- Grüne Gentechnik: Landwirt hat alles verloren
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
- Zu spät gewarnt: Bank muss Steuerhinterzieher mit 7,3 Mio Euro entschädigen
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) betraut externe Berater mit Steuerreform
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Bankrott deutscher Kommunen
- Rechnungshof kritisiert: Hamburgs Straßennetz verfällt
- CDU wusste schon 2007 über die prekäre Lage der HSH Nordbank Bescheid
- NRW-Chef Rüttgers (CDU) rebelliert gegen schwarz-gelbe Steuerpläne
- Schwarz/Grün für NRW wird vorbereitet
- Atomkraftwerke: Die Laufzeitverlängerung weckt Begehrlichkeiten
- Schwarz/Gelber Sparplan bei Energie-Sanierung gefährdet tausende Jobs im Handwerk
- Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
- Hartz4: Theorie vom fehlenden Arbeitsanreiz macht keinen Sinn
- Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht
- Hartz4-Debatte: "Der wirklich faule Sack ist der Gesetzgeber"
- SPD kontra Streik im Öffentlichen Dienst?
- Umfrage: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab
- Interview mit dem neuen LINKE-Chef Klaus Ernst
- Benjamin Hoff (Linke) zur Zukunft seiner Partei
- Gabor Steingart: Vom neoliberalen SPIEGEL-Wortführer zum neuen Handelsblatt-Chef
- NRW-Pirat Dirk Schatz im Interview
- Sendezeiten im Internet: Das letzte Aufgebot der Altparteien zur Zensur des Internets
- BILD "Gewinner des Tages": Nie war Gewinnen so einfach
["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-01
- Debatte um Kauf der Steuerkriminellen-CD: Selbstgerechte Rechtsbeuger
- Wer sind die Sozialschmarotzer?
- Über die BILD-Kampagne von "Deutschlands frechsten Arbeitslosen"
- Von der Leyen (CDU) will Sanktionen für ALG-II-Bezieher verschärfen
- Familienministerin Köhler (CDU): "Hartz IV soll die Schwachen vor den Faulen schützen"
- CDU-Vorsitzender Volker Kauder: Weniger Kindergeld für Schulschwänzer
- Knappe Haushaltskasse: Bayern spart zuerst an Bildung
- Bildungschancen: Die soziale Spaltung beginnt bereits in der Grundschule
- Der lebenslange Makel der arm Geborenen
- Immer mehr Niedriglohnjobs: Kaum Auskommen mit dem Einkommen
- Schnauze voll: Kanadas Armee verlässt Afghanistan
- Umweltminister Röttgen (CDU) räumt weiter aus: Auch Fachleute für alternative Energien müssen gehen
- Wie der SPIEGEL seine Kampagnen gegen DIE LINKE produziert: Beispiel Sahra Wagenknecht
- Sozialdemokraten, Linke und Ökologen wollen eine Denkfabrik gründen
- Wie eine normale Festnahme zu einer Flugzeugstürmung durch eine Terror-Spezialeinheit wird
- FDP will elektronischen Personalausweis auf das Jahr 2020 verschieben ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-01" mehr »]
- Wer sind die Sozialschmarotzer?
- Über die BILD-Kampagne von "Deutschlands frechsten Arbeitslosen"
- Von der Leyen (CDU) will Sanktionen für ALG-II-Bezieher verschärfen
- Familienministerin Köhler (CDU): "Hartz IV soll die Schwachen vor den Faulen schützen"
- CDU-Vorsitzender Volker Kauder: Weniger Kindergeld für Schulschwänzer
- Knappe Haushaltskasse: Bayern spart zuerst an Bildung
- Bildungschancen: Die soziale Spaltung beginnt bereits in der Grundschule
- Der lebenslange Makel der arm Geborenen
- Immer mehr Niedriglohnjobs: Kaum Auskommen mit dem Einkommen
- Schnauze voll: Kanadas Armee verlässt Afghanistan
- Umweltminister Röttgen (CDU) räumt weiter aus: Auch Fachleute für alternative Energien müssen gehen
- Wie der SPIEGEL seine Kampagnen gegen DIE LINKE produziert: Beispiel Sahra Wagenknecht
- Sozialdemokraten, Linke und Ökologen wollen eine Denkfabrik gründen
- Wie eine normale Festnahme zu einer Flugzeugstürmung durch eine Terror-Spezialeinheit wird
- FDP will elektronischen Personalausweis auf das Jahr 2020 verschieben ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-01" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-01-29
- Das große Lohndumping beginnt: Postkonkurrenten kürzen Löhne um 25 Prozent
- Kräftiger Anstieg der Arbeitslosenzahlen mit positiver Berichterstattung?
- Neues vom Berliner Bausumpf
- Ruhrkohle AG bezahlt Politiker bis zu 30.000 Euro fürs Kekseessen und Spazierengehen
- Berlins Ex-CDU-Chef Frank Steffel fordert Einführung von Ein- und Zwei-Euro-Scheine
- Hessische CDU-Steuerfahnderaffäre: Landtag beschließt Untersuchungsausschuss
- Der SPIEGEL denunziert die Gewerkschaft ver.di auf Basis von Falschaussagen
- NDR-Video: Vertuschen in Afghanistan ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-29" mehr »]
- Kräftiger Anstieg der Arbeitslosenzahlen mit positiver Berichterstattung?
- Neues vom Berliner Bausumpf
- Ruhrkohle AG bezahlt Politiker bis zu 30.000 Euro fürs Kekseessen und Spazierengehen
- Berlins Ex-CDU-Chef Frank Steffel fordert Einführung von Ein- und Zwei-Euro-Scheine
- Hessische CDU-Steuerfahnderaffäre: Landtag beschließt Untersuchungsausschuss
- Der SPIEGEL denunziert die Gewerkschaft ver.di auf Basis von Falschaussagen
- NDR-Video: Vertuschen in Afghanistan ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-29" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-01-27
- Krankenkassen-Zusatzbeiträge: Immenser Verwaltungsaufwand - wegen acht Euro
- Wer seinen Zusatzbeitrag nicht zahlt, riskiert weniger als beim Schwarzfahren
- Kindergeld-Rückforderung bei Hartz4-Empfängern meistens unzulässig
- Parteispenden: Das Prinzip der politischen Landschaftspflege
- Schwarz/Gelb plant neue Steuergeschenke für Firmen
- Filmclip: Der IG Metall-Streik um 35 Stunden
- Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verteidigt seine Hartz-IV-Ideen
- BILD und SPIEGEL feiern: Jetzt geht die LINKE ihrem Ende entgegen
- FDP - die Sternschnuppen-Partei
- Der SPIEGEL verbreitet wieder einseitige Terrorpanik
- OECD-Studie: Bildung wirkt langsam, aber mächtig
- Neuer Staatsvertrag: Zensur im Namen des Jugendschutzes
- Die BILD schäumt - per Titelkampagne gegen öffentlich-rechtliche Sender ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-27" mehr »]
- Wer seinen Zusatzbeitrag nicht zahlt, riskiert weniger als beim Schwarzfahren
- Kindergeld-Rückforderung bei Hartz4-Empfängern meistens unzulässig
- Parteispenden: Das Prinzip der politischen Landschaftspflege
- Schwarz/Gelb plant neue Steuergeschenke für Firmen
- Filmclip: Der IG Metall-Streik um 35 Stunden
- Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verteidigt seine Hartz-IV-Ideen
- BILD und SPIEGEL feiern: Jetzt geht die LINKE ihrem Ende entgegen
- FDP - die Sternschnuppen-Partei
- Der SPIEGEL verbreitet wieder einseitige Terrorpanik
- OECD-Studie: Bildung wirkt langsam, aber mächtig
- Neuer Staatsvertrag: Zensur im Namen des Jugendschutzes
- Die BILD schäumt - per Titelkampagne gegen öffentlich-rechtliche Sender ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-27" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-01-25
- Krankenversicherung bald nach dem Zahnarztmodell: Operationen nur für diejenigen mit Zusatzversicherung
- Wenn Abschreckungsmaßnahmen in den Sozialstaat integriert werden
- Hartz IV wirkt - Es schürt den Hass der Besitzenden
- Wehrt Euch gegen die Hätschelkinder!
- ARD-Kurzvideo: Kündigung unkündbarer Mitarbeiter - So beenden Sie jedes Arbeitsverhältnis
- CSU warnte vor einem Zusammengehen von SPD und LINKE
- Nach Lafontaines Rückzug: Die SPD freut sich wohl zu früh...
- Geld-Zurück-Aktion der Bundesagentur für Arbeit: Hunderttausende Hartz4-Empfänger müssen 20 Euro Kindergeld zurückzahlen
- Milliardendebakel der BayernLB kommt Bürger teuer zu stehen
- Das liberale Sparbuch der FDP: Viel versprochen, nichts gehalten
- Merkel fordert Karsai zu verstärktem Kampf gegen Korruption auf
- Kunden- und Mitarbeiter-Videoüberwachungen auch bei "Ihr Platz"
- Britische Polizei will Bürger mit Drohnen überwachen
- Der SPIEGEL meint, der missglückte Anschlag von Detroit stammt von Osama Bin Laden
- Für den Desktop: Der Migrationshintergrund ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-25" mehr »]
- Wenn Abschreckungsmaßnahmen in den Sozialstaat integriert werden
- Hartz IV wirkt - Es schürt den Hass der Besitzenden
- Wehrt Euch gegen die Hätschelkinder!
- ARD-Kurzvideo: Kündigung unkündbarer Mitarbeiter - So beenden Sie jedes Arbeitsverhältnis
- CSU warnte vor einem Zusammengehen von SPD und LINKE
- Nach Lafontaines Rückzug: Die SPD freut sich wohl zu früh...
- Geld-Zurück-Aktion der Bundesagentur für Arbeit: Hunderttausende Hartz4-Empfänger müssen 20 Euro Kindergeld zurückzahlen
- Milliardendebakel der BayernLB kommt Bürger teuer zu stehen
- Das liberale Sparbuch der FDP: Viel versprochen, nichts gehalten
- Merkel fordert Karsai zu verstärktem Kampf gegen Korruption auf
- Kunden- und Mitarbeiter-Videoüberwachungen auch bei "Ihr Platz"
- Britische Polizei will Bürger mit Drohnen überwachen
- Der SPIEGEL meint, der missglückte Anschlag von Detroit stammt von Osama Bin Laden
- Für den Desktop: Der Migrationshintergrund ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-25" mehr »]
Gerüchteküche Internet
- Impfkritiker sollen scheinbar Scientologen sein
- Der Spiegel will Mitarbeiter entlassen
- Angela Merkel soll sich im 4. Schwangerschaftsmonat befinden
- Die gemeldeten A/H1N1-Infektionen in Hong Kong, Schottland und im Vereinten Königreich sind rückläufig
:-)
Aufgelesen 177
● Eine schallende Ohrfeige aus Karlsruhe
● Schockierend: Amerikaner feuern Testrakete
● Internet-Piraten gegen Copyright-Magnaten
● Antisemitismus und Islamophobie - Ein Vergleich
● Achtung, Schlechte Laune voraus
● SPEIGEL rast vor Wut
["Aufgelesen 177" mehr »]
Aufgelesen 172
● Soziologen sind jetzt Terroristen
● Kartei für jugendliche Serientäter
● LEAKED: Spiegel - Lobbyfirma soll ueberhoehte Honorare an Politiker gezahlt haben
● CDU und FDP halten an Schießständen in Schulen fest
● „Dieser Strafbefehl ist eine Unverschämtheit!!“
● Das System mutiert
["Aufgelesen 172" mehr »]
Neue Staatslegende über den Tod von Benno Ohnesorg - Geschichtsumdeutung mit Kopfschuß
Am 25. Mai machte uns Herr Von Kirchbach auf folgenden Artikel aufmerksam:
Neue Staatslegende über den Tod von Benno Ohnesorg - Geschichtsumdeutung mit Kopfschuß
Von Hans-Detlev v. Kirchbach
Ja, kam nicht Rudi Dutschke auch aus der Zone?! - Angesichts dieser "neuen Wende", so wiederum der Spiegel, sollte unser Erinnerungsmuseum aber auch konsequent ummöbliert werden. Etwa so: Die Berliner Polizei war, soweit sie nicht selbst vom Ulbrichtregime gesteuert wurde, grunddemokratisch; die Bildzeitung, für die heute H.M. Broder gute Worte einlegt und Alice Schwarzer wirbt, war - und ist - ein Kulturblatt von zutiefst humanistischer Gesinnung; der Shah von Persien war ein zu Unrecht von Bahman Nirumand beschimpfter gütiger Wohltäter des Volkes, und die von der Berliner Polizei tatkräftig unterstützten Jubel- und Prügelperser waren keine Schläger, sondern eine Volkstanzgruppe im Rahmen des deutsch-iranischen Kulturaustausches.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: NRhZ.de
Informationen:
Vom Wehrmachtsoffizier und Leberwurst-Taktiken - vom Füchse jagen, Jubelpersern und der Zauberflöte
Der Schah galt uns allen als brutaler Tyrann
Aufgelesen 165
● Grünen-Anfrage: Münchner Oktoberfest - Attentäter mit Geheimdienst-Unterstützung?
● Unrecht ist differenzierbar
● Die rechtsförmige Untergrabung des Rechts
● "Eine 'Bild'-Schlagzeile ist mehr Gewalt als ein Stein am Polizisten-Kopf"
● Kalter Putsch: Industriestaaten im Würgegriff der Finanzoligarchie
● Zensursula bricht bei einem Spiegel-Interview ein
["Aufgelesen 165" mehr »]
Aufgelesen: 41
• Jetzt hat es mich auch erwischt…
• Spruch des Tages
• Spiegel-Polemik: Es ist doch zu albern!
• Die Meisterin des Ungefähren
• Warum funny-frisch weiterhin fette Kinder gebiert! ["Aufgelesen: 41" mehr »]
Automobile Träumereien - Endstation Eden
Ja, es ist Montag und Montags gibt es hier keine Musik, aber ein Text vom Weltenaufgang des Freigeldpraktikers hat mich wohl gedanklich über Silvio Gsell auf Eden gebracht und da liegt dieses Lied nahe. Endstation Eden von Samsas Traum.
Leider kam Eden dem Paradies nie wirklich nahe und auch wenn der Weltenaufgang sicher in bestem Glauben und mit sehr viel Hoffnung schrieb, befürchte ich doch, das auch er sein Eden auf diesem Weg nicht erreichen wird:
Der Elektromotor ist er bessere Motor von seiner Leistung als auch von seiner Durchzugskraft.
Er kann in den Rädern als Nabenmotor funktionieren und das Auto braucht auch kein Getriebe, weil moderne Tyrästorensteuerungen das viel besser machen.
Die Bremsenergie ist bekanntlich gleich groß der Beschleunigungsenergie und diese kann zu einem großen Teil im Fahrzeugsystem bleiben.
Der tiefe Schwerpunkt, Steuerbarkeit, Rotationstabilität – alles weiter Pluspunkte.
Der einzige Haken war bislang die Batterie und die Reichweite aber auch dort gibt es Neuerungen.
Das Elektroauto mit Radnabenantrieb ist die Lösung für Autos und Lastkraftwagen schlechthin. Natürlich lassen sich dabei mit entsprechender Gewinnung der Energie aus Sonne, Wind, Wasser oder begrenzt auch aus nachwachsenden Rohstoffen Fahrzeuge betreiben die der Umwelt nicht schaden.

Foto The Lightning Car Company Limited
Ja, er ist ein Traum von einem Auto, aber leider war das ganze wieder einmal ein typische Stück Spiegel Journalismus im Auftrag der Familie Mohn/Bertelsmann. Natürlich ist der Artikel jetzt schon ein Jahr alt, aber das System bleibt. Das Ziel ist, die Menschen davon abzuhalten über Lösungen nachzudenken und ihnen stattdessen eine Traumwelt zu liefern, die mit der Realität nichts zu tun hat, in der aber Leute wie die Familie Mohn das letzte Tröpfchen Blut noch aus den Menschen saugen können, bevor es nicht mehr weitergeht. Nach ihnen die Sintflut.
Das schöne Auto ist ein Traum der Firma The Lightning Car Company Limited die folgendes über sich selber sagt:
The Lightning Car Company Limited, registered in England & Wales No. 6057054. Registered office: Stephenson House, 15 Church Walk, Peterborough, PE1 2TP. Note: please do not use this address for correspondence.
Das ist schon etwas seltsam. Bitte schreiben sie mir nicht an meine Adresse. Das heißt vermutlich, das sie da zwar ihre Meldeadresse, aber noch nicht einmal einen Briefkasten, geschweige denn jemand der ihn leert haben. Aber es geht weiter:
For Investors
The Lightning Car Company is currently seeking a limited number of private investor partners to help fast track the electric Lightning prototype development and testing procedures. For further information please contact Managing Director Chris Dell at (Mailadresse)
..
Reserve your Lightning now – the future is electric. Be amongst the first to own a piece of British sports car history. Reservations for the first cars are now being taken. Deposits of £15,000 are now being accepted.
..
We are continuously carrying out important safety and durability tests for the electric Lightning. Whilst we are confident of our figures, further analysis may require design changes that affect the final specifications. Consequently we reserve the right to change the design and specification without prior notice. Electric power charge costs have been based on 37kW battery in one hour on standard household single tariff of 10.76pence/kWh. Petrol engine version cost per mile has been based on 18mpg performance and £4.75/gallon price for petrol.
Die Jungs sind also fleißig am testen für eine elektrische Version, reden auch von einer Version mit Benzinmotor die sich im gleichen Auto wohl kaum realisieren ließe und träumen von Investoren und Leuten die mal eben 15.000 englische Pfund als Vorkasse für ein Auto das vielleicht nie Realität wird, hinlegen. Das ist nicht Eden. Da klingt der Spiegel im Juli 2007 doch viel besser:
Derzeit fahren die Briten mit Lightning-GT-Prototypen ausführliche Tests, im kommenden Jahr sollen die ersten Kleinserienmodelle gebaut und verkauft werden. Umgerechnet etwa 220.000 Euro wird der Elektro-Sportwagen kosten. Doch wer das Auto besitzt, kann kräftig sparen, rechnen die Londoner Autobauer vor: Im Vergleich mit einem Audi RS4 und bei zirka 20.000 Kilometer Jahresfahrleistung spare ein Sportwagenfahrer in Großbritannien pro Jahr umgerechnet 15.000 Euro.
Und sofern der Strom, mit dem die Hightech-Batterie des Wagens befüllt wird, mittels Wasser- oder Windkraft oder Sonnenenergie hergestellt ist, erfüllt der Lightning GT sogar den Traum vom absolut abgasfreien Sportwagenfahren. Womöglich geht der Flitzer aus London dereinst als Anfang vom Ende der Benzinfresser in die Mobilitätsgeschichte ein
Der Hersteller spricht davon das in zweiten Hälfte von 2008 ein Protoyp gebaut werden soll, an dem sie sehen wollen, wie sich ihre Theorien, Hoffnungen und Wünsche in die Praxis umsetzen lassen. Mit anderen Worten der Spiegel lügt, was aber nicht wirklich etwas neues ist. Natürlich lügen die nicht grundlos.
Vor allem die Daten zur Batterie lassen aufhorchen, denn der Stromspeicher ist bislang der Schwachpunkt aller Elektroautos und zugleich das größte Hemmnis für einen Durchbruch dieser Antriebstechnik. Die erst vor sieben Jahren gegründete US-Firma Altairnano aus Reno in Nevada hat nun mit Hilfe der Nanotechnologie sowie Titan- und Keramik-Komponenten eine Batterie entwickelt, die mindestens zwölf Jahre funktionieren soll und noch nach 15.000 Ladevorgängen bis 85 Prozent der ursprünglichen Kapazität speichern kann. Zudem dauert das Aufladen dieses Hightech-Akkus an der Steckdose lediglich zehn Minuten – sehr viel schneller klappt konventionelles Kraftstofftanken auch nicht.
Ach ja. Der tolle Batterie-Hersteller Altairnano dessen Geschichte geistert schon seit März 2006 durch die Lande:
Die Lithium-Ionen-Batterietechnik, kurz LiIon, hat in den letzten paar Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Experten wie Tüftler hoffen seit längerem, dass solche Akkus künftig in Serie in Elektrofahrzeuge eingebaut werden, um ihre Marktannahme zu steigern. Altair Nanotechnologies aus Reno, Nevada, ist laut eigenen Angaben nun so weit: Bis Ende des Jahres will man erste LiIon-Autos in Prototyp-Form auf die Straße bringen.
..
Altair Nano will die neuen Batterien in einen Elektrofahrzeug-Prototyp stecken, den man zusammen mit der kanadischen Firma Boshart Engineering plant. Die neuen Batterien verwenden laut Gotcher eine sichere, stabile Struktur, die ihre Lebensdauer dadurch erhöht, dass sich ihre Elektroden nicht ständig ausdehnen und zusammenziehen, wenn sich die spannungserzeugenden Ionen hinein- und hinausbewegen. Genau dies führt derzeit zum mehr oder minder frühen Ableben konventioneller LiIon-Akkus.
Anzeige
Zudem kann der Altair-Nano-Akku mit großen Energiespitzen umgehen, die sowohl beim schnellen Laden als auch bei schneller Beschleunigung vorkommen. Gotcher erwartet zukünftig außerdem Fahrzeuge, deren Batterien sich ähnlich schnell laden lassen, wie normalerweise eine Tankbefüllung samt kurzem Snack dauert – sechs bis acht Minuten.
Gut mit seinen Batterien hat Altairnano bis heute kein Geschäft gemacht. Der Kurs dümpelt vor sich hin, aber er hatte seinen Glanzpunkt. Als der Spiegel ihn ohne jede Veranlassung hochschrieb. Im Juni und Juli nach der haltlosen Propagandaaktion.

Screenshot wallstreet:online
Natürlich ging es hier um keine Kursmanipulation. Es wurde einfach schlecht recherchiert und bestimmt hat auch in der Zeit bei n-tv kein Experte die Aktie empfohlen und auch die Finanzberater der Familie Mohn hab nicht in dieser Zeit diese Aktie gekauft und wenn dann eben aus Zufall. Man muss nicht immer hinter allem etwas schmutziges vermuten.
Ich persönlich glaube nicht an die Batterie. Bisher kamen da nur immer diese Ankündigungen und nie etwas greifbares oder gar sichtbares hinterher. Es mag ja sein, das es die Batterie schon gibt. Im 50 Kilometer nördlich von Bordeaux gelegenen Nersac baute das Gemeinschaftsunternehmen Johnson Controls-Saft kürzlich die weltweit erste Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz und nahm sie im April auch in Betrieb.
Diese Batterie hat nichts mit den Träumen von Eden zu tun. Ihre Leistungsdaten sind erschreckend und sie ist ein Feigenblatt der klassischen Autohersteller die in einer Hybridtechnik hoffen sich um wirklich neue Konzepte drücken zu können. Es ist doch alles so schön wie es ist.
Solange wir uns nicht komplett von fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung und für den Betrieb von Fahrzeugen trennen, was nur mit der Brennstoffzelle und der Wasserstoffwirtschaft geht, werden wir Eden nicht erreichen, ja nicht einmal in seine Nähe kommen.
Die schöne Welt der Inquistion
Es gibt Bücher, bei denen hofft man, das sie wenigstens die physikalische Höhe haben, um unter ein wackelndes Tischbein zu passen, oder groß genug sind um wenigstens Fliegen damit erschlagen zu können. Leider taugen dieses Machwerk auch in diesem Bereich nichts:
Ein Buch geht um im Vatikan. In dem Bändchen eines ehemaligen Mönchs wird eine höchst verrufene Unternehmung der katholischen Kirche verteidigt: War die mörderische Inquisition in Wirklichkeit eine moderne Reformbewegung?
..
Den Dan Brown des deutschen Katholizismus. Es ist ein im Gütersloher Verlagshaus erschienenes Büchlein mit dem Titel "Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition", geschrieben von einem ehemaligen Mönch aus Solothurn, Hans Conrad Zander.
..
Tatsächlich habe die Inquisition weit weniger Leute verbrannt, als gemeinhin geglaubt wird. Bei dem großen Autodafé von 1680 in Madrid, so Zander, "sind 18 (oder 19) Ketzer hingerichtet worden. Aber 34 Ketzer konnten nur als Strohpuppen verbrannt werden. Ihnen allen war die Flucht gelungen."
..
Nach Aktenlage des Vatikanischen Geheimarchivs hat "die Spanische Inquisition im 16. und 17. Jahrhundert insgesamt 44.647 Verfahren durchgeführt. Davon endeten 1,8 Prozent mit einem Todesurteil, in weiteren 1,7 Prozent der Fälle lautete das Urteil auf 'Verbrennung in effigie' - 'Verbrennung einer Strohpuppe'. Insgesamt hat die Spanische Inquisition etwa 1200 bis 2000 Hinrichtungen zu verantworten." Das schafft China in einem Jahr, nicht in zwei Jahrhunderten.
Es ist schon nicht schlecht wie das System Mohn/Bertelsmann funktioniert. Da macht Alexander Smoltczyk im Spiegel, in breitester Form Werbung für Buch des ehemaligen Stern Journalisten Hans Conrad Zander, für ein Buch das bei einem Gütersloher Verlagshaus gedruckt wird. Alle Beteiligten arbeiten oder arbeiteten also für die Familie Mohn. Natürlich ist das keine Schleichwerbung. Die Werbung ist ganz offensichtlich und da schleicht gar nichts. Ich sehe kaum Fernsehen, aber wetten das n-tv und RTL auch ausführlichst über dieses wesentliche Werk berichten müssen.
Toll. Das System Mohn funktioniert. Schon ein Grund, ein Buch, das eine solche Unterstützung braucht, nicht zu kaufen. Es muss Mist sein, weil sonst hätte es diese schwachsinnige Werbung nicht nötig.
Ob Georg Gänswein, der Privatsekretär des Papstes das Geschmiere liest und mit ihm die ganzen Bischöfe entzieht sich meiner Kenntnis. Da Zander sich auf die Akten des Vatikans bezieht, wird er sich seinen Text auch vom Vatikan genehmigen lassen haben. Es dürfte also nichts drinstehen, was den Vatikan ärgert. Natürlich bekommt er nur die Akten zu lesen, die er lesen soll.
Wenn ich die heutigen Nazis frage dann gab es auch keine Gaskammern, deshalb frage ich sie gar nicht erst. Zum Thema Inquistion sind genügend gute Bücher in diversen Sprachen erschienen, die Familie Mohn, kann sich Zanders Machwerk also auf ihr Klo hängen. Da hat das Papier wenigstens noch Sinn.
Schön ist das im Abschluss des "Artikels" wenigstens auch noch auf China eingeschlagen wird um auch alle Interessen der Mohns abzudecken. Ich würde gerne mal wissen mit wieviel Umdrehungen Rudolf Augstein in seinem Grab vor routiert, wenn er sieht, was die Mohns aus seinem Spiegel gemacht haben. Pech gehabt. Es gibt Leute denen darf man eben nicht den kleinen Finger reichen, die knabbern sich bis über die Schulter hinweg durch.
Spiegel: Qualitätsjournalismus vom Allerfeinsten
Ich nehme den Spiegel ja schon lange nicht mehr ernst. Spiegelonline schafft es das Klopapier der Nation, die Bildzeitung, immer wieder locker zu unterbieten. Heute war Christoph Biermann am Werke. Ich lese einmal, ich lese zweimal. Das Ding ist gut:
Normalerweise ist es so, dass Verteidiger und Mittelfeldspieler die Bälle bereitstellen, aus denen die Stürmer dann Tore machen sollen. Daher ist es auch normal, dass die Stürmer viele Bälle zugespielt bekommen und nur wenige abspielen, bei Verteidigern ist dieses Verhältnis genau umgekehrt. Auch Mittelfeldspieler verteilen normalerweise mehr Bälle als sie bekommen.
Häh? Wie bitte? Da verteilt ein Mittelspieler mehr Bälle als er bekommt. Das erinnert doch stark an Jesus und die Sache mit den Broten und den Fischen, die nicht alle wurden. Ich geb ja zu der FC Bayern ist etwas besonderes, aber das die nun das Perpetuum Mobile erfunden haben und mehr Bälle weiterleiten als sie gekriegt haben, das war mir neu.
Ich selber produziere ja oft genug unglückliche Sätze in diesem Blog. Aber ich behaupte ja auch nicht ein Qualitätsjournalist zu sein, ich wäre sogar beleidigt wenn mich wer als Journalist beschimpft. Ich bin nur ein Blogger, ich darf blöd formulieren, wenn ich es denn nicht anders kann.
Aber Christoph Biermann hatte heute keinen guten Tag. Zumindest nicht für einen Qualitätsjournalisten. Aber mir hat er Spaß gemacht. Bevor übrigens jemand schreit. Ich weiß was er sagen wollte, freue mich nur darüber wie kompliziert er es nicht gesagt hat.
Der Spiegel beisst die Hand von Mohn/Bertelsmann
Was ist nur mit dem Spiegel los. Wir kennen ihn doch eigentlich seid langem nur als Verkünder der neoliberalen Ansichten, der Familie Mohn und des Bertelsmannkonzerns mit seiner unsäglichen Stiftung, die das Leben in Deutschland vergiften.
Heute hat mich Christoph Cadenbach mit seinem Artikel "Gefangen im Reich der Super-Heuschrecke" ehrlich überrascht:
Man kann Franz Müntefering gar nicht oft genug für seine Heuschrecken-Metapher danken. Denn sie lässt sich nicht nur auf renditegierige Investmentfonds anwenden, sondern auch auf TV-Mühlen wie RTL. "DSDS" ist die Spähheuschrecke im Senderschwarm. Sie sucht den musikalisch verarmten Superstar-Anwärter als Pendant zum bankrotten Mittelständler. Am Mittwochabend in Köln hat man die ersten beim Casting unter die Lupe genommen. Profitversprechende Exemplare werden später aufgepäppelt. Man legt sie unter die Sonnenbank, spendiert Gesangsstunden und fesche Klamotten. Und dann ...
Dann werden die Gutgläubigen ausgequetscht und von Show zu Show gejagt - Mehrarbeit ohne Lohnausgleich nennt man das in der Wirtschaft. Knebelverträge beschneiden ihre persönliche Freiheit (erinnert sei nur an die Causa "Max Buskohl"). Und am Ende werden sie abgewickelt wie ein in Billiglohnländer verlagertes Unternehmen. Im besten Fall wartet noch der australische Dschungel auf die betrogenen Ex-Möchtegern-Promis.
Ziemlich menschenverachtend ist das Ganze, aber rein ökonomisch auch ziemlich genial. Kurzfristige Scheininvestitionen in aufmerksamkeitsgeile Bittsteller sorgen für langfristigen und vor allem kostengünstigen Unternehmenserfolg.
Wow. Den üblichen Dieter Bohlen Verriss kennen wir ja alle. Der Mann bettelt ja auch förmlich um Schläge. Aber das ist etwas anderes. Da wird RTL als betrügerische, menschenverachtende Super-Heuschrecke beschrieben. Gut. Diese Meinung vertrete ich schon lange. Alles was im Umfeld von Mohn/Bertelsmann ist, verkommt ziemlich schnell. Der Geist des Hauses Mohn bildet sich überall ab. Wir sehen es in Deutschland, wo Studiengebühren von Mohn/Bertelsmann initiert wurden und sich Mohn/Bertelsmann dann über zuwenig Studienanfänger aufregt. Jetzt wollen sie Gebühren für die Sekundarstufe und dann sicher auch noch für die Grundschule. Gebühren die Bertelsmann und letztendlich die Familie Mohn kassieren will, um noch mehr Geld bei Lycos verschwenden zu können.
Was mich aber völlig irritiert, ist das Christoph Cadenbach im Spiegel die Wahrheit schreiben darf. Ist das nur der momentan fehlenden harten Kontrolle zu verdanken, in einer Zeit da Aust noch nicht ganz gegangen und die neuen noch nicht ganz da sind, oder ist das ein kurzer demokratischer und journalistischer Frühling, in der Hoffnung das die Aufpasser der Familie Mohn nicht durchgreifen können, um jetzt nicht noch weiter unangenehm aufzufallen?
Ich glaube aber nicht das sich die Mohns an der Anti-Bertelsmann Bewegung stören. Die ist ihnen egal. Sie haben das Geld und die Politiker um ihre Interessen durchzusetzen. Es ist auch kein journalistischer Frühling, sondern knallhartes Kalkül. Ein Cadenbachartikel macht ja noch keine journalistische Freiheit, sieht aber gut und demokratisch journalistisch aus. So wie früher, als es noch freie Journalisten gab. Vielleicht glaubt ja der eine oder andere dann auch die verlogenen Artikel, die nur dazu dienen, die Macht der Mohns weiter zu untermauern. Ja. Es ist wohl Kalkül. Eigentlich schade. Man stelle sich einen Spiegel vor, der wieder lesenswert wäre.
Eine andere Sicht der Dinge
Ich bin betriebsblind. Nein wirklich. Ich sehe bestimmte Dinge schon nicht mehr, obwohl sie mich schon fast beißen. Damit kommen wir aber gleich zum positiven von Klein-Bloggersdorf. Ich hab Ronnie Grob von der Medienlese beim Berliner Bloggertreffen kennengelernt und der hat mich jetzt auf das Thema hingewiesen. Ich weiß nur noch nicht ob das bei mir reine Betriebsblindheit ist, oder ob ich vom ewigen Dreck der deutschen Politik schon so abgestumpft bin.
Auf jeden Fall war unsere Bundesangela beim Spiegel. Gut die treibt sich überall rum, wo irgendjemand eine Nachricht über sie verbreiten könnte. Aber Ronnie fragt zu recht, was eine deutsche Kanzlerin beim Wechsel eines Büroleiters vom Berliner Spiegelbüro zu suchen hat. Natürlich war sie nicht alleine da. Die anderen Politschranzen, wie Müntefering, tauchten natürlich auch auf. Alle um den Weggang von Büroleiter Gabor Steingart nach Washington zu feiern oder zu betrauern? Oder ging es vielleicht um eine Verbeugung in Richtung Mohn/Bertelsmann, von denen ja weite Teile der deutschen Innen- und Außenpolitik bestimmt werden und die auch im Spiegel den Ton angeben?
Nichts gegen Gabor Steingart, aber für den wäre nicht einmal die Sekretärinnenriege der Abgeordneten gekommen. Es ging um die Ehrerbietung gegen Deutschlands wichtigste Institution, es ging um die Ehrerbietung für Mohn/Bertelsmann. Ronnie stellt noch eine Reihe von klugen Fragen, die in der Schweiz, ja auch noch Sinn machen würden. In Deutschland ist der Journalismus so eng mit der Macht verknüpft, das es keine Trennlinien mehr gibt. Entweder dienen die Journalisten als Befehlsüberbringer von Mohn/Bertelsmann und INSM, oder sie haben die Aufgabe die offizielle gemeinsame Meinung von Mohn/Bertelsmann, INSM und Politik zu verlautbaren. Meist sind sie jedoch damit beauftragt, die Bürger durch Desinformation dazu zu bringen, das sie sich den gerade aktuellen Leitlinien klaglos unterwerfen.
Presse in Deutschland, heißt in weiten Bereichen bewusste Desinformation, Treibjagden auf Arme, Schwache und Sonderbare, um vom eigentlichen Geschehen abzulenken. Die Ausweitung der deutschen Medienlandschaft ins Ausland wird diesen üblen Virus übertragen.
In Deutschland wundert sich niemand mehr über folgende Aussage von Stefan Aust:
Manchmal hatten wir den Eindruck, Rot-Grün ganz alleine gestürzt zu haben, was der Unehre etwas zu viel ist.
Es stimmt. das war nicht der Spiegel alleine, auch wenn er, weil ja noch viel Vertrauen seiner Leser genoß, einen großen Anteil hatte. Aber es war die gesamte Mohn/Bertelsmann Medientruppe, die mit jedem Mittel für einen Regierungswechsel sorgte, und da wo Mohn/Bertelsmann nicht so großen Einfluss hatte sprang die INSM ein und verbreitete die gleichen Lügen über ihre Mietmäuler bei Sabine Christiansen und in praktisch jedem anderen Medium. Unsere Medienlandschaft war und ist gleichgeschaltet. Wir befinden uns bereits in einer Diktatur. Unsere Abgeordneten gehören den Parteien, die sich leichten Herzens verkauft haben.
Der Bürger spielt in diesem System keine Rolle mehr, außer als Steuerzahler.
Glückliche Susanne Klatten
Capital und die Gruner und Jahr Wirtschafspresse tun mal wieder was für die deutsche Neidgesellschaft und lassen sich dabei auch noch vom Presseportal helfen.
So erfahren wir das Susanne Klatten Dividenden von 2,5 Milliarden Euro erhalten hat. Glückwunsch. Wäre ich als Quandt geboren hätte ich die Kohle gekriegt, oder schon längst das Kapital durch den Schornstein gejagt.
Was mir in dem Listenauszug fehlt, ist die Summe des Geldes, die Mohn/Bertelsmann für Desinformation über die Bertelsmannstiftung ausgibt. Das sind ungefähr 600 Millionen Euro in den letzten Jahren gewesen. Das was sie über n-tv, RTL, Spiegel, Spiegel-TV, Stern, Stern-TV und den sonstigen Pressemüll an Desinformation verbreiten lassen, dürfte aber jährlich ungefähr einen Gegenwert von einer Milliarde haben, wenn es bezahlt werden müsste.
Einer Susanne Klatten gönne ich ihr Geld gerne. Die zahlt Steuern und versucht mich nicht zu belügen. Die Neidkampagne ist bei mir gescheitert und Capital lese ich schon seit dem Tode Heinz Nixdorf nicht mehr. Die hatten schon damals keine Ahnung.
Norbert Geis zweifelt
Weil es dem Herrn Aust gerade so schön ins Kalkül passt, wird heute im Spiegel sogar der CDU-Abgeordnete Norbert Geis plötzlich wieder ernst genommen. Bisher galt er ja im Spiegel zurecht, als Pausenclown der Nation, wie dieses Video eindrucksvoll belegt.
Aber nun, da Herr Aust, der ach so großartige RAF-Experte mit seinen Lesern über den Mordfall Buback chatten will, da ist alles gut, was die Linie des Herrn Aust unterstützt. Der hatte nämlich um den Mächtigen zu gefallen, immer so getan, als sei alles geklärt und keine Frage mehr offen. Genauso wie es sein Blättchen heute mit den Aussagen der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten macht.
Aber die Wahrheit hat ihn eingeholt. Sein zusammengeklittertes Bild der RAF wird langsam aber sicher als das offenbart, was es immer war. Dummes Nachgeplappere der sogenannten Mehrheitsmeinung. Es macht eine Menge Spaß, dabei zuzusehen, wie das Lebenswerk von Aust, ad absurdum geführt wird.
Neokonservativer Wissenschaftler rudert zurück
Francis Fukuyama ist Professor für internationale "Political Economy" an der Johns Hopkins Universität und Direktor diverser Institutionen. Als solcher war er ein beständiger Prediger und Wortführer des Neokonservativismus, mit vollständiger wirtschaftlicher Neoliberalität, zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung und ein politischer Weggefährte unseres Bundespräsidentendarstellers. Er hat die Vorteile seiner Glaubenslehre in den kühnsten und schillernsten Farben ausgemalt und alle beschimpft, die seiner Irrlehre nicht folgen wollten.
Nun aber geht sogar in den USA, selbst dem dämlichsten Bürger auf, wie viel Tote und wie viel Geld dieses imperiale Abenteuer gekostet hat. Selbst im Bibelgürtel beginnen schon Leute damit nachzudenken. Da kann natürlich so ein berühmter Wissenschaftler nicht zurückstehen. Prompt schreibt er ein Buch " Scheitert Amerika? - Supermacht am Scheideweg" und wirft all den Unfug den er mal gelabert hat, über Bord.
["Neokonservativer Wissenschaftler rudert zurück" mehr »]
Nun aber geht sogar in den USA, selbst dem dämlichsten Bürger auf, wie viel Tote und wie viel Geld dieses imperiale Abenteuer gekostet hat. Selbst im Bibelgürtel beginnen schon Leute damit nachzudenken. Da kann natürlich so ein berühmter Wissenschaftler nicht zurückstehen. Prompt schreibt er ein Buch " Scheitert Amerika? - Supermacht am Scheideweg" und wirft all den Unfug den er mal gelabert hat, über Bord.
["Neokonservativer Wissenschaftler rudert zurück" mehr »]
Der Spiegel auf den Spuren des Sterns
Genüsslich erinnert sich ganz Deutschland noch an den schlauen Fälscher Konrad Kujau, der zusammen mit dem Nazi-Narren und "Reporter" Gerd Heidemann, die Hitler-Tagebücher für rund fünf Millionen Euro an den Stern vertickte. Ein Rauschen wie bei einem Jahrhundertsturm ging durch den deutschen und internationalen Blätterwald. Zweiundsechzig Bände von Adolf ganz persönlich.
Es war die persönliche Gier einiger weniger und der Versuch das liberale und demokratische Erbe des Sterngründers Henri Nannen auf den Bertelsmann/Mohn-Kurs zu bringen. Weg von der politische Wahrheit und hin zu einem Lifestile-Magazin war der Auftrag des damalige "Stern"-Chefredakteur Peter Koch. Wenigstens waren die Leser nicht so dumm dieses Spielchen mitzumachen.
Der Stern ist heute zu einem bunten Blättchen verkommen, dessen politischer Kopf Hans-Ulrich Jörges, bestenfalls als vollständige Überzeichung eines Journalisten durchgeht und der Anerkennung nur innerhalb seiner neoliberalen Religionsgemeinschaft findet.
["Der Spiegel auf den Spuren des Sterns" mehr »]
Es war die persönliche Gier einiger weniger und der Versuch das liberale und demokratische Erbe des Sterngründers Henri Nannen auf den Bertelsmann/Mohn-Kurs zu bringen. Weg von der politische Wahrheit und hin zu einem Lifestile-Magazin war der Auftrag des damalige "Stern"-Chefredakteur Peter Koch. Wenigstens waren die Leser nicht so dumm dieses Spielchen mitzumachen.
Der Stern ist heute zu einem bunten Blättchen verkommen, dessen politischer Kopf Hans-Ulrich Jörges, bestenfalls als vollständige Überzeichung eines Journalisten durchgeht und der Anerkennung nur innerhalb seiner neoliberalen Religionsgemeinschaft findet.
["Der Spiegel auf den Spuren des Sterns" mehr »]
Verdammt, Sie haben es gemerkt!
Als der Wahlverlierer Steinbrück seine Besteuerungspläne für nachwachsende Rohstoffe ankündigte, dachte ich zunächst noch an die einfache dumme Gier deutscher Politiker, die alles solange besteuern bis es tot ist und daran, das der Vogel, wie die meisten unserer Parteienvertreter halt einfach von den Ölkonzernen gekauft wurde. Nicht, das ich heute glauben würde er sei nicht gekauft. Nur bin ich mir nicht mehr sicher von wem.
["Verdammt, Sie haben es gemerkt!" mehr »]
["Verdammt, Sie haben es gemerkt!" mehr »]
Warum die Eier nicht mehr in Stern oder Spiegel eingewickelt werden - das System Mohn.
Als ich Kind war, ja auch ich bin nicht alt zur Welt gekommen, gab es bei uns noch den Eiermann. Der Eiermann war ein Bauer aus dem Umfeld der schon damals eingesehen hatte, das weder die Böden noch das Klima unserer Gegend für Ackerbau so richtig geeignet waren.
Also produzierte er Eier und Geflügel und lieferte die direkt an seine Kunden. Vielleicht die Keimzelle der Selbstvermarktung. Er war damals schon ein schlauer Bauer und las Spiegel und Stern. Weil er ein wirklich kluger Bauer war, packte er seine Eier in die Seiten dieser Zeitungen, und betrieb auf diesem Weg Recycling.
["Warum die Eier nicht mehr in Stern oder Spiegel eingewickelt ... »]
Also produzierte er Eier und Geflügel und lieferte die direkt an seine Kunden. Vielleicht die Keimzelle der Selbstvermarktung. Er war damals schon ein schlauer Bauer und las Spiegel und Stern. Weil er ein wirklich kluger Bauer war, packte er seine Eier in die Seiten dieser Zeitungen, und betrieb auf diesem Weg Recycling.
["Warum die Eier nicht mehr in Stern oder Spiegel eingewickelt ... »]
Medienschelte ein Sakrileg unserer Zeit?
Gerade gestern haben sich unsere Zeitungsverleger mal wieder so richtig aufgeplustert, als ihnen der wahrlich unselige Otto Schily ihr Verhalten im Wahlkampf vorwarf. Wenn jemand Kritik an unseren Medien übt, ist das dann gleich immer ein Angriff auf die Pressefreiheit? Oder ist es vielmehr so, das unsere Medien die Pressefreiheit zu Gunsten der Werbeeinnahmen längst verkauft haben?
["Medienschelte ein Sakrileg unserer Zeit?" mehr »]
["Medienschelte ein Sakrileg unserer Zeit?" mehr »]
Broder setzen Sie sich, ...
Broder, setzen Sie sich, Sie reden Unfug, möchte man mit dem berühmten Professor aus der Feuerzangenbowle sagen, wenn man seinen Essay "Die Kunst des Terrors - der Terror als Kunst" im Spiegel liest. Ob ein israelischer Diplomat in Schweden auf mehr als zweifelhafte Kunst mit Scheinwerfern wirft oder die Schweden härter mit Falschparkern als mit ihren Neonazis umgehen. Henryk M. Broder kriegt die Kurve zu den Deutschen. Von Joschka Fischers "Mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch!" an den Bundestagspräsidenten über den Erfurter Amokläufer schafft er eine Verbindung zu dem Vorfall in Stockholm. Da wir uns diesmal ausnahmsweise nichts zu Schulden kommen haben lassen (Glück gehabt?), schafft er einen Vergleich zu Buback, Herrhausen und Schleyer und stellt seine Vorstellung von deutscher Reaktion als Tatsache dar.
Nein, Broder, Sie irren sich. Wir würden keine Zuschüsse streichen, wir würden nur wieder etwas trauriger werden. So wie wir traurig über Ihre Hatz sind, die vor allem diejenigen trifft, die nicht mal eben zur Tagesordnung übergehen, wenn 21 Israelis sterben, die aber auch nicht gelangweilt wegschauen, wenn im Rahmen der Sippenhaft israelische Waffen die Wohnungen der Familien von Selbstmordattentätern zerstören.
Nicht der Terror gerinnt zur Kunst, sondern Henryk M. Broder versucht deutsche Schuld neu zu generieren, vielleicht um ein Innehalten und Nachdenken zu verhindern oder als Rache dafür, dass er für kein Dschungelcamp ausgewählt wurde. Oder ist es vielmehr seine Wut darüber, dass auch ihm nichts Vernünftiges zur Lösung der Probleme einfällt. Aber damit steht er ja leider nicht alleine. Nur - das Werfen mit Scheinwerfern oder scheinheiligen Artikeln bringt uns beides nicht weiter.
Nein, Broder, Sie irren sich. Wir würden keine Zuschüsse streichen, wir würden nur wieder etwas trauriger werden. So wie wir traurig über Ihre Hatz sind, die vor allem diejenigen trifft, die nicht mal eben zur Tagesordnung übergehen, wenn 21 Israelis sterben, die aber auch nicht gelangweilt wegschauen, wenn im Rahmen der Sippenhaft israelische Waffen die Wohnungen der Familien von Selbstmordattentätern zerstören.
Nicht der Terror gerinnt zur Kunst, sondern Henryk M. Broder versucht deutsche Schuld neu zu generieren, vielleicht um ein Innehalten und Nachdenken zu verhindern oder als Rache dafür, dass er für kein Dschungelcamp ausgewählt wurde. Oder ist es vielmehr seine Wut darüber, dass auch ihm nichts Vernünftiges zur Lösung der Probleme einfällt. Aber damit steht er ja leider nicht alleine. Nur - das Werfen mit Scheinwerfern oder scheinheiligen Artikeln bringt uns beides nicht weiter.
Seite 1 von 1, insgesamt 24 Einträge





















