Herzlichen Glückwunsch Horst Seehofer
Unser Gentechnikförderminister ist wieder Vater einer gesunden Tochter geworden und auch die Mutter soll wohl auf sein. Dazu meinen ehrlichen und herzlichen Glückwünsch. Ich kenne das Glück in den späteren Jahren noch mal Vater zu werden. Es ist einfach toll. Aber es bringt einen auch zum Nachdenken.
Während die älteren Kinder ihre Interessen selbst längst vertreten können, überlegt man bei den späteren doch immer wieder, wie lange man sie auf ihrem Weg noch begleiten kann und was man tun muss, damit sie die besten Chancen für ihr Leben haben. Ich finde man wird bei späten Kindern nachdenklicher. Ich bin 62 wenn mein jüngster volljährig wird und ich dann noch lebe.
Das bedeutet, das ich auf meine alten Tage noch mal ran muss, in Sachen Weltverbesserung. Nicht mehr für mich, aber für meine Kinder und die Enkel. Dabei hatte ich mich eigentlich schon gut eingerichtet. Nach dem Motto mich geht das nichts mehr an. Aber so eine Geburt verändert das ganze Leben.
Ich hoffe es bringt auch Horst Seehofer zum Nachdenken. Allerdings ist meine Hoffung leider nicht sehr groß. Er ist ein Politiker. Die denken normalerweise nicht. Vielleicht glaubt er ja auch, das Geld noch Rettung bringen kann, wenn Monsanto und Co. alles Saatgut mit ihrem Gendreck zerstört und infiltriert haben und wenn die letzte Biene tot ist. Dieser Glaube ist aber mit Sicherheit ein Irrglaube.
CSU: Digitale Landkarten zur Verbrecherjagd
Man sollte den Leuten in Lederhosen die Laptops nicht dauernd auf den Schädel schlagen. Bei Beckstein hat das eindeutig schädliche Auswirkungen wie wir an seiner Pressemitteilung sehen können:
Zur professionellen Unterstützung der Polizei bei der Kriminalitätsanalyse und Verbrechensbekämpfung sollen künftig digitale Landkarten beitragen.
...
Jedes Verbrechen werde automatisch dem Ereignisort zugeordnet, erläuterte Beckstein. Somit können sich die Beamten, anders als mit dem bisherigen Steckkartenprinzip, gezielt über bestimmte Zeit- oder Raumzusammenhänge informieren.
Ich will jetzt gar nicht wissen, was GLADIS gekostet haben dürfte. Wahrscheinlich könnte man dafür Google kaufen. Ganz sicher hätte man dafür aber Google-Map oder irgendein x-beliebiges Derrivat einsetzen können. Sogar Open Source.
Natürlich weiß ich das Politiker dämlich sind und dementsprechend auch nur Untergebene zulassen, die sich entweder gut verstellen können, oder noch dämlicher als sie selbst sind. Was mich so völlig fertig macht, ist das es keinen gibt, der diesen Geistesriesen Beckstein davor warnt, etwas als neu anzukündigen, was jede Spedition und jeder Blogger schon seit Jahren nutzt.
Oder wollten die vielleicht, das sich der Beckstein lächerlich macht. Steckt da der Seehofer hinter? Oder gar der Huber? Den beiden ist ja alles zuzutrauen.
Es widert mich an!
So kommentiert Theo Waigel die aktuelle Entwicklung in der CSU. Damit ist er nicht alleine. Die CSU widert mich und andere schon lange an. Und wie sie uns anwidert.
Das der Horst Seehofer jetzt allerdings durchblicken lässt, das er auch Papiere über andere habe, ist in der CSU doch normal. So hat der Huber den Seehofer aus dem Rennen gekegelt und Monika Hohlmeier hat doch mal die ganze Münchner CSU mit ihrem angeblichen Wissen und den vorliegenden Unterlagen in Schach gehalten.
Ich habe Verleumdung, Erpressung und Falschspiel immer für die natürlichen politischen Vorgehensweisen in der CSU gehalten. Wieso ist der Waigel nun plötzlich durch ganz normales CSU-Verhalten angewidert. Vielleicht ist es ja das Alter, das einige ja milder macht.
Ach der Erwin hat es auch nicht leicht
Da will er doch nur endlich Cheffe vonne CSU werden und dann sowas. Nicht nur das der ständig besserwisserische und klugscheißende Seehofer aus allen Löchern grinsend auftaucht, da gutachtern auch noch solche Kretins von Vieregg-Rössler einfach so um seinen schönen Transrapid rum.
Natürlich gibt es tausende von Gründen den Transrapid nicht zu kaufen, wie ich ja auch dem lieben Onkel Michael Glos schon mal erklärt habe, aber wahrscheinlich hat Siemens für die Abnahme schon gezahlt und überhaupt.
Der ATEG befürchtet das der Münchner Transrapid mitTempo 280 ungebremst in Terminal 2 oder im Hauptbahnhof zerschellt, weil ein Gutachten gravierende Sicherheitsmängel anführt.
Der Transrapid hat (ohne Strom) keine Bremsen.
Besonders gefährlich, so die Studie, sei dabei das Bremssystem des Magnetschwebebahn-Projekts. Nach bisherigen Planungen soll der Transrapid über zwei voneinander unabhängige Bremssysteme (eine Generatorbremse und eine Magnetische Bremse) verfügen, die beide auf elektrischen Strom angewiesen sind. Wird der Stromkreis unterbrochen - beispielsweise durch einen Blitzschlag, durch Hard- und Softwarefehler der Steuerungselektronik oder durch technische Defekte der Batterien - rast der Transrapid weitgehend ungebremst weiter. "Eine mit Höchstgeschwindigkeit fahrende Magnetbahn, bei der sowohl die Generatorbremse als auch die Magnetische Bremse versagt, würde er mit nahezu voller Geschwindigkeit in einen der beiden Endbahnhöfe, den Hauptbahnhof oder das Terminal 2 am Flughafen, einfahren und dort zerschellen
Eine Bauchlandung des Transrapids scheint aber auch keine gute Lösung zu sein.
Aus dem Schwebezustand in die Bauchlandung.
Bekommen durch Blitzschlag, Hard- oder Softwarefehler bzw. Defekte im Bordnetz des Fahrzeugs die Tragmagnete des Transrapid keine elektrische Energie mehr, geht die Magnetbahn viel zu schnell und mit verheerenden Folgen aus dem Schwebezustand in die Bauchlandung über. Da es keine Räder gibt, die Tragfunktion übernehmen könnten, setzt der Transrapid mit seinen Kufen direkt auf der Fahrbahn auf. Bei dieser immensen mechanischen Reibung entsteht, so die Studie, "eine so große Hitze, dass die im Unterbodenbereich befindlichen Batterien zu brennen beginnen und hierbei giftige Gase freisetzen".
Ein Brand oder Anhalten auf freier Strecke birgt dann neue Gefahren.
Brand im Tunnel oder auf der hohen Trasse: Rettung fast unmöglich.
Kommt es in einem Transrapid aber zum Brand, stellt dieser, so das Gutachten, eine Lebensgefahr für alle Passagiere dar. Müssen die Fahrgäste z.B. auf einem der Abschnitte in Hochlage das Fahrzeug schnell verlassen, sind sie gezwungen aus einer Höhe von mindestens fünf Metern zu springen, um sich zu retten. Denn, so die Studie, die "vorgesehenen Leitern als Ausstiegshilfen sind vollkommen ungeeignet für eine sichere Selbstrettung im Gefahrenfall".
Brennt der Transrapid gar in einem Tunnel, wird die Evakuierung der Fahrgäste an-hand des derzeitigen Rettungskonzepts "extrem erschwert bzw. unmöglich gemacht". Denn die eigentlich als Notausstieg geplanten, runden 40 Meter tiefen Schächte wirken dann, so die Einschätzung der Münchner Feuerwehr, wie "Kamine", durch die bei einem Brand heiße und giftige Gase nach oben strömen. Dies bedroht nicht nur das Leben der Fahrgäste, sondern auch das der Feuerwehrleute und Sanitäter.
Selbst wenn man dieses Gutachten als "worst case" abtut, entstehen doch erhebliche Zweifel, ob sich diese Probleme wirklich lösen lassen. Neben den Kosten und dem zweifelhaften Ziel das erreicht werden soll, wären die Sicherheitsbedenken Grund genug, das Thema zu beerdigen.
Aber nicht für Hubers Erwin. Der Brandzwischenfall in Shanghai und ein Auffahrunfall mit 23 Toten auf der Teststrecke in Lathen kann so laut Erwin in München nicht passieren. Das glaube ich ihm sogar. So nicht mehr, aber auf tausend andere Arten.
Zu dem neuen Gutachten äußerst er sich in der Südddeutschen:
"Unbegründete Ängste"
Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber (CSU) reagierte empört auf das Gutachten der Transrapid-Gegner. "Hier werden völlig unbegründete Ängste geschürt." Ein derartiges "Gefälligkeitsgutachten" könne die monatelange Arbeit unabhängiger Experten des Eisenbahn-Bundesamts nicht widerlegen. Die Behörde hat, wie berichtet, erst vergangene Woche das Sicherheitskonzept des Transrapid genehmigt.
Laut Huber verfügt die Magnetschwebebahn "selbstverständlich über ein zweites Bremssystem", das auch ohne Stromzufuhr von außen funktioniert. Es gebe daher überhaupt keinen Grund, an der Sicherheit des Transrapids zu zweifeln.
Na gut Erwin, dann fürchten wir uns halt unbegründet und deine Gutachten sind natürlich keine Gefälligkeitsgutachten. Wenn dann etwas passiert, was alle klugen Leute vorausgesagt haben, dann findest du bestimmt einen schuldigen Fahrer oder eine schwarze Katze auf der Trasse. Erwin Huber kann Parteichef der CSU werden. Er scheut die Verantwortung nicht, solange andere sie tragen.
Seehofer - Er kapiert es einfach nicht
Er kann einem eigentlich nur leid tun der Seehofer Horst. Er wäre doch so gerne Gesundheits- und Sozialpolitiker und muss sich nun mit der ungeliebten Landwirtschaft rumschlagen. Er hat zwar dem Vernehmen nach was für junges Gemüse übrig und wohl auch neue züchterische Erfolge, aber mit Landwirtschaft hat das ganze wirklich nichts zu tun.
Nun also Gentechnik. Die grüne Gentechnik ist ja bei den Lederdödeln die sich ihre Laptops auf den Kopf hauen sehr beliebt, weil die alles mögen von dem sie nichts verstehen und was modern aussieht, aber traditionelle Formen bewahrt. Zum Glück sind die bayrischen Bauern nicht mit dem Laptop gepudert worden, wie viele CSU-Politiker und lehnen deshalb die gründe Gentechnik vehement ab. Das nützt ihnen aber nichts, weil im Zweifelsfall immer die EU vorgeschoben wird, gegen die ja alle Politiker immer so machtlos sind.
So auch Seehofers neuer Streich. In einer Presssemitteilung spricht er sich gegen Gentechnik in Bio-Lebensmitteln aus, die Europa angeblich fordert. Für uns bedeutet das im Klartext, das er in allen anderen Lebensmitteln Gentechnik zulassen will, womit er ja schon fleißig begonnen hat.
Auch der Zukunftsblog greift das Thema auf, weil die Gebührenerpresser von der Tagesschau mal wieder etwas im Auftrag der Industrie schönreden, sich aber gleichzeitig von erpressten Gebühren ernähren.
So berichtete eine Sabine Krebs im letzten Drittel der Sendung von einem Freilandversuch mit genveränderten Erbsen. Damit sollen Schweine gegen Magen- und Darmkrankheiten (Genkombination aus Ackerbohnen und Mäusen) robuster gemacht werden.
Wichtig daran, auch für den gentechnischen Dummkopf Horst Seehofer wäre an diesem Satz, das durch eine gentechnisch veränderte Pflanze direkter Einfluss auf den Magen- und Darmtrakt der Schweine genommen werden soll. Bisher wurde doch immer treu und brav vermeldet, das sich gentechnisch veränderte Pflanzen in der menschlichen Ernährung nicht anders auswirken, als ihre nichtveränderten Artgenossen.
Wieso bewirken diese Erbsen etwas beim Schwein ohne den Menschen zu tangieren? Das Schwein ist ein allesfressendes Säugetier und recht nah mit uns verwandt. Wenn die Erbsen beim Schwein etwas bewirken, tun sie das auch beim Menschen. Im Klartext experimentiert die grüne Gentechnik also mit dem Menschen ohne den zu fragen.
Natürlich kommt da sofort das Argument, das eine Vermischung mit anderen Vorkommen unmöglich ist. Mal sind es hundert Meter Abstand die ausreichen sollen, mal auch nur 1,25 Meter Abstand. Wie es denn gerade so gebraucht wird. Natürlich sind diese Argumente Unsinn. Bienen und andere bestäubende Insekten fliegen bis zu 10 km im Umkreis herum. Flugpollen legt bis zu 120 km bei bestimmten Wetterlagen zurück.
Auch die Mehrfelderwirtschaft die durch alternierenden Anbau eine Vermischung vermeiden soll ist ein Trugschluß. Aus Hamsterbauten kann nach dem Umpflügen noch bis zu drei Jahre lang keimfähiges Material an die Oberfläche gebracht werden.
Ist aber erst einmal zu einer Durchmischung gekommen, ist das nicht mehr zurück zu drehen. Die Durchmischung wandert, bis jeder Anbau betroffen ist. Das kann im Extremfall zum Beispiel bedeuten das eine giftige Gerste entsteht. Die würde uns zwar von den Feldmäusen und Feldhamstern befreien, aber auch das Bier kosten. Hallo Herr Bierbotschafter! Aufwachen!
Wer meint, wir könnten diese Pflanze dann noch ausrotten, der sollte sich mal mit den Einwanderern in unsere Biotope beschäftigen. Vielleicht hätte die Tagesschauredaktion ja einfach mal beim SWR, einem Mitglied ihrer Senderfamilie nachlesen sollen.
Bei Horst Seehofer habe ich allerdings gar keine Hoffnung mehr, das er es irgendwann kapieren wird.



















