zur Verhinderung des rechtspopulistischen „Anti-Islamisierungs-Kongresses“ in Köln als Teil des „Bündnisses gegen Pro Köln“ (www.hingesetzt.mobi), 26. September 2008
Die antifaschistischen Gegenaktivitäten am 19. und 20. September 2008 haben in Köln den geplanten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ der extrem rechten Gruppierung „Pro Köln“ verhindert. Tausende Menschen beteiligten sich am 20. September an den Massenblockaden des Kongressortes am Heumarkt. Die Blockaden wurden von dem „Bündnis gegen Pro Köln“ (Hingesetzt-Bündnis) organisiert, das AKKU im Frühjahr 2008 initiiert hatte.
Gegen 13 Uhr stellte die Polizei fest, dass aufgrund der Blockaden der Kongress nicht durchführbar sei und verbot die Veranstaltung der Rechten.
Bereits am Freitag, den 19. September, verhinderten GegendemonstrantInnen die geplante Pressekonferenz von „Pro Köln“ und eine angekündigte „Stadtrundfahrt“. Nachdem das von „Pro Köln“ unter falschem Namen gemietete Schiff aufgrund von Steinwürfen fluchtartig den Anlegehafen im Kölner Süden verlassen musste, begann eine Odyssee des Schiffes auf dem Rhein. An allen Anlegestellen und Brücken verhinderten AntifaschistInnen, dass das Schiff anlegte. Schließlich mussten die Rechten unter Polizeischutz aus der Stadt gefahren werden. Selbst TaxifahrerInnen und BusfahrerInnen weigerten sich, die RassistInnen zu transportieren.
Zeitgleich fand im benachbarten Leverkusen die „große“ Auftaktkundgebung von „Pro Köln/ Pro NRW“ mit
knapp 30 Rechten unter der ohrenbetäubenden Beschallung von ca. 150 engagierten LeverkusenerInnen statt, welche vorzeitig beendet wurde.
["Pro-Köln, die Nachlese. Teil 2: Erklärung der ... »]



















