Ärzte fordern legalen Organhandel
Menschenwürde nach Haushaltslage
Arbeitsmarkt: 2010 bestes Jahr seit 1992
FDP fordert Einschränkung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
Finanz-Heuschrecken: Jetzt geht die Party richtig los
Nach Lötzschs Kommunismus-Äußerung: "Die Linke wird keine kommunistische Partei"
Solarstrom hängt Atomkraft ab
Der Dioxin-Skandal erreicht die FDP
["Aufgelesen und kommentiert 2011-01-05" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-11-08
Neuer Hartz-IV-Regelsatz: 68 Euro weniger für Behinderte
Geldvermögen: Deutsche haben 4768 Milliarden Euro auf der hohen Kante
Finanzminister Schäuble (CDU) Mit Samthandschuhen gegen deutsche Steuerkriminelle
CDU kassiert 100.000 Euro Parteispende von einer Bank
Schuldenlast und Sparprogramme lähmen Staat und Wirtschaft
Video: Die schmutzige Atommüll-Entsorgung
Nach Gas-Testbohrungen: Angst vor Gift im Grundwasser
Exxon will auch Erdgasquellen in NRW anzapfen
Videotrailer "Gasland"
Deepwater Horizon: 200 Tage nach der Ölkatastrophe
Die seltsamen "Argumente" gegen Solarstrom
Arbeitsbedingungen bei RTL und n-tv lassen arg zu wünschen übrig
BILD-Kampagne: Von den Pleite-Griechen zu Bomben-Griechen
Castor-Transport: Ausschreitungen im Wendland ["Aufgelesen und kommentiert 2010-11-08" mehr »]
Geldvermögen: Deutsche haben 4768 Milliarden Euro auf der hohen Kante
Finanzminister Schäuble (CDU) Mit Samthandschuhen gegen deutsche Steuerkriminelle
CDU kassiert 100.000 Euro Parteispende von einer Bank
Schuldenlast und Sparprogramme lähmen Staat und Wirtschaft
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Nach Gas-Testbohrungen: Angst vor Gift im Grundwasser
Exxon will auch Erdgasquellen in NRW anzapfen
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Deepwater Horizon: 200 Tage nach der Ölkatastrophe
Die seltsamen "Argumente" gegen Solarstrom
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BILD-Kampagne: Von den Pleite-Griechen zu Bomben-Griechen
Castor-Transport: Ausschreitungen im Wendland ["Aufgelesen und kommentiert 2010-11-08" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-10-21
Gesetzentwurf: Bundesregierung will Redefreiheit weiter einschränken
Hofberichterstattung rund um die verfassungswidrige Hartz-IV-Neuregelung
Bildungsferne Schichten: Sozialschmarotzer tragen auch Nadelstreifen
SPIEGEL-Propaganda zugunsten der Reichen, die angeblich die meisten Steuern zahlen
Die Mittelschicht verliert
Vom Tellerwäscher zum Millionär - gibt es das überhaupt?
CDU-Führung kündigt Umsetzung der "Rente mit 67" an
Wirtschafts-Stabilitätspakt: Oskar Lafontaines später Sieg
Forscher entlarven Lügenmuster von Managern
SPIEGEL-Propaganda: NATO meldet Erfolge in Taliban-Hochburg
Warum verschweigt Bahnchef Grube seine Vorstandsarbeit bei Firma Häussler?
Privatkrankenkassen unter Druck - Schade, dass derzeit Schwarz/Gelb regiert
Schwarz-Gelb entmachtet Medikamenten-TÜV
Konservative Politiker sind vom Solarstrom-Erfolg schockiert
Sonne oder Atom?
Der Castor rollt nach Berlin
Genveränderte Pflanzen, BASF, Monsanto und das Recht der Menschen auf Leben
Multikulti vorbei - Merkel verabschiedet erste Migranten ["Aufgelesen und kommentiert 2010-10-21" mehr »]
Hofberichterstattung rund um die verfassungswidrige Hartz-IV-Neuregelung
Bildungsferne Schichten: Sozialschmarotzer tragen auch Nadelstreifen
SPIEGEL-Propaganda zugunsten der Reichen, die angeblich die meisten Steuern zahlen
Die Mittelschicht verliert
Vom Tellerwäscher zum Millionär - gibt es das überhaupt?
CDU-Führung kündigt Umsetzung der "Rente mit 67" an
Wirtschafts-Stabilitätspakt: Oskar Lafontaines später Sieg
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Warum verschweigt Bahnchef Grube seine Vorstandsarbeit bei Firma Häussler?
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Der Castor rollt nach Berlin
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Aufgelesen und kommentiert 2010-09-20
FDP will Arbeitslosengeld-Kürzungen bei über 50-Jährigen
Neuberechnung: Von der Leyen will Hartz-IV an Löhne koppeln
Wenn das Geld nicht mehr für die Miete reicht
Nur 9,2 Prozent der 63-Jährigen haben eine Vollzeitbeschäftigung
Keine Bafög-Erhöhung zum ersten Oktober
Arbeitnehmer in Deutschland: Wenn sich Leistung nicht mehr lohnt
Vorbild USA: Jeder siebte Amerikaner lebt in Armut
Trotz Milliardenverlust: Hypo Real Estate Banker kassieren Millionenboni
Mindestens 137 Tote seit 1990 durch rechte Gewalt
Sargdeckel zu, Solarstrom tot
ARD-Doku: Katastrophale Bedingungen beim Uran-Abbau
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und die Stimmungsdemokratie
Weitere kommentierte Schlagzeilen des Wochenendes
ZDF-Propaganda zugunsten von Internetzensur
Tagesschau-Onlinearchiv trifft auf Wohlwollen des NDR
Integration: Viele islamistische Bräuche sind schon lange Bestandteil deutscher Kultur ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-20" mehr »]
Neuberechnung: Von der Leyen will Hartz-IV an Löhne koppeln
Wenn das Geld nicht mehr für die Miete reicht
Nur 9,2 Prozent der 63-Jährigen haben eine Vollzeitbeschäftigung
Keine Bafög-Erhöhung zum ersten Oktober
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Trotz Milliardenverlust: Hypo Real Estate Banker kassieren Millionenboni
Mindestens 137 Tote seit 1990 durch rechte Gewalt
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ARD-Doku: Katastrophale Bedingungen beim Uran-Abbau
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und die Stimmungsdemokratie
Weitere kommentierte Schlagzeilen des Wochenendes
ZDF-Propaganda zugunsten von Internetzensur
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Aufgelesen und kommentiert 2010-07-23
Geplante Sparpolitik: Hartz-IV-Empfängern droht Umzug in kleinere Wohnungen
Wer ärmer ist, stirbt auch zunehmend früher
Wenn Menschen nur noch Müll sind
FDP-Politiker Erwin Lotter fordert Fast-Food-Verbot für Kinder
Protestpartei FDP
Neue Steuerdaten-CD bringt bereits 1.580 Selbstanzeigen
Vetternwirtschaft im schwarz/gelben Sachsen: Wie man Ministerien zugrunde richtet
Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann ist "Europas Banker des Jahres"
Banken-Stresstest: Eine Show für Europas Geldgiganten
Niedersachsens CDU-Ministerin Aygül Özkan will Medien Inhalte vorgeben
SPIEGEL-Propaganda: Rekordsommer treibt Stromkosten nach oben
Bayerische Gemeinde Olching plant Schießstand auf Hauptschulgelände
Lidl, Telekom, Deutsche Bahn, Schlecker, jetzt KiK: Beschäftigtendatenschutz endlich sicherstellen
Bahnchef Grube vor dem Untersuchungsausschuss ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-23" mehr »]
Wer ärmer ist, stirbt auch zunehmend früher
Wenn Menschen nur noch Müll sind
FDP-Politiker Erwin Lotter fordert Fast-Food-Verbot für Kinder
Protestpartei FDP
Neue Steuerdaten-CD bringt bereits 1.580 Selbstanzeigen
Vetternwirtschaft im schwarz/gelben Sachsen: Wie man Ministerien zugrunde richtet
Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann ist "Europas Banker des Jahres"
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Niedersachsens CDU-Ministerin Aygül Özkan will Medien Inhalte vorgeben
SPIEGEL-Propaganda: Rekordsommer treibt Stromkosten nach oben
Bayerische Gemeinde Olching plant Schießstand auf Hauptschulgelände
Lidl, Telekom, Deutsche Bahn, Schlecker, jetzt KiK: Beschäftigtendatenschutz endlich sicherstellen
Bahnchef Grube vor dem Untersuchungsausschuss ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-23" mehr »]
Dann würgen wir sie eben mit neuen Normen ab
Die offizielle Politik und auch die Energieerzeuger tun immer so, als wären sie für erneuerbare Energien oder bessere Ausnutzung von fossilen Brennstoffen. Das sind natürlich nur Lippenbekenntnisse. Die Energiefrage ist natürlich für die Energieerzeuger eine Frage des eigenen Geschäfts und für die Politik eine Frage der Macht. Dezentrale Energieerzeugung bedeutet, dass die Energieerzeuger Gewinne und letztendlich ihr Geschäft verlieren und für die Politik besteht die gleiche Gefahr, weil Bürger die energieautark werden, sich auch ansonsten für Freiheit einsetzen werden und damit die bisherige Politikkaste übrig machen.
Allerdings können sich weder Energieerzeuger noch die verkommenen Politiker leisten, diese offensichtliche Wahrheit auch laut zu äußern. Deshalb müssen sie der privaten Energieerzeugung möglichst viele gesetzliche und normative Steine in den Weg legen, um sie praktisch unmöglich zu machen. Nur so kann das aktuelle Weltbild erhalten werden. ["Dann würgen wir sie eben mit neuen Normen ab" mehr »]
Allerdings können sich weder Energieerzeuger noch die verkommenen Politiker leisten, diese offensichtliche Wahrheit auch laut zu äußern. Deshalb müssen sie der privaten Energieerzeugung möglichst viele gesetzliche und normative Steine in den Weg legen, um sie praktisch unmöglich zu machen. Nur so kann das aktuelle Weltbild erhalten werden. ["Dann würgen wir sie eben mit neuen Normen ab" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-28
• Importpreise steigen so stark wie seit Jahren nicht mehr
• Nächste Schlappe für Brown
• Beckstein besteht auf Änderungen bei Erbschaftsteuerreform
• GENREGULATION - Alterung könnte sich verlangsamen lassen
• Bunte Scheiben sammeln Licht für Solarzellen ["Kurzkommentar 2008-07-28" mehr »]
Mittelmeerunion, Plan Solaire, Eigenvorsorgung und soziale Verantwortung
Die große Politik hat das Thema thermische Solarkraftwerke in den Wüsten Nordafrikas für sich entdeckt. Das ist zunächst einmal positiv. Natürlich zäumt sie genau wie immer das Pferd von hinten auf. Wenn die Mittelmeerunion keine soziale Union und keine Friedensunion ist, wird sie auch keine billige Energie ernten. ["Mittelmeerunion, Plan Solaire, Eigenvorsorgung und soziale ... »]
Kurzkommentar 2008-07-10
• Mordaschow will TUI-Anteil nicht an Fredriksen verkaufen
• Arques versilbert Actebis-Immobilien
• Intel investiert in deutschen Solarzellenhersteller
• Sicherheitsarmband für alle Passagiere
• Die Billionen-Panik ["Kurzkommentar 2008-07-10" mehr »]
Dumm wie Glos
Mein Gott was ist dieser Wirtschaftsminister und sein ulkiges Ministerium doch für eine Blamage. Da lassen sie diesen bayrischen Intelligenzler nach Dschidda fahren und keiner sagt ihm das Peak Oil in Saudi-Arabien ist:
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat eine deutliche Erhöhung der Ölfördermengen und eine engere Kooperation von Förder- und Verbraucherländern gefordert, um den Ölpreisanstieg zu stoppen.
"Der Ölmarkt braucht zum jetzigen Zeitpunkt vor allem ein starkes Signal auf der Produktionsseite", sagte Glos laut Redetext am Sonntag auf dem Krisengipfel in der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda. Der Sorge vor einem Versorgungsengpass müsse "durch eine deutliche Erhöhung der Produktion entgegengewirkt werden." Eine Förderausweitung wäre auch das richtige Signal an die Finanzmärkte, nicht weiter auf steigende Ölpreise zu setzen.
Was ist eigentlich an dem Signal der Saudis noch misszuverstehen:
Der weltgrößte Ölproduzent Saudi-Arabien ist nach den Worten von König Abdullah grundsätzlich zu weiteren Produktionserhöhungen bereit, um die Preisexplosion bei dem begehrten Rohstoff zu stoppen.
Konkrete neue Zahlen nannte Abdullah zur Eröffnung des Öl-Krisengipfels in der saudiarabischen Hafenstadt Dschidda am Sonntag aber nicht. Er kündigte jedoch Initiativen an, um den armen Ländern mit Milliarden-Mitteln zu helfen, die Folgen der hohen Ölpreise zu bewältigen.
Getreu dem alten Radio Eriwan-Prinzip sind die Saudis natürlich gerne bereit die Ölförderung zu steigern, aber noch viel lieber wollen sie ein Trostpflaster von ein paar Milliarden an die ärmeren Länder spenden und der reiche Westen soll dabei helfen. Sie können ihre Fördermenge einfach nicht mehr erhöhen. Selbst die zuletzt angekündigte Erhöhung um 500.000 Barrel Öl pro Tag, war mehr Wunschtraum als Wirklichkeit.
Selbst wenn man die eine oder andere zusätzlich Pumpe aufbaut könnte man bestenfalls nur noch unbedeutende Steigerungen erreichen und würde damit aber die Restlaufzeit der Felder zusätzlich verkürzen. Das können die Saudis gar nicht tun ohne sich selbst zu gefährden.
Die saudische Herrscherfamilie tanzt schon lange auf einem Vulkan dessen Ausbruch durch immer neues Geld verhindert werden konnte. Im Land wollen die Traditionalisten im Sinne eines Osam Bin Laden zurück ins Mittelalter und die Jugend will die Traditionen abwerfen um in westlicher Freiheit zu leben. Es war das Öl und der Reichtum auf Ewigkeit, der den saudischen Thron stützt und das Land zusammenhält.
Würden die heute öffentlich Peak Oil eingestehen wäre dieses Bindemittel weg. Es macht nämlich einen entscheidenden Unterschied ob der Reichtum erst in 50 Jahren kleiner wird oder in 20 Jahren. Ein Peak Oil das nach Meinung vieler Experten in Saudi-Arabien im Jahr 2005 lag, bedeutet bei normaler Weiterproduktion das vielleicht noch 25 Jahren in immer bescheidener werdenden Mengen exportiert werden kann und dann der Eigenverbrauch für ca. weitere 20 Jahre übrig bleibt.
Das alles beruht aber auf Rechnungen, die davon ausgehen das die Saudis nicht gelogen haben. Es stimmt nur dann, wenn nicht immer wieder der Ölhahn etwas weiter als im Opec-Konsens beschlossen, aufgedreht wurde. Es ist aber durchaus denkbar, das auf solchen Wege einige Jahresfördermengen abgepumpt wurden, die in keiner Statistik auftauchen. Bei zwei oder drei Jahren ist das kein Problem, was aber wenn es sich um 10 oder 20 Jahre handelt?
Fest steht das die Märkte den saudischen Fördermengenzusagen nicht mehr trauen. Fest steht auch, das Wolfgang Pomrehn in Telepolis und Francis Byrne in "Linke Zeitung" zeichnen die Situation faktisch genau auf. Da hilft es auch nicht die beiden in eine linke Ecke zu stellten. Geologie ist nicht sonderlich politisch.
Wer also unseren bayrischen Kaltdampfplauderer Glos auf eine solche Veranstaltung mit dieser Vorbereitung und diesem öffentlichen Anspruch schickt, der ist entweder naturdoof, hat seine Hausarbeiten nicht gemacht oder verfolgt ein anderes Ziel. Genau um dieses andere Ziel geht es.
Die deutschen haben beim Waldsterben und bei anderen Umweltthemen immer schnell reagiert. Was im übrigen der Grund ist, das dieses Waldsterben von den Naturvernichtern um Mittal, Okologismus und PI, jetzt geleugnet werden kann. Wenn Peak Oil in den deutschen Köpfen angekommen ist, wird ein so schnelles Umdenken beginnen das es unseren Politclowns schon jetzt vor Angst das Mark erschüttert.
Sobald die Bevölkerung mitbekommt wie sehr sie belogen wurde, dürfte ein Aufschrei der Wut durch die Menschen gehen. Jedes Jahr um das uns die Glos, Merkel, Steinbrück und Co. betrügen ist nämlich unwiederbringlich dahin. Steht für ein Abfedern der Situation nicht mehr zur Verfügung. Da ist es logisch das uns jemand wie Tiefensee erklärt das Luftfahrt praktisch grüne Technologie ist und wir nicht darüber schimpfen sollen und das die Bahn in der Fläche zerstört werden muss.
Die Damen und Herren Politiker wollen Zeit gewinnen. Zeit um ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, Zeit für ihre neoliberalen Auftraggeber. Aber es wird nicht funktionieren. Die Medien werden weltweit unruhig, weil es an allen Stellen aus dem Internet zu hören ist, das dieses Ölzeitalter seinem Ende zugeht. Das ist unvermeidlich. Wir können einen sanften Übergang gestalten oder es zu einem Bruch kommen lassen.
Ein sanfter Übergang würde verantwortliche Politiker und Manager erfordern die wir leider nicht mehr haben.
Gesammelte Gemeinheiten 11
Corporate Governance - Cromme gibt Vorsitz ab
Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme gibt den Vorsitz der Regierungskommission für gute Unternehmensführung ab. Sein Nachfolger wird der Chef des Kontrollgremiums der Commerzbank, Klaus-Peter Müller. Dies teilte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries am Donnerstag in Berlin mit.
Cromme werde das Amt am 30. Juni nach sieben Jahren niederlegen. Zypries bedauerte sein Ausscheiden. "Er war als Vorsitzender ein großer Glücksfall", erklärte sie. Die 2001 eingesetzte Kommission Deutscher Corporate Governance Kodex war mit Crommes Namen eng verbunden. Gründe für sein Ausscheiden nannte Zypries nicht.
Laut "Financial Times Deutschland" hatte Zypries Cromme gebeten, so lange im Amt zu bleiben, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden sei. Der 65-Jährige habe diesen Schritt mit seiner großen Belastung durch seinen Chefposten im Aufsichtsrat von Siemens begründet, hieß es in dem Bericht weiter.
Ups. Da gibt einer eilig einen Posten mit viel Image und Einfluss auf. Wegen Arbeit. Als Aufsichtsratschef bei Siemens. Da hat doch schon jahrelange keiner mehr Aufsicht geführt, oder er hätte von den Bestechungen gewusst. Abgang des Helden durch Bodenklappe wegen geplatzter Hose nennt man das auf dem Theater. Das könnte noch richtig großes Kino werden.
Der Rauch ist da. Los zeigt uns die Flammen.
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Deutscher Solarstrom - Die Geschichte einer Fehlentwicklung
So trägt der Sonnenstrom mit einer installierten (Spitzen- oder Peak-)Leistung von derzeit 4000 Megawatt lediglich mit 0,7 Prozent zu der in Deutschland benötigten Strommenge bei. Auch die in Aussicht gestellten Kapazitätszuwächse werden an dieser Außenseiterrolle wenig ändern. So nennt die Solarbranche für die nähere Zukunft Jahreszubaumengen von rund 1500 Megawatt, so dass aufaddiert in sieben Jahren Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 15.000 Megawatt installiert sein werden - und dann rund 2 Prozent der Stromproduktion übernehmen könnten. Dass die Solarenergie in Deutschland eine „tragende Säule“ der Energieversorgung werden könnte, wie wie es die Solarwirtschaft in Aussicht stellt, ist also vollkommen unrealistisch.
Damit ist auch ihr Beitrag zum Klimaschutz überschaubar. Zwar klingt es überzeugend, wenn die Solarbranche damit zu trumpfen versucht, dass ihre Anlagen im Jahr rund 1,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden helfen. Doch relativiert sich diese für Laien nur schwer zu fassende Größe, wenn man weiß, dass durch das unspektakuläre Steigern des Wirkungsgrads aller deutschen Kohlekraftwerke um einen einzigen Prozentpunkt rund 4,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger entstehen würden.
Das wäre deutlich billiger als der weitere Ausbau der Photovoltaik. Die hohe Einspeisevergütung macht diese Technik zu einem sehr teuren Umweltschützer: So hat das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen Vermeidungskosten von deutlich über 900 Euro je Tonne Kohlendioxid errechnet - an der Börse liegen die Preise für Kohlendioxid-Zertifikate bei rund 25 Euro die Tonne. Die künftig geringfügig niedrigeren Vergütungssätze werden nichts daran ändern, dass die Kilowattstunde Solarstrom die kostspieligste erneuerbare Energie bleibt. Sie wird weiter mehr als doppelt so viel kosten wie Strom, den die Haushalte bei ihren Versorgern kaufen, und etwa sechsmal teurer sein, als für die Kilowattstunde an der Leipziger Strombörse bezahlt werden muss.
Fantasie ist etwa feines. Da werden reale Einsparung von Kohlendioxid gegen die fantastischen Einsparmöglichkeiten bei Kohlekraftwerken gegengerechnet, obwohl bisher kein Kohlekraftwerk auch nur den Versuch unternommen hat. Da werden die Folgekosten der Solarförderung extrem hochgerechnet, aber kein Wort darüber verloren, das der vemeintlich billige Atomstrom, sobaldt man seine Folgekosten einberechnet ungefähr doppelt so teuer wäre. Es ist ein typischer PR-Artikel für Kohe und Strom und das angeblich "wissenschaftliche" Institut das freundlich die Daten liefert, ist auch klar für eine bestimme Energieform.
Es gibt übringens tatsächlich ein paar gute Gründe die gegen Photovoltaik im Preisvergleich sprechen. Wei solare Kraftwerke in den Wüsten einfach effizienter sind. Allerdings sind die Stromleitungen und Pipelines für Wasserstoff bindende Flüssigkeiten auch gefährdet. Wir brauchen also eine Kombination und wir brauchen bessere Solarzellen. Die sind absehbar, wenn sich der Aufwand für Forschung lohnt.
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Tribun ohne Volk
Der Rechtspopulist Christoph Blocher hat die Schweiz gespalten. Nun wendet sie sich gegen ihn
Der 67-jährige Volkstribun und Milliardär Christoph Blocher
Immer beruft sich Christoph Blocher auf das Volk. Seine Partei heißt Schweizerische Volkspartei (SVP). Sein Leitmotiv ist Volksnähe. Sein Instrument sind Volksinitiativen: Er lässt 100.000 Unterschriften sammeln und erzwingt so Volksabstimmungen. Doch das Volk, das er hochhält, lässt ihn jetzt fallen.
..
Es geht auch gar nicht anders im Land der 2800 autonomen Gemeinden, der 20 Kantone, 6 Halbkantone, 4 Kulturen. »Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern«, heißt es im Wilhelm Tell, aber der Wille schwächelt manchmal, eher ist es Gewohnheit, die Alemannen, Romands, Tessiner und Rätoromanen verbindet. Sie fanden zusammen, weil weder der deutsche Kaiser noch Frankreichs König seinem Rivalen die Alpenpässe überlassen durfte – als Puffer war die Schweiz neutral, lange bevor sie es wusste.
Stets fragt sie sich, was sie zusammenhält. Falls die Geschichte Gesetze kennt, gilt in der Schweiz die eiserne Regel vom Ausgleich der Interessen zwecks nationaler Eintracht. Im Film Out of Rosenheim flüchtet eine Dirne aus dem Bordell, weil dort alle so nett miteinander sind – too much harmony! Zu viel Harmonie. Blocher traf lange Zeit die Stimmung derer, die den Konsenszwang hassen und auf das im Raubtierkapitalismus angesagte Recht des Stärkeren pochen. Doch erfordert die (vom Ausland verkannte) Fragilität des helvetischen Sammelsuriums jene »Harmonie«, nach der jede dritte Dorfmusik benannt ist. Die Schweizer haben – ungern – gelernt, einander zu schonen: weil sie wissen, dass sonst gar nichts mehr läuft in ihrem Land. Darin liegt eine verzweifelte Weisheit.
Wie immer agiert die Zeit fast völlig merkbefreit. Im Grunde genommen sagt sie mit ihrer Aussage über den konsensunfähigen, neoliberalen Raubtierkapitalisten genau das, woran der Neoliberalismus überall auf der Welt scheitertert. Das Wort Harmonie und das Wort Vernunft klingen bei Roger de Weck zwar wie Schimpfworte, so wie sie bei allen Neoliberalen klingen, aber auch wenn es ihm lesbar zuwider ist und so gar nicht der offiziellen Haltung der Zeit entspricht, die ja ein Hort der neoliberalen Unmenschlichkeit ist, muss es einfach heraus, weil es die Wahrheit ist.
Neoliberale Raubtierkapitalisten wollen keinen Konsenz, dessen Voraussetzgung ja ein vernünftiger Kompromiss wäre. Sie bestehen nur aus Maul und Arsch. fressen um des Fressens willen, scheißen ohne zu verdauen und sofort wieder weiterfressen. Die internationale Finanzkrise ist sicher eine Krise der neoliberalen Spekulanten wie Josef Ackermann, aber sie ist vor allem auch eine Vertrauenskrise.
Es gibt kein Vertrauen in Neoliberale, weil Neoliberale keine Verantwortung kennen. Verantwortungslos und unfähig zu Konsenz, sind sie auch nur mit harten Strafen zur Vernunft zu bringen. Sie legen keinen Wert auf Harmonie und Ordnung, verlachen Recht und Gesetz für sich selbst, um es um so härter gegen andere einzusetzen.
Jedes Land ist aber auf ein Miteinander der Menschen angewiesen. Blochers Sturz sollte das Beispiel für einen Wechsel in der ganzen Welt geben. Bei uns sind es vor allem die Mohn/Bertelsmann, die Springer und die bodenlos gemeinen von der INSM. Sie werden sich nicht mit demokratischen Mitteln entfernen lassen, weil sie ja keiner Demokratie unterliegen. Dem Recht unterliegen sie leider auch nicht.
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Medienanstalten planen Regelwerk zu Gewinnspielen in Rundfunk und Telemedien
"Unübersichtlich" nannte der KJM-Vorsitzende Wolf-Dieter Ring die Rechtslage. Gewinnspielen seien aber ein schwerwiegendes Problem und sorgten für viele Anfragen. Man wolle die Call-in-Sendungen privater Anbieter wie NeunLive oder andere interaktive Mitmach-Gewinnspiele nicht verteufeln und anerkenne durchaus deren wirtschaftliche Bedeutung für die Sender. "Das ist ein lukratives Geschäft", sagte Ring. Die Medienanstalten hätten aber sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche "ohne Gefährdungen durch die Medien" aufwachsen können.
Gutachter Marc Liesching verwies auf verschiedene, rechtliche Grundsatzprobleme, etwa die fehlende Definition, was eigentlich ein Gewinnspiel ist. Dazu komme die schwierige Abgrenzung der Gewinnspiele von den – im Internet grundsätzlich verbotene – Glücksspielen. Fallen durch einen einzelnen Anruf über eine Mehrwertdienstenummer nur 50 Cent an, sei der Anbieter noch im grünen Bereich. Mehrfachanrufe, bei denen es laut Liesching in dokumentierten Einzelfällen ein Nutzer schon mal auf 40.000 Euro in vier Wochen bringen kann, müssten aber berücksichtigt werden.
Ich weiß ja das man bestimmte Glücksspiele bei denen Moderatorinnen sich entweder ausziehen, was sie wirklich besser lassen sollten, oder wo eine Dame die am liebsten gar nicht genannt werden will, dauernd von letzten Chancen redet, natürlich kein Betrug sind, sondern nur so wie Betrug aussehen. Das hat wohl sogar schon irgendein Gericht festgestellt, über dessen Qualität sich jeder selbst Gedanken machen möge. Selbstverständlich gibt es auch keine verwirrten Anrufer.
Wenn Herr Liesching 50 Cent pro Anruf für im grünen Bereich hält, dann sagt das nur etwas über seine Moral aus, aber nichts weiter. Ich bin der Meinung, dass wir die Menschen am besten schützen, in dem alle Gewinnspiele oder Veranstaltungen bei denen der Ertrag über die Telefongebühren kommt verbieten und gleichzeitig der Firma Endemol und ihren Töchtern ein zehnjähriges Verbot für wirtschaftliche Aktivitäten und den Geschäftsverkehr mit Deutschland auferlegen. Nicht weil ich glaube das die Firma Endemol und ihre Töchter Beihilfe zum Betrug oder Betrug ausgeübt hätten, sondern nur weil ich den Mist den die produzieren nicht leiden kann.
---
Deiche bauen statt Treibhausgase reduzieren
Kroonenberg: Im Grunde stellt sich diese Gelassenheit schon fast automatisch ein, wenn man einige erdgeschichtliche Fakten kennt. Beim Klima der Erde sind große Trendwenden die Regel, nicht die Ausnahme. Es gibt einen ständigen Wechsel von Warm- zu Kaltzeiten. Die Erde erlebte vor etwa 120.000 Jahren – übrigens ohne die menschliche Nutzung fossiler Brennstoffe – ihre letzte Warmzeit. Der Meeresspiegel lag damals wegen der abgeschmolzenen Eiskappen um sechs Meter höher als heute. Vor nur 20.000 Jahren herrschte indes die letzte Eiszeit. Der Meeresspiegel war 120 Meter niedriger, die Nordsee trockene Steppe. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob der aktuelle Klimawandel so schlimm ist, wie er dargestellt wird. Man könnte erwidern: Die Katastrophen, vor denen wir uns heute ängstigen, haben in der Vergangenheit schon einmal stattgefunden. Das Schlimmste ist längst vorbei. Also sollten wir auch weniger Furcht haben und mehr über ingenieurtechnische Lösungen nachdenken, um uns an die Veränderungen anzupassen.
Na dann ist doch alles in Ordnung. Man muss nur in genügend großen Dimensionen denken. Erdgeschichtlich gesehen ist jede Veränderung schon mal da gewesen. Das Sonnensystem zerfällt ja auf jeden Fall irgendwann. Warum arbeiten, warum Kinder versorgen. Erdgeschichtlich ist das alles ohne Bedeutung. Es ist diese Art von "Wissenschaftler" die es unmöglich macht eine vernünftige Diskussion zu führen, aber für ihn scheint es sich wenigsten finanziell zu lohnen.
Tatsache ist, das wir den Kohlenstoff verbrannt haben der sich in Jahrmillionen der Erdgeschichte angesammelt hat. Dies ist eine zusätzliche Belastung in unserem aktuell existierenden System in dem wir in hundert Jahren mehr verändert haben, als es jemals in der Geschichte der Menschheit der Fall war. Hochrechnungen können wir nur aus Messdaten machen, die wir haben. Aber wenn ein angeblicher Wissenschaftler den anderen Wissenschaftlern vorwirft das deren Hochrechnungen schlecht sind, dann sollte er keine Wissenschaft vertreten die sich bei der Wachtumsgeschwindigkeit der Anden gerade um 39 Millionen Jahre korrigieren musste.
Die Anden wuchsen nämlich in 1 Million Jahren um 1.500 km anstatt der angenommenen 40 Millionen Jahre. Wissenschaft stellt Thesen auf und versucht diese zu untermauern. Wissenschaft kennt aber keine Wahrheit. Bestenfalls einigen sich die meisten auf eine These.
Deshalb müssen sowohl Deiche gebaut werden, wie auch die Treibhausgase reduziert werden. Allerdings brauchen wir bei den Treibhausgasen kaum noch etwas zu tun. Die Sache erledigt sich von selbst, da die Fördermenge trotz erhöhter Nachfrage nicht steigt, sondern eher sinkt als gleichbleibt und einige Länder schon Peak Oil gemeldet haben.
---
Bürgerkraftwerke
In Österreich darf man Worte schreiben, die man in Deutschland nicht einmal denken dürfte:
Bürgerkraftwerke
Neben der eigenen Solaranlage auf dem Dach gibt es noch andere Wege, wie man den eigenen Haushalt und die Umgebung mit Strom versorgen kann. Immer mehr Bürger tun sich deshalb zusammen und nehmen die Energieversorgung in die eigene Hand. Sogenannte Bürgerkraftwerke erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Produziert wird der Strom dabei mit Photovoltaikanlagen, kleinen Wasserkraftwerken und Biogasanlagen. Sogar eigene Windräder werden zur Stromerzeugung errichtet.
Gewinnbeteiligung
Bei den Projekten kann jeder mitmachen. Wer Anteile an einem Kraftwerk erwirbt, wird damit gleichzeitig auch zum Investor. Dadurch ist man nicht nur am Gewinn beteiligt, sondern leistet auch einen Beitrag zur Förderung alternativer Energien und zum Umweltschutz.
Novelle des Ökostromgesetzes
In Österreich wird die Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energie wie Photovoltaik- und Biomasseheizungsanlage gefördert.
..
Die jährlichen Zusatzförderungsmittel werden um rund 25 Prozent auf 21 Millionen Euro jährlich angehoben.
Felix Austria kann man da wieder einmal mehr sagen. In Deutschland sind wir nicht so glücklich. Hier würde es niemand wagen von einem Bürgerkraftwerk zu sprechen. Wir haben ein Oligopol, das über eine seltsame Strombörse einen ganzen Markt zurechtbiegt, obwohl genügend Verdachtsmomente für eine Manipulation vorlagen. Hier haben die Energieriesen mit den Milliardengewinnen und denen scheinbar die meisten Politiker gehören, einen weiteren grandiosen Sieg errungen:
Wer eine Photovoltaikanlage installiert und den gewonnenen Strom aus der Sonne ins öffentliche Netz einspeist, wird dabei auch künftig vom Staat unterstützt werden. Allerdings werden die Fördersätze ab 2009 im Zuge der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) reduziert. Die Solarstromförderung für Photovoltaikanlagen auf Gebäuden soll in den Jahren 2009 und 2010 um jeweils acht Prozent gesenkt werden, ab 2011 um jährlich neun Prozent. Das bedeutet eine Vergütung von 43,01 Cent pro Kilowattstunde für die Jahre 2009 und 2010. Bislang wurde die Förderung lediglich um fünf Prozent jährlich verringert.
Zu einer Zeit wo der Ölpreis scheinbar unbegrenzt steigt und der Gaspreis aufgrund einer seltsamen und nur den Konzerngewinnen dienenden Systematik dem Ölpreis folgt, macht es natürlich Sinn Förderungen einzuschränken. Dem wohnt eine Systematik inne die sich jedem gekauften Subjekt sofort erschließt. Gewinnmaximierung für die Energiefirmen auf Kosten der Bürger.
Österreich macht es richtig, müsste aber auch noch stärker fördern. Wir machen es grundfalsch, dienen aber damit den Herren unserer Politiker, zu denen sie, nachdem sie den Menschen in diesem Lande genug geschadet haben, dann auch wieder hingehen.
Wir werden auch mit sinkenender Förderung stärker investieren müssen um uns den Energieriesen nicht auszuliefern. Wir müssen uns so schnell wie möglich von diesen Leuten trennen, auch wenn das Einschränkungen bedeutet. Auch in Städten wie Berlin muss es möglich sein eigene Blockheizkraftwerke neben Vattenfall zu betreiben und die städtischen Netze gehören in die öffentlich Hand.
Ölpreis noch in diesem Jahr auf 200 Dollar je Barrel
Nein, bitte nicht aufregen, das ist nur wieder einmal eine von meinen typischen Schwarzmalereien. Irgendein Banker hat diese Woche gesagt wir würden das Öl bald wieder unter 70 Dollar sehen. Dem kann man glauben. Seine Bank hat gerade 8 Milliarden vergeigt, da wird er sich doch nicht gleich nochmal irren. Also große Entwarnung, aber ein kleiner Stachel bleibt:
Matthew Simmons ist einer der führenden Ölexperten. Er rechnet mit einem weiteren Preisanstieg - aber nicht mit grossen Konjunkturproblemen.
..
Allein wenn wir den Preisanstieg der letzten drei Monaten fortschreiben, werden 200 Dollar noch dieses Jahr erreicht. Ich gehe von einem stetigen Anstieg aus.
..
Basierend auf den Daten glaube ich weiter, dass die Spitze [der globalen Förderung] im Jahr 2005 erreicht worden ist. Die Internationale Energieagentur hat kürzlich erklärt, dass im Januar die bisherige Förderspitze um etwa 150'000 Fass pro Tag übertroffen worden sei. Nun, wer dem glaubt, muss auch glauben, dass Saudiarabien über 9 Millionen Fass pro Tag fördert und der Iran mehr als 4 Millionen. Das behaupten diese Länder zwar. Ich bin überzeugt, dass beide über 1 Million weniger fördern.
Ich befürchte zudem auch noch, das die Russen ihre Fördermenge nach oben hin schönen, was zum einen mit Problemen beim Transport über Böden zusammenhängt, die eigentlich wegen des Permafrost tragfährig sein sollten, dies aber aufgrund der Klimaerwärmung nicht mehr sind und zum anderen an einem teilweise sehr schnellen nachlassen der Förderungsmenge in bestimmten Feldern liegt.
Simmons meint, das der Ölpreis nicht auf die Konjunktur durchschlagen wird, was in einer normalen Situation auch sicher so wäre. Die Frage ist nur ob wir mit der Finanzmarktkrise eine solche normale Situtation haben:
Nun ja, an Wallstreet sieht es tatsächlich düster aus. Die befinden sich in einer Depression, die sie selber geschaffen haben. Die Banker dürfen ihre Nadelstreifenanzüge gerne gegen Überkleider tauschen und hier arbeiten kommen. Ich habe eben eine Wette mit Kollegen abgeschlossen darauf, dass sich der Lohn eines Ölarbeiters in Texas in den nächsten zwei Jahren verdreifachen wird. Nach einer dreissigjährigen Schwäche erleben wir einen Boom, der uns bereits einen grossen Mangel an Facharbeitern gebracht hat.
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Eine Gallone Benzin ist jetzt zum ersten Mal so teuer wie eine Gallone Milch. Das waren die grossen Nachrichten in Texas. Aber der Vergleich hinkt: Milch müssen wir nicht unbedingt trinken, Benzin hingegen brauchen wir. Kennen Sie einen Ort in der Schweiz, wo sie für 23 Cent eine Tasse Kaffee bekommen? Ich auch nicht, aber so günstig ist das Benzin noch immer.
Das sind sehr mutige Worte und natürlich setzt er darauf, das die Felder vernünftig zu Ende bewirtschaftet werden, was Zeit für neue Alternativen ließe. Aber die Herren die heute in der Weltwirtschaft das sagen haben, mit Vernunft in Verbindung zu bringen, ist sehr abenteuerlich.
Tatsächlich wird Öl immer teurer werden und der Preisanstieg kann beim jetzigen Vorgehen nur durch Verzicht ausgeglichen werden. Verzicht auf Heizung, Strom, Transport und Dünger. Nur wenn wir bereit sind neue Wege zur Energieerzeugung zu gehen, sind wir in der Lage mit nur geringen Verzichten im Bereich unnötiger Transporte und höher Dämmaufwendungen sowie Kosten für Wärmerückgewinnung davon zu kommen.
Die Energiefalle
Momentan bschäftigen wir uns ja alle mit der Klimafalle. Rülpsende Kühe, die mit ihrem Methangas die Erde zerstören und sportliche Geländewagen, die deshalb nicht umweltschädlich sind, weil man ja 42 Menschen in ihnen befördern könnte und das auf den Personenkilometer, nur einen winzigen Ausstoß an Schadgasen verursacht. Natürlich ist das eine genauso schwachsinnig wie das andere.
Es ist eigentlich auch gar nicht unser Problem und schon gar kein Lösungsansatz. Die Energiekosten begrenzen unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Freiheit. Nein nicht die Freiheit mit 250 über die Autobahn zu rasen oder tote Kühe zu essen. Die Freiheit uns wirtschaftlich weiter zu entwickeln. Profane Dinge.
Es geht auch nicht um Peak Oil oder Peak Gas, Peak Uran oder weitere Peaks. Einen echten Beweis für das Erreichen des Peak Points haben wir erst Jahre nach dem er vorbei ist, wenn die letzen Explorationsteams mit totalen Mißerfolgen und leeren Händen nach Hause kommen. Dann ist es allerdings völlig egal wann der Peak war.
Diese ganze Wahrsagerei bringt übrigens niemanden wirklich weiter. Fest steht, die fossilien Brennstoffe sind endlich und schaden der Umwelt. Uran ist ebenfalls endlich und ob es schadet, möge die bayrische Staatsregierung beantworten, die heute noch über die selbstleuchtenden Wildschweine von Tschernobyl verfügt und stillschweigend das Wildbrett aufkauft, damit niemand den Dreck frisst. Obwohl, vielleicht exportieren sie das Zeug ja.
Die Endlichkeit dieser Brennstoffe hängt sehr stark mit ihrem Verbrauch zusammen. Je mehr verbraucht wird, desto schneller ist es vorbei damit. Ja, auch beim Uran und dem Brutreaktor. Die Fusionstechnologie ist sehr schön und theoretisch wunderbar. Theoretisch sind auch viele Kochrezepte wunderbar, solange man sie nicht in die traurige Realität umsetzt.
Was bleibt sind drei Möglichkeiten. Auf unsere Energieversorger warten oder resignieren, sind zwei davon, die in Wirklichkeit aber nur einer sind, weil sie das gleiche Ergebnis haben. Besser ist es nach vorne zu gehen. Selbstverständlich können wir uns nach Meinung der führenden Experten nicht selbst versorgen. Das müssen diese Experten auch sagen, damit sie weiterhin von den großen Energieversorgern bezahlt werden.
Aber es ist tatsächlich schwierig ein flächenmäßig so kleines Land wie Deutschland aus sich selbst heraus komplett zu versorgen. Aber darum geht es auch gar nicht. Je höher die Eigenversorgung ist, desto größer der wirtschaftliche Nutzen.
Was dazu gebraucht wird, ist prinzipiell schon vorhanden. Thermische Müllverwertungsanlagen wie die "Gestufte Reformierung" die auch stark belastete nachwachsende Rohstoffe gefahrlos verarbeiten kann, Biogasanlagen, Wasserkraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke, Windkaftwerke, Solarkraftwerke Gezeitenkraftwerke und Wellenkraftwerke. Nicht zu vergessen das riesige Sparpotential durch verbesserte Geräte, Leuchtmittel und Dämmung von Häusern.
Jede Menge Bedenkenträger sagt uns sofort, das dies alles nichts bringt und viel zu teuer ist, oder Politiker verschenken mal eben schnell, den gerade anspringenden Bio-Diesel Bereich an die Ölmultis, um was für die eigene Versorgung zu tun und dafür zu sorgen das keine dezentralen Versorgungseinheiten gebildet werden, die dann ja zu klein wären, um Politiker zu kaufen.
Das ist aber bis auf die wichtige Politikerversorgung einfach Unsinn. Wir könnten sofort die Seitenflächen an Autobahnen, Bundes- und Landstraßen, von Schifffahrtswegen und dem Schienennetz für den Anbau nachwachsender Rohstoffe verwenden. Da diese Flächen schon heute gemäht werden müssen, geht es also nur um die Bergung des Mähgutes. Zusätzlich bieten sich alle Stilllegungflächen an. Für Solarkraftwerke müssen eben alle Dach- und sonstigen Flächen genutzt werden, deren Ertrag über den Kosten liegt. Wir brauchen auch mehr und vor allem leistungsfähigere Windkraftwerke.
Natürlich kommen wir an neuen Pumpspeicherkraftwerken und der Wasserstoffwirtschaft nicht vorbei, weil wir die Energie speichern müssen, die wir erwirtschaftet haben. Wir werden auch weitere Wasserkraftwerke an unseren Flüssen brauchen. Das geht nicht ohne Eingriffe in die Umwelt. Aber wenigstens können wir heute Fischtreppen bauen. Die Spargel der Windanlagen sind sicher auch nicht die reine Freude und man kann sich darüber streiten ob an denkmalgeschützten Gebäuden Solaranlagen wirklich toll aussehen.
Aber wir haben im Grunde genommen keine Wahl. Importierte Energie wird nicht nur immer teurer sie macht uns auch zum Spielball fremder Interessen. Ob Weißrussland seine Gaslieferung bezahlt oder nicht kann sich auf unsere Belieferung auswirken. Die USA führen im Irak sogar Krieg um Öl zu stehlen und werden sich nachdem sie dort verloren haben, wohl auf die Staaten Lateinamerikas stürzen, um die zu bestehlen.
Einer der wirklichen Gründe für die deutsche Beteiligung am Afghanistan-Überfall ist nämlich auch die Absicherung deutscher Ölinteressen durch die USA, die diese von einer Unterstützung im Krieg abhängig machten. Wollen wir in Zukunft in jedem imperialistischen Ölraubzug der USA verwickelt sein?
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