Vorzeitiger Abgang
Gut der Titel ist genauso dämlich wie der vorzeitige Abtritt in der Netzeitung. Wobei von Pierer und Lokus, Toilette oder Abtritt auch bei mir gedanklich sehr eng beisammen liegen. Denn seine Taten und Sprüche waren es immer wert, direkt abgespült zu werden.
Er wurde hochgeehrt, wer wissen will wie und warum, mag auf das Bild klicken. Tatsächlich hat er aber aus Unkenntnis, Unfähigkeit und blasierter Langeweile zigtausende von Menschen um Lohn, Brot und eine Zukunft gebracht. Er hat die Fähigkeiten des Siemens-Konzerns in Sachen Innovation praktisch auf Null gebracht und damit auch über die Zukunft der heute noch bei Siemens Beschäftigten, einen schweren Schatten gelegt.
Er war einer der Dunkelmänner die im Hintergrund die INSM und die neoliberale Religion mitfinanzierten und damit in unserem Land für ein Klima sorgte, in dem die Armen ständig ärmer und die Abzocker ständig reicher werden.
Er blubberte von Verantwortung und hat sich doch stets um Verantwortung gedrückt. Unter seiner Führung konnte Siemens keine Handys, Straßenbahnen oder Züge mehr bauen, aber gleichzeitig sollten wir ihm glauben, das Siemens in der Lage sei, sichere Atomkraftwerke zu bauen.
Unnötig zu sagen, das die drei miesesten Kanzler der Bundesrepublik, Kohl, Schröder und Merkel, auf die Beratung durch Pierer wert legten. Die Ergebnisse für die Menschen kann jeder sehen.
Das sein Konzern fröhlich bestochen hat um seinen Schrott überhaupt noch verkaufen zu können, wundert da nicht. Von Pierer hat alle Innovationen seines Hauses als Risiko betrachtet und abgewürgt. Er wollte eine Bank mit angehängtem Elektroladen, aber keine Produktion mit Risiken und Chancen. So verhalten sich Feiglinge und Feiglinge als Manager sind der Tod eines jeden Unternehmens.
Das sein Konzern eine ganze Gewerkschaft gekauft hat, verwundert auch niemanden. Das scheint ja heute unter verantwortungsvollen und hochgeehrten Managern so üblich zu sein. Das Rolf Heckmann im Aufsichtsrat als Gewerkschaftsvertreter davon nichts mitbekommen hat, sind wir von dem auch schon gewohnt.
Was uns aber Herr von Pierer nicht erzählen kann, ist das er von allem nichts gewusst hat. Damit mag er bei der deutschen Justiz durchkommen, die ja vor den Großen und Reichen lieber buckelt und Rechtsgespräche führt, bis dem Gauner das Urteil gefällt und die dafür die Kleinen umso kräftiger tritt. Aber bei den Menschen in diesem Lande kommt er damit nicht durch. Er ist schuldig bis ins Mark.
Sein Rücktritt wird mit einem goldenen Handschlag und späteren Beraterhonoraren verbunden sein. Dann hat er auch noch mehr Zeit, um für seine neoliberale, wirtschaftsfaschistische Religion durch die Fernsehstudios zu turnen. Frau Christiansen, der unsäglich schmierige Friedmann und all die anderen Applaudierer die sich Journalisten und Moderatoren nennen, werden ihm schon ordentlich den Hintern lecken. Dieser Rücktritt ist nicht die verdiente Strafe. Aber leider werden wir es in diesem Land nicht erleben, das so jemand wie Pierer bestraft wird.
Lustig wird höchstens noch, wie der Rest der Bande aus Vorstand und Aufsichtsrat sich aus dem Dilemma hinauswindet.
Wie jämmerlich Pierer reagiert kann man im Spiegel nachlesen, wo er in einem offenen Brief an die Mitarbeiter auf die bösen Anderen zeigt, die die Faktenlage doch gar so falsch beurteilen und die böse Justiz, die sich doch tatsächlich erdreistet hat, das höhere Pack der Korruption mal in den Knast zu stecken. Das war er nicht gewohnt der Herr Unantastbar Pierer, damit haben sie nicht gerechnet in Vorstand und Aufsichtsrat, das es eventuell auch bei ihnen um ihren hochgeehrten Hintern geht.
Schön ist auch die Pressemitteilung des Siemens Konzerns, in der Ackermann rumschleimt und von Pierers Weisheit rühmt, als wenn Ackermann nicht ebenfalls für das, was von Pierer angerichtet hat verantwortlich wäre. Aber Verantwortung suchen die ja immer nur bei den Anderen.
Kleinfeld, der im Moment noch Vorstandsvorsitzende auf Abruf, hat mit "Heinrich v. Pierer immer Rechtschaffenheit und Vorbildlichkeit verbunden". Damit dürfte er aber so ziemlich alleine dastehen. Vielleicht sollte der mal die ehemaligen Handymitarbeiter fragen. Aber natürlich sülzt auch Kleinfeld nur rum und hofft das er nicht für seinen Anteil büßen muss. Der Rest der Deutschen hofft genau das Gegenteil, nämlich das sie ihm seine Schuld nachweisen.
Aber auch in diesem Fall kann man nur hoffen, das sich noch weitere Informanten finden. Kriminelle Vereinigungen jeder Art kann man nur durch Informationen von Insidern besiegen. Insider aus dem Hause Siemens nützten übrigens sich selbst, wenn sie Presse und Staatsanwaltschaft informieren. Das schützt langfristig gesehen die eigenen Arbeitsplätze, ist vielleicht sogar der einzige Weg zum Erhalt der Arbeitsplätze.
Alarmsignale I - Die ermordeten Babys
Dieses Stöckchen, hat mir mein Jüngster in einer unruhigen Nacht zugeworfen, und ich wäre froh, wenn ich es nicht aufgenommen hätte.
Ich bin normalerweise ein Schnellschreiber. Fakten sammeln und los. Diesmal scheiterte ich schon fast an der Recherche. Mit den Suchworten "ermordet Säugling Mutter" fing ich an. Jeder der sich den Tag versauen will, kann es gerne nachmachen. Ich wollte eine Liste erstellen. Zwanzig oder dreißig Fälle, gar kein Problem sie zu finden, nur das Lesen der Fakten wird zum Problem.
Irgendwo in dem Wust stieß ich auf einen Text von Karlheinz Gschwind "Nur die Teddybären weinen" der mich mit dem amtsdeutschen Begriff für die Ermordung von Kindern vertraut machte. Durch „Vernachlässigung sterben“. Und er erwähnte das in Deutschland laut Statistik jede Woche drei Kinder unter diesem Bürokratiebegriff ermordet werden.
Ich habe ihm das nicht geglaubt und mit diesem Begriffspaar weiter recherchiert. Er hat leider recht. Der Tagespiegel spricht von mindestens drei Kindern je Woche, schließt dabei aber die Gewaltopfer generell mit ein. Der Unicef-Bericht aus dem Jahr 2005 nennt zwei Opfer durch Vernachlässigung und Mißhandlung pro Woche.
Dann ist aber auch schon Feierabend mit einer vernünftigen Datenbasis. Anders als in zivilisierten Ländern führen wir in Deutschland nämlich keine Statistiken über die Ermordung von Kindern. Oh ja. Die Jugendämter haben etwas, die Polizei ein wenig und ein Teil ist auch bei den Gerichten. Wenn man sich überlegt, das wir als Unternehmer immer dickere Statistikbögen in die Finger gedrückt bekommen, die wir zum Wohle Deutschlands ausfüllen müssen und wenn man weiß, das wir die Entwicklung der Ziegenzucht in Deutschland seit 1952 bestens verfolgen können, ist das entweder ein Trauerspiel oder Absicht.
Es ist auf jeden Fall sehr praktisch. Wo keine Daten sind, können keine sicheren Schlüsse gezogen werden und die Schuldigen können nicht zur Verantwortung gezogen werden.
Die Ermordung von Kindern durch Vernachlässigung und elterliche Gewalt hat es schon immer gegeben. Es gab sie in der DDR und es gab sie in der alten Bundesrepublik. Aber da wo es keine Zahlen gibt, oder ich zumindest nicht in der Lage bin welche zu finden, bleibt mir nur meine persönliche Erfahrung und der Zugriff auf die Erinnerungen anderer.
Nach dieser Erinnerung hat es in den zehn Jahren vor der Wiedervereinigung in der alten Bundesrepublik, einen bis zwei Fälle mit breiter Medienwirkung und ca. fünf weitere die über den Lokalbereich hinaus bekannt wurden, gegeben. Für die DDR die Verbrechen als Niederlage des Staates begriff, berichten Freunde von ebenfalls zwei bis drei Fällen, in diesem Zeitraum, die aber nur informierte Kreise kannten. Für die DDR wird übrigens kolportiert, das es sich zumeist um grenzdebile Personen handelte.
Selbst wenn wir diesen Erinnerungen noch eine gleichhohe Anzahl an vergessenen Taten zurechnen, fällt sofort auf, das es signifikant weniger Fälle als heute sind. Aber um ganz fair zu sein, können wir die Anzahl nochmals verdoppeln, weil sich die Ermittlungsmethoden verbessert haben. Dann wären wir bei 3 Fällen pro Jahr, was nach meinem Empfinden deutlich zu hoch ist.
Für 2007 sind wir jetzt schon bei vier Fällen, die sich über die gesamte Republik verteilen. Meine Schlussfolgerung daraus ist, das sich die Anzahl verdoppelt hat und weiterhin stark im steigen begriffen ist. Wer bessere Zahlen besitzt, möge sie nennen.
Viel wichtiger ist jedoch eine Erklärung für den Anstieg zu finden. Diese Erklärung kann ich locker den Armutsberichten der verschiedenen Bundesregierungen überlassen. Die Deutschen sind mit aller Macht in die Armut gezwungen worden um ungefähr zehn Prozent der Bevölkerung noch viel reicher zu machen.
Armut bedeutet Angst vor der Zukunft. Angst ist der schlechteste Ratgeber. Das entschuldigt die mordenden Mütter und Väter nicht, aber es stellt ihnen sozusagen Mitschuldige an die Seite.
Der Herr von Pierer, der die chinesischen Spätabtreibungen bestimmt für so lobenswert, wie alles andere in China hält, Norbert Walther und Ackermann. Kannegießer mit seiner verbrecherischen INSM, die Mohns mit ihrer Bertelsmannstiftung und natürlich Springer, die ja mit Florida-Ralf die große Hatz eröffneten. Natürlich auch die Herren Müller, Riester, Clement und Hartz, die um ihre eigenen Ärsche vergolden zu lassen, den Armen noch das wenige, was hatten, neideten. Jener Schröder, der jetzt beim rechten Schweizer Verlag den Grüßaugust gibt und von Gazprom kassiert. Die Herren Brüderle, Gerhardt, Niebel und der unerträgliche Westerwelle, die jeden sozialen Gedanken verteufeln, weil sie sich ja sehr gut versorgt wissen. Der Verräter Müntefering und die rechten Sozialdemokraten die mit ihrem Zungen jetzt schon durch den Analeingang bis zu den Mandeln des Kapitals kommen. Jene CDU/CSU die nur noch abzockt und den Menschen nichts mehr lassen will um ihre Herren vom Kapital zu befriedigen. Aber auch unsere tollen Richter die jede Maßnahme gedeckt haben, weil sie ja selber nicht betroffen sind.
Die alle stehen mit auf dem Balkon und helfen das Baby herunterzuschmeißen. Sie alle ziehen die Decke um den kleinen Körper noch etwas fester und suchen den kältesten Platz in der Toilette damit der Säugling bestimmt stirbt. Sie verleihen dem Messer Kraft, das 15 mal in das Baby stimmt. Durch ihre Gier legt die Mutter das Kind in dem Pappkarton in die Kälte. Sie sind genauso schuldig wie die Mütter und Väter. An jedem einzelnen toten Kind.
Für noch weitere tote Säuglinge sorgen dann allerdings Leute wie der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Alfons Grevener der es sich wie der law Blog mitteilt, auf die Fahne geschrieben hat die Babyklappe zu erledigen und durch kein Gericht aufzuhalten ist. Der Mann wird seine formaljuristischen Gründe haben. Wäre ich sein Dienstherr würde er sofort beurlaubt und auf seine geistige Gesundheit untersucht.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Frauen aus Angst vor solch einem Staatsanwalt auf die Klappe verzichten und dann doch lieber töten. Die Hatz ist ja die gleiche.
Das Thema macht mich maßlos traurig und gleichzeitig wütend. Auch auf die Mütter und Väter, aber vor allem auf diejenigen die als treibende Kraft hinter dem Unglück stehen. Ich weiß nicht, was wir außer einer Revolution unternehmen könnten und mit wem man eine solche machen sollte. Ich weiß nur das es unerträglich ist.
Ich bin mir auch sicher, das es weitere Alarmsignale gibt und werde das Stöckchen irgendwann wieder aufheben. Natürlich würde ich mich freuen, wenn es auch andere aufnehmen könnten.
Schon nützlich mit Norbert Lammert in der gleichen Partei zu sein
Es war richtig knapp, aber am Ende siegte das was St. Corruptius Lammert für das Gute hält. Richter Drees vom Düsseldorfer Landgericht stellte zwar fest, das der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Droste, sich bestechen lassen hat, aber das bleibt natürlich folgenlos. Wie die FAZ.NET und der lawblog gleichermaßen berichten, ist der Fall zufälligerweise leider verjährt.
Da hat dem glücklichen Wilhelm Droste aber ein schöner Zufall geholfen. Anstatt ihn als ersten deutschen Abgeordneten wegen Bestechlichkeit zu verurteilen, wartete das Gericht lieber erst einmal eine Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs ab, und ließ den Fall von 2004 einfach mal liegen. Verständlich wer will schon gegen Korruption bei deutschen Abgeordneten vorgehen, wenn der Bundestagspräsident Norbert Lammert den Lobbyismus als die primäre Form der Demokratie bezeichnet und einfach Gesetze aufhebt, die zur Aufklärung von Korruption führen würden.
Das Gericht hatte aber Pech, der Entscheid des Bundesgerichtshofes kam bereits im Mai 2006 und die Verjährung setzte erst im November ein. Was tun. Ganz einfach, entgegen der ansonsten recht zügigen Verhandlungsansetzung dieses Gerichtes von der Udo Vetter im Lawblog berichtet, kam es diesmal zu einer völlig unerklärlichen Arbeitsüberlastung und siehe da, der CDU-Politiker Wilhelm Droste kam frei.
Aber keine Sorge. Das Beispiel wird keine Schule machen. Die Bürger werden von dem gleichen Gericht gnadenlos und sofort abgestraft. Da wird mit der vollen Härte des Gesetzes vorgegangen. Nur für die Herrschaften aus der Politik, oder für einen Herrn Ackermann, Hartz, oder Pierer, da gelten natürlich andere Regeln.
Wir haben zwar keine klasse Justiz sondern eher eine ziemlich miese und unfaire, aber dafür haben wir wenigstens eine Klassenjustiz. Selbst schuld wenn man sich da die Eltern aus der falschen Klasse ausgesucht hat.
Da hat dem glücklichen Wilhelm Droste aber ein schöner Zufall geholfen. Anstatt ihn als ersten deutschen Abgeordneten wegen Bestechlichkeit zu verurteilen, wartete das Gericht lieber erst einmal eine Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs ab, und ließ den Fall von 2004 einfach mal liegen. Verständlich wer will schon gegen Korruption bei deutschen Abgeordneten vorgehen, wenn der Bundestagspräsident Norbert Lammert den Lobbyismus als die primäre Form der Demokratie bezeichnet und einfach Gesetze aufhebt, die zur Aufklärung von Korruption führen würden.
Das Gericht hatte aber Pech, der Entscheid des Bundesgerichtshofes kam bereits im Mai 2006 und die Verjährung setzte erst im November ein. Was tun. Ganz einfach, entgegen der ansonsten recht zügigen Verhandlungsansetzung dieses Gerichtes von der Udo Vetter im Lawblog berichtet, kam es diesmal zu einer völlig unerklärlichen Arbeitsüberlastung und siehe da, der CDU-Politiker Wilhelm Droste kam frei.
Aber keine Sorge. Das Beispiel wird keine Schule machen. Die Bürger werden von dem gleichen Gericht gnadenlos und sofort abgestraft. Da wird mit der vollen Härte des Gesetzes vorgegangen. Nur für die Herrschaften aus der Politik, oder für einen Herrn Ackermann, Hartz, oder Pierer, da gelten natürlich andere Regeln.
Wir haben zwar keine klasse Justiz sondern eher eine ziemlich miese und unfaire, aber dafür haben wir wenigstens eine Klassenjustiz. Selbst schuld wenn man sich da die Eltern aus der falschen Klasse ausgesucht hat.
Die blinde Olle mit dem Käsemesser
Eigentlich wollte ich mich heute nicht noch einmal zu unserer Justiz äußern. Aber es geht einfach nicht. Heute morgen informiert uns die ftd das der Vorsitzende Richter im Siemens-Bestechungsprozess abermals Gespräche über eine Verständigung zwischen den Verfahrensparteien auf einen einvernehmlichen Prozessausgang anregte. Da frag ich mich doch gleich, welcher Journalist einen solchen Satz in seinen Rechner tippen kann, ohne einen Schreikrampf zu bekommen.
Was um Gottes Willen ist nur mit unserer Justiz los. Das die auf dem rechten Auge blind sind, das Promis und Reiche bevorzugt werden ist ja schon lange klar. Das Linke und Arme richtig was eingeschenkt bekommen auch.
Aber wie versteht der Richter Buss eigentlich seinen Job. Der soll kein Einvernehmen erreichen, der soll die Vögel aburteilen, nach Recht und Gesetz. Die Urteile müssen so hart wie mögliche sein, damit die Täter ihre Hintermänner aus dem Siemens-Vorstand und dem Aufsichtsrat bekannt geben und diese auch verurteilt werden können. Aber Herr Richter Buss sucht Einvernehmen mit den Tätern. Dann soll er sie doch zu Kaffee und Kuchen einladen, aber vorher sein Richteramt niederlegen. Vielleicht will er ja auch mal mit Peter Hartz und Volkert in den Puff oder mit Ackermann mal eben 75 Milliarden Euro Steuergelder bei Vodafone vernichten. Das hat doch nichts mehr mit Recht zu tun.
Dann kam über dpa die nächste Meldung. Das Berliner Landgericht teilt mit, das es Klaus Landowsky im Schlüsselprozess um die Berliner Bankenaffäre ein nettes Bewährungsurteil von 16 Monaten verpasst hat. Na schönen Dank aber auch liebes Landgericht. Dafür werdet ihr der nächsten Grundbuchsmitarbeiterin, die einen Kugelschreiber aus Plastik angenommen hat, wahrscheinlich zehn Jahre verpassen. Ihr Richter, ihr. An den Schulden und der Mißwirtschaft des Herrn Landowsky darf Berlin noch jahrzehntelang darben und zahlen. Es ist gar nicht sexy für die Politganoven von der CDU zahlen zu müssen. Es ist auch nicht sexy das ein Landgericht solche Täter laufen lässt.
Sexy wäre es wenn diese Richter entlassen würden. Ohne Pension.
Was um Gottes Willen ist nur mit unserer Justiz los. Das die auf dem rechten Auge blind sind, das Promis und Reiche bevorzugt werden ist ja schon lange klar. Das Linke und Arme richtig was eingeschenkt bekommen auch.
Aber wie versteht der Richter Buss eigentlich seinen Job. Der soll kein Einvernehmen erreichen, der soll die Vögel aburteilen, nach Recht und Gesetz. Die Urteile müssen so hart wie mögliche sein, damit die Täter ihre Hintermänner aus dem Siemens-Vorstand und dem Aufsichtsrat bekannt geben und diese auch verurteilt werden können. Aber Herr Richter Buss sucht Einvernehmen mit den Tätern. Dann soll er sie doch zu Kaffee und Kuchen einladen, aber vorher sein Richteramt niederlegen. Vielleicht will er ja auch mal mit Peter Hartz und Volkert in den Puff oder mit Ackermann mal eben 75 Milliarden Euro Steuergelder bei Vodafone vernichten. Das hat doch nichts mehr mit Recht zu tun.
Dann kam über dpa die nächste Meldung. Das Berliner Landgericht teilt mit, das es Klaus Landowsky im Schlüsselprozess um die Berliner Bankenaffäre ein nettes Bewährungsurteil von 16 Monaten verpasst hat. Na schönen Dank aber auch liebes Landgericht. Dafür werdet ihr der nächsten Grundbuchsmitarbeiterin, die einen Kugelschreiber aus Plastik angenommen hat, wahrscheinlich zehn Jahre verpassen. Ihr Richter, ihr. An den Schulden und der Mißwirtschaft des Herrn Landowsky darf Berlin noch jahrzehntelang darben und zahlen. Es ist gar nicht sexy für die Politganoven von der CDU zahlen zu müssen. Es ist auch nicht sexy das ein Landgericht solche Täter laufen lässt.
Sexy wäre es wenn diese Richter entlassen würden. Ohne Pension.
Wolfgang Schäuble als Innenminister
Da hat aber jemand wirklich Humor bewiesen. Ludwig-Holger Pfahls dürfte dann der richtige Mann für eine Antikorruptionsbehörde sein. Das hat wirklich was. Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble wird Innenminister. Dann kann auch Friedbert Pflüger als Ausländerbeauftragter eingesetzt werden.
Dr. Jürgen Schneider wäre der ideale Finanzminister. Der kriegte ja auch leicht Kredit von der Deutschen Bank.
Welch ein wunderbares Land ist unser Deutschland. Mit dem Geldkoffermann als Innenminister kann auch Karlheinz Schreiber Verteidigungsminister werden. Zum einen kennen die beiden sich gut und zum anderen verkauft der alle Waffen sofort, so das wir nie wieder Krieg führen müssen und auch keine Unterhaltskosten mehr anfallen. Der Schreiber wird sich freuen sich nicht mehr in Kanada verkriechen zu müssen.
Welch ein wunderbares Land ist unser Deutschland. Herr von Pierer wird Arbeitsminister, der kann am besten entlassen. Die Tante Westerwelle kriegt Familie und Soziales. Gleich haben wir den Bundeshaushalt saniert. Mehdorn wird Verkehrsminister und schon werden ausländische LKW auf außerdeutsche Routen ausweichen, weil die deutschen LKW und PKW in einem Dauerstau stecken.
Welch ein wunderbares Land ist unser Deutschland. Mit Stoiber als Wirtschafts- und Zukunftsminister haben wir ein ewiges Oktoberfest und wer will hier schon noch Zukunft. Wir kommen ja aus der Freude gar nicht mehr heraus. Zumal er für seine Antrittsrede wahrscheinlich Jahre brauchen wird. Dazu noch Otto Schilly als Außenminister, der kann dann den Breschnew geben.
Nur gut das es so ziemlich egal ist wer uns miserabel regiert. Wir werden ja auf jeden Fall miserabel regiert. Sonst müsste man sich ja aufregen über so viele gute Nachrichten.
Dr. Jürgen Schneider wäre der ideale Finanzminister. Der kriegte ja auch leicht Kredit von der Deutschen Bank.
Welch ein wunderbares Land ist unser Deutschland. Mit dem Geldkoffermann als Innenminister kann auch Karlheinz Schreiber Verteidigungsminister werden. Zum einen kennen die beiden sich gut und zum anderen verkauft der alle Waffen sofort, so das wir nie wieder Krieg führen müssen und auch keine Unterhaltskosten mehr anfallen. Der Schreiber wird sich freuen sich nicht mehr in Kanada verkriechen zu müssen.
Welch ein wunderbares Land ist unser Deutschland. Herr von Pierer wird Arbeitsminister, der kann am besten entlassen. Die Tante Westerwelle kriegt Familie und Soziales. Gleich haben wir den Bundeshaushalt saniert. Mehdorn wird Verkehrsminister und schon werden ausländische LKW auf außerdeutsche Routen ausweichen, weil die deutschen LKW und PKW in einem Dauerstau stecken.
Welch ein wunderbares Land ist unser Deutschland. Mit Stoiber als Wirtschafts- und Zukunftsminister haben wir ein ewiges Oktoberfest und wer will hier schon noch Zukunft. Wir kommen ja aus der Freude gar nicht mehr heraus. Zumal er für seine Antrittsrede wahrscheinlich Jahre brauchen wird. Dazu noch Otto Schilly als Außenminister, der kann dann den Breschnew geben.
Nur gut das es so ziemlich egal ist wer uns miserabel regiert. Wir werden ja auf jeden Fall miserabel regiert. Sonst müsste man sich ja aufregen über so viele gute Nachrichten.
Kultur, Gemeinnützigkeit und Subventionen
Kultur ist zunächst einmal eine Frage der Begrifflichkeit. Jeder hat so seine persönliche Definition von Kultur. Ich persönlich verdaue Kotelett und Hamlet mit dem gleichen Organ, bin weniger musikalisch als ein Stuhlbein, freue mich bei Tanzdarbietungen an den Darstellerinnen und bin immer wieder erstaunt was man als bildender Künstler alles als Kunst verkaufen kann. Wenn ich Kultur beurteile dann immer aus meiner persönlichen sehr eingeschränkten Perspektive. Lediglich wenn sich Kunst in Worten ausdrückt bin ich in der Lage ein Urteil abzugeben. Ich kann und will also weder Kunst noch Kultur beurteilen.
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Ein Pierer bellt den Mond an
Deutschlands erfolglosester Manager, der hauptberufliche Versager schlechthin, ist im erweiterten Inkompetenzteam von Frau Merkel. Typisch daran ist, das er die gleiche Rolle auch schon bei Herrn Schröder zum Schaden Deutschlands innehatte.
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Schröder treten Sie einfach zurück, Sie sind lächerlich
Nun hat er es den Unternehmern aber gegeben der bundesgekanzelte Schröderich. Da steht er nun jämmerlich bettelnd, der Genosse der Bosse. Er hat ihnen alles vorne und hinten reingeschoben und die Arbeiter in Deutschland bestohlen wo es nur eben ging. Da hat er den Erpresser Pierer zur Uno geschickt und der lässt sich dafür die Verlagerung von Arbeit nach Tschechien oder sonst wo hin bezahlen.
Zusammen mit seinem unfähigen Suppenkasper Clement den er uns als Superminister verkaufen wollte, hat er den Menschen in Deutschland alles genommen, was er kriegen konnte. Er hat umverteilt von unten nach oben. Ja er fand ja auch jene Karin Clement gut, die auf die Arbeitslosen schimpft, aber selber noch nie arbeiten musste, weil sie immer als Drohne lebte.
Nun bittet er höflich in der Bild am Sonntag, wo auch sonst, die Herren Unternehmer mögen doch bitte so nett sein und ein paar Arbeitsplätze schaffen. Mein Gott was für eine erbärmliche Niete dieser Kerl doch ist. Fast sieben Jahre hätte er die Fehler der Kohltruppen ausbessern können. Statt dessen hat er die gesamte SPD an die Bosse verscherbelt. Hoffentlich hat es sich für ihn wenigstens finanzielle gelohnt. Er soll nur nicht versuchen uns zu erzählen er hätte das alles nicht voraussehen können. Das konnte ein Blinder mit Krückstock sehen und wer den Bossen so in die Falle tappt ist entweder ein Vollidiot oder gekauft. Ich halte Herrn Schröder nicht für einen Vollidioten.
Er hat es geschafft. Die Binnenkonjunktur liegt am Boden weil die Menschen kein Geld mehr verdienen sollten. Nun erhöht der Riesenstaatsmann auch noch die Mehrwertsteuer um die Konjunktur noch weiter zu bremsen.
Mensch Schröder, Sie haben es nicht gepackt. Wahrscheinlich wollten Sie es auch gar nicht packen. Sie sind absolut unfähig. Also kassieren Sie in Ruhe bis zu nächsten Wahl. Die CDU/CSU mit der FDP wird das restliche bisschen Zukunft, dass sie noch nicht ruiniert haben, dann endgültig erledigen.
Was hat die deutsche Sozialdemokratie nur verbrochen, dass Leute wie Sie an die Macht kommen konnten. Ich schäme mich heute dafür, einmal ein überzeugter Sozialdemokrat gewesen zu sein. Wenn Sie nur etwas Charakter hätten würden Sie wenigsten auf Ihre Pensionen verzichten, Sie werden doch von Ihrem Bossen bestimmt auch so gut bezahlt. Aber wo sollte bei Ihnen noch Charakter Platz haben, in all der vollgefressenen Selbstgerechtigkeit. Sie kotzen mich an.
Für jeden der noch irgendwelche Hoffnungen hat, empfehle ich die Kommentare von Kauder, Söder und Westerwelle die sich noch darüber ereifern, dass diese Kanzlerimitation den Unternehmern überhaupt mal was gesagt hat. Das bedeutet im Klartext, dass diese Herrschaften den Abzockern noch mehr hineinstecken wollen und das sie das Geld dafür von den Arbeitenden nehmen wollen. Das bedeutet das wir getrost mehr Arbeitslose erwarten dürfen, sobald diese Herrschaften an der Macht sind. Wir kommen auf jeden Fall vom Regen unter Umgehung der Traufe, direkt in die Scheiße.
Zusammen mit seinem unfähigen Suppenkasper Clement den er uns als Superminister verkaufen wollte, hat er den Menschen in Deutschland alles genommen, was er kriegen konnte. Er hat umverteilt von unten nach oben. Ja er fand ja auch jene Karin Clement gut, die auf die Arbeitslosen schimpft, aber selber noch nie arbeiten musste, weil sie immer als Drohne lebte.
Nun bittet er höflich in der Bild am Sonntag, wo auch sonst, die Herren Unternehmer mögen doch bitte so nett sein und ein paar Arbeitsplätze schaffen. Mein Gott was für eine erbärmliche Niete dieser Kerl doch ist. Fast sieben Jahre hätte er die Fehler der Kohltruppen ausbessern können. Statt dessen hat er die gesamte SPD an die Bosse verscherbelt. Hoffentlich hat es sich für ihn wenigstens finanzielle gelohnt. Er soll nur nicht versuchen uns zu erzählen er hätte das alles nicht voraussehen können. Das konnte ein Blinder mit Krückstock sehen und wer den Bossen so in die Falle tappt ist entweder ein Vollidiot oder gekauft. Ich halte Herrn Schröder nicht für einen Vollidioten.
Er hat es geschafft. Die Binnenkonjunktur liegt am Boden weil die Menschen kein Geld mehr verdienen sollten. Nun erhöht der Riesenstaatsmann auch noch die Mehrwertsteuer um die Konjunktur noch weiter zu bremsen.
Mensch Schröder, Sie haben es nicht gepackt. Wahrscheinlich wollten Sie es auch gar nicht packen. Sie sind absolut unfähig. Also kassieren Sie in Ruhe bis zu nächsten Wahl. Die CDU/CSU mit der FDP wird das restliche bisschen Zukunft, dass sie noch nicht ruiniert haben, dann endgültig erledigen.
Was hat die deutsche Sozialdemokratie nur verbrochen, dass Leute wie Sie an die Macht kommen konnten. Ich schäme mich heute dafür, einmal ein überzeugter Sozialdemokrat gewesen zu sein. Wenn Sie nur etwas Charakter hätten würden Sie wenigsten auf Ihre Pensionen verzichten, Sie werden doch von Ihrem Bossen bestimmt auch so gut bezahlt. Aber wo sollte bei Ihnen noch Charakter Platz haben, in all der vollgefressenen Selbstgerechtigkeit. Sie kotzen mich an.
Für jeden der noch irgendwelche Hoffnungen hat, empfehle ich die Kommentare von Kauder, Söder und Westerwelle die sich noch darüber ereifern, dass diese Kanzlerimitation den Unternehmern überhaupt mal was gesagt hat. Das bedeutet im Klartext, dass diese Herrschaften den Abzockern noch mehr hineinstecken wollen und das sie das Geld dafür von den Arbeitenden nehmen wollen. Das bedeutet das wir getrost mehr Arbeitslose erwarten dürfen, sobald diese Herrschaften an der Macht sind. Wir kommen auf jeden Fall vom Regen unter Umgehung der Traufe, direkt in die Scheiße.
Mehdorns grober Unfug
Mit unseren Bahnchefs hatten wir noch nie Glück, in diesem Nachkriegsdeutschland. Aber nun haben wir Hartmut Mehdorn und der reißt sie alle wieder heraus. Sein Konzept ist einfach, sein Feindbild klar. Mehdorn will den Flugverkehr auf die Schiene holen.
Flughäfen liegen meist außerhalb der Städte, Bahnhöfe mittendrin. In der An- und Abreisezeit von und zu den Flughäfen sieht Mehdorn die Chance der Bahn. Schnelle Verbindungen zwischen den Metropolen sind sein einziges Ziel. Ihn interessiert nicht die Bahn in der Fläche, er will keinen Güterverkehr, er will sich vor ihm verneigende Hochgeschwindigkeitszüge. Berlin Hamburg ist sein Paradeobjekt. BestZeit mit BestBahn für lockere 640 Millionen zugegebene Euro. Wieviel wirklich aus dem Zugfenster geworfen wurde, werden wir wohl nie erfahren.
Berlin Zoologischer Garten bis Hamburg Hauptbahnhof in 93 Minuten. Grandiose Leistung. Damit ist der sich verneigende ICE glatte 45 Minuten schneller als das Vorzeigeobjekt der Nazis, der fliegende Hamburger in den dreißiger Jahren. Welch ein Sieg. Mit bis zu 230 Stundenkilometern rast der Zug durch Naturschutzgebiete, an Dörfern und Städten vorbei und durch alle Bahnhöfe auf seinem Weg. So ein Zug muss fahren, nicht halten. Sein Bruder der IC braucht 22 Minuten länger aber der Dummkopf hält auch noch in Spandau, Wittenberge und Ludwigslust.
Natürlich wurden mal wieder die Preise für alle Strecken erhöht. Irgendwer muss Mehdorns Träume doch bezahlen. Die 10 Euro die, die neue Schnellverbindung mehr kostet, würde nämlich 64 Millionen Fahrgäste brauchen um sich selbst zu tragen. Die 1,7 Millionen Hamburger und die 3,4 Millionen Berliner müssen da schon 6 mal hin und her fahren und dürfen weder Kinderermäßigung noch Seniorenpreis und schon gar keine Bahncard oder sonstige Nachlässe in Anspruch nehmen. Es ist zwar nicht klar, was die Berliner in Hamburg oder die Hamburger in Berlin machen sollen, aber das spielt eh keine Rolle, da die Bahn diesen Verkehr nicht bewältigen könnte und auch nur 400.000 neue Fahrgäste erwartet. Die müssten dann entweder 1600 Euro pro Fahrt bezahlen oder wir warten einfach die nächsten 29 Jahre ab, die es dauern würde um die Kosten über die Fahrscheine wieder hereinzubekommen. Natürlich ohne Zinsen.
Ein Schelm wer Arges dabei denkt. Der Siemens Chef Pierer ist auf jeden Fall sehr glücklich über Mehdorns Aktivitäten. Kann er doch einen Erstauftrag über 420 Millionen Euro verbuchen und darf auf weitere hoffen. Dabei spielt es doch gar keine Rolle, das die dieselbetriebenen Vorgänger dieses ICE nie funktioniert haben. Erst wurde die Neigetechnik abgeschaltet und dann die Baureihe eingemottet. Mehdorn bekommt sein Spielzeug und Pierer kann Aufträge vorzeigen. Beide wissen schon heute, dass der gesamte Kram nicht funktionieren wird und auf ewig defizitär bleibt. Aber das ist den beiden völlig egal. Siemens kann heute weder Straßenbahnen, noch Handys oder Züge bauen, aber Pierer wird Aufsichtsratschef. Mehdorn fährt bald ganz alleine in seiner Bahn, aber auch er hat sein Gehalt und seine Pension sicher.
Das der erste reguläre ICE statt der geplanten 93 Minuten überhaupt nicht ankam und die Fahrgäste ihr Ziel mit einem Eurocity erst nach 240 Minuten erreichten, dürfte eher die Regel als die Ausnahme werden.
Flughäfen liegen meist außerhalb der Städte, Bahnhöfe mittendrin. In der An- und Abreisezeit von und zu den Flughäfen sieht Mehdorn die Chance der Bahn. Schnelle Verbindungen zwischen den Metropolen sind sein einziges Ziel. Ihn interessiert nicht die Bahn in der Fläche, er will keinen Güterverkehr, er will sich vor ihm verneigende Hochgeschwindigkeitszüge. Berlin Hamburg ist sein Paradeobjekt. BestZeit mit BestBahn für lockere 640 Millionen zugegebene Euro. Wieviel wirklich aus dem Zugfenster geworfen wurde, werden wir wohl nie erfahren.
Berlin Zoologischer Garten bis Hamburg Hauptbahnhof in 93 Minuten. Grandiose Leistung. Damit ist der sich verneigende ICE glatte 45 Minuten schneller als das Vorzeigeobjekt der Nazis, der fliegende Hamburger in den dreißiger Jahren. Welch ein Sieg. Mit bis zu 230 Stundenkilometern rast der Zug durch Naturschutzgebiete, an Dörfern und Städten vorbei und durch alle Bahnhöfe auf seinem Weg. So ein Zug muss fahren, nicht halten. Sein Bruder der IC braucht 22 Minuten länger aber der Dummkopf hält auch noch in Spandau, Wittenberge und Ludwigslust.
Natürlich wurden mal wieder die Preise für alle Strecken erhöht. Irgendwer muss Mehdorns Träume doch bezahlen. Die 10 Euro die, die neue Schnellverbindung mehr kostet, würde nämlich 64 Millionen Fahrgäste brauchen um sich selbst zu tragen. Die 1,7 Millionen Hamburger und die 3,4 Millionen Berliner müssen da schon 6 mal hin und her fahren und dürfen weder Kinderermäßigung noch Seniorenpreis und schon gar keine Bahncard oder sonstige Nachlässe in Anspruch nehmen. Es ist zwar nicht klar, was die Berliner in Hamburg oder die Hamburger in Berlin machen sollen, aber das spielt eh keine Rolle, da die Bahn diesen Verkehr nicht bewältigen könnte und auch nur 400.000 neue Fahrgäste erwartet. Die müssten dann entweder 1600 Euro pro Fahrt bezahlen oder wir warten einfach die nächsten 29 Jahre ab, die es dauern würde um die Kosten über die Fahrscheine wieder hereinzubekommen. Natürlich ohne Zinsen.
Ein Schelm wer Arges dabei denkt. Der Siemens Chef Pierer ist auf jeden Fall sehr glücklich über Mehdorns Aktivitäten. Kann er doch einen Erstauftrag über 420 Millionen Euro verbuchen und darf auf weitere hoffen. Dabei spielt es doch gar keine Rolle, das die dieselbetriebenen Vorgänger dieses ICE nie funktioniert haben. Erst wurde die Neigetechnik abgeschaltet und dann die Baureihe eingemottet. Mehdorn bekommt sein Spielzeug und Pierer kann Aufträge vorzeigen. Beide wissen schon heute, dass der gesamte Kram nicht funktionieren wird und auf ewig defizitär bleibt. Aber das ist den beiden völlig egal. Siemens kann heute weder Straßenbahnen, noch Handys oder Züge bauen, aber Pierer wird Aufsichtsratschef. Mehdorn fährt bald ganz alleine in seiner Bahn, aber auch er hat sein Gehalt und seine Pension sicher.
Das der erste reguläre ICE statt der geplanten 93 Minuten überhaupt nicht ankam und die Fahrgäste ihr Ziel mit einem Eurocity erst nach 240 Minuten erreichten, dürfte eher die Regel als die Ausnahme werden.
Warum eigentlich Sabine Christiansen erschießen?
Deutschland, genauer gesagt das Dresdner Staatsschauspiel hat endlich mal wieder einen Theaterskandal. Die Inszenierung der Weber durch Volker Lösch wäre wohl spurlos an uns vorüber gegangen gäbe es nicht diesen einen Satz: "Wen ich sehr schnell erschießen würde, das wäre Sabine Christiansen". Er passt zweifellos in eine moderne Adaption dieses Stückes, weil Frau Christiansen mit ihrem allsonntäglichen Dampfgeplauder gegen die Menschen in diesem Land, sich selbst zu einem natürlichen Gegner der arbeitenden Bevölkerung gemacht hat und nun langsam Angst bekommt. Aber keine Sorge Frau Christiansen, so schnell wird in Deutschland niemand erschossen. Wozu auch?
Menschen ohne eigene Meinung sind jederzeit ersetzbar. Fernsehmoderatoren die sich über die Gebührenzahler, die sie ernähren, lustig machen, können wir von fast jedem Baum heruntertreten. Ob nun Frau Christiansen dumme Lügen verbreiten hilft, Strunz sich in seinem Springerunflat wälzt, ein Kokser uns auf dem Kriegssender N24 beschimpft oder sonst eine Pappnase das hehre Lied es Kapitals verbreitet ist doch völlig gleichgültig.
Solche Leute erschießt man nicht, man hungert sie aus. Sperren wir einfach die Daueraufträge für die GEZ und kaufen die Waren nicht mehr, die im Umkreis solcher Sendungen beworben werden. Verlassen wir jede Veranstaltung an denen diese Leute teilnehmen und spenden wir für nichts, wofür sie werben. Es vergeht kein halbes Jahr und wir sind sie los. Dann muss der koksende Rechtsanwalt wieder vor Gericht plädieren und Frau Christiansen kann eine Second Hand Boutique für ältere Damen eröffnen. Strunz muss in seinem Blättchen ohne Leser schmieren und wir haben Ruhe.
Überhaupt ist erschießen der falsche Weg. Es reicht Norbert Walther und Professor Sinn immer wieder bloß zu stellen und ihre Lügen ständig zu widerlegen. Es reicht Herrn Pierer seine Straßenbahnen und Handys immer wieder unter die Nase zu reiben und ständig zu fragen wie viel Herr Ackermann an Vodafone und Schrempps Versagen bei Mitsubishi verdient hat. Irgend wann reicht das für richtige Anklagen, richtige Haft und den Einzug des erschlichenen Vermögens. Das ist besser als erschießen, auch wenn es länger dauert.
Menschen ohne eigene Meinung sind jederzeit ersetzbar. Fernsehmoderatoren die sich über die Gebührenzahler, die sie ernähren, lustig machen, können wir von fast jedem Baum heruntertreten. Ob nun Frau Christiansen dumme Lügen verbreiten hilft, Strunz sich in seinem Springerunflat wälzt, ein Kokser uns auf dem Kriegssender N24 beschimpft oder sonst eine Pappnase das hehre Lied es Kapitals verbreitet ist doch völlig gleichgültig.
Solche Leute erschießt man nicht, man hungert sie aus. Sperren wir einfach die Daueraufträge für die GEZ und kaufen die Waren nicht mehr, die im Umkreis solcher Sendungen beworben werden. Verlassen wir jede Veranstaltung an denen diese Leute teilnehmen und spenden wir für nichts, wofür sie werben. Es vergeht kein halbes Jahr und wir sind sie los. Dann muss der koksende Rechtsanwalt wieder vor Gericht plädieren und Frau Christiansen kann eine Second Hand Boutique für ältere Damen eröffnen. Strunz muss in seinem Blättchen ohne Leser schmieren und wir haben Ruhe.
Überhaupt ist erschießen der falsche Weg. Es reicht Norbert Walther und Professor Sinn immer wieder bloß zu stellen und ihre Lügen ständig zu widerlegen. Es reicht Herrn Pierer seine Straßenbahnen und Handys immer wieder unter die Nase zu reiben und ständig zu fragen wie viel Herr Ackermann an Vodafone und Schrempps Versagen bei Mitsubishi verdient hat. Irgend wann reicht das für richtige Anklagen, richtige Haft und den Einzug des erschlichenen Vermögens. Das ist besser als erschießen, auch wenn es länger dauert.
Verordneter Stolz
Im Rahmen der Vorbereitungen des nächsten Kreuzzuges gegen den Islam, sowie der anstehenden Wahlen, haben unsere politischen Führer einen neuen Mangel bei den Deutschen entdeckt. Mangelnder Stolz auf Deutschland und das fehlen jeglicher Bereitschaft, sich für amerikanische Interessen in irgendwelchen imperialen Kriegen zu opfern. Die Liste der unserer Fehler wird immer länger. Wir arbeiten zu wenig und zu teuer, haben die teuersten Krankheiten, kaufen zu wenig, sparen zu viel, sind laut Pisa zu dämlich, und zu feige ein paar tausend Irakis, Iraner oder sonst was zu erschießen.
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Die Spalter und das Ende der SPD
Immer wieder montags kommt nicht die Erinnerung, sondern das Grauen. Klaus Uwe Benneter, Generalsekretär der SPD, verkündet stotternd und mit vielen Ähs umd Mhms, dass es nicht zu verkünden gibt. Was strahlt dieser Mann doch für ein Vertrauen aus. Wenn er mal wieder nichts zu sagen hatte, dafür aber viele Worte brauchte und lange genug verstört in die Kamera gelinst hat, habe ich wieder so richtig Vertrauen in die SPD.
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Sieg für Köhler, Niederlage für die Menschen in Deutschland.
Es ist schon eigenartig, da lebe ich schon so lange in diesem Land, schreibe so lange gegen die Faschisten und Ausbeuter und trotzdem bin ich nicht frei von Träumen. Eigentlich hätte ich dieses Land schon lange verlassen sollen. Es hat keine Zukunft. Der Marinerichter Filbinger wählt als Belohnung für seine Todesurteile den Bundespräsidenten, die Kanzlerin im Wartestand Merkel findet das völlig in Ordnung und Köhler, der für das finanzielle Desaster der Wiedervereinigung verantwortlich ist, wird Bundespräsident.
Pierer spricht vor der UN, damit die Siemens-Arbeitsplätze schneller nach China gehen können, und Friedbert Pflüger lügt uns auf allen Kanälen vor, dass er den Irakkrieg abgelehnt hat. Prof. Dr. Michael Wolfsohn von der Bundeswehruniversität in München erklärt Folter zu einem legitimen Mittel gegen Terroristen und vergisst wissentlich vollständig das Ergebnis.
Die Folterkeller der Gestapo und die Rampe in Auschwitz waren beide Ausdruck derselben Menschenverachtung und der Jude Wolfsohn muss völlig verblödet sein, um nicht zu begreifen, dass auch Mengele die Freiheit der Wissenschaft für seine Zwillingsversuche reklamierte, genau wie er das jetzt für seine unsägliche Bemerkung tut. Wolfsohn ärgert mich von all diesen Vögeln am meisten.
Wenn die Juden in Deutschland schon vergessen haben aus welchem Ungeist der Holocaust entstanden ist, dann wehe uns.
Trotz aller dieser Erkenntnis träumte mir von einer Stunde der Demokratie bei der Bundespräsidentenwahl. Gesine Schwan hätte Hoffnung sein können. So werden Ackermann, die Springerpresse und all deren Mitstreiter sich heute lachend die Hände reiben. N24 schießt uns mit als Dokumentationen getarnten Militärpropagandafilmen kriegsreif und Pflüger wird unsere Jugend in den Krieg schicken und damit das Arbeitslosenproblem lösen. Nein, es gibt keine Hoffnung.
Der Diktion des wiedergeborenen Angriffskriegers Bush folgend werden im Namen Gottes all jene zu Terroristen erklärt, die ihr Land verteidigen, und die amerikanischen Besatzer im Irak wie auch die israelischen Besatzer in Palästina können unter dem Beifall unserer zumindest finanziell gleichgeschalteten Presse ihr Unwesen weiter treiben. Vielleicht sollte man der Kriegspropaganda folgen, nein, nicht in den Krieg, sondern in den Untergrund. Irgendwie hören sich die alten falschen Sprüche wieder gut an.
Macht kaputt, was euch kaputt macht.
Ist es wirklich die einzige Lösung, blödsinnig mit der Waffe in der Hand für Freiheit in Deutschland zu kämpfen, oder gibt es noch einen anderen Weg, der Gerechtigkeit für alle bietet? Haben wir wirklich schon gegen Ackermann, Springer und ihre Spießgesellen verloren?
Ich weiß es nicht. Raffke Siemens zahlt keine Steuern und die Oma um die Ecke kann nicht zum Arzt oder zur Apotheke, weil ihr die Kohle fürs Eintrittsgeld oder Zuzahlung fehlen. Die Börse verzeichnet Gewinne, nur in den Taschen der Arbeiter bleibt nichts hängen. Ein Filbinger ist in dieser Arschlochgesellschaft bestenfalls noch eine Randbemerkung wert. Wahrscheinlich findet Wolfsohn auch diese Todesurteile gut, da sie doch der Manneszucht dienen, und will demnächst mit Beckstein einstweilige Erschießungen veranstalten.
Schönes Deutschland, schöne Zukunft. So bitter war mir noch nie.
Pierer spricht vor der UN, damit die Siemens-Arbeitsplätze schneller nach China gehen können, und Friedbert Pflüger lügt uns auf allen Kanälen vor, dass er den Irakkrieg abgelehnt hat. Prof. Dr. Michael Wolfsohn von der Bundeswehruniversität in München erklärt Folter zu einem legitimen Mittel gegen Terroristen und vergisst wissentlich vollständig das Ergebnis.
Die Folterkeller der Gestapo und die Rampe in Auschwitz waren beide Ausdruck derselben Menschenverachtung und der Jude Wolfsohn muss völlig verblödet sein, um nicht zu begreifen, dass auch Mengele die Freiheit der Wissenschaft für seine Zwillingsversuche reklamierte, genau wie er das jetzt für seine unsägliche Bemerkung tut. Wolfsohn ärgert mich von all diesen Vögeln am meisten.
Wenn die Juden in Deutschland schon vergessen haben aus welchem Ungeist der Holocaust entstanden ist, dann wehe uns.
Trotz aller dieser Erkenntnis träumte mir von einer Stunde der Demokratie bei der Bundespräsidentenwahl. Gesine Schwan hätte Hoffnung sein können. So werden Ackermann, die Springerpresse und all deren Mitstreiter sich heute lachend die Hände reiben. N24 schießt uns mit als Dokumentationen getarnten Militärpropagandafilmen kriegsreif und Pflüger wird unsere Jugend in den Krieg schicken und damit das Arbeitslosenproblem lösen. Nein, es gibt keine Hoffnung.
Der Diktion des wiedergeborenen Angriffskriegers Bush folgend werden im Namen Gottes all jene zu Terroristen erklärt, die ihr Land verteidigen, und die amerikanischen Besatzer im Irak wie auch die israelischen Besatzer in Palästina können unter dem Beifall unserer zumindest finanziell gleichgeschalteten Presse ihr Unwesen weiter treiben. Vielleicht sollte man der Kriegspropaganda folgen, nein, nicht in den Krieg, sondern in den Untergrund. Irgendwie hören sich die alten falschen Sprüche wieder gut an.
Macht kaputt, was euch kaputt macht.
Ist es wirklich die einzige Lösung, blödsinnig mit der Waffe in der Hand für Freiheit in Deutschland zu kämpfen, oder gibt es noch einen anderen Weg, der Gerechtigkeit für alle bietet? Haben wir wirklich schon gegen Ackermann, Springer und ihre Spießgesellen verloren?
Ich weiß es nicht. Raffke Siemens zahlt keine Steuern und die Oma um die Ecke kann nicht zum Arzt oder zur Apotheke, weil ihr die Kohle fürs Eintrittsgeld oder Zuzahlung fehlen. Die Börse verzeichnet Gewinne, nur in den Taschen der Arbeiter bleibt nichts hängen. Ein Filbinger ist in dieser Arschlochgesellschaft bestenfalls noch eine Randbemerkung wert. Wahrscheinlich findet Wolfsohn auch diese Todesurteile gut, da sie doch der Manneszucht dienen, und will demnächst mit Beckstein einstweilige Erschießungen veranstalten.
Schönes Deutschland, schöne Zukunft. So bitter war mir noch nie.
Offener Brief an Rolf Heckmann, Gesamtbetriebsrats- und Aufsichtsratsmitglied der Siemens AG.
Guten Morgen Herr Heckmann, willkommen in der Realität. Da sitzen Sie nun schon seit 1988 im Aufsichtsrat dieser Bank mit angeschlossenem Elektroladen und haben doch erst heute mitbekommen wohin der Zug fährt. Respekt. Sie selbst haben doch 1992 Herrn Dr. jur. Dr.-Ing. E.h. Heinrich v. Pierer mit zum Vorstandsvorsitzenden gemacht. Jenen weisen Unternehmenslenker, den die Bundesregierung sogar vor dem Un-Sicherheitsrat reden ließ.
Sie haben doch einen Mann zugelassen, der außer einer kurzen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Erlangen niemals in der freien Wirtschaft gearbeitet hat und als Siemens-Indianer tief durchdrungen ist vom bürokratischen Ungeist Ihres Ladens. Und nun plötzlich finden Sie heraus, dass der Standort Deutschland aus reiner Profitgier komplett in Frage gestellt wird. Einen schönen guten Morgen aber auch.
[" Offener Brief an Rolf Heckmann, Gesamtbetriebsrats- und ... »]
Sie haben doch einen Mann zugelassen, der außer einer kurzen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Erlangen niemals in der freien Wirtschaft gearbeitet hat und als Siemens-Indianer tief durchdrungen ist vom bürokratischen Ungeist Ihres Ladens. Und nun plötzlich finden Sie heraus, dass der Standort Deutschland aus reiner Profitgier komplett in Frage gestellt wird. Einen schönen guten Morgen aber auch.
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Welteke, Esser, Ackermann, Pierer und Kumpane
Also mal ganz ehrlich. Die 7.661,20 Euro die Ernst Welteke mit seiner Familie, auf Kosten der Dresdner Bank, im Berliner Hotel Adlon ausgegeben hat um den Euro zu feiern sind doch wirklich nicht der Rede wert. Peanuts. Ein durchschnittlicher Arbeitsloser kriegt das in acht Monaten an Stütze ausbezahlt und selbst ein Sozialhilfeempfänger bekommt diese Summe in 26 Monaten als großzügiges Geschenk vom Staat. Das ist doch alles nur blanker Sozialneid.
Das Gleiche bei dem armen Herrn Esser. Was sind schon dreißig Millionen Abfindung? Will er seinen Kindern die Summe vererben, muss er das Geld für kümmerliche sechs Prozent anlegen und kann dann im Monat lediglich 150.000 Euro ausgeben. Das reicht kaum für die Brötchen. Es ist geradezu bösartig ihm vorzurechnen, dass mit diesem Geld 154 Arbeitslose oder 515 Sozialhilfeempfänger versorgt werden könnten.
Zum Glück sind wir in Deutschland. Da wird einer zurückgetreten, der andere bleibt und selbst die Ermittlungen einer erstaunlicherweise übereifrigen Staatsanwaltschaft enden in einem Rechtsgespräch. Wie bitte, bei Ihrer letzten Verurteilung gab es kein Rechtsgespräch?
Sie wurden einfach verdonnert? Das muss an Ihrem Billiganwalt liegen. Solche Rechtsgespräche sind durchaus üblich.
Schließlich handelt es sich um Manager. Das sind laut Brockhaus mit weitgehender Verfügungs- und Entscheidungsbefugnis ausgestattete Führungskräfte in einem Unternehmen.
Da denkt man doch gleich an Loriots Pferderennen und fragt sich, wo führen sie den hin und was entscheiden sie denn. Also, der Herr Pierer entlässt jetzt mal eben 10.000 Leute, damit Siemens die nicht mehr bezahlen muss. Die bezahlt dann der Steuerzahler. Das macht im ersten Jahr eine Mehrbelastung von 116 Millionen Euro für alle Steuerzahler. Wenn Siemens dann gleichzeitig noch richtig Subventionen abgreift, dann steigt sogar der Aktienkurs. Das ist Führung und Entscheidung und dabei verfügt er mal eben über das Geld aller anderen.
Der Esser hat auch den Aktienkurs nach oben gebracht und die Arbeiter von Mannesmann dem Steuerzahler überlassen. Weg damit. Neun Monate derartig erfolgreicher Führungstätigkeit wurden dann ja auch mit mehr als 3 Millionen Euro je Monat zusätzlich vergütet. Der Ackermann hat das auch so gesehen, sonst hätte er ja nicht zugestimmt.
Natürlich hat sein Hauptberuf bei der Deutschen Bank nichts mit dieser Sache zu tun. Selbstverständlich hat die Bank nichts daran verdient. Natürlich fließen die Informationen aus Aufsichtsratsmandaten nicht in Eigengeschäfte der Bank, das wäre doch verbotener Insiderhandel. Die Deutsche Bank handelt selbstlos.
Das alles ist nur eine Frage der Globalisierung. Pierer entlässt ja nur, weil er den gleichen Kram woanders billiger produzieren kann. Bei einem Handy machen die Lohnkosten vier Prozent der Kosten aus. Wenn er die halbiert, steigt sein Gewinn. Das ist Führungsqualität.
Den Ackermann anzugreifen ist übrigens hochgradig kontraproduktiv. Das hat er selbst gesagt. Wenn man gegen Ackermann ermittelt, kommen nämlich keine Investoren mehr nach Deutschland.
Es gibt auch gar keinen Grund unsere Manager anzugreifen. Das Lexikon der Psychologie verrät uns nämlich, dass in der angelsächsischen Terminologie alle Firmenmitglieder, die Vorgesetztenfunktion wahrnehmen, als Manager bezeichnet werden. Der Antreiber von drei unwilligen Aushilfsputzkräften ist demnach ein Manager. Dafür hatten wir in Deutschland eigentlich das Wort Vorarbeiter, wobei dieses aber auch nicht stimmt, da es voraussetzt, dass da jemand etwas vormachen könnte. Obwohl, eigentlich machen sie uns ja eine ganze Menge vor.
Es ist unser Fehler, dass wir Manager mit Unternehmern verwechseln.
Das Gleiche bei dem armen Herrn Esser. Was sind schon dreißig Millionen Abfindung? Will er seinen Kindern die Summe vererben, muss er das Geld für kümmerliche sechs Prozent anlegen und kann dann im Monat lediglich 150.000 Euro ausgeben. Das reicht kaum für die Brötchen. Es ist geradezu bösartig ihm vorzurechnen, dass mit diesem Geld 154 Arbeitslose oder 515 Sozialhilfeempfänger versorgt werden könnten.
Zum Glück sind wir in Deutschland. Da wird einer zurückgetreten, der andere bleibt und selbst die Ermittlungen einer erstaunlicherweise übereifrigen Staatsanwaltschaft enden in einem Rechtsgespräch. Wie bitte, bei Ihrer letzten Verurteilung gab es kein Rechtsgespräch?
Sie wurden einfach verdonnert? Das muss an Ihrem Billiganwalt liegen. Solche Rechtsgespräche sind durchaus üblich.
Schließlich handelt es sich um Manager. Das sind laut Brockhaus mit weitgehender Verfügungs- und Entscheidungsbefugnis ausgestattete Führungskräfte in einem Unternehmen.
Da denkt man doch gleich an Loriots Pferderennen und fragt sich, wo führen sie den hin und was entscheiden sie denn. Also, der Herr Pierer entlässt jetzt mal eben 10.000 Leute, damit Siemens die nicht mehr bezahlen muss. Die bezahlt dann der Steuerzahler. Das macht im ersten Jahr eine Mehrbelastung von 116 Millionen Euro für alle Steuerzahler. Wenn Siemens dann gleichzeitig noch richtig Subventionen abgreift, dann steigt sogar der Aktienkurs. Das ist Führung und Entscheidung und dabei verfügt er mal eben über das Geld aller anderen.
Der Esser hat auch den Aktienkurs nach oben gebracht und die Arbeiter von Mannesmann dem Steuerzahler überlassen. Weg damit. Neun Monate derartig erfolgreicher Führungstätigkeit wurden dann ja auch mit mehr als 3 Millionen Euro je Monat zusätzlich vergütet. Der Ackermann hat das auch so gesehen, sonst hätte er ja nicht zugestimmt.
Natürlich hat sein Hauptberuf bei der Deutschen Bank nichts mit dieser Sache zu tun. Selbstverständlich hat die Bank nichts daran verdient. Natürlich fließen die Informationen aus Aufsichtsratsmandaten nicht in Eigengeschäfte der Bank, das wäre doch verbotener Insiderhandel. Die Deutsche Bank handelt selbstlos.
Das alles ist nur eine Frage der Globalisierung. Pierer entlässt ja nur, weil er den gleichen Kram woanders billiger produzieren kann. Bei einem Handy machen die Lohnkosten vier Prozent der Kosten aus. Wenn er die halbiert, steigt sein Gewinn. Das ist Führungsqualität.
Den Ackermann anzugreifen ist übrigens hochgradig kontraproduktiv. Das hat er selbst gesagt. Wenn man gegen Ackermann ermittelt, kommen nämlich keine Investoren mehr nach Deutschland.
Es gibt auch gar keinen Grund unsere Manager anzugreifen. Das Lexikon der Psychologie verrät uns nämlich, dass in der angelsächsischen Terminologie alle Firmenmitglieder, die Vorgesetztenfunktion wahrnehmen, als Manager bezeichnet werden. Der Antreiber von drei unwilligen Aushilfsputzkräften ist demnach ein Manager. Dafür hatten wir in Deutschland eigentlich das Wort Vorarbeiter, wobei dieses aber auch nicht stimmt, da es voraussetzt, dass da jemand etwas vormachen könnte. Obwohl, eigentlich machen sie uns ja eine ganze Menge vor.
Es ist unser Fehler, dass wir Manager mit Unternehmern verwechseln.
Produktion aus Deutschland verlagern
Da sind sie sich einig, der Dr. jur. Dr.-Ing. E.h. Heinrich v. Pierer, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG und Dr. Giancarlo Galli, Leiter der Geschäftsführung der Rodenstock GmbH, sie wollen immer mehr Produktion in Billiglohnländer verlagern. Das ist völlig in Ordnung so.
Meine letzten Brillengläser von Rodenstock kosteten 348 Euro, das biegsame Gestell etwas über 300 Euro. Da muss etwas geschehen. Diese Brillen sind für Deutschland eindeutig zu teuer. Rodenstock muss sich tragfähigere Märkte erschließen. Zum Beispiel die Ukraine. Nach nur fünf bis zwölf Monaten Arbeit kann sich eine Sekretärin dort schon eine solche Brille leisten, wenn sie auf Essen, Kleidung und Wohnung verzichtet. Eine chinesische Näherin braucht nur knapp zwei Jahre so zu arbeiten und schon besitzt sie diese schöne Brille.
Da die Produkte sogar etwas taugen, wäre das eine lohnende Investition, wenn auch eine unbezahlbare.
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Meine letzten Brillengläser von Rodenstock kosteten 348 Euro, das biegsame Gestell etwas über 300 Euro. Da muss etwas geschehen. Diese Brillen sind für Deutschland eindeutig zu teuer. Rodenstock muss sich tragfähigere Märkte erschließen. Zum Beispiel die Ukraine. Nach nur fünf bis zwölf Monaten Arbeit kann sich eine Sekretärin dort schon eine solche Brille leisten, wenn sie auf Essen, Kleidung und Wohnung verzichtet. Eine chinesische Näherin braucht nur knapp zwei Jahre so zu arbeiten und schon besitzt sie diese schöne Brille.
Da die Produkte sogar etwas taugen, wäre das eine lohnende Investition, wenn auch eine unbezahlbare.
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