Wo ist das griechische Vermögen? 200 Milliarden Euro, so schätzt man, sind in der Schweiz. Des weiteren besitzen Griechen die größte Schiffsflotte der Welt, rund 4000 Tanker, Frachter und andere Großschiffe. Für ein kleines Volk, das etwa dreimal so zahlreich ist wie Berlin, also 10 Millionen, ist das nicht schlecht! Würde man nun allein die Vermögen aus der Schweiz zurückholen, und die Tankerflotte verstaatlichen, dann sähe die Lage doch schon ein wenig besser aus, oder? Ich finde, so kompliziert sind die Dinge nun auch wieder nicht. Und alternativlos schon gar nicht. Schaun wir mal.
["Griechenland im Streik" mehr »]
Kein Recht auf Streik - aber ein Recht auf Gewinne
Es geht den deutschen Flughäfen glänzend. Umsatz und Gewinne steigen in fantastischer Art und Weise. Schöner kann es für die Anleger aus dem internationalen Großkapital nicht mehr sein, die ja diese Flughäfen besitzen. Der Besitz von Flughäfen ist eine wahre Goldgrube wie die Daten des Betreibers des Frankfurter Flughafens Fraport beweisen: ["Kein Recht auf Streik - aber ein Recht auf Gewinne" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2011-03-10
Sozialabbau 2011, Folge 4
Lokführer-Streik: Arbeitgeber drohen mit politischen Druck für Gesetzesänderung
AWD soll über 34.000 Anlegern riskante Papiere untergejubelt haben
Thema Rente und Pensionen: Neoliberale Propaganda im "Freitag"
Parteispenden: FDP kassiert über 50.000 Euro von Leiharbeitsfirma
Wer für die CDU kandidiert, muss 800 Euro zahlen
Sachsen: CDU verhängt 25.000 Euro Strafe gegen kritischen Tierschutzverband
AKW in Baden-Württemberg haben gravierende Mängel
Polizei darf Dienstwagen nicht mit E10 betanken
Guttenberg-Abschied: CDU-Politiker Lammert und Schavan abserviert
Nach Lottoverbot für Hartz4-Empfänger ["Aufgelesen und kommentiert 2011-03-10" mehr »]
Lokführer-Streik: Arbeitgeber drohen mit politischen Druck für Gesetzesänderung
AWD soll über 34.000 Anlegern riskante Papiere untergejubelt haben
Thema Rente und Pensionen: Neoliberale Propaganda im "Freitag"
Parteispenden: FDP kassiert über 50.000 Euro von Leiharbeitsfirma
Wer für die CDU kandidiert, muss 800 Euro zahlen
Sachsen: CDU verhängt 25.000 Euro Strafe gegen kritischen Tierschutzverband
AKW in Baden-Württemberg haben gravierende Mängel
Polizei darf Dienstwagen nicht mit E10 betanken
Guttenberg-Abschied: CDU-Politiker Lammert und Schavan abserviert
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Peter Struck als Schlichter - Den Bock zum Gärtner machen
Die Nachricht, dass sich Peter Struck selbst als Schlichter im Tarifstreit zwischen den privaten Bahnen, der Bahn AG und der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) anbietet ist entweder das sauberste Stück Karneval und Narretei in diesem Jahr oder das beste Beispiel, das hier der Bock zum Gärtner gemacht wird. ["Peter Struck als Schlichter - Den Bock zum Gärtner machen" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-12-15
Aufschwung XXL: Deutschland ist Lohnminus-Meister der Industriestaaten
Aufschwung XXL: Beschäftigtenzahlen weiter im Sinkflug
Nach Bundesarbeitsgerichts-Urteil: Vielen Leiharbeitsfirmen droht Pleite
Schwarz/Gelb beschließt Gesetz gegen Missbrauch von Zeitarbeit
Gerichtprozess: Bundestagsverwaltung beschäftigte Scheinselbstständige
Europäischer Gewerkschaftsbund ruft zum Kampf gegen Sozialabbau - und der DGB pennt
Tarifstreit öffentlicher Dienst: Verdi fordert drei Prozent mehr Gehalt
Deutsche Bank eröffnet Casino in Las Vegas
Geldwäsche und Mafia: Behörden ermitteln gegen Vatikanbank
Korruption mitten in Europa
Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?
NRW stoppt JMStV
Neues aus der schönen Welt der Atomkraft
Kriegsweihnacht mit Kerner
Neues Drohvideo aufgetaucht ["Aufgelesen und kommentiert 2010-12-15" mehr »]
Aufschwung XXL: Beschäftigtenzahlen weiter im Sinkflug
Nach Bundesarbeitsgerichts-Urteil: Vielen Leiharbeitsfirmen droht Pleite
Schwarz/Gelb beschließt Gesetz gegen Missbrauch von Zeitarbeit
Gerichtprozess: Bundestagsverwaltung beschäftigte Scheinselbstständige
Europäischer Gewerkschaftsbund ruft zum Kampf gegen Sozialabbau - und der DGB pennt
Tarifstreit öffentlicher Dienst: Verdi fordert drei Prozent mehr Gehalt
Deutsche Bank eröffnet Casino in Las Vegas
Geldwäsche und Mafia: Behörden ermitteln gegen Vatikanbank
Korruption mitten in Europa
Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?
NRW stoppt JMStV
Neues aus der schönen Welt der Atomkraft
Kriegsweihnacht mit Kerner
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WER TRÄGT DEN ATLAS...
Ein duckhome-Gastbeitrag
von Hartmut Barth-Engelbart
"Soll man sich von dem Riesen-ATLAS erschlagen lassen, den man selbst geschaffen hat?
Wer hat die Welt erschaffen und den Riesen, der sie trägt?
WER TRÄGT DEN
A T L A S
und die Welt?
["WER TRÄGT DEN ATLAS..." mehr »]
von Hartmut Barth-Engelbart
"Soll man sich von dem Riesen-ATLAS erschlagen lassen, den man selbst geschaffen hat?
Wer hat die Welt erschaffen und den Riesen, der sie trägt?
WER TRÄGT DEN
A T L A S
und die Welt?
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Aktuelles aus Athen zum Generalstreik am 29.6.10
Ein Video vom KKE-Kanal: http://www.youtube.com/user/kkemedia#p/u/1/q6uKBFxestk
Und ein Bericht von Margarita Tsomou (Griechische Gemeinde), Mitglied des Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise", die derzeit in Athen ist:
Zwei Generalstreiks in zwei Wochen
Mit über 85% Streikbeteiligung konnte der Streik das Land lahm legen. Er wurde von den großen Sammelgewerkschaften GSEE (privater Sektor) und ADEDY (öffentlichen Dienst) ausgerufen, um auf die historisch beispiellose Demontage der sozialen Sicherungssysteme zu reagieren. Arbeitnehmerrechte, wie wir sie aus modernen Demokratien kennen, werden diese Woche im griechischen Parlament zu Grabe getragen. „Arbeitsverhältnisse werden ins Mittelalter zurückversetzt“, so die gängige Formulierung der Bewegungen zu der geplanten Renten – und Arbeitsrechtreform.
["Aktuelles aus Athen zum Generalstreik am 29.6.10" mehr »]
Und ein Bericht von Margarita Tsomou (Griechische Gemeinde), Mitglied des Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise", die derzeit in Athen ist:
Zwei Generalstreiks in zwei Wochen
Mit über 85% Streikbeteiligung konnte der Streik das Land lahm legen. Er wurde von den großen Sammelgewerkschaften GSEE (privater Sektor) und ADEDY (öffentlichen Dienst) ausgerufen, um auf die historisch beispiellose Demontage der sozialen Sicherungssysteme zu reagieren. Arbeitnehmerrechte, wie wir sie aus modernen Demokratien kennen, werden diese Woche im griechischen Parlament zu Grabe getragen. „Arbeitsverhältnisse werden ins Mittelalter zurückversetzt“, so die gängige Formulierung der Bewegungen zu der geplanten Renten – und Arbeitsrechtreform.
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Gewerkschaften im Umbruch
Bisher waren die Gewerkschaften in Deutschland ja brave Erfüllungsgehilfen von Kapital und Politik. Gerade durch die Mitbestimmungsgesetzgebung fiel es ihnen leicht sich selbst als Unternehmer zu fühlen und die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitslosen vollständig zu vergessen.
Die Macht des DGB schien unerschütterlich und die anderen Gewerkschaften waren entweder direkte Gründungen von Arbeitgebern oder wie die sogenannten christlichen Gewerkschaften nur darum bemüht noch schlechtere Verträge für ihre Mitglieder auszuhandeln, als es der DGB schon tat. ["Gewerkschaften im Umbruch" mehr »]
Aber die Deutschen gehen pünktlich zur Arbeit ...
Gestern, während meiner geliebten Einkaufspause: Ins Cafe gehen, Zeitung lesen, rauchen - wobei mir der Kellner mit schöner Hand Feuer reicht. Sehr galant. Titelseite der Jungen Welt: Streik in Italien. "Also mischte sich am gestrigen Freitag, als das fußballbegeisterte Italien in den Generalstreik trat, die Wut über die Politik Roms mit dem Frust über das Versagen der Squadra Azzurra. Regierungschef Berlusconi erlebte, daß der Sport das politische Handeln nicht zu verhindern vermag. Millionen Beschäftigte folgten dem Aufruf des größten Gewerkschaftsdachverbands CGIL." Etwas wie Neid fängt an in mir zu brennen.
["Aber die Deutschen gehen pünktlich zur Arbeit ..." mehr »]
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Europa streikt
So langsam muß man anfangen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Heute ist landesweiter Streik in Frankreich, morgen Generalstreik in Italien, kommenden Dienstag in Griechenland. "Entweder sie oder wir" nennt Heike Schrader ihren aktuellen Bericht aus Athen in Junge Welt und zitiert Alexandra Balou: "'Entweder sie oder wir, entweder das Volk oder die Monopole, entweder die Profite der wenigen oder der Wohlstand des Volkes.' Es gebe weder einen Mittelweg noch den Weg zurück, erklärte die PAME-Gewerkschafterin." (Hier ein paar aktuelle Fotos aus Piräus.)
["Europa streikt" mehr »]
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China, Foxconn und die Iran-Resolution
Heute morgen gab es die erste gute Verschwörungstheorie weshalb China bei den Drohungen gegen den Iran eingeknickt sein könnte. Dabei ging es darum, dass China aufgrund der Drohung von Foxconn Technology Group ihre insgesamt mehr als 800.000 Arbeitsplätze aus China abzuziehen, bei der Iran-Resolution eingeknickt sein könnte. Aber das ist Unfug. Foxconn und auch andere ziehen selbstverständlich ihre Arbeitsplätze ab und zwar alleine aus wirtschaftlichen Gründen.
China bot die billigsten Arbeitnehmer und ließ dabei zu, dass diese unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten mussten. Im Prinzip unterschieden sich viele der Lebensbedingungen der Billigarbeitnehmer kaum von denen der Arbeitssklaven in den politischen Lagern des Landes oder im Strafvollzug. ["China, Foxconn und die Iran-Resolution" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-05-05
Der 18-Milliarden-Deal der WestLB: Die für NRW schwerwiegendste Fehlentscheidung von CDU-Mann Rüttgers
Von CDU bezahlte Wählerinitiative: Wie NRW-Chef Rüttgers 2005 die Öffentlichkeit verarschte
NRW hat 300 Mio Euro für Pensionen in Griechenland-Anleihen gesteckt
Undurchsichtige Finanzgeschäfte: Hausdurchsuchungen bei mehreren CDU-Politikern
Warnstreik in NRW: Angestellte Lehrer fordern gleichen Lohn für alle
Bildungsstreik in NRW: Studiengebühren endlich abschaffen
Hartz4-Aufstockerei kostet 10,9 Milliarden Euro pro Jahr
Statistisches Bundesamt: Einzelhandelsumsatz um 2,4 Prozent gesunken
Weniger Neuzulassungen: Deutschlands Automarkt bricht um 32 Prozent ein
100.000 Unterschriften gegen die Kopfpauschale - und FDP-Minister Rösler verweigert deren Annahme
Milliardenvernichtung mit Ansage: CSU und BayernLB-Vorstand belastet
Berufsverbot: Death-Metal-Sänger darf nicht mehr unterrichten
Deutschland noch weit von Transparenz und Informationsfreiheit entfernt
Erneuerbare Energien statt Kohle und Atomkraft
Hart bleiben: Reguliert lieber zu viel als zu wenig
Der Grill-Mob von Athen
Warum wird man eigentlich Spekulant? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-05-05" mehr »]
Von CDU bezahlte Wählerinitiative: Wie NRW-Chef Rüttgers 2005 die Öffentlichkeit verarschte
NRW hat 300 Mio Euro für Pensionen in Griechenland-Anleihen gesteckt
Undurchsichtige Finanzgeschäfte: Hausdurchsuchungen bei mehreren CDU-Politikern
Warnstreik in NRW: Angestellte Lehrer fordern gleichen Lohn für alle
Bildungsstreik in NRW: Studiengebühren endlich abschaffen
Hartz4-Aufstockerei kostet 10,9 Milliarden Euro pro Jahr
Statistisches Bundesamt: Einzelhandelsumsatz um 2,4 Prozent gesunken
Weniger Neuzulassungen: Deutschlands Automarkt bricht um 32 Prozent ein
100.000 Unterschriften gegen die Kopfpauschale - und FDP-Minister Rösler verweigert deren Annahme
Milliardenvernichtung mit Ansage: CSU und BayernLB-Vorstand belastet
Berufsverbot: Death-Metal-Sänger darf nicht mehr unterrichten
Deutschland noch weit von Transparenz und Informationsfreiheit entfernt
Erneuerbare Energien statt Kohle und Atomkraft
Hart bleiben: Reguliert lieber zu viel als zu wenig
Der Grill-Mob von Athen
Warum wird man eigentlich Spekulant? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-05-05" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-17
- Äußerungen zu Hartz IV: Wie viel Wahrheit steckt in Westerwelle?
- SPD: "Arbeitslose müssen rangenommen werden"
- Hartz4 wirkt: Wie die Mittelschicht in die Armut durchgereicht wird
- Der Hans-Werner Phrasenautomat ist wieder da
- Das Problem liegt heute nicht in zu hohen Hartz-Sätzen, sondern in zu niedrigen Löhnen
- Wahlkampf: NRW-FDP setzt auf Westerwelles Thesen
- Hartz4 und die BILD Zeitung: Mit unsachlicher Stimmungsmache für Guido Westerwelle
- Tarifkonflikt: Ab Montag droht Streik bei der Lufthansa
- Goldman Sachs half Griechenland, die Lage des Staatshaushaltes zu verschleiern
- Deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen sie es im Ausland
- Die Kommunen sollen dafür zahlen, dass die Bundesregierung Steuern senkt
- Neuberechnung von Hartz4 nach Vorgaben des BVerfG ergibt 631 Euro Regelsatz
- Stoppt die Privatisierung von Krankenhäusern
- Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet Von der Leyens Internet-Zensurgesetz
- Studiengebühren als Hinderungs- und Abbruchsgrund
- Zitat des Tages: Von Friedrich Küppersbusch ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-17" mehr »]
- SPD: "Arbeitslose müssen rangenommen werden"
- Hartz4 wirkt: Wie die Mittelschicht in die Armut durchgereicht wird
- Der Hans-Werner Phrasenautomat ist wieder da
- Das Problem liegt heute nicht in zu hohen Hartz-Sätzen, sondern in zu niedrigen Löhnen
- Wahlkampf: NRW-FDP setzt auf Westerwelles Thesen
- Hartz4 und die BILD Zeitung: Mit unsachlicher Stimmungsmache für Guido Westerwelle
- Tarifkonflikt: Ab Montag droht Streik bei der Lufthansa
- Goldman Sachs half Griechenland, die Lage des Staatshaushaltes zu verschleiern
- Deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen sie es im Ausland
- Die Kommunen sollen dafür zahlen, dass die Bundesregierung Steuern senkt
- Neuberechnung von Hartz4 nach Vorgaben des BVerfG ergibt 631 Euro Regelsatz
- Stoppt die Privatisierung von Krankenhäusern
- Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet Von der Leyens Internet-Zensurgesetz
- Studiengebühren als Hinderungs- und Abbruchsgrund
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Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08
- Grüne Gentechnik: Landwirt hat alles verloren
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
- Zu spät gewarnt: Bank muss Steuerhinterzieher mit 7,3 Mio Euro entschädigen
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) betraut externe Berater mit Steuerreform
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Bankrott deutscher Kommunen
- Rechnungshof kritisiert: Hamburgs Straßennetz verfällt
- CDU wusste schon 2007 über die prekäre Lage der HSH Nordbank Bescheid
- NRW-Chef Rüttgers (CDU) rebelliert gegen schwarz-gelbe Steuerpläne
- Schwarz/Grün für NRW wird vorbereitet
- Atomkraftwerke: Die Laufzeitverlängerung weckt Begehrlichkeiten
- Schwarz/Gelber Sparplan bei Energie-Sanierung gefährdet tausende Jobs im Handwerk
- Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
- Hartz4: Theorie vom fehlenden Arbeitsanreiz macht keinen Sinn
- Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht
- Hartz4-Debatte: "Der wirklich faule Sack ist der Gesetzgeber"
- SPD kontra Streik im Öffentlichen Dienst?
- Umfrage: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab
- Interview mit dem neuen LINKE-Chef Klaus Ernst
- Benjamin Hoff (Linke) zur Zukunft seiner Partei
- Gabor Steingart: Vom neoliberalen SPIEGEL-Wortführer zum neuen Handelsblatt-Chef
- NRW-Pirat Dirk Schatz im Interview
- Sendezeiten im Internet: Das letzte Aufgebot der Altparteien zur Zensur des Internets
- BILD "Gewinner des Tages": Nie war Gewinnen so einfach ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08" mehr »]
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
- Zu spät gewarnt: Bank muss Steuerhinterzieher mit 7,3 Mio Euro entschädigen
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) betraut externe Berater mit Steuerreform
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Bankrott deutscher Kommunen
- Rechnungshof kritisiert: Hamburgs Straßennetz verfällt
- CDU wusste schon 2007 über die prekäre Lage der HSH Nordbank Bescheid
- NRW-Chef Rüttgers (CDU) rebelliert gegen schwarz-gelbe Steuerpläne
- Schwarz/Grün für NRW wird vorbereitet
- Atomkraftwerke: Die Laufzeitverlängerung weckt Begehrlichkeiten
- Schwarz/Gelber Sparplan bei Energie-Sanierung gefährdet tausende Jobs im Handwerk
- Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
- Hartz4: Theorie vom fehlenden Arbeitsanreiz macht keinen Sinn
- Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht
- Hartz4-Debatte: "Der wirklich faule Sack ist der Gesetzgeber"
- SPD kontra Streik im Öffentlichen Dienst?
- Umfrage: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab
- Interview mit dem neuen LINKE-Chef Klaus Ernst
- Benjamin Hoff (Linke) zur Zukunft seiner Partei
- Gabor Steingart: Vom neoliberalen SPIEGEL-Wortführer zum neuen Handelsblatt-Chef
- NRW-Pirat Dirk Schatz im Interview
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Europäischer Rechnungshof zur Milchpolitik der EU
Aus der letzten Presseerklärung des "Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V." (BDM):
["Europäischer Rechnungshof zur Milchpolitik der EU" mehr »]
Selbst der Europäische Rechnungshof hat in seinem gerade erschienenen Sonderbericht deutlich gemacht, dass die unkontrollierte Liberalisierung des europäischen Milchmarktes der falsche Weg sei. Dadurch seien die Direktbeihilfen für die Milchviehhalter in Europa von 2,75 Milliarden Euro 2005 auf 4,5 Milliarden Euro 2007 gestiegen, ohne nachhaltige Wirkung zu hinterlassen. „Es wäre ein fatales Signal, wenn die neue Regierung diese Warnung nicht Ernst nimmt, mit der Verschwendung weitermacht und gleichzeitig das große Haushaltsdefizit beklagt“, so Schaber weiter. „Wir fordern die Verhandlungspartner auf, diese Politik zu beenden und einen Wechsel zu vollziehen.“
["Europäischer Rechnungshof zur Milchpolitik der EU" mehr »]
Nächste Bauern-Grossdemo in Vorbereitung
Vorab möchte ich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Forderungen der europäischen Bauern den Hunger in der Welt reduzieren helfen! Bitte lest Euch dazu ein, wenn Ihr es noch nicht getan habt. Wir haben hier schon ordentlich Material gepostet. Auf den Seiten des EMB kann man sich natürlich immer auf dem laufenden halten, ebenso auf den Seiten des BDM. Von hier stammt noch folgender Lesetipp: Die Kuh, der Markt und die Politik - Eine Beziehungskrise. Von Hannes Lorenzen auf blogs.taz.de
Presseeinladung zur Großdemonstration am Montag, den 19.10.2009
EU-Agrarrat in Luxemburg: Mehrere Tausend Milchbauern aus Europa erwartet
Der Aufstand der Milchbauern in Europa in den letzten Wochen und Monaten hat die Politik in Bewegung gebracht. „Die Milchbauern begrüßen die Aussage der Mehrheit der EU-Agrarminister, ein innovatives Mengenmanagement auch nach 2015 beibehalten zu wollen, um aus der Milchkrise herauszukommen“, sagt Romuald Schaber, Präsident des European Milk Boards (EMB) bezogen auf das Ministertreffen am 12. Oktober in Wien.
["Nächste Bauern-Grossdemo in Vorbereitung" mehr »]
Presseeinladung zur Großdemonstration am Montag, den 19.10.2009
EU-Agrarrat in Luxemburg: Mehrere Tausend Milchbauern aus Europa erwartet
Der Aufstand der Milchbauern in Europa in den letzten Wochen und Monaten hat die Politik in Bewegung gebracht. „Die Milchbauern begrüßen die Aussage der Mehrheit der EU-Agrarminister, ein innovatives Mengenmanagement auch nach 2015 beibehalten zu wollen, um aus der Milchkrise herauszukommen“, sagt Romuald Schaber, Präsident des European Milk Boards (EMB) bezogen auf das Ministertreffen am 12. Oktober in Wien.
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Politik geht auf Bauern zu
Ich will jetzt mal nicht meckern, so nach dem Motto, bloß weil Wahlkampf ist, würden die Politiker jetzt mit Versprechungen kommen. Nehmen wir diesen Umstand ruhig als positiven Umstand, der Anschub liefert.
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Seehofer will den Koalitionsvertrag mit der neuen Bundesregierung nur dann unterschreiben, wenn die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern geschützt wird. Oha. Nun gut, "helfen" will Sonnleitner vom Bauernverband auch, (wem?). Über das Wie gibt es allerdings deutlich konträre Vorstellungen. Kanzlerin Merkel spricht jetzt von einer „bedrückenden Situation“, wie sie mehrfach zitiert wird, - schön übrigens, dass die Großen jetzt auch auf einmal berichten - ,doch wer weiß, was sie sich vorstellt, außer Hilfen durch die EU. Von der Milchquote hielt sie bisher jedenfalls nicht viel.
Etwas deutlicher der französische Regierungschef: „Sarkozy hatte öffentlich erklärt, dass eine Regulierung des Milchmarktes sowie anderer landwirtschaftlicher Märkte notwendig sei“ heißt es in der Presseerklärung des European Milk Board (EMB) und weiter:
„Für 5. Oktober Sondertreffen der EU-Agrarminister zur Milch einberufen. Sarkozy, Merkel und Barroso außerdem zugesagt, sich um katastrophale Lage auf Milchmarkt zu kümmern – werden Versprechen nicht eingehalten wird Milchlieferstopp wieder aufgenommen.“
["Politik geht auf Bauern zu" mehr »]
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Seehofer will den Koalitionsvertrag mit der neuen Bundesregierung nur dann unterschreiben, wenn die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern geschützt wird. Oha. Nun gut, "helfen" will Sonnleitner vom Bauernverband auch, (wem?). Über das Wie gibt es allerdings deutlich konträre Vorstellungen. Kanzlerin Merkel spricht jetzt von einer „bedrückenden Situation“, wie sie mehrfach zitiert wird, - schön übrigens, dass die Großen jetzt auch auf einmal berichten - ,doch wer weiß, was sie sich vorstellt, außer Hilfen durch die EU. Von der Milchquote hielt sie bisher jedenfalls nicht viel.
Etwas deutlicher der französische Regierungschef: „Sarkozy hatte öffentlich erklärt, dass eine Regulierung des Milchmarktes sowie anderer landwirtschaftlicher Märkte notwendig sei“ heißt es in der Presseerklärung des European Milk Board (EMB) und weiter:
„Für 5. Oktober Sondertreffen der EU-Agrarminister zur Milch einberufen. Sarkozy, Merkel und Barroso außerdem zugesagt, sich um katastrophale Lage auf Milchmarkt zu kümmern – werden Versprechen nicht eingehalten wird Milchlieferstopp wieder aufgenommen.“
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Kämpferische Bauern: es geht weiter
Während die Politiker den schwarzen Peter ein wenig zwischen EU und nationaler Ebene hin und her schieben, differenzieren sich die Standpunkte der Entscheidungsträger allmählich aus. Vor kurzem noch versuchte man, das Problem mit den Protesten auszusitzen. Es hätte ja klappen können, dass die Bauern still und leise pleite gehen. Hat es aber nicht, weil die Bauern sich wehren! Nun mußten diejenigen, die die Agrarindustrialisierung vorantreiben, genau das als Problem bezeichnen, was sie eigentlich beabsichtigt hatten! Tja, dumm gelaufen, Sonnleitner. Aber wir sind noch nicht durch.
“Auch nach 13 Tagen Streik werden die Milcherzeuger in Europa weiter die Milchlieferung an die Molkereien aussetzen“, sagt Pascal Massol von der französischen Milcherzeugerorganisation APLI, und weiter: „Die Medien und Bürger sind auf unserer Seite.“ Massol sagt außerdem: „Wir rufen Vertreter aus dem Sektor Milch, wie Tierärzte oder Landhändler, und zivilgesellschaftliche Organisationen auf, die Milchbauernproteste zu unterstützen.“ Ich füge hinzu: wir haben doch Spitzenköche, die ebenso spitzenmäßig wie sie kochen, die Medienpräsenz beherrschen. Wann nutzen sie ihre tollen Möglichkeiten, um den Erzeugern ihrer Lebensmittel (ihrer „Erfolgsmittel”) zu helfen?
["Kämpferische Bauern: es geht weiter" mehr »]
“Auch nach 13 Tagen Streik werden die Milcherzeuger in Europa weiter die Milchlieferung an die Molkereien aussetzen“, sagt Pascal Massol von der französischen Milcherzeugerorganisation APLI, und weiter: „Die Medien und Bürger sind auf unserer Seite.“ Massol sagt außerdem: „Wir rufen Vertreter aus dem Sektor Milch, wie Tierärzte oder Landhändler, und zivilgesellschaftliche Organisationen auf, die Milchbauernproteste zu unterstützen.“ Ich füge hinzu: wir haben doch Spitzenköche, die ebenso spitzenmäßig wie sie kochen, die Medienpräsenz beherrschen. Wann nutzen sie ihre tollen Möglichkeiten, um den Erzeugern ihrer Lebensmittel (ihrer „Erfolgsmittel”) zu helfen?
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Bauernaufstand in Europa
Es geht um den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft. Es geht um Landschafts-, Umwelt- und Tierschutz. Es geht um uns und die Qualität unserer Ernährung, ohne Gentechnik. Es geht um Ernährungssicherheit, weltweit.
Fest steht, dass die Bauern sich auf bemerkenswerte Weise international solidarisiert haben und sich auf einen sehr schwierigen Kampf eingelassen haben. Denn es wird ja wohl niemand glauben, sie würden leichtfertig das Lebensmittel, das sie produzieren, vernichten. Von allen beteiligten Seiten wird das Problem anerkannt, dass der Milchpreis ruinös niedrig ist. Doch bisher haben weder Eu- noch nationale Politik, weder Landwirtschaftskammern noch Bauernverbände Vorschläge zur Besserung präsentiert. Nur die Parallelorganisationen, die Verbände, die die Bauern selbst gegründet haben, und ihre europäischen Zusammenschlüsse haben wirksame Konzepte entwickelt. In Zusammenarbeit mit Umwelt- und Tierschutzverbänden und noch weiteren Organisationen, wie es der Komplexität der Thematik entspricht. Gleichzeitig ist damit eine Alternative zur herrschenden neoliberalen Wirtschaftsweise entstanden und damit auch ein Ausweg aus der Krise! Und ein Zukunftsentwurf.
Das alles muß ihnen erstmal jemand nachmachen. Wie wäre es mit den europäischen Industriearbeitern und ihren mächtigen Gewerkschaften?
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Fest steht, dass die Bauern sich auf bemerkenswerte Weise international solidarisiert haben und sich auf einen sehr schwierigen Kampf eingelassen haben. Denn es wird ja wohl niemand glauben, sie würden leichtfertig das Lebensmittel, das sie produzieren, vernichten. Von allen beteiligten Seiten wird das Problem anerkannt, dass der Milchpreis ruinös niedrig ist. Doch bisher haben weder Eu- noch nationale Politik, weder Landwirtschaftskammern noch Bauernverbände Vorschläge zur Besserung präsentiert. Nur die Parallelorganisationen, die Verbände, die die Bauern selbst gegründet haben, und ihre europäischen Zusammenschlüsse haben wirksame Konzepte entwickelt. In Zusammenarbeit mit Umwelt- und Tierschutzverbänden und noch weiteren Organisationen, wie es der Komplexität der Thematik entspricht. Gleichzeitig ist damit eine Alternative zur herrschenden neoliberalen Wirtschaftsweise entstanden und damit auch ein Ausweg aus der Krise! Und ein Zukunftsentwurf.
Das alles muß ihnen erstmal jemand nachmachen. Wie wäre es mit den europäischen Industriearbeitern und ihren mächtigen Gewerkschaften?
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Milch-Ticker 5
Milchstreik-Episode, Tatort Oberpfalz: Sie hat ihm aus gutem Grund eine gewisse Menge Milch über die Hose geschüttet (das macht naß). Er hat sie aus Reflex geschlagen (das tut weh!). Der Lokalpresse ist zu entnehmen, dass MdB Karl die Bäuerin Lehmeier zum Dialog bittet, "zu einer Tasse Kaffee, gerne auch mit Milch". Soll wohl witzig sein. Ist es aber nicht. Herr Karl, stellen Sie sich doch mal mannhaft einer ordentlichen Kirchweihrauferei, wenn bei Ihnen der Reflex des Handausrutschens so ausgeprägt ist. Und was die weibliche Befindlichkeit anbelangt: versetzen Sie sich mal in die Lage einer Bäuerin, die um ihre Existenz kämpft, Sie Volksvertreter, Sie.
Der Milch-Streik weitet sich über mehrere Länder aus. Wir haben es hier mit einem Europaweiten Streik zu tun. Wirklich sehr beeindruckend. Gab es das überhaupt schon mal? - Ich wage eine Prognose: die Damen und Herren der Schaltzentralen werden den Bauern entgegenkommen. Sie werden einlenken. Warum? Da könnten zukünftig ja andere auf die Idee kommen, dass man auch länderübergreifend streiken kann! So weit kommt es noch, dass sich demnächst andere Branchen zusammenrotten und aufmüpfig werden - nein, das muß aufhören! Deswegen glaube ich an baldige Zugeständnisse. Ich Optimistin aus der Oberpfalz! (So ein Zufall aber auch)
An Streiks, Protesten, Aktionen und deren Vorbereitungen beteiligen sich inzwischen 9 Länder: Frankreich, Deutschland, Belgien, Österreich, Luxemburg, Schweiz, Niederlanden, Spanien, Norditalien.
Der Milch-Streik weitet sich über mehrere Länder aus. Wir haben es hier mit einem Europaweiten Streik zu tun. Wirklich sehr beeindruckend. Gab es das überhaupt schon mal? - Ich wage eine Prognose: die Damen und Herren der Schaltzentralen werden den Bauern entgegenkommen. Sie werden einlenken. Warum? Da könnten zukünftig ja andere auf die Idee kommen, dass man auch länderübergreifend streiken kann! So weit kommt es noch, dass sich demnächst andere Branchen zusammenrotten und aufmüpfig werden - nein, das muß aufhören! Deswegen glaube ich an baldige Zugeständnisse. Ich Optimistin aus der Oberpfalz! (So ein Zufall aber auch)
An Streiks, Protesten, Aktionen und deren Vorbereitungen beteiligen sich inzwischen 9 Länder: Frankreich, Deutschland, Belgien, Österreich, Luxemburg, Schweiz, Niederlanden, Spanien, Norditalien.
Milch-Ticker 4

Berichten von top-agrar-online ist zu entnehmen, dass sich die Streikwelle in mehreren europäischen Ländern ausweitet. In Frankreich sollen schon um die 90.000 Betriebe keine Milch mehr ausliefern. In Deutschland, Belgien, Luxemburg ziehen Milcherzeuger nach. In Österreich, Niederlanden und Schweiz formieren sich Bewegungen. Der deutsche Bauernverband spricht sich gegen den Streik aus, ebenso Bauernbund und Landwirtschaftskammer in Österreich. In Östereich wollen die Bauern morgen mit Kühen und Traktoren in den Kreisverkehr einmarschieren und so die A9 lahmlegen. Aktuelles in drei Sprachen auch stets auf den Seiten des EMB.
Milch-Ticker 3
Selbstverständlich steht der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in vielfältigem Zusammenhang mit der Gentechnik, bzw. deren Verhinderung. Die kleineren regionalen Betriebe stehen nicht nur für gesündere Lebensmittelproduktion, sondern auch für Natur- und Landschaftsschutz, für Tier- und Umweltschutz. Zusätzlich geht von ihnen keine Gefährdung der regionalen Landwirtschaft in den ärmeren Ländern aus. Die industriell orientierte Landwirtschaft, die sich mit zur "Agroindustrie" zählen darf, öffnet Tür und Tor für alle Interessen, die eine Handvoll Konzerne im Bereich Saatgut und Pestizide verfolgt. Zu diesen zählt die Gentechnik und die Patentierung gentechnisch veränderter Pflanzen. Wie weit die Tür übrigens bereits offen steht, sieht man aktuell an den Funden genetisch veränderter Leinsaat: "Illegale Gen-Leinsaat im Essen schreckt Behörden auf" schreibt Sigrid Totz (Greenpeace), nachzulesen auf Mein Politikblog. Gentechnik tilgt nicht den Hunger in der Welt. Gentechnik und die Patentierung von Saatgut macht die Bauern abhängig!["Milch-Ticker 3" mehr »]
Milch-Ticker 2
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) haben bei Forsa eine Meinungsumfrage ausführen lassen. Diese ergab, dass die überwiegende Mehrheit eine Mengenbegrenzung der Milchproduktion als Preisstabilisierende Maßnahme für sinnvoll hält.
Dazu Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender, auf der BUND-website:
Romuald Schaber, Vorsitzender des BDM, sagt:
Dazu Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender, auf der BUND-website:
"Gegen den Willen der Bevölkerung unterstützen die EU-Kommission und die Agrarminister der Mitgliedsstaaten die Molkereien mit Exportsubventionen, während die Milchbauern wegen der Überproduktion reihenweise pleite gehen. Die Menschen in Deutschland lehnen es ab, dass ihre Steuergelder in dieses Fass ohne Boden geworfen werden. Sie fordern stattdessen eine Senkung der Milchmenge und ihre Anpassung an die Nachfrage. Die negativen Folgen der Exportsubventionen für die Kleinbauern in Entwicklungsländern und für das Klima sind bekannt. Die EU-Kommission muss endlich ihre Milchpolitik ändern, anstatt weiter weltweit bäuerliche Existenzen zu ruinieren."
Romuald Schaber, Vorsitzender des BDM, sagt:
"Eine Mehrheit hat in der Krise gelernt, dass eine nachhaltige Wirtschaft nicht mit dem Rückzug des Staates, sondern nur mit sinnvollen Marktregeln zu sichern ist. Dies gilt insbesondere auch für den Milchmarkt. Die Kommission sollte aufhören eine Politik zu verfolgen, die den Interessen der Bauern und der Bevölkerung entgegensteht."
Milch-Ticker 1
Und, wer streikt? Na? Na, wer schon. Die Franzosen natürlich!
Romuald Schaber vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, und Präsident des European Milk Board, erklärt: sein Verband werde nicht zum europaweiten Streik aufrufen, da dies rechtlich verboten ist. Er sagte aber seine persönliche Unterstützung zu, indem er auch keine Milch mehr liefert. Das darf er. Und alle anderen Milchbauern auch. Ihre Solidarität bekundeten ebenso Belgien, Holland, Luxemburg, Holland und Österreich. Dann warten wir mal ab, was sich da entwickelt.
Und was machen die Bäuerinnen?
Sie übernachten (angemeldet und erlaubt) auf dem Münsterplatz in Ulm und warten auf die Kanzlerin. (Na, das hatten wir doch schon mal?) In Ulm finden am Sonntag Veranstaltungen statt, unter dem Motto „Vielfalt ernährt die Welt“. Die Kanzlerin wird am Montag erwartet, um ebenfalls auf dem Münsterplatz zu sprechen. Begleitet von Ministerpräsident Öttinger, Ministerin Schavan, und CDU-Generalsekretär Profalla. Da wird sie sich bestimmt freuen, die Kanzlerin.
Die stets aktuelle website des „Bundesverband Deutscher Milchviehhalter“ weist auf alle relevanten Links zu weiterführenden Informationen und Organisationen hin. Für alle, die sich eingehender informieren möchten. Sehr empfehlenswert. - Unsere Bauern. Sind gut informiert, gut organisiert, und lassen sich nichts mehr gefallen, wie es scheint. Kann man sich glatt was abschauen!
Romuald Schaber vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, und Präsident des European Milk Board, erklärt: sein Verband werde nicht zum europaweiten Streik aufrufen, da dies rechtlich verboten ist. Er sagte aber seine persönliche Unterstützung zu, indem er auch keine Milch mehr liefert. Das darf er. Und alle anderen Milchbauern auch. Ihre Solidarität bekundeten ebenso Belgien, Holland, Luxemburg, Holland und Österreich. Dann warten wir mal ab, was sich da entwickelt.
Und was machen die Bäuerinnen?
Sie übernachten (angemeldet und erlaubt) auf dem Münsterplatz in Ulm und warten auf die Kanzlerin. (Na, das hatten wir doch schon mal?) In Ulm finden am Sonntag Veranstaltungen statt, unter dem Motto „Vielfalt ernährt die Welt“. Die Kanzlerin wird am Montag erwartet, um ebenfalls auf dem Münsterplatz zu sprechen. Begleitet von Ministerpräsident Öttinger, Ministerin Schavan, und CDU-Generalsekretär Profalla. Da wird sie sich bestimmt freuen, die Kanzlerin.
Die stets aktuelle website des „Bundesverband Deutscher Milchviehhalter“ weist auf alle relevanten Links zu weiterführenden Informationen und Organisationen hin. Für alle, die sich eingehender informieren möchten. Sehr empfehlenswert. - Unsere Bauern. Sind gut informiert, gut organisiert, und lassen sich nichts mehr gefallen, wie es scheint. Kann man sich glatt was abschauen!
Im Milchzirkus
Jetzt habe ich mich festgefressen! Also, hört, hört.
Nach der Abfuhr vor zwei Tagen in Brüssel, kriegen die Bauern gleich noch eine reingesemmelt. Spiegel-online berichtet: Das Kartellamt hat den Bauern, die voriges Jahr die Milch-Lieferung boykottierten, abgemahnt. Ein Streik sei illegal. Nach Einschätzung des BDM beteiligten sich um die 90 Prozent der Mitglieder. Es handelte sich um einen Verstoß gegen das Kartellrecht. Kostendeckende Preise dürften nicht durch Boykott erzwungen werden. „Ziel des Boykotts sei gewesen, den Wettbewerb beim Absatz von Rohmilch `komplett auszuschalten´, hieß es.“ Und jetzt wird es spannend: Preise bildeten sich aber im Wettbewerb nach Angebot und Nachfrage. Ja, wie denn???
Fairer Wettbewerb, fairer Preis. Das hätten sie gern, die Milchbauern!
Schade, dass es die Milchverarbeitenden Betriebe gibt. Die Groß-, Zwischen- und sonstigen Händler dazu. Und Subventionen in riesigen und kaum durchschaubaren Mengen. Und Billigimporte aus Billiglohnländern. Und beschissene Ersatzprodukte, auch schon mal Analogkäse genannt. Und industrielle Interessen, die ganz im Hintergrund ihre Strippen ziehen. Und, wer weiß was noch. Das alles macht die Preisbildung rund um die Milch zu einem großen Miraculum. Könnte man im Zirkus mit auftreten!
Tja, Bauer und Bäuerin. Schade, dass Ihr mit Euren Kühen sozusagen die armen Schweine seid in dieser marktwirtschaftlichen Aufführung. Und wir Endverbraucher (so nennt man uns) auch.
Der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) korrigiert Medienberichte übrigens dahingehend, dass nicht der Milchlieferstopp an sich rechtswidrig war, sondern lediglich der Aufruf zum Lieferstopp. - Ach sooooo. Na, dann wird halt nächstes Mal ohne Aufruf gestreikt, würde ich sagen! Was bleibt schon anderes übrig. (Schon komisch manchmal, mit den Medienberichten, oder?)
Nach der Abfuhr vor zwei Tagen in Brüssel, kriegen die Bauern gleich noch eine reingesemmelt. Spiegel-online berichtet: Das Kartellamt hat den Bauern, die voriges Jahr die Milch-Lieferung boykottierten, abgemahnt. Ein Streik sei illegal. Nach Einschätzung des BDM beteiligten sich um die 90 Prozent der Mitglieder. Es handelte sich um einen Verstoß gegen das Kartellrecht. Kostendeckende Preise dürften nicht durch Boykott erzwungen werden. „Ziel des Boykotts sei gewesen, den Wettbewerb beim Absatz von Rohmilch `komplett auszuschalten´, hieß es.“ Und jetzt wird es spannend: Preise bildeten sich aber im Wettbewerb nach Angebot und Nachfrage. Ja, wie denn???
Fairer Wettbewerb, fairer Preis. Das hätten sie gern, die Milchbauern!
Schade, dass es die Milchverarbeitenden Betriebe gibt. Die Groß-, Zwischen- und sonstigen Händler dazu. Und Subventionen in riesigen und kaum durchschaubaren Mengen. Und Billigimporte aus Billiglohnländern. Und beschissene Ersatzprodukte, auch schon mal Analogkäse genannt. Und industrielle Interessen, die ganz im Hintergrund ihre Strippen ziehen. Und, wer weiß was noch. Das alles macht die Preisbildung rund um die Milch zu einem großen Miraculum. Könnte man im Zirkus mit auftreten!
Tja, Bauer und Bäuerin. Schade, dass Ihr mit Euren Kühen sozusagen die armen Schweine seid in dieser marktwirtschaftlichen Aufführung. Und wir Endverbraucher (so nennt man uns) auch.
Der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) korrigiert Medienberichte übrigens dahingehend, dass nicht der Milchlieferstopp an sich rechtswidrig war, sondern lediglich der Aufruf zum Lieferstopp. - Ach sooooo. Na, dann wird halt nächstes Mal ohne Aufruf gestreikt, würde ich sagen! Was bleibt schon anderes übrig. (Schon komisch manchmal, mit den Medienberichten, oder?)





















