Die Bibelschule Brake macht weiter wie gehabt
Manchmal gibt es ein kleines Glück. Von den drei Kindern, die verantwortungslose Eltern in ihrem Missionseifer bis in den Jemen gebracht hatten und die dort zusammen mit anderen "christlichen" Missionaren entführt wurden, ist es gelungen, auf zur Zeit noch ungeklärten Wegen, zwei Mädchen freizubekommen. Das ist wahres Glück, auch wenn die vier und sechs Jahre alten Mädchen sicherlich schwer traumatisiert sein dürften. Ihr Bruder soll vermutlich tot sein.
Ganz sicher tot sind die beiden Schülerinnen der Bibelschule Brake Anita G. und Rita S. über die Duckhome bereits hier und hier berichtete und sich dafür bis heute einen Haufen hasserfüllter oder überheblicher Kommentare der sogenannten wahren Gläubigen einhandelte. ["Die Bibelschule Brake macht weiter wie gehabt" mehr »]
Einschüchterung - Evangelikale Christen attackieren Journalisten
So lautete der Titel eines Beitrages des NDR-Medienmagazins Zapp vom 24.06.2009, der leider erst um 23 Uhr ausgestrahlt wurde, also wie alle kritischen Berichte nur gut versteckt im Programm auftauchen darf.
Noch immer bangt man in Deutschland um das Leben der Geiseln im Jemen. Gleichzeitig aber ist eine Debatte entbrannt um christliche Hilfseinsätze und Missionierung. Bei Missionierung denkt man eigentlich immer an vergangene Zeiten, als weißgewandete Menschen, kleine Kinder in Afrika bekehren wollten. Aber fundamentale Christen gibt es noch, auch in Deutschland, und zwar viele. 1,3 Millionen Menschen gelten als sogenannte Evangelikale, darunter ganz viele junge Leute. Und es werden immer mehr. Nicht zuletzt, weil auch christliche Fundamentalisten die Wirkung der Medien entdeckt haben und für sich nutzen. Aber wehe, man übt Kritik an ihnen – dann können sie ganz schön unchristlich werden.["Einschüchterung - Evangelikale Christen attackieren ... »]
Update - Die seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake
Das was wir bisher aufgrund der missionarischen Ausrichtung der Bibelschule Brake bisher nur vermuten konnten, scheint sich jetzt zu bewahrheiten und stellt sich noch schlimmer dar, als die kühnsten Vermutungen es erfasst hätten. Tatsächlich gab es bereits seit geraumer Zeit Schwierigkeiten, weil ungezogene und verantwortungslose Menschen im Jemen missioniert haben.
Berlin (dts) - Die im Jemen entführten deutschen Christen sind womöglich einem Racheakt zum Opfer gefallen. Das schreibt das Magazin "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Nach Informationen des Krisenstabs des Auswärtigen Amtes sei es in Saada vor wenigen Monaten zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen, bei der aufgebrachte Muslime den deutschen Techniker Johannes H. bedrohten und aufforderten, seine Missionierungsversuche einzustellen. Der Mann aus Sachsen habe den Zwischenfall in einem Rundbrief an Freunde in Deutschland geschildert. Auch in den Hinterlassenschaften der von den Entführern erschossenen deutschen Frauen Rita S. und Anita G. aus dem westfälischen Lemgo fanden die Ermittler Missionsschriften. Der Krisenstab geht mittlerweile davon aus, dass die Deutschen vor Ort als Missionare bekannt waren. Auf den Aufenthalt im Jemen hatten Johannes H. und seine Ehefrau sich unter anderem im hessischen Ort Eppstein bei Wiesbaden vorbereitet, bei einer Organisation namens "Weltweiter Einsatz für Christus", die Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen" ist. In dem Konzept der Gruppe heißt es: "Wir sehen unseren Auftrag vor allem in der Evangelisation der noch unerreichten Völker der Welt." Wegen des vermuteten Zusammenhangs zu Missionierungsversuchen hält der Krisenstab Islamisten als Täter für wahrscheinlich.
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Mission ist Überheblichkeit und Hochmut
Als ich mich mit den seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake beschäftigte, war mir klar, dass jede Kritik an den Evangelikalen diese Fundementalisten vor Wut schäumen lassen würde. Genau so kam es auch. Eigentlich hatte ich nicht vor mich überhaupt noch einmal mit diesen Leuten zu beschäftigen, aber alleine die Reaktionen machen das unbedingt notwendig.
Wichtigstes Anliegen der Evangelikalen ist der von ihnen so benannte Missionsbefehl aus Matthäus 28, Vers 16-20:
16 Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, an den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.
17 Und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm; einige aber zweifelten.
18 Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden.
19 Gehet nun hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
20 und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
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Die seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake
Wieder einmal kam es im Jemen zu Entführungen und diesmal leider auch zur Ermordung von zwei Frauen, die an der Bibelschule Brake zu Missionarinnen ausgebildet wurden.
Anita G. und Rita S. waren Studierende des dritten Jahrgangs unserer Ausbildungsstätte. Aufgrund ihres ausgeprägten sozial-diakonischen Engagements entschieden sie sich für ein Praktikum im Jemen. Dort brachten sie sich als Kurzzeitmitarbeiter von „Worldwide Services“ im Krankenhaus von Saada in die medizinische Versorgung der Bevölkerung ein.["Die seltsamen Heiligen der Bibelschule Brake" mehr »]
Krieg gegen Ungläubige
Die LeserInnen sind geneigt bei dieser Überschrift an schwerkriminelle Islam-Gläubige zu denken, doch "Ungläubige" sind weit mehr als einfach nur als fremdreligiös zu bezeichnen. Die westliche Politik hat ein viel eingeschränkteres Fahndungsraster.
Kurz gefasst ist jeder "ungläubig" soweit er nicht den Glauben vetrtritt den die Politik für richtig erachtet. Weiter ausgeholt geht es dabei um Menschen aller Kulturen, die sich nicht das westliche Gedankengut durch die Politik einfach nur aufpropfen lassen. Es geht um Menschen, die ihr Leben anders verstehen als die Regierenden, die von den Machthabern nicht in Schubladen gesteckt werden wollen nur weil sie hinter der gepredigten Vernunft eine eigene Vorstellung von selbiger haben.
Die westliche Welt setzt auf Konformität. So sehr, daß ihre Herrscher bereit sind jegliche Opfer dafür in Kauf zu nehmen. Wer nicht konform geht oder sich gegen dieses auferlegte Verständnis von Demokratie wehrt, ist ein Ungläubiger und muß gemaßregelt werden. Um diese Maßregelung durchzusetzen wurden viele der Möglichkeiten geschaffen. Es werden Knebelverträge aufgesetzt, Abkommen beschlossen, Subvensionszuschüsse erteilt um nach und nach das Land und deren Kultur zu zerstören. Stellt sich ein Land dagegen, wird es früher oder später mit einem Krieg überzogen. Es ist eine koloniale Missionierung.
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Aufgelesen 156
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