Gestern haben wir ja schon über den Sachstand am Vorabend berichtet. rbb berichtet, es seien 300 Gäste zum Feiern gekommen und 100 hätten gegen die Moschee demonstriert, die TAZ hat 50 Gegendemonstranten gezählt, die Antifa Pankow ebenfalls 150, auch n-tv kam auf 150 und PI muß zum Aufwärmen zuviel Grog getrunken haben, denn dort wurden 350 Gegendemonstranten gezählt, wobei man allerdings einräumen muß, daß auch der Focus und AP die Zahl 300 vermeldeten. Wenn man einmal annimmt, daß es wirklich 300 Demonstranten waren und die in Beziehung setzt zur realen Einwohnerzahl, dann wären das 4,56% gewesen. Da aber sicherlich eine Menge "Reisekader" dabei waren und es möglicherweise doch eine geringere Zahl war, dürfte auch der Anteil der Heinersdorfer Moscheegegmer geringer sein, die Polizei hat 160 gezählt.
Übrigens beeindruckte PI ansonsten durch Sparsamkeit: es wurde ein uns aus der erfolgreichen Antiislamisierung-Veranstaltung am 19. und 20.September bekanntes Poster recycelt - man kann übrigens sicher sein, daß das auch in Köln wieder zum Einsatz kommen wird - mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.
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16. Oktober in Heinersdorf und Erlangen - interessante Ereignisse werfen ihre Schatten voraus
Die umstrittene Moschee in Heinersdorf wird morgen eröffnet. Und in Erlangen findet morgen eine jüdisch-muslimische Dialogveranstaltung statt. Zwei Ereignisse, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Update um 23:00: weitere Links zu Artikeln über das Ereignis in Heinersdorf (via):
• Junge Welt vom 15.10.08: Finale in Heinersdorf.
• Berliner Morgenpost am 11.10.08: NPD will demonstrieren
• Interview mit dem Sprecher der Initiative "Heinersdorf öffne Dich. Audio.
• Neues Deutschland am 15.10.08: Der Alltag soll die Wogen glätten.
- und viele andere.
Die letzte Meldung der Jungen Welt am 16.10.08:
[Durch Verlinkung mache ich mir die verlinkten Artikel keinesfalls "zu eigen", sondern dokumentiere sie.]
Am 11.10.08 wird im rbb der Film "Halbmond über Ostdeutschland" ausgestrahlt.
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Update um 23:00: weitere Links zu Artikeln über das Ereignis in Heinersdorf (via):
• Junge Welt vom 15.10.08: Finale in Heinersdorf.
• Berliner Morgenpost am 11.10.08: NPD will demonstrieren
• Interview mit dem Sprecher der Initiative "Heinersdorf öffne Dich. Audio.
• Neues Deutschland am 15.10.08: Der Alltag soll die Wogen glätten.
- und viele andere.
Die letzte Meldung der Jungen Welt am 16.10.08:
Die neofaschistische NPD hat ihre Mahnwache nahe des Moscheegeländes unterdessen abgesagt. Es wird damit gerechnet, daß sich ihre Anhänger dem Aufzug der rechten Bürgerinitiative anschließen.
[Durch Verlinkung mache ich mir die verlinkten Artikel keinesfalls "zu eigen", sondern dokumentiere sie.]
Am 11.10.08 wird im rbb der Film "Halbmond über Ostdeutschland" ausgestrahlt.
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Titten und Arsch im Dienste der Islamophobie - eine Wanderlegende in neuer Form
Ey' isch fick' Deine Mutter, oder so...- Nach Leon de Winter müssen wir ja auch mal schauen, was Afshin Ellian so macht. ["Titten und Arsch im Dienste der Islamophobie - eine ... »]
Muss man Blasphemie bepreisen
"Brights - Die Natur des Zweifels" berichten über den Blasphemie-Preis “Der Freche Mario” des “Bund der Geistesfreiheit München”.
Nun ist es ja nicht so, dass es eine Mangel an, oder eine Notwendigkeit für Blasphemie gibt. Denn meist ist Blasphemie weniger Gotteslästerung als die Beleidigung andersdenkender. Das was bei diesem Wettbewerb bepreist wurde ist für mich weniger Blasphemie als ganz normale Kritik mit den Mitteln der Satire. ["Muss man Blasphemie bepreisen" mehr »]
Muhammad Sven Kalisch - eine Nachlese
Duckhome hatte hier und hier über den Fall Kalisch berichtet;
["Muhammad Sven Kalisch - eine Nachlese" mehr »]
Muhammad Sven Kalisch - keine große Sache.
Die "islamkritische" Szene jubelt: haben die Muslime doch anscheinend wieder ihre Demokratieunfähigkeit bewiesen und erdreisten sich jetzt auch noch, in die Besetzung von Professorenposten hineinzureden. Und so probiert man sich wieder in agenda setting. In diesen Diskurs sind die "Mainstream-Medien" längst eingestiegen. Höhepunkt war dann vorgestern - zum 3. Oktober, dem "Tag der offenen Moschee" - dieser Bericht in den Tagesthemen.
["Muhammad Sven Kalisch - keine große Sache." mehr »]
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Remmidemmi im Ramadan oder: Wahrnehmungspsychologie in Frankreich, Belgien und Deutschland
Hatten wir hier noch mal zusammengefasst, was unseren belgischen Freunden wieder so alles eingefallen ist, so muß doch erwähnt werden, daß auch der Monat Ramadan zu manch kreativen Einfällen herausfordert. So in Frankreich (Quelle), besonders, wenn man das Weiterschleichen von Islam und Sharia befürchten muss.
Eine weitere französische Quelle ist hier, eine belgische Quelle hier, die deutschen Quellen sind hier und hier. ["Remmidemmi im Ramadan oder: Wahrnehmungspsychologie in ... »]
Eine weitere französische Quelle ist hier, eine belgische Quelle hier, die deutschen Quellen sind hier und hier. ["Remmidemmi im Ramadan oder: Wahrnehmungspsychologie in ... »]
Und täglich grüßt das Murmeltier - oder: der Kopftuch-Diskurs als trojanisches Pferd
Und schon können wir wieder einmal schulbuchmässig und sozusagen "live und in Farbe"
bestaunen, wie eine neue Runde "Kopftuchstreit" dazu benutzt wird, gegen die Linkspartei
zu schießen. Denn so werden Diskurse und Debatten angeschoben und in Gang gehalten,
so bleibt das immergleiche Personal im Gespräch, Diskursfragmente setzen sich
in den Köpfen fest - und niemand bekommt mit, was diese Diskurse als trojanische Pferde
eigentlich transportieren. ["Und täglich grüßt das Murmeltier - oder: der Kopftuch-Diskurs ... »]
Aufgelesen: 35
• Wie ein Glaube entsteht
• Zwei Identitäten, ein Pass
• Tor
• Interview mit einem Kranken
• Zeig mir Deinen Schwanz und ich sage Dir… ["Aufgelesen: 35" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-09
• Flucht von Investoren - Dramatischer Währungsverfall in Asien
• Steigende Temperaturen - Berlin, 41 Grad
• Vertrag mit dem Vatikan – Hitlers erster Triumph
• Dick Marty soll Organhandel aufdecken
• China lässt deutsche Fabriken schließen ["Kurzkommentar 2008-07-09" mehr »]
Genitalideal
Es gibt Worte die wirken auf mich wie Betonwände auf Autos beim Crash-Test. Sie stoppen mich sofort. Genitalideal. Nein es ist nicht das Wort Genitalien das mich stört, auch wenn es für mich immer seltsam künstlich klingt. Im Gegenteil das Thema hatten wir hier im März schon anlässlich der unbenannten Klitoris. Ich kenne da eine Menge Worte. Wenn ich an meiner sonstigen Texte schreibe und eine Sexszene habe muss ich jedesmal hinterher streichen, damit kein Porno daraus wird.
Aber Genitalideal. Das ist ein Wort das mir bis heute fehlte. Aber in dem Kontext in dem die Politikwissenschafterin Sara Paloni ihn bei ihren Untersuchungen darüber wie kosmetische Genitalchirurgie und Genitalverstümmelung auf politischer und sozialer Ebene diskutiert werden verwendet, ist er eigentlich unumgänglich. Beate Hausbichler hat mit ihr für den Standard ein sehr lesenswertes und dem Thema hoch angemessenes Interview geführt, das man unbedingt ganz lesen sollte:
dieStandard.at: "Die in wissenschaftlichen Kontexten diskutierte Vergleichbarkeit von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation: FGM) und Ästhetischer Plastischer Chirurgie (ÄPC) war der Anstoß für das vorliegende Forschungsvorhaben" - heißt es in Ihrer Projektbeschreibung. Ist es nicht problematisch, freiwillige chirurgische Eingriffe mit Genitalverstümmelungen zu vergleichen?
Sara Paloni: Der Vergleich ist problematisch, was wir eben mit unserem Projekt auch ansprechen wollen. Für mich stellen sich zwei Fragen: Können wir diese beiden Praktiken vergleichen und vor allem: Was macht der Vergleich hinsichtlich einer politischen Praxis der Bekämpfung von Gewalt an Frauen für einen Sinn?
Aber in meiner Arbeit geht es weniger um einen Vergleich der beiden Praktiken selbst, sondern um die Frage, wie Wahl und Zwang durch die Repräsentationen von FGM diskutiert werden.
..
dieStandard.at: Was soll durch Vergleiche erreicht werden?
Sara Paloni: Die Gründe für die Vergleiche zwischen FGM und ÄPC sind unterschiedlich. Zum einen wird damit versucht, bestehende Vorstellungen, was gewählt und was erzwungen ist, zu demontieren. Zentral für viele AutorInnen ist, die Autonomie der Frauen mit ihren Entscheidungen hervorzuheben. Zum anderen will damit Kritik an einem hegemonialen Diskurs geübt werden, der westliche Körperpraktiken als unproblematisch - weil freiwillig - und nicht-westliche Körperpraktiken als Ausdruck patriarchaler Unterdrückung schlecht hin repräsentiert.
Komplexe Phänomene
FGM, wie auch kosmetische Chirurgie, sind sehr komplexe Phänomene, die in ihrem sozial-kulturellen Kontext gesehen werden müssen.
Beispielsweise wurde bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts weibliche Beschneidung (vor allem die Entfernung der Klitoris) in England und Deutschland praktiziert, um Hysterie und Masturbation "zu heilen". FGM, wie wir es heute kennen, wird auch zur Einschränkung der sexuellen Lust der Frauen praktiziert. Beschnittene Mädchen und Frauen werden als schöner empfunden und sie gelten in der jeweiligen Gesellschaft als "normal". Mir persönlich fällt es schwer, die Brutalität dieser Praktik in Frage zu stellen, aber Tatsache ist, dass viele beschnittene Frauen sich dagegen verwehren als verstümmelt bezeichnet zu werden.
Was die Praktiken nicht vergleichbar macht ist, dass FGM hauptsächlich bei Mädchen durchgeführt wird, die keine Einwilligung geben können. Interessant finde ich an dieser Stelle den Vergleich zwischen FGM und der operativen Vereindeutigung von den Genitalien bei Intersex-Kindern (Anm.: Kinder, die mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren werden) in westlich-liberalen Ländern. Hier gibt es auch keine Einwilligung der betroffenen Kinder, aber die Eingriffe werden ganz selbstverständlich vollzogen.
Es bedarf eigentlich keiner Diskussion das die Entfernung der Klitoris ein Verbrechen ist, das übrigens auch nicht wie häufig behauptet durch den Islam gerechtfertigt wird. Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber, das es diese Praxis aus angeblich medizinischen Gründen bei uns auch noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gab.
Bei der Zwangsbehandlung von Kindern ist es unumgänglich auch die Beschneidung der männlichen Vorhaut zu erwähnen die zum Beispiel im jüdischen Kulturkreis ein Teil des Mannbarkeitsrituals und religiöse Vorschrift ist, in vielen Teilen der Welt aber auch aus rein hygienischen, also medizinischen Gründen vorgenommen wird. Ich halte diesen Ritus für akzeptabel auch wenn ich gerne an den Randbedingungen feilen würde, was aber hier keine Rolle spielt.
Wenn in diesem Zusammenhang aber darüber gesprochen wird das in der postnatalen Behandlung, mehrgeschlechtlichen Kindern, also Kindern die sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane haben, durch den Arzt und die Entfernung der "falschen" Geschlechtsmerkmale ein Geschlecht zugewiesen wird, dann frage ich mich ob das wirklich vertretbar ist.
Da mir der Ablauf eines solchen Entscheidungsprozesses nicht bekannt ist, kann es aber sein, das dieser nicht nur gut medizinisch begründet ist sondern auch ethisch vertretbar ist, da ein natürlicher Zwitter als Kind durch den Zwitterstatus auch erhebliche Probleme hätte. An dieser Ecke muss ich allerdings passen, dafür reichen meine Recherchemöglichkeiten und mein Wissen nicht aus.
dieStandard.at: Was wird bei FGM genau gemacht, und was bei ÄPCs?
Sara Paloni: Die Weltgesundheitsorganisation führte 1997 eine Typisierung der einzelnen Beschneidungsformen ein, die eine grobe Unterteilung vorsieht. Diese Typisierung reicht von der vollständigen Entfernung der Klitorisvorhaut mit oder ohne teilweiser oder vollständiger Entfernung der Klitoris, der Entfernung der inneren Schamlippen mit anschließendem Vernähen der äußeren Schamlippen bis zu nicht-permanenten Eingriffen an den weiblichen Genitalien, wie eine Kauterisierung des Gewebes, Abschaben oder Einschneiden von Vaginalgewebe, das Einführen von Kräutern zum Verengen der Vagina oder die symbolische Gewinnung einiger Blutstropfen.
Bei kosmetischen Operationen der weiblichen Genitalien werden in den häufigsten Fällen die kleinen Schamlippen verkürzt, wenn sie über die großen Schamlippen hinausragen. Um das sexuelle Lustempfinden zu steigern, gibt es die Möglichkeit der vaginalen Verengung. Interessanter Weise wird die kosmetische Genitalchirurgie auch als "rekonstruktive Chirurgie" bezeichnet. Die Rekonstruktion impliziert hier, dass die Genitalien zu etwas Normalem gemacht werden sollen. Wenn man sich Vorher-Nachher-Fotos von operierten Frauen ansieht, zeigt sich, dass das Ideal weiblicher Genitalien darin besteht, möglichst jung auszusehen.
An dieser Stelle kommt man einfach nicht darum herum die Schuldigen zu benennen. Das ist ziemlich einfach, es sind die Männer. Natürlich wird traditioneller Unfug meist von den Frauen am hartnäckigsten weitergetragen, die am meisten darunter gelitten haben, was ich meist als eine Art Rache sehe, die nicht an den Tätern sondern an den eigenen Töchtern vollzogen wird. Aber auch bei den Gründen die Frauen haben, reicht mein Wissen einfach nicht aus. Ich glaube aber das an dieser Stelle der Schlüssel liegt, mit dem eine Fortsetzung solcher Verbrechen heute verhindert werden könnte.
Gefragt wäre auch da unsere Medizin, die eben den betroffenen Frauen deutlich machen müsste, das ihnen wirklich Schlimmes angetan wurde. Aber ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal wie hoch die Fallzahl in Deutschland ist, und ob diese Frauen überhaupt zu Untersuchungen gehen. Im normalen Umgang sehe ich keine Möglichkeit diese Dinge zur Sprache zu bringen. Tatsächlich würde eine Behandlung und Aufklärung der Opfer wahrscheinlich eine Vielzahl neuer Opfer verhindern.
Was die sogenannte Freiwilligkeit in der Ästhetischen Plastischen Chirurgie (ÄPC) angeht so liegt ihr ein falsches Freiheitsbild zugrunde. Die Werbeindustrie hat ein weibliches und männliches Schönheitsideal geschaffen, daß nur auf Jugendlichkeit setzt und dieser Jugendlichkeitswahn bestimmt das weibliche Modelle häufig unter 14 Jahre alt sind. Gleichzeitig werden Kinder aber auch körperlich immer früher reif, was die Zuordnung von Optik und Alter verwischt.
Als bekennender Pornobetrachter, wenn ich denn mal Zeit habe, sehe ich auf den kostenlosen Seiten des Internet, geizig bin ich auch, häufig mal Vintage Angebote aus den frühen Siebzigern. Die damals 18 Jährigen Mädchen sehen viel jünger aus, als es die heutigen Modell tun. Nur am Inhalt der Pornos hat sich nichts geändert. Eine heute 18 jährige sieht körperlich oft so aus wie früher eine Mittzwanzigerin.
Das Schönheitsideal und die Realität entwickeln sich also gegenläufig, was nicht gut gehen kann. Natürlich wirken auch Frauen bei der Entwicklung dieses Schönheitsideals mit. Frauen programmieren auch erstklassig Computer, können Busse und LKW viel unaufgeregter als Männer fahren und haben sicherlich einen guten Blick für Mängel bei anderen Frauen. Aber Frauen sind immer noch nicht die Führungskräfte, die, die Richtung bestimmen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das aktuelle Schönheitsideal ist also ein männliches Schönheitsideal. Also von den Typen mit Bierbauch und unmöglichem Haarschnitt oder homosexuellen Gestaltern die als Ideal den schlanken zarten Knaben haben, ohne deshalb pädophil zu sein. Beide kommen erstaunlicherweise auf ein ähnliches Schönheitsideal. Es scheint also das aktuelle männliche Schönheitsideal zu sein.
Im Zusammenhang mit Jugend fällt mir eine Begriffskette sofort ein: "jung, neu, unverbraucht, unschuldig". Diese Kette könnte man noch durch Ahnungslos oder ohne Vergleichsmöglichkeiten und ohne Erfahrung ergänzen. Plötzlich bekommt die ganze Sache einen Sinn. Frauen sind nämlich gemein. Erfahrene Frauen sind noch gemeiner. Die könnten nämlich mal die Wahrheit sagen.
Die Wahrheit ist das unser 50 jähriger bierbäuchiger konditionsloser alte Mann nicht die wirkliche Erfüllung ist und jener ahnungslose 30 jährige auch nicht. Wir haben ein aus der Angst geborenes Schönheitsideal und wir haben es schon lange. Wir Männchen scheuen den Vergleich. Also nicht so sehr den Vergleich untereinander, obwohl da auch alle schamhaft weggucken. Nein wir scheuen den Vergleich den Frauen haben könnten.
Denn Frauen die nicht vergleichen können, können uns auch nicht sagen wie grenzenlos mies wir im Bett sind. Die halten das Unzulängliche für normal. Deshalb sollen die Frauen Jungfrauen sein. Deshalb kommt man auf die Idee die Klitoris wegzunehmen, weil Frauen die keinen Spaß am Sex haben ihn natürlich auch nicht praktizieren. Es ist einfach nur die Angst Männer davor, das ihr Versagen bekannt werden könnte.
Woher diese Angst kommt? Ich habe einen Aspekt bereits im Zusammenhang mit der namenlosen Klitoris beschrieben:
Beginnen wir bei dem Anfang, nicht bei den Träumen sondern bei dem ersten Anfang. Wo Knabenhände fremdes Terrain erforschen. Patsch. Lass das, ich das hass dass, meine Mama will das nicht. Natürlich ist ihr ihre Mama egal und sie will durchaus, aber Patsch.
Dieser Patsch wird jenen Knaben immer begleiten. Vorkampf ersetzt Vorspiel. Der Knabe ist Forscher, möchte jene Stelle im Urwald ergründen, erforschen, detailliert kennen lernen. Patsch. Selbst im Dunkeln Patsch. Warum soll er etwas mit Namen benennen was er nie kennen lernen durfte.
Setz dich an irgendeinen deutschen Stammtisch, so zu der Zeit, wo die Helden eigentlich nach nach Hause müssten. Noch ein Bier oder häuslichen Frieden? Dann lehn dich zurück, lächle überheblich und frage den mit dem größten Maul. "Sag mal weißt du eigentlich wie Frauen pinkeln? Aus welchem Loch und so?"
Schon hat sich die Sache mit dem häuslichen Frieden erledigt und eine hitzige Diskussion entbrennt. Sie sind Ehemänner und Väter von Töchtern, aber bei diesem Thema liegt der Nordpol am Äquator. Die etwas ehrlicheren können sich an den Patsch erinnern. Die Luft über der Kampfzone beginnt zu glühen. Jahrzehnte alte Freundschaften werden binnen Sekunden gekündigt. Bis dann der eine, der nach Hause will, aber nicht als Feigling dastehen möchte, einfach mit der Wahrheit kommt. "Also meine Else sagt heute noch, wenn ich da genauer nachsehe das ich eine alte Sau sei. Also stecke ich in rein und lass da sein, was da ist. Zähne sind da keine also wird er nicht abgebissen."
Natürlich sind das alles nur Ausnahmefälle und sicher ist der verehrte Leser nicht betroffen. Aber ich weiß wie oft der entsprechende Artikel bereits gelesen wurde. Wir haben ein ernsthaftes Dilemma. Die Männer haben Angst vor dem Versagen, was oft genug wohl auch berechtigt ist. Die Möglichkeiten etwas dagegen zu tun, sind begrenzt weil notwendige Erfahrungen nicht gemacht werden können, es also meist keinen Lernerfolg gibt.
Die Frauen die sich optisch durchaus neidisch mit anderen Frauen vergleichen, haben insgesamt die Situation erkannt. Da sie sich schon länger "verschönern" war der "freiwillige" Sprung zur Schönheitschirurgie nicht besonders schwer. Die Brust vergrößern, den Hintern verkleinern und den Bauch absaugen sind praktisch normale Maßnahmen.
Das ist schon nicht gesund und mit Sicherheit nicht zielführend. schafft es doch eine langweilige Einheitsfrau die jederzeit austauschbar ist. Körperlichkeit ist ja nicht sinnlos, sondern dient unter anderem auch dem Zweck, geeignete Paarungspartner zu finden. Diese Auswahl wird aber unmöglich gemacht, was vermutlich zu sehr vielen Enttäuschungen führt. Das wird auch nicht besser, wenn Männer den gleichen Blödsinn machen.
Sich aber jetzt als Steigerung auch noch die Schamlippen und die gesamte Scheide nach einem Genitalideal wie bei einem sehr jungen Mädchens gestalten zu lassen ist die pure Idiotie. Es ist das gleiche wie bei Gesichtern. Wir kennen sie alle, die reglosen festgezurrten Gesichter ohne Mienenspiel mit Nähten und Botox mühsam in bizarrer Form gehalten.
Wollen wir wirklich solche Vaginas. Wer eh nicht hinsieht sondern die Muschi nur als Spermatoilette benutzt dem kann es egal sein. Für den muss nicht operiert werden. Aber wer spielen will, will doch nicht mit künstlichem Zeug spielen wo schöne Natur ist. Und komme mir bitte keiner damit die Frauen wollen das so. Sie "wollen" das nur dann wenn wir Kerle nicht den Arsch in der Hose haben, ihnen zu sagen, das wir das alles so ganz in Ordnung finden, wie es natürlich ist. Das wir das was wir sehen und fühlen. auch mögen.
Denn jede Frau die mal mit einer anderen Frau über Dammrisse und ähnliches gesprochen hat, weiß, wie schlecht Wunden in dieser Region häufig verheilen und wie viele Probleme sie bereiten. Eine einigermaßen informierte Frau wird sich genau da nicht auf Operationen einlassen. Zumindest nicht ohne Zwang. Genau da aber liegt der Punkt. Was ist der Unterschied wenn einem Kind die Klitoris geraubt wird weil Papa und Mama das aus ihrem sozialen Kontext heraus für richtig empfingen, oder wenn soviel Gruppendruck auf eine erwachsene Frau ausgeübt wird, das sie solchen Blödsinn mitmacht?
Es ist das gleiche. Es ist auch die gleiche Art von Gemeinheit und die gleiche seltsame Art von Freiwilligkeit. Beides hat seinen Grund in Männern die viel zu wenig Ahnung von dem haben was sie da eigentlich treiben und das dazu in einer Gesellschaft die nicht begreift, dass man Sex mindestens ebenso lernen muss wie autofahren. Man kann nämlich mit Nichtkönnen beim Sex ebenso viel kaputt machen, wie beim schlechten Autofahren. Man kann Menschen zerstörten.
Es wird Zeit, das wir den Dingen einen Namen geben und ihre Bedeutung und den Umgang damit erklären. Die Entwicklung an sich ist eine Bankrotterklärung unseres Sexualkundeunterrichtes. Darin gleicht die Sexualkunde aber nur den anderen Fächern in den schlecht unterrichtet wird. Anders als bei anderen Fächern helfen hier die Eltern auch nicht wirklich. Sie haben es ja selber nie wirklich gelernt, sondern bestenfalls in Heimarbeit oder in Feld und Flur ergründet.
Es gibt viel zu tun.
Ehrfurcht vor dem Glauben der Anderen
Ich gebe zu, das ist eine etwas ungewöhnliche Wortwahl. Ehrfurcht vor Glauben? Ehrfurcht vor dem Anderen? Warum verwende ich nicht das Wort Respekt oder Anerkennung?
Respekt ist etwas das man sich verdienen muss. Im Gegensatz zu dem was viele Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund glauben, fällt Respekt einem nämlich nicht automatisch zu. Den muss man sich in langer Zeit erarbeiten, durch Kontinuität, Vernunft und Verantwortung. Ich kann anerkennen das jemand ein Tor getroffen hat, gut frisiert ist oder eben absolut unfähig ist, etwas vernünftiges zu sagen oder zu denken.
Bewundern kann ich das jemand einen Marathon durchhält, sich Telefonnummern merken oder Lieder singen kann. Stolz kann ich sein, wenn ich oder meine Kinder etwas gut hinbekommen haben. Befriedigen gehört in eine andere Kategorie.
Ich könnte den Glauben eines anderen achten, aber dazu müsste ich ihn verstehen. Er müsste sich mir erschließen. Das gleiche Problem habe ich mit Wertschätzung. Ich weiß nicht was der Glaube der Anderen wert ist.
Vielleicht ist ja auch das Wort Glaube falsch, aber das Wort Religion würde es auch nicht treffen. Religion ist vielfach nichts anderes als ein Geschäft, bei dem unter Drohung des Entzuges von Vorteilen nach dem Tod, ein Gehorsam unter die Regeln einer Religion erzwungen werden soll, der zusätzlich noch mit Spenden für die Religionsvermittler verbunden ist.
Bei einem normalen Geschäft würde ich sofort nach dem Staatsanwalt rufen wenn mir jemand mit einem solchen Vorschlag käme. Bei Religionen nehmen wir fast jede Art von Fehlverhalten hin, weil sich die Religion ja nicht nur aus dem jeweiligen Bodenpersonal eines Gottes, das ganz von der Beschäftigung mit dieser Religion lebt, besteht sondern auch aus den Gläubigen.
Glauben heißt nicht wissen. Natürlich ist Wissen eine Holschuld, allerdings muss dieses zu holende Wissen auch mit den verfügbaren Mitteln des Glaubenden zu beschaffen sein. Das trifft aber weder auf möglich Wiedergeburten noch die Lebensweise und Lebensqualität in Paradiesen zu. Herr Dante Alighieri hat sich zwar in seiner Göttlichen Komödie ausführlich mit der Hölle beschäftigt, aber die Berichte über Paradiese sind eher spärlich und vor allem bei weitem nicht so detailreich.
Der Glaubende kauft also die Katze im Sack, oder besser noch er kauft das Anrecht nach seinem Tode eventuell einen Sack erwerben zu können, in dem vielleicht eine Katze sein könnte, vielleicht aber auch gar nichts ist und sogar der Sack könnte Fiktion sein. Man sieht es ist leicht, sich über die Religion und damit auch über den Glauben des anderen lustig zu machen.
Glaube erschließt sich nur dem Glaubenden. Damit ist auch klar, dass man zwar die Religion an sich kritisieren kann, aber keinesfalls den Glaubenden. Wenn jemand glaubt stellt sich nicht die Frage nach richtig oder falsch, Sinn oder Unsinn. Glaube ist eine Tatsache die von keinem Dritten interpretiert werden kann, so gerne man das auch oft machen möchte.
Den Glauben des Anderen könnte man nur verstehen wenn man der Andere wäre. Man kann diesen Glauben also gar nicht respektieren, weil man ihn nicht kennt, ja auch nach langen Gesprächen nicht wirklich erfahren kann. Die Rituale der Religion, die Texte der Bücher, die Lehrmeinungen. All das kann man kennen, interpretieren und auch kritisieren. Aber genau wie offiziellen Lehrmeinungen dieser Religion haben sie nur am Rande mit dem individuellen Glauben zu tun.
Nun ist es schwer in Deutschland über Glauben zu diskutieren, weil man bei den hier häufig vorkommenden Glaubensrichtungen sofort auf die Verblendeten beider Seiten stößt und eine Diskussion eher eine Schlammschlacht wird. Deshalb wird hier das Beispiel der Amish People verwandt, die sich zwar vor langer Zeit von den auch heute noch im deutschen Sprachraum vorkommenden Mennoniten getrennt haben, aber heute nur noch sehr wenig Gemeinsamkeiten mit diesen aufweisen:
Aus der Wiedertäuferbewegung entstand im Laufe der Zeit die Religionsgemeinschaft der Mennoniten, zu denen sich im 17. Jahrhundert auch die Gemeinden zählten, die in der Schweiz als Reste der verfolgten Wiedertäufer sich als „Schweizer Brüder“ bezeichneten. Diese hatten das Dordrechter Bekenntnis der Mennoniten der Niederlande und Norddeutschlands 1632 angenommen, praktizierten aber viele darin genannte Punkte nicht so streng. Schließlich entstand, verursacht durch die strenge Interpretation des Schweizer Ältesten Jakob Ammann, Unruhe in den schweizer und nahen elsässischen Gemeinden.
Jakob Ammann stritt sich mit dem Mennonitenbischof Hans Reist über die Frage, wer gerettet werden könne, wer also in den Himmel käme. Viele Nichtmennoniten halfen damals den Mennoniten, die verfolgt wurden, indem sie sie versteckten oder andere Hilfe zukommen ließen, und retteten ihnen dadurch das Leben. Hans Reist meinte, dass diese so genannten „Treuherzigen“ auch gerettet werden könnten, obwohl sie nicht in die „Gemeinde Gottes“ eintraten; die eigene Gemeinde wurde als die einzige richtige Gemeinde verstanden. Viele dieser „Treuherzigen“ standen auch den mennonitischen Glaubenslehren sehr nahe, doch die Umstände hinderten viele, sich ihnen anzuschließen, etwa aus Angst vor dem Verlust des Lebens etc. Jakob Ammann sah dies viel rigoroser: Er verlangte einen vollständigen Übertritt zum Mennonitentum, mitsamt dem Ertragen aller Konsequenzen. Die wahren Gläubigen sollten „das Kreuz auf sich nehmen wie das Vorbild“ und hätten dann eine „lebendige Hoffnung auf Rettung“, während die Zweifler, Weichlinge, diejenigen, die sich eben nicht klar für ihre Gruppe entschieden, weil sie „diese Welt eben doch noch mehr lieb haben als den Herrn“, nicht Gnade erwarten können. Dies war einer der Hauptpunkte des Streites.
Daneben hatte Jakob Ammann unter anderem spezifische Ansichten über das Aussehen des Gläubigen wie über die Handhabung der Gemeindezucht und betonte sehr strenge Kleidungsregeln und den Bart. Wegen Jakob Ammanns Betonung starker Äußerlichkeiten kamen viele legalistische Elemente in die sich neu formende Gruppe hinein. Begründet fand er diese Punkte zum Beispiel in dem Bekenntnis von 1632, aber auch in der Heiligen Schrift, wo von einem demütigen Lebenswandel gesprochen wird und deren Worte er dann zeitbezogen so auslegte, dass zum Beispiel kein Oberlippenbart erlaubt sei, weil er an Militärpersonen erinnere.
All diese Streitpunkte endeten in einer Spaltung. Es entstanden die „ammannschen Leute“, die Gemeinde Jakob Ammanns, die sich als die rechte Gemeinde ansah. Dabei ging die Spaltung von Jakob Ammann aus: Wer mit Jakob Ammann nicht übereinstimmte, den bannte er und forderte von der Gemeinde die strenge Meidung desselben. Dies bedeutete auch das Meiden innerhalb der Familie: Mann und Ehefrau haben sich fortan ihrer ehelichen Pflichten zu enthalten und dürfen nicht am selben Tisch essen. Später kam er zu der Einsicht, dass seine Verfahrensweise zu rigide war, und bannte zur Strafe sich selbst.
Wer Jakob Ammans und vor allen Dingen seine Rigidität und seinen Selbstbann vor Augen hat, fasst sich als Ungläubiger oder auch nur Andersgläubiger an den Kopf und fragt sich was das soll.
Foto wikipedia/ Matthew Trump
Amisches Paar im Pferdewagen im ländlichen Holmes County, Ohio (26. September 2004)
Auch wenn wir es nicht verstehen berühren uns solche Bilder wie diese Pferdekutsche doch recht eigenartig positiv, auch wenn sie natürlich das klare Zeichen einer Parallelgesellschaft sind.
Diese selbst auferlegten Verbote liegen zum einen darin begründet, dass sie theologisch betonen, „in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt zu sein“ und damit immer wieder gefordert werden, zu erklären, was „weltlich gesinnt“ sei und was nicht. Zudem spielt es eine Rolle, sich „den Himmel auf Erden“ verdienen zu müssen. Amische selbst sagen dazu: „Mir misse unser Glaawe ausschaffe“. Man nennt dies eine legalistische Theologie, die betont, dass die Einhaltung von Gesetzen und Lebensmaximen den Eingang in den Himmel verspricht.
Es gibt für Andersdenkende durchaus nachvollziehbare Überlegungen zu den amischen Verboten. Die Maxime ist: „Gruppenerhalt und Gruppenleben gehen vor individueller Verwirklichung“. So wird der Einfluss des Fernsehens und vieler Neuerungen auf das Familien- und Gruppenleben kritisch gesehen.
Einige äußerliche Merkmale der amischen Kultur: Die Amischen alter Ordnung fahren Pferdekutschen, die je nach der Gruppe grau, schwarz, gelb, weiß oder braun sind, deren Räder Stahlmäntel haben und keine Gummibereifung (dies erlauben andere Gruppen), was ebenso übertragen wird auf den Einsatz von Traktoren (zumeist im stationären Betrieb), aber auch auf Fahrräder (verboten im Lancaster County, erlaubt außerhalb lancastrianischer Siedlungen); erwachsene (getaufte oder verheiratete) Männer tragen einen Vollbart ohne Schnurrbart; Frauen tragen als Kopfbedeckung eine „Kappe“ oder beim Ausgehen einen „Strohhut“ (Bonnet); es wird einfarbiges Tuch für die Kleidung verwendet, gemusterte Stoffe werden vermieden.
Amische Kleidung ist zumeist einfach, jedoch qualitativ hochwertig gehalten. Es ist nicht gestattet, Knöpfe an Mänteln anzubringen – sie müssen Kleidernadeln oder Haken mit Ösen verwenden. Es werden jedoch durchaus auch synthetische Stoffe vernäht, um zeitaufwändiges Bügeln zu reduzieren. Zumeist wird die Kleidung selbst gefertigt, wobei Hemden jedoch auch in Läden gekauft und Mäntel als Spezialarbeit an besonders fähige Näherinnen vergeben werden.
Amische Haushalte besitzen keinen Anschluss an das Elektrizitätsnetz, sondern verwenden gasbetriebene Lampen oder erzeugen für einige Geräte eigene Elektrizität. Batterien sind teilweise erlaubt, mancherorts wird ein Hydraulikbetrieb genutzt. Fotografiert zu werden, so wird oft behauptet, sei den Amischen aus religiösen Gründen untersagt. Es gibt kein derartiges Verbot. Aus der allgemeinen Ablehnung, das Individuum herauszustellen, wird ein sich „In-Pose-Setzen“, was früher mit dem Fotografiertwerden verbunden war, abgelehnt.
Natürlich können wir einiges an diesen Gedanken verstehen aber im wesentlichen bleibt das Gedankengut unserer individualistischen gewinnorientierten Gesellschaft fremd. Wir denken nicht wie die Amish und wir können auch keine Amish werden. Deshalb grenzen sich die Amish ja auch bewusst aus der real existierenden amerikanischen Gesellschaft aus. Sie sind anders und wollen anders sein. Auffällig werden sie nur, wenn sie wieder einmal jemanden aus ihrer Gemeinschaft gebannt haben und dieser sein Leid einer Welt klagt, die nicht einmal ansatzweise begreift, was ihm durch den Bann genommen wurde.
Aber man fürchtet sich nicht vor den Amish. Diese Viertelmillion Leute wird belächelt aber nicht als Bedrohung empfunden. Wie würden wir diese Art der kindlichen Bindung an die religiöse Gemeinschaft wohl bei anderen Glaubensrichtungen nennen:
Kinder der Old Order Amish besuchen heutzutage zumeist keine öffentlichen Bildungseinrichtungen mehr, sondern gesonderte private Schulen, in denen sie von jungen, unverheirateten Frauen unterrichtet werden. Diese so genannten „one-room schools“ (Ein-Raum-Schulen) verteilen sich über das Siedlungsgebiet und werden durch Schulgelder der Eltern finanziert – nicht durch die amerikanischen Schulbehörden. Die eigenen Schulen erlauben die Kontrolle der Unterrichtsinhalte und konditionieren sowie sozialisieren die Kinder stärker in Richtung des späteren Beitritts zur eigenen Gruppe. In diesen Schulen werden die Basisfähigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens gelehrt, nicht aber Biologie (besonders nicht Sexualkunde), keine wissenschaftlichen oder erdgeschichtlichen Lehren oder gar die Evolutionstheorie. Hinsichtlich des Wissens über „die drei Rs“ (reading, writing, 'rithmetic) können amische Schüler mit ihren amerikanischen Gleichaltrigen in öffentlichen Schulen mithalten. In amischen Schulen herrscht große Disziplin, vieles wird durch Stillarbeit erlernt. Es wird ebenfalls Deutsch unterrichtet (wofür angepasstes Schulmaterial entwickelt wurde), damit die religiösen Texte gelesen werden können. Das amische Schulwesen ist stark identitätsstiftend, einige Soziologen sehen in ihm sogar den größten Faktor für das Überleben der Amischen als eigene Gruppe, da Religion nicht durch wissenschaftliche Erkenntnisse in argumentative Beweisnot gerät und andere Lebensoptionen weder gezielt angesprochen noch gefördert werden.
Erstaunlicherweise sind wir bereit eine Menge an Parallelgesellschaft und auch undemokratischer Bindung an eine Gruppe hinzunehmen solange diese Gruppen nur zahlenmäßig klein genug ist. Natürlich ist diese Hinnahme keine Anerkennung. Tatsächlich sind solche Gruppen verwirrend und in einigen Sonderfällen können sie durchaus Furcht erregen.
Die Amish behalten das Deutsche bei um ihre Abgrenzung zu unterstreichen und sie empfinden sich als etwas Besseres als all die anderen Glaubensgemeinschaften und natürlich die Ungläubigen. Diese Einschätzung kommt aus dem Selbstverständnis der religiösen Gruppe und es selten klar ersichtlich ob der einzelne Gläubige sie direkt auf sich oder nur auf die Gemeinschaft bezieht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass gerade religiöse Einstellungen noch lange vor politischen Einstellungen für Ausstehende furchteinflößend sein kann. An sich sind ja die offiziellen Ziele aller Religionen dem zugewandt, was die meisten Menschen als das Gute definieren würde, aber immer wieder gibt es einzelne Gruppen, denen es nur darum geht ihre eigene Meinung als die einzig wahre durchzusetzen und die dafür auch vor Mord nicht zurückschrecken.
An dieser Stelle genau setzt das Problem ein. Ist derjenige der glaubt mit seiner Religion gleichzusetzen? Sind alle Katholiken so wie Ratzinger oder sind gar alle Katholiken Pädophile weil in ihrer Religionsgruppe der Missbrauch von Kindern durch Priester besonders häufig vorkommt? Man kann diese Frage sicher ruhigen Gewissens verneinen. Weil es katholische pädophile Priester gibt, sind nicht alle katholischen Priester pädophil und schon gar nicht alle Katholiken.
Wenn aber eine Religion wie die katholische sich als die alleinseligmachende bezeichnet und von ihrem Oberpriester in schöner Regelmäßigkeit die anderen Religionen als falsch bezeichnet werden und dazu aufgefordert wird, die Angehörigen dieser Religionen zu missionieren, dann kann man schon Angst bekommen.
Was aber könnte der einzelne Gläubige tun. Wendet sich ein Katholik gegen das was Ratzinger und die pädophilen Priester treiben, dann muss er um sein Paradies fürchten. Wenn jemand wirklich glaubt, kann derjenige ja nicht für Einzelfragen aus der Bindung seiner Religion heraustreten und diese gesondert werten. Der Gläubige einer Religion muss dieser folgen. Er ist abhängig und nur in sehr geringem Maße in der Lage Kritik zu üben. Schließlich versprechen ihm die Religionen für seinen Glauben und sein Geld ja die ewige Seeligkeit, die ein Gläubiger nicht gefährden darf.
Kritik können nur Leute üben, die nicht im Glauben gefangen sind. Allerdings geht die Freiheit die man einem Gläubigen bewilligen muss nicht soweit, das er selbst Täter werden dürfte. Genau an dieser Schwelle wo er sich aktiv an den Untaten seiner Religion beteiligt, muss er zur Verantwortung gezogen werden. Bis dahin ist er als Gefangener seines Glaubens zu sehen.
Gefangene die ihre Ketten mit Freuden tragen. Entweder steckt dahinter eine Gehirnwäsche, eine Selbstsuggestion oder eben dieser mystische Gott selber. Ich kann das für andere nicht beurteilen. Es entzieht sich meinen Beurteilungsmöglichkeiten. Deshalb muss ich es so hinnehmen, wie es die Gläubigen selber sehen. Ich muss es ihnen abnehmen dass sie ehrlich glauben.
Wenn sie aber ehrlich glauben, dann reicht es nicht ihren Glauben zu tolerieren, obwohl ich ihn nicht respektieren kann. Es muss ein anderes Gefühl her. Ehrfurcht trifft die Dinge da schon ganz gut:
Ehrfurcht ist ein hochsprachliches Wort für eine mit Verehrung einhergehende Furcht. Sie bezieht sich immer auf einen übermächtigen (erhabenen) Adressaten, ob real oder fiktiv. Sie kann individuell oder allgemein üblich sein. Sie empfinden zu können, wird zumeist als Tugend angesehen.
Wenn ich dem Glauben des Anderen die Ehrfurcht erweise, die ich von anderen auch für meinen Glauben erwarten würde, dann kann das nicht falsch sein. Allerdings bezieht sich diese Ehrfurcht nur auf sein persönliches Verhältnis zu seinem Gott und nicht auf seine Religionsgemeinschaft.
Religionen sind wie gefährliche Tiere. Sie können von ihren Mitgliedern nur schwer kontrolliert werden und bedürfen deshalb der ständigen Überwachung durch Menschen die nicht dieser Religion verfallen sind. Solange sich die Kritik dabei auf die institutionelle Religion beschränkt ist so gut und richtig. Individueller Glauben darf nicht kritisiert werden.
Wer gar mein, er könne individuellen Glauben zu einem Rassemerkmal hochstilisieren, zeigt nur das es ihm an der Ehrfucht vor dem Glauben an sich mangelt.
Polen wollen das Herz von Johannes Paul II
Gut jeder darf sich wünschen was er will. Aber wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann würde ich mir eher den Arsch von Ratzinger wünschen. Da könnte ich wenigstens was mit anfangen. Ihm so drei- bis zwölfmal täglich kräftig reintreten. Aber ich glaube so ein Papst muss erst tot sein bevor man ihn zerschnippelt. Bei Ratzinger halte ich diese Einschränkung für einen echten Fehler.
Aber warum können die den toten Papst Johannes Paul II nicht in seinem Grab in Ruhe lassen? Brauchen die wirklich in Rom noch mehr Touristen:
Polen wollen das Herz von Johannes Paul II.
Hohe polnische Geistliche hoffen, dass bald eine Reliquie von Johannes Paul II. nach Krakau überführt wird. Immerhin überprüfen gerade Experten die Heiligsprechung des verstorbenen Papstes
Zwar läuft das Verfahren der Seeligsprechung noch, aber die Süddeutsche weiß schon gute neue Mär:
Und Stanislaw Dziwisz, der frühere Sekretär des Papstes und heutige Kardinal von Krakau, versicherte: "Der Vatikan möchte es den Menschen leichter machen, das Grab
Johannes Paul II. zu besuchen."
Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa hat eine vatikanische Kommission zwei Varianten vorgeschlagen, über die nun Papst Benedikt XVI. entscheiden solle. Danach könnte der Leichnam Johannes Pauls verdeckt in einem Steinmonument oder in einem gläsernen, von den Gläubigen einsehbaren Sarg in der Basilika bestattet werden. Im zweiten Fall solle eine Wachsmaske mit den Zügen Carol Wojtylas das Gesicht des Toten schützen. "Alles ist bereit, um den Leichnam schon morgen früh umzubetten", zitiert Ansa Stimmen aus dem Vatikan.
Der Papst meines Herzens bleibt Johannes Paul der I, der versuchen wollte den Vatikan auszumisten und ich bin mir nicht sicher wer ihn daran gehindert hat. Johannes Paul II war zu Anfang Hoffnung, die er aber durch die Wahl seiner Beeinflusser schnell vernichtet hat. Wer Ratzinger einsetzt wird Feigheit und Hinterlist ernten. Ich mochte Johannes Paul den II nicht mehr. Aber ich würde ihn in Frieden ruhen lassen und wenn es technisch erforderlich ist, ihn wegen des Besucherandrangs umzubetten, dann sollte dies ohne Zurschaustellung in einem Schnewittchensarg erfolgen.
Aber eine Religion die das Fleisch ihres Gottessohnes verzehrt und dessen Blut trinkt, wird auch einen Papst ausweiden, wie ein Schlachtschwein und ihn überall wie die Dame ohne Unterleib zu Schau stellen. Die Frage ist nur, ob solch ein Schwachsinn wirklich in unseren Schulen gelehrt werden muss und ob es notwendig ist diese Religion auch noch mit Steuergelder zu stützen. Der Staat sollte sich daraus halten. Wenn die Religionen nicht in der Lage sind sich zu finanzieren, dann sollen sie aufhören und ihre Gebäude verkaufen.
Schon Heinrich Heine wollte aus dem Kölner Dom einen Pferdestall machen. Zusammen mit einer Reithalle ist das heutzutage wirtschaftlich gar keine schlechte Idee. Auf der Domplatte die Paddocks und Reitwege am Rhein. So bekäme das ganze eine Sinn. Wahrscheinlich sogar einen tieferen Sinn, als das Treiben des Kardinal Meisners. Leider ist das Leben kein Wunschkonzert, also lassen wir sie ihren Papst ausweiden. Es gibt halt ekelige Angewohnheiten unter den Unzivilisierten.
Botschafter einer fremden Macht ernennt deutschen Würdenträger
Ich hatte wirklich vor nichts zur Amtseinführung von Erzbischof Reinhard Marx zu sagen, weil es mir ziemlich egal ist, wie und wo sich die Münchner den einführen. Ich würde mir ihn eh nicht - einführen - und auch nicht leisten. Aber man kommt ja selbst an solch einem blöden Thema nicht vorbei. Man wird solange damit geprügelt bis man reagiert. Den Rest gab mir die Schwäbische Zeitung und nun berichte ich halt auch:
München (dpa) Der neue Münchner Erzbischof Reinhard Marx ist offiziell in sein Amt eingeführt worden.
Beim Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom überreichte der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, die von Papst Benedikt XVI. unterzeichnete Ernennungsurkunde.
Also fassen wir kurz zusammen. Die Ernennungsurkunde bekam er vom Botschafter des Vatikans, denn genau das ist ein Nuntius. Ernannt hat ihn der Wahlkönig des Vatikans, der sogenannte Papst Benededikt XVI, der in Deutschland früher unter seinem Geburtsnamen Josef Ratzinger aufgetreten ist.
Ich weiß das die katholische Kirche nicht demokratisch ist. Ich weiß das sich die Bischöfe immer noch als Fürstbischöfe fühlen und eben nicht die Interessen der Menschen vertreten die sie und auch jenen Papst und seinen Vatikan bezahlen, sondern alles tun um diesen Menschen zu schaden. Aber reicht es nicht, wenn ich das weiß. Muss die Schwäbische Zeitung auch noch extra darauf aufmerksam machen, das eine fremde Macht den Münchner Erzbischof ernennt. Wahrscheinlich ja. Welches Ziel mögen die wohl verfolgen. Eine Revolution in der Kirche, oder halten die alle Kirchensteuerzahler für so abgebrüht, das denen der echte Hintergrund egal ist?
Mehr Platz für Götter?
Josef Ratzinger, der sich jetzt Benedikt nennt, was ihm aber auch nichts nützt, nahm die Weihnachtspredigt zum Anlass, mehr Platz für seinen Gott zu fordern:
«Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe. Aber wenn es soweit ist, hat sie keinen Platz für ihn.»
Natürlich hat Ratzinger auch was für die Armen gefordert und die Kinder. Das tun Leute seiner Profession ja immer. Es gehört halt zum Handwerk, die Armenspeisung mit Worten unterstützen und den Schweinebraten selbst zu fressen. Auf die Idee Armut zu verhindern, oder die Armen aus eigenem Vermögen oder Können zu speisen, kam aus seinem Verein nur jener Jesus, der Fische, Brot und Wein vermehrte und an die Menschen verteilen ließ.
Jener Jesus, der ein Drittel von Ratzingers komplizierter Gottheit darstellt, die aus Gottvater, Sohn und jenem Heiligen Geist besteht, dem wir angeblich im Zusammenspiel mit Maria, den Gottessohn verdanken. Sehr komplexe Familienverhältnisse die heute wohl genauer von Frau von der Leyern überprüft würden. Wahrscheinlich müsste die Famile von Jesus mit dem heiligen Geist jede Woche bei Ärzten antraben um zu beweisen, das jenes Kind noch lebt.
Allerdings hatten die damals noch keine Hochhäuser aus denen man Kinder werfen konnte und wie uns Mein Parteibuch lehrt, ist es mit der realen Existenz von Jesus, dem einen Drittel von Ratzingers Gottheiten, auch nicht weit her:
Merkwürdigerweise findet sich im für besonders lesenswert befundenen Artikel der deutschsprachigen Wikipedia mit Titel Jesus von Nazaret jedoch keine Angabe des Geburtstages, obwohl das ja, wie jeder in zahllosen Schriften nachlesen kann, der 25. Dezember ist. Das trifft sich gut, denn der 25. Dezember lässt sich als Datum für eine Jungfrauengeburt leicht merken, weil da drei Helle Sterne in einer Reihe mit dem Stern Sirius auf die Stelle hinweisen, wo die Sonne aufgehen wird und so jeder weiß, dass endlich die Tage wieder länger werden.
Wie es der Zufall so will, ist einige Tausend Jahre zuvor auch schon der ägyptische Gott Horus am 25. Dezember unter einem Stern des Ostens von einer Jungfrau zur Welt gebracht worden. Zufällig kamen dann auch drei Könige. Übrigens wurde Horus im Alter von Zwölf Lehrer und mit 30 getauft. Zufällig hatte Horus zwölf Jünger, mit denen er durch die Gegend reiste und Wunder vollbrachte, wie etwa Kranke zu heilen oder auf dem Wasser zu laufen. Nachdem Horus verraten wurde, wurde er, Zufälle gibt’s aber auch, gekreuzigt und war für drei Tage tot, bevor er wieder auferstanden ist.
Und von da an passierte es wohl öfter mal, dass göttliche Retter am 25. Dezember in einer Jungfrauengeburt zur Welt gekommen sind, dann mal gestorben und drei Tage später wiederauferstanden sind. Vor etwa 3100 Jahren passierte das zufällig dem schönen Knaben Attis genauso wie später Dionysos in Griechenland und vor gut 3200 Jahren Mithra in Persien.
Aber selbst wenn Ratzinger der Gottessohn abhanden kommt, hat er ja noch den Heiligen Geist, der, wenn er nicht mit Marias unbefleckter Empfängnis beschäftigt war, ja anderswo mehr oder weniger unbefleckt rummachen konnte. Spermaflecken sind wirklich hartnäckig. Vor allem auf blauem Samt. Aber lassen wir mal die unbefleckte Jungfrau beiseite, mitsamt ihrem Sohn. Dann bleibt noch Gottvater. Schöpfer der Erde und all dessen was darauf kreucht und pfleucht.
Gut. Die Sache mit der Schöpfung in sieben Tagen, erklärt zumindest warum Gott so eine Menge Mist gebaut hat. Waren Nero, Hitler, Stalin, unsere deutschen Politiker, Kannegießer und die Familie Mohn wirklich nötig. Wohl eher nicht. Aber so ist das mit Gottheiten. Die schöpfen da ein wenig rum und im Endeffekt schlagen wir uns mit Mehdorn und Wolfgang Clement rum.
Schöpfer sind ja zumeist Künstler. Die schöpfen. Soll sich das Geschöpfte doch selbst die Dinge schön reden. In unserem sollen wir Geschröpften uns das Geschröpfe und die Abzocke an uns schön reden. Klappt nicht so ganz. Wir würden dem Schöpfer ganz schön was erzählen, wenn er da aus seinem Himmel auftauchte. Er kann nur beten das wir nicht sterben und fälschlicherweise in seinen Himmel kommen. Dann kriegt er aber Ärger oder "ÄECHT ÄERJER" wie mein liebes Töchterlein zu sagen pflegt.
Allerdings sind Künstler oft nicht verantwortlich und wir haben ja immer noch die Evolution, die sich anders als ein göttlicher Schöpfer, sogar beweisen lässt. Was aber meint Ratzinger nun damit das wir Platz für die Götter oder doch zumindest für seinen lassen sollten. Das ist einfach. Platz ist Raum und Raum ist Geld. Gut die Immobilienpreise sind auf dem Weg nach unten, oder besser wieder in Richtung Normalität. Aber Raum und Platz sind trotzdem knapp. Die Hartz IV Empfänger haben keinen und die Arbeiter und Angestellten auch nicht mehr.
Die Menschen können sich keinen Platz mehr leisten. Schließlich müssen die nicht nur die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten wie den Abtprimas Notker Wolf bezahlen und bedienen, sondern auch noch die Kirchensteuer abliefern und den Peterspfennig, damit der Papst, also Ratzinger, ein gutes Leben hat. Schlimmer noch ist allerdings, das sie über die Versicherungsgebühren bei der Allianz die Kosten dafür tragen müssen, das sich katholische Priester an Kindern vergehen und dafür Schadensersatz zu zahlen haben.
Die Hausratsversicherung der Armen, bezahlt den Mißbrauch von Kindern durch katholische Priester und die Bischöfe wie auch Ratzinger lachen dazu und unternehmen nichts. Aber Ratzinger unternimmt was. Er fordert Platz für seinen Gott. Den Gott der uns solche Priester schafft. Also ich hätte Platz für diesen Gott. Im Keller. Eingemauert. Ich würde den nie wieder rauslassen.
Aber das meint Ratzinger nicht. Da es seinen Gott nicht gibt, braucht der auch keinen physikalischen Platz. Er will in einen Platz in unserem Herzen. Da wo wir Kinder in Not einen Platz geben wollen, will er auch seinen Gott parken. Sozusagen an der Quelle. So wie wir armen Kindern und Menschen geben wollen, sollen wir auch seinem Gott geben. Quasi soll dieser Gott, den wahrhaft Bedürftigen gleichgestellt sein. Sein Gott der Reichen, soll bei uns eingeschmuggelt werden um uns abzuzocken. Der Gott über den Heine schon die Weber singen ließ:
Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten,
In Winterskälte und Hungersnöthen;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt
Man möchte das Gedicht quasi fortentwickeln in unsere Zeit:
Ein Fluch der Regierung, der Regierung der Reichen,
Die unser Elend nicht konnte erweichen,
Die den letzten Cent von uns erpreßt,
Und uns am liebsten wie Hunde erschießen läßt –
Nein, da kann der Ratzinger seinen Namen ändern so oft er will. Wir wissen wie er feige vor den Studenten floh, die nur diskutieren wollten. Wir wissen wie er für die Inquistion arbeitete, wie er stets als Feind der Freiheit und der Menschen auftrat. Wir fluchen ihn und seinem Gott und seinen lüsternen Priestern. Wir werden ihm keinen Platz geben. Nicht ihm, nicht seinem Gott. Nicht an unserem Tisch und schon gar nicht in unseren Herzen. Selbst unsere Hundehütten und Ställe bleiben ihm verschlossen.
Wir wissen es genau, wie wir es schon immer gewusst haben:
Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
Kein Platz für Götter, wir brauchen jeden Platz und jede Kraft für unsere Nächsten. Solidarität unter Gleichen und Krieg den Palästen. Den Palästen mit und ohne Kreuz.
Was erlauben Kardinal Lehmann
Kardinal Lehmann meldet sich in der Rheinischen Post zum Thema Stammenzellenforschung zu Wort:
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, hat den Bundestag energisch vor einer Verschiebung des Stichtags zur Stammzellforschung an Embryonen gewarnt. "Es geht nicht um eine bloße Terminfrage oder eine Verschiebung im Kalender - es geht bei der Frage nach der Forschung mit embryonalen Stammzellen letztlich darum, ob man menschliches Leben zu Forschungszwecken töten darf. Und hier sagen wir klar: Nein", erklärte Lehmann in einem Interview der "Rheinischen Post"
Ich persönlich neige eher zu der gleichen Meinung wie Kardinal Lehmann, da ich befürchte das embryonale Stammzellen nur dazu genutzt werden sollen, den Profit einiger weniger Pharmabuden zu maximieren und eine echte Forschung aus Kostengründung nicht stattfinden wird.
Ich habe allerdings ein erhebliches Problem damit, wenn Kardinal Lehmann als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz über die Tötung von menschlichem Leben redet, weil ich seinen Motiven nicht traue. In diesem Jahr war das Hauptthema im Zusammenhang mit der katholischen Kirche, der Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen überall auf der Welt durch pädophile Priester.
Da die Bischöfe bereits bekannte Straftäter wiederum mit neuen Jugendlichen zum Mißbrauch versorgt haben, bin ich der Ansicht, das die katholische Kirche in Sachen Moral kein Mitspracherecht mehr hat, bis sie sich nicht nur von den Tätern, sondern auch von den Bischöfen, die freudig Beihilfe geleistet haben, getrennt hat. Bis dahin muss ich annehmen, das es mehr darum geht, von eigenen Verfehlungen abzulenken, bzw. durch das Austragen dieser Embryonen, einigen Priestern neue Opfer zuzuführen.
Eine Kirche die sich weltweit sogar gegen Zahlungen an die Mißbrauchopfer versichert, ist einfach kein Ansprechpartner mehr in Sachen Ethik und Moral. Sie sollte für die nächsten 1000 Jahre in sich gehen und versuchen sich in ihrem Glauben, vor allem aber in ihrem Verhalten und in ihrer Führung grundsätzlich zu erneuern und bis dahin auf jede Außenwirkung verzichten.
Jesuiten zahlen 50 Mio Dollar für Kindesmissbrauch
454.455 Dollar kostet die Jesuiten in Alaska im Schnitt der mehrfache Mißbrauch von Kindern. Den Herrn Ratzinger wird es freuen, das er und seine Truppen so billig davon kommen. Das zahlt der mit einem Lachen aus der deutschen Kirchensteuer.
Die Vorwürfe gegen fünfzehn Geistliche gehen bis in die frühen 60er Jahre zurück. Die meisten Verbrechen sollen in entlegenen Küstendörfern und in Siedlungen entlang des Yukon-Flusses in Alaska stattgefunden haben. Die Priester hätten Jungen und Mädchen der dortigen Indianerstämme über Jahre hinweg sexuell missbraucht. Ein Geistlicher soll sich an einem sechsjährigen Mädchen vergangen haben, ein anderer habe 39 Jungen missbraucht.
Wenn die Vorwürfe bei 15 Geistlichen schon unabweisbar waren, wieviel mögen es dann in Wirklichkeit gewesen sein? Wie groß mag die echte Zahl der Opfer sein? Wieviel Leid haben die geilen Anhänger einer schrecklichen Lehre über die Menschen am Yukon gebracht?
Wie mag es in anderen Missionsgebieten der heiligen römischen Kirche verkommener Moral wohl aussehen. Wie in Deutschland, wo alle naselang ein neuer Fall nach oben schwimmt? Damit ist zu rechnen. Aber wenn selbst die Menschen in Bayern sich gegen die sexuellen Übergriffe der Priesterkaste zu wehren beginnen, dann ist das auch Hoffnung.
In einer Demokratie, bekäme die Kirche in Deutschland, alleine wegen der Haltung ihrer Bischöfe keinen Kirchensteuer mehr, würde die Gemeinnützigkeit verlieren und ihre Priester dürften nicht mehr in Häusern mit Kindern alleine sein und sich auf der Straße, Kindern nicht mehr als 50 Meter nähern. Aber wir leben in keiner Demokratie.
Deshalb können wir nur die Opfer zählen und zur Aufklärung beitragen.
Freitod ein Handel mit der Angst?
Ich bin nicht unglücklich darüber, das sich langsam aber sicher immer breitere Kreise mit dem Recht des Menschen auf Freitod beschäftigen. Allerdings stelle ich auch bei der evangelischen Landesbischöfin Margot Käßmann fest, das die Diskussion sehr oberflächlich ist.
Die Organistation Dignitas, hat mit Freiheit und Freitod so gut wie nichts zu tun. Wer also seine Argumentation nur in Richtung dieser Truppe führt, handelt fahrlässig oder gar berechnent. Dignitas und die damit verbundenen Zustände will niemand. Also braucht über dieses Modell auch nicht gesprochen werden.
Die Menschen haben vor allem Angst vor den Schmerzen. Sie hoffen dann auf einen schnellen und effizienten Ausweg. Sobald sie aber wissen, wie die Palliativmedizin diese Schmerzen ausschalten kann, und sobald sie erfahren, was in Hospizen geleistet wird, ändert sich ihre Haltung.
..
Nur verändert es eine Gesellschaft, eine Kultur, wenn wir sagen: Wer erklärt, dass er nicht mehr leben will, bekommt Gift. Dignitas hat schon einen 27-Jährigen akzeptiert, der sterben wollte. Sein Vater hat das schließlich verhindert. Bei Anruf Gift - das kann nicht richtig sein..
Im Grunde genommen kann man das auch damit übersetzen, das der Schmerz des einzelnen, keine Rolle spielt, weil eine Palliativmedizin, ein vegetieren unter Schmerzen erlaubt und die Hospize gefüllt werden sollen. Was Frau Käßmann, damit lächelnd ignoriet, ist die Tatsache, das Palliativmedizin, für rund 50 Prozent der Bevölkerung genauso wenig zu haben und zu bezahlen ist, wie eine Hospizunterbringung. Aber eine Landesbischöfin, muss nicht wissen wie Armenmedizin in Deutschland aussieht. Sie ist ja nicht arm, dank Kirchensteuer.
Das Recht auf Freitod ist ein Stück Freiheit. Ein mehr an Freiheit verändert die Gesellschaft selbstverständlich. Freiheit ist natürlich nicht im Interesse der Kirchen die ein geschlossenes Weltbild aus dem Mittelalter noch heute verkaufen wollen.
Wenn ein 27 jähriger sterben will, dann bejubelt sie einen Vater, der das verhindert. Toll. Ich weiß nicht, ob der 27 jährige geistig gesund und entscheidungsfähig war. Wenn das bejaht wird, hat er auch das Recht über seinen Tod zu entscheiden. Er darf ja auch als Leibwächter arbeiten, als Soldat nach Afghanistan oder Söldner im Irak sterben.
Mir passt es auch insgesamt nicht, das es immer nur um kranke Menschen gehen soll. Wenn wir als Menschen, aus verständlichen Gründen, schon nicht entscheiden können, ob wir auf diese Welt wollen oder nicht, dann muss uns zumindest das Recht gegeben werden unseren Todeszeitpunkt selbst zu bestimmen. Der Grund für den Todeswunsch darf eben keine Rolle spielen.
Es darf nur niemand in den Tod gedrängt werden.
Allerdings hat Frau Käßmann vor ihrer Sicht aus Recht. Sie verkauft ja als evangelische Landesbischöfin ein Leben nach dem Tod. Eine nicht ganz makellose Ware, da letztlich der Beweis fehlt, das es dieses Leben und die damit verbundenen Höllen und das Paradies gibt. Wenn der Mensch über seinen Tod frei entscheidet, ist ihrem Gott eine Menge an Bestrafungsmöglichkeiten genommen. Es fehlt ein Teil seiner Allmacht, was sicher schlecht für das Geschäft ist.
Allerdings halte ich in unserer Gesellschaft, in der sich Kirche nur dank unbewiesener Gemeinnützigkeit und Kirchensteuer überhaupt noch halten kann, die Meinung der Kirchen für nicht wesentlich. Sie dürfen eine Entscheidung für die Freiheit nicht behindern, da Freiheit immer das Gegenteil von Kirche war und sein wird.
Freiheit bedeutet, das die Menschen selbst über sich entscheiden. Dieses Entscheidungsrecht entfällt nur dann, wenn sie zu dem Zeitpunkt, zudem sie die Entscheidung fällen, nach unseren Regeln nicht entscheidungsfähig, also nicht zurechnungsfähig oder nicht volljährig sind. Dies lässt sich feststellen. Wird die Entscheidungsfähigkeit bestätigt, darf jeder Mensch tun, was er oder sie will, ohne sich weiter hineinreden zu lassen.
Der Stachel im Fleisch
Wenn zwei Meldungen zusammenfallen, kommt manchmal raus was wirklich gemeint ist. So meldet das Kolpingwerk:
Kolpingwerk will Stachel im Fleisch der Politik sein
Gleichzeitig meldet dpa:
Neuer Verdacht gegen pädophilen Pfarrer von Riekofen
Regensburg - In der Affäre um den pädophilen Pfarrer in der bayerischen Gemeinde Riekofen gerät der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller weiter unter Druck. Laut „Focus” ermittelt die Polizei, ob der vorbestrafte Pfarrer während seiner Bewährungszeit verbotenerweise in der Jugendarbeit tätig war und ob das Bistum davon wußte. In dieser Zeit solle es erneut zu einem Missbrauch gekommen sein. Der Pfarrer war vor sieben Jahren wegen sexuellen Missbrauchs zweier Kinder zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.
Während das Kolpingwerk heile Welt spielt und Stachel im Fleisch der Politik, aber nur in Sachen Entwicklungspolitik und Missionierung sein will, mißlingt dieser Ablenkversuch von der harten Realität in der pädophilen Kirche vollständig.
Oh ja. Sie sind gerne Stachel oder lassen gerne Stachel sein, wenn es um Abhängige und Minderjährige geht. Da drückt jeder Bischof gern ein Auge zu und die Kolpingfamilie gleich mit dazu. Aber keine Sorge diese Kirche und ihre Handlanger haben ja eh keine Ehre mehr zu verlieren. Warum sollten sich die Kolpings da mit der Realität beschäftigen, wenn man doch eine 40 Jahre alte Enzyklika "Populorum Progressio" von Papst Paul VI bequaken kann.
Das ist doch viel schöner als sich mit der Realität in der Kirche auseinanderzusetzen. Warum die ihre Gemeinnützigkeit haben, ist für mich nicht ersichtlich.
Die Verantwortung der Tat trägt der Täter
Das ist ein Satz von einem Mann, der selbst nicht bereit ist auch nur einen Funken Verantwortung für seine Taten zu übernehmen. Er stammt von dem katholischen Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, der damit einmal mehr beweist, wie verkommen er und seine lügnerische Kirche tatsächlich sind.
Es war der Bischof Müller, der einem verurteilten Pädophilen ein Amt gab, in dem dieser seine Gelüste frei und unkontrolliert ausleben konnte. Pädophilie gilt als unheilbar. Also kann im Umkehrschluss festgestellt werden, das Bischof Müller bewusst einem Pädophilen eine Spielwiese gegeben hat. Es kann weiterhin festgestellt werden das es neben dem Täter einen Verantwortlichen gibt. Den Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller und da der zu feige und zu verantwortungslos ist, geht die Verantwortung weiter an seinen Chef Ratzinger der unter dem Decknamen Benedikt den Papst darstellt.
Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann ist nicht aus dem Schneider. Seine Erklärung zum wiederholten Mißbrauchsfall ist ein derart dämliches Wischiwaschi, das er schon alleine dafür Prügel verdienen würde:
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, hat betont, dass jeder Fall von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche "ein Fall zuviel" sei. Wenn jemand "schuldig geworden ist, darf er auf gar keinen Fall in der normalen Seelsorge beschäftigt werden", sagte Lehmann in Fulda nach dem Abschluss der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe.
Er scheint das Verhalten des Bischofs überhaupt nicht wahrgenommen zu haben. Er sieht nicht die Kette von Mißbrauchsfällen in Bayern und anderswo und er begreift die Folgen nicht. Wir können unsere Kinder nicht mehr in Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser schicken in denen katholische Geistliche arbeiten. Die Gefahr ist einfach viel zu groß.
Morgen wird uns irgendein Bischof erklären, das die Opfer ja selbst schuld sind. Weil sie verfügbar waren. Mit seinem Gerede hat Kardinal Lehmann die Haltung von Bischöfen bekräftig die ihre Aufsichtspflicht und den Schutz der Kinder nicht ernstnehmen. Wer sich nicht von den Tätern und ihren Helfershelfern abgrenzt ist zumindest moralisch Mittäter.
Ich bliebe dabei. Katholische Priester müssen von Kindern und Jugendlichen fern gehalten werden. Per Gesetz. Sie dürfen sich nicht mit ihnen alleine in Räumen oder Gebäuden aufhalten und sich ihnen in der Öffentlichkeit nicht weiter als auf 50 Meter nähern. Nur so können wir die Kinder und Jungendlichen beschützen. Dann kann die Kirche bei ihrer verlogenen und arroganten Haltung bleiben. Nur die Kirchensteuer sollten wir auch gleich abschaffen und die Gemeinützigkeit. Die Kirche ist sicherlich gemein, aber nicht nützlich
Neues vom Mixa
Der alte Gott ist doch nicht tot. Der Augsburger Bischof Walter Mixa schafft es doch immer wieder in die Medien. Auch wenn es zunehmend schwieriger wird.
Reichten früher noch wenige sehr dumme Worte um in Medien zu kommen und solche Schlagzeilen zu bekommen:
Bischof Mixa allein gegen alle
Ach, gäb es doch was Neues vom Mixa
Waffenstillstand im Glaubenskrieg um die Krippe
Bischof Mixa legt nochmal nach
Walter Mixa soll nicht länger Militärbischof sein
Bischof Mixa sieht Würde der Frau gefährdet
Die Rolle der Mutter muss aufgewertet werden
Bischof Mixa gegen Bau der Groß-Moschee
muss er nun deutlich mehr tun:
Der Bischof von Augsburg, Walter Mixa (66), hat sich bei einem Sturz mit seinem Rennrad den rechten Oberarm gebrochen.
Wie die bischöfliche Pressestelle mitteilte, ereignete sich der Unfall am Sonntag während eines Fahrradausflugs mit den engsten Mitarbeitern in der Umgebung von Augsburg.
Das Vorderrad habe blockiert, als der Bischof in ein Kiesbett fuhr, berichtete Pressesprecher Christoph Goldt. Seine Teilnahme an der Bischofskonferenz in Fulda habe Mixa abgesagt, ob er am Jahresempfang der Diözese an diesem Freitag teilnehmen könne, sei noch unklar.
Mixa selbst gab sich nach dem Unfall selbstkritisch. „Man soll eben auch mit dem Rennrad nicht schneller fahren, als der eigene Schutzengel fliegen kann“, sagte er nach Angaben seines Sprechers.
Hihi. Er hat wirklich nicht gemerkt das ihn der Schutzengel in das Kiesbett geschubst hat. Selbst der gnädigste Gott wird manchmal zornig. Vielleicht wollte er auch nur spielen. Aber ich weiß nicht was Mixa mit dem Oberarm verbrochen hat. Er hätte doch eigentlich auf sein Maul fallen müssen. Auch Götter sind halt nicht perfekt.
Kardinal Meisner mal wieder entgleist
Die Geißel Kölns ist mal wieder entgleist, oder sollte ich besser entartet sagen. dpa hilft uns weiter:
Meisner löst Protest aus mit Predigt zu „entarteter” Kultur
Köln - Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, hat bei einer Rede im Kölner Dom „entartete” Kultur kritisiert und damit heftige Kritik ausgelöst. Bei der Einweihung des neuen Kunstmuseums Kolumba sagte Meisner im Dom: „Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet.” NRW-Kultur-Staatssekretär Hans- Heinrich Grosse-Brockhoff sagte, Kardinal Meisners Sprachgebrauch zeige, dass er keinerlei Zugang zu Kunst und Kultur habe.
Da können sie machen was sie wollen die Übersetzer von Kardinal Meisner sie kriegen die alte braune Grundfarbe aus dem Kopf von dem Kerl einfach nicht mehr übermalt. Nun also "Entartete Kunst", da ist Meisner wenigstens mit seinen geliebten Nazis auf der gleichen Welle.
Oskar Schlemmer, Ernst Barlach, Charles Crodel, Otto Dix, Erich Heckel, Oskar Kokoschka, Franz Marc, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff, George Grosz, Elfriede Lohse-Wächtler, Karl Hofer, Ernst Ludwig Kirchner, Max Ernst, Otto Pankok, Max Pechstein, Paul Klee, Willi Baumeister, Otto Griebel und andere waren emtartete Künstler wie die Nazis und sich auch Meisner meinten.
Wenn wir wirklich den Begriff Entartung benutzen wollen, dann fällt mir sofort die pädophile katholische Kirche ein, die über ihre Bischöfe den Kindernschändern nicht nur freie Hand lässt, sondern auch noch die Opfer verhöhnt und Leute die Kritik üben bedroht.
Aber es ist eben eine Linie von einem Papst der mit den Nazi kolaborierte um die Kirchensteuer zu retten und deshalb der Judenvernichtung lächelnd zusah, über die Kinderschänder bis zu Kardinal Meisner. Es ist die strukturelle Verantwortungslosigkeit in einer schon fast kriminellen Bande von Hochnäsigen.
Sie glauben das ihr Gott sie über die Menschen und das Gesetz gestellt hat. Wenn es einen Gott gäbe müssten sie sich fürchten, da sie wissen, das es diesen Gott nicht gibt, haben sie keine Furcht. Das ist allerdings falsch. Sie sollten sich lieber vor den Menschen fürchten, wenn die wieder Herren ihrer Justiz sind.
Das Kreuz mit dem Pofalla
ich sage mir immer wieder das er nichts für sein Aussehen und seine Stimme kann. Das es mit seiner Bildung nicht so richtig geklappt hat mag ja auch teilweise nicht seine Schuld sein. Aber der Gesamtanblick den dieser Vogel bietet ist derart jämmerlich, das man schon gute Nerven haben muss, um bei seinem Anblick nicht rückwärts zu frühstücken.
Nun also der neueste Pofalla. Er will Kreuze in allen Schulen.
«Als Partei, die das Christliche im Namen trägt, wollen wir, dass das Bekenntnis zum Christentum im öffentlichen Raum erhalten bleibt», sagte Pofalla der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Zum öffentlichen Raum gehörten sowohl Schulen als auch Gerichte oder Behörden.
Pofalla betonte zugleich, dass auch die CDU eine steigende Zahl von Mitgliedern habe, die keiner der beiden großen Konfessionen in Deutschland angehören. «Meine Partei ist offen für jeden, der die Würde und die Freiheit aller Menschen anerkennt. Das ist die verbindende Klammer.»
Weil also immer weniger CDU Mitglieder an den christlichen und sonstigen Klamauk glauben, sollen Kreuze in den öffentlichen Raum. Nein. Ich frage nicht ob der sie noch alle hat. Der ist in der CDU. Da stellt man solche Fragen einfach nicht mehr.
Aber das Ding hat Logik. Sowie die Parteien mehr Geld vom Bund wollen, weil ihnen die Mitglieder davon laufen und sie auch nicht wählen, sollen Kreuze im öffentlichen Raum dafür sorgen, das die Menschen wieder in die Kirche gehen um dort zu hören, das sie CDU wählen müssen. Echt cooles Marketing. Warum hängen wir nicht gleich noch die heilige Angela in jede Amtsstube und den Pofalla auf jedes Klo?
Welch herrliche Einfalt.
Luja soag i, luja, verdammt noch mal, Halleluja
Die einzig wahre und im Besitz aller Weisheit befindlichen Kirche hat es wieder mal geschafft, Kinder an einen bereits wegen Kindesmißbrauchs vorbestraften Pfaffen auszuliefern, ohne ihm auf die Finger zu sehen. Aber das hat die heilige römische Kirche ja auch nicht nötig. Wozu Kontrolle ausüben, wenn man doch mit Ratzinger den angeblichen Vertreter Gottes auf Erden in den eigenen Reihen hat. Da wird doch so ein wenig Kindesmißbrauch in Ordnung gehen.
Der heutige Bericht in der Welt zeigt das immer wieder gleiche Muster dieser verkommenen Kirche. Die Bischöfe sind nicht verantwortlich wie diesmal Gerhard Ludwig Müller, nicht da wie der Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann oder kauft sich frei wie in Los Angeles aber selbstverständlich hat sie sich gegen Mißbrauch durch ihre Priester sogar versichert. Das einzige was sicher ist, ist das die Opfer keinen Trost und keine Hilfe von dieser Kirche bekommen, die nur an sich selbst denkt und keine Verantwortung übernehmen will.
Wenn diese Kirche dann gerade mal keine Kinder mißbraucht, dann lässt sie ihren Notker Wolf auf die Armen und Schwachen im Auftrag der INSM einschlagen.
Wir sollten dieser Kirche den Umgang mit Kindern verbieten. Sie ist aufgrund ihrer Religion, die den natürlichen Geschlechtstrieb zu unterbinden versucht, ständig gefährdet sich an Kindern zu vergehen. Selbstverständlich darf eine solche Kirche auch nicht mit staatlicher Unterstützung Kirchensteuer beziehen.
Wir müssen dafür sorgen, das die Priester dieser Kirche nicht mehr mit Kindern und Jugendlichen in Berührung kommen. Das geht am besten dadurch, das sie generell 50 Meter Abstand von Kindern halten müssen und sich mit denen nicht zusammen in Gebäuden aufhalten dürfen. Das mag hart klingen, ist aber die einzige Chance um das Problem zu lösen.
Diese Kirche benutzt ja gerade die starke Stellung die ihre Priester in diesem Glauben haben, um denen dadurch sexuelle Vergehen ohne Widerspruch der Opfer zu ermöglichen. Das können wir im Sinne einer freien Religionsausübung nicht ändern, also müssen wir die Kinder schützen. Wer bessere und gleichsam wirkungsvolle Vorschläge hat, findet bei mir gerne ein offenes Ohr.
Nachrichten die einen schauern lassen
dpa belegt gerade warum ich den „Esquire” nicht lese:
Papst Benedict XVI zum „Accessoire-Träger des Jahres” ernannt
New York - Papst Benedict XVI gehört zu den bestangezogenen Männern der Welt. Für das US-Männermagazin „Esquire” ist er wegen seiner roten Lederschuhe der „Accessoire-Träger des Jahres”. Angeführt wird die Liste der 23 „Best Dressed”-Herren von Football- Profi Tom Brady, der wegen perfekt sitzender Anzüge im Kennedy- Stilund ebenfalls untadeliger Sportlerhosen gekürt wurde. Auch der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama, Rap-Produzent Jay-Z und Fußball-Star David Beckham stehen auf der Liste.
Na isses nich schön. Ratzinger und Beckham auf einer Liste. Rote Schuhe sind der echte Bringer. Das dieser alte Mann durch seine Machenschaften die Ökumne um Jahre zurückgeworfen hat und seine Truppen hier für die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten der INSM und damit für die absolute Menschenverachtung werben, spielt für die Liste keine Rolle.
Rote Schuhe. Ja darauf kann man ihn reduzieren. Viel mehr ist er ja wirklich nicht. Die Kirche der roten Schuhe.



















