nicht aufhalten, sie werden inmitten der Kälte gar nicht wahrgenommen. Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Unternehmensberater her ...
Patentiertes Leben, profitorientierte Kindererziehung, Bildung, Kranken- und Altenpflege, entmündigte Bürger, bürgerliche Entmündiger und soziale Reinigungskräfte -, demokratisierter Faschismus ...
Es ist höchste Zeit, endlich aufzustehen, alle gemeinsam, befreien wir uns aus unserer Schockstarre, widersetzen wir uns, werden wir lauter und stehen wir denen bei, die bereits vom Zug erfasst und verletzt worden sind. Gerade die vielen ehrenamtlichen Helfer, die als "reines Gewissen" der unterlassenden Hilfeleister und als Wiedergutmachung der Entrechtung durch Ausbeuter und Menschenverachter herhalten müssen und ihr Zeit investieren, um den Einsamen, Kranken, Hungrigen und Verzweifelten beizustehen, sollten ihren Mitmenschen vor allem rückmelden, dass der Wahnsinn System habe, jedoch weder hingenommen werden muss noch darf, wenn uns an der Zukunft unserer Kinder noch etwas liegt! Wir alle haben Rechte, egal, ob arm oder reich, dumm oder klug. Menschenrechte, für die zu kämpfen es sich lohnt.
Geheimrätin
Was wird bleiben, wenn wir JETZT nicht endlich handeln und die Weichen umlegen?
Eiszeit.
Auch die steigenden Temperaturen können diese Eiszeit nicht aufhalten, sie werden inmitten der Kälte gar nicht wahrgenommen. Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Unternehmensberater her ...
Patentiertes Leben, profitorientierte Kindererziehung, Bildung, Kranken- und Altenpflege, entmündigte Bürger, bürgerliche Entmündiger und soziale Reinigungskräfte -, demokratisierter Faschismus ...
Es ist höchste Zeit, endlich aufzustehen, alle gemeinsam, befreien wir uns aus unserer Schockstarre, widersetzen wir uns, werden wir lauter und stehen wir denen bei, die bereits vom Zug erfasst und verletzt worden sind. Gerade die vielen ehrenamtlichen Helfer, die als "reines Gewissen" der unterlassenden Hilfeleister und als Wiedergutmachung der Entrechtung durch Ausbeuter und Menschenverachter herhalten müssen und ihr Zeit investieren, um den Einsamen, Kranken, Hungrigen und Verzweifelten beizustehen, sollten ihren Mitmenschen vor allem rückmelden, dass der Wahnsinn System habe, jedoch weder hingenommen werden muss noch darf, wenn uns an der Zukunft unserer Kinder noch etwas liegt! Wir alle haben Rechte, egal, ob arm oder reich, dumm oder klug. Menschenrechte, für die zu kämpfen es sich lohnt.
Geheimrätin
Die Mechanik des Glücks
Auf folgenden Text von Günther Moll hatte ich hier schon mal hingewiesen und ich möchte ihn heute nochmals aufgreifen und den Menschen und BürgerInnen dieses Landes ans Herz legen, Herr Dr. Moll und sein Kollege haben hier auf den Punkt gebracht, um was es gesellschafts-und zukunftspolitisch wirklich geht in unserem Land und in unserer Zeit.
Die Mechanik des Glücks
Eine moralpolitische Vision
Das Leben ist schön! Der Mensch darf nicht als Kostenfaktor, Leistungsträger, Transferleistungsempfänger, Arbeitnehmer, Endverbraucher, Konsument oder Patient angesehen und eingeschätzt werden. Jeder Einzelne ist ein wichtiges Mitglied der Gesellschaft, ausgestattet mit der gleichen Würde vom Lebensmorgen bis zum Lebensabend. Dabei hat Politik die moralische Aufgabe, den Menschen in ihrem Streben nach Glück und Sicherheit zu dienen. Für eine glückliche Entwicklung bedarf es glücklicher Umstände, die es mitzugestalten gilt. Es gibt also eine „Mechanik des Glücks“. Jeder Mensch hat ein natürliches Recht auf eine glückliche Entwicklung und zugleich eine Mitverantwortung bei der Gestaltung der dazu erforderlichen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.
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Die Mechanik des Glücks
Eine moralpolitische Vision
Das Leben ist schön! Der Mensch darf nicht als Kostenfaktor, Leistungsträger, Transferleistungsempfänger, Arbeitnehmer, Endverbraucher, Konsument oder Patient angesehen und eingeschätzt werden. Jeder Einzelne ist ein wichtiges Mitglied der Gesellschaft, ausgestattet mit der gleichen Würde vom Lebensmorgen bis zum Lebensabend. Dabei hat Politik die moralische Aufgabe, den Menschen in ihrem Streben nach Glück und Sicherheit zu dienen. Für eine glückliche Entwicklung bedarf es glücklicher Umstände, die es mitzugestalten gilt. Es gibt also eine „Mechanik des Glücks“. Jeder Mensch hat ein natürliches Recht auf eine glückliche Entwicklung und zugleich eine Mitverantwortung bei der Gestaltung der dazu erforderlichen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.
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Aufgelesen 146
● Den Haag akzeptiert Klage gegen Israel
● USA warnen Israel vor den Folgen eines Militärschlags gegen Iran
● Das Kreuz mit den Mächtigen.
● Änderung des Bundespolizeigesetzes
● Sachsen ändert StGB
● Der Folterbegriff als Manipulationsobjekt.
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FRONTEX: Europas Sicherheitswahn kostet tausenden Flüchtlingen das Leben
Von SaarBreaker am Samstag, 4. April 2009
Aus der Pressemitteilung von Ulla Jelpke, Die Linke.
„Schäubles Lehre aus den Flüchtlingsdramen im Mittelmeer mit mehreren hundert Toten allein in dieser Woche lautet noch mehr Abschottung“, kritisiert Ulla Jelpke die neuesten Äußerungen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Dieser hatte die toten Flüchtlinge allein den Schleusern angelastet. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Der Bundesinnenminister erzählt mal wieder das Ammenmärchen von der Grenzschutzagentur FRONTEX, die angeblich zur Seenotrettung eingesetzt wird. Dabei sind Auftrag und Praxis von FRONTEX ganz klar: schon weit jenseits der Hoheitsgewässer der EU-Staaten sollen Flüchtlingsboote aufgehalten und zurückgedrängt werden. Die vielen hundert Toten in dieser Woche sind das direkte Ergebnis dieser Tätigkeit im menschenrechtsfreien Raum: weil FRONTEX seine Aktivitäten derzeit zwischen der libyschen Küste und Lampedusa konzentriert, fahren die Flüchtlinge gefährliche Umwege bei ihrer Überfahrt nach Europa.
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Aufgelesen 140
● Polizei handelte rechtswidrig gegen Antiatom-Kletteraktivistin
● Obama, Bertelsmann und Goebbels
● MANAGER: Ein Fall fürs Gericht
● Ein tollkühner Plan namens soziale Revolution
● Menschenrechte in Deutschland?
● Aus den Augen, aus dem Sinn
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Hartz IV und die Panik der Eliten vor einer Zeitenwende
Von Hans-D. Ziran - Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft
Während der Irrsinn unserer Welt auf buchstäblich allen Ebenen immer weiter um sich greift, geht es auch in den Niederungen des „bundesdeutschen“ Alltags nicht besser zu … im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Unter anderem auch, weil die Grenzen zwischen „Unterschicht-Bashing“ und „Elitenpanik“ immer mehr verschwimmen …
Jemand, der einerseits in der Unterschicht existieren muss, sich deshalb aber weder als „Opfer“ noch als „Täter“ fühlt respektive behandeln lässt – und andererseits versucht, die Probleme unserer Zeit, Gesellschaft und Welt im größeren Zusammenhang zu erfassen und „in abgeschwächter Dosis“ an die Mitmenschen weiterzuvermitteln, braucht man eigentlich keine Zeitung, um die oben dargestellte Entwicklung beobachten, hinterfragen und begründen zu können. Aber da es nicht darum geht, hier einfach nur eine persönliche Meinung zum Besten zu geben, sondern den Mitbürger/innen zu einem selbständigen Denken und Erkennen zu verhelfen, stütze ich mich bei diesem Artikel auf fünf Vorlagen, welche die heutige Onlineausgabe der jungen Welt liefert.
Ich denke, wenn man die Artikel und Kommentare in der „vorgeschlagenen Reihenfolge“ liest und verarbeitet, sollte auch ohne lange Einleitung erkennbar werden, welche Argumentationslinie verfolgt wird.
Den kompletten Artikel finden Sie bei Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft












