Schwarz/Gelbe Sozialpolitik: Willkommen im Suppenküchenstaat Deutschland
Die LINKE deckt auf: Immer mehr Zeitarbeiter auf 400-Euro-Basis
Betten-, Bräunungs- und Katzensteuer für klamme Kommunen
Ein Gipfel, der die Griechenland-Pleite erneut nur verschiebt
Wie die Finanzlobby Politik macht
Deutsche Politik: Land ohne Opposition
SPD und GRÜNE bleiben weiter im Neoliberalismus stecken
Schwarz/Gelb plant Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür
EU-Vertragsverletzungsverfahren wegen Vorratsdatenspeicherung erreicht nächste Stufe
Staatstrojaner: Hans-Peter Uhl (CSU) würde DigiTask-Mitarbeiter in den Dienst des Bundes übernehmen
Bundeswehr-Sparpläne: IG Metall fordert mehr Waffenexporte als Ausgleich
Fukushima: Mehr radioaktives Xenon als bei Tschernobyl
Noch offene Fragen beim "Hebel"
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Aufgelesen und kommentiert 2010-08-24
Von der Leyens Hartz-IV-Chipkarte für Kinder
Familienministerin Schröder (CDU) will Elterngeld für Hartz-IV-Aufstocker beibehalten
Lobbynachrichten aus dem Sommerloch
Neue Steuer-CD in Baden-Württemberg: Schwarz/Gelbe Landesregierung lehnt Kauf ab
DGB begrüßt Neu-Positionierung der SPD bei der Rente mit 67
Die SPD ohne Steinmeier: Eine zwischenzeitliche Lücke
Monopolkommission fordert mehr Wettbewerb in der Trinkwasserversorgung
Privatisierung: Berlin will 20.000 weitere Wohnungen an Finanzheuschrecke verkaufen
Neues Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz: CDU will verdachtslose Rasterfahndung im Betrieb erlauben
Fachkräftemangel: Die Wirtschaftslobby schlägt Alarm
Bürgerarbeitsdient: Ein Blick hinter das Hochglanzprojekt
Kik hebt eigenen Mindestlohn auf 7,50 Euro
Ex-Bundesminister Lothar de Maiziere (CDU): "DDR war kein Unrechtsstaat"
Gewalt gegen Polizei nimmt ab
Das letzte Aufgebot der Atom-Dinosaurier
Merkels wahrer Energieappell ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-24" mehr »]
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Aufgelesen und kommentiert 2010-01-26
- Ex-FED-Chef Volcker: Der Mann, der für Obama die Wallstreet aufräumen soll
- Niedrigverdienende sind längst die Mitte der Gesellschaft
- Tarifverhandlungen 2010: IG Metall will kuscheln statt kämpfen
- Nach Lafontaine-Rückzug: Sigmar Gabriel (SPD) ist der wahre Erbe
- Das Bürgertum in Angst - Beispiel Focus
- Kurzvideo: Die FDP-Parteispenden waren zwar legal, aber... ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-26" mehr »]
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Hoffnung ist kein Gegenstand
Grundsätzlich läßt sich feststellen: Vor Wahlen -überall auf der Welt -ist die Stimmung der Wahlberechtigten auf ihrem Tiefpunkt angelangt. Mehrheiten wünschen sich Veränderungen und erhoffen sich durch ihr Votum den entscheidenden Beitrag dazu zu leisten. Bei Auszählung der Stimmen sitzen sie gebannt vor den bekannten Medien, warten auf die ersten Hochrechnungen und starren ins Leere, wenn die gewählte Option nicht jene ist die die Nase vorn hat. Enttäuscht sinken sie in ihre Sessel, weinen oftmals sogar und fallen mut- und kraftlos -ausgemerzt -zurück in ihren Alltagstrott. Wenn man diesmal nicht als Sieger hervorgegangen ist, dann eben beim nächsten mal. Die Hoffnung bleibt.
Hoffnung ist kein Gegenstand. Hoffnung ist kein gutes Argument. Hoffnung ist lediglich der feste Wunsch im Glauben an mögliche Veränderungen. Es ist nichts mit dem sich etwas bewegen läßt. Hoffnung ist Resignation im handeln. Um es mit anderen, bekannten, Worten zu sagen: "Theologen hoffen".
Die Hoffnung auf Veränderung trägt den Wähler regelmäßig zur Wahlurne. Diese Hoffnung gilt es seitens der verschiedenen Parteien zu bedienen. Genau das machen sie. Nicht mehr, nicht weniger. Sie bedienen die Hoffnung und hoffen selbst darauf das es Wirkung bei der Stimmenauszählung hat. Trifft dies zu, kehren sie zu ihrer alten Handlungsweise zurück: regieren oder opponieren. Letzteres ist lediglich das Widersetzen, das Auflehnen und das Aufbegehren gegen erstes. Das was jeder Wähler auch mit Abgabe seines Votums macht, sich aber wünscht das eben jene Opposition die Handlungsfähigkeit erhält -regieren statt nur opponieren soll.
Aufbegehren, sich widersetzen, sich auflehnen kann jeder. Aber direkt etwas tun -also wahrhaftig handeln -können eben nur jene die in der Position dazu sind. Darüber sollte sich zumindest eine Partei in Deutschland langsam mal klar werden. Wenn sie wirklich ernsthaft Veränderung wollen, dann müssen sie sich bereit erklären die Hoffnung der Wähler zu bedienen. Denn deren Hoffnung wünscht direktes, beständiges und ehrliches Handeln -regieren, nicht opponieren. Letzteres können sie nämlich selbst.
Gedanken zum Wahlergebnis der Bundestagswahl 2009
Nachdem gestern Abend bereits die ersten Hochrechnungen teils überschwenglich gefeiert und andererorts verhalten beobachtet wurden, machte sich in vielen Wohnzimmern der Republik Enttäuschung breit. Viele außerparlamentarische Unterstützer, die auch noch ihre letzte freie Minute dem Wahlkampf opferten um einen politischen Wechsel herbeizuführen, fielen in ein tiefes Loch der Trauer, gemischt mit einem leichten Hauch an Wut. Wut darüber es nicht geschafft zu haben eine Mehrheit wachzurütteln; Wut darüber das viele Wähler -mehr noch als bei den letzten Bundestagswahlen -lieber in Resignation fallen, anstatt selbst, durch ihre Stimmabgabe, für etwas mehr Demokratie zu sorgen.
Ich will nicht leugnen, daß es mir viele Stunden nach der ersten Hochrechnung ähnlich ging. Ich wußte nicht ob ich eher traurig, oder mehr wütend war. Doch mit zunehmendem Abstand zu den Ergebnissen und wiederholten Ausschmückungen der Immer-noch-Kanzlerinnenschaft, betrachte ich das Ergebnis mittlerweile eher als Erfolg. Wenngleich wir es nicht geschafft haben auch noch unsere letzten Mitbürger und Mitbürgerinnen von der Wichtigkeit des Wählengehens zu überzeugen, so kann sich das Ergebnis dennoch sehen lassen und muß sich hinter nichts verstecken.
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Nochmal: was ist im Iran los?
Ich greife hier nochmal die Frage auf, die He-Ka-Te am 15.6. hier stellte. Was ist im Iran los? Ich halte das für dringend nötig. Es ist nämlich sehr schwierig, das herauszufinden, finde ich. Und deshalb möchte ich dieser Frage noch eine Zeitlang zu ihrem Recht verhelfen, Frage zu sein!
Wo man hinschaut, wird man mit Antworten geflutet. Die einen wissen, dass die Wahlen in den USA gefälscht wurden, aber die Wahlen im Iran nicht. Die anderen erkennen den Wahlgewinner im Iran an und wollen die Oppositionellen gleich wegsperren lassen. Die Opposition, wissen wieder andere, ist komplett von der CIA inszeniert. Die Bilder von den Protesten sind gefälscht, die Wahl nicht. Höchstens ein bißchen. Aber über 60 % kann man nicht fälschen. Und was, wenn gerade darin der Trick besteht? Je dreister einer lügt, desto eher wird ihm geglaubt? Aber lassen wir das. Die alles-checker haben sich und ihre Thesen aufgestellt, auf beiden Seiten, und der Rest kann nur noch hinterher humpeln.
Ich habe mir von einem Exil-Iraner berichten lassen, dass die oppositionelle Bewegung im Iran äußerst heterogen ist. Unterschiedlichste Leute und Interessen finden sich hier. Und es sei auch für ihn nicht möglich, den vollen Überblick zu haben. Und dass sich im Iran kaum jemand für das interessiert, was der Westen meint und will. (Das ist mal eine gute Nachricht) Deshalb frage ich: was ist mit den Teilen der Opposition, die authentisch sind, die berechtigte Forderungen stellen, die unter den Verhältnissen leiden und an deren Verbesserung arbeiten? Ich würde mir wünschen, dass wir da genauer hinsehen lernen, - vom Verstehen will ich gar nicht reden. Die Welt ist nicht schwarz und weiß!!!
Wo man hinschaut, wird man mit Antworten geflutet. Die einen wissen, dass die Wahlen in den USA gefälscht wurden, aber die Wahlen im Iran nicht. Die anderen erkennen den Wahlgewinner im Iran an und wollen die Oppositionellen gleich wegsperren lassen. Die Opposition, wissen wieder andere, ist komplett von der CIA inszeniert. Die Bilder von den Protesten sind gefälscht, die Wahl nicht. Höchstens ein bißchen. Aber über 60 % kann man nicht fälschen. Und was, wenn gerade darin der Trick besteht? Je dreister einer lügt, desto eher wird ihm geglaubt? Aber lassen wir das. Die alles-checker haben sich und ihre Thesen aufgestellt, auf beiden Seiten, und der Rest kann nur noch hinterher humpeln.
Ich habe mir von einem Exil-Iraner berichten lassen, dass die oppositionelle Bewegung im Iran äußerst heterogen ist. Unterschiedlichste Leute und Interessen finden sich hier. Und es sei auch für ihn nicht möglich, den vollen Überblick zu haben. Und dass sich im Iran kaum jemand für das interessiert, was der Westen meint und will. (Das ist mal eine gute Nachricht) Deshalb frage ich: was ist mit den Teilen der Opposition, die authentisch sind, die berechtigte Forderungen stellen, die unter den Verhältnissen leiden und an deren Verbesserung arbeiten? Ich würde mir wünschen, dass wir da genauer hinsehen lernen, - vom Verstehen will ich gar nicht reden. Die Welt ist nicht schwarz und weiß!!!
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