Luja soag i, luja, verdammt noch mal, Halleluja
Die einzig wahre und im Besitz aller Weisheit befindlichen Kirche hat es wieder mal geschafft, Kinder an einen bereits wegen Kindesmißbrauchs vorbestraften Pfaffen auszuliefern, ohne ihm auf die Finger zu sehen. Aber das hat die heilige römische Kirche ja auch nicht nötig. Wozu Kontrolle ausüben, wenn man doch mit Ratzinger den angeblichen Vertreter Gottes auf Erden in den eigenen Reihen hat. Da wird doch so ein wenig Kindesmißbrauch in Ordnung gehen.
Der heutige Bericht in der Welt zeigt das immer wieder gleiche Muster dieser verkommenen Kirche. Die Bischöfe sind nicht verantwortlich wie diesmal Gerhard Ludwig Müller, nicht da wie der Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann oder kauft sich frei wie in Los Angeles aber selbstverständlich hat sie sich gegen Mißbrauch durch ihre Priester sogar versichert. Das einzige was sicher ist, ist das die Opfer keinen Trost und keine Hilfe von dieser Kirche bekommen, die nur an sich selbst denkt und keine Verantwortung übernehmen will.
Wenn diese Kirche dann gerade mal keine Kinder mißbraucht, dann lässt sie ihren Notker Wolf auf die Armen und Schwachen im Auftrag der INSM einschlagen.
Wir sollten dieser Kirche den Umgang mit Kindern verbieten. Sie ist aufgrund ihrer Religion, die den natürlichen Geschlechtstrieb zu unterbinden versucht, ständig gefährdet sich an Kindern zu vergehen. Selbstverständlich darf eine solche Kirche auch nicht mit staatlicher Unterstützung Kirchensteuer beziehen.
Wir müssen dafür sorgen, das die Priester dieser Kirche nicht mehr mit Kindern und Jugendlichen in Berührung kommen. Das geht am besten dadurch, das sie generell 50 Meter Abstand von Kindern halten müssen und sich mit denen nicht zusammen in Gebäuden aufhalten dürfen. Das mag hart klingen, ist aber die einzige Chance um das Problem zu lösen.
Diese Kirche benutzt ja gerade die starke Stellung die ihre Priester in diesem Glauben haben, um denen dadurch sexuelle Vergehen ohne Widerspruch der Opfer zu ermöglichen. Das können wir im Sinne einer freien Religionsausübung nicht ändern, also müssen wir die Kinder schützen. Wer bessere und gleichsam wirkungsvolle Vorschläge hat, findet bei mir gerne ein offenes Ohr.
Blasen schadet doch nicht
Katholische Kirche und sexuelle Gewalt gegen, Kinder, Jungendliche und sonstige Abhängige sind ein ständiges Thema, weil die Verlogenheit der katholischen Lehre die Priester in die Ehelosigkeit oder zum Berufsverzicht zwingt. Natürlich führt das nicht zum Verzicht auf Sexualität. Solange dies mit Erwachsenen Personen passiert, ist das zwar insgesamt unehrlich und unfair dem Partner gegenüber, aber gesellschaftlich tolerierbar.
Wenn sich die sexuelle Lust aber auf Kinder, Jugendliche und andere Abhängige auswirkt und zudem noch gegen deren Willen erfolgt, dann ist es an der Zeit einmal gründlich aufzuräumen. Ein Anlass dafür könnte der Bericht sein, der heute um 21 Uhr 45 in der Sendung Panorama erscheint. Dabei geht es um Vorfälle im Bistum Würzburg:
Der Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, versuchte nach Aussagen einer bayerischen Familie, sexuelle Übergriffe eines Geistlichen zu verschleiern. Gegenüber dem NDR-Politmagazin "Panorama" schilderte die Familie, der damals 17-jährige Sohn sei ein Jahr lang vom örtlichen Gemeindepfarrer Klaus-Peter K. zu sexuellen Handlungen gezwungen worden. "Er hat mich in die Ecke gedrängt, ich musste mich ausziehen, er hat mich zum Oralverkehr gezwungen", beschreibt das Opfer die Taten des Pfarrers. Einen Bericht über das Thema zeigt "Panorama" am Donnerstag, 16.
August, um 21.45 Uhr im Ersten.
Schließlich bat der Junge, ein Ministrant, den zuständigen Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, um ein Gespräch und berichtete ihm von dem sexuellem Missbrauch. "Ich kann mich noch erinnern, dass er mir geraten hat, von einer Anzeige Abstand zu nehmen, damit das nicht so aufgewirbelt wird und damit nichts an die Öffentlichkeit gelangt", so der Junge, der anonym bleiben möchte, gegenüber "Panorama".
Dem Bistum Würzburg ist der Fall bekannt. Da Bischof Hofmann im Urlaub ist, nahm der zuständige Generalvikar Karl Hillenbrand gegenüber "Panorama" Stellung. Er betonte, die Kirche habe korrekt
gehandelt, da sie sofort ein kirchenrechtliches Verfahren eingeleitet habe. Dem Vorwurf, der Junge sei zum Schweigen gedrängt worden, mochte der Vikar nicht entgegen treten. Er verwies auf die schwierige Lage eines Bischofs in einer solchen Situation. Konkret mochte er sich aber nicht äußern, da er bei dem Gespräch nicht zugegen gewesen sei.
Seltsam, die Verantwortlichen sind immer im Urlaub. Ganz weit weg. Nicht zu erreichen. Die, die per Zufall gerade nicht weg sind, haben aber keine Ahnung. Mein Gott so ein bißchen blasen, davon weiß der Generalvikar doch nichts. Ist doch alltäglich. Aber er weiß das alles rechtens und korrekt ist. Ist es ja immer bei der katholischen Kirche. Priscillian, Heinrich von Lausanne, Arnold von Brescia, die Katharer, die Waldenser, die Humiliaten, die Arnoldisten und die Josephiner, die Opfer der Inquisition, die Gelehrten. Sie alle werden davon berichten wie korrekt die katholische Kirche in ihrem Rechtsempfinden ist.
Korrekt und Kirchenrecht. Da glaubt wohl jemand seine eigenen Lügen. Das Kirchenrecht ist ein Machtinstrument um die Lehre der Kirche durchzusetzten und die Kritiker mundtot zu machen. Drewermann könnte uns da sicher was erzählen und Küng auch. Aber dafür hat der Papst ja so schöne rote Schuhe. Mehr ist auch nicht mehr los mit dem Verein. Barmherzigkeit und Nächstenliebe wurde zugunsten der Menschenfeindlichkeit und des Hasses gegen andere Kirchen, wie zum Beispiel die evangelische Kirche gestrichen:
Da der Junge die Staatsanwaltschaft Würzburg dennoch heimlich eingeschaltet hatte, leitete die Behörde ein Ermittlungsverfahren gegen Pfarrer Klaus-Peter K. wegen sexueller Nötigung ein. Der Fall konnte aber nicht aufgeklärt werden, da der 55-jährige Pfarrer wenig später Selbstmord beging. Der Mann stürzte sich vor einen Zug. Nach dem Tod des Pfarrers wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt. Nach
Angaben des Generalvikars soll sich der Verdacht gegen den Geistlichen im kirchenrechtlichen Verfahren aber erhärtet haben.
Dem offenbar missbrauchten Jungen und seiner Familien sei in der Folge keine Unterstützung des Bistums Würzburg angeboten worden, klagt die Mutter des Jungen.
Natürlich nicht. Die sind doch nicht dumm. Sobald einem ihrer Opfer Hilfe zukommen lassen könnte es sie Millionen kosten, die sie doch lieber verwenden um Ratzinger neue rote Schuhe zu kaufen oder die Ausbildung von Erxorzisten die Ratzinger in seinem Wahn doch so dringend braucht, zu finanzieren
Der einzige Schluß kann nur sein, der katholischen Kirche jede staatliche Unterstützung zu entziehen, sie aus dem Kontakt mit Jugendlichen unter 21 Jahren herauszuhalten und die Kirchensteuer zu beenden. Ohne Geld geht denen sehr schnell die Puste aus.
Nachrichten die einen schauern lassen
dpa belegt gerade warum ich den „Esquire” nicht lese:
Papst Benedict XVI zum „Accessoire-Träger des Jahres” ernannt
New York - Papst Benedict XVI gehört zu den bestangezogenen Männern der Welt. Für das US-Männermagazin „Esquire” ist er wegen seiner roten Lederschuhe der „Accessoire-Träger des Jahres”. Angeführt wird die Liste der 23 „Best Dressed”-Herren von Football- Profi Tom Brady, der wegen perfekt sitzender Anzüge im Kennedy- Stilund ebenfalls untadeliger Sportlerhosen gekürt wurde. Auch der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama, Rap-Produzent Jay-Z und Fußball-Star David Beckham stehen auf der Liste.
Na isses nich schön. Ratzinger und Beckham auf einer Liste. Rote Schuhe sind der echte Bringer. Das dieser alte Mann durch seine Machenschaften die Ökumne um Jahre zurückgeworfen hat und seine Truppen hier für die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten der INSM und damit für die absolute Menschenverachtung werben, spielt für die Liste keine Rolle.
Rote Schuhe. Ja darauf kann man ihn reduzieren. Viel mehr ist er ja wirklich nicht. Die Kirche der roten Schuhe.
Wenn Religion blind macht
Egal ob ein verwirrter Großvater in seinem Wahn als Exorzist auftritt, ob irgendjemand glaubt, das er einen Haufen Jungfrauen bekommt, wenn er sich und andere umbringt, oder ob Eltern in den Verirrungen ihres Scientology-Wahns den Kontakt und das Verständnis für ihre Kinder verlieren. Immer steckt Religion dahinter, die versucht den Menschen ein Leben aufzuzwingen, das sie nicht wollen und das in vielen Fällen auch der Natur des Menschen komplett zuwider läuft.
Natürlich ist es peinlich für eine Berliner Scientology-Direktorin, wenn ihr 25 Jähriger Sohn beschließt, den ganzen Blödsinn nicht mehr mitzumachen. Aber das erleben andere Eltern normalerweise direkt nach Kommunion oder Konfirmation. Die Kinder durchschauen den Aberglauben scheinbar schneller, als die verbohrten Erwachsenen.
Wenn diese Scientology-Mutter dann aber auch noch den Kontakt zwischen Bruder und 14-Jähriger Schwester verbieten will, dann zeigt sie deutlich, wes Ungeistes Kind sie ist. So funktioniert das mitten in Deutschland und gerade in Berlin nicht und es nicht verwunderlich, das die beiden Kinder dann abhauen.
Was mich an der ganzen Sache freut, ist das die Kinder auf jeden Fall so gut informiert waren, das sie die einzige existierende Dienststelle in öffentlicher Trägerschaft für Ex-Scientologen in Hamburg gefunden haben. Dem Hamburger Senat ist dafür zu danken, das es diese Stelle seit zehn Jahren gibt.
Es stellt sich aber die Frage, warum es derartige Stellen nicht an vielen Orten in Deutschland und für die unterschiedlichsten Formen des Aberglaubens gibt. Ich halte Scientology übrigens nicht für eine Ausnahme, ähnliches dürfte in vielen dieser angeblich religiösen Gemeinschaften oder Kirchen vorkommen und wird nur deshalb nicht bekannt, weil wir erst bei Mord und Totschlag reagieren.
Grundsätzlich muss Religion, wie in der Türkei, als etwas Staatsfremdes betrachtet werden. Der Einfluß der Religion bei der Erziehung unserer Kinder ist auf die kleinste mögliche Größe zu beschränken und sämtliche steuerlichen Vorteile sind all diesen Gruppen genauso zu entziehen, wie die Gemeinnützigkeit. Nützlich sind Religionen immer nur für die, die von ihnen leben und durch fragwürdige Heilsversprechen ihre Gläubigen ausnutzen und betrügen.
Religiöse Fundamentalisten
Das ehemalige Nachrichtenmagazin berichtet über einen Fall von Exorzismus in Arizona.
Phoenix - Ein Verwandter der Familie hatte die Polizei zu Hilfe gerufen. Aus einem der Schlafzimmer waren Schreie zu hören, die Tür war mit einem Bett verrammelt.
Als die Polizisten in den Raum eindrangen, bot sich ihnen ein verstörender Anblick: Ein Mann beugte sich über ein Kleinkind, würgte das blutverschmierte Mädchen, das schrie und nach Luft schnappte. Ebenfalls im Zimmer befand sich eine nackte junge Frau, die "etwas Religiöses" sang, beschrieb ein Polizeisprecher die Situation. Wie sich später herausstellte handelte es sich um die Mutter des Kindes, eine 19 Jährige.
Diese Nachricht eignet sich sicher nicht dazu, zu verallgemeinern, aber wenn man bedenkt das an der päpstlichen Akademie "Regina Apostolorum" in Rom heute noch Menschen eine Prüfung für Exorzismus ablegen und Erxorzismus erlernen können, dann wird die Sache doch fragwürdig. Dürfen einer Organisation die geistig so tief im dunkelsten Mittelalter verhaftet ist, überhaupt staatliche Mittel und Kirchensteuern zugeführt werden, oder ist es sinnvoller, jeden Geldfluss zu unterbinden, bis sich diese Kirche den Realitäten dieser Welt anpasst?
Würde Ratzinger nicht solchen Blödsinn wie Exorzismus auch noch forcieren und statt dessen diesen Blödsinn als unchristlich verbieten, wäre die Menschheit schon ein Stück weiter. Ob es bis nach Arizona gewirkt hätte, lässt sich natürlich nicht sagen. Aber der Wahnsinn muss ein Ende haben.
Notker Wolf Ein wahrer Christ, Held und Mietmaul
Normalerweise schreibe ich wenig über Religion, weil ich Aberglauben jeder Art, nur als eine Krücke für schwache Menschen betrachte, die ohne diese Krücke das Leben vermutlich nicht meistern könnte. Mir ist es klar das diese Krücke nur aus Lügen besteht und vor allem die Vermittler, zwischen dem jeweiligen Gott und den Menschen reich machen sollen. Seltsamerweise braucht jede Art von Aberglauben diese Mittler. Gott direkt scheint es irgendwie nicht zu geben.
Seit die ersten Zauberer die Zukunft aus den Eingeweiden von Opfertieren lasen und dann natürlich deren Fleisch aßen, ist eine ganze Branche von Menschenbeglückern entstanden, die selbstverständlich nur das Beste der Menschen, also deren Geld will.
Notker Wolf wird von der Agentur für Helden die ihn vermietet wie folgt beschrieben:
Wolf ist als Abtprimas quasi der CEO der Benediktiner, einem globalen Unternehmen mit über 1.000 Klöstern und 25.000 Mitarbeitern in aller Welt. Er spielt Hardrock in einer Band - und redet Klartext: Es gibt kein Menschenrecht auf bequemes Leben und vier Wochen Urlaub, sagt er.
Was von der Heldenvermittlung nicht erwähnt wird, ist, das er das Oberhaupt einer Wahldiktatur ist, bei der einige wenige Führungsmitglieder, das genießen, was Herrscharen von praktisch Rechtlosen erwirtschaften müssen. Völlig klar das es für Wolf kein Menschenrecht auf ein bequemes Leben, geschweige denn Urlaub gibt. Das ist ja gerade der Witz bei einem Orden. Die Arbeitsleistung wird aus den Opfern/Mitgliedern herausgepresst und als Gegenleistung gibt es das Versprechen, auf einen Platz im Himmel.
Da aus diesem Himmel bisher niemand zurückgekommen ist und von den tollen Verhältnissen berichtet hat, dürfen wir davon ausgehen, das es sich genau wie bei den Jungfrauen für muslimische Märtyrer um einen netten Verkaufstrick handelt. Eine Totalunterwerfung als Vorleistung für sein ewiges Heilsversprechen. Ich nenne das Betrug.
Die Botschaft von Wolf für die Deutschen, die er nach eigenem Bekunden von draußen, aus dem Kloster Sant Anselmo in aller Unbescheidenheit betrachtet, ist einfach.
"Wir hocken in einem Käfig, der Bequemlichkeit. Wir warten. Denn um zu verändern müssten wir etwas aufgeben: Denkgewohnheiten, Sicherheit Besitz und Ansprüche."
Ich finde diese "Wir" immer toll. Damit tut er so, als sei er Teil der Bevölkerung. Er der es sich in Prunk und Reichtum gut gehen lässt, der mit seinen Flugkilometern protzt, und mit den Orten an denen er gewesen ist. Er redet von Bequemlichkeit, die ihm seine Dienstboten in jeder Form bieten und schon seit langer Zeit geboten haben. Er will das die Menschen ihre Sicherheit aufgeben, damit sie leichter für die Lügen seiner Kirche zu haben sind. Sie sollen auf Besitz verzichten damit Rom um so mehr Besitz sammeln kann.
Er will das die Menschen auf ihre Ansprüche verzichten, für die diese Menschen im Unterschied zu einem faulen Abt ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Er ist kein "Wir". Er ist ein "Sie". Er ist wirklich draußen aus jeder menschlichen Gemeinschaft. Zusammen nur noch mit dem gleichen verkommenen Pack, das den Menschen selbst das Wasser rationieren will, aber den eigen Arsch in Wein badet.
Natürlich hat er auch die richtige Botschaft für Hartz IV Empfänger, die sollen bereit seine jede Arbeit zu jedem Preis anzunehmen, damit er seine Kirchensteuer sicher hat, die ja zum großen Teil direkt nach Rom geht.
Normalerweise wäre das trotzdem kein Thema für mich. Die dummen Ansichten eines katholischen Abtes zu kommentieren ist wirklich witzlos. Ich weiß das er lügt, er weiß das er lügt und er weiß auch, das alle schlauen Menschen wissen, das er lügt. Witzig wird das ganze nur, wenn dieser Komiker nun auch noch als Mietmaul für die INSM auftritt und mit dem A der Arbeitsagentur als Heiligenschein die Platitüde verkündet: "Arbeit ist lebensnotwendig!"
Was der gute heilige Mann natürlich nicht verrät, ist wie Menschen die sich von ihrer Arbeit nicht mehr ernähren können überhaupt leben soll. Aber das interessiert ihn nicht. Da passt er gut zu seinem Ratzinger. Denen sind die Menschen völlig egal, solange sie zahlen und die Schnauze halten.
Aber ich finde die INSM und Wolf passen gut zusammen. Sie sind aus dem gleichen verfaulenden Holz geschnitzt.
Ratzingers einzig wahre Kirche
Also wenn ich katholischer Christ wäre und hätte den Ratzinger von der einzig wahren Kirche tönen hören, dann würde ich bei dieser Meldung der Süddeutschen ziemlich Scheiße fühlen:
Erzdiözese von Los Angeles will zahlen
1,2 Millionen Dollar pro missbrauchtes Kind
Mehr als 500 Kläger wollen den Prozess. Die katholische Kirche ist bereit, 600 Millionen für Missbrauchsopfer von Priestern zu zahlen.
Es ist vielleicht doch nicht so ganz das Wahre, den Priestern jegliche Sexualität zu verbieten. Zumindest funktioniert es sichtlich nicht.
Wenn ich mir allerdings vorstelle Ratzinger hätte sich auch noch vermehrt, dann bin ich froh darüber das Priestern die Sexualität verboten wurde.
Katholenratzinger und Bundesschäuble
Der Eulenspiegel erzählt uns wie es eben nur die Eule vom frisch entflammten Kampf gegen die bösen Calvinisten.
Das sind sie alle vereint, die mit Freiheit, immer nur die Unfreiheit der anderen meinen.
Protestantische Gemeinden sind keine „Kirche”
Mal wieder die gute alte dpa im Vollzitat:
Laut Vatikan sind Protestantische Gemeinden sind keine „Kirche”
Rom - Der Vatikan hat den Protestanten das Recht abgesprochen, ihre Glaubensgemeinschaft als Kirche zu bezeichnen. Das ist der Kern eines Dokuments der Glaubenskongregation, das Papst Benedikt XVI. ausdrücklich gut geheißen und genehmigt habe. Darin wird die Einzigartigkeit und der Vorrang der Katholischen Kirche bekräftigt. Zur Begründung heißt es, Protestanten und andere christliche Gemeinschaften, die nicht den Papst anerkennen, könnten sich nicht auf die „apostolische Sukzession” berufen.
Das ist doch gut, das wir das nun wissen. Besonders lustig ist in diesem Umfeld, das sich ein ganzer Verein den "Erhalt christlich-jüdischer Werte in Europa" auf die Fahnen geschrieben hat.
Dies dürfte schwierig werden, wenn Ratzinger schon den Evangelen den Begriff Kirche verwehrt, was mag er dann erst mit den Juden machen, die für ihn ja zu den Nationen gehören, die nicht errettet werden können. Das ist das schöne, an unserem Ratzinger, das da die heilige Inquisition immer wieder aus ihm hervorbricht. Rolf Hochhuth hatte in seinem Stellvertreter, schon einige interessante Aspekte aufgezeigt, die aber noch besser von John Cornwell mit seiner Veröffentlichung „Pius XII. Der Papst, der geschwiegen hat“ dargestellt werden.
Schweigen kann man Ratzinger nicht vorwerfen. Er macht klar und deutlich was Pius XII. möglicherweise gedacht hat, und wofür der sich den Vorwurf des Antisemitismus, weitgehend zu recht einhandelte. Ratzinger zieht den Strich im Sand. Das ist typisch. Er ist ein alter verbohrter Mann, den die Realität das letzte Mal erschreckt hat, als sich seine Studenten gegen ihn und seine Art des Unterrichtes auflehnten.
Er verteidigt einen Begriff Kirche für die Katholischen, den weder sie noch die Evangelischen ausüben. Lebendige Kirche gibt es bei den Staatskirchen nicht mehr. Die finden sich dann eher bei den freien Gemeinden, auch wenn die teilweise abstruse Inhalte vermarkten. Das was von Ratzingers Kirche übrig geblieben ist, ist ein Totentanz, bei dem immer mehr Mitspieler tot zu Boden sinken und ausfallen.
Er hat die Anwesenheit von Jugendlichen bei seinen Reisen einfach falsch verstanden. Die kamen nicht wegen der Kirche, sondern wegen der Show.
Den Streit dem Ratzinger jetzt aber Tür und Tor geöffnet hat, den werden die Menschen überall auf der Welt ausbaden müssen. Im Grunde genommen ist es eine Aufforderung an die IRA weiterzumachen, fordert die katholischen afrikanischen Stämme auf, sich gegen ihre evangelischen Brüder zu erheben und ist der Schlüssel für jede Menge nachfolgendes Unheil. Ratzinger und der Vatikan, werden wie immer den Pilatus machen und betonen, das sie das, ja nicht gewollt haben.
Ich kann nur raten, allen Kirchen sämltiche Privilegien zu entziehen, die Kirchensteuer abzuschaffen und die Spendengelder als Gewinn zu besteuern. Dann haben die genug damit zu tun, ihre eigene Existenz zu sichern und keine Zeit um Streit vom Zaun zu brechen.
Priester dürfen der Gemeinde wieder den Arsch zeigen
Unser geliebter, über alles geliebter Ratzinger, ist auf seiner Reise in die Vergangenheit bereits vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil angekommen. In seiner unheimlichen Weisheit hat er angeordnet, das die Messe wieder in Latein gehalten werden darf, sofern eine Gruppe von Gläubigen das wünscht. Wahrscheinlich meint er damit Pfarrköchin, Küster und Pfarrer. Das gute an dieser Messform für den Priester ist, das er wenigstens bei den Hauptgebeten seine Gemeinde nicht ansehen muss, sondern denen den Arsch zeigen darf, damit die auch genau wissen, was er von ihnen hält.
Welch ein wunderbarer Fortschritt. Vielleicht sollten Ratzinger und Schäuble mal den gleichen Arzt aufsuchen.
Bevor ich es vergesse. Wurde nicht gefordert das Muslime auf deutsch beten müssen?
Ri - Ra - Runkel im Pfaffenhirn ists dunkel
Unser allseits ach so beliebter gebenedikter Ratzinger ist ja jetzt gegen Amnesty International. Weil die nicht gegen Abtreibung sind. Das ist ja auch eine Sauerei von denen. Man muss die Kinder doch erst gebären bevor man sie qualvoll verhungern lässt. Macht doch sonst gar keinen Spaß. Ich meine seitdem er sich damals, als die Studenten gegen ihn demonstrierten ins Höschen gemacht hat, ist ihm ja der innere Gleichmut völlig abhanden gekommen. Er hat die böse Fratze der geistigen Freiheit gesehen und seinen persönlichen Teufel gefunden.
So ein fettes Pfäffchen ist dann für immer verdorben. Einige werden auch im Kopf etwas wirr. Dann hilft ihnen immer die Bibel, da holen sie sich ihr geistiges Rüstzeug.
Aber auch andere Religionen haben dumme Pfaffen.
Ich neige immer mehr zu der Ansicht, den gesamten Religionsgemeinschaften die Gemeinnützigkeit zu entziehen und ihre Einnahmen mit 70 Prozent Idiotensteuer zu belasten. Das eingenommene Geld können wir dann in die Bildung stecken. Da wird es sichtlich dringend gebraucht.


















