Aufgelesen und kommentiert 2010-10-10
Elterngeld-Abschaffung: Die Jobcenter fangen schon mal an
Leistungssätze für Asylbewerber: Der nächste Fall für Karlsruhe
Schwarz/Gelb plant Steuerentlastung für Versicherungskonzerne
Stuttgart 21 - der Bahnhof, den niemand will und niemand braucht
Ermittlungen gegen Beamten wegen Körperverletzung
Stuttgart 21: CDU will klagende Baugegner zur Kasse bitte
CDU-Ministerpräsident Mappus auf PR-Tour in Stuttgarter Schule
Sachsens Ministerpräsident Tillich (CDU): "Westdeutschen zu bequem für Veränderungen"
Vetternwirtschaft: Hotelsanierung auf Steuerzahlerkosten in Kurt Becks Geburtsstadt
Christian Lindner (FDP) könnte sich vorstellen auch mit der SPD zu regieren
SPD Sachsen-Anhalt: Lieber Wahlverrat, als einen LINKEN Ministerpräsidenten
Thüringer GRÜNE stimmen dem Jugendschutz-Zensurwerk JMStV zu
Vorratsdatenspeicherung für 99,95 Prozent aller BKA-Ermittlungen unnötig
Datenschützer kritisiert BKA-Beharren auf der Vorratsdatenspeicherung
Weniger Sport nach Sponsoringverbot bei ARD und ZDF?
Sensation: BILD findet das alte RAF-Motorrad
Volker Pispers - Mitternachtsspitzen 09. Oktober 2010
Stuttgart 21: Schlichter gesucht ["Aufgelesen und kommentiert 2010-10-10" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-06-09
Gewollte und ungewollte Kinder: Schwarz/Gelbes Sparpaket zeigt den Weg zur neuen Qualitätsbevölkerung
Niedersachsens Abgeordnete beschließen doppelte Diätenerhöhung
Thüringens Abgeordnete bekommen Diätenerhöhung
Gehälter von Kanzlerin, Ministern und Staatssekretären sollen stufenweise erhöht werden
Auf die Straße am 12. Juni in Berlin und Stuttgart!
Ampelkoalition: Wird Nordrhein-Westfalen doch noch rot-gelb-grün?
Bremen: Rot/Grün lässt Feier zum "Tag der Deutschen Einheit" von Honeckers Ex-Veranstaltungsorganisator planen
Frankreich gegen Deutschland - Krieg der Ideologien
Der Bankrott des Neoliberalismus
Neuer Leiter des Medikamenten-TÜV verspricht "Neuorientierung"
Bundesinnenministerium erlaubt dem BKA, das Leben von Bürgern vollständig zu erfassen
Hinter verschlossenen Türen: Verhandlungen über Rundfunkgebühr und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
Präsidentenwahl: Hessens FDP droht mit Wahl Gaucks
Forsa-Umfrage: Nur noch fünf Prozent der Wähler wollen der FDP ihre Stimme geben
Afghanistan: "Man sieht die Bundeswehr inzwischen als Besatzer"
Ein Sparpaket mit Hand und Fuß / Das Sparpaket ist ungerecht?? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-06-09" mehr »]
Herbsttage - Matschtage
Es schüttet hier wie aus Eimern. In England würde man sagen "It's raining cats and dogs". Dass das Wetter im Herbst nicht immer das Beste ist, das können die Thüringer jetzt nur bestätigen.
Vier Tage nach der Bundestagswahl entschied sich zu früher Stunde die SPD nun doch mit der CDU zu koalieren. Was uns Außenstehende insgeheim eigentlich schon zum Abschluß der Landtagswahl in Thüringen klar war: Einen Politikwechsel wird es nicht geben. Schließlich hatte das Herr Matschie ja vorsorglich schon ausgeschlossen. Wer also bis Dato darauf hoffte, dass eine 9%-Partei so etwas wie eine Erneuerung anstreben würde, dem sei noch einmal gesagt: Es ist Herbst.
Im Herbst gibt es keine Erneuerungen. In dieser Jahreszeit streift man veraltetes Laster ab - mehr aber auch nicht. Für neue Triebe ist der Frühling zuständig und auf den müssen die Thüringer wohl noch etwas warten.
Wahlen - Nun haben wir den Salat
Bei Wahlen haben natürlich immer alle gewonnen, auch wenn sie haushoch verloren haben. Es gab aber gleich mit der ersten Hochrechnung eine Sensation. Die Linke im Saarland hat mit dem Lafontaine-Bonus einen sensationellen Wahlsieg errungen. Das ist deutlich mehr als man erwarten konnte. Genauso erwähnenswert sind die dramatischen Verluste der CDU in Thüringen und im Saarland.
In Sachsen ist die SPD nun praktisch genau so klein die FDP. Das kann man nicht mehr mit dem Tal der Ahnungslosen erklären. Das muss andere Gründen haben. Vielleicht sind die Sachsen einfach schlauer, als die anderen Wähler in Deutschland. Dafür bekommen sie jetzt Schwarz-Gelb und haben dazu die Nazis immer noch im Parlament. ["Wahlen - Nun haben wir den Salat" mehr »]
Landtagswahlen - Der Willen der Bürger soll nicht umgesetzt werden
Sachsen, Saarland und Thüringen wählen morgen. Hoffentlich gehen möglichst viele Wähler zur Wahl. Denn nur eine große Wahlbeteiligung und viele Wähler für die LINKE sind kleine Chance für einen Wandel. Auch in den Landtagen kommt es in Zukunft darauf an, Schwarz/Gelb, und die damit verbundenen neoliberalen Verbrechen an den Menschen zu unterbinden. Gesetze müssen auch durch den Bundesrat. Deshalb CDU abwählen, FDP rauswählen und die LINKE stark machen.
Denn die LINKE ist der gemeinsame Gegner aller Parteien. Vor ihr haben sie mehr Angst, als damals die etablierten Parteien vor den Grünen. Natürlich wird sich auch die LINKE kaufen lassen, wie es die Grünen ja bereits vormachten. Aber noch ist es nicht so weit. Ein oder vielleicht sogar zwei Legislaturperioden wird sie noch den Menschen verbunden bleiben, wie es damals ja auch bei den Grünen war. [" Landtagswahlen - Der Willen der Bürger soll nicht umgesetzt ... »]
Althaus - Endlich ein Ende machen
Dieter Althaus hat fahrlässig einen Menschen getötet, indem er mit überhöhter Geschwindigkeit, nicht dem Verlauf seiner Piste folgend, gegen die Fahrtrichtung, auf eine andere Piste gefahren ist. Das war fahrlässig, zeigt aber auch eine Grundhaltung. Wer so fährt ist nämlich auch rücksichtslos. Wie bereits angekündigt will er weiter so agieren. Fahrlässig und Rücksichtslos.
Dieter Althaus bewirbt sich erneut um den Posten des thüringischen Ministerpräsidenten. Im Wahlkampf setzte er sein Tötungsdelikt rücksichtslos in einer verabscheuungswürdigen Art und Weise ein, indem er versuchte, einen Mitleidsbonus für sich zu erhalten. Dafür wies er extra darauf hin, dass er am Grab seines Opfers gebetet habe und mit der Familie des Witwers fast befreundet sei. Er wollte sich selbst zum Opfer stilisieren. ["Althaus - Endlich ein Ende machen" mehr »]
Es liegt ein Schmutz auf meinem Herz
Ach ja Thüringen, wenn ich dieses Wort höre, dann habe ich immer so ein wohliges Gefühl. Denn eigentlich ist Thüringen für mich ein absolut positiver Begriff. Ich denke dann an meine Kindheit, meine Großeltern und so wirklich glückliche Tage. Für einen Deutschen ist Thüringen doch eigentlich auch irgendwie ein Abbild seiner unterbewussten Seelenidentität. Gemütliche Orte mit Fachwerkhäusern, die sich in Täler zwischen bewaldeten Bergen quetschen. Klare Gebirgsbäche die mit ihrem sanften Rauschen sich zwischen satten Fichten hindurch schlängeln. Burgruinen voll alter Märchen, Aussichttürme mit Postkartenperspektiven, Bergwirtschaften mit skurrilen Geschichten. Auf den Spuren Goethes rund um Ilmenau wandeln, oder seine Wirkungsstätten in Weimar besuchen. Den Rennsteig entlang wandern und dabei Herbert Roth summen. Natürlich muss man, als Deutscher, auch auf der Wartburg gewesen sein. Als Krönung noch etwas was die Deutschen wirklich am besten auf der Welt machen können und in Thüringen als Meister unter den Meistern, die Wurst. Unter den unsäglichen Slogans der PR-Strategen für Tourismus gibt es nur einen wirklich Guten. Denn mit “Das grüne Herz Deutschlands” haben sie es eigentlich gut getroffen.
Ich habe sogar einmal ein Jahr, als Erwachsener, dort gelebt und gearbeitet. Mein damaliger Weggang nach Berlin lag auch nicht an Thüringen oder den Thüringern.
["Es liegt ein Schmutz auf meinem Herz" mehr »]Liebe Thüringer: lasst Euch nicht verarschen!
"Die Sache mit dem Koch und dem Kellner hatten wir schon bei Schröder und Fischer. Die hatten am Ende fünf Millionen Arbeitslose zu verantworten."
Frau Merkel betont, die große Koalition habe diese Zahl unter ihrer Führung bis zum Beginn der Finanzkrise auf drei Millionen drücken können:
"Da muss ich mir doch nicht erzählen lassen, wofür ich mich interessiere!"
So auf Sueddeutsche.de
Kommentar:
Und das ist die Wahrheit:
"Drücken" ist die korrekte Formulierung um der eigentlichen Lüge auszuweichen. Frau Merkel sagte nicht "reduzieren". Und tatsächlich spricht die unbereinigte Zahl der Arbeitslosenstatistik Bände. Hier einige Tricks wie man die Statistiken schönt: Statistik-Tricks bei Arbeitslosen - Nur mit Tricks unter 5 Millionen - Immer wieder neue Tricks schönen die Arbeitslosenstatistik - Arbeitslosenstatistik eine große Lüge - Wenn alle Stricke reissen wird direkte Arbeit am Menschen notwendig
Tendenz der Arbeitslosenquote in der aktuellen Wirtschaftskrise: steigend!
Wahrlich kein Grund zum applaudieren, liebe Thüringer.
Störenfriede der Union: Die Jungen
Die Union sieht sich in Gefahr. Tatort: Thüringen.
Mit einer Schmutzkampagne gegen den thüringischen Spitzenkandidaten der Partei Die.LINKE, Bodo Ramelow, versuchten nun die ABC-Schützlinge der Union - respektive der Jungen Union - Wahlkampf zu betreiben. Ähnlich wie vor einiger Zeit Herr Sigmar Gabriel durch die Junge Union kompromittiert wurde, richtete man auch für Bodo Ramelow eine Webseite ein die allerdings - eine Spur härter - dazu aufruft verstärkt gegen den Kandidaten vorzugehen. Am besten natürlich so, dass es nicht auffällt wer dahinter steckt.
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Wikileaks dazu ein PDF Dokument, welches darüber Auskunft gibt, wie man sich den Kampf gegen Bodo Ramelow vorzustellen und letztlich auszuführen hätte. Es handelt sich hier um ein internes Schreiben der Jungen Union Thüringen an ihren Landesvorstand, an thüringische Kreisverbände der CDU, sowie Landtagsabgeordnete der CDU.
["Störenfriede der Union: Die Jungen" mehr »]
Aufgelesen 161
● Foodwatch schlägt Alarm: Uran in Mineralwasser
● Nachtigall, ick hör' dir trapsen
● Alter Wein in neuen Schläuchen
● Nur ein blonder Arier ist ein guter Arier
● Thüringen: CDU kippt Landesprogramm gegen Rechtsextremismus
● Modediscounter kik prüfte Finanzlage seiner Mitarbeiter
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Und nochmal und gerade Dieter Althaus – IV. und letzter Teil
Ich hoffe und wünsche mir sehr (und das ist auch ein leidenschaftlicher Appell an meine ehemaligen Landsleute in Thüringen), dass man sich hoffentlich keine Gedanken mehr darum machen muss, dass Althaus in Zukunft noch irgendeine Rolle spielen wird! Dazu hat sich dieser Darsteller (denn anders kann man einen Politiker, der sich mit den Folgen eines schrecklichen Unglücksfalls exklusiv an die B-Zeitung verkauft hat, nicht bezeichnen), der eigentlich nunmehr eine Tragikrolle verkörpert, selbst ins Aus katapultiert! Sogar einige seiner Mitstreiter verweigern ihm die Gefolgschaft. Natürlich noch nicht offiziell. Es könnte aber in den kommenden Tagen und Wochen nochmal heiß hergehen in Thüringen! Wie immer bei einer sich selbst zerstörenden Rasse, wie es die heutige Designergesellschaft ist bzw. die Mietmäuler sich intern sehen, frisst sofort der eine den anderen, wenn er irgendwo nur im Ansatz eine Chance dazu sieht! Guten Appetit! Umso einfacher später für uns.
["Und nochmal und gerade Dieter Althaus – IV. und letzter Teil" mehr »]
Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil III
Zuvor sollten aber alle diejenigen, die den ersten und den zweiten Teil nicht gelesen haben, diese bitte hier zur Kenntnis nehmen:
Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil I
Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil II
Der heutige Beitrag soll sich mit der etwas „trockenen“ Bewertung von Behauptungen so genannter Erfolge auf der Webseite von Dieter Althaus beschäftigen. Auch ist der Beitrag als „Brücke“ für eine kurzfristig anstehende Veröffentlichung des 4. Teils gedacht.
Einleitend muss ich sagen, dass ich einiges an Material bewertet habe, dass es immer und immer wieder den Rahmen eines einzelnen Beitrages sprengen würde, wenn ich noch mehr hinein packen würde. Deshalb werden es mehr Teile als gedacht!
Gesamteinschätzend sei erwähnt, dass das Leben nicht nur aus Kindergarten, Schule/Bildung oder Kultur allein besteht. Das war und ist sicher für einen Kultusminister wichtig und richtig, aber für einen Ministerpräsidenten gehört bedeutend mehr dazu!
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Die Thüringer Operette
stern.de
Wie schrieb so treffend ein Kommentator bei stern.de:
Operettenstaat Thüringen
Spielplan ab Mittwoch: "Der lustige Witwenmacher"
Es wird noch "lustiger": Die kommenden Tage und dann meinen Teil III zur Althaus-Story abwarten!
Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil I
Präambel
Vorausgeschickt möchte ich an dieser Stelle meine sicher gewagte und derzeit nicht beweisbare These einflechten, dass ich definitiv nicht an eine zufällige, schicksalshafte oder gar „Gottgegebene“ Entwicklung von bestimmten Personen des Systems nach der Wende in Ostdeutschland glauben kann!
Vielmehr besteht der begründete Verdacht, dass die Wende auch und gerade im Fall einer inneren Umkehr in Ostdeutschland generalstabsmäßig von Westdeutschland und den westlichen Alliierten bzw. noch ganz anderen Kreisen vorbereitet in der Schublade lag. Für den Tag X war der Plan Y mit dem Ziel Z eine feststehende Größe! Und für genau diesen Fall ist es möglich, dass die westlichen Staaten und Geheimdienste bewusst und unbewusst Sleeper vorhielten, die ihre schlafenden Schlüsselrollen auch „weitervererben“ konnten. Auf anderen Gebieten gibt es die Beweise für „politische bzw. systemweiterführende Schläfer“. Ich möchte aus Gründen einer nicht ungefährlichen Berichterstattung nur ganz oberflächlich auf „Erben“ gewisser Kreise aus dem Dritten Reich und dem damaligen Hochtechnologiezentrum Jonastal bei Arnstadt/Thüringen beispielgebend verweisen, wo wichtiges dazu mit entsprechenden Quellen und Zeugenaussagen publiziert wurde, wenn man weiß wo…
Ich persönlich gehe also davon aus, dass sofort nach dem Krieg und des sich abzeichnenden Beginns der Eskalierung der Zerwürfnisse Ost und West, sprich Kalter Krieg, an wichtigen aber auch weniger wichtigen Stellen und Institution im Osten Leute installiert wurden, die eben nach einem Umsturz bzw. einer Systemänderung für die neuen Herren austauschbar zur Verfügung stehen! Ich bereite gerade auch einen großen Artikel zum Jahrestag des Mauerfalls vor, wo ich genaueres zu diesem Thema erörtern möchte. Man darf also gespannt sein!
["Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil I" mehr »]
Althaus will Opferfamilie Geld zahlen
(tagesanzeiger)
Dieter Althaus ist bereit, der Familie Beata Christandls Schadenersatz zu zahlen.
Weil Althaus gemäss Unfallexperten als «Geisterfahrer» auf die Piste von Beata Christandl gefahren sei, hat der Mann der Verstorbenen Schadenersatzansprüche geltend gemacht.
Althaus die Pistensau: Nachtrag
Zu bloegis am 03. Januar veröffentlichtem Artikel bezüglich des, von Althaus verursachten, Unfalles mit Todesfolge gibt es einen Nachtrag.
Bloegi schreibt:
Der oben beschriebene Schi-Unfall ereignete sich am 1.1.2009 am frühen Nachmittag. Während am 1. einigermaßen informativ berichtet wurde, begann die deutsche Journaille schon am 2., auf die Tränendrüsen zu drücken. Althaus wurde gelobt, wie edel er auf die vorrangige Behandlung der getöteten Frau gedrängt habe und wie vernünftig er gewesen sei, weil er einen Helm trug. Wie es zum Unfall kam, wurde vernebelt: “Möglicherweise nie zu klärende Ursache …”.
Weiterlesen bei bloegi ...





















