Hartz-IV-Regelsatz: SPD inzwischen auf 11 Euro heruntergehandelt
Hartz IV-Vermittlungsausschuss ignoriert UN-Behindertenrechtskonvention
DGB-Auswertung: 90.000 Leiharbeiter brauchen ergänzendes Hartz IV
Die böse Hexe und die Inflation
Zahnärzte fordern 69 Prozent mehr Honorar
Elterngeld für Reiche: Ein Gesetz mit Lücken
1687 hier, 19 dort
Milliardenteure CDU-Hinterlassenschaft: WestLB-Rettung würde NRW überfordern
Schwarz/Gelb bremst regenerative Energien: Platz schaffen für Atomstrom
Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) fehlte 2010 am häufigsten bei EU-Ministertreffen
Baden-Württemberg: Zwei weitere Polizeispitzel enttarnt
Afghanistan: Fünf verletzte Bundeswehrsoldaten erzählen ihre Geschichte
Im Hinterzimmer der Hartz-IV-Verhandlungen
["Aufgelesen und kommentiert 2011-02-07" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2011-02-03
2,50 Euro Stundenlohn beim Deutschen Roten Kreuz
Billigjobs und Leiharbeit: Die Qualität der Arbeitsplätze sinkt
CSU ist Parteispendenkönig im Bundestag
Sieg der Finanzlobby: Schwarz/Gelb legt besseren Schutz für Kleinanleger auf Eis
Plädoyer gegen Merkels Vorstellung von einem deutschen Europa
Ruinöses Finanzcasino - und die Versager dürfen weitermachen
Hamburg: Olaf Scholz (SPD) schrödert sich durch den Wahlkampf
Bürgeraktion: Seitenwechsel von EU-Kommissaren unterbinden
Unsere Qualitätsmedien und die US-Autoabsätze
Wie Gentechnik-Konzern Monsanto weltweit Bauern in ihr Abhängigkeit zwängt
Duisburg: Wahlbetrug der CDU aufgeflogen
Kommunismus-Debatte im hessischen Landtag
Staatliche Spionage gegen Tierschützer: Neues Spitzel aufgeflogen
Gericht: Rolf Gössner 38 Jahre zu Unrecht vom Verfassungsschutz bespitzelt
Mord per Drohne: Ermittlungen gegen BKA-Chef Ziercke eingestellt
Demnächst am Flughafen ["Aufgelesen und kommentiert 2011-02-03" mehr »]
Billigjobs und Leiharbeit: Die Qualität der Arbeitsplätze sinkt
CSU ist Parteispendenkönig im Bundestag
Sieg der Finanzlobby: Schwarz/Gelb legt besseren Schutz für Kleinanleger auf Eis
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Ruinöses Finanzcasino - und die Versager dürfen weitermachen
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Duisburg: Wahlbetrug der CDU aufgeflogen
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Gericht: Rolf Gössner 38 Jahre zu Unrecht vom Verfassungsschutz bespitzelt
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Demnächst am Flughafen ["Aufgelesen und kommentiert 2011-02-03" mehr »]
Dumm wie Merkel
Bei der Beschreibung von Dummheit von Angela Merkel müssen ganz neue Kategorien gefunden oder vielleicht auch nur ganz alte wiederbelebt werden. Kurz vor dem G20 Gipfel tönt es nun dumpf aus ihr heraus: ["Dumm wie Merkel" mehr »]
Frau Merkel hätte nie einen Freund verraten
Es ist seltsam, dass einem fast automatisch ein passenden Sprichwort zu den unüberlegten Sprüchen unserer Politiker einfällt. Für Frau Merkel mit ihren Einlassungen zu ihrer Vergangenheit in der DDR, drängt sich einem das Bild des Esels auf, dem es so gut geht, das er sich vor lauter Wohlergehen aufs Eis begibt und natürlich stürzt oder gar einbricht. ["Frau Merkel hätte nie einen Freund verraten" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-12
- Westerwelles geistig politische Verblödung
- Westerwelle (FDP): "Die wütenden Reaktionen zeigen doch, dass ich Recht habe"
- Wie sich alle mit Hartz IV verrechnen
- Selbstversorge statt Abhängigkeit: Eine Hartz4-Empfängerin geht ihren eigenen Weg
- SEK-Elitepolizisten dürfen mit Pfefferkugeln auf Demonstranten feuern
- Vernetzte unbemannte Drohnen spielen eine tragende Rolle im EU-Überwachungsprojekt INDECT
- BKK Gesundheit räumt Datenpanne ein
- Röslers Kopfpauschale droht Steuer-GAU
- Von wegen Aufschwung: Die deutsche Wirtschaft bleibt tief im Krisental
- Telekom: Observationen und Durchsuchungen schon bei geringsten Anlässen
- Hessische CDU gab "Freie Fahrt" für Steuerkriminelle
- BILD meint: Softdrinks erhöhen Krebs-Risiko um 87 Prozent
- Afghanistan-Krieg heißt jetzt "bewaffneter Konflikt" ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-12" mehr »]
- Westerwelle (FDP): "Die wütenden Reaktionen zeigen doch, dass ich Recht habe"
- Wie sich alle mit Hartz IV verrechnen
- Selbstversorge statt Abhängigkeit: Eine Hartz4-Empfängerin geht ihren eigenen Weg
- SEK-Elitepolizisten dürfen mit Pfefferkugeln auf Demonstranten feuern
- Vernetzte unbemannte Drohnen spielen eine tragende Rolle im EU-Überwachungsprojekt INDECT
- BKK Gesundheit räumt Datenpanne ein
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- Von wegen Aufschwung: Die deutsche Wirtschaft bleibt tief im Krisental
- Telekom: Observationen und Durchsuchungen schon bei geringsten Anlässen
- Hessische CDU gab "Freie Fahrt" für Steuerkriminelle
- BILD meint: Softdrinks erhöhen Krebs-Risiko um 87 Prozent
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IM Erika - Fragen an Angela Merkel
Es gibt Dinge, die werden so beharrlich totgeschwiegen, dass sie einem selbst auch aus dem Blickfeld zu verschwinden drohen. Aber zum Glück gibt es die Blogleser. Diesmal war es eine Leserin, die mich in der letzten Woche fragte, was denn aus der Geschichte um "IM Erika" geworden ist und warum sich die Systemmedien nicht damit beschäftigen. Nun gut. Die Systemmedien sind dazu da um das Volk im Dunkeln zu halten und in die Irre zu führen. Die haben kein Interesse daran die Kanzlerin der Neoliberalen und der Menschenverächter in Gefahr zu bringen.
Merkel hat ihre Aufgabe gegen die Mehrheit der Deutschen so gut gemacht, dass sie weiter Kanzlerin bleiben darf, bis sie dann durch Guttenberg ersetzt wird, der ja schon fleißig als Nachfolger aufgebaut wird. IM Erika wie Merkels Stasideckname gelautet haben soll, wird in Deutschland nicht thematisiert, wenn es die Bürger nicht selbst tun. ["IM Erika - Fragen an Angela Merkel" mehr »]
Aufklärung - Stasi, Spitzel, Merkel,Tillich, Althaus, Wulff, Beust, Carstensen und andere Merkwürdigkeiten
Es braust ein Ruf wie Donnerhall über das teutsche Land. Rechtzeitig vor den Wahlen und angesichts der linken Gefahr, muss wieder einmal die Geschichte der DDR und die pöse, pöse Stasi aufgearbeitet werden. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist das genau das, dass dringendste Thema. Die Weltwirtschaftskrise und der Schuldendruck verkommen da mit der Arbeitslosigkeit zu Nebensächlichkeiten.
Da gibt es also jede Menge Stasispitzel in den deutschen Behörden. 2247 in Mecklenburg-Vorpommern, 2942 in Brandenburg, 800 in Thüringen, 4400 in Sachsen-Anhalt, 2733 in der Berliner Verwaltung und 4101 in Sachsen. Fehlt eigentlich nur noch die Namensliste von Bild und Springer.
["Aufklärung - Stasi, Spitzel, Merkel,Tillich, Althaus, Wulff, ... »]
Leistung aus Leidenschaft
Mit diesem Satz wird man auf der Homepage der Deutschen Bank begrüßt. Nun ist ja, eine gewisse Leidenschaft nicht zu leugnen. Ob man aber die daraus resultierende Leistung so öffentlich würdigen sollte, möchte ich bezweifeln. Jedenfalls, wenn man von der landläufigen Vorstellung eines seriösen Bankhauses ausgeht.
["Leistung aus Leidenschaft" mehr »]Warum die SPD nicht mit den LINKEN kann
Tacheles!
Es gibt zuviele CDU V-Leute in der Partei! Andere nennen sie U-Boote, wieder andere Spitzel und ganz andere sagen Agenten. Wie man es auch dreht und wendet, heraus kommt am Ende das selbe: Eine Partei die unfähig ist aus diesem Wissen heraus zu handeln! Stattdessen werden offensichtliche Provokateure und CDU-Mitspieler weiterhin in der Partei toleriert. Eine falsche Bescheidenheit, die der SPD das Genick brechen wird -sie ist existenzgefährdend.
Und dann gibt es noch diejenigen, die sich von der CDU vorführen und unter Druck setzen lassen. Die bei dem noch so kleinsten Aufschrei "Achtung! Rote Socken." selbige mit schwarzen überziehen und so tun als ob irgend jemandem das Tragen selbiger schaden würde. Was ergibt die Farbmischung rot und schwarz noch gleich? Ja genau -jetzt weißt Du, liebe SPD, warum Eure Wähler vor Euch flüchten und warum die LINKEN mehr Zulauf bekommen. Die Wähler haben nämlich etwas gegen eklig -stinkenden -braunen Fußpilz!! Der ist es auch, warum die CDU abgewatscht wurde.
Schöne Grüße in die Parteizentralen!
Rebecca
Gesammelte Gemeinheiten 10
Üppiges Übergangsgeld für Ziebart
Dem 58-Jährigen Ziebart stehen laut Vertrag jährlich 560 000 Euro Ruhegehalt zu, das unabhängig von seinem Alter und dem Zeitpunkt seines Ausscheidens gezahlt wird. Sollte er einen neuen Job annehmen oder freiberuflich Einnahmen erzielen, so muss er sich das zwar anrechnen lassen, 280 000 Euro per anno sind ihm allerdings auch dann aus der Infineon-Kasse sicher. Für Ziebarts Nachfolger Peter Bauer gelten dieselben Regeln. Bauer ist erst 47 Jahre alt.
Ex-EnBW-Chef Claassen bekommt nach Auslaufen seines Vertrags jährlich 398 000 Euro und steht mit dieser Regelung in der Kritik. Er war bei Ausscheiden allerdings erst 44 Jahre alt und verteidigt sich unter anderem mit dem Argument, solche Übergangs- oder Ruhegeld-Vereinbarungen seien üblich bei deutschen Konzernen.
Es sind ja gar nicht die Ruhebezüge die stören. Ob die nun angemessen sind oder nicht. Es ist die Tatsache, das da Leute für ihre Verantwortunglosigkeit und für ihre Unfähigket belohnt werden, die so erbittert. Ein normaler Mensch würde aus seiner Stellung fliegen und schnell bei Hartz IV landen, diese Herren stellen sich dann aber noch hin und schimpfen über die Armen. Ziebart und Claassen müssten mit ihrem Vermögen für die Schäden einstehen die sie angerichtet haben und dürften maximal den Hartz IV Satz bekommen. Dann hätten wir auch schnell bessere Manager und mehr Solidarität.
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Soziale Milchwirtschaft
Aus meiner Sicht, funktioniert die Allianz zwischen Handel und Molkerei einfach zu gut als es die Allianz zw. Molkerei und Bauer (geben) müsste.
..
Regionale Herstellung und Verarbeitung der Grundnahrungsmittel (Milch, Quark, Joghurt) würden viele Probleme gar nicht erst entstehen lassen. Darüber hinaus kann man ja noch immer einen Markt für Spezialitäten (franz. Käse *schmelz*) zulassen.
Alle Transporte von Lebendvieh außer zu Zuchtzwecken, Zuchtschauen, Reitturnieren müssten auf maximal 100 km in zwei Monaten begrenzt werden. Damit würde der Viehtourismus beendet. Für alle andere Fahrten über 100 km muss ein striktes Nutzungverbot für den LKW ausgesprochen werden und die allerdings nicht privatisierte Bahn als Beförderungsmittel vorgeschlagen werden.
Damit hätten sich die großen Ketten schnell erledigt. Allerdings bin ich ebenso der Überzeugung das die Subventionen komplett auf Null gebracht werden müssen und ein Bewirtschaftungsgebot für Flächen verhängt wird, das zur Nutzung zwingt und einen Nutzungsnachweis erfordert. Wer nicht nutzt oder nutzen lässt und mehrfach bestraft wird, verliert sein Eigentumsrecht.
Wer Landwirtschaft zur Pflege eines bestimmten Landschaftstyps will, muss diese Pflege bezahlen.
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Kölner Stadt-Anzeiger: Ex-BDI-Chef Henkel weist Kritik der Union an deutschen Großunternehmen vehement zurück - "Versündigung am Gemeinwohl"
Der frühere Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, hat die Kritik der Union an Regelverstößen in deutschen Großunternehmen vehement zurück gewiesen. "Die deutsche Wirtschaft braucht von der deutschen Politik keinen Nachhilfeunterricht in Moral und Ethik", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). Man könne vom Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Norbert Röttgen, "erwarten, dass er die Bevölkerung aufklärt und nicht noch weiter ins Bockshorn jagt, so Henkel weiter. Röttgen und andere versündigten sich am Gemeinwohl, indem sie Einzelfälle verallgemeinerten, statt sie zu erklären. "Es kommt mehr raus als früher", fuhr Henkel fort. "Das heißt aber nicht, dass mehr passiert. Die ethischen Standards entwickeln sich durchaus positiv."
Wenn Hans-Olaf vom Gemeinwohl spricht, weiß jeder das er betrügen will. Henkel war als Manager der IBM so mit das unfähigste was einem Unternehmen in Deutschland jemals zugestoßen ist. Er war nahe daran den Laden zu ruinieren. Das er sauer auf Norbert Röttgen ist, verstehe ich. Der wollte ja gleichtzeitig Arbeitgeberlobbyist und Politiker sein, etwas was ihm Hans-Olaf schon damals übel genommen hat.
Richtig ist auch das Röttgen dem Hans-Olaf nichts von Moral zu erklären braucht, selbst wenn er gerne den Erklärbären gibt.
Selbstverständlich sind Politik und Wirtschaft gleichermaßen ohne Moral und Ethik. Dafür aber weisen sie ein beeindruckendes Maß an Verantwortungslosigkeit auf.
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Regierung beschließt BKA-Gesetz
Nach jahrelangem Streit hat das Kabinett den Entwurf von Innenminister Schäuble auf den Weg gebracht. Die Opposition spricht von einem "schwarzen Tag für die Bürgerrechte"
Das Bundeskriminalamt erhält durch das Gesetz zusätzliche Kompetenzen im Kampf gegen den Terrorismus. Strittigster Punkt war dabei bis zuletzt die heimliche Online-Durchsuchung, also der verdeckte Zugriff von Ermittlern auf private Computer-Festplatten. Die Union konnte sich dabei nicht mit ihrer Forderung durchsetzen, dass Polizisten in eine Wohnung eindringen dürfen, um auf dem Computer eines Terrorverdächtigen die Spionagesoftware zu installieren. Ein sogenannter Bundestrojaner muss deshalb auf technischem Weg von außen eingeschleust werden.
Sie treten einem jetzt eben nicht die Tür ein, sondern kommen über das Betriebsystem, für das man selber bezahlt hat, das denen aber bereitwillig die Zugänge schafft, damit es Staatsaufträge gibt. Dieses Geschäft war von Anfang klar, egal wie es verpackt wird. Unser nach eigenen Angaben nicht vollständig durchgeknallter Innenminister hat sein Ziel erreicht. Es fehlt nicht mehr viel zu Diktatur.
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Eisernes Kreuz für Judenmord
In der Diskussion um die Wiedereinführung des Eisernen Kreuzes als Verdienstorden für die Bundeswehr meldet sich der Historiker Dieter Pohl vom Münchner Institut für Zeitgeschichte zu Wort. Er berichtet von neu ausgewerteten Akten, die belegen, dass dieser Orden auch an Verantwortliche für Holocaust-Massaker verliehen wurden.
Die begehrte Auszeichnung erhielten demnach unter anderem die SS-Offiziere Rudolf Lange (verantwortlich für den Mord an 60 000 Juden) und Friedrich Jeckeln, der zahllose Mordaktionen in der Ukraine und im Baltikum organisierte, darunter das berüchtigte Massaker von Babij Jar bei Kiew.
Auch Jürgen Stroop, der Vernichter des Warschauer Ghettos, wurde für seine Tat mit dem Tapferkeitsorden geehrt. Vom Mythos des Eisernen Kreuzes, schreibt Dieter Pohl, sei in Vernichtungskrieg und Holocaust wenig übrig geblieben. Das Eiserne Kreuz habe in den fünfziger Jahren nur deswegen wieder salonfähig werden können, weil diese Verbrechen nach 1945 verdrängt und vertuscht wurden.
Es ist schön, das diesmal ein Historiker es dem Historiker Wolffsohn und unserem Bundeskriegminister aufschreiben. Leider wird es nicht nützen. Das alte gemeine Symbol für sinnloses Morden wird das neue Symbol der Ehre der Herren Jung und Wolffsohn. Nein die werden sich nicht schämen. Scham setzt Verstand und Gefühl voraus.
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Nein, ich glaube der Bahn kein Wort
Sehr geehrter Herr Wolfgang Schaupensteiner was auch immer sie mir als Antikorruptionsbeauftragte der Bahn erzählen wollen. Ich glaube ihnen kein Wort. Selbst die Buchstaben auf der dpa-Meldungen können sich vor lachen kaum halten:
Bahn weist Spitzelverdacht zurück
Berlin - Die in der Bespitzelungsaffäre bei der Telekom in den Blick geratene Ermittlungsfirma hat über Jahre hinweg auch für die Deutsche Bahn gearbeitet. Dies stelle aber „keinen zweiten Fall Telekom” dar, sagte der Antikorruptionsbeauftragte der Bahn, Wolfgang Schaupensteiner. Der bundeseigene Verkehrskonzern habe die Berliner Network Deutschland GmbH von 1998 bis 2007 in 43 Fällen engagiert. Bei den Aufträgen mit einem Gesamtvolumen 800 000 Euro sei es aber nur um Bekämpfung von Korruption gegangen.
Morgen oder Übermorgen werden sie mir dann erzählen, das sie nichts gewusst haben, aber eine Toilettenfrau am Bahnhof Fulda einen Auftrag erteilt hat, für den diese natürlich sofort entlassen wird. Es ist einfach nur lächerlich und erbärmlich.
Nachdem wir den Mehdorn nun lange genug kennen, die Augen der Margret Suckale gesehen haben als sie die Lokführer und Fahrgäste quälen konnte, und nach dem Hansen vom Gewerkschaftsboss zum obersten Personaler wurde, ist alles klar. Nein ich und wahrscheinlich auch kein Anderer kann im Moment beweisen wie das alles bezahlt wurde, genausowenig wie wir jemals erfahren werden, wie Tiefensee geführt wurde und wie er entlohnt werden wird.
Der Bahn glauben. Vorher werde ich fromm und glaube irgendeinem Pfaffen in der Kirche. Halt ich glaube was bei der Bahn. Ich glaube das Herr Mehdorn richtig gut an der Privatisierung verdient. An dem was ja eigentlich das Erbteil unserer Kinder wäre, wenn dieser Mensch es nicht seinen Geierfreunden in den Hals schieben müsste.
Aber ich glaube anderen Quellen. in diesem Fall zum Beispiel dem Handelsblatt für das eine Falschmeldung sehr teuer würde:
Der Auftrag der Bahn an Network gewinnt dadurch an Brisanz, dass er - so ein Bahn-Insider - "von ganz oben" komme. Es gebe Grund zu der Annahme, dass er nicht von der Abteilung Konzernsicherheit erteilt wurde, sondern von der Internen Revision. Und diese sei Bahnchef Hartmut Mehdorn direkt unterstellt.
Wie bei der Telekom sickerten auch bei der Bahn immer wieder Informationen in die Öffentlichkeit. Darüber habe man sich im Aufsichtsrat "echauffiert", sagt ein Mitglied des Kontrollgremiums. Der Vorstand habe dann von sich aus erklärt, dass er die undichten Stellen aufspüren wolle.
In zwei Fällen deckte die Bahn Urheber von Indiskretionen auf - und trennte sich von ihnen. Dabei handelte es sich nach Angaben aus dem Konzern um einen Mitarbeiter aus dem Umfeld des früheren Transnet-Gewerkschaftschefs und neuen Bahn-Arbeitsdirektors Norbert Hansen. Über den Mitarbeiter waren Aufsichtsratsvorlagen vor der Sitzung an Medien gelangt. Der zweite Fall betrifft einen hochrangigen Bahn-Manager, der Strategiepapiere zur Bahnreform an einen Gegner der Teilprivatisierung weiterreichte.
Aber natürlich haben sie Korruption aufdeckt Herr Schaupensteiner. Bei den Würstschenverkäufern, der Verwertung von Pfandflaschen und beim Bau. Ich bin voller Ehrfurcht. Ich mag Klopapierkontrollen. Allerdings hätte ich lieber gewusst wie Herr Mehdorn so einkauft. Politiker, Gewerkschaftschef und Journalisten. Ach da gab es nichts. Nun gut. Das Gegenteil ist nicht zu beweisen. Dafür brauchte man einen Antikorruptionsbeauftragten. Nein, lassen sie gut sein. Mir ist nicht mehr nach Lachen.
Obwohl einen hab ich da noch. Der ist wirklich gut:
Bahn-Aufsichtsratschef Werner Müller reagierte gestern mit Erstaunen auf die Spitzelvorwürfe bei der Bahn. Sein Sprecher sagte dem Handelsblatt: "Herr Müller ist in keiner Weise informiert."
Wie hätte auch nur jemand auf die Idee kommen können, das Werner Müller was gewusst hat. Nein keine Sorge. Ich rede nicht von Verantwortlichkeit bei Müller oder Mehdorn. Ich könnte mir allerdings vorstellen das jetzt das Stimmvieh in den Parlamenten ein wenig an den Eiern ihrer Vorturner zu ziehen beginnt. Vor allem wenn wir Tag für Tag neue Geschichten hören. Vielleicht sogar die vom abgehörten Politiker, der so sehr gegen die Bahnprivatisierung war.
Da könnte noch einiges ins Rollen kommen und vielleicht ist Mehdorn ja weg vom Fenster bevor er die Bahn verschenken kann. Das wäre schön und gut für Deutschland. Herr Mehdorn ist mir ziemlich egal, der wäre mir nicht mal acht Cent Flaschenpfand wert. Na gut zusammen mit dem gesamten Bahnmanagement und Tiefensee. Sagen wir fünf Cent, das muss reichen.
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