Versuchter Ackermann-Anschlag: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen
Aufgelesen und kommentiert 2011-11-23
Ausgelagert: Beschäftigungsverhältnisse werden immer prekärer
Ausschüttungen 2012: Aktionäre können sich auf Rekorddividenden freuen
Notstand in der Kinderbetreuung: Tagesmütter dringend gesucht
Wie käuflich ist Nordrhein-Westfalens Regierung?
Strompreise: Schwarz-Gelb schiebt der Industrie weitere Milliarden zu
Ackermann fordert Rettungsschirm von bis zu 1,5 Billionen Euro
Angela Merkel - Ackermanns Mädchen
Gregor Gysi zum Thema Rechtsextremismus
Ministerin Schröder (CDU): Demokratie stärken, Linksextremismus verhindern
Die LINKE ist Schuld am Rechtsradikalismus
Die LINKE deckt auf: Jährlich eine Viertelmillion "Stille SMS" allein in NRW
Nationalsozialistisch über Grund
Medienpropaganda: Das Guttenberg-Comeback wird vorbereitet
Gorleben: Ergebnisoffene Standortsuche ["Aufgelesen und kommentiert 2011-11-23" mehr »]
Ausschüttungen 2012: Aktionäre können sich auf Rekorddividenden freuen
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Gorleben: Ergebnisoffene Standortsuche ["Aufgelesen und kommentiert 2011-11-23" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-10-10
Neue Hartz-IV-Regelsätze: Der angekündigte Verfassungsbruch
Elterngeld-Abschaffung: Die Jobcenter fangen schon mal an
Leistungssätze für Asylbewerber: Der nächste Fall für Karlsruhe
Schwarz/Gelb plant Steuerentlastung für Versicherungskonzerne
Stuttgart 21 - der Bahnhof, den niemand will und niemand braucht
Ermittlungen gegen Beamten wegen Körperverletzung
Stuttgart 21: CDU will klagende Baugegner zur Kasse bitte
CDU-Ministerpräsident Mappus auf PR-Tour in Stuttgarter Schule
Sachsens Ministerpräsident Tillich (CDU): "Westdeutschen zu bequem für Veränderungen"
Vetternwirtschaft: Hotelsanierung auf Steuerzahlerkosten in Kurt Becks Geburtsstadt
Christian Lindner (FDP) könnte sich vorstellen auch mit der SPD zu regieren
SPD Sachsen-Anhalt: Lieber Wahlverrat, als einen LINKEN Ministerpräsidenten
Thüringer GRÜNE stimmen dem Jugendschutz-Zensurwerk JMStV zu
Vorratsdatenspeicherung für 99,95 Prozent aller BKA-Ermittlungen unnötig
Datenschützer kritisiert BKA-Beharren auf der Vorratsdatenspeicherung
Weniger Sport nach Sponsoringverbot bei ARD und ZDF?
Sensation: BILD findet das alte RAF-Motorrad
Volker Pispers - Mitternachtsspitzen 09. Oktober 2010
Stuttgart 21: Schlichter gesucht ["Aufgelesen und kommentiert 2010-10-10" mehr »]
Elterngeld-Abschaffung: Die Jobcenter fangen schon mal an
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Volker Pispers - Mitternachtsspitzen 09. Oktober 2010
Stuttgart 21: Schlichter gesucht ["Aufgelesen und kommentiert 2010-10-10" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-09-30
Vier-Minuten-Video: Ulrich Schneider zur aktuellen Hartz-IV-Debatte
Hartz-IV-Neuregelung: Von der Leyen (CDU) streicht auch das Schulstartpaket
Freunde, Telefonate, Tagesablauf: Kein Datenschutz für Hartz-IV-Empfänger
Preisgeld für Zivilcourage wird von Hartz IV abgezogen
Arbeitsmarkt Sept. 2010: Weiterhin deutlich über 7 Millionen Transfergeldempfänger
Plötzlich arbeitslos: "Das gibt es doch gar nicht, dass du nichts findest"
Gebäudesanierung: Schwarz-Gelb bittet die Mieter zur Kasse
Solidarität - ein deutsches Fremdwort
Stuttgart 21- Polizei setzt Schlagstöcke, Reizgas und Wasserwerfer gegen Kinder ein!
Die RAF und Bundesanwalt Rainer Griesbaum
Heute Nacht kippt die Hypo Real Estate über 190 Mrd Euro beim Steuerzahler ab
Geheimpapier über Sicherheit deutscher Atomkraftwerke entsetzt Experten
Super-GAU-Simulation: Diese Gebiete wären dann unbewohnbar
Merkels Erinnerungen an früher ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-30" mehr »]
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Merkels Erinnerungen an früher ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-30" mehr »]
Die RAF und Bundesanwalt Rainer Griesbaum
Bundesanwalt Rainer Griesbaum, der den Autor bereits wegen angeblicher Beleidigung in diesem Artikel angezeigt hat, aber auf ein zivilrechtliches Verfahren gegen die Behauptungen wohl aus gutem Grund verzichtete, wirft neue Nebelkerzen in Sachen RAF Ermittlungen.
["Die RAF und Bundesanwalt Rainer Griesbaum" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-09-26
Hartz-IV-Regelsatz steigt um über 7 Prozent
Banker staatlich gestützter Institute kassieren wieder Millionengehälter
Üppige Pension: Zwei weitere HRE-Bankmanager wollen jetzt aussteigen
Die Hypo Real Estate und Hartz IV
"Manchmal wünscht man sich die RAF zurück"
Wie das Sozialamt Lörrach einen 58-jährigen Journalisten fertig macht
Wie Minijobs reguläre Arbeitsplätze vernichten - und Steuerzahler teuer zu stehen kommt
Gestiegene Reallöhne auf Banker-Boni zurückzuführen
Gothaer Versicherung verweigert Zahlung an 79-jähriges Unfallopfer wegen Glaubensrichtung
Kampf den Abzockern ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-26" mehr »]
Banker staatlich gestützter Institute kassieren wieder Millionengehälter
Üppige Pension: Zwei weitere HRE-Bankmanager wollen jetzt aussteigen
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"Manchmal wünscht man sich die RAF zurück"
Wie das Sozialamt Lörrach einen 58-jährigen Journalisten fertig macht
Wie Minijobs reguläre Arbeitsplätze vernichten - und Steuerzahler teuer zu stehen kommt
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Gothaer Versicherung verweigert Zahlung an 79-jähriges Unfallopfer wegen Glaubensrichtung
Kampf den Abzockern ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-26" mehr »]
9/11 und die RAF
Manchmal wachsen auch Dinge zusammen die scheinbar nicht zusammen gehören. Auf den ersten Blick, hat 9/11 nichts mit der RAF zu tun und umgekehrt. In dieser Woche wurden sie auf seltsame, aber äußerst zutreffende Weise zusammengeführt. ["9/11 und die RAF" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-06-22
D.A.CH Vermögensreport 2010: Wirtschaft schrumpft, Millionäre wachsen
Arbeitspflicht: Friedrich Merz (CDU) will Arbeitslose Graffiti schrubben lassen
Schuften für drei Euro - Undercover im Niedriglohnsektor
Arbeitslos in den Ferien: Lehrer fordern "Schluß mit Heuern und Feuern"
Schwarz/Gelb muss 2010 weniger Schulden machen als befürchtet
Redebeitrag von Ottmar Schreiner (SPD) zum schwarz/gelben "Sparpaket"
Über den Unsinn großer Exportüberschüsse
Sachsen-Anhalt-Wahl 2011: Rot-Rot nur, wenn die SPD den Ministerpräsidenten stellt
Analyse: Wo die Nichtwähler wohnen
Wie die BILD mal wieder Angst vor einer neuen RAF macht
FoeBuD: Wir klagen gegen die Volkszählung 2011
Führerscheinentzug als Strafe bringt doch nichts... ["Aufgelesen und kommentiert 2010-06-22" mehr »]
Arbeitspflicht: Friedrich Merz (CDU) will Arbeitslose Graffiti schrubben lassen
Schuften für drei Euro - Undercover im Niedriglohnsektor
Arbeitslos in den Ferien: Lehrer fordern "Schluß mit Heuern und Feuern"
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Führerscheinentzug als Strafe bringt doch nichts... ["Aufgelesen und kommentiert 2010-06-22" mehr »]
Das Recht der Reichen und den Büttel für die Reichen
Immer wieder werden einem Gespräche aufgezwungen, die man eigentlich nicht führen will. Gerade als Blogger ist man oft der Mülleimer für fremder Leute Ängste und Träume und selbstverständlich wird erwartet, dass man ständig begeistert darauf wartet, die schon hundertmal verworfene Idee nochmals aufzugreifen. So auch gestern Abend. Mein Freund Klaus hatte einen Bekannten aus dem schönen Süden Deutschlands, der nun endlich ernst machen wollte.
Aber nicht etwa mit einer neuen Partei (gähn) auch nicht mit einer bahnbrechenden Idee von Blogzusammenarbeit, nein er griff noch tiefer ins Klo. Er forderte schlicht und ergreifend den bewaffneten Aufstand und wollte am liebsten gleich morgen mit der Kalaschnikow loslegen und selbstverständlich sollten die Spitzen der Gesellschaft sofort vom Leben zum Tode gebracht werden. ["Das Recht der Reichen und den Büttel für die Reichen" mehr »]
Remember, remember the fifth of November
Guy Fawkes ist in Deutschland nicht unbedingt bekannt. Aber sein am 5. November 1605 versuchtes Attentat auf den englischen König Jakob I, bei dem er und seine Mitstreiter 36 Fässer mit mehr als zwei Tonnen Schwarzpulver in den Kellern des englischen Parlaments im Palast von Westminster in London aufgestellt hatten, ist der Grund für ein ewiges Ritual.
Die jährliche Parlamentseröffnung beginnt bis heute traditionell mit der Inspektion der Kellergewölbe unterhalb des House of Lords durch den Regenten (derzeit Königin Elisabeth II.).["Remember, remember the fifth of November" mehr »]
"Die Würde des Menschen ist antastbar"
Menschen, vom Protest zum 'Widerstand' zu führen, war für Ulrike ernsthaftestes Ziel linker Politik. [¹]
Von Anja Röhl am 15.09.2007 auf KomInform
Auszug:
Warum werden in den Zeiten des sozialen Massenelends, in den Zeiten neuer Kriege um Rohstoffe, in den Zeiten staatlich geschönter Massenmorde im Irak und in Afganistan gerade die Taten der RAFler derart verteufelt, daß schon das Sprechen über sie, das Nachdenken über sie, der Wille, ihnen Achtung entgegenzubringen, als Verbrechen gilt?
Tabuisiert wird die Einstellung der RAFler, die eine andere, gerechtere Welt nicht nur wollten, sondern bereit waren, dafür auch konsequent einzutreten, daß sie unbestechlich waren, als man ihnen sonst was versprach, daß sie kämpften, als man versuchte, sie zu brechen, daß sie standhielten, als man sie mürbe zu machen versuchte. Das macht Menschen, die am Boden liegen, Mut. Man denke nur: Acht Millionen Arbeitslose, die sich plötzlich trauen, ihre eigene Gesellschaft aufzubauen.
Anja Röhl, Tochter von Klaus Rainer Röhl aus erster Ehe. Ihre Geschwister sind die Zwillinge Regine und Bettina Röhl, die Kinder Ulrike Meinhofs. Als diese auf die Welt kamen, war Anja sieben Jahre alt. [""Die Würde des Menschen ist antastbar"" mehr »]
Wider alles Menschenrecht
Gegen kommunistischen Einfluss. Gegen anti-militärische Kräfte. Für Unterdrückung und Folter. Für die Wirtschaft.
Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
["Wider alles Menschenrecht" mehr »]
Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
["Wider alles Menschenrecht" mehr »]
Aufgelesen - Spezial: Terror?
● Irak: Amerikanische Staatsbürger versuchten Auto-Bombe zu zünden
● Zur Freilassung Christian Klars: Verschlusssache Becker
● Geheimes NATO-Abkommen
● Terroristen in Deutschland: Phantome der Geheimdienste
● Mordanschlag auf Polizeidirektor: Staatsschutz gab Alibi
● Kosovo: BND-Leute waren EULEX-Agenten
● Die Affären des BND
● Falsche Bomben! Richtige Terroristen?
● Das Celler Loch
● Die Urbach-Affäre
● Libyen-Affäre
● Anthrax-Fall weiter offen
● Doku: Geheimdienste - Top Secret
● Die Dressierten Killer - Geheimdienste und Gehirnwäsche
● Der türkische Staat und sein Terror gegen die Kurden
● Todesschwadronen - Wie Frankreich Folter und Terror exportierte
● Das ist die CIA
● Den Schlächtern und Saboteuren auf die Finger geschaut
● BKA-Zeuge lügt - Bundeskriminalamt manipuliert Akten
● Wer sind die Terroristen?
["Aufgelesen - Spezial: Terror?" mehr »]
Polizei plante Terror im Kampf gegen die RAF
News Adhoc, WELT Online
Die deutschen Sicherheitsbehörden wollten die RAF in den 70er Jahren offenbar auch mit einer Desinformationskampagne bekämpfen. Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtete am Freitag, dass bislang im Stuttgarter Innenministerium unter Verschluss gehaltene Akten von 1975 und 1976 belegten, wie das Bundeskriminalamt und das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) dabei vorgehen wollten. Die Dokumente erlaubten einen Blick in die Planspiele der Fahnder und zeigten, «welche rechtlich fragwürdigen Ermittlungsmethoden sie ausbrüteten».
So habe der damalige Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Horst Herold, im Oktober 1975 «Grundsätze der Desinformation zur Terrorismusbekämpfung» ausarbeiten lassen. Die Ideen des Konzepts hätten von gefälschten Nachrichten über das «Eindringen in gegnerische Gruppierungen» bis zur «Förderung bandeninterner Konflikte» gereicht.
Duckhome erinnert an:
Der verdrehte Suizid I, II
Gladio
Sauerland-Gruppe
Informationen:
R.A.F Info
Labourhistory-RAF Dokumente
Aus dem Tagebuch 1967 - 1968
Fliegerhorst Wesendorf, den 4. Juno im Jahre 1967
Liebes Tagebuch!
Du wirst es nicht glauben, heute hat eine gute Partei für eine gute Sache einen Wahlsieg erreicht.
Leiste soeben meinen Beitrag für's Vaterland in Wesendorf. Habe mich, weil Abiturient gleich mal beim Flieger Horst gemeldet. Mal sehen...
Gerade von einem Freigang zurück, habe das Meisterschaftsspiel bei Eintracht Braunschweig gesehen, Jubel ohne Ende. Wir kommen wieder voran! Muss kurz zur Toilette, warte aber, bis die anderen Jungs schlafen, damit ich alleine hingehen kann. Man lacht mich vielleicht aus, deshalb gehe ich lieber, wenn mir niemand dabei zusieht...
Da bin ich wieder, liebes Tagebuch.
Wesendorf ist klein und beengt, im Vergleich zu Berlin ein Kaff. Hier kommen Flüchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges gerade jede Menge Häuser errichtet. Eine rege Bautätigkeit in Wesendorf, kann ich nur sagen, so dass bis 1968 wird die Zahl der Wohngebäude auf 406 angewachsen sein (> Quelle: Wesendorf)
In Gifhorn gibt es seit den 60er Jahren eine Ansiedlung vornehmlich griechischer Ausländer. Seit kurzem hat man einen Schießsportverein dort, der sich gegründet hat - "eine bewegte Zeit".
Auch im restlichen Niedersachsen tut sich was, Karl Waldemar Schütz, (seit 1937 Ordensjunker, Mitglied der NSDAP u. SS, Gründer der Göttinger Verlagsanstalt, ab 1955 Mitglied der DRP - der Deutschen
Reichspartei), 1955 als DRP-Mitglied im niedersächsischen Landtag, Mitbegründer der “Deutschen Wochenzeitung”, ab 1964 Mitglied der NPD) wird 1967 Mitglied des niedersächsischen Landtages. (Quelle: Wikipedia)
In Göttingen, wo ich vermutlich mal studieren werde, ist Adolf von Thadden seit 1952 Bürgermeister, der stammt aus altem pommerschen Adelsgeschlecht, ist ab 1939 NSDAP-Mitglied. Bis 1958 war er Senator der Stadt und ab 1960 Mitherausgeber der “Deutsche Nachrichten” (NPD-Wochenzeitung), in die ich nun öfter mal reinschaue. Man muss ja rechtens informiert sein...
["Aus dem Tagebuch 1967 - 1968" mehr »]
Liebes Tagebuch!
Du wirst es nicht glauben, heute hat eine gute Partei für eine gute Sache einen Wahlsieg erreicht.
Leiste soeben meinen Beitrag für's Vaterland in Wesendorf. Habe mich, weil Abiturient gleich mal beim Flieger Horst gemeldet. Mal sehen...
Gerade von einem Freigang zurück, habe das Meisterschaftsspiel bei Eintracht Braunschweig gesehen, Jubel ohne Ende. Wir kommen wieder voran! Muss kurz zur Toilette, warte aber, bis die anderen Jungs schlafen, damit ich alleine hingehen kann. Man lacht mich vielleicht aus, deshalb gehe ich lieber, wenn mir niemand dabei zusieht...
Da bin ich wieder, liebes Tagebuch.
Wesendorf ist klein und beengt, im Vergleich zu Berlin ein Kaff. Hier kommen Flüchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges gerade jede Menge Häuser errichtet. Eine rege Bautätigkeit in Wesendorf, kann ich nur sagen, so dass bis 1968 wird die Zahl der Wohngebäude auf 406 angewachsen sein (> Quelle: Wesendorf)
In Gifhorn gibt es seit den 60er Jahren eine Ansiedlung vornehmlich griechischer Ausländer. Seit kurzem hat man einen Schießsportverein dort, der sich gegründet hat - "eine bewegte Zeit".
Auch im restlichen Niedersachsen tut sich was, Karl Waldemar Schütz, (seit 1937 Ordensjunker, Mitglied der NSDAP u. SS, Gründer der Göttinger Verlagsanstalt, ab 1955 Mitglied der DRP - der Deutschen
Reichspartei), 1955 als DRP-Mitglied im niedersächsischen Landtag, Mitbegründer der “Deutschen Wochenzeitung”, ab 1964 Mitglied der NPD) wird 1967 Mitglied des niedersächsischen Landtages. (Quelle: Wikipedia)
In Göttingen, wo ich vermutlich mal studieren werde, ist Adolf von Thadden seit 1952 Bürgermeister, der stammt aus altem pommerschen Adelsgeschlecht, ist ab 1939 NSDAP-Mitglied. Bis 1958 war er Senator der Stadt und ab 1960 Mitherausgeber der “Deutsche Nachrichten” (NPD-Wochenzeitung), in die ich nun öfter mal reinschaue. Man muss ja rechtens informiert sein...
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Horst Mahler, der Aschermittwoch und die deutsche Justiz
Über die Person Horst Mahler ist viel geschrieben worden. Einiges war dummes Zeug, anderes schildert das dumme Zeug, für das Horst Mahler steht und stand. Zweifelsohne war er nie mit seiner Rolle in dieser Welt zufrieden und bettelte ständig um öffentliche Aufmerksamkeit. Er wird immer als Mitbegründer der RAF genannt, obwohl auch daran schon seit langem ernsthafte Zweifel bestehen und Gerüchte kursieren, dass er auch da nur ein großes Wort geführt habe, aber eigentlich nur ausführendes Mitglied war. Die Wahrheit hierzu wird sich kaum herausfinden lassen.
Sein Wandel vom angeblich Linken zum angeblich Rechten überraschte wohl nur die Leute, die ihn nicht genauer kannten. Seine RAF war tot, bei den Nachfolgern konnte er keinen Blumentopf mehr gewinnen, also war es logisch, sich den Nazis anzuschließen. Politisch korrekt heißen die zwar Neonazis, aber da in ihnen nichts Neues ist, macht es keinen Sinn, solche Unterschiede zu pflegen. ["Horst Mahler, der Aschermittwoch und die deutsche Justiz" mehr »]
Sein Wandel vom angeblich Linken zum angeblich Rechten überraschte wohl nur die Leute, die ihn nicht genauer kannten. Seine RAF war tot, bei den Nachfolgern konnte er keinen Blumentopf mehr gewinnen, also war es logisch, sich den Nazis anzuschließen. Politisch korrekt heißen die zwar Neonazis, aber da in ihnen nichts Neues ist, macht es keinen Sinn, solche Unterschiede zu pflegen. ["Horst Mahler, der Aschermittwoch und die deutsche Justiz" mehr »]
Ex-RAF-Terrorist Christian Klar frei
Der Ex-RAF-Terrorist Christian Klar ist vorzeitig aus der Haft entlassen worden.
Zum Artikel
Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hatte Ende November entschieden, dass Klar nach Ablauf seiner Mindesthaftzeit zum 3. Januar 2009 auf Bewährung entlassen werden muss. Die Richter sahen keine Rückfallgefahr mehr. Berichten zufolge hat Klar in der Haft gearbeitet und konnte durch angesparten Urlaub früher freigelassen werden.
Zum Artikel
Keine Tötungsabsicht und überhaupt ist bei unserer Justiz alles in Ordnung
Was haben wir doch für eine tolle Justiz. Da haut ein 19 jähriger einer 13 jährigen mit einer Gasflasche auf den Kopf und es besteht für die Staatsanwaltschaft Kassel kein Grund anzunehmen, dass es sich um ein Delikt mit Tötungsabsicht handelt. Das Mädchen hatte ja gar keine Hirnblutungen wird da gesagt. Vermutlich wollte ihr der gute Junge nur einen schöneren Scheitel ziehen. ["Keine Tötungsabsicht und überhaupt ist bei unserer Justiz alles ... »]
Kurzkommentar 2008-09-14
• SPD-Rechte für Comeback Gerhard Schröders
• LKA verfolgte vor Buback-Anschlag falsche Fährte
• Merz hält weniger Geld für mehr
• Steinmeier will eine "Ampel"-Koalition
• USA stellt sich hinter die Ukraine ["Kurzkommentar 2008-09-14" mehr »]
Beugehaft im Namen welchen Volkes
Nun ist es also so weit. Die Richter am Bundesgerichtshof haben das gesprochen, was sie für Recht halten. Sie haben Beugehaft und Zwangsgelder verordnet. Nicht gegen Josef Ackermann und die Gangster, die den Deal mit Mannesmann gedreht haben, nicht gegen Herrn Pierer von Siemens und die dortige Bestechungsmafia und natürlich nicht auch nicht gegen Peter Hartz und seine Auftraggeber. Sie haben auch nicht gegen Otto Schily Beugehaft amgeordnet, weil der die Namen derjenigen nicht preis geben will, denen wir unsere neuen Ausweise und allerlei andere Hinterhältigkeiten verdanken und die sich heute vermutlich unter seinen Mandanten verstecken.
Nein. Gegen diese Leute vorzugehen hätte ja dem Volk genutzt. Der Bundesgerichtshof soll aber nicht dem Volk nutzen, sondern bei der Unterstützung grundgesetz- und völkerrechtswidriger Machenschaften für das Großkapital und die von ihm gekaufte Politik helfen. Sie urteilen im Namen des Volkes. Genau wie Herr Freisler am Volksgerichtshof. Künftige Historiker werden diese Urteile zu bewerten wissen. Für mich persönlich steht mein Urteil fest. Ich habe von denen nichts anderes erwartet.
Weil es nach der Ermordung Bubacks nicht darum ging, die Täter zu fassen, sondern Täter zu verurteilen, ist unsere Bundesanwaltschaft in der misslichen Lage, Fehlurteile verursacht zu haben. Fehlurteile sind aber immer eine Begleiterscheinung von Justiz, so wie es Kunstfehler bei Ärzten und Bauleuten sind. Nicht schön, aber da wo gearbeitet wird, werden auch Fehler gemacht.
So hat man für den Mord an Buback jemanden verurteilt, der zu dem Zeitpunkt nachweislich gar nicht am Ort des Geschehens war. Das ist nicht Pech, sondern der Hast und den Vorurteilen geschuldet mit der damals vorgegangen wurde. Die Politik und die Wirtschaftselite hatte die Hosen gestrichen voll und da mussten Verurteilungen her. Auf Teufel komm raus. Wahrscheinlich würde ein Großteil aller Urteile, einschließlich der sogenannten Selbstmorde im Hochsicherheitstrakt, einer vernünftigen und unvoreingenommenen Untersuchung nicht standhalten. Das ist das Problem bei politischen Prozessen. Sie hinterlassen meist mehr Gestank, als das sie Gerechtigkeit schaffen.
Natürlich waren es politische Prozesse. Otto Schily weiß es. Er hat es uns ja damals als Täteranwalt oft genug erzählt. Aber das war damals, als er sich noch einen Namen machen wollte, dessen Marktwert er heute schamlos benutzt. Politischer Prozess meint übrigens nicht, das die Täter historisch betrachtet wirklich politische Täter waren. Sie hatten die Schnauze voll und haben reagiert. Sicher auch mit hochherzigen Zielen, für die ganze deutsche Bevölkerung, genauso sicher aber auch mit einer gehörigen Portion Selbstbeweihräucherung.
Das war ja auch schon damals das Problem. Leute die von vielen als legitime Ziele im politischen Kampf empfunden wurden, konnten nur erwischt werden, wenn gleichzeitig die Tötung unbeteiligter Personen, wie Fahrer, Sicherheitskräfte und Zivilbevölkerung hingenommen wurde. Genau an dieser Stelle trennten sich schon damals die Geister. Die einen sprachen, auch wenn sie es anders ausdrückten von Kollateralschaden, die anderen von Mord an Unschuldigen. So sehr Hans-Martin Schleyer ein legitimes Ziel war, sowenig war es sein Fahrer. Wenn man das eine Ziel nicht treffen kann, ohne das andere mit zu Treffen, dann ist die Aktion auch politisch nicht vertretbar.
Typischerweise floß dieser wichtige Punkt aber damals weder in die öffentliche Diskussion ein, noch wurde er überhaupt berücksichtigt. Helmut Schmidt, ganz Ordnungspolitiker, sah den Staat gefährdet, wie es heute Wolfgang Schäuble bei angeblichen islamischen Terroristen tut. Damals waren die Leute gefährdet, die für ein bestimmtes System standen, die Führungsspitze der Unterdrückung, aber nicht der Staat. Auch heute ist ja nicht der Staat gefährdet, sondern die Bürger die eventuell Anschlagsopfer werden könnten. Allerdings ein vergleichsweise geringes Risiko.
Weshalb muss aber heute unser Bundesgerichtshof auf Antrag der Bundesanwaltschaft, Beugehaft gegen Leute verordnen, die für eine Mittäterschaft zwar verurteilt wurden, aber nie gestanden haben. Sollen die sich heute selbst belasten, um falsche Urteile von damals nachträglich zu rechtfertigen? Oder geht es gar nicht um die Frage wer Buback ermordet hat. Geht es einfach nur darum, mit einem anderen Terrorismusbällchen zu spielen um die Bevölkerung in Angst zu halten?
Alte Verfassungsschutzakten aus 1980 und die Aussagen die der frühere RAF-Terrorist Peter-Jürgen Boock, als Grundlage für solche Beschlüsse heranzuziehen, kann auch nur unserem Bundesgerichtshof einfallen. Wenn der Verfassungsschutz den Kram seit 1980 also mittlerweile sei mehr als einem Vierteljahrhundert geheim hält, dann macht das diese Erkenntnisse nicht sicherer, sondern eher zweifelhafter. Boock hat immer wieder das Interesse und wohl auch das Geld der Medien gesucht. Ein schönes Zubrot, das ihn aber für viele absolut unglaubwürdig macht. Das was Verena Becker damals angeblich ausgesagt hat, will auch nicht viel bedeuten. Es ging um ihre Freiheit. Da ist lügen erlaubt.
Auch heute ist ihr Lügen erlaubt. Schließlich wurden sie und Günter Sonnenberg mit der Tatwaffe des Buback-Mordes erwischt. Aber natürlich wurde damals nicht ermittelt. Wozu auch. Für die Bundesanwaltschaft standen die Täter ja schon fest und wurden auch später genau so verurteilt. Wir wissen nicht wer Buback ermordete und wir werden es nicht erfahren. Zumindest nicht, wenn Beugehaft angedroht wird.
Das der Bundesgerichtshof sein eigenes Urteil aussetzt, bis Rechtsmittel eingelegt sind oder die Fristen dazu verstrichen sind, sieht zunächst zwar ehrenhaft aus, ist es aber nicht. Ehrlicherweise hätte das Gericht den Antrag der Bundesanwaltschaft wegen grober Fehler der staatlichen Verfolgungsbehörden zurückweisen müssen. Wenn es denn aktiv werden wollte, hätte es anordnen können, das die damals Verantwortlichen aus Bundesanwaltschaft und Verfassungsschutz in Untersuchungshaft genommen werden, bis die Sachlage geklärt ist.
Aber es ist natürlich viel publikumswirksamer die sowieso schon zweifelhaft Verurteilten, weiter zu quälen. Es muss doch möglich sein, das von denen noch einmal eine Gefahr ausgeht.
Rainer Griesbaum, Beugehaft und absolute Unfähigkeit der Bundesanwaltschaft
Bundesanwalt Rainer Griesbaum ist so etwas wie das Urgestein der deutschen Terrorismusfahndung. Wenn Griesbaum morgens aufsteht, sieht er vor seinem Auge die bösartigen Terroristen und wenn er abends einschläft, toben sie in seinem Träumen herum. Er ist einfach zu lange dabei. Das ist überhaupt das Problem mit unserer Bundesanwaltschaft. Sie hat nur ein Thema, den Terrorismus.
Sämtliche anderen Straftaten die uns unter den Nägeln brennen, bleiben unbearbeitet liegen, weil alle Kräfte nichts anderes tun, als nichtvorhandene Terroristen zu suchen, und im Zweifelsfall, wie jetzt bei den Blondierungsbombern, auch mit aufzubauen.
Man kann sich als Bürger mit dem Totalausfall der Bundesanwaltschaft abfinden. Im Sachsensumpf wollte Frau Harms nicht ermitteln, sie macht es auch bei Siemens und VW nicht. In Ordnung.
Gefährlich wird es allerdings, wenn unsere Bundesanwaltschaft völlig ausklinkt. Wir haben schon einen Bundesinnenminister dem jedes Mittel recht ist, um die Bürger in ihren Freiheiten und Rechten zu unterdrücken. Kommt dazu noch eine Bundesanwaltschaft, die mal eben den Beschuldigten Beugehaft androht, weil die nicht aussagen, dann sind wir direkt und ohne Umwege in der Diktatur.
Wir alle wissen, das es bei den ehemaligen RAF-Verfahren nicht darum ging, Täter zu ermitteln sondern darum Täter zu verurteilen. Das hat ja auch prima geklappt. Dumm nur das so langsam aber sicher, durchsickert, das ein Teil der Verurteilten eben, wie schon lange vermutet, unschuldig war. Das sind Kunstfehler mit denen die Bundesanwälte leben müssen.
Sie wollten schnelle, wenn auch falsche Urteile und haben diese bekommen. Künstlerpech, das dies nun auffällt. Es wäre falsch zu glauben, das es nur im Fall Buback mit Knut Folkerts jemand beschuldigt wurde, der nachweislich nicht am Tatort war. Das werden wir auch in einigen anderen Fällen erleben.
Es ging damals nicht darum, Wahrheiten zu ermitteln, sondern einfach nur darum einen politischen Sieg, durch die Verurteilung von Personen aus dem Täterumfeld zu erreichen. Die deutsche Journaille, vor allem Herr Aust, haben brav mitgespielt und das Ziel wurde erreicht.
Jetzt sollen die damaligen Fehlurteile dadurch geheilt werden, das Menschen die jetzt freikommen würden, durch Beugehaft zur Bestätigung von Ansichten der Bundesanwaltschaft gezwungen werden sollen. Es geht auch jetzt nicht um die Wahrheit, sondern um Erpressung, mit der vorgefasste Tatmeinungen der Bundesanwaltschaft und vor allem Herrn Griesbaums bestätigt werden sollen.
Es geht nicht um Wahrheit, sondern darum ein Leichentuch über die Sache zu bekommen, oder besser noch den Leichensack zuzumachen. Es wird aber so nicht funktionieren. Entweder bleiben die offenen Fragen offen, oder aber es wird grundsätzlich neu aufgerollt.
Neu aufrollen würde aber für einige Justizbedienstete, Richter, Polizisten und Bundesanwälte eine reale Gefahr für Pensionen und persönliche Freiheit bedeuten. Das ist in unserem Staat in dieser Zeit noch nicht machbar. Wir sind noch nicht reif für die Wahrheit. Wir können weder mit dem was die RAF, noch mit dem was unser Staat getan hat, umgehen.
Wir können weder die Vorfälle von Stammheim und Bad Kleinen ertragen, noch sind wir in der Lage, die manchmal sehr kruden Gedankengänge der RAF-Mitglieder in Bezug zur Realität zur setzen. Ein Peter-Jürgen Boock ist sehr vorsichtig gesagt, auch nicht das Licht, das Aufklärung bringen könnte.
Wie Bundesanwalt Griesbaum schon weinerlich feststellt, ist er nicht einmal in der Lage, nach so langer Zeit, in die Unterlagen des Verfassungschutzes zu schauen, in denen angeblich der Täter steht. Vermutlich würde er dann sehen, welche Verfassungschutzmitarbeiter die Taten der RAF noch angeheizt haben und welche BND-Mitarbeiter beteiligt waren. Das will er aber auch gar nicht wissen. Da ist es leichter Beugehaft für Beschuldigte und Verurteile zu fordern. Es komme ihm nur keiner mit der Wahrheit. Er wäre vermutlich der Letzte der sie ertragen könnte.
Zwei Nachrichten
n-tv berichtet uns davon wie wirksam unsere Bundesanwaltschaft in Sachen RAF ermittelt:
Im Rahmen der Ermittlungen gegen den früheren RAF-Terroristen Stefan Wisniewski untersucht die Bundesanwaltschaft einem Bericht zufolge auch den gescheiterten Raketenwerferanschlag auf die Anklagebehörde im Jahr 1977.
Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" schreibt, wollten die Fahnder dafür die früheren Terroristen Rolf Heißler, Günter Sonnenberg, Christian Klar und Knut Folkerts befragen. Sie hätten jedoch weitgehend die Aussage verweigert. Ihrem früheren Komplizen sei sogar eine Beugehaft bis zu sechs Monaten angedroht worden, falls er nicht umfassend aussage.
Das nenne ich doch wahren Eifer, den ich auch gar nicht tadeln will. Beugehaft bei Aussageverweigerung. Ich wusste nicht das wir schon wieder so weit sind. Vermutlich wird auch schon wieder gefoltert. Befürworter haben wir ja auch da genug.
Etwas seltsam finde ich die zweite Nachricht die uns das 37sechsblog liefert:
Eskalation im Untersuchungsausschuss zur Akten-Affäre:
Ex-Innenminister Heinz Eggert (CDU) stellte gestern Strafanzeige gegen
Ausschuss-Chef Klaus Bartl (Linke) und holt so einen Fall ans Licht, der
längst vergessen schien.
Seit Tagen beharken sich beide Politiker gegenseitig. Jetzt stellte Eggert
gegen Bartl gleich dreifach Strafanzeige: wegen „Übler Nachrede,
„Verleumdung“ sowie „Übler Nachrede und Verleumdung gegen Personen des
politischen Lebens“. Grund ist die Abneigung der CDU gegen Bartl als
Ausschuss-Chef. Die Union und Eggert werfen ihm vor, als Ex-Anwalt möglicher
Zeugen in der Affäre befangen zu sein. Bartl warf daraufhin Eggert selbst
Befangenheit vor und drohte, ihn belastendes Material zu veröffentlichen.
Dabei geht es um einen Kinderschänderprozess Ende der 90er Jahre, in dem
eine Staatsanwältin gegen Eggert dringend ein Ermittlungsverfahren „wegen
mehr als nur vorhandenen Anfangsverdachts des sexuellen Missbrauchs
Minderjähriger“ verlangte. Das aber soll der damalige Justizminister Steffen
Heitmann (CDU) verhindert haben
Denn im Sachsensumpf da wollte unsere Frau Bundesanwältin nicht ermitteln. Da hat sie gar keinen Handlungsbedarf. Da geht es ja nur um Kinderprostitution. Was sind schon Kinder. Da geht es doch nur um Täter aus den besseren, aus ihren Kreisen. Da ermittelt man doch nicht. Da schaut man weise lächelnd zu wie Herr Eggert etwas untersucht, in das er vielleicht tief verstrickt ist.
Warum lassen wir eigentlich nicht die RAF die Taten der RAF verfolgen? Ach ja geht nicht. Was machen wir dann mit dem Bundeskriminalamt. Dann haben die ja keine Beschäftigung mehr. Denn die paar kleinen Linken, die sie heute noch zum quälen haben, die sind doch so unbedeutend das es keinen Spaß macht, sich damit zu beschäftigen.
Das ist alles nur zum üben. Bis sie dann als Schäubles Geheime Staatspolizei alle Bürger knechten dürfen. Frau Harms ist für ihr Amt sehr gut geeignet. Sie weiß fein zu unterscheiden, wen sie verfolgen darf. Mit Polizei, Justiz oder gar mit Recht, hat das allerdings nichts zu tun.
Zeit bestätigt Ermordung Benno Ohnesorgs
Über lange Jahre hat sich der ehemalige Bundeskanzler und jetzige Mitherausgeber der Zeit, geweigert zuzugeben, das es sich beim Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 um einen Mord handelte. Selbst Wikipedia spricht immer noch vorsichtig von ungeklärten Umständen. Scheinbar darf aber jetzt unter Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, zumindest bei der Zeit, endlich die lange verheimlichte Wahrheit, offen ausgesprochen werden.
Seltsamerweise wird sie nur in der Werbung für DVD-Sammlung "Wendepunkte der deutschen Geschichte" ausgesprochen. Im Anzeigentext (klick auf das Foto) stehen als Wendepunkte gleichberechtigt nebeneinander, der 17.Juni.1953, die Ermordung Benno Ohnesorgs und die Entführung Hans Martin Schleyers. Das genau diese drei Ereignisse, aus den 12 Wendepunkten, für die Werbung ausgewählt wurden, erscheint mir fast wie ein vorsichtiges Gegensteuern. Der 17. Juni steht für den Aufstand gegen die Normenerhöhungen in der DDR und für die Ablehnung der Herrschaft der SED. Die Ermordung Benno Ohnesorgs steht für den Kampf der Springerpresse gegen die Freiheit und für die Auflehnung gegen Springer, Schah und andere Verbrecher. Die Entführungs Schleyers war der letzte verzweifelte Versuch der RAF-Anhänger, dem System Schmidt, den Austausch gegen einen wichtigen Mann anzubieten, bei dem sich aber schnell herausstellte, das Schleyer nicht wichtig genug, sondern leicht ersetzbar war.
Immer geht es um den gleichen Fehler. Um Unterdrückung, das Verbiegen von Gesetzen und letztendlich den Tod Unschuldiger, wobei ich in diesem Zusammenhang Schleyer nicht als unschuldig ansehe. Aber natürlich seine gesamte Begleitung. Ich habe für diese Offensichtlichkeit mit der die Zeit da agiert, keine Erklärung. Ich bin erstaunt. wie in der Werbung gefordert, halte ich den Atem an. Wo könnte das hinführen, wenn wir wirklich die Wahrheit zu lesen bekämen? Unvorstellbar.
Benno Ohnesorg wurde, wie von mir schon so oft ausgeführt, also ermordet. Mord ist laut Wikipedia und nicht nur da, die vorsätzliche Tötung eines anderen Menschen unter besonders erschwerenden Umständen. Nein, ich glaube nicht das der Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras, der Mörder ist, auch wenn er abgedrückt hat. Der Mörder war Axel Springer und seine haßgeifernde Meute. Genauso wie sie später die Hand führten, die auf Rudi Dutschke schoß.
Aber diese späte Gerechtigkeit, auch wenn sie nur aus der Zeit-Werbung kommt, ist mehr als notwendig. Vielleicht können wir jetzt auch andere Dinge aufarbeiten.
Köhler lehnt die Gnadengesuche von Klar und Hogefeld ab.
Das ist sein gutes Recht und wer den Druck der letzten Wochen verfolgt hat, weiß das es eines viel stärkeren und unabhängigeren Menschen bedurft hätte um dem Druck der Weikersheimers Faschisten oder der CSU zu wiederstehen. Egal ob ein Söder nun ein völlig verblödeter oder nicht ist, egal ob Stoibers Feinde schon lange jeden Tag einen Zentimeter vom Maßband schneiden um sich daran zu freuen das Ede und sein Söder bald weg sind. Diese Koalition der ewig gestrigen, antidemokratischen Kräfte war nicht zu besiegen.
Für uns bedeutet das, das wir jetzt genau darauf achten müssen was der Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll nun anstellt um Klar zu quälen. Dieser mit schon sehr abwegigen Rechtsansichten versehene Minister hat es jetzt nämlich in der Hand sich einiges einfallen zu lassen. Da es in Baden-Württemberg mit dem faschistoiden Oettinger und in der Parteienlandschaft insgesamt keine demokratische Kontrolle gibt, kann der Schutz nur in ständiger Berichterstattung und Nachfragen liegen.
Ich persönlich traue Ulrich Goll alles mögliche, aber nichts gutes zu.
Die Koalition der Köhler-Erpresser
Es ist schon mehr als seltsam wenn ich mich plötzlich bemüßigt fühle unseren Bundespräsidenten Horst Köhler zu verteidigen. Aber was bleibt mir anderes. Die Politikermeute die jetzt über Köhler herfällt, weil der eventuell unwahrscheinlicherweise Christian Klar begnadigen könnte, so mit der schlimmste Abschaum ist, den unsere Republik aufweisen kann. Es sind die, die keinem Menschen, schon gar keinem Normalbürger auch nur das kleinste Stück Glück gönnen und die sich scheinbar von der Hoffnungslosigkeit und dem Schmerz der Massen ernähren.
Immer da, wo es darum geht anderen etwas weg zu nehmen, andere zu beleidigen, zu betrügen oder ihnen einfach Angst zu machen, sind diese Leute vorne. Jeder der des Lesens mächtig ist, kann sich selbst ein Bild machen. In der Welt droht Stoiber dem Köhler unverhohlen damit, das er nicht zum zweiten Mal gewählt wird, wenn er Klar begnadigt und spricht ihm gleichzeitig das Recht ab, sich bei Klar direkt zu informieren. Mit dabei ist auch Freund Kauder, der sicherlich auch für die Faschisten vom Studienzentrum Weikersheim spricht, dem er und sein Freund Oettinger ja angehören. Klar die kennen ja nur Urteile im Geist des Nazirichters Filbinger.
Im Spiegel tritt auch noch der ewige Hinterbänkler Norbert Geis auf, der scheinbar schon seit Jahren völlig ohne Geist existieren kann. Da ist natürlich auch Markus Söder nicht fern, der sich ebenfalls schon öfter durch die völlige Abwesenheit von Geist auszeichnete und nun um einen Job für die Zukunft kämpft. Natürlich darf auch das Spiritus Rectum der Spaßpartei Guido Westerwelle nicht fehlen, der auch mal eben mit der Keule gegen Köhler droht.
Natürlich gibt es keinen Staatsanwalt der da mal wegen Nötigung und versuchter Erpressung ermittelt. Wozu auch? Unserer Justiz ist Demokratie und Bürgerrecht ja eh nur ein Dorn im Auge. Aber die Blogszene reagiert und schafft so wenigstens etwas Gegenöffentlichkeit. Die 24stunden beklagen zu recht den mangelnden Respekt. Lummaland glaubt nicht das Köhler schon nach einem Gespräch mit Klar ein Mitglied der Stadtguerilla wird und hält die ganze Diskussion für hohl. sagichdoch? zweifelt ebenfalls zu recht daran, das CDU/CSU die demokratischen Prinzipien verstanden haben.
Lustig daran ist nur, das sich genau die Leute die jetzt Köhler erpressen sich sofort aufregen und auf die Position des Staatsoberhauptes verweisen, wenn andere mit dessen Entscheidungen nicht einverstanden sind.






















