Hartz4-Plattform fordert Ministerin von der Leyen auf, die Umwandlung der „Tafeln“ in Selbstverantwortung ihrer „Kunden“ und Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützen
„Was wäre, wenn das scheinbare Gutmenschen-System der „Tafeln“ nicht Bilanzgewinnen und Image-Werbung von Lebensmittel-Konzernen diente, sondern Arbeitsplätze für seine „Kunden“ schaffen würden?“ fragte Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin im Gespräch mit dem Sozialticker. „Wenn es die Politik mit ihrer Ankündigung des „Förderns“ tatsächlich ernst meinte, so würde Sozialministerin von der Leyen mit allen finanziellen und logistischen Mitteln „fördern“, um die Tafeln von Werbe-Plattformen für die Wirtschaft in eigenverantwortlich bewirtschaftete Unternehmen mit Arbeitsplätzen für ihre „Kunden“ umzuwandeln. Was spräche eigentlich dagegen,“ fragte die Arbeitslosen-Sprecherin weiter, „wie beim „Grünen Punkt“ - wo Wiederverwertbares aus dem Hausmüll wirtschaftlich genutzt wird – auch den Grundgedanken der Tafeln – die Nutzbarmachung von Lebensmitteln aus dem Überproduktions-Müll der Lebensmittel-Industrie - mit existenzsichernden Arbeitsplätzen für für Arbeitslose zu betreiben? Wenn schon gute Taten, dann könnte die Wirtschaft doch einen Beitrag dazu leisten, dass sie nicht nur in ihren eigenen Bilanz-Gewinnen ankommen sondern vor allem bei denen, für die sie vorgeben, Gutes tun zu wollen.“
["Pressemitteilung der Hartz-IV-Plattform vom 26.11.10" mehr »]





















