Während die Politiker den schwarzen Peter ein wenig zwischen EU und nationaler Ebene hin und her schieben, differenzieren sich die Standpunkte der Entscheidungsträger allmählich aus. Vor kurzem noch versuchte man, das Problem mit den Protesten auszusitzen. Es hätte ja klappen können, dass die Bauern still und leise pleite gehen. Hat es aber nicht, weil die Bauern sich wehren! Nun mußten diejenigen, die die Agrarindustrialisierung vorantreiben, genau das als Problem bezeichnen, was sie eigentlich beabsichtigt hatten! Tja, dumm gelaufen, Sonnleitner. Aber wir sind noch nicht durch.
“Auch nach 13 Tagen Streik werden die Milcherzeuger in Europa weiter die Milchlieferung an die Molkereien aussetzen“, sagt Pascal Massol von der französischen Milcherzeugerorganisation APLI, und weiter: „Die Medien und Bürger sind auf unserer Seite.“ Massol sagt außerdem: „Wir rufen Vertreter aus dem Sektor Milch, wie Tierärzte oder Landhändler, und zivilgesellschaftliche Organisationen auf, die Milchbauernproteste zu unterstützen.“ Ich füge hinzu: wir haben doch Spitzenköche, die ebenso spitzenmäßig wie sie kochen, die Medienpräsenz beherrschen. Wann nutzen sie ihre tollen Möglichkeiten, um den Erzeugern ihrer Lebensmittel (ihrer „Erfolgsmittel”) zu helfen?
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Bauernaufstand in Europa
Es geht um den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft. Es geht um Landschafts-, Umwelt- und Tierschutz. Es geht um uns und die Qualität unserer Ernährung, ohne Gentechnik. Es geht um Ernährungssicherheit, weltweit.
Fest steht, dass die Bauern sich auf bemerkenswerte Weise international solidarisiert haben und sich auf einen sehr schwierigen Kampf eingelassen haben. Denn es wird ja wohl niemand glauben, sie würden leichtfertig das Lebensmittel, das sie produzieren, vernichten. Von allen beteiligten Seiten wird das Problem anerkannt, dass der Milchpreis ruinös niedrig ist. Doch bisher haben weder Eu- noch nationale Politik, weder Landwirtschaftskammern noch Bauernverbände Vorschläge zur Besserung präsentiert. Nur die Parallelorganisationen, die Verbände, die die Bauern selbst gegründet haben, und ihre europäischen Zusammenschlüsse haben wirksame Konzepte entwickelt. In Zusammenarbeit mit Umwelt- und Tierschutzverbänden und noch weiteren Organisationen, wie es der Komplexität der Thematik entspricht. Gleichzeitig ist damit eine Alternative zur herrschenden neoliberalen Wirtschaftsweise entstanden und damit auch ein Ausweg aus der Krise! Und ein Zukunftsentwurf.
Das alles muß ihnen erstmal jemand nachmachen. Wie wäre es mit den europäischen Industriearbeitern und ihren mächtigen Gewerkschaften?
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Fest steht, dass die Bauern sich auf bemerkenswerte Weise international solidarisiert haben und sich auf einen sehr schwierigen Kampf eingelassen haben. Denn es wird ja wohl niemand glauben, sie würden leichtfertig das Lebensmittel, das sie produzieren, vernichten. Von allen beteiligten Seiten wird das Problem anerkannt, dass der Milchpreis ruinös niedrig ist. Doch bisher haben weder Eu- noch nationale Politik, weder Landwirtschaftskammern noch Bauernverbände Vorschläge zur Besserung präsentiert. Nur die Parallelorganisationen, die Verbände, die die Bauern selbst gegründet haben, und ihre europäischen Zusammenschlüsse haben wirksame Konzepte entwickelt. In Zusammenarbeit mit Umwelt- und Tierschutzverbänden und noch weiteren Organisationen, wie es der Komplexität der Thematik entspricht. Gleichzeitig ist damit eine Alternative zur herrschenden neoliberalen Wirtschaftsweise entstanden und damit auch ein Ausweg aus der Krise! Und ein Zukunftsentwurf.
Das alles muß ihnen erstmal jemand nachmachen. Wie wäre es mit den europäischen Industriearbeitern und ihren mächtigen Gewerkschaften?
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Milch-Ticker 5
Milchstreik-Episode, Tatort Oberpfalz: Sie hat ihm aus gutem Grund eine gewisse Menge Milch über die Hose geschüttet (das macht naß). Er hat sie aus Reflex geschlagen (das tut weh!). Der Lokalpresse ist zu entnehmen, dass MdB Karl die Bäuerin Lehmeier zum Dialog bittet, "zu einer Tasse Kaffee, gerne auch mit Milch". Soll wohl witzig sein. Ist es aber nicht. Herr Karl, stellen Sie sich doch mal mannhaft einer ordentlichen Kirchweihrauferei, wenn bei Ihnen der Reflex des Handausrutschens so ausgeprägt ist. Und was die weibliche Befindlichkeit anbelangt: versetzen Sie sich mal in die Lage einer Bäuerin, die um ihre Existenz kämpft, Sie Volksvertreter, Sie.
Der Milch-Streik weitet sich über mehrere Länder aus. Wir haben es hier mit einem Europaweiten Streik zu tun. Wirklich sehr beeindruckend. Gab es das überhaupt schon mal? - Ich wage eine Prognose: die Damen und Herren der Schaltzentralen werden den Bauern entgegenkommen. Sie werden einlenken. Warum? Da könnten zukünftig ja andere auf die Idee kommen, dass man auch länderübergreifend streiken kann! So weit kommt es noch, dass sich demnächst andere Branchen zusammenrotten und aufmüpfig werden - nein, das muß aufhören! Deswegen glaube ich an baldige Zugeständnisse. Ich Optimistin aus der Oberpfalz! (So ein Zufall aber auch)
An Streiks, Protesten, Aktionen und deren Vorbereitungen beteiligen sich inzwischen 9 Länder: Frankreich, Deutschland, Belgien, Österreich, Luxemburg, Schweiz, Niederlanden, Spanien, Norditalien.
Der Milch-Streik weitet sich über mehrere Länder aus. Wir haben es hier mit einem Europaweiten Streik zu tun. Wirklich sehr beeindruckend. Gab es das überhaupt schon mal? - Ich wage eine Prognose: die Damen und Herren der Schaltzentralen werden den Bauern entgegenkommen. Sie werden einlenken. Warum? Da könnten zukünftig ja andere auf die Idee kommen, dass man auch länderübergreifend streiken kann! So weit kommt es noch, dass sich demnächst andere Branchen zusammenrotten und aufmüpfig werden - nein, das muß aufhören! Deswegen glaube ich an baldige Zugeständnisse. Ich Optimistin aus der Oberpfalz! (So ein Zufall aber auch)
An Streiks, Protesten, Aktionen und deren Vorbereitungen beteiligen sich inzwischen 9 Länder: Frankreich, Deutschland, Belgien, Österreich, Luxemburg, Schweiz, Niederlanden, Spanien, Norditalien.
Milch-Ticker 4

Berichten von top-agrar-online ist zu entnehmen, dass sich die Streikwelle in mehreren europäischen Ländern ausweitet. In Frankreich sollen schon um die 90.000 Betriebe keine Milch mehr ausliefern. In Deutschland, Belgien, Luxemburg ziehen Milcherzeuger nach. In Österreich, Niederlanden und Schweiz formieren sich Bewegungen. Der deutsche Bauernverband spricht sich gegen den Streik aus, ebenso Bauernbund und Landwirtschaftskammer in Österreich. In Östereich wollen die Bauern morgen mit Kühen und Traktoren in den Kreisverkehr einmarschieren und so die A9 lahmlegen. Aktuelles in drei Sprachen auch stets auf den Seiten des EMB.
Milch-Ticker 3
Selbstverständlich steht der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in vielfältigem Zusammenhang mit der Gentechnik, bzw. deren Verhinderung. Die kleineren regionalen Betriebe stehen nicht nur für gesündere Lebensmittelproduktion, sondern auch für Natur- und Landschaftsschutz, für Tier- und Umweltschutz. Zusätzlich geht von ihnen keine Gefährdung der regionalen Landwirtschaft in den ärmeren Ländern aus. Die industriell orientierte Landwirtschaft, die sich mit zur "Agroindustrie" zählen darf, öffnet Tür und Tor für alle Interessen, die eine Handvoll Konzerne im Bereich Saatgut und Pestizide verfolgt. Zu diesen zählt die Gentechnik und die Patentierung gentechnisch veränderter Pflanzen. Wie weit die Tür übrigens bereits offen steht, sieht man aktuell an den Funden genetisch veränderter Leinsaat: "Illegale Gen-Leinsaat im Essen schreckt Behörden auf" schreibt Sigrid Totz (Greenpeace), nachzulesen auf Mein Politikblog. Gentechnik tilgt nicht den Hunger in der Welt. Gentechnik und die Patentierung von Saatgut macht die Bauern abhängig!["Milch-Ticker 3" mehr »]
Milch-Ticker 2
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) haben bei Forsa eine Meinungsumfrage ausführen lassen. Diese ergab, dass die überwiegende Mehrheit eine Mengenbegrenzung der Milchproduktion als Preisstabilisierende Maßnahme für sinnvoll hält.
Dazu Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender, auf der BUND-website:
Romuald Schaber, Vorsitzender des BDM, sagt:
Dazu Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender, auf der BUND-website:
"Gegen den Willen der Bevölkerung unterstützen die EU-Kommission und die Agrarminister der Mitgliedsstaaten die Molkereien mit Exportsubventionen, während die Milchbauern wegen der Überproduktion reihenweise pleite gehen. Die Menschen in Deutschland lehnen es ab, dass ihre Steuergelder in dieses Fass ohne Boden geworfen werden. Sie fordern stattdessen eine Senkung der Milchmenge und ihre Anpassung an die Nachfrage. Die negativen Folgen der Exportsubventionen für die Kleinbauern in Entwicklungsländern und für das Klima sind bekannt. Die EU-Kommission muss endlich ihre Milchpolitik ändern, anstatt weiter weltweit bäuerliche Existenzen zu ruinieren."
Romuald Schaber, Vorsitzender des BDM, sagt:
"Eine Mehrheit hat in der Krise gelernt, dass eine nachhaltige Wirtschaft nicht mit dem Rückzug des Staates, sondern nur mit sinnvollen Marktregeln zu sichern ist. Dies gilt insbesondere auch für den Milchmarkt. Die Kommission sollte aufhören eine Politik zu verfolgen, die den Interessen der Bauern und der Bevölkerung entgegensteht."
Milch-Ticker 1
Und, wer streikt? Na? Na, wer schon. Die Franzosen natürlich!
Romuald Schaber vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, und Präsident des European Milk Board, erklärt: sein Verband werde nicht zum europaweiten Streik aufrufen, da dies rechtlich verboten ist. Er sagte aber seine persönliche Unterstützung zu, indem er auch keine Milch mehr liefert. Das darf er. Und alle anderen Milchbauern auch. Ihre Solidarität bekundeten ebenso Belgien, Holland, Luxemburg, Holland und Österreich. Dann warten wir mal ab, was sich da entwickelt.
Und was machen die Bäuerinnen?
Sie übernachten (angemeldet und erlaubt) auf dem Münsterplatz in Ulm und warten auf die Kanzlerin. (Na, das hatten wir doch schon mal?) In Ulm finden am Sonntag Veranstaltungen statt, unter dem Motto „Vielfalt ernährt die Welt“. Die Kanzlerin wird am Montag erwartet, um ebenfalls auf dem Münsterplatz zu sprechen. Begleitet von Ministerpräsident Öttinger, Ministerin Schavan, und CDU-Generalsekretär Profalla. Da wird sie sich bestimmt freuen, die Kanzlerin.
Die stets aktuelle website des „Bundesverband Deutscher Milchviehhalter“ weist auf alle relevanten Links zu weiterführenden Informationen und Organisationen hin. Für alle, die sich eingehender informieren möchten. Sehr empfehlenswert. - Unsere Bauern. Sind gut informiert, gut organisiert, und lassen sich nichts mehr gefallen, wie es scheint. Kann man sich glatt was abschauen!
Romuald Schaber vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, und Präsident des European Milk Board, erklärt: sein Verband werde nicht zum europaweiten Streik aufrufen, da dies rechtlich verboten ist. Er sagte aber seine persönliche Unterstützung zu, indem er auch keine Milch mehr liefert. Das darf er. Und alle anderen Milchbauern auch. Ihre Solidarität bekundeten ebenso Belgien, Holland, Luxemburg, Holland und Österreich. Dann warten wir mal ab, was sich da entwickelt.
Und was machen die Bäuerinnen?
Sie übernachten (angemeldet und erlaubt) auf dem Münsterplatz in Ulm und warten auf die Kanzlerin. (Na, das hatten wir doch schon mal?) In Ulm finden am Sonntag Veranstaltungen statt, unter dem Motto „Vielfalt ernährt die Welt“. Die Kanzlerin wird am Montag erwartet, um ebenfalls auf dem Münsterplatz zu sprechen. Begleitet von Ministerpräsident Öttinger, Ministerin Schavan, und CDU-Generalsekretär Profalla. Da wird sie sich bestimmt freuen, die Kanzlerin.
Die stets aktuelle website des „Bundesverband Deutscher Milchviehhalter“ weist auf alle relevanten Links zu weiterführenden Informationen und Organisationen hin. Für alle, die sich eingehender informieren möchten. Sehr empfehlenswert. - Unsere Bauern. Sind gut informiert, gut organisiert, und lassen sich nichts mehr gefallen, wie es scheint. Kann man sich glatt was abschauen!
Im Milchzirkus
Jetzt habe ich mich festgefressen! Also, hört, hört.
Nach der Abfuhr vor zwei Tagen in Brüssel, kriegen die Bauern gleich noch eine reingesemmelt. Spiegel-online berichtet: Das Kartellamt hat den Bauern, die voriges Jahr die Milch-Lieferung boykottierten, abgemahnt. Ein Streik sei illegal. Nach Einschätzung des BDM beteiligten sich um die 90 Prozent der Mitglieder. Es handelte sich um einen Verstoß gegen das Kartellrecht. Kostendeckende Preise dürften nicht durch Boykott erzwungen werden. „Ziel des Boykotts sei gewesen, den Wettbewerb beim Absatz von Rohmilch `komplett auszuschalten´, hieß es.“ Und jetzt wird es spannend: Preise bildeten sich aber im Wettbewerb nach Angebot und Nachfrage. Ja, wie denn???
Fairer Wettbewerb, fairer Preis. Das hätten sie gern, die Milchbauern!
Schade, dass es die Milchverarbeitenden Betriebe gibt. Die Groß-, Zwischen- und sonstigen Händler dazu. Und Subventionen in riesigen und kaum durchschaubaren Mengen. Und Billigimporte aus Billiglohnländern. Und beschissene Ersatzprodukte, auch schon mal Analogkäse genannt. Und industrielle Interessen, die ganz im Hintergrund ihre Strippen ziehen. Und, wer weiß was noch. Das alles macht die Preisbildung rund um die Milch zu einem großen Miraculum. Könnte man im Zirkus mit auftreten!
Tja, Bauer und Bäuerin. Schade, dass Ihr mit Euren Kühen sozusagen die armen Schweine seid in dieser marktwirtschaftlichen Aufführung. Und wir Endverbraucher (so nennt man uns) auch.
Der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) korrigiert Medienberichte übrigens dahingehend, dass nicht der Milchlieferstopp an sich rechtswidrig war, sondern lediglich der Aufruf zum Lieferstopp. - Ach sooooo. Na, dann wird halt nächstes Mal ohne Aufruf gestreikt, würde ich sagen! Was bleibt schon anderes übrig. (Schon komisch manchmal, mit den Medienberichten, oder?)
Nach der Abfuhr vor zwei Tagen in Brüssel, kriegen die Bauern gleich noch eine reingesemmelt. Spiegel-online berichtet: Das Kartellamt hat den Bauern, die voriges Jahr die Milch-Lieferung boykottierten, abgemahnt. Ein Streik sei illegal. Nach Einschätzung des BDM beteiligten sich um die 90 Prozent der Mitglieder. Es handelte sich um einen Verstoß gegen das Kartellrecht. Kostendeckende Preise dürften nicht durch Boykott erzwungen werden. „Ziel des Boykotts sei gewesen, den Wettbewerb beim Absatz von Rohmilch `komplett auszuschalten´, hieß es.“ Und jetzt wird es spannend: Preise bildeten sich aber im Wettbewerb nach Angebot und Nachfrage. Ja, wie denn???
Fairer Wettbewerb, fairer Preis. Das hätten sie gern, die Milchbauern!
Schade, dass es die Milchverarbeitenden Betriebe gibt. Die Groß-, Zwischen- und sonstigen Händler dazu. Und Subventionen in riesigen und kaum durchschaubaren Mengen. Und Billigimporte aus Billiglohnländern. Und beschissene Ersatzprodukte, auch schon mal Analogkäse genannt. Und industrielle Interessen, die ganz im Hintergrund ihre Strippen ziehen. Und, wer weiß was noch. Das alles macht die Preisbildung rund um die Milch zu einem großen Miraculum. Könnte man im Zirkus mit auftreten!
Tja, Bauer und Bäuerin. Schade, dass Ihr mit Euren Kühen sozusagen die armen Schweine seid in dieser marktwirtschaftlichen Aufführung. Und wir Endverbraucher (so nennt man uns) auch.
Der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) korrigiert Medienberichte übrigens dahingehend, dass nicht der Milchlieferstopp an sich rechtswidrig war, sondern lediglich der Aufruf zum Lieferstopp. - Ach sooooo. Na, dann wird halt nächstes Mal ohne Aufruf gestreikt, würde ich sagen! Was bleibt schon anderes übrig. (Schon komisch manchmal, mit den Medienberichten, oder?)
Klappt prima, die Milchpolitik der EU!
Die EU-Kommission stellt fest: die Nachfrage an Milchprodukten ist gesunken. Sowohl weltweit, als auch inerhalb der EU. Damit geht ein Preisverfall einher.
Aha.
Aber die Mengenerzeugung begrenzen, das will sie nicht. Die Kommission will die Menge erhöhen, wie es 2008 beschlossen wurde (mit Zustimmung der BRD).
So so.
Ministerin Aigner befürwortet inzwischen (auf Druck der Bauern) zusammen mit den Ministern einiger anderer europäischer Länder, darunter Frankreich, die Politik anzupassen und die Quotenregelung nicht wie beschlossen aufzuheben, sondern eher zu senken. Aber das macht die Kommission jetzt nicht mit.
Logik?
Es gäbe da noch Möglichkeiten auf nationaler Ebene, hört man.
Echt?
Wie wir wissen, sind die deutschen Bauernhöfe stark existenzgefährdet. Sie erhalten statt ca 40 Cent pro Liter Milch nur ca 20 Cent. Was zu massiven Protesten führte. Wenn der Preisverfall nicht gestoppt wird, dann werden wir über kurz oder lang ein Sterben der Milchproduzierenden Bauernhöfe erleben. (Monsanto lacht übrigens schon, kann nämlich dann schöne Anbauflächen erwerben.)
Schrecklich. Und dann?
Ja, dann importieren wir eben Milch oder essen die sogenannten Milchersatzprodukte. Das ist das Zeug auf der tiefgefrorenen Pizza.
Pfui Teufel.
Und die europäische Überproduktion, die exportieren wir, z.B. nach Afrika. Das ruiniert dann die Bauern dort.
Ne, da fällt mir jetzt wahrlich nichts Lustiges mehr ein!!!
Wer Näheres erfahren möchte, der gehe bitte auf die Seite des European Milk Board. Da gibt es ordentliche Informationen. Von mir kann man das heute nicht mehr erwarten. Ich SCHÄUME, - ja vor Wut auch, - ich schäume mir jetzt noch eine heiße Milch auf.
Aha.
Aber die Mengenerzeugung begrenzen, das will sie nicht. Die Kommission will die Menge erhöhen, wie es 2008 beschlossen wurde (mit Zustimmung der BRD).
So so.
Ministerin Aigner befürwortet inzwischen (auf Druck der Bauern) zusammen mit den Ministern einiger anderer europäischer Länder, darunter Frankreich, die Politik anzupassen und die Quotenregelung nicht wie beschlossen aufzuheben, sondern eher zu senken. Aber das macht die Kommission jetzt nicht mit.
Logik?
Es gäbe da noch Möglichkeiten auf nationaler Ebene, hört man.
Echt?
Wie wir wissen, sind die deutschen Bauernhöfe stark existenzgefährdet. Sie erhalten statt ca 40 Cent pro Liter Milch nur ca 20 Cent. Was zu massiven Protesten führte. Wenn der Preisverfall nicht gestoppt wird, dann werden wir über kurz oder lang ein Sterben der Milchproduzierenden Bauernhöfe erleben. (Monsanto lacht übrigens schon, kann nämlich dann schöne Anbauflächen erwerben.)
Schrecklich. Und dann?
Ja, dann importieren wir eben Milch oder essen die sogenannten Milchersatzprodukte. Das ist das Zeug auf der tiefgefrorenen Pizza.
Pfui Teufel.
Und die europäische Überproduktion, die exportieren wir, z.B. nach Afrika. Das ruiniert dann die Bauern dort.
Ne, da fällt mir jetzt wahrlich nichts Lustiges mehr ein!!!
Wer Näheres erfahren möchte, der gehe bitte auf die Seite des European Milk Board. Da gibt es ordentliche Informationen. Von mir kann man das heute nicht mehr erwarten. Ich SCHÄUME, - ja vor Wut auch, - ich schäume mir jetzt noch eine heiße Milch auf.
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