Die Rassenhygiene des Kriminellen Peter Hartz
Würde die deutsche Justiz mit den Herrschaften der oberen Klasse genau so umgehen wie mit den einfachen Leuten oder gar mit den Armen, stellte sich das Problem Peter Hartz noch auf lange Zeit nur für die Leute die ihn im Gefängnis verwahren und verwalten müssten. Hätte er für seine Taten Schadensersatz leisten müssen, würde er heute wohl endgültig ruiniert sein. Aber man ließ ihn laufen, vermutlich auch um andere zu schützen.
Nun hat er die SHS Foundation die er und andere gerne unter dem Namen "Saarländer helfen Saarländern" verkaufen wollen, die aber wohl besser "Saarländer quälen und vernichten Saarländer" heißen sollte. Dieser Verein bezeichnet sich selbst als eine Stiftung im Sinne von Private-Public-Partnership, die sich angeblich selbst finanziert, in Wirklichkeit aber klar darauf abzielt Fördergelder des Staates für Langzeitarbeitslose abzugreifen. Selbstverständlich hat deren Website auch kein Impressum. Mit solchen Kleinigkeiten halten sich Kriminelle doch gar nicht auf. ["Die Rassenhygiene des Kriminellen Peter Hartz" mehr »]
Braun, brauner, gallisch?
Jeder kennt sie, viele - aber nicht alle - mögen sie. Die Rede ist von den Helden Asterix und Obelix.
Göttergleich gibt sich Welt Online jetzt als Mahner - andere wittern eine Verschwörung. Das Medium Welt Online führt den Leser an der Nase herum. Selbst als Satire könnte man folgende Einleitung nicht werten:
Wenn einem das Lachen vergeht
Schluss mit dem Kult um die Asterix-Comics!
Klar: Die Comics von Asterix und Obelix sind oft sehr lustig. Aber die Geschichten aus der kleinen, völkischen Dorfgemeinschaft nehmen in trivialisierter Form jenes Ideal von der reinen Rasse auf, das einst nicht nur in Deutschland verbreitet war und nicht erst durch die Nazis in die Welt gekommen ist.
Allein die Einführung reicht um zu erahnen wohin die Reise geht. Verständnis habe ich dafür wenig. Waren es doch Asterix und Obelix die sich permanent gegen die Unterdrücker des römischen Imperiums stellten. War es nicht Gutemine, die ihren Mann immer wieder - emanzipatorisch - unter die Pantoffel gestellt hat? Waren es nicht die Gallier die mit anderen Völkern Freundschaften pflegten, statt sie zu bekriegen? Und - waren sie nicht auch verantwortlich dafür, dass die Goten sich am Ende mit sich selbst beschäftigen mussten und so vom Krieg gegen Nachbarländer abgehalten wurden?
In den Augen des Autors bei Welt Online findet dies alles keinen würdigen Platz. Der Artikel beschränkt sich einzig auf die Studie des Kulturhistoriker Léon Poliakov, die hinter dem Comic die erfolgreiche Weiterreichung einer versteckten Rassenideologie zu sehen bemüht ist.
Ein nicht sehr gelungener und zu dem undifferenzierter Versuch Asterix und Obelix politisch verorten zu wollen. Für eingefleischte Asterix und Obelix-Fans ein schon eher lächerliches Bemühen.
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