Es gibt Themen, die sind einfach so schmutzig, dass man sich mit ihnen nicht beschäftigen möchte. Dazu gehört auch die Geschichte des Christian Ulrik von Boetticher und seiner 16 jährigen Geliebten. Die Fakten aus seiner Sicht, sind soweit bekannt, schnell erzählt. Während er gleichzeitig eine Beziehung mit Anna Hinze von der Hamburger CDU hatte, lernte er über Facebook Anfang 2010 eine 16 Jährige kennen, die so etwas wie ein Groupie der CDU war und auch mit anderen Politikern dieser Partei in Kontakt stand. Nach ein paar Mails und SMS hüpften die beiden im Düsseldorf im März 2010 im Steigenberg-Hotel ins Bett und haben sich selbstverständlich gegenseitig ihre große Liebe versichert.
Legalität und Moral des Christian Ulrik von Boetticher
Es gibt Themen, die sind einfach so schmutzig, dass man sich mit ihnen nicht beschäftigen möchte. Dazu gehört auch die Geschichte des Christian Ulrik von Boetticher und seiner 16 jährigen Geliebten. Die Fakten aus seiner Sicht, sind soweit bekannt, schnell erzählt. Während er gleichzeitig eine Beziehung mit Anna Hinze von der Hamburger CDU hatte, lernte er über Facebook Anfang 2010 eine 16 Jährige kennen, die so etwas wie ein Groupie der CDU war und auch mit anderen Politikern dieser Partei in Kontakt stand. Nach ein paar Mails und SMS hüpften die beiden im Düsseldorf im März 2010 im Steigenberg-Hotel ins Bett und haben sich selbstverständlich gegenseitig ihre große Liebe versichert.
IN SCHLECHTER GESELLSCHAFT
IN SCHLECHTER GESELLSCHAFT
Thomas Meese
forced-labour
In diesem Diskussionsbeitrag geht es um Kontaktschuld aus alltagssoziologischer Sicht. Was politisch vornehmlich durch staatliches Handeln als Ausgrenzung (oder „Exlusion“) daherkommt, wirkt schon in lebensweltlichen Zusammenhängen als „soziale Schließung“ (Max Weber) in doppelter Form: als gesellschaftliche Ächtung und soziale Deklassierung und zugleich als wirksame Grundierung (oder „Unterfütterung“) politischen Handelns und staatlicher Maßnahmen. [ra]
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Aufgelesen und kommentiert 2010-09-28
Hartz IV als moralische Besserungsanstalt
Interview mit Sozialrichter Jürgen Borchert
Neue Hartz-IV-Berechnung bestätigt: Kinderarmut viel größer als von Politik bisher zugegeben
Guido Westerwelle (FDP) findet Hartz-IV-Erhöhung von fünf Euro gerecht
Schwarz/Gelb will höhere Hinzuverdienstmöglichkeiten für Hartz-IV-Empfänger
Besucherzahl der Essener Tafel nahezu verdoppelt: Generation Elend
Milliardenskandal BayernLB: CSU-Granden müssen vor das Tribunal
Bankgehälter: Auch bei der staatlich gestützten WestLB wird wieder kräftig kassiert
Börsengezocke: Eigenständig handelnde Computer mischen die Aktienmärkte auf
Regierung steht Bonuszahlungen machtlos gegenüber
Olympiabewerbung 2018: München macht drei Milliarden Euro locker
Der halbe Neuanfang der SPD
Kurt Beck (SPD): Widerstand im Bundesrat gegen Hartz-IV-Regelung noch nicht sicher
Christian Wulff - Ein Bundespräsident im Knast?
Stuttgart 21: Man wird sich ja noch mal irren dürfen
Leiharbeit steigt wieder massiv an
Saft statt Schnittblumen: Eine kommentierte Hartz-IV-Lektüre ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-28" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-08-25
Zunehmende Kritik an Hygiene in Krankenhäusern
Nachzahlung bei sittenwidrigen Löhnen: Was ist mit den Rentenbeiträgen?
Unternehmens- und Vermögenseinkommen haben sich erstaunlich rasch von der Krise erholt
Guttenbergs Bundeswehrreform: Von der nationalen Verteidigungstruppe zur weltweiten Interventionsarmee
Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) bezeichnet CDU als sozialdemokratisch
Bündnis90/Die Grünen: Die Fast-alles-ist-möglich-Partei
Hamburgs GRÜNE führen neuen Teleskop-Polizeischlagstock ein
Die moralischen Vorbilder der Deutschen
Wie Studiengebühren Jugendliche in die Schuldenfalle bringen
Atomstrom wurde mit 164,7 Milliarden Euro subventioniert
Stadtwerke gegen Verlängerung der Atomlaufzeiten
Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) hält Daten zur Bedeutung von Atomstrom zurück
Merkels Energiereise: Kungelrunde mit Atomlobby im AKW Emsland
Atomlobby: Der begrenzte Freundeskreis aus Politik und Wirtschaft
Brennelementesteuer: Warum Merkel zu unrecht als tapfere Siegerin dastehen könnte
Drei junge Abgeordnete planen LAN-Party im Bundestag
Kurzvideo: Das Atom-Team ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-25" mehr »]
Unappetitlich
Dieser Tage regen sich die Deutschen mal wieder über Raucher und Nichtraucher auf. Für mich.. nur eine Posse. Eine Komödie a la Dante, dazu nicht einmal al dente.
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Moral und Widerstand
Wenn wir vom Widerstand sprechen, meinen wir den unbewaffneten Kampf gegen das Sträuben des Staates, sich auf soziale Brennpunkte zu konzentrieren, sie zuständlich zu dem zu machen, was sie sein sollten: keine Probleme, sondern Lösungen. Der gewaltfreie Widerstand unsererseits gegen den physischen Druck, den der Staat unbehelligt auf seine Bürger ausübt, scheint mehr sinnloses Unterfangen, als dass er auch nur im Geringsten etwas verändert. Es bleibt unser Widerstand – ohne Handeln, ohne Kraft.
Nicht allein die fortgeschrittene Vereinzelung ist daran schuld, es ist auch die Folge des unverhältnismäßigen Vorgehens seitens der Staatsgewalt. Sie trägt im Einzelnen die Sorge dafür, daß keine Veränderung gegenüber dem unsozialen status quo stattfinden kann. Wir sind politische Gefangene und noch immer zu schwach, diesem Gefängnis zu entfliehen.
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Sonntagsgedanke: Rettet das Klima
Folgerichtiges Handeln setzt Erkenntnis voraus. Doch ist die Erkenntnisfindung von Fall zu Fall und Mensch zu Mensch verschieden, subjektiv. Was für den Einen eine positive Erkenntnis ist, kann für den Anderen negativ sein. Das unterschiedliche Empfinden hängt im wesentlichen mit den eigenen Erfahrungen und mit der Wunschvorstellung für die eigene Person zusammen. Daraus entstehen zunächst einmal erst Meinungen die sich im Laufe der Zeit verfestigen oder aber, je nach Empfinden, ändern können.
Jemand der überwiegend positive Erfahrungen macht wird sich ebenso überwiegend weigern die betreffenden Dinge ändern zu wollen. Jemand der bei den selben Dingen eher negative Erfahrungen gemacht hat wird unentwegt den Versuch machen jene Dinge für sich in die positive Richtung bewegen zu wollen. Einen gemeinsamen Konsens zu finden ist, unter den verschiedenen Erfahrungsvorraussetzungen, daher fast unmöglich. Das Miteinander wird zu einem Gegeneinander. Das Klima untereinander mit der Zeit unerträglich.
Um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen bedarf es folglich gleicher Vorraussetzungen. Doch wie läßt sich dies bewerkstelligen ohne jemanden in eine nachteilige Position zu bringen? Heilige Schriften bieten einen Lösungsansatz, eine Goldene Regel. Es ist der Grundsatz der praktischen Ethik, der ein gemeinsames Leben in einer Gemeinschaft von Zusammenlebenden gewährleisten würde, würde sich jeder daran halten. Sich seinem Nächsten gegenüber so zu verhalten, wie man es von ihm einem selbst gegenüber erwartet. Die Erwartungshaltung wird aber immer wieder enttäuscht. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen können Gier und Neid als potentielle Gegner der Goldenen Regel ausgemacht werden, zum anderen aber auch Erhabenheit in jeder erdenklichen Form.
Wie läßt sich das soziale Klima retten?
Ein unmoralisches Angebot: Wie viel Euros ist ein Menschenleben wert?
Welche Möglichkeiten es gibt, den Bürgern und Bürgerinnen das Geld aus der Tasche zu ziehen um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, haben wir bereits die vergangenen Monate erleben dürfen. Finanzspritzen in Form von Konjunkturpaketen, Staatshilfe hier, Staatshilfe dort. Vielen ist bereits aufgefallen wer am Ende dabei profitiert. In mehr Fällen waren die Empfänger genau jene, die nichts in den Markt haben zurückfließen lassen. Andere wurden hängen gelassen, vertröstet oder der Vorwurf der Selbstverschuldung wurde erhoben.
Nachdem nun die größten Resourcen geplündert sind, geht man andere Wege. Man macht sich die Sorge der Gesundheit zu nutzen - die Krankenkassen spielen den Ball zu. Wie man es auch zu drehen und wenden versucht: Am Ende zahlt der Steuerzahler.
Auf Grund der vorgesehenen Impfungen gegen die Neue Grippe, fälschlicherweise auch Schweinegrippe genannt, sprechen die Krankenkassen von Beitragserhöhungen zur Finanzierung. Promt meldet sich die Politik zu Wort und will die Kassen zur Gratisimpfung zwingen. Natürlich meldet sich sofort der Spitzenverband der GKV und erwähnt die zusätzlichen Kosten durch eine Sondereinzahlung in den Gesundheitsfonds finanziert zu wissen. Selbstverständlich aus Steuermitteln, worauf hin die Große Koalition umgehend versucht abzuwiegeln das diese Forderungen "unangemessen", "unseriös" und "unverantwortlich" seien.
Tja, sind wir doch mal ehrlich: Wer hat denn die Bestellung der Impfdosen bezahlt? Etwa die urlaubende Frau Gesundheitsministerin Ulla Schmidt? Denken Sie nur nicht! Die kann sich nicht mal ein Taxi, geschweige denn eine Busfahrkarte leisten - die nimmt lieber den Dienstwagen und der wird schließlich vom Steuerzahler finanziert.
Andere Frage: Wer profitiert durch die Impfungen? Genau, jene die nichts in den Markt zurückfließen lassen! So wie die Banker.
Na dann "gute Preise, gute Besserung". Am Ende zahlen immer Sie - auch wenn der angebliche Impfstoff (Tamiflu) nur ein Placebo ist! Der eigentliche Impfstoff steckt nämlich noch in der Entwicklung und für den sucht man nun händeringend Probanten - auch Kinder und Jugendliche. Alles eine Frage des Geldes! Wie, Ihr Kind will kein Versuchskanninchen sein? Ha! Es gibt doch Ritalin...
Infos:
Focus
Spiegel
Süddeutsche
Stern
Diffamierungskampagnen zum Zwecke des eigenen Demokratieverständnisses
Ob Politik, Arbeits- oder Privatleben -überall das Gleiche. Es wird gedisst, gescholten, beleidigt und oftmals auch gelogen. Was man nicht verstehen will, wird angegriffen. Jedes Mittel ist dazu recht -man glaubt sich selbstverständlich schließlich auch im Recht. Der Glaube geht soweit, daß man Grund- und Völkerrecht mißachtet und man es nicht mal einsieht, daß man sich demokratiefeindlich verhält.
Dabei stehen wir immer noch aufrecht und halten jenen die wir nicht verstehen, jenen die wir bekämpfen, immer schön das Schild der demokratischen Werte vor die Nase. Unbemerkt dessen, daß wir sie selbst nur dann anerkennen wenn sie uns zum Nutzen sind. Das Demokratieverständnis anderer ist nicht unser Verständnis. Und weil wir so unterschiedlichen Verstandes sind, wenn wir für uns etwas positives daraus entnehmen können, merken wir nicht, daß dem anderen genau selbes Recht zusteht.
Kommt es deswegen immer zu streithaften Diskussionen? Definitiv! Ist eine streithafte Diskussion nötig um miteinander in Einklang zu kommen? Das Gegenteil ist der Fall. In einer Diskussion in der es verschiedene Ansichten gibt, ist grundsätzlich davon auszugehen, daß diese verschiedenen Ansichten mehrheitlich am Ende der Diskussion immer verschieden bleiben werden. Zwar mag der Eine, durch Rückzug irgendwann, eine Beruhigung des Gespräches verursachen -an seiner Einstellung zum Diskussionspunkt ändert dies im jeweiligen Augenblick aber rein gar nichts. Wer gegen Krieg ist, ist nicht zwangsläufig gegen jede Art von Krieg. Eine streithafte Diskussion könnte man mit äußerstem Wohlwollen auch als einen eben solchen bezeichnen. Als Krieg zwischen verschiedenen Meinungen, ausgeführt durch Einzelne oder auch Gruppen. Zurück bleiben die Geschlagenen -weil sie selbst keinen Sinn in einer weiteren Auseinandersetzung mehr sehen und sich freiwillig zurückziehen.
Diskussionspunkte nehmen im Laufe der immer fortschreitenderen Diskussion an Unsachlichkeit zu, es folgen Relativierungen, emotionale Ausbrüche, gefolgt von Beleidigungen und Diffamierungen. Einzig zum Zwecke des Rechtsvorbehaltes. Dem Kontrahent wird selbiges abgesprochen, demokratische Grundrechte somit verletzt und oftmals die Vernunft des potentiellen Gegners in Frage gestellt -nicht bemerkend, daß man sich selbst von der Vernunft weit entfernt hat in dem man jene Diskussion, ganz rechthaberisch, durchführte.
Wir erkennen einander nicht an, oder zumindest akzeptieren wir nicht, daß es außer der unseren Sicht der Dinge auch noch andere Ansichten gibt. Daraus entwickelt sich Streit, daraus entwickeln sich Oppositionen. Gegner, die eigentlich gar keine sind, wenn.. -ja, wenn wir wenigstens anerkennen würden was die Pfeiler einer echten Demokratie sind.
Krieg ist und bleibt keine Lösung! Weder der politisch-militärische, noch ein privat geführter!
Es mag gut tun zu gewinnen, aber dort wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Ihnen muß unser Hauptaugenmerk gelten -ganz gleich um wen oder welche Meinung es sich handelt. Das wäre dann die eigentliche Revolution!
Aufgelesen 175
● Twitter schadet der Moral seiner Nutzer
● Wir werden alles selber machen müssen
● Ich wollte diese Menschen töten
● Wasser, Brot und Margarita!
● "Die verfluchten Stunden am Abend"
● SPD-Austrittserklärung von Julia Reda
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Unglücklich mit Müller Drogeriemärkten
Manchmal wird man von anderen Menschen um etwas gebeten. So ist es auch mir in den letzten Tagen ergangen. Am 18. April hatte ich hier einen Beitrag über die Drogeriemarktkette Müller veröffentlicht. Dabei ging es um den Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der sich mit der Praxis der sogenannten Krankenrückkehrergespräche beschäftigt. Daraufhin hat sich im Kommentarbereich eine Frau oder auch Herr Anonym gemeldet. In höchsten Tönen wurde von der Glückseligkeit eines Arbeitsverhältnisses bei diesem Unternehmen geschrieben.
Frau oder Herr Anonym war auch so nett mich über die Presseerklärung, der Müller Drogeriemärkte zu informieren. Ja, sie oder er bettelte förmlich darum diese Presseerklärung, hier bei Duckhome zu behandeln. Diesem Wunsch sei nun entsprochen.
["Unglücklich mit Müller Drogeriemärkten" mehr »]Drogeriemärkte Müller machen glücklich
Das jedenfalls verkündet das Unternehmen auf seiner Internetseite. Dort überschlägt man sich förmlich vor lauter Verbreitung von Glücksgefühlen.
Einkaufen bei Müller - das ist etwas, worauf man sich freuen kann ...
Nun bezieht sich diese Aussage freilich nur auf das Einkaufen bei "Müller". Was das Arbeiten bei diesem Unternehmen betrifft, so erfährt man darüber etwas in der Süddeutschen Zeitung.
["Drogeriemärkte Müller machen glücklich" mehr »]Du sollst nicht töten
Am 15. April 2009 von Calwer-Wildnis auf kriegspostille.blogspot.com
Die zurechtgeschnitzten, selbstgebastelten Bilder von etwas Göttlichem, die sich der Mensch so zurechtlegt, sind - egal, ob sie geglaubt werden oder nicht - nur dürftige Versuche, etwas zu erklären und irgendwie "sichtbar" werden zu lassen, das nicht so einfach verstehbar, und schon gar nicht sichtbar ist.
Zu Recht also warnt die Bibel davor, sich Bilder zu machen - vorgefertigte, feste Vorstellungen - egal ob von Menschen, oder von Übersinnlichem, oder von was auch immer - und schon gar nicht von dem, was Gott, oder göttlich genannt wird. Wie bei vielen anderen Dingen auch, hat sich der Mensch nur selten wirklich daran gehalten. Götzendienst war immer schon einfacher, als sich mit der Wirklichkeit und mit etwas auseinanderzusetzen, das keine vorgefassten Meinungen, und keine vorgefertigten Bilder verträgt.
Immer schon war der Mensch erfindungsreich darin, die Unbequemlichkeiten zu umgehen. So auch beim Thema des Tötens. Auch die Bibel hat wohl die Schwächen des Menschen gekannt, und mitgedacht - sonst gäbe es in ihr selber nicht schon so viele Ausnahmen. Oder, das Gebot: "Du solslt nicht töten!" ist uns deshalb so merkwürdig, weil wir mit dem Überlebenskampf nicht mehr zurechtkommen, dieser uns recht fremd geworden ist.
["Du sollst nicht töten" mehr »]
"Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken."
Gauweiler sagt einen wichtigen Satz zur Entmachtung Stoibers:
"Um eine derart gravierende Entmachtung zu legitimieren - Stoiber war mit einer Zweidrittelmehrheit des Volkes gewählt worden -, hätten über den Parteivorsitzenden und zukünftigen Spitzenkandidaten wenigstens die Mitglieder der CSU in einer Urabstimmung entscheiden müssen", sagte Gauweiler und fügte mit Blick auf die damaligen Hinterzimmerabsprachen hinzu: "Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken."[""Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken."" mehr »]
ALG II – Töten per Gesetz?
Hajo Freese von la-bora.de, 2009
„Wer auch immer in die Mühlen der Hartz 4-Behörde (ARGE) gerät, muss wissen, dass man ihm ab jetzt nach dem Leben trachtet.“
So oder ähnlich klingt es mir aus der Gruppe der Betroffenen immer häufiger entgegen. Grund genug für mich, die Frage danach zu stellen in wie weit das zutrifft oder ob es in Zukunft denkbar wäre.
Der weitaus größte Teil unserer Gesellschaft würde heute diese Behauptung als völlig absurd brandmarken, da es moralisch nicht vorstellbar ist, dass es für das Töten ganzer Gesellschaftsgruppen eine Rechtfertigung gibt. Wer sollte so etwas wollen oder gar ausführen? Wo und wer sind die Täter? Wie könnte unsere stabile soziale Ordnung kippen und wie wird tatsächlich mit dem Prekariat in Deutschland umgegangen?
Der Sozialpsychologe Harald Welzer schreibt in seiner Analyse „Täter“ hierzu, dass es viel schwächer „um die Stabilität und Trägheit moderner Gesellschaften in ihrem psychosozialen Binnengefüge bestellt ist“, als wir gemeinhin glauben.
Er stellt fest: „Nicht nur abstrakte, analytische Kategorien wie Gesellschaft und Herrschaftsformen verändern sich innerhalb weniger Monate, sondern dass die konkreten Menschen, die diese Gesellschaft bilden und ihre Herrschaftsform realisieren, sich in ihren normativen Orientierungen, in ihren Wertüberzeugungen, in ihren Identifikationen und auch in ihrem zwischenmenschlichen Handeln schnell verändern können.“
Den kompletten Artikel lesen Sie hier: la-bora.de
Das Gebilde BRD ist am Ende!
Eigentlich wollte ich am letzten Althaus, räusper, letzten Teil zur Althaus Story schreiben, aber dabei kam mir in den Sinn, dass Althaus eigentlich nur noch eine unwichtige Witzfigur ist, der sich der Verärgerung und dem Gespött aus allen Richtungen aussetzt und dem hoffentlich seine Tage als Ministerpräsident und überhaupt als Politiker gezählt sind. Dennoch wird natürlich der Teil IV erscheinen, nunmehr ein wenig später!
Viel wichtiger ist derzeit, dass man grundlegend feststellen muss, dass das System dieser BRD in seinem Endstadium angekommen ist. Und zwar komplett an allen Fronten. Wie eben das Dritte Reich 1945! Nur das wir noch nicht Millionen Tote zu beklagen haben und Europa noch nicht in Schutt und Asche liegt. Leider ist es nicht ausgeschlossen, dass das noch folgen könnte, wenn nicht wir, die Einwohner, uns ganz schnell bemühen, dass abzuwenden bzw. den ganzen „Fremdartigen“ (damit sind diejenigen gemeint, die in entsprechender Verantwortungslosigkeit gegen die Einwohner regieren, bestimmen und handeln) den Laufpass geben! Natürlich heißt meine Ansage nicht, dass der Kapitalismus in seinem Endstadium liegt und dass es nun schnell vorbei wäre und wir nach einem kurzen Rülpser der Geschichte neu anfangen können. So einfach, wie es vor 20 Jahren andachtsweise war, wird es diesmal nicht, lange nicht!
Diese BRD, genauso wie im übrigen das mindestens genauso gleiche Übel Europäische Union mit seiner ruinösen Währung Euro, ist am Ende, und zwar in allen Richtungen: moralisch, sozial, perspektivisch, finanziell, politisch, administrativ, parteipolitisch, demokratisch, ethisch und was weiß ich noch alles für Attribute. Man kann nicht einen einzigen Umstand anführen, wo dieser (Noch)Staat punkten könnte! Zumindest nicht für die Masse seiner Bewohner. Ich wiederhole nochmal zum geistigen einmeißeln:
Der Staatsimperialismus mit all seinen neoliberalen Erscheinungsformen, vor allem der Steuerung des Systems hinterm System, wie er in Deutschland und in der Europäischen Union ausgeübt wird, ist gegenüber der Bevölkerung feindlich eingestellt! Schon allein deshalb, wo komplett sinnentstellend der Begriff Kapitalismus nach wie vor und gerade heutzutage mit dem Begriff Sozial verbunden wird, kann es von Haus aus keine Veränderung zu Gunsten der Masse der Menschen geben!
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Die Krake Mohn/Bertelsmann fasst fester zu
Bisher war es ja so, dass Mohn/Bertelsmann über die Arvato AG schon einen wesentlichen Teil der Daten der Bürger fest in ihren Krallen hatte. Wer bei "Wer gehört zu wem" nachblättert, erhält folgende, erschreckende Liste:
- Abacus Deutschland["Die Krake Mohn/Bertelsmann fasst fester zu" mehr »]
Die Versandhandelsallianz bietet einen Adresspool mit B-to-C-Adressen. Mehr als 200 Versandhändler in Deutschland und kooperieren weltweit mit Datenallianzen in Großbritannien, Frankreich, USA und Kanada. Das Geschäftsmodell ist jedoch durch Änderungen im Datenschutz bedroht.
- Adress Research (Lösungen zur Anschriftenermittlung)
- arvato direct services (Direkt-Marketing-Dienstleister)
- arvato logistics services (Distribution)
- arvato mobile (ehemals handy.de)
- arvato systems (IT Dienstleistungen)
- arvato teleservice (After Sales Dienstleister im Mobilfunk)
- AS healthcare (Distribution von Arzneimitteln)
- CrossMarketing arvato services GmbH (Crossmedia-Kampagnen)
- Deutsche Post Adress GmbH (Umzugsdatenbank)
- Deutscher Supplement Verlag GmbH (Programmmagazine)
- empolis (Content und Knowledge Management-Lösungen)
- eValuate (Lösungen für Mitarbeiter- und Kundenbefragungen)
- GGP Media (Hersteller von Schwarz/weiß-Büchern)
- InmediaONE] (Direktvertrieb)
- medienfabrik (Agentur für integrierte Kommunikation)
- Mohn Media Kalender & Promotion Service (Kalender)
- Mohn Media · Mohndruck (Printdienstleistungen)
- PRINOVIS Ltd. & Co. KG (siehe separates Profil)
- Sonopress (Produktion)
- Topac Multimedia Print (Print- und Verpackungsprodukte)
- VAW-arvato (Technische Dokumentation)
- Vereinigte Verlagsauslieferung (Verlagsauslieferung)
- webmiles GmbH (Bonussystem)
Nach Reich-Ranicki und Heidenreich nun Ochsenknecht: Fernsehen ist unter aller Sau
München (ddp)
Schauspieler Uwe Ochsenknecht teilt die heftige Kritik des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki am deutschen Fernsehen. «Das ist ja eigentlich nichts Neues, nur hat´s mal einer ausgesprochen», sagte Ochsenknecht der Nachrichtenagentur ddp in München. Das Niveau des Fernsehens in Deutschland sei «unter aller Sau». «Und es ist gut, wenn das mal diskutiert wird, wenn einer mal das Maul aufmacht.» Reich-Ranicki hatte bei der Fernsehpreis-Gala im Oktober den Ehrenpreis für sein Lebenswerk auf der Bühne zurückgewiesen und heftige Kritik an den prämierten Beiträgen geübt.
Allzu große Hoffnungen auf eine Besserung der Qualität im deutschen Fernsehen macht sich Ochsenknecht trotz der Debatte aber nicht. Die Sender hätten «alle Schiss» um ihre Quoten. «Und wenn sie halt mit schlechten Programmen und schlechter Qualität gute Quoten erreichen, dann werden sie das weitermachen», sagte er.
Allmählich beginnt so etwas wie ein Domino-Effekt unter den V.I.P.s.
Auch Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, zeigte - bereits im Oktober - Entrüstung und wünscht sich auch von den Öffentlich-rechtlichen Anstalten mehr "Bildung, Information und Kultur".
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Barack Obama spricht zur Nation über die Wirtschaftskrise und Juan Cole kommentiert das
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Verkaufe Deine Seele, damit Du dem Staat nicht auf der Tasche liegst
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