T-Mobile-Kommunikations-Direktor Christian Frommert
Das entwickelt sich hier doch noch zu einem Sportblog. Die Nachrichten überschlagen sich geradezu. T-Mobile-Kommunikations-Direktor Christian Frommert schließt einen Ausstieg von T-Mobile aus dem Radsport nicht mehr aus, will aber keine übereilten Entscheidungen. Eilt ja auch nicht. So viele Fahrer haben sie ja nicht mehr bei der Tour.
Ich mag die Telekomiker wirklich. Früher hatten die einen Pressesprecher, jetzt haben sie schon einen Kommunikationsdirektor. Aber die Aufgabe ist gleich geblieben. Ausreden erfinden. Gequält und gleichzeitig bedeutungsvoll in die Kamera zu grinsen und ernsthaft so zu tun, als ob man den Blödsinn glaubt, den man erzählt. Es ist zum piepen. Urkomisch.
Dabei hätte die Telekom allen Grund zu dopen. Intelligenzdoping bei Herrn Obermann. Finanzdoping im Service, damit der funktioniert. Ramdoping bei den Servern, Kabeldoping um endlich Leistung ins Netz zu bringen. Aber was machen die, die dopen die Radfahrer, die sie nicht dopen sollen.
Ludwig Stieglers Hirngespinste
Ich meine der Mann hat eine Generalentschuldigung. Er kommt aus Bayern. Da bin ich nachsichtig. Dann heißt er auch noch Ludwig, so wie deren verrückter König, den sie dann wohl ersäuft haben. Gut in der Oberpfalz leben auch sehr viele vernünftige Menschen, die fleißig und arbeitsam sind. Aber Ludwig Stiegler wollte lieber nicht arbeiten und ging über die Gewerkschaft in die Politik. Das machen ja viele Leute die aus dem einen oder anderen Grunde, für sonst nichts zu gebrauchen sind.
Allerdings halten die meisten dann doch noch irgendwo Kontakt mit ihrer Basis. Nicht so der Stiegler. Ist ja auch nicht nötig. Ob ihn die in Bayern wählen oder nicht. Er kommt immer wieder in den Bundestag. Über die Landesliste. Das ist sowas wie Scheiße am Schuh. Man wird es nicht los, egal wieviel man wischt.
Deshalb kann er sich auch eine ganz eigene Betrachtungsweise über den Kompromiss zwischen Verdi und der Telekom leisten:
"Hände weg vom Monatseinkommen" hat die SPD-Bundestagsfraktion dem Vorstand der Telekom im Laufe der Verhandlungen zugerufen. Der ausgehandelte Tarifvertrag entspricht dieser Empfehlung. Es ist der Verhandlungsführung von ver.di gelungen, den Telekom-Vorstand in diese Richtung zu bewegen. Das Ergebnis wird mit vielen Stellschrauben erreicht. Hauptsache ist aber der Effekt.
Wie bitte. So betrunken kann man von der bayrischen Plörre, die sich Bier nennt doch gar nicht werden. Nimmt der andere Drogen, wurde er angelogen, oder belügt er einfach mal wieder nur uns Bürger und macht sich über die 50.000 Menschen lustig, denen es nun schlechter geht? dpa meldet nämlich:
Bei den Verhandlungen im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr einigten sich die Tarifpartner auf einen Kompromiss: Danach sinkt das Einkommensniveau um 6,5 Prozent, sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder. Die Arbeitszeit in den neuen Gesellschaften werde um 4 auf 38 Wochenstunden ohne Lohnausgleich verlängert. Der Samstag wird zum Kundendiensttag.
Stiegler was ist los. Können sie nicht lesen oder hat die SPD mittlerweile so viel Spaß am Untergang, das sie die Verlierer auch noch ein wenig treten muss? Aber egal. Die SPD lernt es nie mehr, 25 Prozent sind immer noch zuviel. Wenigsten weiß die Linke was los ist:
Die Einigung im Tarifstreit bei der Telekom hat einen bitteren Nachgeschmack für die von der Auslagerung betroffenen Beschäftigten. Die Wochenarbeitszeit wird verlängert, die Löhne werden gesenkt. Als Trostpflaster wird der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen verlängert.
Dass dieser Abschluss trotz massiver Streiks möglich war, hat einen Grund. Der Niedrig- und Hungerlohnsektor ist politisch gewollt.
Da kann ich Werner Dreibus von den Linken nur zustimmen. Ja mehr noch. Das ist das zweite Mal, das diese Mitarbeiter bluten müssen. Erst mussten sie ohne Lohnausgleich weniger arbeiten, jetzt für weniger Lohn länger arbeiten. Demnächst werden sie einfach aussortiert und weggeworfen. Damit Herr Merz von der CDU mit seinen Heuschrecken, die an der Telekom beteiligt sind, wenigstens was zu lachen hat.
Es haben übrigens nicht nur die Mitarbeiter der Telekom verloren, alle Deutschen verlieren dadurch. Es ist eine schiefe Ebene auf der alle Deutschen ins Nichts gleiten sollen. Unter dem höhnischen Gelächter des Großkapitals, seiner Helferlein und solcher SPDler wie Stiegler, Müntefering, Struck und Steinbrück.
Heinrich von Pierer verteidigt Schweigegeldzahlung
Der Ex-Siemens Chef und Merkel-Berater hat es wirklich nicht leicht. Die Abfindungen die er an seinen korrupten Ex-Manager Andreas Kley bezahlte, werden jetzt von anderen als das Schweigegeld angesehen, das sie in Wirklichkeit wohl auch sind. Selbst die Staatsanwaltschaft wird wohl nicht umhinkönnen, zu ermitteln. Natürlich wird sich der Verdacht nicht bestätigen und dann wird eingestellt.
Die Justiz kann Merkel ja schließlich nicht ihren wichtigsten Berater wegnehmen. Den braucht die Angela doch noch. Außerdem könnte Herr Cromme, der doch so ethisch ist, sich dann gar nicht mehr rausreden und müsste als Aufsichtsratsvorsitzender zurücktreten.
Es ist ja schon eine Frechheit sondergleichen, das sich Vorstände und Spitzenmanager überhaupt für ihre Taten rechtfertigen und vor Gericht müssen. Wo kämen wir denn da hin, wenn die wirklich bestraft würden und dann nicht mit dicken Abfindungen ruhig gestellt werden könnten. Die würden dann vielleicht die Wahrheit sagen. Das geht doch nicht.
Das ist wie beim Doping. Da hat die Telekom auch nicht gewusst, das ihre Sportler, von ihren Ärzten, systematisch gedopt werden. Die Telekom hat geglaubt, das ihre Fahrer eine Abkürzung kennen. Herr von Pierer und Herr Cromme haben nichts über Bestechunng gewusst. Da stand doch immer was von nützlichen Aufwendungen. Wer soll den ahnen das, das Bestechung ist. Kommt doch kein Mensch drauf.
Regelwidrigkeit wird zu einer Regelmäßigkeit
Wenn sogar die FAZ Zweifel am System an sich äußert dann ist das schon soetwas wie eine kleine Revolution.
Anlässlich der Dopingdiskussion stellt die FAZ fest:
Und da wird die Regelwidrigkeit zu einer Regelmäßigkeit der übertriebenen, überhitzten, unnachsichtigen Leistungsgesellschaft.
Übertrieben! Überhitzt! Unnachsichtig! Drei Adjektive die wir im Zusammenhang mit unserer Leistungsgesellschaft doch schon lange nicht mehr gehört haben. Dabei geht es Georg Paul Hefty nicht nur um das Doping bei Radfahrern sondern auch um das unfaire Verhalten bei Siemens und Volkswagen, das er mit Doping gleich setzt.
Mir fehlen in seiner Liste noch die INSM und Mohn/Bertelsmann die diese übertriebene, uberhitzte und unnachsichtige Leistungsgesellschaft doch erst mit unfairen Mitteln und Methoden geschaffen haben. Mir fehlt der Name Kannegießer. Denn letztendlich sind diese Leute mitverantwortlich. Da geht es ihnen wie Herrn Schäuble, der mit seinen Rechtsbrüche eben auch für die Rechtsbrüche bis ins letzte Polizeirevier und die letzte Kinderpornoparty in Sachsen und Berlin verantwortlich ist.
Privatisierte Gerichtsvollzieher und abgeschossene Passagierflugzeuge
Deutschland hat es wirklich weit gebracht. Wir haben die USA überholt ohne sie einzuholen. Zwar nur in Menschenverachtung, aber das ist ja nur ein Anfang.
Das automatisierte Mahnverfahren wurde damals damit begründet, das im Ernstfall über den klugen und interessierten Gerichtsvollzieher immer noch eine Wiedereinsetzung in den alten Stand möglich sei. Damals gab es zwar auch schon keine Postbeamten mehr, die wirklich hätten zustellen können, aber die Gerichte taten zumindest so.
Heute prügelt sich um die massenhafte Gerichts- und Behördenpost ein Haufen von Anbietern, für die, mit Hungerlöhnen entgoltene Zusteller, den Dreck in die Briefkästen stopfen sollen. Zustellung ist dadurch mehr oder weniger Glücksache. Die Tagesform des Zustellers, persönliche Empfindlichkeiten, also reine Lotterie. Das gibt zwar keiner gerne zu, aber es ist Fakt.
Darauf setzen unsere Polithanseln und die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten noch einen neuen Gag. Sie wollen die Gerichtsvollzieher aus ihrer Vermittlerrolle nehmen und als Auftragnehmer der Gläubiger aber weiterhin mit hoheitlichen Rechten ausstatten. Unversehrtheit der Wohnung. Da darf ab morgen, Moskau-Inkasso nachts um drei die Türen eintreten. Diesmal geht es mal eben nicht um Terroristen sondern um Gläubigerschutz.
Ich stell mir gerade vor wie sehr sich Rene Obermann und seine Telekom mit ihren unzähligen Falschrechnungen freut. Die stellen glatt ihr Telefongeschäft ein und schreiben nur noch Rechnungen. Bis jetzt haben sie da ja den Endpunkt an ihrer Anwaltskanzlei, die nie erreichbar ist. Strittige Forderungen gibt es da nicht. Die Telekom hat recht. Genauso die Schweizer und Englischen Abzockerfirmen aus dem Internet. Die alle haben dann einen starken Arm.
Aber ist das eigentlich noch ein Grund sich aufzuregen, ob man nun die Wohnung zerstört bekommt, weil Schäuble seine Schergen losjagt, oder ob die von der Telekom kommen. Die einzige Chance zur Gegenwehr ist doch nur noch die eigene Kalaschnikow, gut geölt und viel Schießübungen für Frauen und Kinder, damit die nicht schutzlos sind.
Aber das nützt uns auch nichts. Wenn wir im Flugzeug sitzen, will Schäuble uns dann eben von der Bundeswehr abknallen lassen wenn er uns schon nicht auf der Demo erwischt. Bürgerrechte und Menschenwürde sind nur noch ein Witz. Warum brauchen wir überhaupt noch Gerichte, Mahnbescheide Urteile. Wir haben Schäubles Diktatur der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten doch direkt vor uns. Unausweichlich, weil unsere verlogene SPD und vor allem eine Justizministerin die, aus lauter Bürgerhass, alle Rechte streicht, den Bürgern nie helfen werden. Die warten doch nur noch wie seinerzeit Clement, Schröder und das andere Pack auf ihre Belohnung durch die Wirtschaft. Die Belohnung der Herren, für die sie wirklich arbeiten.
Etwas freundlicher, wenn auch fast mit dem gleichen Ergebnis geht in coram publico mit dem Thema Menschenwürde und Verfassungstreue um.
Wenn unsere Gewerkschaften etwas mutiger wären, könnte man vielleicht über Generalstreik nachdenken. Aber auch da haben sich zu viele kaufen lassen. Es ist trostlos. Wie sind eigentlich die aktuellen Preise für gebrauchte Kalaschnikows? Man muss ja mal anfangen einen Investitionsplan zu machen.
Und dann war da noch Rene Obermann,
der jetzt damit droht, die Service Sparte der Telekom zu verkaufen. Das ist doch mal eine glänzende Idee. Der Mann ist ja ein wahrer F(l)achmann. Wahrscheinlich würde man es als Benutzer der Telekom gar nicht merken, das es keinen Service mehr gibt, so gut wie der mittlerweile, von den Managementgenies die sich da die Klinke in die Hand geben, geplättet wurde.
Natürlich darf ein Manager doof sein. Ein Manager der Telekom darf, wie leicht zu beweisen ist, auch sehr doof sein. Nur irgendwie dehnt Obermann die Grenzen doch sehr weit aus. Die Kunden laufen ihm weg, weil der Service schlecht ist. Weil ihm die Kunden weglaufen, will er die Servicemitarbeiter für viel weniger Geld viel länger arbeiten lassen, obwohl die vor gar nicht langer Zeit vereinbart hatten für viel weniger Geld nur etwas weniger zu arbeiten.
Jetzt will Rene Obermann, den Service verkaufen, weil dort gestreikt wird. dann laufen ihm natürlich noch mehr Kunden weg. Verkaufen kann er den Laden auch nicht, weil keiner außer Rene Obermanns Telekom ihn braucht. Die Telekom braucht ihn sogar sehr dringend, wie uns vor wenigen Tagen Herr Obermann anlässlich der Hauptversammlung sagte. Aber wahrscheinlich reicht sein Kurzzeitgedächtnis nicht so weit zurück.
Rene Obermann betreibt Selbstverarschung mit Anlauf und eingesprungenem doppelten Hackentrick. Vielleicht sollte er einfach mal den Arzt wechseln.
Mein Tip: "Obermann wird der endgültige Totengräber der Telekom."
Und dann war da noch Rene Obermann,
der es auf der Hauptversammlung der Telekom nicht schaffte, für sicheren DSL-Verkehr zu sorgen. Vielleicht hätte er die Leitungen bei Arcor bestellen sollen. Die funktionieren bei mir sehr gut. Hach wie ist das schön. Der Typ der 50.000 Menschen bestehlen will, wird von der eigenen Technik geschlagen. Das sie ihn auch noch ausgepfiffen und ausgebuht haben, spielt da schon keine Rolle mehr.
Aber wenigstens bevorzugt die Telekom sich selbst nicht. Der Service ist überall gleich mies.
Dann war da noch Rene Obermann
der ein wirklicher Gutmensch ist, wie wir bei heise nachlesen können. Der erhöht sein Gehalt doch tatsächlich nicht um Solidarität mit den 50.000 Mitarbeitern zu zeigen, denen er mal eben 12 Prozent vom Lohn stehlen will. Das ist wirklich nett von dem Herrn Obermann.
Man merkt dabei wie sehr unsere Managerelite den Boden unter den Füßen verloren hat. Der schwebt schon glatt in einer Umlaufbahn um unser Sonnensystem. Wenn er sich sein Gehalt nicht erhöht, dann kratzt ihn das nicht. Aber wenn er einem Mitarbeiter 12 Prozent stiehlt, dann verändert das, dessen gesamtes Leben. Es kann den Unterschied zwischen Leben und Überleben bedeuten. Aber das kann ein Manager wie Rene Obermann natürlich nicht begreifen. Aus seiner Umlaufbahn sind keine Menschen mehr sichtbar.
Recht aber hat er mit der Behauptung, das die Telekom noch Milliarden an Umsätzen verlieren wird. Das ist unausweichlich. Wer die Servicemitarbeiter arm macht um von denen bessere Leistung zu bekommen, der zieht sich auch die Hose mit der Kneifzange an und pinkelt ins Wohnzimmer. So ein Unternehmensvorstand ruiniert jede Firma.
Das unser Bayernmichel Glos das alles gut findet, verwundert auch niemanden mehr. Der hat den rattengesichtigen Huber im Nacken, der nicht nur den Seehofer jagt sondern als kommender Führer der CSU auch Michels Platz in Berlin beansprucht. Deshalb ist der Michel in letzter Zeit auch so agil und will Steuern verringern und Löhne drücken. Der hat Angst um seine Pension und vor den rattigen Zähnchen des Hubers.
Betrogene Betrüger - die Telekom und die Doping-Tour
Da hat das mit dem Markteting mal wieder so gar nicht geklappt. Eigentlich hatten die Telekomiker ja gehofft, die Doping-Geschichte bis zum Sonntag auf kleiner Flamme kochen zu können und neben einer Kündigung an Jan Ullrich auch noch ein Gesprächsangebot mitgereicht.
Allerdings wusste Jan Ullrich, das dieses Gesprächsangebot so unehrlich wie das Serviceangebot und das sonstige Geschäftsgebahren der Telekom ist und hat die Kündigung auf seiner Website sofort veröffentlicht.
["Betrogene Betrüger - die Telekom und die Doping-Tour" mehr »]
Allerdings wusste Jan Ullrich, das dieses Gesprächsangebot so unehrlich wie das Serviceangebot und das sonstige Geschäftsgebahren der Telekom ist und hat die Kündigung auf seiner Website sofort veröffentlicht.
["Betrogene Betrüger - die Telekom und die Doping-Tour" mehr »]
Jochen-Konrad Fromme, CDU, ein typischer deutscher Politiker
Im Wahlkreis 049 Salzgitter - Wolfenbüttel hielten die Wähler nichts von ihm. Sie haben ihn nämlich nicht gewählt. Ob sie mit Sigmar Gabriel von der SPD wirklich eine bessere Wahl getroffen haben, mag bezweifelt werden. Den Fromme wollten die Bürger auf jeden Fall nicht.
Das hat den Fromme jedoch nicht gehindert in den Bundestag zu kommen. Was interessiert ihn der Bürgerwille. Herr Fromme war ein verdienter Einer, der kommt dann einfach über die Landesliste. Und wie er sich verdient gemacht hat. Jurastudium und dann ab in die Verwaltung. Arbeit geh weg, ich komme. So schlich er sich von Amt zu Amt. Er nennt das berufliche Erfahrungen sammeln. Neben seiner Erfahrungssammlerei war er im wesentlichen Mitglied der CDU. Das ist gut für das Fortkommen mit dem Amtsschimmel.
Seit 1998 hat er nun die Vollversorgung erreicht. Nie wieder muss er arbeiten, keine Gefahr, er ist Mitglied des deutschen Bundestages. Solange er dort fleißig die offizielle Parteilinie unterstützt, besteht keinerlei Risiko mehr für ihn. Er ist sicher. Es gibt ja keinen Wähler, den er enttäuschen könnte, er stammt ja von der Landesliste. Er darf nur seine Parteioberen nicht enttäuschen.
Hier könnte die Geschichte von Jochen-Konrad Fromme schon zu Ende erzählt sein. So kennen wir unsere Politiker. Bis gestern Abend fiel er auch nicht weiter auf. Positives war ja nicht zu erwarten und negatives wurde nicht bekannt. Aber Gestern wollte er mal so richtig die Sau rauslassen, der politische Herkules. Vielleicht hatte man ihn ja auch nur falsch informiert. Das Fernsehen stieg nämlich erst während seiner Rede aus. Vermutlich war vereinbart, das Phönix schon früher rausgeht und er nur für seine neoliberale, wirtschaftsfaschistische Galerie spielt. Das übertragen die dann meist nicht, um den Wähler nicht zu verunsichern.
So stand er dann da und machte den Antrag der Linken lächerlich, das die Bundesregierung, ihre Beteiligungsmacht bei der Telekom, dazu benutzen sollte, um die Entlassung von 35.000 Menschen zu verhindern oder doch einzuschränken. Er nannte das "popo"-listisch. Dabei war seine Rede doch wohl eher für den Arsch. Natürlich hatte er populistisch gemeint.
Was er aber mal eben auf die Schnelle dokumentierte, war die Tatsache, das er gar nicht die Absicht hat, irgendetwas gegen die Entstehung von Arbeitslosigkeit zu tun. Sie betrifft ihn ja auch nicht. Er mag das freie, ungezwungene Spiel der Kräfte, dem er seinen eigenen Körper natürlich nie ausgesetzt hat. Kein Mitleid mit denen die arbeitslos sind und nur Hohn und Spott für die, die es werden. Ein aufrechter Vertreter der Freiheit des Stärkeren und der vollständigen Rechtlosigkeit für die Schwachen.
Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Haverlah ist er auch noch. Da bekommt man doch richtig Vertrauen zu dem Gott den er vertritt. Wahrscheinlich aber kommt in seiner Kirchengemeinde, wie auch bei seiner Landespartei Arbeitslosigkeit nicht vor. Sein Ministerpräsident freut sich ja auch, wenn Arbeitsplätze bei VW abgebaut werden und den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst der Lohn gekürzt wird.
Der Herr Fromme ist eben ein typischer deutscher Politiker. Selbstverliebt und sehr fürsorglich in der eigenen Versorgung, hart und ungerecht zu allen Anderen. Für ihn ist Nehmen die größte alle Tugenden, solange er selber nehmen kann.
Es macht keinen Sinn ihn zu verachten. Die von Arbeitslosigkeit in seinem Bereich betroffenen sollen ihn auch nicht verhauen. Er ist weder Verachtung noch Prügel wert. Er ist Politiker.
Das hat den Fromme jedoch nicht gehindert in den Bundestag zu kommen. Was interessiert ihn der Bürgerwille. Herr Fromme war ein verdienter Einer, der kommt dann einfach über die Landesliste. Und wie er sich verdient gemacht hat. Jurastudium und dann ab in die Verwaltung. Arbeit geh weg, ich komme. So schlich er sich von Amt zu Amt. Er nennt das berufliche Erfahrungen sammeln. Neben seiner Erfahrungssammlerei war er im wesentlichen Mitglied der CDU. Das ist gut für das Fortkommen mit dem Amtsschimmel.
Seit 1998 hat er nun die Vollversorgung erreicht. Nie wieder muss er arbeiten, keine Gefahr, er ist Mitglied des deutschen Bundestages. Solange er dort fleißig die offizielle Parteilinie unterstützt, besteht keinerlei Risiko mehr für ihn. Er ist sicher. Es gibt ja keinen Wähler, den er enttäuschen könnte, er stammt ja von der Landesliste. Er darf nur seine Parteioberen nicht enttäuschen.
Hier könnte die Geschichte von Jochen-Konrad Fromme schon zu Ende erzählt sein. So kennen wir unsere Politiker. Bis gestern Abend fiel er auch nicht weiter auf. Positives war ja nicht zu erwarten und negatives wurde nicht bekannt. Aber Gestern wollte er mal so richtig die Sau rauslassen, der politische Herkules. Vielleicht hatte man ihn ja auch nur falsch informiert. Das Fernsehen stieg nämlich erst während seiner Rede aus. Vermutlich war vereinbart, das Phönix schon früher rausgeht und er nur für seine neoliberale, wirtschaftsfaschistische Galerie spielt. Das übertragen die dann meist nicht, um den Wähler nicht zu verunsichern.
So stand er dann da und machte den Antrag der Linken lächerlich, das die Bundesregierung, ihre Beteiligungsmacht bei der Telekom, dazu benutzen sollte, um die Entlassung von 35.000 Menschen zu verhindern oder doch einzuschränken. Er nannte das "popo"-listisch. Dabei war seine Rede doch wohl eher für den Arsch. Natürlich hatte er populistisch gemeint.
Was er aber mal eben auf die Schnelle dokumentierte, war die Tatsache, das er gar nicht die Absicht hat, irgendetwas gegen die Entstehung von Arbeitslosigkeit zu tun. Sie betrifft ihn ja auch nicht. Er mag das freie, ungezwungene Spiel der Kräfte, dem er seinen eigenen Körper natürlich nie ausgesetzt hat. Kein Mitleid mit denen die arbeitslos sind und nur Hohn und Spott für die, die es werden. Ein aufrechter Vertreter der Freiheit des Stärkeren und der vollständigen Rechtlosigkeit für die Schwachen.
Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Haverlah ist er auch noch. Da bekommt man doch richtig Vertrauen zu dem Gott den er vertritt. Wahrscheinlich aber kommt in seiner Kirchengemeinde, wie auch bei seiner Landespartei Arbeitslosigkeit nicht vor. Sein Ministerpräsident freut sich ja auch, wenn Arbeitsplätze bei VW abgebaut werden und den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst der Lohn gekürzt wird.
Der Herr Fromme ist eben ein typischer deutscher Politiker. Selbstverliebt und sehr fürsorglich in der eigenen Versorgung, hart und ungerecht zu allen Anderen. Für ihn ist Nehmen die größte alle Tugenden, solange er selber nehmen kann.
Es macht keinen Sinn ihn zu verachten. Die von Arbeitslosigkeit in seinem Bereich betroffenen sollen ihn auch nicht verhauen. Er ist weder Verachtung noch Prügel wert. Er ist Politiker.
Parteien sind keine Schweinebande, abzockende Manager und Kapitaleigner auch nicht!
Oskar Lafontaine, dem 1999 das Amt des deutschen Finanzministers zu viel Arbeit machte und der statt seine Verantwortung zu übernehmen, sich lieber gut abfinden ließ, hat laut Aussage der Leipziger Volkszeitung, auf einer Wahlkampfveranstaltung im rheinland-pfälzischen Schöneberg-Kübelberg, alle Parteien bis auf seinen Verein als Schweinebande bezeichnet. Sein Fraktionssprecher Hendrik Thalheim verschlimmbesserte das Ganze in dem er erklärte, die Äußerungen hätten sich nicht auf Politiker bezogen, sondern auf Unternehmen, die trotz großer Gewinne Mitarbeiter entließen.
[" Parteien sind keine Schweinebande, abzockende Manager und ... »]
[" Parteien sind keine Schweinebande, abzockende Manager und ... »]
Systematische Verantwortungslosigkeit
Italien schlägt Deutschland 4:1. Na und? Die Telekom entlässt 32.000 Leute, Ackermann 8.000 und Continental will lieber nicht mehr in Deutschland produzieren. Die AEG wird polnisch.
Die 5,2 oder in Wirklichkeit eher 9,2 Millionen Arbeitslosen sind unseren Politikern völlig gleichgültig. Die sollen einfach nur weniger kosten. Wegen Klinsmanns Millionenbubis regt sich aber sogar die deutsche Politik. CDU-Sportexperte Norbert Barthle möchte Klinsmann vor dem Sportausschuss sehen und FDP-Sportexpertin Miriam Gruß, sowie Reinhold Hemker von der SPD interessieren sich dafür welches Deutschlandbild Klinsmann vermittelt. Ein beschissenes, dafür aber ein typisches.
Früher gab es einen Trainer, heute gibt es ein Inkompetenzteam. Früher gab es einen Verantwortlichen, heute gibt es ein verantwortungsloses "Wir". Es steht dem Autor nicht an, die Trainertätigkeit zu beurteilen, weil er es nicht besser könnte, gleichwohl ist festzustellen, dass beim Fußball oder in der Politik zwar immer von der Verantwortung der anderen gesprochen wird, es eigene Verantwortlichkeiten aber nicht mehr gibt.
Die Hinterbänkler, die den Sportausschuss wegen Klinsmann bemühen wollen, werden als nächstes einen Arbeitskreis bilden, sich dann drei Gutachten von unterschiedlichen Unternehmensberatungen machen lassen und zum krönenden Abschluss, am Ende der Legislaturperiode den ganzen Papierberg der Müllabfuhr hinterlassen. Dabei werden sie die ganze Zeit von ihrer Verantwortung reden. Wie Klinsmann werden sie dauernd diesen Begriff "Wir" benutzen der in Wirklichkeit nichts anderes als Niemand bedeutet.
Wenn Klinsmann davon spricht was "Wir" tun so ist das nicht der Pluralis Majestatis der Alleinherrscher und damit auch Alleinverantwortlichen sondern das "Wir" der vollständigen und systematischen Verantwortungslosigkeit. Majestätsbeleidung begeht nur, wer die geistige Omnipotenz dieser Verantwortungslosen hinterfragt. Da fliegt ein Spieler auf Dauer aus der Mannschaft, oder jener wirklich übrige Bayer namens Beckenbauer, beschimpft die Stiftung Warentest, weil sie an seiner beschissenen und gemeingefährlichen Arbeit Kritik geübt hat.
Diese mangelnde Kritikfähigkeit, wie wir sie bei Ackermann im Mannesmannprozess, bei Beckenbauer, Klinsmann oder jedem Politiker oder Funktionär ständig erleben ist Teil der Verantwortungslosigkeit. Da geht es nicht um irgendeine Sache, sondern darum, schon im Vorfeld jedwede Verantwortung von sich zu schieben. Beckenbauer und die Gräben im Berliner Olympiastadion sind genauso typisch, wie Edmund Stoiber nach der Wahl.
Sabine Christiansen ist nicht dafür verantwortlich, wenn sie dem Lügner und Doppeleinkommenbezieher Laurenz Meyer, eine Plattform in ihrer wirtschaftsfaschistischen Sendung auf Kosten der Gebührenzahler liefert. Sie die jeden Arbeitslosen, der auch nur bei Freunden die Wände tapeziert aufs schärfste verfolgen möchte, freut sich über die Großabzocker.
Schäuble war nicht für die Geldkoffer, die er entgegennahm, verantwortlich und ebenso wenig für den Verbleib des Geldes. Deshalb wird er auch gegen höchstrichterlichen Beschluss die Bundeswehr gegen die Bürger einsetzen und das als Maßnahme zur Friedensicherung wegen der Fußball-WM darstellen. Kein Bundesanwalt der wegen dieser terroristischen und umstürzlerischen Maßnahme einen Verfahren einleiten würde.
Wir brauchen keinen Ausschuss wegen Klinsmann. Was wir bräuchten wäre ein wenig Verantwortungsbewusstsein, bei denen die angeblich die Verantwortung haben.
Aber unsere Funktionäre, Politiker und Manager haben sich geeinigt. Verantwortlich sind nur die, die nichts beeinflussen können. Systematische Verantwortungslosigkeit als Methode.
Die 5,2 oder in Wirklichkeit eher 9,2 Millionen Arbeitslosen sind unseren Politikern völlig gleichgültig. Die sollen einfach nur weniger kosten. Wegen Klinsmanns Millionenbubis regt sich aber sogar die deutsche Politik. CDU-Sportexperte Norbert Barthle möchte Klinsmann vor dem Sportausschuss sehen und FDP-Sportexpertin Miriam Gruß, sowie Reinhold Hemker von der SPD interessieren sich dafür welches Deutschlandbild Klinsmann vermittelt. Ein beschissenes, dafür aber ein typisches.
Früher gab es einen Trainer, heute gibt es ein Inkompetenzteam. Früher gab es einen Verantwortlichen, heute gibt es ein verantwortungsloses "Wir". Es steht dem Autor nicht an, die Trainertätigkeit zu beurteilen, weil er es nicht besser könnte, gleichwohl ist festzustellen, dass beim Fußball oder in der Politik zwar immer von der Verantwortung der anderen gesprochen wird, es eigene Verantwortlichkeiten aber nicht mehr gibt.
Die Hinterbänkler, die den Sportausschuss wegen Klinsmann bemühen wollen, werden als nächstes einen Arbeitskreis bilden, sich dann drei Gutachten von unterschiedlichen Unternehmensberatungen machen lassen und zum krönenden Abschluss, am Ende der Legislaturperiode den ganzen Papierberg der Müllabfuhr hinterlassen. Dabei werden sie die ganze Zeit von ihrer Verantwortung reden. Wie Klinsmann werden sie dauernd diesen Begriff "Wir" benutzen der in Wirklichkeit nichts anderes als Niemand bedeutet.
Wenn Klinsmann davon spricht was "Wir" tun so ist das nicht der Pluralis Majestatis der Alleinherrscher und damit auch Alleinverantwortlichen sondern das "Wir" der vollständigen und systematischen Verantwortungslosigkeit. Majestätsbeleidung begeht nur, wer die geistige Omnipotenz dieser Verantwortungslosen hinterfragt. Da fliegt ein Spieler auf Dauer aus der Mannschaft, oder jener wirklich übrige Bayer namens Beckenbauer, beschimpft die Stiftung Warentest, weil sie an seiner beschissenen und gemeingefährlichen Arbeit Kritik geübt hat.
Diese mangelnde Kritikfähigkeit, wie wir sie bei Ackermann im Mannesmannprozess, bei Beckenbauer, Klinsmann oder jedem Politiker oder Funktionär ständig erleben ist Teil der Verantwortungslosigkeit. Da geht es nicht um irgendeine Sache, sondern darum, schon im Vorfeld jedwede Verantwortung von sich zu schieben. Beckenbauer und die Gräben im Berliner Olympiastadion sind genauso typisch, wie Edmund Stoiber nach der Wahl.
Sabine Christiansen ist nicht dafür verantwortlich, wenn sie dem Lügner und Doppeleinkommenbezieher Laurenz Meyer, eine Plattform in ihrer wirtschaftsfaschistischen Sendung auf Kosten der Gebührenzahler liefert. Sie die jeden Arbeitslosen, der auch nur bei Freunden die Wände tapeziert aufs schärfste verfolgen möchte, freut sich über die Großabzocker.
Schäuble war nicht für die Geldkoffer, die er entgegennahm, verantwortlich und ebenso wenig für den Verbleib des Geldes. Deshalb wird er auch gegen höchstrichterlichen Beschluss die Bundeswehr gegen die Bürger einsetzen und das als Maßnahme zur Friedensicherung wegen der Fußball-WM darstellen. Kein Bundesanwalt der wegen dieser terroristischen und umstürzlerischen Maßnahme einen Verfahren einleiten würde.
Wir brauchen keinen Ausschuss wegen Klinsmann. Was wir bräuchten wäre ein wenig Verantwortungsbewusstsein, bei denen die angeblich die Verantwortung haben.
Aber unsere Funktionäre, Politiker und Manager haben sich geeinigt. Verantwortlich sind nur die, die nichts beeinflussen können. Systematische Verantwortungslosigkeit als Methode.
Verordneter Stolz
Im Rahmen der Vorbereitungen des nächsten Kreuzzuges gegen den Islam, sowie der anstehenden Wahlen, haben unsere politischen Führer einen neuen Mangel bei den Deutschen entdeckt. Mangelnder Stolz auf Deutschland und das fehlen jeglicher Bereitschaft, sich für amerikanische Interessen in irgendwelchen imperialen Kriegen zu opfern. Die Liste der unserer Fehler wird immer länger. Wir arbeiten zu wenig und zu teuer, haben die teuersten Krankheiten, kaufen zu wenig, sparen zu viel, sind laut Pisa zu dämlich, und zu feige ein paar tausend Irakis, Iraner oder sonst was zu erschießen.
["Verordneter Stolz" mehr »]
["Verordneter Stolz" mehr »]


















