Aktivist wird der Zutritt zum Arbeitsplatz verwehrt
Kein Berufsverbot für Luk Vervaet
Luk Vervaet, Lehrer für Niederländisch im Gefängnis von Sint‐Gillis, wird ohne jegliche Erklärung „aus
Sicherheitsgründen“ seit dem 10. August der Zugang zu allen Gefängnissen Belgiens verweigert.
Worum es dabei genau geht, ist ihm auch einen Monat später noch nicht mitgeteilt worden. Machen
ihn seine manchmal lästigen Fragen über Missstände in belgischen Gefängnissen ihn zu einem
Sicherheitsrisiko? Oder sein Einsatz in der Sache Bahar Kimyongür? Oder eher seine Besuche für den
Exfußballer und jetzigen „Terroristen Nizar Trabelsi?“ Die Öffentlichkeit weiss von der
Überbevölkerung und den dazugehörenden Missständen in den belgischen Gefängnissen, die auch in
internationalen Berichten ständig angeprangert werden, doch wir können davon ausgehen, daß die
Mehrzahl der Verantwortlichen nicht dasitzen und auf eine weitere Anklage warten. Und wer
darüber hinaus die „Gefängnisse in den Gefängnissen“ erwähnt, diese Hochsicherheitsgefängnisse,
die nach dem 11. September aus den USA auch nach Belgien herüber geweht sind, wird vielleicht
bald von selbst „persona non grata“.
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taz vobiscum
Die Zeiten in denen die taz unter dem Arm das Markenzeichen des Linksintellektuellen in Deutschland war, ist schon lange vorbei. Die taz ist schon lange nicht mehr mit ihren Altlesern. Spätestens als Bascha Mika vor 11 unendlich langen Jahren die Chefredaktion übernahm, wurde klar, dass die taz zu einem Systemblättchen gemacht werden sollte, dass nicht mehr durch Intellekt sondern Verkaufbarkeit ausgezeichnet sein sollte.
Das mit der Verkaufbarkeit hat nicht so gut geklappt, aber den Intellekt und die Fähigkeit zu intelligenter Systemkritik hat Bascha Mika gründlich entfernt. Wenn Bascha Mika nun die taz verlässt, wird sicher niemand der die alte, manchmal auch chaotische, aber immer ehrliche taz kannte, ihr auch nur eine Träne nachweinen. An vielen Stellen raunt es leise. "Geh, geh mit Gott, aber bitte flott" ["taz vobiscum" mehr »]
Wider alles Menschenrecht
Gegen kommunistischen Einfluss. Gegen anti-militärische Kräfte. Für Unterdrückung und Folter. Für die Wirtschaft.
Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
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Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
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"Vater! Gib mir Arbeit, gib mir Brot!"
Geschickt treibt man die Menschen zu dieser Forderung. Gleichzeitig versucht man, den Gedanken an "den" Feind von Aussen aufrechtzuerhalten.
Urigerweise klappt es aber kaum noch, mit den angeblichen Terroristen ... nur die Politik hat's noch nicht ganz begriffen. Oder doch? Doch, begriffen haben sie es. Nun wird allmählich die alte Kommunisten-Feind-Masche wieder aus dem Hut gezaubert und mit ihr selbstverständlich alles, was nur irgendwie als "links" eingeordnet werden kann, in einen Sack gesteckt. Zu "Links" gehört auch schon Systemkritik. Entweder ist man dafür, oder man ist dagegen. Die Mitte ... sie gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in der Politik. Ob Grundrechte, Wirtschaft, oder Soziales. Es gibt nur noch eine Richtung.
Es gab Zeiten, da bettelten die Menschen auf der Straße um Essbares. Gelegen kam es da, dass einer schrie, er wisse, was das Volk braucht: "Arbeit und Brot" für alle. Da bekommt der Standardspruch der deutschen Politik - "Sozial ist, was Arbeit schafft" - doch gleich eine ganz andere Bedeutung! Dumm nur, dass sämtliches Handeln gegen diese Aussage spricht.
Für mich ist es an dieser Stelle Zeit, mich als Systemgegner der aktuellen Politik zu outen.
Ja, so frei bin ich noch, und dies kann mir keiner verbieten.
Ich wähle aus Prinzip jetzt erst recht Die.Linke! - Strike -
Urigerweise klappt es aber kaum noch, mit den angeblichen Terroristen ... nur die Politik hat's noch nicht ganz begriffen. Oder doch? Doch, begriffen haben sie es. Nun wird allmählich die alte Kommunisten-Feind-Masche wieder aus dem Hut gezaubert und mit ihr selbstverständlich alles, was nur irgendwie als "links" eingeordnet werden kann, in einen Sack gesteckt. Zu "Links" gehört auch schon Systemkritik. Entweder ist man dafür, oder man ist dagegen. Die Mitte ... sie gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in der Politik. Ob Grundrechte, Wirtschaft, oder Soziales. Es gibt nur noch eine Richtung.
Es gab Zeiten, da bettelten die Menschen auf der Straße um Essbares. Gelegen kam es da, dass einer schrie, er wisse, was das Volk braucht: "Arbeit und Brot" für alle. Da bekommt der Standardspruch der deutschen Politik - "Sozial ist, was Arbeit schafft" - doch gleich eine ganz andere Bedeutung! Dumm nur, dass sämtliches Handeln gegen diese Aussage spricht.
Für mich ist es an dieser Stelle Zeit, mich als Systemgegner der aktuellen Politik zu outen.
Ja, so frei bin ich noch, und dies kann mir keiner verbieten.
Ich wähle aus Prinzip jetzt erst recht Die.Linke! - Strike -
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