Natürlich wird Barack Obama den Iran überfallen
Niemand der bei klarem Verstand ist, zweifelt daran, das die USA einen Raubüberfall auf den Iran komplett durchgeplant haben und das im Grunde genommen auch schon die Termine feststehen an denen losgelegt werden soll. Allerdings kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Der ursprünglich Plan sah vor, ausgehend von Georgien einen Überraschungsangriff zu starten.
Dummerweise hat der Präsident von Georgien, Micheil Saakaschwili eigene stolze Pläne und versuchte mit seinem durch Israel, die Ukraine und den USA verstärkten und unterstützen Armee mal eben Abchasien und Südossetien zu erobern. ["Natürlich wird Barack Obama den Iran überfallen" mehr »]
Kriegsvorbeitungen für den Weltkrieg kommen gut voran
Nachdem die USA mit ihrem in Polen und Tschechien postierten Angriffssystem auf Russland den ersten Schritt getan haben, erfolgte nun gesterm die russische Antwort. Der russische Präsident Dmitri Medwedew kündigte an im Kaliningrader Gebiet Raketen vom Typ SS-26_Stone, genauer wohl die 9M72 Iskander / Tender die mit einer Reichweite von 415 km und Nuklearsprengköpfen große Teile Polens bedrohen würden, einzusetzen.
Tatsächlich sind diese Systeme aber nur eine Art Opferanode. Selbstverständlich könnten sie schnell den polnischen Teil des Angriffssystems auch mit konventioneller Munition vernichten, weil sie innerhalb von 10 Minuten aus der Fahrbewegung heraus, abschussbereit gemacht und abgeschossen werden können, wobei der zweite Schuss noch schneller möglich sein soll. Dann aber würde eine längere Schusspause eintreten um nachzuladen. ["Kriegsvorbeitungen für den Weltkrieg kommen gut voran" mehr »]
Chilenische Erfahrungen, Teil 2
Pech, wenn die Ereignisse schneller sind als die Finger auf der Tastatur. Im Anschluss an den Artikel Chile am 11. September vor 35 Jahren. Chilenische Erfahrungen, Teil 1 sollten in den weiteren Folgen einige Thesen in kleinen Schritten entwickelt werden. Namentlich, dass Lateinamerika aus den Militärputschen der 70er Jahre und den wirtschaftlichen und politischen Folgen (einschließlich der Operation Condor) eine Reihe von Schlussfolgerungen gezogen hat, die eine Wiederholung der Ereignisse der 70er Jahre unwahrscheinlich erscheinen lassen. Und dass die außenpolitische interessierten Kreise in den USA ebenfalls Schlussfolgerungen gezogen haben, insbesondere aus dem rasanten Niedergang der von ihnen geförderten Militärdiktaturen in den 80er Jahren. Es liegt auf der Hand, dass das unterschiedliche Schlussfolgerungen sind. Die Interessen sind immer noch die gleichen, die Mittel und Wege, mit denen sie verfolgt werden, sind jedoch andere.
Und während noch die Materialsammlung für die nächste Folge lief, da überschlugen sich die Ereignisse in Bolivien und einige Kommentatoren lasen von Bürgerkrieg bis Militärputsch nahezu alles aus dem Kaffeesatz, was schlagzeilenverdächtig ist.
Mit dem Artikel Plus ça change, plus c'est la même chose? Ça dépend… UNASUR vor der Bewährungsprobe sollte die Aufgeregtheit ein wenig relativiert werden: Ganz so einfach können die USA in Lateinamerika doch nicht mehr schalten und walten. Und während noch in Bolivien die Straßenblockaden abgebaut wurden und die Parteien am Verhandlungstisch sitzen – jedenfalls solange die Friedenspflicht andauert -, da rauscht der Niedergang der USA durch den Seitenwald der Blogosphäre, auch durch diesen Blog: „Plötzlich gelten nicht mehr die amerikanischen Allmachtsfantasien, sondern nur noch die harte Realität.“
Mit Verlaub, ganz so plötzlich kam das nicht. Die strategisch denkenden Köpfe der USA (o ja, die gibt es!) haben sich auf diese Entwicklung bereits seit einiger Zeit eingestellt, und eben deshalb sind sie noch lange nicht so hilflos am Ende, wie es oberflächlich betrachtet den Anschein haben mag. ["Chilenische Erfahrungen, Teil 2" mehr »]
Und während noch die Materialsammlung für die nächste Folge lief, da überschlugen sich die Ereignisse in Bolivien und einige Kommentatoren lasen von Bürgerkrieg bis Militärputsch nahezu alles aus dem Kaffeesatz, was schlagzeilenverdächtig ist.
Mit dem Artikel Plus ça change, plus c'est la même chose? Ça dépend… UNASUR vor der Bewährungsprobe sollte die Aufgeregtheit ein wenig relativiert werden: Ganz so einfach können die USA in Lateinamerika doch nicht mehr schalten und walten. Und während noch in Bolivien die Straßenblockaden abgebaut wurden und die Parteien am Verhandlungstisch sitzen – jedenfalls solange die Friedenspflicht andauert -, da rauscht der Niedergang der USA durch den Seitenwald der Blogosphäre, auch durch diesen Blog: „Plötzlich gelten nicht mehr die amerikanischen Allmachtsfantasien, sondern nur noch die harte Realität.“
Mit Verlaub, ganz so plötzlich kam das nicht. Die strategisch denkenden Köpfe der USA (o ja, die gibt es!) haben sich auf diese Entwicklung bereits seit einiger Zeit eingestellt, und eben deshalb sind sie noch lange nicht so hilflos am Ende, wie es oberflächlich betrachtet den Anschein haben mag. ["Chilenische Erfahrungen, Teil 2" mehr »]
Pakistan und Afghanistan gemeinsam gegen die USA
Der afghanische Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak hat am Montag bei einem Besuch in Washington vorgeschlagen, eine gemeinsame Truppe aus Afghanen, Pakistani und den von den USA geführten Koalitionstruppen zu bilden um gemeinsam die Taliban zu bekämpfen, die er mal vorsichtig als islamistische Aufständische im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet bezeichnet.
Ist das der neue Nahe Osten - reloaded


2006 war ich durch das Blog Beirut Live auf einen Artikel in der US-Militärzeitung Armed Forces Journal aufmerksam geworden, der unter dem Titel "Blood Borders" über eine Neuzeichnung der Landkarte nachdachte. Zur Einstimmung kann man sich hier die neue Landkarte in groß ansehen und - bei Interesse das Bild in einem Tab neben dem Artikel öffnen.
Weiteres zum Tabben: hier und hier.
Beirut Live leitete den Artikel seinerzeit wie folgt ein:
Dieser Artikel erschien im Juli diesen Jahres in der amerikanischen Miltärzeitung Armed Forces Journal, die an alle US-Soldaten verteilt wird. Er wurde von einen pensionierten Oberstleutnant verfasst, Ralph Peters, der zeitweise auch zum Büro des stellvertetenden Chefs des Militärgeheimdienstes kommandiert war
update: auch das Blog "Elementarteile" hatte den Artikel schon 2006 gefunden - und die Rolle der Bertelsmann-Stiftung dabei. -
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NATO: Nach dem Kaukasus nun Pakistan
Gertz: Deutschland im Krieg / Jung in Afghanistan / US-geführte Truppen töten 20 Menschen bei Angriff in Pakistan
Peschawar, Pakistan: Der Gouverneur der nordwestlichen Grenzprovinz, Owais Ahmed Ghani, bestätigte am heutigen Vormittag, dass US-geführte Koalitionstruppen in einem Angriff aus Afghanistan gestern Nacht mindestens 20 Menschen getötet haben. ["NATO: Nach dem Kaukasus nun Pakistan" mehr »]
Statusbericht zum Dritten Weltkrieg
Selbstverständlich will niemand den "Dritten Weltkrieg" aber alle arbeiten fleißig darauf hin. Einige haben kaum eine Wahl, andere sind leichtfertig und wieder andere einfach zu dumm um zu begreifen was passieren wird. Natürlich sitzt jedermann auf dem Berg seiner Maximalforderungen und erwartet, dass der andere von seinem Berg herunterkommt. ["Statusbericht zum Dritten Weltkrieg" mehr »]
Herr, Obama dich unser
Zum ersten Mal wird ein amerikanischer Wahlkampf in Deutschland entschieden. Zumindest könnte man den Eindruck haben, das es darum geht, wenn Barack Obama seinen europäischen Höhepunkt in Berlin vor die Goldelse legt. Der Dame ist zum Glück nichts menschliches mehr fremd. ["Herr, Obama dich unser" mehr »]
Al Qaida ist überall oder wie man eine Geschichte richtig erzählt
Drei Chinesen mit dem Kontrabass
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam die Polizei, fragt "Was ist denn das?"
Drei Chinesen mit dem Kontrabass.
Die Geschichte an sich ist bekannt. Auch ihre Weiterentwicklung durch den Austausch von Selbstlauten ist bekannt. Eigentlich könnte die Geschichte hier zu Ende sein. Was aber würde passieren, wenn ein Mitglied der Achse der gutwillig Dummen diese Nachricht für ein ehemaliges Nachrichtenmagazin bearbeitet. Wir können da nur vermuten, aber vermuten macht Spaß.
Zunächst einmal gehen Chinesen überhaupt nicht. Es gibt ja bekannterweise keine gelbe Gefahr aus China mehr, wie uns das Ministerium für Wahrheit (Miniwahr) und die ehrenhaften Manager und Nichtarbeitgeberverbände versichern. Die Chinesen sind nicht nur gut, sondern auch besser als wir. Sie machen unsere Arbeit nämlich für den halben Preis und haben nichts dagegen ihre Umwelt zu töten. Also geht mit Chinesen gar nichts. Russen wären möglich, weil Putin nicht bereit ist sein Land amerikanischen Interessen und der Mafia zu unterwerfen. Aber nein. Da bekommen wir ja in Zukunft Gas her. Russen gehen auch nicht.
Aber Muslime gehen immer. Muslime sind auch immer eine Nachricht. Vor allem aber sind alle Muslime in der Al Qaida und in der Achse des Bösen. Manchmal zusammen mit Nordkorea, früher war da auch mal Vietnam mit drin, Laos und Kambodscha, das ist eine wandelbare Achse. Nicht so die Achse der gutwilligen Dummen. Die haben nur einen Glauben. Sie glauben an die US von Amerika. Die können sowas von mit Inbrunst glauben, da wird man richtig neidisch.
Sehr gläubige Muslime und Katholiken haben Tränen in den Augen wenn sie ihren unvollständigen Glauben mit dem Glauben der gutwilligen Dummen vergleichen. Welch ein Glanz von Glauben und Dummheit. Aber der Mensch der glaubt, muss ja auch gut sein. Vor allem vereint es Menschen so leicht, wenn sie einen gemeinsamen Feind haben. Feinde sind so etwas wie das Pech, das ein Rutenbündel zusammenschweißt. Hat ja in Deutschland auch ganz gut geklappt. Nur das da die Juden der Feind waren und die Achse der Guten von der deutschen Volksgemeinschaft gebildet wurde.
Das war dann aber auch eine Achse. Zäh wie Leder, flink wie Windhunde dumm wie Bohnenstroh. Der Glaube formt den Charakter. Macht der Glaube an Scheiße dann auch einen Scheißcharakter? Nö. Das werde ich nicht beantworten. Dann werde ich nur wieder verklagt. Lieber zurück zu den Muslimen von Al Qaida. Warum sollten die auf einem Kontrabass sitzen. Das ist bestimmt nur das Gehäuse eines Kontrabasses. Samsoniteumhüllung für schmutzige Atomwaffen.
Da. Jetzt haben wir sie. Schon wird alles klar. Drei muslimische Al Qaida-Terroristen mit einer kontrabassförmigen schmutzigen Atombombe. Das macht Sinn. Nun müssen wir nur noch festlegen auf welcher Straße sie sitzen. Ich bin für die Bahnhofstraße. Man sollte immer nahe am ursprünglichen Text der Meldung bleiben. Die Bahnhofstraße ist am Bahnhof. Das ist doch logisch.
Drei muslimische Al Qaida-Terroristen mit einer kontrabassförmigen schmutzigen Atombombe, sitzen auf der Bahnhofstraße und erzählen sich was. Erzählen geht gar nicht. Man kann die ja eh nicht verstehen. Wahrscheinlich beten die gemeinsam, bevor sie sich und den Bahnhof in die Luft sprengen. Wäre ja logisch. Die wollen ja schließlich die ganze Stadt atomar verseuchen, da haben die Grund zum Beten. Vielleicht das der Wind richtig steht und die Jungfrauen, auch wirklich jung und Frauen sind.
Drei muslimische Al Qaida-Terroristen mit einer kontrabassförmigen schmutzigen Atombombe, sitzen auf der Bahnhofstraße und beten was. Da kam die Polizei, fragt "Was ist denn das?". Das könnte auch wieder von so einem Sozialromantiker stammen. Polizei, die einfach mal so kommt. Gibt es doch schon lange nicht mehr. Die bewachen doch alle Politiker, Manager, wichtige Gebäude und fahren ansonsten in diesen kleinen Autos rum und hoffen, das sie von den Kriminellen nicht gesehen werden, damit die sich nicht wegen der Behinderung ihrer Geschäfte beschweren.
Nein das geht gar nicht. Wenn etwas kommt, dann das SEK. Die erschießen in Hessen ja sogar schon psychisch Kranke wenn es mal etwas länger dauert. Wahrscheinlich kriegen die weder Schokoriegel noch Überstundenbezahlung. Wenn das SEK kommt wird also nicht geredet sondern erschossen und Ruhe ist.
Drei muslimische Al Qaida-Terroristen mit einer kontrabassförmigen schmutzigen Atombombe, sitzen auf der Bahnhofstraße und beten was. Da kam das SEK und erschoss die schnell. Drei muslimische Al Qaida-Terroristen mit einer kontrabassförmigen schmutzigen Atombombe.
Gut das reimt sich jetzt nicht mehr so schön. Könnte aber ohne Probleme im ehemaligen Nachrichtenmagazin von einem Mitglieder der Achse der gutwilligen Dummen veröffentlicht werden. Sie meinen das sei nun keine Nachricht mehr sondern reine Lüge. Wann haben sie denn das letzte Mal Zeitung gelesen oder Fernsehen gesehen. Nachrichten müssen doch verpackt werden.
Wer jetzt Benasir Bhutto getötet hat wollen sie wissen. Ich habe keine Ahnung. Der Vogel auf dem Foto mit der Sonnenbrille sah verdammt nach CIA aus. Wäre auch deren Stil. Präsident Musharraf ist ja der Zuschläger der USA in dieser Gegend. Die hätten auch ein Interesse ihn an der Macht zu halten, koste es soviele Bhuttos und andere Leben wie vorhanden sind. Al Qaida, wenn es die denn gibt, müsste eher an einer neuen Machthaberin interessiert sein. Aber glauben wir doch einfach.
Drei muslimische Al Qaida-Terroristen mit einer kontrabassförmigen schmutzigen Atombombe,
sitzen auf der Bahnhofstraße und beten was. Da kam das SEK und erschoss die schnell.
Drei muslimische Al Qaida-Terroristen mit einer kontrabassförmigen schmutzigen Atombombe.
Gespaltene Gefühle zu Benazir Bhutto
Ich kann mich an Zeiten erinnern in denen mir das Schicksal von Bangladesch und damit auch das von Indien und Pakistan sehr nahe ging. Meine damaligen Artikel in Schülerzeitungen waren eindeutig. Sehr zum Bedauern meiner Lehrer war ich mir damals sicher, das Pakistan nur benutzt wurde um Indien für seine Annäherung an Moskau zu bestrafen und das die Briten und die USA ihr eigenes Süppchen zu kochen versucht hatten und damit, wie schon so oft jämmerlich gescheitert waren.
Die Leidtragenden waren die Bewohner von Bangladesch. Der von ihrem Vater Zulfikar Ali Bhutto ausgehandelte Frieden mit Indien sah sie als Botschafterin des guten Willens und das war mir damals schon zu dick. Natürlich war ich nie in der Lage, die gegen ihren Vater erhobenen Mordvorwürfe und die Korruptionsvorwürfe gegen sie, wirklich zu überprüfen. Für mich stand auf jedenfall schnell fest, das die nur eine weitere unfähige, korrupte Politikerin in einer langen Reihe von unfähigen, korrupten Politikern war. Auch die sichtbare Absicht eine Familiendynastie zu errichten, machte mich nicht glücklich.
Man kann diesen Teil ihrer Geschichte sicher auch anders sehen. Das ist nur meine Sicht der Dinge, durch die Fakten gestützt, die ich für mich zu Fakten gemacht habe. Das Geschehen in Pakistan wirklich zu beurteilen, wird noch dazu dadurch erschwert, das Pakistan ein Kunstgebilde ist, das die islamischen Teile des britisch-indischen Kolonialreiches zusammenfasst.
Dort leben die unterschiedlichsten Volksgruppen zusammen, die sich sowohl in der Ausprägung ihrer Religion, als auch in ihrer nationalen Zuordnung stark unterscheiden. Afghanen und Iraner in ihren landestypischen, ethnischen Gruppierungen treffen mit ihren Interessen auf die Interessen von verschiedenen islamischen Gruppen, die teilweise völlig andere Wegvorstellungen und Ziele haben.
Pakistan ist also mehr eine Idee als ein Land. Das Pakistan die Atombombe besitzt, mit stiller Genehmigung der USA und Australiens, verschlimmert die Lage noch, ist aber vor allem seiner Aufgabe als rostiger Nagel im Fleisch Indiens geschuldet. Australien sieht sich von Indien wahrscheinlich zu recht bedroht. Es wäre der natürliche Erweiterungsraum für das längst zu enge Indien, das sowohl Raum, als auch Bodenschätze braucht, die in Australien in Mengen vorhanden sind.
Für die USA ist ein islamisches Pakistan als Verbündetet im Kampf gegen das, was die US-Amerikaner Terror und der Rest der Welt amerikanische Hirngespinste nennt, eine Trumpfkarte. Ein Keil in der islamischen Welt. Da macht es auch nichts , wenn in Pakistan eine Diktatur herrscht, die jetzt ein wenig demokratisch angestrichen werden soll.
Die USA sind auf Gedeih und Verderb mit dem Diktator General Pervez Musharraf verbunden. Fällt Musharraf, sind die Amerikaner in Pakistan und Afghanistan erledigt. Eine neue, demokratische Politik lässt sich nicht mit den US-Amerikanern machen. Die sind zu sehr Teil des alten Unterdrückungssystems.
Benazir Bhutto war also eigentlich chancenlos. Von Anfang an. Die Bevölkerung Pakistans hat ihre Taten nicht vergessen, egal was ihre Anhänger nach draussen darstellen. Aber selbst wenn sie in der Bevölkerung eine Mehrheit hätte erreichen können, hätten die Amerikaner sofort einen neuen Militärdiktatur an die Macht bringen müssen. Da gilt es die Interessen der Drogenbarone im Grenzgebiet zu Afghanistan zu schützen, für die ja auch die deutsche Bundeswehr, dank Peter Struck, kämpfen muss.
Nun wurde Benazir Bhutto ermordet. Das ist nicht gut zu heißen. Das ist falsch. Allerdings würde mich mehr interessieren wer sie denn nun wirklich getötet hat. Damit meine ich nicht den ausführenden Hansel, sondern die Hintermänner. False Flag könnte ja in der internationalen Politik zum meistgebrauchten Schlagwort werden. Das übt ja heute selbst unser BKA und Verfassungsschutz mit seinen Blondierungsmittelbombern aus dem Sauerland.
Wennn ich einen Tipp abgeben sollte ist sie entweder ein Opfer der US-Amerikaner oder ihrer eigenen Leute. In ihrer Partei haben auch andere starke Interessen und vielleicht schon längst das Geschäft mit den USA unter Dach und Fach. Wer auch immer es war, wir werden es nicht erfahren. Es macht allerdings auch keinen Sinn jetzt in ein Trauerlamento auszubrechen. Benazir Bhutto war keine Lösung sondern Teil des Problems.
Ausnahmezustand in Pakistan
Wie dpa gerade meldet, hat der pakistanische Diktator Pervez Musharraf den Ausnahmezustand ausgerufen. Das dürfte das Ende seiner Herrschaft ankünden. Wieder einmal verlieren die Amerikaner einen gekauften Verbündeten und die Lage in Afghanistan wird damit über kurz oder lang unhaltbar.
Die Amerikaner haben genug Fluggerät um ihre Leute zu retten, unsere Soldaten dürften wohl auf verlorenem Posten stehen und sterben müssen, weil wir sie nicht mehr holen können. Das wird unsere Bundesregierung nicht irritieren. Sie will ja das Morden und jeder tote Soldat ist ein potentieller Arbeitsloser weniger.
Auch die "die jüdische", Doris Kalveram und Prof. Michael Wolffsohn werden neu nachdenken müssen. Anstatt einer theoretischen, irgendwann zu bauenden iranischen Atombombe, stehen sie dann einer real existierenden pakistanischen Atombombe gegenüber.
Das Pakistan nach Musharraf wird ein religiöses und moralisches Pakistan sein. Nicht weil die Leute sich geändert hätten, sondern weil das die natürliche Wellenbewegung ist, mit der diese mißbrauchten Völker sich unserer, sicherlich nicht vorbildhaften Denkweise und Moral annähern.
Der Anteil der Juden, der heute noch auf den amerikanisch imperialistischen Kurs setzt, muss den Vietnamkrieg völlig vergessen haben. Selbst alles Öl der Erde, wird die Amerikaner nicht bündnistreu halten. Natürlich wird der Iran noch überfallen. Das kennen wir. Laos, Kambodscha. Die Amerikaner sind dumm. Sie begreifen nie, wann sie verloren haben.
Heute kommt aus dem Irak kaum Öl, ein zerstörter Iran wird auch keines liefern. Die Kämpfe der Kurden gegen Türkei, Irak und Iran werden die Gegend noch auf Jahrzehnte unsicher machen. Die Europäer haben ihren Einfluß aufgegeben um beim Bush-Regime ein paar Pünktchen zu sammeln und können nun nicht mehr als Makler auftreten.
Wenn in dieser Gegend nach dem Abzug der Amerikaner, einer der übrigbleibenden Kriegsherren die Macht übernehmen will, dann wird er den Krieg gegen Israel ausrufen und niemand wird helfen können.
Auch wenn Frau Kalveram es nicht wahr haben will. Der größte Feind aller Menschen heißt George W. Bush und seine Mitarbeiter tragen den Tod über die gesamte Welt. Israel ist dank idiotischer Unterwerfung unter die USA, heute gefährdeter denn je. Leider. Die israelische Politik gegen die Palästinenser gibt auch keine Hoffnung. Das es schwer ist mit den Palästinensern um Frieden zu ringen ist unbestritten.
Noch schwerer aber wird es wenn die USA die Hisbolla stark machen um die PLO zu schwächen. Wenn es den eigenen Interessen dient, wird die USA sich immer gegen Israel wenden.


















