Aufgelesen 93
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- Finanzkrise erreicht die Straße
- EU fürchtet Scheitern der Bankenrettung
- UN: USA sollen Bush und Rumsfeld wegen Kriegsverbrechen anklagen
- Finanzkrise: Britischer "Guardian" nennt Schuldige
- Russisches Kriegsschiff simuliert Raketenangriff im Mittelmeer
- Islands Regierungskoalition zerbricht wegen Finanzkrise
- Die blinde Gier
- Vier Jahre Hartz IV: Schwarze Pädagogik
- Schönreden als Berufung
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LASST DEN CLEMENT IN DER SPD!
Eigentlich habe ich ja mein Wochenendbriefchen bereits geschrieben. Da ich heute auch gearbeitet habe, wollte ich mir einen entspannten Sonntagabend machen. So beim Websurfen mit einem Gläschen Wein. Ich hatte da an einen 2008er NEU BURGER vom Neusiedlersee gedacht. Doch was muss ich nun lesen?
Vor der möglicherweise entscheidenden Sitzung der SPD-Bundesschiedskommission wächst die Rückendeckung für den vom Parteiausschluss bedrohten Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement.
Oh, da deutet sich etwas wahrhaft Historisches an. Vielleicht kann ich der SPD-Bundesschiedskommission ja etwas behilflich sein.
["LASST DEN CLEMENT IN DER SPD!" mehr »]Warum ich so selten die Nachdenkseiten zitiere
Das ich meinen Lesern nicht viel vormachen kann, beeindruckt mich immer wieder. Innerhalb kürzester Zeit haben mich eine ganze Reihe von Leuten auf das Thema Nachdenkseiten angesprochen, oder mir gar Links geschickt. Meist offen aber unterschwellig tauchte da immer wieder die Frage auf, warum ich so selten auf die Nachdenkseiten eingehe, bzw. dahin verlinke.
Das ist in Wirklichkeit kein großes Geheimnis und sei deshalb hier mal eben schnell abgehandelt. Ich finde die Inhalte der Nachdenkseite völlig in Ordnung, meist deutlich besser formuliert und recherchiert als ich das zum gleichen Thema liefern kann und die wenigen Fälle in denen ich grundsätzlich anderer Meinung sind, betreffen die SPD oder sind so marginal, das sie keiner Erwähnung bedürfen.
Allerdings würde ich manchmal gerne einen Gedanken beisteuern, was aber aufgrund der fehlenden Kommentarfunktion unmöglich ist. Natürlich könnte ich dann jedes Mal einen Blogbeitrag schreiben und drei Sätze zu diesem Thema anfügen, macht aber keiner und deshalb entsteht bei mir oft ein ungutes Gefühl. Ich weiß das die Moderation von Kommentaren, wie sie für eine derartig häufig gelesene Seite nötig wäre, viel Arbeit und eine Menge Ärger macht.
Trotzdem bin ich unglücklich wenn jemand seine Meinung verlautbart und alle anderen dann in einer Position zurücklässt in der sie nur fressen oder nicht fressen können. Diese Art von Verlautbarungsjournalismus haben wir überall, sie hilft niemandem weiter, weil es uns ja nicht an veröffentlichter Meinung, sondern an Diskussion fehlt. Ich kenne diesen Stil noch aus der alten SPD, wo auch immer versucht wurde, durchaus das richtige zu sagen, aber dann vorsichtshalber jede Diskussion unterbunden werden sollte, weil der Text ja schon stand und mit wem auch immer abgesprochen war.
Ich kann für meinen Teil mich nicht bitterst über die Süddeutsche Zeitung beklagen und eine noch größere Verweigerungshaltung auf einer mir politisch nahestehenden Seite gänzlich übersehen.
Es gibt aber noch einen anderen viel praktischeren Grund, den ich den Nachdenkseiten auch schon zwei mal per Mail übermittelt habe, was aber wahrscheinlich in der Menge der Mails untergangen ist. Ich bin Feed-Leser. Das bedeutet, das ich Unmenge von Blogs, Zeitungen, Magazine und ähnliches per Feed aboniert habe. Ich bin chancenlos wirklich alles zu lesen und es gibt ja auch viele Themen die mich nicht interessieren oder über die ich einfach keine Lust habe zu schreiben.
Deshalb lese ich die Titel im Feedreader und habe ein Auge darauf von wem die Nachricht kommt. Bin ich interessiert clicke ich den Titel an und sehe im unteren Fenster die Nachricht. Die meisten Blogger senden wie ich auch den kompletten Artikel in ihrem Feed aus. Ich kann mich schnell und umfassend informieren, will ich kommentieren, habe ich dafür in der Software Basket einen Korb in dem der Link landet, wenn ich nicht sofort Zeit habe, will ich das Thema in einem Artikel aufgreifen, landet der Link und eine Beschreibung, die meist aus Artikeltext besteht im Korb zu diesen Themen und ich gehe weiter durch die Titel im Feedreader.
Das Verfahren erlaubt es große Mengen an Feeds effizient zu verarbeiten und gleichzeitig auf dem laufenden zu bleiben und auch Stoff für neue Themen zu sammeln. Leider gibt es Seiten die nur Teile ihrer Artikel oder gar nur die Schlagzeile bringen. Der Spiegel macht das, weil er glaubt, das ich wegen seiner tollen Schlagzeilen öfter clicke. Mach ich aber nicht. Der meiste Spon-Mist rutscht ungelesen durch. Keine Zeit auf den Seitenaufbau und die Werbung zu warten nur damit Spon ein paar Cent mehr bekommt.
Die Nachdenkseiten machen es genauso, obwohl die nur Werbung für ihre eigenen Bücher haben und deshalb eigentlich nicht klickgeil sein müssten. Bei mir führt das aber zu solch tollen Feeds:
Steinbrück sagt die Unwahrheit - die Finanzkrise ist nicht nur in den USA verursacht
Datum:Mittwoch 19 März 2008 17:05
Autor:Albrecht Müller
Bei Spiegel TV äußert sich der Bundesfinanzminister wie folgt: Wir haben es mit einer der größten Finanzkrisen in den letzten Jahrzehnten zu tun. Die ist verursacht in den USA und droht auch andere Teile der Welt buchstäblich in Mitleidenschaft zu ziehen. Dass deutsche Banken und auch die Politik, namentlich der Bundesfinanzminister, an der Entstehung der [...]
Vollständiger Text
Das Steinbrück lügt weiß ich selber, Spiegel TV kommt von Mohn/Bertelsmann und was ich von denen halte, weiß ich auch. Aber selbst wenn wir das weglassen, weshalb sollte ich meinen Feedreader verlassen um den Text auf den Nachdenkseiten zu lesen. Mich hat an dieser Einführung nichts gefangen. Also lese ich den Text nicht und verpasse vielleicht gute und kluge Gedanken, die ich ja wahrscheinlich in Gesprächen und auf meinem Blog weitergeben würde. Aber ich bekomme sie nicht zu sehen.
Es ist übrigens kein Argument die Nachdenkseiten seien immer gut. Das müssen sie jedesmal beweisen, weil Lesen Zeit kostet und Zeit mit das kostbarste ist, wenn man nicht nur Blogschreiberling ist, sondern auch noch jede Menge ander Dinge zu erledigen und zu erleben hat. Besonders bescheuert ist allerdings diese tägliche Variante die, die Nachdenkseiten liefern:
Hinweise des Tages
Datum:Donnerstag 20 März 2008 08:50
Autor:Wolfgang Lieb
Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
Vollständiger Text
Das ist dann schon mehr als ärgerlich. Unsinnige Leitungsbelastung oder schlicht eine Frechheit. Aber keine Sorge, ich zitiere die Nachdenkseiten. Ich schreibe gerade über unsere Eliten und den Frankfurter Rat gegen eine menschliche Zukunft, auch fälschlicherweise als Zukunftsrat bezeichnet. Da hab ich den Hinweis allerdings über einen Leser und über Google.
Mein Genöle sollte also niemanden davon abhalten die Nachdenkseiten täglich zu lesen. Aber ich habe hunderte genau so lesenswerter Seiten und da kommt immer der, der zuerst mein Interesse gefangen hat. Das ist aber persönliche Befindlichkeit und sagt eben nichts negatives über die Nachdenkseiten aus.
23. März 1933 - Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich
Das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich oft auch vereinfacht Ermächtigungsgesetz genannt, war das Ende der ungeliebten Weimarer Republik und der Beginn der nationalsozialistischen Diktatur.
Bei der Aussprache zu diesem Parlament wurden auf lange Zeit die letzten freien Worte in einem Deutschen Parlament gesprochen. Deshalb ist es wichtig festzuhalten, wie sich die einzelnen politischen Gruppen verhielten. Das die Nazis dafür waren ist wohl keine Frage. Die Abgeordneten der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) konnten nicht mehr abstimmen weil sie ihre Mandate bereits im Zusammenhang mit dem Reichtstagsbrand, durch die Reichstagsbrandverodnung aufgehoben wurden.
Nur um den braunen Geschichtsklitterern von heute die Segel aus dem Wind zu nehmen, sei noch einmal darauf hingewiesen das der Reichstagsbrand nur den Nazis nutzte und bis heute nicht aufgeklärt ist. Egal was Springer und Bertelsmann behaupten.
Von der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) sowie von dem Zentrum, der Bayerischer Volkspartei (BVP) und der Deutschen Staatspartei wurde das Gesetz angenommen. Die Liberalen der Deutschen Staatspartei haben genau so freudig mitgemacht, wie die Katholiken des Zentrums das die CDU ja immer noch als ihre Vorläufer betrachtet. Das gleiche gilt für die Bayrische Volkspartei die in ihrer Nachkriegsversion in der CSU aufgegangen ist.
Die einzige Partei die sich weder von den Drohgebärden der SA noch den Drohungen der anderen Parteien einschüchtern ließ, war die Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) was einen alten Sozialdemokraten wie mich heute noch stolz macht, auch wenn es diese mutige SPD leider nicht mehr gibt und es innerhalb der jetzigen SPD auch keine Sozialdemokratie mehr gibt.
Trotzdem oder besser trotz alledem sollen die Worte des damaligen SPD-Vorsitzende Otto Wels im Reichstag über diesem Tag stehen:
„Die Wahlen vom 5. März haben den Regierungsparteien die Mehrheit gebracht und damit die Möglichkeit gegeben, streng nach Wortlaut und Sinn der Verfassung zu regieren. Wo diese Möglichkeit besteht, besteht auch die Pflicht. Kritik ist heilsam und notwendig. Noch niemals, seit es einen Deutschen Reichstag gibt, ist die Kontrolle der öffentlichen Angelegenheiten durch die gewählten Vertreter des Volkes in solchem Maße ausgeschaltet worden, wie es jetzt geschieht und wie es durch das neue Ermächtigungsgesetz noch mehr geschehen soll. Eine solche Allmacht der Regierung muss sich umso schwerer auswirken, als auch die Presse jeder Bewegungsfreiheit entbehrt […]
Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus. Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten […]
Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen. Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung.“
Es ist lächerlich, wenn sich die heutige SPD oder ganz speziell ein Dr. Peter Struck auf diese Sozialdemokraten beruft, die in der heutigen SPD nicht nur keinen Platz mehr hätten, sondern im Auftrag der SPD auch von Schäubles Bluthunden gehetzt würden. Aber auch das kann diese SPD nicht mehr erkennen in ihrem Wahn nach Pöstchen und Belohnungen aus der Hand der Reichen.
Es ist geradezu kriminell wenn heute die CDU oder CSU sich zu diesem Tag äußert und so tut als wäre sie betroffen oder gar im Herzen angerührt. Wir Bürger dieses Landes wissen was die Bosbach, Schäuble Beckstein und das sonstige Pack für die Bevölkerung vorgesehen haben. Sie wollen die gleiche Totenstille, die totale Angst und die Unterwerfung wie wir sie von 1933 bis 1945 hatten.
Selbstverständlich werden sich auch die schleimigen Liberalen äußern. Immer vorne mit dabei, wenn es gegen die Menschen geht, möchten sie auch hier noch etwas Glanz abbekommen. Denen sei gesagt auf die neoliberalen Liberalen wird in Deutschland nicht einmal mehr gespuckt. Selbst die Spucke ist wertvoller als diese Liberalen.
Mein Gruß gilt jenen Genossen, die immer noch kämpfen. Ob in der SPD, in den Arbeiterflügeln der CDU und CSU, bei den Kommunisten und bei der Linken. Wie es aussieht sind wir wieder einmal zu schwach, werden wir wieder einmal untergebuttert. Vielleicht ist es an der Zeit, das wir uns erheben und unser Land wieder in die eigenen Hände nehmen. Denn die Nachfolger von denen die damals ja geschrien haben, sind heute auch nicht mutiger. Sie werden fliehen oder jammern wenn das Volk kommt. Aber zu jeder Art von Verteidigung fehlt denen der Mut.
Es kann sein das sie nächstes Jahr schon die Bundeswehr, also unsere Kinder auf uns schießen lassen. Also sollten wir sie dieses Jahr überrennen. Sie haben sich aus dem Grundgesetz schon fast ihr Ermächtigungsgesetz gebastelt. Sie sind vielleicht keine Nazis, sondern nur gekaufte Subjekte, aber sie sind genau so schlecht für uns wie die Nazis. Lasst uns kämpfen. Dies Land ist unser Land.
Juso Bezirk Hessen Nord - ein Höhepunkt der Jämmerlichkeit
Das ganze fängt schon damit an das eine Jugendorganisation der neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen SPD sich als Jungsozialisten bezeichnet. Es gibt nämlich Menschen die dafür gestorben sind, sich Sozialisten nennen zu dürfen. In der heutigen SPD gibt es meines Wissens nach schon lange keinen Sozialdemkraten mehr und seit Herbert Wehner mit Sicherheit auch keinen Sozialisten mehr. Dafür gibt es jede Menge opportunistischer Heuchler, die sich auf schnellstem Weg von wem auch immer kaufen lassen, wenn sie sich nicht gleich ein Unternehmen zusammenstehlen.
Das diese Jusos keine eigenen Ideen haben wundert mich nicht. Die Leute aus der SPD haben ihren Strucks, Münteferings, Steinmaiers und Steinbrücks genau zu gehorchen und die bekommen ihre Befehle direkt von INSM und Mohn/Bertelsmann sowie den anderen Lobbyistenverbänden. Das diese Jusos also eine Idee von Karan und Sven Scholz geklaut haben und als ihre eigene verkaufen ist typisches neoliberales Verhalten, bei dem es nur um den eigenen Vorteil geht und die Rechte anderer,it einem Lachen mißachtet werden. Früh übt sich was ein richtiger neoliberaler Wirtschaftsfaschist werden will.
Wie dumm diese Kerlchen aber mit ihrer geklauten Idee, von der ich immer noch nichts halte, wirklich sind, wird klar wenn man das Wort Wiefelspütz in die Runde wirft. Dieser Handlanger von Schäuble ist zwar nach eigenem Bekunden zu alt und zu faul um Computer zu begreifen, aber kompetent genug um Onlinedurchsuchungen und jeden Abbau von Menschenrechten toll zu finden.
Wenn diese neoliberalten Nachwuchswirtschaftsfaschisten also wirklich etwas gegen Schäuble hätten, müssten sie zuerst einmal den Schäuble der SPD, also den Wiefelsschnüffler angehen. Das tun sie aber, nicht weil sie ja Parteikarriere machen wollen. Da darf man mit geklauten Ideen zwar den Gegner angreifen, aber nichts gegen die Gauner in der eigenen Partei sagen
Die SPD hat die Jugendorganisation die sie verdient. Ich lache mich schief, wenn Struck die alle in Afghanistan verbluten, lässt. Dort will er ja noch mehr Krieg. Er darf seine Jusos hinschicken. Da ist der Verlust nicht so groß.
Kurt Becks große Überraschung
Es war auf dem Rückflug von Ruanda. Kurt Beck langweilte sich, wie meistens, wenn er nicht gerade in Kameras grinsen und Worthülsen verbreiten musste und auch nicht essen durfte. Er hasste diese ganze sinnlose Hin- und Herreiserei sowieso. Sollten die Leute doch alle zu ihm in sein Ländchen kommen, wenn sie was von ihm wollten.
Obwohl es streng verboten war, hatte ein Mitglied seines Betreuerstabes, ein Handbuch und ein paar Plakatentwürfe in Becks Reichweite liegen lassen. Gelangweilt nahm er die Zettel in die Hand. Er las den Satz "Soziale Demokratie im 21. Jahrhundert" und schlimmer noch "Bremer Entwurf", "Ein neues Grundsatzprogramm der Sozialdemkratischen Partei Deutschlands" und direkt da neben, prangte das ihm vertraute Parteizeichen mit den Buchstaben SPD.
Es dauerte ein paar Minuten bis ihm die Tragweite seiner Entdeckung bewusst geworden war. Erst zaghaft und stotternd, dann immer lauter und fordernder skandierte er. "SPD ist Sozialdemokratische Partei Deutschlands" und wiederholte sich ein paar Hundert Mal. Erst als ein gewisser Erschöpfungszustand eingetreten war, wagten sich seine Betreuer wieder in seine Nähe.
Mit schwacher Stimme, aber glücklichen Augen, unter schweißnasser Stirn hauchte er: "Wir sind Sozialdemokraten. Wir sind nicht nur die drei Buchstaben SPD. Wir sind Sozialdemokraten. Daraus muss sich doch irgendwas machen lassen? Vielleicht sogar für die Umfragen?", Dann sank er erschöpft in sich zusammen.
Einige hatten schon mit dem Müntefering und dem heillosen Durcheinander telefoniert. Eigentlich hatte man Beck ja nicht sagen wollen, das er Sozialdemokrat sei. Man weiß ja nie was so ein Land-Ei aus solch einer Erkenntnis macht. Aber nun war es zu spät. Man musste sich zumindest teilweise auf das unwürdige Spiel einlassen. So schnell würde der Beck das nicht vergessen.
Man musste ihm dieses Spielzeug lassen, nachdem er schon nicht auf den Gipfel gedurft hatte. Dabei hätte er doch so gerne auf einem Gipfel gestanden, der direkt am Meer war. Also wurde eilig eine mit Ketten und hinter schweren Panzertüren gesicherte Mottenkiste wieder geöffnet. Als sie aufklappte raunte es leise, Marx, Schumacher, Wehner, Brandt. Aber man entnahm ihr, gekonnt und durch Mund- Nasen und Ohrenschoner geschützt, ein paar Versatzstücke.
Die wurden mit hochgiftigen Chemikalen gereinigt, unter Luftentzug bestrahlt und dann endlich für weitgehend sicher erklärt.
Dann setzte man ein paar alte, eigentlich schon abgehalfterte Redenschreiber daran, aus diesen Versatzstücken, die aus einer glorreichen, aber glücklicherweise sehr vergangenen Vergangenheit stammten, eine weichgewaschene, seidige Rede zu weben. Sie sollte die die neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Auftraggeber der SPD nicht entsetzen, musste aber dem Beck das trügerische Gefühl vermitteln, etwas Gutes zu sagen.
Der Beck war auch gleich ganz begeistert. Gleich mehrfach durfte er sein Sprüchlein vortragen und schien so glücklich, wie seit langem nicht mehr. Immer wenn er glaubte, das ihn niemand kontrollierte sagte er zu sich selbst: "Ich bin ein Sozialdemokrat. Ist das nicht schön. Ich bin in der gleichen Partei wie Willy Brandt.". Manchmal untermauerte er diesen Satz auch mit ein Paar Tanzschritten.
Seine Betreuer grinsten sich an. Sie wussten das würde vergehen. Aber es war gut das der Kurt Beck mal wieder glücklich war. Da würde er sicher nicht lesen, was dieser freche Klaus Ernst davon erzählte, das er und die Linke, die SPD nach links verschieben würden. Das durfte der Beck nie hören. Der wäre imstande und käme noch auf weitere dumme Ideen. So von einer linken Mehrheit und solchem Übelkram.
Aber der Müntefering winkte ab: "So lange halten die Stimmungen beim Kurt doch gar nicht an und mit wem soll er das denn noch machen. Die Sozialdemokraten aus der SPD sind doch schon auf dem Abmarsch. Die stören uns bald nicht mehr. Dann können wir noch viel besser für die Mohn/Bertelsmann, die INSM und die Herrschaften vom Großkapital arbeiten. Wir werden die CDU rechts überholen und wenn es sein muss, die Nazis auch noch. Wiefelspütz. Wiefelspütz. Wir brauchen schärfere Gesetze gegen diese verdammten Sozis. Ruf den Schäuble an. Sofort!"
Kurt Beck der Willy Brandt für Ahnungslose
Es ist so ziemlich egal was Kurt Beck absondert, es ist grundsätzlich grober Unfug. Nun schreibt der Kerl ein einziges Mal in der "International Herald Tribune" oder lässt dort vielmehr schreiben und schon haben wir eine schwere Krise mit Russland festgeschrieben.
Weil der Gute weder über Geschichtsbewusstsein, noch über eine Grundintelligenz verfügt, die das rein Vegetative überschreitet, fordert er eine neue "neue Entspannungspolitik" gegenüber Russland.
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Ich meine, das Kurt Beck nicht begreift was er da sagt, ist mir klar, aber ich hätte doch damit gerechnet, das es in der SPD noch irgendjemanden gibt, der weiß, was das Wort Entspannungspolitik bedeutet und der sich noch an die Lebensleistung von Willy Brandt erinnern kann. Aber Pustekuchen. Becks geistiger Dünnschiss wird auch noch über die Pressestelle verbreitet. Absolut erste Sahne, perfekt gemacht. Geniale Leistung. Damit ist dann wenigstens auch dieser Teil der SPD-Meriten erledigt.
Wäre es eventuell nicht sinnvoll die SPD zu schließen, da kommt doch eh nichts vernünftiges mehr raus?
Beratungen ohne Vorfestlegungen - Strucks Maulkorberlass
Unser ach so schnell beleidigter SPD-Fraktionsvorsitzende und ehemalige Kriegsminister ist schon so ein rechtes Herzchen. Als wahrer Demokrat verbietet er den Abgeordneten mit und in der Öffenlichkeit eine Diskussion über seinen Herzenskrieg in Afghanisgtan zu führen. Das Stimmvieh soll eben gehorchen und nicht nachdenken.
Dafür haben Struck und seine Mitdiktatoren in der Partei die Abgeordnenten schließlich nicht auf ihre Posten gebracht, das diese das eigenständige Denken anfangen. Der freie Abgeordnete das ist für Peter Struck nicht vorstellbar. Wozu auch. Dann fließen die Bestechungsgelder doch viel schlechter, weil man nie vorraussagen wie diese blöden Abgeordneten sich entscheiden.
Krieg ist gut weil Peter Struck den Krieg liebt. Jede Meinung gegen den Krieg ist dementsprechend böse und falsch. Also schreibt der Peter Struck den Abgeordneten mal eben das sie das Maul halten und sich nicht vorfestlegen sollen. Das gilt natürlich nicht für ihn und seine Mitdiktatoren. Die wissen ja genau wem sie den Krieg versprochen haben und was sie dafür kriegen. Die wollen ihren Krieg. Koste es was es wolle.
Komme mir doch bitte niemand mehr damit das dies was mit dem Demokratie zu tun haben könne, oder das Peter Struck und seine Kriegstreiber irgendwelche ehrenhafte Ziele verfolgen. Wer die Abgeordneten derartig manipuliert und in ihren Rechten beschneidet ist nicht demokratisch sondern gekauft, egal ob wir es ihm beweisen können oder nicht.
Auch wenn es Struck nicht wahr haben will. Die Abgeordneten sollen ihrem Gewissen folgen und dann dem Willen ihrer Wähler. Der Wille Peter Strucks spielt dabei keine Rolle.
Struck, Rücktritt und Verzicht auf ihre Pensionen ist das mindeste. Ihre Freunde aus der Waffenindustrie werden sie schon durchfüttern und wenn nicht, dann kümmert das auch niemanden.
Der freie Abgeordnete Ortwin Runde
Um es mal vorauszuschicken ich mag Ortwin Runde. Er vertritt sogar manchmal meine Positionen, vor allem wirkt er auf mich immer wie ein erwachsener Seehund. Piffig, aber bei aller gezeigten Gemütlichkeit, trotzdem blitzschnell zustoßend. Eigentlich eine Idealvorstellung von einem Politiker und deshalb haben die Leute ihn in Hamburg-Wandsbek, auch mit knapp 50 Prozent wiedergewählt. Natürlich in der Direktwahl.
Dabei ist Ortwin Runde aber leider eine Mogelpackung, wie wir aus diesem taz-Interview entnehmen müssen.
Ortwin Runde stimmt für die Unternehmensteuerreform obwohl er dagegen ist. So eine Haltung ist normalerweise schizophren, aber bei deutschen Politikern durchaus üblich. Zwar redet sich Runde damit heraus, das dies keine Gewissenentscheidung gewesen sei, aber er folgt der Parteidisziplin des Peter Struck.
Der freie Abgeordnete Ortwin Runde ist also nicht frei, sondern er gehört Peter Struck und der SPD-Parteiführung. Ob die Wandsbeker das wussten als sie ihn wählten? Ob es seinen Wählern gefällt, das er nur bei ganz wenigen außergewöhnlichen Gewissenentscheidungen so stimmen darf wie er möchte und ansonsten Stimmvieh ist? Sind seine Wähler wirklich der Ansicht das er für diese Rolle bezahlt wird, oder wollen sie das Ortwin Runde die Politik des Ortwin Runde macht und den Struck in den Hintern tritt, wenn der ihn gängeln will?
Ich bin mir sicher. Die Bürger wollen keine Sklaven von Fraktionen und Parteien, die Bürger wollen Abgeordnete die ihre Interessen vertreten. Die Diktatur der Parteien ist durch kein Gesetz dieses Landes begründet. Sie ist ein Unrecht, das beseitigt werden muss. Dazu gehört auch das die besonderen Diktatoren, die wie Peter Struck bestimmen wollen was Gewissen ist, hart bestraft werden.
Was uns Ortwin Runde in dem Interview nicht sagen konnte, ist warum er und andere kuschen müssen. Er ist davon abhängig, das die SPD ihm seinen Wahlkreis lässt, Widerspricht er Struck, ist er den Wahlkreis los. Zumindest besteht diese Gefahr. Seine Wandsbeker Wähler müssten jemanden wählen der sich noch leichter von der Partei manipulieren lässt.
Unsere Parteien sind zutiefst undemokratisch und müssten aufgelöst werden. Für den Anfang würde es schon helfen das Listenwahlrecht zu kippen und den Wahlkampfaufwand auf einen Cent pro Wähler zu begrenzen.
Die Freiheit des Peter Struck
Ich habe mich ja schon immer gefragt, welche Art von Freiheit Peter Struck am Hindukusch für Deutschland verteidigen wollte. Außer der Androhung einer Beleidigungklage bekam ich keine Antworten. Ausgerechnet jetzt, wo ich eigentlich gar keine Zeit zum bloggen habe und richtig arbeiten könnte, bekomme ich die Erklärung von n-tv frei RSS geliefert.
Es ist so einfach und so heldenhaft. Es geht um die Freiheit einem Mann die Beinprothese zu klauen damit er nicht weglaufen kann, wenn er beschossen wird und seine Beerdigung zu verhindern, damit man seine Leiche öffentlich zur Schau stellen kann.
Entschudligung Herr Struck, aber wenn das die Freiheit ist, die sie verteidigt haben wollen, dann mag das ja für einen ehemaligen Sozialdemokraten und jetzigen Neoliberalen in Ordnung sein, aber für die Mehrheit der Deutschen ist es das nicht. Die finden so etwas ekelig. So handeln nämlich nur Feiglinge, Menschen ohne Ehre.
Ihnen Herr Struck sagen solche Worte wie Ehre und Moral vermutlich nichts, sie sind ja deutscher Politiker, da braucht man andere Qualitäten. Aber sie sollten wissen, das niemand vergessen wird, das sie unsere Soldaten mit dieser Ehrlosigkeit besudelt haben. Sie wollten mit dem Bush auf die edelste Großwildjagd, die Jagd auf Menschen gehen und haben sich durchgesetzt. Wundern sie sich also nicht, das man sie jetzt auch für das was geschieht, verantwortlich macht.
Dabei ist es mir ziemlich egal ob sie sich beleidigt fühlen oder nicht, denn sie tragen die Schuld. Wollten sie nicht immer das die Menschen stolz auf Deutschland sind. Wie kann man stolz darauf sein mit solchen Waffenbrüdern unterwegs sein zu müssen, weil ein Struck ein wenig Krieg haben wollte.
Tief gebückt aufrecht gehen!
Warum man nach einem Klick auf das Bild den Kurt Beck eintreten soll, erklärt sich mir nicht so ganz, obwohl er sicher den einen oder anderen Tritt verdient hätte. Aber die SPD hat es ja auch schwer. Niemand traut ihr. Nicht die neuen Freunde des Gerhard Schröder, die Genossen Bosse. Nicht die Genossen Gewerkschaftler und schon gar nicht diejenigen die für ihr Geld arbeiten müssen und die, die SPD so gründlich wie nur eben möglich verraten hat.
Eine schwere Bürde wie auch die Zeit in ihrem Kommentar Fähnlein Fahnenflucht feststellt. Mit Fähnlein ist weder das berühmte Fähnlein Fieselschweif gemeint, bei dem nur Donald der ständige Verlierer ist und alle anderen gewinnen, noch das Fähnlein der sieben Aufrechten von Gottfried Keller, bei denen es ja letztendlich auch noch zu einem guten Ende kommt. Ein gutes Ende ist für die Handvoll Hunde die sich um die letzten morschen Knochen der alten Tante SPD prügeln nicht mehr zu erwarten.
Die SPD ist nicht nur tot, sie ist auch schon lange über die Verwesung hinweg. Das was da noch stinkt sind wirklich nur die letzten Hunde, die sich demnächst nur noch selber beißen können.
Wie die Zeit feststellt gibt es keinen Hoffnungsträger mehr in der SPD weil nur noch die gleichgeschalteten Apparatschicks und eiskalten Funktionäre nach oben geschwemmt werden, wie Scheiße in der Kanalisation. Das lässt sich am leichtesten an den letzten Generalsekretären ablesen. Olaf Scholz der typische dumme Michel, der fröhlich grinsend mit großem Unverständnis in Welt sah. Dann Klaus Benneter, das Grauen aus Steglitz, jeder Aufritt von ihm hatte so etwas von einem Untoten, das es selbst hartgesottene schüttelte und jetzt Hubertus Heil, auch das kleine Unheil genannt.
Irgendwie habe ich immer das Gefühl, das hinter den Kulissen des Willy-Brandt-Hauses jemand mit einer Maschinenpistole steht, der das Unheil vor die Pressemeute treibt. Da steht er dann. Er wirkt in seinen Anzügen immer, als seien die mindestens zwei Nummern zu groß für ihn. Als trüge er die seines toten Vaters oder eines älteren Bruders auf. Nein ich glaube schon das die Anzüge neu sind. Vielleicht kann ihn nur der Verkäufer nicht leiden.
Aber der Anzug ist nicht das schlimmste. Da steht er nun, weiß nichts mit sich und gar nichts mit seinen Händen anzufangen. Wenn er sich wenigsten am Sack kratzen würde, aber nein er ringt die Hände. Dazu die wässrigen Augen und ein Blick, ein Blick ... Ich kenne diesen Blick. So schaut mich mein Dackel an wenn er Mist gebaut hat. Größeren Mist. Kapitalen Bockmist. Mit dem Köter schimpfe ich dann immer prophylaktisch. Danach wedelt er wieder mit dem Schwanz und der Gerechtigkeit ist genüge getan. Hubertus würde nie wedeln. Das liegt aber nicht an dem fehlenden Schwanz der eigentlich Rute heißt. Das liegt auch nicht an seinem Vornamen, obwohl wir in Deutschland zur Zeit kein Glück mit den Hubertussen haben. Jener aus Emdsdetten ist auch recht seltsam. Es liegt daran das für Hubertus nichts mehr gut werden kann. Davon ist er zutiefst überzeugt.
Wie groß die Not der SPD ist, sieht man auch daran das sich ihre Pressemitteliungen zu fünfzig Prozent mit Hubertus Heil beschäftigen. Dabei wird so ziemlich alles berichtet. "Hubertus Heil beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck". "Hubertus Heil zu politischen Gesprächen in Stockholm und Oslo". "Hubertus Heil beim "Tanz in den Mai" und beim "Rock in den Ruinen" in Dortmund". Demnächst werden wir sicher auch informiert wenn Hubertus Heil zum Lokus geht und ob sein Bemühen von Erfolg gekrönt war.
Aber was soll die arme SPD denn machen. Den Tramp von der Pfalz, Kurt Beck, kann sie schlecht frei laufen lassen, der krawallt dann immer mit Arbeitslosen rum und ist außerhalb seines heimatlichen Bodens auch sonst nicht vorzeigbar. Mit Sigmar Gabriel will Harald Schmidt ja das Ozonloch stopfen und wenn der bei dieser Gelegenheit verloren geht, wird auch niemand weinen. Peer Steinbrück braucht nur diese eine Runde als Minister, dann hat er genug Dankbarkeitspunkte des Großkapitals um für sein Leben ausgesorgt zu haben.
Bleibt noch Franz Müntefering. Nachdem dessen Konterfei aber von einem namhaften Keramikhersteller auf dem Boden von Toilettenschüsseln angebracht wird, weiß ich wirklich nicht ob das eine so gute Idee ist. Es freut zwar die beste aller Lebensabschnittsgefährtinnen, weil das Bild auf dem Grunde der Toilettenschüssel Stehpinkler verhindert. Niemand kann gleichzeitig pinkeln und kotzen. Auch die Arbeitgeberverbände sind begeistert, weil sich die Verweildauer auf den Toiletten um bis zu neunzig Prozent verkürzt. Wer will schon länger seinem Hintern den Müntefering zumuten? Das alles aber nützt der SPD nicht wirklich.
Es sieht nicht nur trostlos aus. Es ist trostlos und das ist gut so. Die Tagungen der Ortsvereine können demnächst komplett in den örtlichen Altersheimen abgehalten werden. Wer noch laufen kann muss in die Parlamente. Nur den Hammelsprung werden sie abschaffen müssen. In der SPD springt nichts mehr. die schleichen nur noch tief gebückt aber aufrecht durch die Gänge. Wer schon keinen Kopf mehr hat muss wenigsten Hintern zeigen.
Armes Europa
Kurt Beck möchte jetzt den Sozialabbau in ganz Europa starten. Wie uns der Sprecher des SPD-Parteivorstands, Lars Kühn, mitteilt, haben Kurt Beck und der Vorsitzende der französischen Parti Socialiste (PS), François Hollande das in einer gemeinsamen Erklärung festgelegt.
Wer diese Erklärung unbefangen liest, könnte leicht getäuscht werden, weil die eigentlich verabredeten Ziele nur verschwommen benannt werden. So spricht Beck von einer europaweiten Sozialunion, was ja nur bedeuten kann, das die anderen ihre Mindestlöhne auch verlieren und der Kündigungsschutz europaweit auf Null gebracht wird. Die europaweite Einführung von Hartz-IV wird sich dann vermutlich als Basis auf die Preise in Südsizilien beziehen, wobei gleichzeitig das Leben unter freiem Himmel, bei Ernteeinsätzen auf spanischen Tomatenfeldern, zur Pflicht wird.
Natürlich soll auch etwas für den Frieden getan werden. Vermutlich werden wir also Rußland überfallen.
Besonders köstlich aber ist das PS und SPD ihren Willen bekräftigen, den europäischen Integrationsprozess im Sinne ihrer sozialdemokratischen und sozialistischen Grundwerte gemeinsam voranzutreiben. Wie bitte?
Ich bezweifle das die SPD-Führung überhaupt noch Werte hat, aber ich bin mir sicher, das die keinesfalls sozialdemokratisch sind. Das Ende der Demokratie war schon in Peter Strucks erster Runde als Fraktionsvorsitzender der SPD gekommen, als Basta-Schröder und Struck die Abgeordneten zu reinem Stimmvieh deklassierten. Sozial und SPD hörte ebenfalls zu dieser Zeit auf, als Schröder der Genosse der Bosse wurde und für die Arbeitnehmer und Sozialschwachen nur noch höhnisches Gelächter übrig hatte.
Mit Franz Müntefering ist die SPD nun am untersten Ende des unsozialen angekommen. Sozial war sie nur für ihre völlig untauglichen Wirtschaftminister die sich alle schöne Karrieren auf Kosten der Steuerzahler bauen durften.
Wenn Beck heute von der Bekämpfung der Armut redet, dann ist das ein Versprecher. Er meint natürlich das er weiterhin die Armen bekämpfen will, wie er und seine Partei das ja schon lange tut.
Ich weiß nicht wen Kurt Beck oder die SPD mit einem solchen Papier täuschen will. Bei mir ist es jedenfalls nicht gelungen. Übrigens sollte Herr Beck sich mal rasieren und waschen. Er riecht irgendwie so komisch, so verdorben.
Immer wieder Samstags
fällt der vor langer Zeit einmal sozialdemokratischen SPD ein, das sie sich von ihrem Koalitionspartner deutlicher abheben muss. Das ist schwierig, weil sie ja seit den Zeiten des Gerhard Schröders, genau wie die CDU/CSU, Befehlsempfänger der Bosse ist. Wenn zwei die Meinung des gleichen Herrn verkaufen müssen, wird es schwierig mit der Profilierung.
Aber zum Wochenende brauchen die Zeitungen Inhalte. Da macht sich so ein Koaltionkrach doch ganz nett. Dann bläst der Beck die Backen auf, das der dürftige Stoppelbart wie ein liebeskranker Seeigel aussieht. Natürlich darf er nicht pusten, sonst wird das nichts mit den schönen Aufsichtsratsmandaten nach seinem Ende als SPD-Chef. Also flötet er nur was vom Ende der Koalition.
Selbst Peter Struck, der so gerne beleidigt ist, wenn man ihm die Wahrheit über ihn selbst sagt, bläht sich auf und raunzt anstelle seiner Abgeordnetensklaven mal den politischen Gegner an. Gute Show. Macht was her.
Dummerweise scheint der Beck Schwierigkeiten mit dem Aufblasen und dem gleichzeitigen Verschluss der anderen Körperöffnungen zu haben. Schon am Sonntag hat er das Höschen voll und säuselt davon, das die Koalition nicht in Gefahr sei. Er kann sich vor Schreck über sich selbst gar nicht mehr einkriegen, der Held.
Wir Bürger hatten auch nicht erwartet, das eine von Beck, Müntefering und Struck geführte Partei sich so etwas wie eine eigene Meinung leisten will und kann. Ist doch viel zu teuer. Könnte ja die Altersversorgung gefährden.
Aber nun haben sie wirklich Grund die Hose voll zu haben. Die Halbwertzeit von Managerdankbarkeit ist nämlich denkbar kurz. Nachdem Werner Müller und sein getreuer Paladin Alfred Tacke geglaubt hatten, sich mit der Ministererlaubnis die ewige Dankbarkeit und damit auch Sicherheit erkauft zu haben, müssen die beiden Nichtbestochenen nun feststellen, das die Zeit der Dankbarkeit vorbei ist. Müller ist zum Abschuss durch die RWE freigegeben und Tacke wird wohl auch gehen müssen.
Natürlich wird es den goldenen Handschlag geben, aber das ist ein Almosen gegenüber dem, was die beiden Herren sonst noch hätten abzocken können.
Jetzt kommt sogar Wolfgang Clement ins Grübeln, der ja ganz zufällig und ohne das es einen Zusammenhang zu seiner bescheidenen Politik gegeben hätte, in die Aufsichtsräte gerutscht ist. Ich werde es mit Vergnügen sehen, wenn die auch ihn rauswerfen.
Ja so ist, das ein Verrat oder die Vernichtung einer sozialdemokratischen Partei reichen heute nicht mehr für dauerhafte Dankbarkeit. Müntefering und Struck werden wohl bis zum Rentenalter den Arbeitern das Geld stehlen müssen, die Sache mit den Jobs aus Dankbarkeit, läuft nicht mehr so gut wenn man die eigene Partei erst gründlich vernichtet hat.
Das ist natürlich nur Genuss an der Rache. An dem was Deutschland diesen Leuten zu verdanken, an den vernichteten Existenzen, den betrogenen Hoffnungen und an der verbauten Zukunft ändert das nichts mehr. Leider.
Aber wenn ein Handtaschendieb nicht gefasst werden kann, freut man sich doch wenn er vor ein Auto läuft. Das sieht dann irgendwie nach Gerechtigkeit aus, auch wenn es keine ist.
Müntefering bezeichnet Lafontaine als Verräter der linken sozialdemokratischen Idee
Ich mag es wenn unser politisches Pack sich schlägt. Das hat schon was, wenn Dreck, Dreck als Dreck bezeichnet. Aber natürlich sind sie kein Dreck. Dreck kann noch irgendwie nützlich sein. Politiker nicht.
Zunächst einmal vorausgeschickt. Ich halte nichts, Entschuldigung, absolut nicht von dem kleinen saarländischen Napoleonimitat Oskar Lafontaine. Im Gegensatz zu den meisten anderen Deutschen hatte diese traurige Null als Finanzminister und SPD-Vorstand nämlich die Möglichkeit, dieses Land zu verändern und zu verbessern. Aber beim ersten Gegenwind machte sich der Kleine weinend in die Hose und rannte zu Mammi nach Hause. Nur um dort auf die bösen Anderen zu zeigen, die ihn nicht mitspielen ließen.
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Zunächst einmal vorausgeschickt. Ich halte nichts, Entschuldigung, absolut nicht von dem kleinen saarländischen Napoleonimitat Oskar Lafontaine. Im Gegensatz zu den meisten anderen Deutschen hatte diese traurige Null als Finanzminister und SPD-Vorstand nämlich die Möglichkeit, dieses Land zu verändern und zu verbessern. Aber beim ersten Gegenwind machte sich der Kleine weinend in die Hose und rannte zu Mammi nach Hause. Nur um dort auf die bösen Anderen zu zeigen, die ihn nicht mitspielen ließen.
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Kurt Beck - Licht am Ende des Tunnels?
Da findet am 14. Mai ein Wahlparteitag für den neuen Parteivorsitzenden statt. Das heißt eigentlich geht es nicht um die Wahl Kurt Becks, sondern darum, das die Delegierten die Entscheidung des Parteivorstandes abnicken. Die Kandidatendiskussion wurde eröffnet und sofort wieder geschlossen. Was bitte schön hat das mit Demokratie zu tun? Wofür braucht diese Partei noch Mitglieder? Es reicht doch den Vorstand auf Lebenszeit zu ernennen und per Erbfolge in alle Ewigkeiten fortzuschreiben. Aber bei der SPD ist eben nicht nur das Wort sozial völlig fehl am Platze, sondern auch das Wort Demokratie. Solche Worte werden einfach nicht mehr gebraucht.
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Der Sieg des Verräters
Franz Müntefering, der den alten Vorwurf des Verrätertums, den die Linken schon immer an die deutsche Sozialdemokratie hatten, wie kein anderer persönlich verkörpert, hat gesiegt. Wenn auch vordergründig nicht persönlich. Zunächst wird wohl alles auf Kurt Beck herauslaufen. Aber Beck ist weit und Platzeck war nah, für den Verräter Müntefering wohl zu nah.
Es ist dieser verräterische Teil der Sozialdemokratie, den man nach 1945 schon überwunden glaubte, der aber immer wieder aufbricht. Ob es um Kriegsanleihen für den Kaiser, oder einen Arbeiterverräter wie Noske geht, immer wieder hat die Sozialdemokratie ihre Wähler und Mitglieder verraten.
Der ehemalige Bundeskanzler Schröder hat sich dann selber zum Genossen der Bosse erklärt und seinen Bluthund Clement damit beauftragt, den Arbeitnehmern das letzte Stückchen Brot zu stehlen und damit seine Genossen Bosse noch fetter zu füttern. Die beide sind dann ja auch brav belohnt worden.
Übrig blieb nur der Verräter Müntefering. Der bei jedem Schlag gegen die Arbeitnehmer sich wohlig gerieben hat, dem es kleine Rufe des Entzückens entlockte, wenn wieder eine Bastion der Bürgerrechte gefallen war. Ob er nur nicht schnell genug bei den Fleischtöpfen war, oder sich gar eine Kanzlerschaft ausgerechnet hat, bleibt unklar.
Fest steht auf jeden Fall, das die Generation der Enkel, die SPD endgültig erledigt hat. Von der Volkspartei zur Volksverarschungspartei, dank dem Seeheimer Kreis. Die Seeheimer, die ihre politische Heimat ja eher in den neoliberalen Niederungen der neidgelben Partei, der Wirtschaftsfaschisten haben, können zufrieden sein. Das Thema Sozialdemokratie ist erledigt. Leider wollen sie genau wie der Verräter Müntefering das Feigenblatt des Namens "Sozialdemokratisch" nicht ablegen, weil sie glauben es könne noch ein wenig bei der Verwirrung der Geister helfen.
Wer sich die SPD Truppen im Bundestag ansieht, weiß genau das es dort kaum noch soziale Demokraten gibt und das die, unter der Fuchtel des Fraktionsvorsitzenden, nur zu gehorchen haben. Billiges Stimmvieh für neoliberale Politik. Es sind die aalglatten Funktionäre wie Peer Steinbrück, die ohne gewählt zu sein, den Kurs bestimmen, oder zumindest die Befehle ihrer Auftraggeber weitergeben.
Selbst wenn Kurt Beck das Ruder noch rumreißen wollte, der Zeitpunkt ist längst verpasst. Er kann sich nur noch den Wirtschaftsfaschisten um den Verräter Müntefering unterordnen. Vielleicht darf er noch ein paar Mal die rote Fahne schwenken, auf Nebenkriegsschauplätzen, die dann, wegen der Koalitionsdisziplin, stillschweigend beerdigt werden.
Der Abgang von Matthias Platzeck ist nicht heldenhaft, aber er ist verdammt schlau. So sind ja schon viele aus dem Verein diffundiert. Genossen gibt es da schon lange keine mehr. Krieg den Hütten und Steuernachlässe für die Paläste, lautet der neue Kampfruf.
Vielleicht finden sich noch einige Tapfere für eine USPD.
Es ist dieser verräterische Teil der Sozialdemokratie, den man nach 1945 schon überwunden glaubte, der aber immer wieder aufbricht. Ob es um Kriegsanleihen für den Kaiser, oder einen Arbeiterverräter wie Noske geht, immer wieder hat die Sozialdemokratie ihre Wähler und Mitglieder verraten.
Der ehemalige Bundeskanzler Schröder hat sich dann selber zum Genossen der Bosse erklärt und seinen Bluthund Clement damit beauftragt, den Arbeitnehmern das letzte Stückchen Brot zu stehlen und damit seine Genossen Bosse noch fetter zu füttern. Die beide sind dann ja auch brav belohnt worden.
Übrig blieb nur der Verräter Müntefering. Der bei jedem Schlag gegen die Arbeitnehmer sich wohlig gerieben hat, dem es kleine Rufe des Entzückens entlockte, wenn wieder eine Bastion der Bürgerrechte gefallen war. Ob er nur nicht schnell genug bei den Fleischtöpfen war, oder sich gar eine Kanzlerschaft ausgerechnet hat, bleibt unklar.
Fest steht auf jeden Fall, das die Generation der Enkel, die SPD endgültig erledigt hat. Von der Volkspartei zur Volksverarschungspartei, dank dem Seeheimer Kreis. Die Seeheimer, die ihre politische Heimat ja eher in den neoliberalen Niederungen der neidgelben Partei, der Wirtschaftsfaschisten haben, können zufrieden sein. Das Thema Sozialdemokratie ist erledigt. Leider wollen sie genau wie der Verräter Müntefering das Feigenblatt des Namens "Sozialdemokratisch" nicht ablegen, weil sie glauben es könne noch ein wenig bei der Verwirrung der Geister helfen.
Wer sich die SPD Truppen im Bundestag ansieht, weiß genau das es dort kaum noch soziale Demokraten gibt und das die, unter der Fuchtel des Fraktionsvorsitzenden, nur zu gehorchen haben. Billiges Stimmvieh für neoliberale Politik. Es sind die aalglatten Funktionäre wie Peer Steinbrück, die ohne gewählt zu sein, den Kurs bestimmen, oder zumindest die Befehle ihrer Auftraggeber weitergeben.
Selbst wenn Kurt Beck das Ruder noch rumreißen wollte, der Zeitpunkt ist längst verpasst. Er kann sich nur noch den Wirtschaftsfaschisten um den Verräter Müntefering unterordnen. Vielleicht darf er noch ein paar Mal die rote Fahne schwenken, auf Nebenkriegsschauplätzen, die dann, wegen der Koalitionsdisziplin, stillschweigend beerdigt werden.
Der Abgang von Matthias Platzeck ist nicht heldenhaft, aber er ist verdammt schlau. So sind ja schon viele aus dem Verein diffundiert. Genossen gibt es da schon lange keine mehr. Krieg den Hütten und Steuernachlässe für die Paläste, lautet der neue Kampfruf.
Vielleicht finden sich noch einige Tapfere für eine USPD.
Mein lieber Freund,
es tut mir leid, dass ich dich so schwer enttäusche. Es stimmt wir waren Genossen in Westfalen und später auch in Berlin. Wir sahen uns als Praktiker und auch als Pragmatiker, aber eigentlich nie als Politiker. Knapp nach den 68ern wollten wir weder theoretisches Gequatsche noch wahllose Gewalt. Es mag auch sein, das ich dich damals in die SPD drängte. Ich kann den Verkäufer nie so ganz ablegen.
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Die oder wir, sie oder ich!
Ja, genauso lieber Gerhard Schröder haben wir uns das vorgestellt. Jetzt wo deiner rotgrünen Partei der Arsch auf Grundeis geht, erinnerst du dich wieder daran das es in Deutschland mal Sozialdemokraten gab und bettelst um Liebe. Genau wie Frau Simonis fragst du dich, was denn aus dir werden soll, wenn du nicht mehr Kanzler wirst. Ich kann dir sagen, dass es uns scheißegal ist was aus dir wird. Es ist uns genauso scheißegal, wie dir die Menschen in Deutschland sind. Du wolltest der Genosse der Bosse sein und hast brav deren Befehle befolgt. Hast uns mit deinem Suppenkasper Clement und den Harzereien gequält. Hast uns den letzten Pfennig aus der Tasche gestohlen und uns ausgelacht. Nun lachen wir über dich.
Deine Genossen Bosse haben dich fallen lassen. Der Narr hat seine Pflicht getan der Narr kann gehen. Nun geh aber hurtig und nimm deine Mitnarren gleich mit. Jene Justizministerin die, die Erhebung von Beweisen per Gesetz verhindern will, jenen Innenminister der Graffiti-Sprüher mit Hubschraubern jagt, jene Gesundheitsministerin die von der Oma zehn Euro braucht, jenen Finanzminister der nicht weiß, dass man Unternehmen besteuern muss und nur neue Schlupflöcher schaffte, aber vor allem jenen Suppenminister der weder von Wirtschaft noch von Arbeit eine Ahnung hatte. Aber von Arbeit hat deine Regierung ja eh nichts verstanden. Packt euer Zeug und verschwindet.
Es gibt mit dieser SPD keinen Lagerwahlkampf weil diese Partei ihr eigenes Lager längst verlassen hat. Diese Partei ist unter dir so weit verkommen, dass sie fast jeden Rückhalt in der Bevölkerung verloren hat. Du wolltest die neue CDU aus ihr machen und nun trage deinen Mist mit dir davon und hör auf zu flennen. Du kriegst genug Pensionen.
Aber auch die anderen brauchen sich keine Hoffnung zu machen. Nicht die Grünen, die immer ein wenig wollen, dann aber lieber doch nicht oder eventuell vielleicht doch. Auch nicht die PDS die zwischen Altkommunismus und völliger Orientierungslosigkeit dümpelt. Nicht die dumpfen Nazis, die selbst ihre eigenen Parolen nicht verstehen. Schon gar nicht eine neue Linke um Oskar, die doch nichts anderes als die erfolglose Zweitbesetzung von SPD und Gewerkschaften ist.
Die FDP gehört in gar kein Lager. Sie ist lediglich machtgeil und würde jede Gesinnung für eine Teilhabe an der Macht annehmen und die auch notfalls drei mal täglich ändern. Außerdem werden wir Gerhard und Brüderle nie verzeihen was sie über Deutschland gesagt haben und den Menschen damit angetan haben.
Der bayrische Kampfverein für das Vorgestrige, die CSU ist ja eher eine Folkloretruppe als eine ernsthafte Partei. Wer den Söder oder Stotterede gehört hat, weiß das die gar keine Meinung haben, außer das sie dagegen sind. Fundamentalopposition als Lebenszweck. Wahrscheinlich die einzige Art wie die Politik machen können. Wer gar nichts versteht muss gegen alles sein.
Auch die CDU wollen wir nicht. Jenem Rüttgers der jetzt in NRW Ministerpräsident werden wird, würden wir nicht einmal die Verwaltung einer Portokasse mit 2,10 Euro anvertrauen. Dem Koch trauen wir alles, nur nichts gutes zu und Wulf hat unser vollstes Vertrauen das alles mit ihm nur schlimmer wird. Das Bauerntrampel Angela werden die ja bis zur Kanzlerwahl schon selbst erledigt haben.
Nein. Es gibt keine politischen Lager. Die Bürger sind in dem einen Lager und die Politiker und Lobbyisten im anderen. Die gesamte politische Klasse hat dieses Land verraten und sich selbst, so weit es möglich war, gut verkauft. Die Tatsache, dass einige keinen Käufer fanden, ändert nichts an der Käuflichkeit. Dabei ist es egal ob der Niedergang mit Kohl, oder schon früher begann. Das Ergebnis ist klar. Wir vertrauen keinem deutschen Parteipolitiker und schon gar nicht den abgehalfterten wie Oswald Metzger oder Oskar dem saarländischen Napoleon. Wir müssen unsere gesamte politische Klasse loswerden um endlich mit den Aufräumungsarbeiten anfangen zu können.
Ein Anfang wäre es überall parteilose Kandidaten zu wählen. Gleichzeitig sollte ein Generalstreik für die Aufhebung der Listenmandate und ein ausschließlich direktes Wahlrecht geführt werden.
Alles ist besser als das was wir heute haben.
Deine Genossen Bosse haben dich fallen lassen. Der Narr hat seine Pflicht getan der Narr kann gehen. Nun geh aber hurtig und nimm deine Mitnarren gleich mit. Jene Justizministerin die, die Erhebung von Beweisen per Gesetz verhindern will, jenen Innenminister der Graffiti-Sprüher mit Hubschraubern jagt, jene Gesundheitsministerin die von der Oma zehn Euro braucht, jenen Finanzminister der nicht weiß, dass man Unternehmen besteuern muss und nur neue Schlupflöcher schaffte, aber vor allem jenen Suppenminister der weder von Wirtschaft noch von Arbeit eine Ahnung hatte. Aber von Arbeit hat deine Regierung ja eh nichts verstanden. Packt euer Zeug und verschwindet.
Es gibt mit dieser SPD keinen Lagerwahlkampf weil diese Partei ihr eigenes Lager längst verlassen hat. Diese Partei ist unter dir so weit verkommen, dass sie fast jeden Rückhalt in der Bevölkerung verloren hat. Du wolltest die neue CDU aus ihr machen und nun trage deinen Mist mit dir davon und hör auf zu flennen. Du kriegst genug Pensionen.
Aber auch die anderen brauchen sich keine Hoffnung zu machen. Nicht die Grünen, die immer ein wenig wollen, dann aber lieber doch nicht oder eventuell vielleicht doch. Auch nicht die PDS die zwischen Altkommunismus und völliger Orientierungslosigkeit dümpelt. Nicht die dumpfen Nazis, die selbst ihre eigenen Parolen nicht verstehen. Schon gar nicht eine neue Linke um Oskar, die doch nichts anderes als die erfolglose Zweitbesetzung von SPD und Gewerkschaften ist.
Die FDP gehört in gar kein Lager. Sie ist lediglich machtgeil und würde jede Gesinnung für eine Teilhabe an der Macht annehmen und die auch notfalls drei mal täglich ändern. Außerdem werden wir Gerhard und Brüderle nie verzeihen was sie über Deutschland gesagt haben und den Menschen damit angetan haben.
Der bayrische Kampfverein für das Vorgestrige, die CSU ist ja eher eine Folkloretruppe als eine ernsthafte Partei. Wer den Söder oder Stotterede gehört hat, weiß das die gar keine Meinung haben, außer das sie dagegen sind. Fundamentalopposition als Lebenszweck. Wahrscheinlich die einzige Art wie die Politik machen können. Wer gar nichts versteht muss gegen alles sein.
Auch die CDU wollen wir nicht. Jenem Rüttgers der jetzt in NRW Ministerpräsident werden wird, würden wir nicht einmal die Verwaltung einer Portokasse mit 2,10 Euro anvertrauen. Dem Koch trauen wir alles, nur nichts gutes zu und Wulf hat unser vollstes Vertrauen das alles mit ihm nur schlimmer wird. Das Bauerntrampel Angela werden die ja bis zur Kanzlerwahl schon selbst erledigt haben.
Nein. Es gibt keine politischen Lager. Die Bürger sind in dem einen Lager und die Politiker und Lobbyisten im anderen. Die gesamte politische Klasse hat dieses Land verraten und sich selbst, so weit es möglich war, gut verkauft. Die Tatsache, dass einige keinen Käufer fanden, ändert nichts an der Käuflichkeit. Dabei ist es egal ob der Niedergang mit Kohl, oder schon früher begann. Das Ergebnis ist klar. Wir vertrauen keinem deutschen Parteipolitiker und schon gar nicht den abgehalfterten wie Oswald Metzger oder Oskar dem saarländischen Napoleon. Wir müssen unsere gesamte politische Klasse loswerden um endlich mit den Aufräumungsarbeiten anfangen zu können.
Ein Anfang wäre es überall parteilose Kandidaten zu wählen. Gleichzeitig sollte ein Generalstreik für die Aufhebung der Listenmandate und ein ausschließlich direktes Wahlrecht geführt werden.
Alles ist besser als das was wir heute haben.
Lieber Dr. Degenhardt, du Lausbub mit dem Rauschebart
Mensch, Fränzken, ich bin ja nun der Letzte, der zu Ergebenheitsadressen neigt. Aber was Recht ist, muss auch Recht bleiben. Wie oft hab ich innerlich auf dich geschimpft, wenn du meinen geliebten Sozialdemokraten die Leviten gelesen hast. Nein, ich hab schon damals gewusst, dass du Recht hast. Aber ich hätte es mir doch freundlicher gewünscht. Weißt du in so einem Stil, der den Rechten keine Argumente liefert, der diese unsozialen Christen nicht erfreut. Aber ich lag falsch. Du hattest sie schon damals durchschaut. Nun haben sie uns gründlichst verraten, die sozialen Demokraten.
Alle Errungenschaften, für die wir mal gekämpft haben, nehmen sie uns jetzt. Lautlos jubeln sie uns ein Ding nach dem anderen unter. Angeblich um Schlimmeres zu vermeiden. Der Schily ist mittlerweile rechts an all seinen Vorgängern vorbei, der Clement könnte ohne Probleme den Ackermann bei der deutschen Bank ablösen und der Schröder wäre ein guter Kanzlerkandidat der CDU. Sozialdemokratische Traditionen, die sind denen schnuppe. Die sind vorwärts gewandt. Da war ich doch schon fast wieder versöhnt mit meiner SPD, als wir keinen imperialen Krieg gegen den Irak mitmachen wollten. Das hat sich jetzt auch erledigt. In einem Jahr stehen wir dort. Germans to the front. Selbst wenn sie das Richtige tun, wie jetzt der Peter Struck, so frag ich mich doch, was werden die aus unserer Bundeswehr machen? Wenn die CDU drankommt, wird sie das Schwert der Amerikaner, der Pflüger will ja wenn möglich die Muslime vernichten, auch wenn er das wortreich umschreibt. Ja, Fränzken, die Party ist vorbei und wie die vorbei ist.
Wir lernen jetzt umdenken. Die Globalisierung hat nun sogar die Amis erreicht. Aber auch dieser Zug ist ohne unsere Gegenwehr abgefahren. Und getanzt wird wieder, Fränzken, in Port au Prince wo sie gerade den Aristide vertrieben haben, und nun wieder der Bush regiert, mit französischer Genehmigung. Es lassen die Kinder aus Port au Prince uns trotzdem ruhig schlafen. Ach, deine Franzosen, Franz. Die haben sich entwickelt, und nicht zum Guten. Sie sind nur uns Deutschen ähnlicher geworden.
Überhaupt Gegenwehr. Die Kalaschnikow liegt schon lange nicht mehr unter dem losen Bodenbrett. So wie es keine losen Bodenbretter mehr gibt, gibt es auch keine Ziele für die Kalaschnikow. Der Springer ist tot, aber sein Ungeist lebt. Nur einen Müller-Vogg zu erschießen oder einen Ackermann, wäre reine Munitionsverschwendung. McKinsey kannst du nicht treffen. Rolf Hochhuth prognostiziert die Revolution für die nächste Zeit und hofft, dass sie unblutig sein möge. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die meisten alten Genossen haben wir längst begraben und den Nachwuchs haben sich die Braunen geholt. Deren Denken ist ja auch einfacher und nicht so komplex wie unser Sozialistengewäsch. Wir anderen haben uns angepasst und suchen nun unser Glück unter Pflaumenbäumen und betäuben die Wut mit dem alten russischen Stoff.
Alle Errungenschaften, für die wir mal gekämpft haben, nehmen sie uns jetzt. Lautlos jubeln sie uns ein Ding nach dem anderen unter. Angeblich um Schlimmeres zu vermeiden. Der Schily ist mittlerweile rechts an all seinen Vorgängern vorbei, der Clement könnte ohne Probleme den Ackermann bei der deutschen Bank ablösen und der Schröder wäre ein guter Kanzlerkandidat der CDU. Sozialdemokratische Traditionen, die sind denen schnuppe. Die sind vorwärts gewandt. Da war ich doch schon fast wieder versöhnt mit meiner SPD, als wir keinen imperialen Krieg gegen den Irak mitmachen wollten. Das hat sich jetzt auch erledigt. In einem Jahr stehen wir dort. Germans to the front. Selbst wenn sie das Richtige tun, wie jetzt der Peter Struck, so frag ich mich doch, was werden die aus unserer Bundeswehr machen? Wenn die CDU drankommt, wird sie das Schwert der Amerikaner, der Pflüger will ja wenn möglich die Muslime vernichten, auch wenn er das wortreich umschreibt. Ja, Fränzken, die Party ist vorbei und wie die vorbei ist.
Wir lernen jetzt umdenken. Die Globalisierung hat nun sogar die Amis erreicht. Aber auch dieser Zug ist ohne unsere Gegenwehr abgefahren. Und getanzt wird wieder, Fränzken, in Port au Prince wo sie gerade den Aristide vertrieben haben, und nun wieder der Bush regiert, mit französischer Genehmigung. Es lassen die Kinder aus Port au Prince uns trotzdem ruhig schlafen. Ach, deine Franzosen, Franz. Die haben sich entwickelt, und nicht zum Guten. Sie sind nur uns Deutschen ähnlicher geworden.
Überhaupt Gegenwehr. Die Kalaschnikow liegt schon lange nicht mehr unter dem losen Bodenbrett. So wie es keine losen Bodenbretter mehr gibt, gibt es auch keine Ziele für die Kalaschnikow. Der Springer ist tot, aber sein Ungeist lebt. Nur einen Müller-Vogg zu erschießen oder einen Ackermann, wäre reine Munitionsverschwendung. McKinsey kannst du nicht treffen. Rolf Hochhuth prognostiziert die Revolution für die nächste Zeit und hofft, dass sie unblutig sein möge. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die meisten alten Genossen haben wir längst begraben und den Nachwuchs haben sich die Braunen geholt. Deren Denken ist ja auch einfacher und nicht so komplex wie unser Sozialistengewäsch. Wir anderen haben uns angepasst und suchen nun unser Glück unter Pflaumenbäumen und betäuben die Wut mit dem alten russischen Stoff.
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