Seit einigen Monaten schon geistert durch die Medien die Kunde, Peter Müller werde im Herbst 2011 als Nachfolger für den ausscheidenden Verfassungsrichter Udo Di Fabio nach Karlsruhe wechseln. Sollte sich dieses bewahrheiten, und dafür sprechen ja Indizien wie die Aufhübschung der eigenen Biografie durch zeitweise Übernahme auch des Amts des saarländischen Justizministers (zumindest dem Namen nach), fernerhin: seine klar erkennbare Absetzbewegung vom sinkenden saarländischen Landes- sowie Parteischiff, außerdem: Herrn Di Fabios und Herrn Müllers gemeinsamer Auftritt beim 250jährigen Jubiläum der hiesigen Lokalpostille „Saarbrücker Zeitung“, so wäre ein solcher Schritt in der Tat einer der Höhepunkte innerhalb des seit langem schon bestehenden hegemonialen Anspruches hiesiger Parteien, hochrangige Positionen innerhalb des Staats durch „geeignete“ Personen zu besetzen, will heißen: durch Träger des eigenen Machtanspruchs.
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