Kurzkommentar 2008-08-30
• USA - das große Wirtschaftswunder
• Kaukasuskonflikt - China versagt Russland Rückendeckung
• Der Mohnanbau in Afghanistan geht zurück
• Ulfkotte zeigt nochmals seine Unkenntniss
• Drohkulisse: Russland setzt auf die Ölkarte ["Kurzkommentar 2008-08-30" mehr »]
Streit im rechten Raum
Es ist schon etwas seltsam. Nachdem es eine lange Zeit, nach einer Konzentration der Kräfte aussah, scheinen sich einige Herrschaften in der ausländerfeindlichen und islamophopen Szene nun wieder einmal mit sich selbst zu beschäftigen. Der große Zankapfel ist der unglückliche Ralph Giordano der wohl immer noch nicht so ganz begriffen hat, mit welchen Leuten er sich in den letzten Monaten eingelassen hat. ["Streit im rechten Raum" mehr »]
Eine Tüte Mitleid für Herrn Ulfkotte
Es gibt Leute die ich entweder einfach nicht begreife oder die ich vielleicht zu gut verstehe und die mich deshalb anwidern. Ich habe mich dafür entschieden das was Herr Dr. Udo Ulfkotte tut einfach als widerlich zu empfinden, hoffe aber trotzdem das ich mich irre.
Am Montag dem 23. Juni beglückte Dr. Udo Ulfkotte die Welt mit der Nachricht von der Verfolgung seiner Frau Doris Ulfkotte:
KOPP EXKLUSIV: Jagdsaison eröffnet – Tausende türkische Mitbürger wollen eine Deutsche ermorden
Alleine solche Schlagzeilen bewirken bei mir Übelkeit. Zum einen gibt es keinen Beweis das Tausende Frau Doris Ulfkotte ermorden wollen, oder das es sich bei diesen Tausenden um Türken handelt. Allerdings platzte diese Nachricht genau in die kurze Zeit vor dem Spiel Deutschland gegen die Türkei. Nein. Natürlich wollte da niemand ein Streichholz in benzingetränkte Lumpen werfen und es hat ja auch nicht geklappt, was auch andere maßlos geärgert hat.
Mensch was war ich froh das praktisch überall fröhlich gefeiert wurde und im wesentlichen nur in Dresden der braune Mob wegen relativer Untätigkeit der Polizei kurzfristig Herr der Lage war.
Andere sahen das anders wie man hier, hier, hier, hier, und hier sehen kann.
Der Fall Doris Ulfkotte hätte also mit dem Ausgang dieser Nacht zu den Akten gelegt werden können, auch wenn ich immer noch wütend darüber bin, das ein Journalist, Jurist und angeblicher Sicherheitsexperte wie Dr. Udo Ulfkotte seine Frau durch die breite Veröffentlichung erst in eine wirkliche Gefahr gebracht hat.
Denn eines muss uns allen klar sein. Da draußen gibt es genug Irre, die auch einen solchen Anlass nehmen um auszurasten. Dabei ist es völlig egal ob es ein türkischer Irrer oder einer aus der rechten Szene ist, der glaubt mit einem realen Mord in unserer Gesellschaft die Dinge in seine Richtung drehen zu können.
Aber scheinbar hat Ulfkotte das was ich geschrieben habe nicht deutlich gelesen oder eventuell auch nicht verstanden, es mag auch sein dass es ihn nicht interessiert. Er legt auf jeden Fall noch einmal kräftig nach und zeigt wie weit er seine Frau exponieren will:
Wir haben versucht, mit Medienvertretern über unsere Lage zu sprechen und klarzustellen, dass die auf uns eingeleitete multikulturelle Hetzjagd mit Tausenden Mordaufrufen ganz sicher die falschen Opfer im Visier hat. Die Erfahrungen bei Vorgesprächen mit den Redaktionen waren traurig: Es interessierte – mit Ausnahme eines Radiosenders und PoliticallyIncorrekt – keinen. Schlimmer noch, wir bekamen Antworten wie die nachfolgende: "Wenn es umgekehrt wäre und ein Dr. Udo Ulfkotte zum Mord an Türken aufrufen würde – das wäre eine suuuuper Schlagzeile! Aber so? – Nein danke, kein Interesse." Am schlimmsten fanden wir diese zuvor zitierte Aussage eines großen Berliner Verlagshauses, dessen Gründer einst ein renommierter Christ gewesen ist. Natürlich haben wir unser Ersuchen um Hilfe und um ein Gespräch auch an eine große deutsche Boulevard-Zeitung gerichtet – in Schriftform per E-Mail (inklusive Kopien der Mordaufrufe) wie auch telefonisch – wir haben in den seither vergangenen Tagen nicht einmal eine Antwort bekommen.
Die Medienvertreter dürften zu einem großen Teil die gleichen Bedenken gehabt haben wie ich auch. Wer sich über einen längeren Zeitraum mit Udo Ulfkotte beschäftigt, ist nicht mehr bereit ihm zu glauben. Aber selbst die, die ihm eventuell noch glauben würden, haben natürlich das Problem, das sie abwägen müssen, was Frau Doris Ulfkotte mehr schadet.
Ein "richtig" stellender Bericht der zwangsläufig einem Millionenpublikum Dinge bekanntmachen würde, die bisher zum Glück nur wenige kennen und mit dem gerade der eine Irre, den es zu fürchten gilt, aufgeweckt würde oder auf eine Berichterstattung zu verzichten um Frau Ulfkotte so viel besser zu schützen. Gibt es einen Bericht in den Massenmedien lässt sich nicht verhindern das die Massen den Zusammenhang zwischen Frau Doris Ulfkotte und der Akte Islam hergestellt, die sicherlich in sprachlich höher Eleganz und inrechtlich abgesicherterer Form als das Video im Prinzip eine ähnliche inhaltliche Richtung verfolgt.
Es ist nicht anzunehmen das unbedarfte Leser die Trennlinie die Frau Ulfkotte als Betreiberin dieser Seite vor dem Zugriff des Gesetzes schützt, aber die Verfolgung der beiden Dummköpfe in dem Video durch die Justiz praktisch erzwingt, erkennen könnten. Es ist ein sehr schmaler Grad und ich selber habe erhebliche Probleme damit diese Grenze zu erkennen.
Zum Glück hatte ich das Landgericht Frankfurt das meinte sie mir aufzeigen zu können und auf Antrag von Herrn Ulfkotte und seines Vereins zwei einstweilige Verfügungen gegen mich erließ und diese in der ersten Instanz auch bestätigte. Ebenfalls wurde ein Strafbefehl der Berliner Justiz ausgefertigt ohne mir vorher überhaupt eine Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Alle Verfahren sind noch laufend.
Es ist aber trotzdem schön, das Herr Ulfkotte in seinem Text darauf hinweist und mir so noch Leser bringt, die meine Ansichten mit dem was er erzählt vergleichen können. Jeden anderen aus diesem Bereich hätte ich gefragt ob Islamophobie generell dumm macht, aber bei Herrn Ulfkotte weiß ich ja dank des Landgerichtes Frankfurt, das er nicht islamophob ist. Zumindest solange der Prozess noch läuft.
Es gibt auch Deutsche die unsere aktuelle Situation für sich nutzen. Geben Sie nur einmal bei der Internet-Suchmaschine Technorati den Namen Ulfkotte ein (Anmerkung 1 / siehe am Ende dieses Textes). Und lesen Sie dann den Artikel "Die Verfolgung der Doris Ulfkotte". Der Verfasser des Beitrages wurde vom Landgericht Berlin gerade erst zur Zahlung von 10.000 Euro Schmerzensgeld an Udo Ulfkotte verurteilt – zudem droht ihm noch eine Haftstrafe. Noch nie zuvor wurde ein deutscher Blogger vor einem zivilen Landgericht zu einer derart hohen Geldstrafe verurteilt, mal ganz abgesehen vom strafrechtlichen Verfahren. Sie können sich vorstellen, dass die dem Verfahren zugrunde liegenden Äußerungen sehr schlimm gewesen sein müssen. Die Medienreaktion auf das vorgenannte Urteil war die gleiche wie die aktuelle – es interessierte niemanden. Wenn Sie nun den jüngsten Artikel des verurteilten Berliners gelesen haben und das oben genannte neue Video angeschaut haben, dann bekommen Sie einen Eindruck davon, wie man Hetzartikel verfasst. Wieder ermittelt die Staatsanwaltschaft – doch Gerichtswege sind lang und führen derweilen zu unschönen Situationen.
Geschickt gemacht, auch wenn die anderen Deutschen die Ulfkottes Situation für sich ausnützen, wieder einmal mit ihren Artikeln auf wundersame Weise verschwunden sind, was ich als erfahrener Ulfkotte Leser auch nicht anders erwartet habe. Das er mich nicht mag, verstehe ich gut. Es tut weh, wenn man ständig durchschaut und dann auch noch kräftig veralbert wird.
Aber zum Glück gibt es ja noch treue Freunde für Dr. Udo Ulfkotte, wie ich übrigens schon hier, hier und hier festgestellt hatte. Es ist schön das sich Ulfkotte auch erinnert:
Danke auch an die Betreiber von Foren wie Politically Incorrect und EuropeNews dafür, dass Sie die Wahrheit verbreiten - und nicht wie andere Medien politisch korrekt stur wegschauen !
Ich wäre auch ernsthaft verwundert gewesen wenn das "Schwert " nicht an seiner Seite gewesen wäre. So wichtig solche Kleinigkeiten auch für die Beurteilung der Gemengelage sind, genau wie seine Zusammenarbeit mit dem Vlaams Belang und den Leuten um Blocher, so unwichtig sind sie in diesem Zusammenhang. Denn Ulfkotte will unser Mitleid:
Denn vor dem Hintergrund, was ich Ihnen hier in vielen Facetten geschildert habe, sind meine Frau und ich wieder einmal Flüchtlinge im eigenen Land. Wir hatten schon einmal anderthalb Jahre Polizeischutz. Wir wollen das alles nicht mehr. Wir haben wieder einmal unsere Wohnung verlassen – und werden nicht mehr dorthin zurückkehren.
Es ist schon seltsam. Jeder Andere der es wagt eine Internetseite zu betreiben muss bei Denic mit seiner aktuellen Adresse gemeldet sein, wird ständig von Abmahnungen bedroht wenn seine Adresse nicht stimmt und hätte nach deutschem Recht keine Chance sich zu wehren. Das gilt für Dr. Udo Ulfkotte nicht und ich habe nichts dagegen. Es stört mich nicht. Ich weiß zwar wo er wohnt, weil ein paar besorgte Nachbarn mich mit Informationen versorgt haben, käme aber nie auf die Idee seine Adresse zu veröffentlichen.
Es ist auch für die Öffentlichkeit unwichtig was diese Nachbarn über ihn und seine Frau und deren Verhalten im allgemeinen und zu Ausländern im besonderen denken. Das sind subjektive und persönliche Eindrücke die für die Betroffenen schlimm sind, aber im Gesamtzusammenhang keine Rolle spielen.
Viel wichtiger ist allerdings, das ja wie er selber ausführte schon seine heutige Adresse nicht bekannt ist, das ich sie kenne, kann er nicht wissen. Weshalb verlässt er also dieses schöne und leicht zu verteidigende Anwesen um sich in Fremde zu begeben? Jemand dessen Gesicht bekannt ist. Der sich nicht verstecken kann. Vor allem warum tut er das. Von seiner Frau kennt Google kein Bild was doch toll ist.
Seine Flucht erfolgt vermutlich gegen den Rat der Polizei wie er selbst sagt:
Das ist völlig unabhängig von dem, was uns Behörden raten.
Es ist alles so fürchterlich verwirrend wie immer wenn Dr. Udo Ulfkotte im Spiel ist. Wozu lässt er die Nachricht, nachdem die Krawalle ausblieben, jetzt nicht einfach fallen. Das hat er doch schon öfter gemacht, warum exponiert er seine Frau weiterhin völlig unnötig. Kann es sein das es garnicht unnötig ist, sondern handfeste wirtschaftliche Gründe hat:
Eine beeindruckende Liste an Verlagen. Der Koehler & Amelang Verlag (Gründungsjahr 1789) konzentriert sich auf Publikationen zu Geschichte und Kulturgeschichte und ist zusammen mit der Edition Leipzig in der Seemann Henschel GmbH & Co.KG aufgegangen. Ich mag zwar weder die Bertelsmannstiftung noch die Familie Mohn, aber der Bertelsmann Verlag München hat einige gute Bücher herausgebracht, auch wenn ich die hier genannten nicht unbedingt dazu zähle. Heyne und Goldmann sind jedem der liest oder schreibt ein Begriff und der Eichborn Verlag ist ein Traum vieler Autoren.
Wie aber um Himmels willen passt der Resch Verlag in diese Reihe. Was sucht ein Ulfkotte neben "Handbuch Prävention - Sicherheit beim innerbetrieblichen Materialfluss - Gefährdungsanalysen und Unfallverhütung leicht gemacht" oder dem zweifellos wichtigen "Ladungssicherung - Praxis der Verkehrs- und Arbeitssicherheit" und der "Unfallverhütungsvorschrift Flurförderzeuge BGV D27"?
Es ist schon ein Abstieg vom Eichborn Verlag ausgehend bei Resch zu landen. Umgekehrt würde ein Schuh daraus. Dazu kommt noch, das ständig das Erscheinungsdatum verschoben wird. Ursprünglich waren wir bei Januar diesen Jahres, was auch in seinen Veröffentlichungsreigen passen würde, jetzt sind wir bei Dezember und es steht in den Sternen ob es sich überhaupt noch lohnen wird.
Vielleicht könnten mal ein paar Leute dieses Buch "Europa kapituliert vor dem Islam: Entchristianisierung, Werteverfall, Political Correctness, Naivität bestellen und bezahlen, oder eines der vielen anderen um eventuell Frau Ulfkotte den Verbleib in ihrem Heim zu ermöglichen.
Ich befürchte das es einfach nur darum geht, Udo Ulfkotte mal wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu bringen. Vergessen zu machen, wie er mit den Großdemonstrationen in Brüssel und Köln einbrach, wie sehr sich seine Freunde von ihm verraten fühlten und vor allem davon was mit den Spenden passierte. Wenn er im Mittelpunkt steht ist das gut für das Geschäft. Bücher, Vorträge er könnte ein zweiter Salman Rushdie werden, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben.
Einen anderen Reim auf diese Geschichte kann ich mir nicht machen, aber selbstverständlich sind andere Ansichten möglich. Auch seine Unzufriedenheit mit dem an sich vernünftigen Artikel im Tagesspiegel wäre damit erklärt. Es fehlt einfach sein Name.
Wichtige Neuentwicklung:
Ein amerikanischer Freund schickte mir gerade einen Link auf die Wetzlarer Neue Zeitung
Demnach plant Udo Ulfkotte in die USA zu gehen, was meinen Freund natürlich nicht glücklich macht. Aber ich finde die haben Bush sogar wiedergewählt, da können sie doch unseren Udo ertragen.
Allerdings frage ich mich ob man der Staatsanwaltschaft in Koblenz nicht mal sagen sollte, dass die große Gefahr besteht, dass sie einem Fake oder Hoax aufsitzt. Obwohl. Unsere Steuergelder müssen ja eh weg.
Die Verfolgung der Doris Ulfkotte
Stefan Herre von PI und Dr. Udo Ulfkotte von Akte Islam gaben gestern eine dringende Suchmeldung heraus:
Am Sonntag, dem 22. Juni 2008, klingelte um 15.56 Uhr das Mobiltelefon meiner Frau. Am anderen Ende der Leitung war ein Berliner, der uns auf eine große Gefahr aufmerksam machen wollte. Angeblich – so der Anrufer – werde gerade die Ermordung meiner Frau vorbereitet. So etwas nimmt man an einem sonnigen Sonntag-Nachmittag im ersten Moment nicht wirklich ernst. Man hält es für einen Scherz. Doch der Anrufer bat immer wieder darum, die Angelegenheit ernst zu nehmen. Und er wies auf offen einsehbare Beweise hin – ein Video bei YouTube. Noch nie im Leben hatte sich meine Frau bis dahin ein Video bei YouTube angeschaut. Aber wir haben den genannten Link eingegeben – und fanden ein volksverhetzendes fürchterliches Video (der Link dient nur als Beleg dafür, dass es das Video tatsächlich so gegeben hat, das Video wurde inzwischen bei YouTube entfernt), in dem eine junge Deutsche mehr als 5 Minuten lang Muslime, Türken und Mohammed schwer beleidigt. Die dargestellte Frau ist nicht einmal halb so alt wir meine Frau – aber sie stellte angeblich »Doris Ulfkotte« dar.
Das war der erste Schlag. Der Anrufer führte uns dann durch das YouTube-Menü und zeigte uns zu jenem Zeitpunkt beachtliche 4500 Kommentare, die unter dem Video gepostet waren. Zu jenem Zeitpunkt war das Video selbst binnen weniger Stunden schon mehr als 140.000 Mal aufgerufen worden. Ein volksverhetztendes rassistisches Video stand auf Platz Zwei der meistgesehenen YouTube-Videos. Und unter dem Video standen Dutzende Aufrufe, »Doris Ulfkotte« zu ermorden. Minütlich wurden es mehr Kommentare. Und immer öfter gab es Mordaufrufe. Wenige Minuten später sahen wir zum ersten Mal eine unserer früheren Adressen unter dem Video gepostet – verbunden mit dem Aufruf, sich zu versammeln und an jenem Ort »Doris Ulfkotte« zu ermorden. Inzwischen wurde Außenaufnahmen der Adresse im Internet verbreitet. Spätestens da haben wir begriffen, dass es sich nicht nur um ein übles Video schlimmster Machart handelte, sondern dass es nicht mehr zu übersehende Folgen haben würde. Wir haben die Polizei und eine Reihe weiterer Behörden eingeschaltet.
Aus rechtlichen Gründen wurde hier auf die Verlinkung der Fotos der angeblichen Täter verzichtet die aber über die oben angegebenen Links zu sehen sind. Obwohl ich mich mit Dr. Udo Ulfkotte in einem Rechtsstreit befinde und das wofür er steht nur für schwer erträglich halte, ist dies genau die Art von Meldung die niemand einem anderen gönnt.
Dr. Udo Ulfkotte selbst braucht niemand zu faken, weil es überall im Netz genügend Aussagen gibt, die er selbst getroffen hat und die ein Vorgehen der Behörden gegen ihn zwingend erforderlich machten, was aber nicht geschieht. Nur wenn Udo Ulfkotte etwas macht oder sagt, ist dafür natürlich nicht seine Frau verantwortlich und der beschriebene Inhalt des Videos ist einfach eine Schweinerei.
Genau da aber liegt mein Problem. Ein von Dr. Udo Ulfkotte beschriebener Inhalt eines Videos das ich nicht mehr sehen kann, mit eher kindlichen Tätern/Personen die sowohl Idioten als auch bezahlte Schauspieler sein können. Es gibt eine lange Liste von Ulfkotte Aussagen die sich als völlig haltlos wenn nicht sogar als bewusst gelogen, erwiesen haben. Im Grunde beruht die gesamte Propagandaarbeit von Ulfkotte auf solchen Dingen, wie das Propaganda allerdings fast immer macht.
Noch misstrauischer werde ich wenn Dr. Ulfkotte mir erklärt, dass seine Frau noch nie im Leben ein Video bei YouTube angesehen hat. Jemand der als Verantwortliche für diverse Websites auftritt, im Vorstand von Pax Europa ist und eine Firma betreibt bei der Computer zumindest zentraler Bestandteil der Arbeit sind und deren Ehemann auf mehreren Filmen bei YouTube verewigt ist, hat da noch nie reingesehen? Noch nie nach Musik gesucht?
Was es nicht alles gibt im Jahr 2008. Weiter unten im Text wird auf eine Community-Site verwiesen, wo jedermann eine eigene Seite einrichten kann. Die auf die sich Ulfkotte bezieht ist heute morgen genau zwei Tage alt und gehört einem Prince_Demork. So langsam höre ich Stefan Herres rotes Auto um die Ecke fahren.
Noch misstrauischer macht es mich, wenn das angebliche Video angeblich 140.000 mal angeklickt wird, das Video mit der angeblichen Wohnung der Ulfkottes bis gerade aber nur knapp 5000 mal (Stand 7:45 am 24.Juni. 2008). Wenn die Betrachter des anderen Videos hinter Doris Ulfkotte hinterher wären, müsste diese Zahl erheblich höher liegen. es ist also anzunehmen das die meisten Leute das Ursprungsvideo wegen seines Titels "Türken gewinnen gegen Kroatien" und nicht wegen den Ulfkottes anwählten.
Das zur Zeit (24.6.2008 7:57) aktivste Video bei YouTube "Jonathan Arons - America's Got Talent 2008 NYC auditions" das seit 6 Tagen oben ist hat 125.779 Zuschauer bei einer Sendung die in den USA ein Renner ist. Ich habe mir dann mal den Spaß gemacht und mit dem Suchbegriff "Türken gewinnen gegen Kroatien" gesucht. Da gibt es einen Beitrag mit 3803 Klicks, der die Siegesfeier in Hannover betrifft. Insgesamt sind es mit Suchfehlern keine 6.000.
Noch besser aber ist der angeblich Link der angeblich bestätigen soll, das es das YouTube wirklich gegeben hat. Er führt wieder auf eine Seite auf der jeder eine Homepage anlegen kann. Auf dieser steht zwar nichts, aber dafür gibt es das Bild eines traurigen Jugen, der Migrant sein könnte.
Nein natürlich verwundern mich diese Erkenntnisse nicht, aber ich sage jetzt auch nicht mehr was mein Großvater in solchen Situationen gesagt hätte, weil mir das vom Landgericht Frankfurt untersagt wurde. Aber ich denke es. Ich denke es sogar sehr laut.
Besonders gelungen finde ich ja den Einstiegsteaser des Herrn Dr. Ulfkotte beim Kopp-Verlag:
KOPP EXKLUSIV: Jagdsaison eröffnet – Tausende türkische Mitbürger wollen eine Deutsche ermorden
Udo Ulfkotte
Was würden Sie tun, wenn Ihr Telefon klingelt und eine Stimme behauptet, dass Tausende Türken Ihre Frau ermorden wollen? Sie würden den Anrufer wahrscheinlich nicht ernst nehmen. Während Sie diese Zeilen lesen, suchen immer mehr Türken nach einer Deutschen, die im Internet-Portal YouTube ein Video eingestellt hat und darin Türken wie auch den islamischen Religionsgründer Mohammed schwer beleidigt. Wie ein Lauffeuer hat sich die Nachricht unter Türken verbreitet. Und sie suchen nun eine Doris Ulfkotte und drohen ihr in vielen Foren mit Ermordung. Doris Ulfkotte ist die Ehefrau des Autors dieser Zeilen – und sie kennt weder die in dem YouTube dargestellten Personen noch hat sie irgendetwas mit dem Umfeld zu tun. Das ist inzwischen auch der Polizei klar. Dennoch suchen Tausende Türken nun nach Doris Ulfkotte – und wollen sie ermorden. Mehrere Staatsanwaltschaften ermitteln, der Staatsschutz und das Landeskriminalamt sind eingeschaltet. Eine Hetzjagd hat begonnen. Und das Opfer kann sich nicht wehren.
Nachtigall ich hör dir trapsen. Am 25. Juni findet in Basel ein kleines unbedeutendes Fußballspiel statt, ein Halbfinale der Europameisterschaft 2008, bei dem zufällig die Türkei gegen Deutschland spielt und bei dem nicht so zufällig die meisten Deutschen von einem Siege gegen die durch Ausfälle und gesperrte Spieler geschwächten Türken ausgehen.
Das ist ohne Frage eine Belastungsprobe für das Zusammenleben der Fußballfans unterschiedlicher Nationalität in Deutschland. Wer in Berlin erlebt hat, das jeden Abend eine andere Nation ihren Autokorso hatte und viele neben der eigenen Landefahne auch die deutsche Fahne führten, der weiß das da einiges zusammengewachsen ist. Aber Fußball macht fanatisch, auch wenn es nur ein Spiel ist.
Momentan stehen die Karten für Dr. Udo Ulfkotte und seine antiislamischen Truppen nicht besonders gut. Es ist ein fröhliches Fußballfest auch wenn aus Ulfkottes Umkreis, oder dem was ich für sein Umfeld halte, kräftig gehetzt wird. Nach dem Willen aller vernünftigen Menschen soll es das auch bleiben.
Genau in diese Gemengelage wirft Herr Dr. Ulfkotte die lodernde Flamme, das tausende von Türken seine Frau töten wollen. Nein, natürlich unterstelle ich keine Absicht oder gar Brandstiftung. Wie käme ich dazu. Dr. Udo Ulfkotte hat doch das Landgericht Frankfurt, das sich bei dieser Gemengelage zumindest nicht darüber beklagen kann, das ich nicht genug verlinkt hätte.
Das Dumme an der Geschichte ist, das sie ja vielleicht einen wahren Kern hat. Es ist vorstellbar das es dieses Video gegeben hat. Aber in allen mir bekannten Fällen sagt mir YouTube dann bei der Suche mit dem explitziten Titel das es gesperrt wurde. Hier nicht. Ich möchte nicht, das jemand Doris Ulfkotte etwas tut und der einzige der Dr. Udo Ulfkotte etwas tun soll ist der zuständige Richter, nachdem die Staatsanwaltschaft ermittelt hat.
Ich für mich persönlich glaube das Dr. Udo Ulfkotte entweder die gesamte Geschichte gefälscht oder sie doch zumindest bei weitem überhöht hat. Ich für mich persönlich glaube zu wissen, das Dr. Udo Ulfkotte dringend irgendeinen Erfolg in seinem Kampf gegen die Muslime braucht und das ihm für diesen Erfolg jedes Mittel recht ist. Dies sagt mir meine Erfahrung mit Herrn Ulfkotte. Trotzdem ist es denkbar das ich mich irre.
Nebenbemerkung:
Ich möchte mich beim Kopp-Verlag ausdrücklich für die sehr weite Auslegung des Zitatrechtes entschuldigen. Leider lässt mir ihr Autor in diesem Zusammenhang keine Wahl, da er häufig Inhalte unter anderen Links versteckt oder ganz löscht ist es in allfälligen Gerichtsverfahren nur schwer möglich Beweis zu führen, wenn man ihm nicht seine eigenen Worte vorhalten kann.
Selbstverständlich habe ich alle betreffenden Seiten per Screenshot und PDF-Ausdruck gesichert. Mittlerweile bin ich ja im Umgang mit Dr. Ulfkotte schon ziemlich gewitzt geworden.
Update:
Wie immer wenn etwas besonders schön, oder besonders schlimm ist, gibt es eine Fortsetzung
Udo Ulfkotte und der Badewannenspion
Es gibt Artikel die man eigentlich als typische Ammenmärchen links liegen lassen sollte, weil man ihre Urheber kennt, andererseits gibt es auch eine gewisse Verpflichtung zu warnen, vor allem wenn man über seine Rundfunkgebühren selbst an der Finanzierung der Verbreitung solcher Tatarenmeldungen beteiligt ist:
Eine Fortbildungsveranstaltung für Unternehmer in einer norddeutschen Stadt im Jahre 2005. Das Thema: "Wirtschaftsspionage heute". Nach dem Vortrag stellt sich Referent Udo Ulfkotte, ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, der Diskussion. Zu Wort meldet sich der Chef eines mittelständischen Unternehmens. Er hält die vom Referenten vielfältig ausgemalten Gefahren, Opfer von Wirtschaftsspionage zu werden, für völlig überzogen. Das interessiere ihn alles überhaupt nicht, sagt er. Er sei doch lediglich kleiner Unternehmer, der Badewannen herstelle und wegen Badewannen werde nicht spioniert.
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Nur zwei Jahre später. Beim Tagungs-Referenten Udo Ulfkotte klingelt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldet sich eben jener Badewannenhersteller. Ulkotte erinnert sich, was der ihm erzählte:
"Wissen Sie, was wir hatten? Wir hatten eine eigene Entwicklungsabteilung. Wir entwickeln Legierungen für Badewannen, damit die Wärme des Wassers länger erhalten bleibt, schön mollig warm bleibt. Und wir haben etwas Schreckliches gehabt. Wir haben hier feststellen müssen, dass wir eine neue Legierung haben und wir haben die nicht am Markt eingeführt und ein anderes westliches Unternehmen aus einem westlichen Land hat diese Legierung in seiner Badewanne, die 1 zu 1 von uns abgekupfert, wo eigentlich nicht nach außen dringen konnte, abgekupfert und jetzt schon am Markt eingeführt. Das ist schrecklich für uns."
Diese Ulfkotte Werbung wurde verfasst von Bernd Kallina und im Deutschlandfunk in der Sparte "Hintergrund Politik" veröffentlicht, bezahlt durch alle die Leute die Zwangsgebühren zahlen müssen. Bernd Kallina selbst hat einen sehr ausführlichen Wikipediaeintrag:
Kallina arbeitet beim Deutschlandradio als Redakteur und Kommentator für den Bereich „Hintergrund“ („Hintergrund Politik“ und „Hintergrund Wirtschaft“). Für Deutschlandradio und andere Medien führte er mehrere lange Exklusiv-Interviews, so mit Günther Beckstein, Günter Zehm, Alfred de Zayas, Heinz Magenheimer, Hans-Helmuth Knütter und anderen. Kallina selbst veröffentlichte unter anderem im Witikobrief, in MUT, in Nation und Europa, der Deutschen Militärzeitschrift, in den Burschenschaftlichen Blättern, in Epoche, Aula und im Rheinischen Merkur, und damit in den meisten konservativen, rechten und extrem rechten Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland und Österreich.
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In die Kritik geriet Kallina mehrfach wegen seiner engen Kontakte in das rechtsextreme Lager. Er war 1973 Pressereferent im Bundesvorstand der Jungen Nationaldemokraten[2] und Mitglied und Funktionär der NPD. Des Weiteren ist er Mitglied des völkischen Witikobundes und gehörte ab 1986 dessen Bundesvorstand an. Kallina ist Alter Herr der Burschenschaft Danubia.[3] und referierte mehrfach bei Veranstaltungen der als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft. Im Oktober 2004 trat er als Referent bei der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (SWG) auf.
Udo Ulfkotte war ja schon häufig Thema hier und ich befinde mich mit Herrn Ulfkotte und seiner Organisation Pax Europa in einem Rechtsstreit. Das sich mit Kalina und Ulfkotte zwei Leute gefunden haben, die mehr als nur Journalismus und Objekt des Journalismus verbindet dürfte wohl offensichtlich sein, aber darum geht es hier gar nicht.
Es geht um diesen armen Badewannenhersteller den ich einmal vorsichtig als einen typischen Ulfkotte bezeichnen würde. Dieser Badewannenhersteller hatte laut Ulfkotte eine Enwicklungsabteiltung, womit uns suggeriert wird, das er jetzt keine mehr hat, weil die böse Spionage ihr den Garaus gemacht hat. Diese Entwicklungsabteilung eines Badewannenherstellers war so toll, das es ihr gelang eine Legierung zu entwickeln, die die Wärmeleitfähigkeit von Metall verringert.
Selbstverständlich ist in der Realität die Wärmeleitfähigkeit von Metallen und ihren Legierungen bestens untersucht und ein Minimum an Recherche hätte gezeigt, dass dieses Problem zum Beispiel bei Badewannen nicht durch Legierungen sondern durch Beschichtung gelöst wird. So ist es zum Beispiel möglich durch Beschichtung mit Glas/Keramik ähnlich einer Emaillierung eine solche Wirkung zu erzielen.
Typischerweise würde eine solche Beschichtung aber nicht bei einem mittelständischen Hersteller in dessen Entwicklungsabteilung entwickelt, sondern in einem Fraunhofer Institut oder bei einer der großen Chemie- und Farben-Hersteller. Eine Legierung oder Plattierung würde von einer Stahlhütte oder einem Unternehmen für Spezialstähle entwickelt.
Es ist also höchst Wahrscheinlich das wir es wieder einmal mit einem typischen Ulfkotte zu tun haben, der an anderer Stelle ja gerne erzählt, das Muslime auf Schweinfleisch spucken, behauptet das Gipfelkreuze zu Gipfelhalbmonden umgebaut werden sollen und dem wir das Ammenmärchen von den aussterbenden Sparschweinen verdanken, die von den bösen Muslimen abgelehnt werden.
Vorsichtig ausgedrückt nimmt Herr Ulfkotte es mit der Wahrheit nicht so ganz genau, da sie ja einem guten, nämlich seinem Zweck dienen soll. Neben dem Badewannenspion hat er nämlich noch weitere nette Beispiele geliefert:
Auch der Sicherheitsexperte und Bestsellerautor Ulfkotte verdeutlichte seine Intention gleich zu Beginn: „Jeder von Ihnen denkt, dass er mit Wirtschaftsspionage nichts zu tun hat, und ist nur hier, weil ihn das Thema interessiert. Ich werde Ihnen anhand von Beispielen zeigen, dass jeder damit zu tun hat.“ So verwies Ulfkotte auf das US-amerikanische Spionage-U-Boot USS Jimmy Carter, das mithilfe spezieller Kufen direkt auf dem Meeresgrund und den dort verlegten Glasfaserkabeln aufsetzen kann. Die Glasfaserkabel werden in die Tauchglocke des U-Boots gezogen und alle Daten, die über dieses Kabel geschickt werden, können so von den Geheimdiensten der USA ausgelesen werden. Ulfkotte nannte auch das Beispiel Air France – deren Sitze in der ersten Klasse waren längere Zeit verwanzt. „Noch während des Fluges wurden so zum Beispiel Geschäftsgespräche an bestimmte Institutionen in Frankreich gefunkt.“
Auch beim Scanning auf Flughäfen lauert Ulfkotte zufolge Spionagegefahr. Besonders in Moskau gebe es Geräte, die vortäuschten, das Gepäck auf unerlaubte Gegenstände hin zu überprüfen. In Wirklichkeit aber erzeugten sie ein 1:1-Abbild der Festplatte eines Laptops, das später mit einer speziellen Software ausgelesen würde. Gefahren gibt es nach Ulfkotte auch bei Bankgeschäften, die bei nicht-deutschen Banken getätigt würden. Denn wenn Unternehmen beispielsweise einen Kredit für die Entwicklung eines neuen Produkts benötigten, müssten sie ihr Konzept sehr detailliert offenlegen. „Es kann passieren, dass es in der Bank Personen gibt, die diese Informationen komplett an die jeweiligen Dienste in ihrem Heimatland weitergeben – im nationalen Interesse der Sicherung von Arbeitsplätzen.“ Die Sicherung von Arbeitsplätzen habe zwar auch in Deutschland Priorität, in anderen Ländern werde sie aber unter Beteiligung der Geheimdienste verfolgt. „Und in China finden Sie diesbezüglich auch kein Unrechtsbewusstsein.“ Deswegen ist es Ulfkotte auch so wichtig, klar zu machen, dass man nicht von der eigenen Mentalität auf die anderer Nationen schließen dürfe. „Opfer von Spionage wird man nicht mehr dadurch, dass man persönlich angeworben wird, sondern durch Hackerangriffe oder – ein ganz wesentlicher Punkt – durch die eigenen Mitarbeiter, die sich dessen oft gar nicht bewusst sind. Durch eine geschickte Gesprächsführung werden Mitarbeitern ganz gezielt wichtige Informationen entlockt.“ Möglich sei es aber auch, Spione über Headhunter in ein Unternehmen einzuschleusen. So geschehen bei einem mittelständischen deutschen Unternehmen, dessen neue Legierung für Badewannen kurz vor der Präsentation in einem Nachbarland identisch auf den Markt kam. „Es müssen also nicht immer irgendwelche Geheimdienste oder Hacker im Spiel sein. Die Methoden sind manchmal denkbar einfach. Und genau deswegen ist es wichtig, Unternehmen zu sensibilisieren und sie auf solche Fälle aufmerksam zu machen. Oder wussten Sie – und das ist kein Aprilscherz –, dass der Verein ausländischer Wirtschaftsspione seinen Sitz hier in Düsseldorf hat?“
Mal ehrlich. Ist das nicht wirklich klasse. Ich kenne viele Notebookbesitzer die froh wären und in Moskau gerne ihre Daten abgäben, wenn sie auf diesem Wege eine Kopie ihrer toten Festplatte bekämen. Auch das U-Boot finde ich schick. Ob er zu den ausländischen Banken auch die Schweizer Banken rechnet über die ein Teil der Antimuslimarbeit finnanziet wird? Aber der eingetragene Verein für ausländische Wirtschaftsspione in Düsseldorf gefällt mir am besten. Ob der Verein seinen Sitz in Hamburg hätte wenn der
TelekomForum FachKongresses anstatt in Düsseldorf, in Hamburg stattgefunden hätte.
Also mal ganz im Ernst, wenn auf diesem Kongress sich 100 gutbezahlte Leute so etwas anhören ohne mit Flaschen zu werfen, dann haben wir ein Problem. Ich weiß nicht was den Veranstalter TelekomForum dazu bringt solche Referenten einzuladen, aber wenigstens dürfte genügend Geld der Telekomkunden vorhanden sein, das verballert werden muss:
Das TelekomForum ist ein 1996 gegründetes Gremium, in dem sich die großen Geschäftskunden der Deutschen Telekom organisiert haben. Es ist eine in der Rechtsform des Vereins organisierte und rechtlich selbständige Anwendervereinigung großer Unternehmen, für deren Geschäftsziel der Aspekt der "Telekommunikation" eine große Bedeutung spielt.
Gemäß seinem Motto "Mitgestalten im Dialog" übt das TelekomForum vor allem konstruktiven Einfluss auf die Gestaltung und die Weiterentwicklung des Produkt- und Diensteangebots der Deutschen Telekom aus. Es bietet zudem eine exklusive Plattform für den Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den Mitgliedsunternehmen einerseits und den Mitgliedsfirmen und der Deutschen Telekom andererseits.
Wahrscheinlich haben die ergriffen lauschenden 100 Zuhörer die Kosten für diese Veranstaltung von der Steuer abgesetzt und kamen sich wichtig vor. All dies wäre kein Problem. Gäbe es nicht Herrn Kallina vom Deutschlandfunk. Ob ein mehr oder weniger obskures Internetmagazin für angebliche Securitymanager einen solchen Text bringt oder das Deutschlandradio mit seiner Reichweite ist der wesentliche Unterschied.
Plötzlich wird aus dem Islamgegner Ulfkotte wieder der Sicherheitsexperte und da die Verfolgung von Muslimen zur Zeit ein eher flaues Geschäft ist - er hat sogar den Erscheinungstermin seines neuen Buches verschoben, weil vermutlich der Markt fehlt - muss er auf anderen Märkten punkten. Vorträge vor ängstlichen Mittelständlern die Dank des Werbetextes im Deutschlandradio glauben, sich schützen zu müssen, sind ein gutes Geschäft für Dr. Udo Ulfkotte, wie auch seine Anti-Islam-Vorträge in der CDU.
Beide haben eines gemeinsam. Es gibt einen diffusen gefährlichen Gegner über den man nichts genaues weiß, weil er seine Gedanken entweder hinter islamischen Bärten, Frauenkopftüchern oder gemeinen Schlapphüten verbirgt. Beides ist ein Geschäft und in beiden Geschäften gibt es außer Herrn Ulfkotte nur Verlierer.
Denn genauso wie es wirklich einen Terrorismus gibt, der sich islamisch nennt, wie sich die RAF auch links nannte, gibt es Wirtschaftsspionage. Dabei spielt die Betriebsgröße überhauot keine Rolle. Beim Terrorismus wie bei der Wirtschaftsspionage geht es aber darum mit kühlem Kopf das Wichtige vom Unwichtigem zu trennen. Wer ganze Kübel voller halbgarer oder gar frei erfundener Geschichten über die staunenden Zuhörer auskippt, bekommt zwar Beifall weil es sich so schön anhört, schadet aber der Sache.
Ermittlungsarbeit gegen Terrorismus erfordert genaue Kenntnisse, Millionen von Gläubigen in einen Topf zu werfen und sie in eine Ecke zu drängen in die sie weder wollen noch gehören, ist zwar zielführend für Leute die vom Verkauf antiislamischer Bücher leben und hoffen irgendwie ein Europamandat zu ergattern, aber es schafft natürlich erst Terrorismus, weil es Menschen ghettoisiert.
Der größte Teil der deutschen Wirtschaft braucht keine Beratung gegen Wirtschaftspionage, aber der Teil der wirklich eine braucht, braucht eine seriöse Gefahrenanalyse, die dann auch Geld kosten darf. Jemand der ständig Tatarenmeldungen verbreitet ist kein Analyst sondern ein Alarmist. Alarmismus produziert unnötige Kosten und verstellt den Blick auf wesentliche Gefahren.
Dem Deutschlandfunk und Deutschlandradio kann man nur raten, sich doch noch einmal mit seinem Programmauftrag zu beschäftigten und sich vielleicht zu fragen ob Bernd Kallina wirklich der richtige Mitarbeiter ist. Aber vermutlich gab es für diesen Werbebeitrag ja Rückendeckung von weiter oben, wie sie Kallina ja auch sonst zu genießen scheint. Warum die Webung allerdings unter Politik und nicht unter Wirtschaft erscheint, erschließt sich nur wenn man Ulfkottes Ambitionen für das Europaparlament denkt.
Vielleicht sollte der Deutschlandfunk auch einmal andere Medien lesen, was dem TelekomForum sicher auch nicht schaden könnte:
Online-Hetze gegen Muslime
Die Meinungsterroristen
Selbst ernannte Islamkritiker nutzen Blogs für rassistische Debatten. Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Volksverhetzung sind dabei fließend. VON CIGDEM AKYOL
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Es ist ein trauriges Schauspiel, das online zu beobachten ist. Titel: Wie nutze ich das Internet, um meine Wut zu offenbaren. In einer der Hauptrollen: Udo Ulfkotte, prominenter Vertreter der vernetzten Islamkritiker, verantwortlich für die Seite "akte-islam" und Gründer der Bürgerbewegung pax-europa samt dazugehöriger Homepage. Der Verein richte sich nicht gegen Muslime, sondern "will über die schleichende Islamisierung Europas aufklären", betont das Irrlicht Ulfkotte. Außerdem müsse man die "Gefahrenpotenziale darstellen, die die multikulturellen Ideologen bezüglich grundlegender islamischer Bestrebungen europaweit völlig ausblenden".
Welch törichte Toleranz.
Denn die Art und Weise, wie Ulfkotte vor der Islamisierung warnen möchte, hat mitunter realsatirische Züge. Etwa wenn betont wird, dass man "in Europa eben nicht nur ein Problem habe mit einigen wenigen radikal-islamistischen Muslimen, die den Terror verherrlichen", sondern "auch ein wachsendes Problem mit jungen Muslimen, die unsere christlich-jüdischen Werte rundweg ablehnen und der Mehrheitsgesellschaft ihre Werte aufzwingen wollen". Um diese These zu untermauern, gibt es auf "akte-islam" zahlreiche undiplomatische Texte. Dabei geht es in diesen nicht um sachliche Kritik, es gibt kaum Zwischentöne, Unterscheidungen oder Hinterfragungen. Das Internet ist ein unendliches, geduldiges Verlautbarungsorgan für den früheren Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der zuletzt nur mit einem fragwürdigen Buch über die Bedrohung durch muslimische Fundamentalisten von sich reden machte und immer weniger Zuhörer hatte.
Das wirklich gefährliche ist jedoch, das Ulfkotte nachdem er das Märchen vom Hochschullehrer der er noch an keiner deutschen Hochschule war, nicht mehr aufrecht erhalten kann, nunmehr versucht seinen angeblichen Status als Sicherheitsexperte aufzubauen. Natürlich ist er nur ein selbsternannter Sicherheitsexperte wie er auch ein selbsternannter Islamexperte ist. So schaukeln sich Sicherheitsexperte und Islamexperte immer höher und verleihen ihm eine Bedeutung die aufgrund seines tatsächlichen und nachprüfbaren Wissens einfach nicht hat.
Die Dänen waren nicht immer so rassistisch wie heute
Es muss Zeiten gegeben haben, als in Dänemark Menschen mit einem anderen Glauben, anderer Hautfarbe und anderem Aussehen noch gefahrlos über die Straßen gehen konnten, ohne von irgendwelchen rassistischen Zwergen angepöbelt zu werden. Das behaupten zumindest Linea Melchior, Toomas Kivisild, Niels Lynnerup, Jørgen Dissing vom Institute of Forensic Medicine, University of Copenhagen und es gibt keinen Grund, ihnen nicht zu glauben:
Ein Araber in Dänemark
Forscher entdecken bei Skeletten aus der Eisenzeit eine unerwartete genetische Vielfalt
Dänische Archäologen haben bei Ausgrabungen auf der dänischen Hauptinsel Seeland die Überreste eines Arabers entdeckt. Der Araber wurde neben Skandinaviern in der Römischen Eisenzeit um etwa 200 nach Christus im Süden der Insel bestattet, fanden die Forscher um Linea Melchior von der Universität in Kopenhagen heraus. Die Abstammung der Toten konnten die Wissenschaftler durch Erbgutuntersuchungen nachverfolgen: Offensichtlich war die Bevölkerung des heutigen Dänemarks durch regen Austausch mit umgebenden Ländern schon damals ähnlich durchmischt wie heutzutage. Den Araber erklären sich die Forscher mit der Expansion des Römischen Reichs. Vermutlich war er als Soldat oder als Sklave mit den Römern in den Norden gekommen, teilt die Universität mit.
Das ist natürlich keine Sensation, aber bei den rassegeilen Dänischen Zwergen die so mächtig und hoch erhaben über allen anderen Menschen stehen, ist es vielleicht nützlich sie darauf hinzuweisen, das ihr Ländchen eine ständige Durchzugsstrecke in aller Herren Länder darstellte und das die Wikinger sich von ihren Raubzügen auch gerne mal Frauen aus anderen Ländern mitbrachten, ist ebenso kein Geheimnis.
Wenn ich mir Anders Gravers den Mitstreiter von Dr. Udo Ulfkotte und seinem Pax Europa bei der Brüsseler Demonstration gegen Muslime als Wikinger vorstellen soll, kann ich mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. Mein türkischer Gemüsehändler hat da viel mehr von einem Wikinger, aber natürlich geht es nicht um solche Äußerlichkeiten sondern um die rechte Gesinnung.
In einem Europa der Völkerwanderungen und Eroberungskriege ist eben sehr leicht möglich das alle über Vorfahren aus aller Herren Länder verfügen. Millionenfach gemischt. Ob es da nicht besser wäre in dem Anderen erst einmal den Bruder oder die Schwester zu suchen, als den bösen Feind oder die böse Feindin?
Kann es vielleicht sein, das die Islamophoben nur einfach einen Kanal für ihre Angst vor dem Leben an sich und für den Hass auf all diejenigen brauchen, die noch lieben und hoffen können. Es würde mich interessieren ob Anders Gravers mit jenem Araber verwandt ist. Es wäre ein netter Witz.
Manntje, Manntje, Timpe Te, Bartje, Bartje an den See
Bart Debie hat wie man in meiner westfälischen Heimat so schön sagt die Kohlen im Keller. Wenn ein Polizist den Spitznamen "Bart Penalty, Elfmeter-Bart" trägt, dann weiß man wie er mit Gefangenen umgeht. Das gilt dann insbesondere für muslimische oder ausländische Gefangene wenn der Polizist nicht nur Kommissar, Schichtführer auf einem Revier und Dozent an der Polizeischulen (Spezialthemen: Haussuchung und Deeskalation) ist, sondern auch dem Vlaams Blok nahe stand. Der sich 2004 aufgelöst, um einer Verurteilung wegen drei seiner Unterorganisationen zu entgehen, die des Rassismus beschuldigt wurden und hat sich dann als Vlaams Belang neu zu konstituiert.
Als die türkische Familie Uludogan am Tag des Opferfestes 2003 die Polizei rief, weil ein paar betrunkene Randalierer ihr Auto demoliert hatten, bekam Bart Debie seinen großen Tag. Fünf Männer der Antwerpener Familie Uludogan wurden grundlos mit auf die Wache gebracht und wussten bald darauf, warum der nette junge Kommisar "Bart Penalty, Elfmeter-Bart" genannt wurde. Zu seinen Spezialitäten soll es gehört haben, Festgenommene mit seinen "bottines" hart zu treten.
"Die Schafe sind da, das Opferfest kann beginnen." Zwar konnte nicht einwandfrei bewiesen werden, ob Kommissar Debie es war, der das gerufen hatte, doch das Gericht sah es als erwiesen an, daß Debie als der Verantwortliche durch Aufstacheln zum Rassismus (aanzet tot racisme) für eine Atmosphäre verantwortlich war, die das ermöglichte.
Nachdem er bereits in der ersten Instanz verurteilt worden ist, hat jetzt das Berufungsgericht ebenfalls gegen ihn entschieden. Ein Jahr Gefängnis und fünf Jahre Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.
Wem übrigens Bart Debies Anwalt bekannt vor kam, der muss sich nicht wundern. Es ist der Senator des Vlaamse Belang, Hugo Coveliers, der uns schon einmal von Herrn Udo Ulfkotte als der meistgeachteste Anwalt Belgiens präsentiert wurde. Allerdings war er bei Ulfkotte genauso erfolglos wie bei Bart Debie.
Nun ist eine einjährige Haftstraße in Belgien nicht unbedingt etwas sehr schlimmes, weil es in Belgien die vom Vlaamse Belang immer so vehement bekämpfte elektronische Fußfessel gibt, die dem guten Bart während dieses Jahres nur zu mehr Häuslichkeit verhilft, ihm aber ansonsten ermöglichen würde normal weiterzuarbeiten.Er kann sogar an die Küste ziehen um die herrliche Aussicht auf die See zu genießen und mit dem Butt zu sprechen.
Aber auch dieses Weiterarbeiten wird wohl nichts. Denn durch den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, für fünf Jahre kann er seinen Posten als Stadtrat von Antwerpen nicht mehr ausüben, da er nicht mehr wählbar ist. Auch seinen Job als Fraktionssekretär des Vlaams Belang im Flämischen Landtag kann er vergessen. Es stellt sich die Frage ob Bart Debie damit politisch erledigt ist, denn er selbst redet ja von "De politieke moord is voltrokken", dem vollzogenen politischen Mord.
Allerdings dürfte dies nur ein Ablenkungsmanöver sein. Wie er ja bereits angekündigt hat, wird er Antwerpen verlassen und während der Haftzeit ein Buch schrieben. Da könnte ihm sicher sein Freund Udo Ulfkotte bei helfen, der ja reichlich Erfahrung mit dem erstellen von Büchern und sich den einen oder anderen wertvollen Tipp geben kann.
Für Flandern ist Bart Debie für die nächsten Jahre als Politiker verloren, wenn es nicht zu einer Teilung Belgiens kommt, die ja das erklärte Ziel des Vlaams Belang ist. Aber Bart Debie ist längst über Belgien und den Vlaams Belang hinausgewachsen. In Deutschland ist er eng mit Pro Köln und anderen Pro Irgendwas Gruppen verbunden.
Da Bart Debie sehr gut Deutsch spricht, er diente ja schon Udo Ulfkotte als Dolmetscher bei dessen Brüsseler Aktivitäten, kann er überall außerhalb Belgiens politisch aktiv werden und sicher auch mit Vorträgen und politischer Arbeit sein Geld verdienen. Auch der angebliche Streit mit Dr. Udo Ulfkotte dürfte mittlerweile erledigt sein. Wie man gerüchtesweise hört, gab es Treffen in der Schweiz und in Österreich.
Genau da könnte Bart Debie gut ins Bild passen. Als wackerer Kämpfer gegen die Muslime, der nicht nur sein Mandat verlor sondern auch mittels Fußfessel in sein Zuhause eingesperrt wurde. Ein Held, ein Märtyrer. Während Bart Debie die Truppen um Pro Köln und die anderen Pros mit den anderen ganz Rechten vereinigt, könnte sich Dr. Ulfkotte da ein wenig abseits halten, was seiner Reputation in der CDU nützt.
Irgendwann kann er dann aber nicht mehr verhindern, dass der Vorstand von Bürgerbewegung Pax Europa die Pros und andere doch aufnimmt. Er ist ja nur der El President der Präsident des Vereins. Bart sind für ein Jahr die Füße im wahrsten Sinne des Wortes gefesselt, was ihn aber sicher nicht davon abhalten wird, viel politischen Besuch zu empfangen und sich in seine neue Aufgabe einzuarbeiten.
Kaum ist das Jahr vorbei werden wir erstaunliche Entwicklung sehen. Das was sich da heute alles noch scheinbar feindlich gegenüber steht wird sich sammeln. Das hat auch der Spiegel schon in Sachen PI beschrieben:
Wer sucht sich wen als Allianzpartner im vermeintlich notwendigen Kampf gegen die Islamisierung des Westens? Herre positioniert sich unzweideutig: "Wie kann es sein, dass ein mutiger Mann wie Chaim, der sich gegen eine totalitäre Diktatur einzig durch Sachbeschädigung auflehnte und niemanden tötete oder verletzte, für diese Taten in eben diesem Land auch verurteilt wurde, in manchen Augen ein Terrorist ist?"
Direkt unter diesem Attentäter werben auf PI Udo Ulfkottes Bürgerbewegung, der Ulfkotte nahe stehende Verein Zukunft CH und die Weikersheimer Rechtsaußen der CDU. Da hinter steht das Geld des Basler Pharma- und Kosmetikhändler Rudolf Syz aus Liestal wie der Schweizer Tagesanzeiger berichtete, der ja auch Ulfkottes Wahlkampunterstützung für die SVP und Blocher bezahlte und ihn mit Zukunft CH zusammenbrachte.
Aber auch bei den christlichen Fundamentalisten tut sich einiges:
"Deus Vult Caritatem" (Gott will die Liebe) lautete im Jahre 1099 der Aufruf Papst Urbans an die ersten Kreuzritter. Sie sollten die Muslime aus dem Heiligen Land vertreiben.
"Heute ist es höchste Zeit, wieder zu reagieren und das Abendland sowie alle anderen vom radikalen Koran-Islam Bedrohten zu schützen und zu verteidigen", heißt es auf der Homepage von Deus Vult, die Ostern 2007 zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt eingerichtet wurde.
Und so stellen sich die modernen Kreuzfahrer vor, das durch Islamisierung bedrohte Abendland zu retten: "Versuch der Re-Evangelisierung des eigenen Landes und behutsame christliche Mission gegenüber Mohammedanern, die wir auf friedliche und gutartige Weise von der Umklammerung des 'Propheten' zu befreien versuchen sollten."
Radikale Christen machen mobil gegen den Islam. "Es sind zwar zahlenmäßig kleine Gruppen, aber sie machen einen ungeheuren Druck durch Leserbriefe, Telefonanrufe im Ordinariat und bei öffentlichen Veranstaltungen", beschreibt Andreas Renz, Referent für interreligiösen Dialog der Diözese München, ihre Aktivitäten. "Es entsteht eine Atmosphäre der Unsicherheit. Sie richten viel Schaden an."
Wer meint das da irgendwo ein Ende gibt den belehrt die Neue Rheinische Zeitung eines besseren:
Die Fraktion Pro Köln bestreitet gelegentlich, eine Neonazi-Partei zu sein. Doch seit dem 22. Januar schmückt sie ihre eigene Website mit einem General a.D. als Ehrengast, der von ihm im Saarland kommandierte Fallschirmjägereinheiten jahrelang in die Tradition des in Nürnberg zum Tode verurteilten Reichsmarschalls Hermann Göring gestellt hat. Und ihr Fraktionsvorsitzender Manfred Rouhs zeigt sich dort stolz mit einem rechtsextremen belgischen Ex-Polizisten, der wegen eines rassistischen Übergriffs zu drei Jahren Haft verurteilt und vom Dienst suspendiert wurde.
Reinhard Günzel heißt der Brigadegeneral a.D., der auf dem Neujahrsempfang von Pro Köln im Rathaus die Festrede hielt. Bekannt und fristlos in den Ruhestand versetzt wurde Günzel am 4. November 2003 als Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK), weil er dem CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann eine Solidaritätsadresse hatte zukommen lassen. „Eine ausgezeichnete Ansprache“, nannte Günzel darin die berüchtigte antisemitische Rede Hohmanns, die dieser am 3.Oktober 2003 gehalten hatte, und empfahl ihm: „Mutig weiterhin Kurs halten.“
Weniger bekannt wurde durch eine vom WDR 1995 abgelehnte und nur vom unabhängigen „Fernsehfenster KANAL 4“ gesendete Reportage, dass unter Günzel als Kommandeur des Fallschirmjägerbataillons 262 im saarländischen Merzig und später der Luftlandebrigade 26 in Saarlouis Fallschirmjäger offiziell den Überfall ihrer Vorbilder vom 20. Mai 1940 auf Kreta zu feiern pflegten. Oder dass sie beim Gelöbnis der „Saarlandbrigade“ in Anwesenheit von Günzel und Innenminister Friedel Läpple (SPD) das Lieblingslied des ehemaligen Fallschirmjägers und späteren Reichsmarschalls Göring „Rot scheint die Sonne“ sangen, der die Kommandeure der Massaker auf Kreta persönlich ausgezeichnet hatte.
Da gibt es ein weites Feld das von Ulfkotte und Bart Debie getrennt marschierend, aber für die gleiche Sache kämpfend, beackert werden kann. Je mehr Angst sie vor den Muslimen schüren, desto mehr Anhänger und Kunden für ihre Bücher bekommen sie. Angst ist durch Fehlinformation und bewusste Lügen leicht zu erzeugen. Wer möchte sich ein Europa vorstellen in dem diese Kräfte an der Macht sind?
Nicht die Steine umdrehen
Es ist das alte Problem, wenn man die Steine umdreht sieht man zwangläufig was darunter ist. Das lässt sich nicht vermeiden. Nachdem ich gestern, bevor mir übel wurde, schon festgestellt hatte, das ein Teil der Werbung für PI aus dem Umfeld von Dr. Udo Ulfkotte kommt, möchte ich eine alte Theorie von mir noch einmal erneuern.
In der Vergangenheit war es schon oft so, dass Nachrichten aus dem Ulfkotte Umfeld teilweise schon Tage bevor sie auf Akte Islam standen von PI veröffentlicht wurden und das hoch brisante oder erfreuliche Dinge mit ein paar Stunden Vorsprung auf PI und teilweise auch auf Kewill stehen. Erwähnt man dazu noch, das die Redaktion von PI bei Ulfkottes nicht ganz so gelungener Parteigründung war, Ulfkotte als Gastautor bei PI auftrat und jede seine Bewegungen dort bis in den Himmel gelobt wurde, so lässt das nur einen Schluss zu. Entweder sind Ulfkotte und PI zwei Arme einer Organisation oder es existiert doch zumindest eine tiefe Freundschaft und innige Zusammenarbeit.
Das System Ulfkotte würde ja auch ohne das Schwert PI nicht funktionieren. Während die Akte Islam keine Kommentare zulässt und nur verlautbart, ist PI scheinbar die Diskussionplattform dazu. PI ist mit seinem Server ins Ausland geflohen um sich vor dem deutschen Rechtssystem zu verbergen, während Herr Dr. Ulfkotte in Deutschland dieses System benutzt um seinem Geiste und jenen die von seinem Geiste sind alle Freiheiten zu verschaffen und seine Gegner mundtot zu machen. Übrigens auch eine Idee die auf PI geboren und diskutiert wurde.
Wie gestern bereits beschrieben hat Ulfkotte damit das gesamte Spektrum zur Verfügung. Von SIOE die im Moment wegen Brüssel noch etwas stinkig sind, über den Vlaamse Belang, zu Zukunft CH und bis tief in die Blocher Truppen herein. Er tritt dort sogar als Wahlhelfer auf und die Zusammenarbeit mit den rechten in Österreich ist ebenfalls dokumentiert.
Über seinen Vertrauten und Freund Bart Debie vom Vlaamse Belang, der in Belgien zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und einer Gefängnisstrafe erstinstanzlich verurteilt wurde, hat er den Zugang zu Pro Köln und und den anderen Pros. Die CDU legt ihm ihre Ortsvereine zu Füßen und die Ultrarechten um Weikersheim werben in seinem Umfeld. Das System Ulfkotte ist sehr erfolgreich. Wenn man die Steine nicht umdreht.
Aber immer mehr Leute drehen die Steine um. Auf Nachfrage von Dietmar Näher von Politisch Korrekt, äußert sich Fritz Kuhn, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Deutschen Bundestag klar und eindeutig:
... vor dem Internet-Weblog "Politically Incorrect" kann aus meiner Sicht nur gewarnt werden, dieser Blog behauptet, proisraelisch und proamerikanisch zu sein und lehnt doch mit jedem neuen Beitrag genau die Werte ab, für die diese pluralistischen Demokratien stehen. Behauptet wird, angeblich unterdrückte Nachrichten über die Islamisierung Europas zu verbreiten, in Wahrheit wird Hass gegen alle Moslems geschürt. Dem Islam und allen Moslems wird unterstellt, nichts als Hass und Intoleranz zu verkörpern, dabei ist es dieser Blog, der nur aus Hass und Rassismus besteht und das perverserweise als Kampf gegen Intoleranz ausgibt. Der Blog versucht nichts anderes, als den Islam und die Muslime im wahrsten Sinne des Wortes zu verteufeln.
Wenn man sich überlegt das die gleichen Inhalte die man auf PI vorfindet, auch bei Kewil, Winkelried, der grünen Pest, beim Dolomitengeist, beim Patriotischen Forum Süddeutschland und der Akte Islam von Dr. Ulfkotte und Pax Europa stehen dann kann man wohl mit Fug und Recht von einer Gattung der antiislamischen Blogs reden. Natürlich gibt es noch ein paar Tausend ähnlicher Blogs. Die Liste würde jeden Rahmen sprengen.
Wenn das was Fritz Kuhn sagt, für PI stimmt, dann stimmt es auch für all die anderen gleichen Blogs, Foren und Verkündungsplattformen. Ich muss mich natürlich von einer solchen Schlußfolgerung distanzieren, weil mir das Landgericht Frankfurt ja untersagt hat, mich zu äußern, damit sich das Gedankengut, das Herr Kuhn hier beschreibt, ohne meine gärtnerische Gestaltung frei ausbreiten kann.
Aber lassen wir das Landgericht und gehen einfach einen Schritt weiter. Noch jemand hat einen Stein umgedreht. Auf Citronengras beschäftigt sich Frank mit seltsamen Ähnlichkeiten:
Und wo ich schon mal beim Thema bin… Ich möchte gar nicht genau wissen, warum das jemand online stellt — Fakt ist, dass man über die gängigen Filesharingnetzen ohne Probleme an authentisches NS-Propagandamaterial kommt. Als ich jüngst für jemanden, der sie in der Tat nur für Recherchezwecke benötigt, ein paar Ausgaben des “Stürmer” im PDF-Format zog und einen Blick hineinwarf, war ich baß erstaunt, welche rhetorischen Parallelen es doch zum Auswurf der bekannten islamohostilen Web-Kaffeekränzchen gibt.
Zum Beispiel, wenn es um vermeintliche Sonderrechte für die je verhasste Religionsgruppe geht:
Der Stürmer empört sich über jüdische Sonderrechte
“Der Stürmer” 19/1942, S. 2
“So weit sind wir also schon!” plärrte es sinngemäß auch PI, als dort die Meldung eines englischen Käseblattes aufgegriffen wird, wonach Muslimen für eine begrenzte Zeit (Ende des Ramadan) im Umfeld einer Moschee eingeräumt wurde, das Auto an Stellen abzusetzen, wo Parken eigentlich verboten ist. Eindeutig ein Beleg für die voranschreitende Islamisierung Westeuropas, gell?
Auch Propaganda gegen politische Feinde, denen eine “Versippung” mit der verhassten und als evident schädlich gesehenen Volksgruppe nachgesagt wird, gab es damals schon. Im folgenden Artikel wird Königin Viktoria von England “nachgewiesen”, dass sie jüdischen Blutes sei, womit dem eitrigen eifrigen “Stürmer”-Leser natürlich alles klar ist:
Der Stürmer zu Königin Viktoria
“Der Stürmer” 44/1942, S. 2
Da dürfte wohl nicht nur mir Barack Obama einfallen, der bei PI und Co. dadurch diskrediert werden sollte, dass er Muslim ist? War? Gewesen sein soll? und damit affirmativ in der Meinung der PI-Jünger per se nur ein Terrorist sein konnte. Natürlich ist das Unfug. Lustige Details und Nebenschauplätze bei politischkorrekt.info: (1) (2) (3).
Im folgenden Artikel schließlich versucht der “Stürmer” seinen Lesern anhand von Talmudzitaten zu belegen, weshalb “der Jude” ein durchtriebenes, doppelmoralisches Wesen ist…
Der Stürmer: Talmudzitate
“Der Stürmer” 44/1942, S. 4
… was mich frappant daran erinnert, wie die selbsternannten Islamexperten um “Politically Incorrect” immer wieder neue Zitate aus dem Koran zusammenklauben, aus dem Zusammenhang reißen und als Menetekel der dräuenden muslimischen Welteroberung präsentieren — ganz egal wie viele anderslautende Darstellungen der Wälzer beinhaltet oder welche Interpretationen die Schriftgelehrten anbieten. Mal ganz abgesehen, dass auch die Bibel so ihre “Stellen” hat.
Es macht sehr viel Sinn den Originalartikel selbst zu lesen, weil da auch Vergrößerungen der Stürmer-Artikel vorhanden sind und außerdem die Verfolgungs- und Bestrafungsriten von PI erläutert werden. Ansonsten kann ich Frank nur zustimmen. Als ich zum ersten Mal Akte Islam las kamen mir ähnliche Stürmergeschichten sofort hoch und viele Gespräche die ich mit Opfern aber auch mit Tätern geführt habe. Frank schließt seinen in der Sache harten Artikel auch versöhnlicher als ich es getan hätte:
Ich will PI nicht mit dem “Stürmer” gleichsetzen. Auch wenn so mancher User der islamohostilen Blog- und Forenszene nachgewiesenermaßen Selbstjustiz- und Pogromphantasien hegt, steht die NS-Propagandamaschinerie mit der Unverforenheit, ihre hasserfüllte Agitation selbst zu einer Zeit unverändert weitergeführt zu haben, als die Juden bereits in den KZs des Reichs wie am Fließband ermordet wurden, historisch für sich. Aber es gibt Parallelen in der Rhetorik. Und sie sind überdeutlich. Das alleine sollte bereits nachdenklich stimmen. Ich als Verfechter der freien Verfügbarkeit von, auch “bedenklichen” historischen Quellen, kann jedem nur empfehlen sich selbst ein Bild zu machen.
Ich zitiere einfach mal meinen Großvater und ändere ihn vorsichtshalber ab um keine justiziable Handhabe zu geben. Er war drastischer. Außerdem setzte ich hier niemand mit Hunden gleich. Es ist ein Beispiel liebes Landgericht. Sinnspruch:
Wenn etwas nach nassem Hund riecht
und wenn dieses etwas wie ein nasser Hund aussieht,
dann geh ruhig davon aus, dass es sich um einen nassen Hund handelt.
Es gibt sicherlich Hunde die nasser sind als andere Hunde. Aber sind es deshalb keine nassen Hunde?
Du musst die Steine rumdrehen, wenn du die Würmer suchst
Ja ich weiß, die vielen Sprüche meiner Großeltern bringen mich irgendwann noch in den finanziellen Ruin, weil die Richter sie so schlecht vertragen. Deren Großeltern hatten wahrscheinlich keine Sinnsprüche. Ich bin damit aufgewachsen und verteile sei heute noch so, wie andere Leute ihre Schuppen.
"Du musst die Steine rumdrehen, wenn du die Würmer und Maden suchst, die brauchen das feuchte Dunkel und den Moder." lautete der volle der Spruch. Nein er bezog sich nur im entfernteren Sinne auf die Gewinnung von Angelwürmern. Tatsächlich interessierte es meinen Großvater genau wie mich, wer da mit wem zusammen mauschelte und wer mit wem welche Leiche im Keller hat. Das war in der dörflichen und kleinstädtischen Abgeschiedenheit meiner Heimat kein Problem. Da kannte man eben seine Schweine am Gang.
Ich kann das heute natürlich viel feiner ausdrücken. Cui bono? Wem nutzt es? Aber das kommt in der Sache auf das gleiche heraus. Getrennt marschieren um dann vereint um so härter zuzuschlagen zu können. Da wird sich offiziell distanziert und öffentlich beschimpft um dann im Dorfgasthof im Hinterzimmer fröhlich beisammen zu sitzen oder gemeinsam Urlaub zu machen.
Selbstverständlich gilt all das nicht für die Helden der antislamischen Szene. Da ich aber immer noch ein neugieriger Mensch bin und etwas Langeweile habe, möchte ich mir die Mühe machen mal ein wenig zu ergründen, wer sich denn offiziell zu PI bekennt. Das könnte man über die Verlinkungen und ähnliche Texte mit teilweise wortgleichen Inhalten machen, man könnte bestimmte Kommentatoren identifizieren, oder die Rolle die der eine beim anderen spielt analysieren. Das ist nicht uninteressant aber kein Thema für heute.
Heute interessiert mich wer PI durch Werbung, also durch direktes Geld unterstützt. Auch da muss man unterscheiden. Ein Ferienhausvermittler und Anlagenverkäufer der vermutlich bei den NVA Grenztruppen war und auf einer antiislamischen Seite ausgerechnet Fondanteile für ein innovatives Krankenhauskonzept in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten verkaufen will, fällt für mich unter grober Unfug.
Eine ATR Anlagentechnik Rheinmain LTD. & Co. KG i. Gr., sollte sich erst einmal fertig gründen. Wohl nur für ein Publikum wie die PI-Leser gedacht, erscheint mir auch Single Socks die mir 5 Socken verkaufen, für den Fall das mal eine verloren geht. Vermutlich haben die noch nie davon gehört das man auch 20 Paar einer Socke kaufen kann, ohne ihren besonderen Service zu brauchen.
Da finde ich es schon sinnvoller das den PI-Lesern von FitPoint24.de allerlei Trainings-Booster, Eiweiß / Proteine, Gainer, Kohlenhydrate, Creatin, Aminosäuren, Spezialprodukte, Fettabbau, Vitamine / Mineralien und Riegel sowie das Buch Anabole Steroide 2007 – Das Schwarze Buch, angeboten werden. Gehirnaufbau würde ich zwar für wichtiger erachten, aber dumm und stark ist auch nicht schlecht und vielleicht geht ja auch beides nicht zusammen.
Den Helios Verlag der immer noch fleißig den zweiten Weltkrieg abarbeitet und die Kellermannstiftung müsste man sicherlich mal würdigen, aber auch nicht jetzt. Das gleiche gilt für Darvins Illustrierte die noch aus alten Pardon Zeiten wohl gute Verbindungen zur "Achse des Guten" um Border und Miersch hat, die ja beide schon fröhlich auf PI verlinkten.
Die schlagende Verbindung, die Berliner Burschenschaft Gothia, die in ihren Reihen auch manch seltsame Gestalten hat ist ebenfalls ein Thema für sich. Falls jemand Zeit hat, könnte es spannend sein die Gerüchte um Verbindungen zu Pro Köln und dem Bundesverband der Bürgerbewegungen zu überprüfen.
Das die Kritische Islamkonferenz 2008 im Auftrag des Zentralrats der Ex-Muslime dort wirbt halte ich für einen Treppenwitz der Geschichte. Aber die jüdischen Mannschaften und Offiziere die tapfer für Deutschland im ersten Weltkrieg gekämpft hatten, haben ja auch bis zum Abtransport geglaubt, dass sie verschont wurden. Aber da wurden noch nicht einmal Konvertiten verschont. Ich wünsche ihnen Glück, das sie mit ihrer Sicht der Dinge recht behalten mögen.
Die Werbung für die Jewish Task Force (JTF) ist ja auch an anderer Stelle schon gewürdigt worden und verdient wohl auch die Aufmerksamkeit der Staatsanwaltschaft.
Dann aber gibt es noch drei sehr interessante Werbungen. Für mich sogar hochinteressante die ich aber aus rechtlchen Gründen mit sehr viel Fingerspitzengefühl behandeln muss. Da ich das nicht habe, mache ich es wie immer und haue einfach drauf. Zum Glück hat der Bürger-Herold die Fakten bereits vorgelegt:
Der TA-Beitrag gibt zumindest ein wenig Einblick ins Umfeld des genannten Hilfswerks, auch über die Spendengelder (4,5 Millionen Franken im Jahre 2006) und seine Mitspieler. “Damit seine Mission gegen die Islamisierung der Schweiz und der Spendenfluss beim CSI nicht gebremst werden”, schreibt der Tages-Anzeiger über Stückelberger,
[…] hat er 2006 als weitere Organisation den Verein «Zukunft CH» gegründet. Dieser Verein ist besser geeignet, um politisch tätig zu sein. CSI und dessen Spendensumme taugten nicht, räumt Stückelberger ein, «um uns für eine Kultur der Freiheit einsetzen zu können». Mit dem Verein «Zukunft CH» solle das gelingen. […]
Geld ist im Spiel
“Zukunft CH” (siehe Handelsregistereintrag) - das tönt gut. Beim “Bürger-Herold” läuten gleichzeitig die Glocken. Da war doch was: Liestal, “Pro Cultura Helvetica” (siehe Online Reports) usw. Dazu der Tages-Anzeiger gestern:
[…] Dabei fällt ein Basler Unternehmer besonders auf. Im Vorstand gilt der Pharma- und Kosmetikhändler Rudolf Syz aus Liestal nicht nur als engagiertester, sondern auch als zahlungskräftigster Mann. Zwar mag der mehrfache Millionär den Betrag nicht nennen, will aber «schon sehr viel Geld» investiert haben, um das Engagement gegen die Islamisierung der Schweiz auszubauen. […]
Klar, ohne Geld läuft nichts. Darum sind wir auch nicht so sehr erstaunt, dass der deutsche Erretter vor dem Islam, Udo Ulfkotte, nicht weit sein kann. Im TA-Bericht taucht er ein paar Sätze weiter bereits auf (beim “Bürger-Herold” im Dossier Pax Europa).
Alle sind glücklich
“Ulfkotte lobt Stückelberger, dieser lobt Ulfkotte”, schreibt der TA. Weiter heisst es dann:
[…] Pax-Europa-Gründer Ulfkotte ist glücklich über die Schweizer Hilfe. Er schliesst nicht aus, Pax Europa nach der Fusion mit Zukunft CH umzubenennen: In Deutschland hiesse es Zukunft DE, in Frankreich Zukunft FR. «Mit ihren Mitteln können die Schweizer uns helfen, gegen die Islamisierung Europas zu kämpfen», fasst Ulfkotte zusammen. […]
Und ich Dummerchen hatte mich schon gewundert wieso ein Schweizer Verein die deutschen Muslime bekämpft. In der Schweiz brauchen die PI nämlich nicht, da haben die ihren eigenen Winkelried. Aber darum geht es nicht. Es geht darum grenzüberschreitend zu arbeiten. Wahrscheinlich wird sich der Vlaamse Belang dann in Zukunft B umbenennen. Ich wusste gar nicht das da so viele Leute Deutsch sprechen in Frankreich und in Belgien. Ich meine Zukunft A in Österreich hört sich ja gut an. Aber wer möchte schon eine B-Version der Zukunft. Vielleicht sehe ich das auch nur falsch. Man müsste das Landgericht Frankfurt fragen.
Aber eine Werbung ist interessant. Das ist die des Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V. der gerade mit Pax Europa fusioniert hat und nun Bürgerbewegung Pax Europa e.V. und dessen El Presidente Dr. Udo Ulfkotte ist.
Aller guten Dinge sind drei und eine weitere honorige Gesellschaft wirbt auch bei PI. Das Studienzentrum Weikersheim e.V.. Das verwundert mich nicht. Die hatte ich dort erwartet, wurde es doch vom Marinerichter Filbinger errichtet und geistig geführt, der den Matrosen Walter Gröger in Kriegsgefangenschaft ermorden ließ. Aus Filbingers Dunstkreis stammen auch so freiheitliche Demokraten wie Herr Kauder und Oettinger. Oettinger und der Brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm waren auch Mitglieder im Studienzentrum. Nach Oettingers erbärmlicher Trauerrede lässt der wohl seine Mitgliedschaft ruhen, Schönbohm bleib wohl dabei.
Ich halte die Weikersheimer nicht für sonderlich intelligent, aber das sie bei PI werben ist nun ein Gag für sich. Da hätte die CDU auch gleich den Herrn Hohmann in der Partei behalten können. Wahrscheinlich ist das auf kleinerer Ebene gelaufen um Herrn Ulfkotte, der ja am rechten Rand der CDU die Schäflein durch seine Vorträge sammeln soll und eventuelle verlorene Schäfchen zurückholen sollte, glücklich zu machen.
Politisch ist es eine grandiose Dummheit, die auch nur funktioniert weil unsere Qualitätsmedien schlafen oder eben von ihren Herren keinen Auftrag haben, in dieser Ecke mal ein paar Steine anzuheben. Sie haben Recht und mein Großvater hat Unrecht. Es macht keinen Spaß die Steine umzudrehen und das zu sehen was darunter ist. Man sollte die Steine liegen lassen, alles andere macht nur wütend. Nicht wahr Frau Merkel, die Gefahr kommt von links. Da muss man rechts nicht schauen. Entschuldigung mir ist für heute morgen übel. Aber es wird mehr geben. Ich kann die Steine halt nicht liegen lassen.
Lügt der Ulfkotte nun oder lügt er nicht
Ich gebe gerne zu, ich bin nun doch etwas verwirrt. Kaum hat das Oberlandesgericht Frankfurt laut der halboffiziellen Pressestelle von Herrn Dr. Ulfkotte entschieden:
Mellenthin darf künftig nicht mehr behaupten, Ulfkotte verbreite im Internet “verfälschte und unwahre Nachrichten”
kommen von allen möglichen Seiten die Beweise das Herr Dr. Ulfkotte anscheinend doch lügt. Ich persönlich bin zutiefst entsetzt. Wie die Leser meines Blogs wissen, habe ich ebenfalls einen Prozess gegen Herrn Ulfkotte und seinen Verein Pax Europa verloren und Berufung eingelegt. Allerdings ging es bei mir weniger darum ob Herr Ulfkotte die Wahrheit sagt. Ich halte es da mit Meister selber, der das Buch "So lügen Journalisten" im Jahre 2001 bei Bertelsmann veröffentlichte und ehemaliger FAZ-Journalist ist, bis er dort über eine seltsame Kombination von Affären stolperte, wobei die Gründe für seinen Rauswurf oder "gezwungen" freiwiliges Ausscheiden nie bekannt wurden:
Der Journalist Karl Rössel behauptete 1997, dass Ulfkotte als Afrika-Korrespondent der FAZ von Shell Leistungen entgegengenommen hätte und die FAZ sich damit „journalistisch prostituiert“ habe. Die FAZ klagte gegen diese Aussage und verlor den Prozess vor dem Kölner Landgericht am 2. November 1997.
Im März 2004 wurden Büro und Wohnhaus des Autors von der Staatsanwaltschaft Frankfurt durchsucht. Der Verdacht auf Bestechung von Polizeibeamten und auf Beihilfe zum Geheimnisverrat wurde im Sommer 2005 fallen gelassen. Das Verfahren wurde eingestellt. Im Oktober 2006 wurden alle restlichen Verfahren eingestellt.
Ich selbst habe auf dem Blog von Huib Riethof, dem ich freundschaftlich verbunden bin, in einem Kommentar schon zu den Wahrheiten des Herrn Ulfkotte Stellung genommen:
Natürlich lügt, verdreht und verfälscht Ulfkotte nicht nur, das schafft niemand. Auch der größte Lügner, Verdreher und Fälscher, hat irgend wann Mittagspause oder gibt die Uhrzeit weiter und selbstverständlich gibt es "völlig durchgeknallte" Muslime wie es "völlig durchgeknallte" in jeder Religion gibt. In Deutschland hat sich sogar der Innenminister dagegen gewehrt als völlig durchgeknallt bezeichnet zu werden. Mit mäßigem Erfolg.
Ulfkottes Wahrheiten, wenn es sich überhaupt um welche handelt, ähneln meist Schneeflocken. Eine winzige Luftverschmutzung bilden den Kristallisationspunkt um den herum sich eine im Verhältnis dazu riesige Schneeflocke biildet. Meine Großmutter hatte wie für alles auch dafür eine Reihe von Sprichwörtern: "Aus einer Mücke, einen Elefanten machen. Wegen dem Geräusch, dass das Gras beim Wachsen macht nicht schlafen können. Mäusepfürze sammeln.". Da sind noch ein paar mehr die diese Situation umschreiben, aber ich höre lieber auf, weil man in Deutschland nichts gegen Herrn Ulfkotte sagen darf, während er und seine Gefolgsleute alles dürfen.
Das was die Steinbergrecherche von Thomas Immanuel Steinberg ist zwar soweit ich es überblicken kann absolut wahr, würde in Deutschland aber als Schmähkritik sofort bestraft. Wahrscheinlich ist auch dieser Link wieder strafbar, obwohl mir die dort aufgezeigten Lügen des Herrn Ulfkotte schon lange bekannt sind. Bei meinem Prozess lag dem Landgericht Frankfurt eine lange Kette von ähnlichen Beweisen vor, die dieses als Datenkonglomerat abqualifizierte und gar nicht in dem Beweisprozess zuließ.
Es ist wahrscheinlich so, dass in Deutschland die Wahrheit über Herrn Ulfkotte nicht mehr straffrei geschrieben werden kann. Dies ist auch leicht zu erklären da Herr Ulfkotte seinen Vortrag über die bösen Muslime bis heute wohl schon deutlich öfter als 500 Mal gehalten haben dürfte und meist in den Niederungen der CDU:
In der Nürtinger Stadthalle ist es heiß. Die Luft ist leergeatmet nach einer Stunde, aber die CDU-Basis will mehr hören von diesem weltgewandten, eleganten Herrn auf dem Podium. Seitenscheitel, dunkler Anzug, goldene Manschettenknöpfe. Einige Zuschauer machen sich Notizen. Atemlos jagt Udo Ulfkotte durch Jahrhunderte und Länder. Er redet von einem "Tsunami der Islamisierung", er schwärmt von seinen muslimischen Freunden. Er warnt vor Rechtsextremen und Ausländerfeinden. Zwischendurch bemerkt er: "Wir haben Einreisefreiheit, aber auch Ausreisefreiheit."
Vor allem aber erzählt Ulfkotte seinen Zuhörern Geschichten. Es sind Geschichten aus dem täglichen Leben, die man beim nächsten Geburtstagskaffee weitererzählen kann. Dutzende davon hat er auf Lager. Viele Banken nähmen "die Sparschweine flächendeckend aus dem Sortiment", berichtet Ulfkotte. Aus "vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Islam". Metzger kämen zu ihm und erzählten, dass ihnen Muslime freitags im Laden aufs Schweinefleisch spuckten. Die Fluggesellschaft British Airways habe das Kreuz aus dem Logo an den Heckflossen der Flieger beseitigt. "British Airways", sagt er, "würde dementieren, dass das etwas mit Muslimen zu tun hat." Was er erzähle, sei korrekt und überprüfbar, versichert Ulfkotte: "Sonst wäre das Volksverhetzung."
Einige Damen halten sich entsetzt die Hand vor den Mund, andere schütteln den Kopf. Sparschwein, Schnitzel, Kreuz - alles bedroht! Nun ist es belegt.
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Nach seinem Vortrag hält es einige Nürtinger kaum noch auf den Stühlen. Sie wollen jetzt auch was sagen. Sofort. Ein Herr will wissen, was der Islam überhaupt für Werte vermittle. "Frauen schlagen!", ruft jemand. Schließlich steht ein Bürger auf: "Wäre es nicht an der Zeit, dass die CDU das alles so offen vertritt wie Sie?", fragt er. "Wir haben lange genug das Büßerhemd getragen."
Als es schon dunkel ist draußen, tritt der Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich vor die Reihen. Er lächelt gequält, stammelt etwas von der wichtigen "gemeinsamen Veranstaltung" und dem "zentralen Thema". Man sieht dem jungen Nürtinger CDU-Mann an, wie schwer er sich tut. Diese Wähler sind weit weg vom Kurs der Parteizentrale. Trotzdem soll er sie mitnehmen. Er überlässt das Schlusswort dem örtlichen CDU-Chef. Der ruft den Leuten zu: "Mir elle hends gschpürt - des war a Vortrag mit Power, mit Brisanz!" Die Menschen klatschen. Udo Ulfkotte lächelt dankbar. Es läuft doch.
Und es läuft weiter hervorragend. Wolfgang Schäuble beklagt offiziell den grenzüberschreitenden Rechtsextremismus:
Laut Schäuble operiert der Rechtsextremismus zunehmend grenzüberschreitend. Die Kooperation reiche von der Zusammenarbeit deutscher und polnischer Skinheads über eine gemeinsame Fraktion im Europäischen Parlament bis hin zum Austausch über das Internet. Die Rechtsextremisten setzten ihre Bemühungen fort, "sich in der Mitte der Gesellschaft einzunisten", etwa über die Organisation von Freizeitaktivitäten oder Nachhilfeunterricht.
Ich weiß natürlich durch das Frankfurter Landgericht das es sich bei Dr. Udo Ulfkotte dem neuen El Presidente von der nunmehr neuen Bürgerbewegung Pax Europa, nicht um einen Rechtsextremen handelt. Aber wenn Schäuble sein eigenes Gesülze auch nur ansatzweise ernst nimmt, müsste er doch als erstes Mal in den Gliederungen seiner Partei für Ordnung sorgen, in denen El Presidente die Sache mit den bösen Muslimen abwickelt und das europaweit mit den Rechtsextremen um Haider, mit denen um Blocher, in Deutschland mit denen von PI und in Belgien mit dem Vlaamse Belang. Wieviel mehr möchte Herr Schäuble denn noch an europäischer Grenzüberschreitung.
Selbstverstänlich weiß ich auch, das Schäuble nur redet und nicht handeln will. Die CDU will und muss den rechten Rand erobern weil die SPD ja heute schon weit rechts von der Mitte steht. Der Platz auf der rechten Seite wird langsam eng. Man steht sich gegenseitig auf den Füßen.
Ich halte das was Dr. Udo Ulfkotte und seine Helfershelfer machen auch nicht für Lügen im eigentlichen Sinne. Natürlich verdient Dr. Ulfkotte gut an seinen Vorträgen und den Büchern über die bösen Muslime. Er lebt wahrscheinlich weitgehend von der, von ihm und seinen Helfern erzeugten Islamophobie. Dann geht es nicht mehr um lügen. Es geht nicht mehr darum ob Kinder ihre Hausaufgaben gemacht oder die Scheibe nicht eingeworfen haben. Es geht auch nicht um den ungetreuen Mann oder die Frau die das Haushaltsgeld in Schuhen angelegt hat.
Es geht um bewusste Desinformation. Um die politische Lüge. Um ein Weltbild das auf Dingen aufbaut die einfach nicht wahr sind. Die Nürtinger CDU Damen halten sich umsonst entsetzt die Hand vor den Mund, andere schütteln umsonst den Kopf. Sparschwein, Schnitzel, Kreuz - alles ist eben nicht bedroht! Nichts ist belegt. Es ist alles nur eine große Desinformationskampagne um das Volk zu spalten.
Herr Dr. Ulfkotte bezeichnete sich selbst in einem Interview als Brecheisen oder Brechstange:
Ich bin eine Brechstange, ich teile die Bevölkerung in zwei feindlichen Lagern," klagt Herr Udo Ulfkotte (links im Bilde), heute zu Besuch beim "Vlaams Belang"-Führer Philip de Winter (rechts) in Brüssel. Und diese Rolle hätte er gar nicht gesucht. Er möchte eher vereinen: "Ich bevorzüge dass wir alle friedlich zusammenleben." Und: "Ich hoffe dass meine linke Gegner ihre Meinung ändern und massenhaft mitmachen werden in der Manifestation.
Genau das ist sein Auftrag oder seine Berufung, vielleicht auch nur sein Beruf. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur das mir dieser Mann in seiner manischen Art Angst macht. Nicht so sehr um mich. Ich bin über fünfzig mir können solche Leute nicht mehr viel tun. Ich habe Angst um meine Kinder und vor allem um alle Menschen in Deutschland und Europa die nicht Herrn Dr. Ulfkottes Ideal entsprechen. Um die Muslime, die Juden, die Schwulen, die Behinderten, die Sinti und Roma, die Jenischen und die Schwachen.
Dr. Ulfkotte hat eine neue Bewegung gestartet. Das hat er schon oft getan. Einigen macht diese Notehe zweier daniederliegender Vereine Sorge und selbstverständlich muss ich mich aufgrund des vorliegenden Frankfurter Urteils von Huibs Bewertungen ausdrücklich distanzieren und darauf hinweisen das sie reine Schmähkritik übelster Machart darstellen. Was ich denke mag sich jeder selbst ausmalen.
Von dem was PI sagt muss sich in Deutschland niemand aus rechtlichen Gründen distanzieren, was ja schon etwas über unser Rechtssystem an sich aussagt. Selbst wenn wir die Kommentare da mal mit Vorsicht genießen und die Aussagen halbieren, besteht natürlich die Gefahr das eine Partei aus solch vielfältigen Quellen eben nicht nur CDU Wähler erreicht sondern auch den letzten Neonazideppen, der kaum seinen Namen schreiben kann.
Dazu muss Herr Ulfkotte nicht selbst rechtsradikal, neonazistisch oder Faschist sein. Vieles entwickelt sich ab einer gewissen Größenordnung automatisch. Geschichte wiederholt sich nie völlig gleich aber ähnlich. Ich kann hier längst nicht das Schreiben was ich schreiben möchte und müsste.
Warum ich gegen bestimmte Entwicklungen anschreiben muss, ist einfach zu erklären. Ich habe mit meiner großen Schnauze anderen den Vorwurf gemacht, das sie sich während der Zeit des Dritten Reiches nicht genügend und nicht ernsthaft genug gewehrt haben. Ich habe also anderen Menschen einen Vorwurf gemacht, den ich nach wie vor für berechtigt halte.
Als Schlußfolgerung daraus muss ich nun selber kämpfen. Ich möchte nicht, das sich meine Kinder für meine Feigheit und meine leichtfertige Unterwerfung unter ein Urteil eines Frankfurter Landgerichtes schämen müssen. Ich will nicht schuld an einer Entwicklung sein, die nach meiner Einschätzung der Fakten die sehr große Gefahr eines neuen Holocausts bietet.
Um es ganz deutlich zu sagen. Ich habe nicht den leisesten Verdacht das Herr Dr. Udo Ulfkotte selbst einen solchen Holocaust planen könnte oder geplant hätte und habe das anders als das Gericht es beurteilte auch nie gesagt. Es hat auch nie jemand behauptet das Heinrich von Treitschke diesen Holocaust wollte als er 1879 den Satz prägte:
Die Juden sind unser Unglück!
So wie Udo Ulfkotte sagt das er muslimische Freunde habe, sah sich auch von Treitschke selbst nicht als Antisemiten und verwies auf seine Kontakte zu Juden (z.B. hielt er die Grabrede auf seinen jüdischen Bundesbruder Oppenheim). Seine Schriften waren jedoch radikal nationalistisch, wobei sein Verständnis von Nation die Juden als Fremde sah und ausgrenzte. Zu den Schriften auf Akte Islam von Herr Ulfkotte darf ich mich nach der Frankfurter Gerichstentscheidung praktisch nicht mehr äußern weil alles was ich sage unbegründete Schmähkritik ist.
Für mich stellt sich unbeschadet jeder anderen Diskussion über Lügen, Propaganda und wirtschaftliche Interessen des Herrn Ulfkotte eine ganz entscheidende Frage.
Ab wann ist Widerstand gestattet?
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
Martin Niemöller
Eine Sache die mich bei diesem Verfahren vor dem Landgericht Frankfurt am meisten erschüttert hat, ist die Tatsache wie hoch die Schwelle liegt, aber der, vor bestimmten Entwicklungen oder der möglichen Wiederholung von solchen Entwicklungen gewarnt werden darf.
Ich weiß das es eine Unbotmäßigkeit gegenüber dem Gericht ist, aber ich würde gerne wissen, ab wann man unter den Nazi hätte warnen und Widerstand leisten dürfen, wenn das Landgericht Frankfurt die Genehmigung hätte erteilen müssen.
Hätte man Widerstand leisten dürfen als Heinrich Gotthardt von Treitschke 1879 den Satz prägte "Die Juden sind unser Unglück!" oder hätte man warten müssen bis dieser Satz "Die Juden sind unser Unglück!" 1927 am Fuße einer jeden Titelseite des Stürmers stand.
Vielleicht hätte man ja auch erst am 15.09.1935 Widerstand leisten dürfen, als im Rahmen der Nürnberger Rassegesetze mit dem Reichbürgergesetz, den Juden die Bürgerrechte entzogen wurden.
Oder hätte es bei diesem Gericht bis zur sogenannten Reichskristallnacht am 9.-10.11. 1938 oder gar bis zu den Verordnungen "zum Schutz der deutschen Rasse" am 12.11.1938 dauern müssen.
Hätte ich nach Auffassung dieses Gerichtes erst abwarten müssen bis zum Beginn der Massenmorde im Vernichtungslager Chelmno/Kulmhof am 8.12.1941, wo mal eben 5.000 Zigeuner umgebracht wurden oder bis zur Wanneseekonferenz am 20.01.1942.
Wäre dem Landgericht Frankfurt vielleicht der 20.03.1942 angenehm für meinen Widerstand gewesen als im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau die Gaskammern "in Betrieb genommen" wurden, oder hätte ich mit meinem Widerstand bis nach 1945 warten sollen, um es dem Gericht recht zu machen.
Ich weiß nicht wo wir auf dem Zeitstrahl sind. Ich glaube wir sind heute näher an 1933 als an 1879 als Treitschke seinen Satz formulierte. Natürlich passiert Geschichte nicht genau gleich ein zweites Mal.
Aber wenn das Landgericht mir den Vergleich verbietet, dann muss es mir auch sagen ab wann ich den Vergleich bringen darf oder ob es eben keinen Widerstand geben soll und wir hinterher alle wieder heulend dastehen und von nichts etwas gewusst haben wollen.
Ich habe gesehen was da kommt, welches immense Gefahrenpotential in den Leuten steckt und ich will nicht, das meine Kinder sich schämen müssen, weil ich den Mund gehalten habe um ein Landgericht in Frankfurt nicht zu verärgern oder Herrn Ulfkotte.
Ich bin dafür das die Ulfkottes dieser Erde ihre Meinung frei und öffentlich sagen könne. Aber ich erwarte dass diese Justiz und dieser Staat allen diesen Freiraum einräumt, auch wenn sie Ulfkottes Meinung nicht teilen.
So langsam habe ich die Schnauze voll vom Kreuz.net
Nachdem ich mir den Prozess mit dem wunderbaren Menschen Dr. Udo Ulfkotte eingetreten hatte, habe ich angefangen die ganzen Trupps um ihn herum zu beobachten, weil mich das Netzwerk interessiert, das es natürlich nicht gibt. Das sind ja sicher auch alles keine Rassisten wie das Frankfurter Landgericht vermutlich meinen dürfte und ich schließe mich selbstverständlich dieser Ansicht an. Vermutlich hält dieses Landgericht die Lynchmobs gegen Roma und Sinti in Italien für Grillfreunde. Nein ich werde zu dieser Geschichte in Italien nichts schreiben, weil ich nur wieder darauf hinweisen kann, das die gesamte Hetzerei, erst zu Progromen und dann zu Vernichtungslagern führt, was dem Landgericht aber bestimmt auch wieder nicht gefallen würde. Also lassen wir es.
Nun aber sind nach Muslimen, Sinti und Roma demnächst wohl auch die Juden wieder an der Reihe wie es gut vernehmlich in kreuz.net Katholische Nachrichten schon wieder tönt:
Den Christen im Judenstaat weht der Wind aufgrund der Schikanen der israelischen Behörden immer schärfer ins Gesicht.
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Es ist unklar, worin die Probleme der Gemeinschaft in Jerusalem bestehen.
Ich bin kein großer Freund der katholischen Kirche und halte den missionarischen Eifer einer jeden Religion für höchst bedenklich weil dabei immer die Interessen anderer Religionen durch deren Abwertung beschädigt werden. Allerdings weiß ich auch das Glauben und Mission scheinbar zusammen gehören und damit Auseinandersetzungen fast unvermeidlich sind.
Ich halte kreuz.net für ein sehr übles Beispiel wie aus der Vermischung von Religion und Fanatismus der Hass geschürt wird. Selbstverständlich wird dort gegen die Muslime gehetzt. Ein weiterer Todfeind sind die Schwulen und natürlich die Linken. Für mich ist es logisch das jetzt die Juden an der Reihe sind. Der Antisemitismus gehört einfach mit in diese Reihe und egal wie sehr da angebliche christlich-jüdische Gemeinsamkeiten zweckmäßigerweise bemüht werden, die es real nicht gibt und nie gab, die Juden gehören zu den fest fixierten zukünftigen Opfern.
Deshalb gehe ich auch auf diese Geschichte ein, die wie alles was aus diesen Kreisen kommt einen winzigen Kristallisationspunkt hat um den herum die im Verhältnis dazu riesige Schneeflocke gebildet wird. Der Kern der Geschichte lässt sich mit den Suchbegriffen "Benediktiner Jerusalem Hildesheim" im Bruchteil einer Sekunde ermitteln:
Zwischen den Bevölkerungsgruppen sei eine „Glaswand, die nichts durchlässt“, fasste Pater Jonas die Schwierigkeiten vor Ort zusammen. Dass die Heiligen Stätten in den Augen der einheimischen arabischsprachigen Christen vor allem „Stätten von Ausländern für Ausländer“ sind, deren Liturgie sie nicht verstehen – die Mönche beten die Horen auf Deutsch – , erschwert die Aufgabe.
Das was selbst die einheimischen Christen als Okkupation durch fremden Geist empfinden, wird für Muslime und Juden nicht angenehmer aussehen. Aus Sicht der Kirche ist diese Vorgehensweise aber in Ordnung. Die Opfer der Mission sollen glauben und nicht wissen. Die haben die Lehren aus Luther immer noch nicht gezogen.
Allerdings hat der Hildesheimer Standort nichts mit diesem Problemen zu tun:
„Das Bistum freut sich über die Entscheidung der Abtei, sich mit einigen Mönchen in Hildesheim niederzulassen. Aufgrund der schwierigen Lage im Heiligen Land ist das Bistum gern bereit, den Aufenthalt der Mönche zu Erholungs- und Studienzwecken zu ermöglichen sowie im Bistum Hildesheim die geistige Verbindung mit dem Heiligen Land zu stärken und benediktinische Spiritualität erfahrbar zu machen.“ So heißt es in dem Papier, das der Jerusalemer Abt Benedikt Lindemann und der Hildesheimer Generalvikar unterzeichneten. Laut Vertrag sollen die Mönche in der Basilika St. Godehard oder im Kapitelsaal öffentliche Gottesdienste halten und ihre Vertretung im so genannten „Haus Jerusalem“ im Pfarrhaus am Lappenberg zu einem geistlichen Zentrum entwickeln.
Gerade in der katholischen Kirche mag man keine ungeregelten Dinge. Es wäre nicht falsch, diese Kirche als Mutter der Bürokratie zu bezeichnen. Es ist üblich alle Dinge bis ins Kleinste genau zu regeln und Verträge abzuschließen. Da Bistum und Benediktinerorden juristisch und wirtschaftlich völlig getrennt sind, ist dies auch eine Notwendigkeit.
Allerdings geht es weniger um Geld, als mehr um die kirchlichen Aufgaben, die von den studierenden und urlaubenden Benediktinermönchen in Hildesheim erledigt werden. Mit jedem Mönch der in Hildesheim ist, bekommt die Stadt praktisch einen zusätzlichen Priester und die Immobilie des ehemaligen Pfarrhauses wird genutzt und unterhalten. Sie muss nicht wie viele andere verkauft werden, weil die Zahl der Gläubigen zurückgeht.
Die katholische Kirche hat schon immer gerne Missionspriester in ihre Heimatkirchen zurückgeholt weil dadurch der Missionseifer angeregt wird und auch neuer Elan in verschlafene Gemeinden kommt. Alles also ein normaler Vorgang, der sicher nicht mit irgendwelchen jüdischen Missetaten zu begründen ist, auch wenn die israelische Bürokratie berüchtigt ist. Der Blaumilchkanal aber auch viele andere Geschichten von Ephraim Kishon schildern das ausführlich.
Wir haben es bei diesem Bericht also wieder einmal mit einer Lüge oder doch zumindest mit einer Verdrehung der Wahrheit zu tun, die einer bestimmten Gruppe von Menschen Schaden zu führen soll. Natürlich ist der Schaden in diesem Einzelfall mikroskopisch gering. Aber wenn die Geschichte erst einmal mehrfach durch die verschiedenen anderen Publikationen dieser Szene gegangen ist, wird sie noch größer aber nicht wahrer. Außerdem wird sie mit hunderten anderen angeblichen Fällen zu einem Strang verknüpft.
Es ist diese Technik der bewussten Lüge, Verdrehung oder Aufbauschung die es so schwer macht, sich diesen Gruppen in den Weg zu stellen. Wenn dann auch noch solche Urteile dazukommen, wird es nicht leichter.
Da hilft es zwar wenn die Steinbergrecherche aufzeigt wie nach deren Meinung Herr Dr. Ulfkotte lügt, aber ich kann es zum Beispiel nicht wagen, Steinberg zu zitieren, weil da sicher wieder ein Richter steht der das zu verhindern weiß und mich mal eben schnell abstraft.
Die auf einem Witz basierende Geschichte der Gipfelkreuze die zu Halbmonden werden sollten, kann ich allerdings bedenkenlos bringen. Obwohl nicht sicher ist das österreichische Gerichtsentscheidungen in Deutschland ein gültiges Beweismittel sind. Die eines Brüsseler Bürgermeisters scheinen es auch wenn sie auf Erkenntnissen des belgischen Staatsschutzes beruhen, nicht zu sein. Zumindest nicht für das Landgericht in Frankfurt.
Wer das was in diesen Kreisen zusammengelogen wird, aufdröseln wollte, also aus dem Strang wieder einen einzelnen Faden machen wollte, der hat Arbeit ohne Ende, zumal meist die Quellenangaben wie bei Akte Islam ins Leere führen. Natürlich hilft es das auch im europäischen Ausland die Entwicklung hier bei uns verfolgt wird.
Der Herrn Ulfkotte wohl sehr nahestehenden PI ist ja zum Glück schon ein eigener Watchblog POLITISCH KORREKT gewidmet, der in bewundernswerter Weise jeden Tag den gleichen Müll aufarbeitet.
Ich selber lese zwar auch im Feedreader die Titel dieser Seiten und versuche ab und an mit einem Kommentar zum Nachdenken anzuregen, aber mich täglich wirklich mit diesem dumpfen Hass, den Lügen und Verdrehungen abzugeben, würde ich nicht aushalten. Es macht einfach kaputt. Deshalb wäre es schön, wenn sich die Last auf mehr Schultern verteilen würde und auch die Qualitätsmedien mal ein wirklich kritisches Wort bringen würden.
Allerdings ist das für die Qualitätsmedien ja fast unmöglich, da sie dann auch über das Verhältnis der CDU zu Dr. Ulfkotte sprechen müsste, der ja gerne gesehener Vortragsredner in den Kreisen der CDU/CSU ist, um über die Muslime zu wettern. Ein Teufelskreis. Ulfkotte selbst wird vom System geschützt, seine Gegner mit Strafverfolgung überzogen und die mit ihm verbundenen Seiten sind ins Ausland geflüchtet um de, deutschen Recht zu entgehen.
Gesammelte Gemeinheiten 4
Gutes tun und Steuern sparen
Deutschlands Wirtschaftselite stiftet so viel wie nie - doch nicht selten schmeckt die Wohltat nach politischer Einflussnahme und Steuertrickserei.
Ans Steuernsparen hat Jakob Fugger sicher nicht gedacht. Als der Augsburger Kaufmann im Jahr 1531 die erste Stiftung auf deutschem Boden gründete, wollte er nur eines: Bedüftige von der Straße holen und ihnen für den symbolischen Preis von einem Rheinischen Gulden im Jahr eine Unterkunft bieten.
"So eindeutig ist die Motivationslage heutzutage sicher nicht mehr", sagt der Hannoveraner Rechtsanwalt Michael Wieck. Denn Stiftungen erfüllen heute viele Zwecke. Ob als PR-Maßnahme, als Mittel zur politischen Einflussnahme, fürs Stifter-Ego oder als Steuersparmodell - was wirklich hinter einer Stiftung steckt, ist oft schwer zu durchschauen. Erbrechtsexperte Wieck glaubt: "Ungefähr jede dritte Stiftung geschieht aus rein steuerlichen Gründen."
Stiftungen sind nichts anderes als Konstruktionen die dem Staat Steuern vorenthalten sollen. Sie sind illegal genehmigte Steuerhinterziehung. Aus diesem Grunde müsste sofort das Vermögen aller Stiftungen eingezogen werden. Sämtliche Erträge sollten zum Abbau der Staatsverschuldung genutzt werden, während das Kapital erhalten bleibt.
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Finanzmärkte sind "Monster" - Köhler greift Banken an
Bundespräsident Horst Köhler hat den Banken vorgeworfen, die Weltfinanzmärkte zu einem "Monster" entwickelt zu haben. "Wir waren nahe dran an einem Zusammenbruch der Weltfinanzmärkte", sagte Köhler dem "Stern". Als Konsequenz forderte er eine strengere Regulierung.
"Jetzt muss jedem verantwortlich Denkenden in der Branche selbst klar geworden sein, dass sich die internationalen Finanzmärkte zu einem Monster entwickelt haben, das in die Schranken gewiesen werden muss." Ganz offensichtlich hätten die Banker so viele Derivate geschaffen, dass sie am Ende selbst nicht mehr verstanden hätten, wie die wirkten, kritisierte das Staatsoberhaupt.
"Die Überkomplexität der Finanzprodukte und die Möglichkeit, mit geringstem eigenem Haftungskapital große Hebelgeschäfte in Gang zu setzen, haben das Monster wachsen lassen", sagte Köhler. "Es hat kaum noch Bezug zur Realwirtschaft. Dazu gehören auch bizarr hohe Vergütungen für einzelne Finanzmanager." Die Finanzwelt habe sich mächtig blamiert. Er vermisse noch immer "ein klar vernehmbares mea culpa" (Schuldbekenntnis).
Hotte Köhler möchte wirklich gerne noch einmal Bundespräsident werden. Aber wir sind nicht so dämlich, wir wissen das Köhler bei IWF und Weltbank genau dafür gesorgt hat, das diese Monster losgelassen wurden und ich habe auch nicht gehört, das er etwas dagegen hatte, dass Herr Ackermann auf Kosten des Steuerzahlers saniert wurde. Schön ist das ihn Ackermann jetzt angreift. Ich mag es wenn der Pöbel sich streitet.
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Lambsdorff rät FDP langfristig zu „Flat Tax“
Der frühere FDP-Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff hat sich in die Steuerdebatte seiner Partei eingeschaltet und ihr geraten, langfristig auf die Flat Tax, einen einstufigen Einkommensteuertarif, zu setzen. „Ich favorisiere am Ende die Flat Tax. Den Weg dahin muss die FDP aber schrittweise gehen“, sagte der Ehrenvorsitzende seiner Partei dem Handelsblatt.
Während Finanzexperte Hermann Otto Solms und Parteivize Andreas Pinkwart Konzepte mit jeweils dreistufigen Tarifen planen, geht der Landesverband Rheinland Pfalz mit Parteivize Rainer Brüderle mit der Flat Tax ins Rennen.
Lambsdorff unterstützt diesen Weg grundsätzlich, rät aber zur Vorsicht: „Der letzte Bundestagswahlkampf sollte uns eine Lehre sein, als Professor Paul Kirchhof den einheitlichen niedrigen Steuertarif den Menschen nicht vermitteln konnte. Das ist sehr leicht Gegenstand demagogischer Angriffe des politischen Gegners“, sagte Lambsdorff.
Das nennt man wohl den Bock zum Gärtner machen. Der wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung verurteilte Otto Graf Lambsdorff, Ehrenvorsitzender der FDP weil er das mit den Steuern so gut tricksen kann, rät zu einer Flatrate. Flatrate Null für das Großkapital. Flatrate 90 Prozent für den Rest. Doe wollen nicht Paul Kirchhof, die wollen nur davon ablenken, dass sie die Bürger wieder einmal betrügen möchten.
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Schäuble beklagt grenzüberschreitenden Rechtsextremismus
Laut Schäuble operiert der Rechtsextremismus zunehmend grenzüberschreitend. Die Kooperation reiche von der Zusammenarbeit deutscher und polnischer Skinheads über eine gemeinsame Fraktion im Europäischen Parlament bis hin zum Austausch über das Internet. Die Rechtsextremisten setzten ihre Bemühungen fort, "sich in der Mitte der Gesellschaft einzunisten", etwa über die Organisation von Freizeitaktivitäten oder Nachhilfeunterricht.
Ich weiß natürlich durch das Frankfurter Landgericht das es sich bei Dr. Udo Ulfkotte dem neuen El Presidente von der Bürgerbewegung Pax Europa, nicht um einen Rechtsextremen handelt. Aber wenn Schäuble sein eigenes Gesülze auch nur ansatzweise ernst nimmt, müsste er doch als erstes Mal in den Gliederungen seiner Partei für Ordnung sorgen, in denen El Presidente die Sache mit den bösen Muslimen abwickelt und das Europaweit mit den Rechtsextremen um Haider, mit denen um Blocher, in Deutschland mit denen von PI und in Belgien mit dem Vlaamse Belang. Wieviel mehr möchte Herr Schäuble denn noch an europäischer Grenzüberschreitung.
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Der künftige Arbeitsdirektor der Deutschen Bahn, Norbert Hansen, hat einen weiteren Personalabbau angekündigt.
Der künftige Arbeitsdirektor der Deutschen Bahn, Norbert Hansen, hat einen weiteren Personalabbau angekündigt. Der «Bild»-Zeitung sagte Hansen, man werde bei der Bahn weiter rationalisieren müssen - und in einigen Bereichen werde das nicht ohne Personalabbau gehen. Schon als Gewerkschaftschef habe er Arbeitsplätze in der Verwaltung von Transnet abbauen müssen. Das sei kein angenehmer Job, aber es sei ihm immer gelungen, ohne Kündigungen auszukommen. Das werde auch sein Ziel bei der Bahn sein, so Hansen.
Pech gehabt. Da war er etwas übereifrig der neue Arbeitsdirektor der Bahn. Das sollte er doch jetzt noch nicht sagen, das hätte doch noch Zeit gehabt. Aber der neue will schnell ans Geld durch die Privatisierung. Das geht am besten mit wenig Personal. War doch klar. Nur so können Mehdorns Auftraggeber den ganz großen Profit abgreifen. Das haben die sich gut ausgedachten. Die wussten nur nicht das der Hansen so ein fixes Kerlchen ist, wenn es um seinen Anteil am Kuchen geht. Morgen schickt der den Mehdorn in Rente.
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Berufung gegen Ulfkotte / Pax Europa Urteile sind raus
Gestern Morgen sind die Einsprüche gegen die beiden erstinstanzlichen Urteile rausgegangen. Als Rechtsanwalt bin ich so geeignet wie ein Igel zum Arschabwischen auf dem Lokus. Die Begründungen für die Widersprüche sind natürlich auch nicht komplett, aber ich habe das Gericht um Aufschub für die schlußendlichen Begründungen gebeten, da ich als juristischer Laie einfach mehr Zeit brauche, als ein Anwalt, mir aber einen Anwalt nicht leisten kann.
Das Erschreckenste an dem ganzen juristischen Klamauk ist für für mich, das mein geliebtes Internet keine echte Hilfe bietet. Wollte ich eine Bombe bauen, einen Kuchen backen, einen Antrag auf EU-Fördermittel stellen oder ein Kinderbett entwerfen, überall da hilft mir das Internet. Bei einem Einspruch, Widerspruch, Berufung oder wie das verdammte gültige Rechtsmittel auch immer heißen mag, gibt es so gut wie nichts.
Selbst die Sprache verstehe ich nicht. Ja ich kenne Zunftsprachen und Juristendeutsch ist sicherlich eine Zunftsprache, da die Worte nur wenig mit dem zu tun haben, was sie im normalen Leben bedeuten. Ich frage mich allerdings wie Recht entstehen kann, wenn ich als halbwegs intelligenter Mitteleuropäer nur knapp ein Drittel des Ganzen verstehe. Gut. Ist ja schon in Ordnung. Aber selbst so ein dummer Mensch wie ich sollte verstehen, weshalb er verurteilt wird.
Ich habe versucht rauszufinden, ob ich die Urteile veröffentlichen darf, damit mir andere Menschen bei meiner Verteidigung helfen können. Es lässt sich nicht rausfinden. Da mir verboten wurde das zu sagen, was in den Urteilen steht, denn deshalb wurden die Urteile gefällt, darf ich die Urteile, die diese Aussagen enthalten, vermutlich nicht veröffentlichen, weil ich damit die Aussagen äußere, für die mir ein Äußerungsverbot auferlegt wurde. Klasse nicht.
Ich bin so etwas von begeistert. Nein ich werde auch im nächsten Leben nicht Jurist. Das ist nicht meine Welt. Dann schon lieber Assembler programmieren. Das ist zwar eine Scheißarbeit, aber kann zum Erfolg führen. Bei der Juristerei sehe ich den nicht.
Aber man muss auch Juristen loben, der Richter der für den Strafbefehl in Sachen Ulfkotte zuständig ist, hat mir die beantragte Frist eingeräumt, und geraten mich doch lieber mit meinem Rechtsanwalt zu beraten als Einspruch zu erheben. Das ist nett gemeint, nützt mir aber nichts, da ich auch da mir den Rechtsanwalt nicht leisten kann.
Ich habe das Ganze bisher für mich soweit verinnerlicht, das zwar jeder in Deutschland die Muslime so beschimpfen darf, wie das das die Antisemiten, Rassisten, Faschisten schon immer getan haben und wie es die Nazis zur Vollendung brachten mit dem Stürmer, Jud Süß und anderen Gemeinheiten. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen das die Muslime bisher noch keinen Holocaust hinter sich haben. Danach wird natürlich auch die Beschimpfung und der Rassismus gegen Muslime verboten.
Wenn ich aber auf die Entwicklungslinie vom Antisemitismus bis zur Judenvergasung hinweise und für ähnliches Vorgehen auch die richtigen Bezeichnungen verwende, dann ist das Schmähkritik. Merke. Wer den Schmäher kritisiert übt Schmähkritik. Wer Schmähkritik äußert hat kein Recht auf Prozesskostenhilfe, weil er den Prozess ja eh verliert und soll auch keinen Einspruch erheben können wo Anwaltspflicht herrscht, weil er das Geld nicht hat um einen Anwalt zu bezahlen.
Diese meine Ansicht ist natürlich juristisch unhaltbar. Aber ich betätige mich als Weissager und sage mal voraus, das ich sowohl die 170 Knasttage des Strafbefehls fassen werden, als auch meine Berufungen abgebürstet werden. Nicht einmal aus Bösartigkeit sondern weil unser Rechtssytem so ist. Befehlsnotstand aufgrund ungünstiger Gegebenheiten.
Keine Aufregung deshalb. Das muss vermutlich so sein. Wie seit der einstweiligen Verfügung durch das Landgericht Frankfurt, gehe ich davon aus, das sich dieses Problem nur vor den Europäischen Gerichten lösen lässt, da uns anscheinend das fehlt was ich als rechtliche Vernunft bezeichnen würde. Wie glücklich sind da die Belgier die einen Mann wie Bart Debie zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und Knast verurteilen können, der im wesentlichen auch nicht mehr oder weniger gesagt hat, als Leute die von deutschen Gesetzen geschützt, ja mit Zähnen und Klauen verteidigt werden.
Es macht deshalb auch keinen Sinn für die deutschen Prozesse, Solidarität einzufordern. Selbst wenn sich alle Blogger Deutschlands nackt auf dem Oberlandesgericht oder im Amtsgericht Tiergarten versammeln würden, wäre das zwar intern eine Mordsgaudi, brächte aber nichts. Selbst über die Sache berichten ist praktisch sinnlos. Unsere Qualitätsmedien werden es nie aufnehmen und ich glaube nicht das ein Richter unsere Blogs liest. Der eine der es vielleicht tut, soll es ruhig weitermachen, aber wir sind eben nicht Mainstream, das was wir für Recht halten, hat mit Recht im Sinne des Gesetzes nichts zu tun.
Deshalb ist es wichtig das sich andere Menschen in Europa, aber zukünftig auch in den USA dafür stark machen, den neuen Anfängen zu wehren. Nachdem klar war, das ich kämpfen will hat Huib Riethof sich noch einmal richtig in die Arbeit gestürzt, obwohl er eigentlich zur Zeit mit anderen, traurigen Dingen belastet ist und einen Aufruf an die Blogger in Europa gestartet.
Aber auch da geht es mir nicht um Spenden. Der Prozess ist noch weit. Es geht mir um das, was ein Prozess nie leisten kann und wie ich auch in einem Kommentar geschrieben habe:
Ich glaube also nicht, das man - ich darf ihn ja nicht einmal als das bezeichenen, was er ist - Leute wie Ulfkotte in Deutschland bekämpfen kann. Er ist so eng mit unserer CDU verquickt, die nicht nur die Bundeskanzlerin stellt sondern auch in den meisten Bundesländern regiert (so auch in Hessen), das mit deutschem Recht da nichts mehr zu machen ist.
Das hindert mich natürlich nicht daran fröhlich weiter zu kämpfen. Aber ein echter Kampf muss in Europa geführt werden. Das Ziel muss sein in möglichst vielen Ländern einstweilige Verfügungen gegen Ulfkotte und seine Mittäter zu erwirken und soweit rechtlich möglich, seine Einreise zu verhinden.
Deutschland dürfte wieder einmal verloren sein, aber vielleicht können wir verhindern, das der Wahnsinn auf ganz Europa nicht nur übergreift sondern vor allem das sich diese Truppen europaweit noch enger an einander binden. Momentan machen die täglich Fortschritte, während die Freiheit Stück für Stück zurückgedrängt wird.
Dazu gehört meiner Meinung nach auch, das in anderen europäischen Ländern schon jetzt Gesetze geschaffen werden müssen, die es deutschen Muslimen oder in Deutschland lebenden Muslimen ermöglichen beim Beginn der Verfolgung, Asyl zu bekommen. Für mich stellt sich nicht mehr die Frage ob es zu einer Verfolgung in Deutschland kommen wird, sondern nur wann es passiert.
Auch wenn viele deutsche Juden es im Moment noch nicht glauben, werden sie natürlich auch betroffen sein. Die jetzige, formale Freundschaft mit den Juden ist eine Umarmung bei der das Messer schon in der Hand ist, um zum richtigen Zeitpunkt in den ungeschützten Rücken gebohrt zu werden. In diversen Kommentaren auf den Webseiten ist die Zielrichtung ablesbar.
Aber schon einmal haben viele Juden geglaubt sie seien geschützt und haben sich auf einen Schutz verlassen, der ihnen dann mit einem gemeinen Grinsen weggerissen wurde. Das gleiche wird wieder passieren. Ich muss aus rechtlichen Gründen umschreiben, weil ich viele Worte nicht mehr verwenden darf, aber ein System das sich selbst einenn inneren Feind aufbaut und dessen Vernichtung als einziges Ziel hat, braucht nach der Vernichtung dieses Zieles, ein neues Ziel. Das Morden kann nicht enden, weil ja dann klar würde, das die Welt nicht besser wird, weil man einige Menschen ausschließt oder umbringt.
Das ständige generieren neuer innerer Feinde oder schlußendlich des bösen äußeren Feindes führt immer zu Krieg. Europa hat das zweimal erlebt. Das muss genug an Erfahrung sein, um ein Drittes mal zu verhindern.
Wie gesagt, ich glaube nicht, das wir Deutschland noch ändern können. Ich glaube auch nicht das der Zentralrat der Juden in Deutschland wach wird. Die fühlen sich in Sicherheit, eine Sicherheit die ich ihnen so gerne wünsche, die aber leider nur Täuschung ist. Wer heute in Deutschland nicht für die Rechte des Anderen kämpft, wird morgen alle seine eigenen Rechte verlieren.
Nun gehe ich brav wieder an meine Begründung der Widersprüche und fluche auf die Juristen. Die versprochenen Umstellungen im Blog und auch das Schild "Für Anwälte verboten" kommen noch. Mir fehlt einfach die Zeit. Bitte entschuldigt auch, wenn manchmal die Beiträge noch schlechter als sonst schon so geschrieben sind. Ich hoffe das sie wenigstens inhaltlich in Ordnung sind. Für mich ist diese Widersprechrei mehr Arbeit als ich dachte. Aber das kriegen wir hin. Keine Frage. Dauert halt nur noch ein paar Tage oder Wochen.
Hartes Brot für Udo Ulfkotte und er scheitert komplett
Anscheinend reicht es finanziell doch nicht so ganz aus, seinen wirtschaftlichen Mittelpunkt in der Agitation gegen Muslime zu suchen. Vermutlich liegt das daran, das viele seiner Mitstreiter die Bücher zum Thema, weswegen ja der ganze Aufriss gemacht wird, überhaupt nicht lesen, da sie zu den Null Buch Haushalten gehören. Also müssen andere Themen zum Broterwerb gefunden werden. Dabei geht natürlich gleich der erste Versuch den ich bewusst bemerke, komplett in die Hose:
Man schafft ein neues Angebot an Nutzpflanzen, aus denen man Bioethanol gewinnen will. In Weißrussland gibt es an der Grenze zur Ukraine riesige, früher landwirtschaftlich genutzte Gebiete, die seit dem Reaktorunglück von Tschernobyl nicht mehr bewirtschaftet werden dürfen. Aufgrund der Strahlenbelastung der Böden sollen sie für weitere 300 bis 600 Jahre für den Anbau von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen nicht mehr geeignet sein. Die Weißrussische Regierung hat nun mit der irischen Greenfield Project Management Ltd. ein Abkommen geschlossen, nach dem der Aufbau von Kulturpflanzen zur Bioethanol-Produktion in Joint-Ventures vorangebracht werden soll. Produziert werden soll Bioethanol – aus Getreide und Zuckerrüben, die man sonst am Markt nicht mehr verkaufen dürfte. Das Bioethanol soll nach Westeuropa verkauft und dem Benzin beigemischt werden. Die Dekontaminierungszeit der Böden in Weißrussland würde damit auf 60 Jahre verkürzt. Nachteil: Die strahlenbelasteten Partikel werden mit dem Bioethanol nach Westeuropa verbracht und hier über die Abgase gleichzeitig über das Land verbreitet. Die Strahlenbelastung wird somit verlagert. Weißrussland selbst will diesen Biosprit nicht nutzen. Und die Bürger in den EU-Staaten sollen über diese (zwangsweise) Beimischung nicht unterrichtet werden. Die Bürger dürfen zwar wissen, dass ihren Treibstoffen Bioethanol beigemischt wird, aber von der Strahlenbelastung sollen sie nichts erfahren. Das Kooperationsunternehmen der weißrussischen Regierung, die Firma Greenfield, wirbt mit dem Slogan: „Greenfield – let's make the world a greener place“ … (Wer das alles nicht glauben mag, findet mehr dazu auf der Homepage von Greenfield – im Internet unter: http://www.greenfieldpartners.eu/news12.htm). Das alles verspricht den Europäern eine wahrlich strahlende Zukunft ...
Das ist Ulfkotte wie wir ihn kennen. Angst und Panik schüren und hoffen das niemand den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen prüft. Anders als sonst funktioniert auch der Link, vermutlich weil Ulfkotte annimmt das sich seine Leser nicht die Mühe machen, einen englischen Text genauer zu betrachten. Bei vielen seiner Publikationen scheint das ja auch gut zu klappen, hier allerdings nicht. Betrachten wir doch einmal was der von ihm selbst angegebene Link auf die Firma Greenfield zu Tage fördert:
Neither the company nor its chairwoman have ever made such a claim. First off, the Chernobyl Nuclear Power Station site is situated in Ukraine, not Belarus. Our two plants in Belarus will be located at Mozyr and Bobruisk, quite some distance from Chernobyl itself though on the line of advance of the radioactive plume which contaminated over 21% of Belarus’ territory in 1986. Second, nobody will be cultivating anything on that site for thousands of years: it's a hot site of high level contamination and is the centre of a 30km diameter exclusion zone still in operation 21 years on.
Deutlicher kann man es gar nicht sagen. Von Ulfkottes Behauptungen ist wie schon so oft kein Wort wahr. Ein Blick auf die Karte zeigt das Babruysk, Mogilev Weissrussland und Mozyr, Gomel' Weissrussland Von Tschernobyl sehr weit entfernt und außerhalb der Gefahrenzone liegen. Kiew, die ukrainische Hauptstadt liegt viel näher und in der habe ich vor einem Jahr noch gefeiert. Ulfkotte hat sich also weder die Mühe gemacht, mal kurz bei Googlemaps vorbeizuschauen, noch die Falloutlinien zu beachten oder gar den englischen Text, auf den der selbst verweist, zu lesen.
Das ist insbesondere deshalb erstaunlich weil seine eifrigen Helferlein gerade vehement für Atomkraftwerke und gegen muslimisches Gas eintreten. Sollte da ein Kommunikationsfehler vorliegen, oder geht es bei den Texten die Herr Ulfkotte in diesem Kopp-Verlag veröffentlicht, einfach nur um die täglichen Brötchen, weil das Muslimgeschubse nicht genug einbringt?
Egal. Ich danke der Leserin die mich auf die Geschichte aufmerksam gemacht hat und auch den drei anderen, die Ulfkottes Fehler bemerkt haben.
Tatsächlich hat die Geschichte noch einen weiteren Aspekt, der sich zwar der Beurteilung durch Herrn Ulfkotte entziehen dürfte, aber für die Menschen in der Ukraine und in Teilen Weißrusslands nicht unbedeutend sein könnte:
Our plan is to begin intensive field trials in the Chernobyl zone, to determine, among other parameters, which combinations of biomass crops give the best result in terms of a balance between ethanol yield per hectare and the quantity of radionuclides absorbed by the plants used.
Feldversuche ob wir die Kontimination des Bodes durch Anbau von Pflanzen verringern können und ob sich aus diesen Pflanzen Ethanol gewinnen und reinigen lässt sind auf jeden Fall erforderlich. Wir können auf Dauer nicht die Hände in den Schoß legen und jammern. Beim aktuellen Hype auf Kernkraftwerke oder dem gnadenlosen Weiterbetrieb veralteter und unsicherer Anlagen muss mit neuen Tschernobyls gerechnet werden.
Wir können nicht darauf hoffen, das die Politik ein Einsehen hat, oder das Uran schnell genug zu Ende ist, um jede Gefahr auszuschließen. Tatsächlich werden wir vermutlich auch noch den Plutoniumbrennstoffkreis erleben, der Fehler noch viel weniger verzeiht, also Unfälle wahrscheinlicher macht. Selbstverständlich können wir beim Destillieren von Ethanol die in den Pflanzen enthaltenen Radionukliden weitgehen herausfiltern.
Ich persönlich bin allerdings der Meinung das wir in einer Kombination aus Holzvergaser und Hochofen nicht nur gleichzeitig die gesamte Müllentsorgung erledigen könnten, sondern aus dem entstehenden Gasgemisch den ca. 51 prozentigen Anteil an Wasserstoff abziehen und mit dem Restgas und der Prozesswärme Strom erzeugen sollten. Dies ist technisch die einfachere Lösung und sie wäre vor allem sofort liefer- und einsetzbar. Ja wir könnten sogar soweit gehen das ganze aus deutscher Hand als gläsernes System zu liefern, in dem alle Prozessdaten über das Internet für jedermann verfügbar wären.
Aber es ist genau wie beim Zusammenleben mit anderen Religionen, mit Menschen anderer Herkunft und mit anderen Ansichten. Sobald die Leute auftauchen die nur Angst und Panik verbreiten wollen, weil sie entweder uninformiert sind oder einfach nicht anders können, dann wird es schwer der Vernunft Geltung zu verschaffen. Angst oder gar Panik ist genau wie Dummheit ein sehr schlechter Ratgeber.
Flughafen Tempelhof
Wer bisher noch nicht genau wusste, welche Leute den Flughafen Tempelhof unbedingt behalten wollen, kann das hier nachlesen. Friedbert Pflüger und die Muslim-, Linken, Juden- und was ich noch Hasser von PI streben Arm in Arm zur Errettung von Tempelhof. Da müssen landende Flugzeug jetzt aber sehr vorsichtig sein, denn es ist möglich das sich die Betonteile der Landebahn vor Ekel verbiegen. Das hat Tempelhof nun wirklich nicht verdient.
Aber es zeigt wie breit die CDU mit bestimmten Kreisen zusammenarbeitet. Da ist nicht nur Udo Ulfkotte der in Sachen Muslime durch die Niederungen der CDU reist, sondern auch PI das die Massen für einen unbezahlbaren Flughafen motivieren soll, dessen Weiterbetrieb erst neu genehmigt werden müsste. Da wächst wohl zusammen, was zusammen gehört. Man kann nur staunend daneben stehen.
Autoren und ihre Verlage
Immer wenn sich zwei Autoren treffen gibt es ein Thema das unbedingt besprochen wird. Verlage. Was bietet dir deiner, was fordert meiner, wie ist die Betreuung, wieviel reden die rein. Aber in Wirklichkeit geht es immer darum überhaupt einen Verlag zu finden und natürlich betrachtet man mit Argusaugen was andere so tun:
Die Verlage des Dr. Udo Ulfkotte
Koehler & Amelang - 1997 - Verschlußsache BND
Heyne - Oktober 1998 - Verschlußsache BND
Bertelsmann - 1999 - Marktplatz der Diebe
Goldmann - 2001 - Wirtschaftsspionage
Bertelsmann - 2001 - So lügen Journalisten
Eichborn - November 2001 - Gencode J
Goldmann - November 2001 - Propheten des Terrors.
Eichborn - März 2003 - Der Krieg in unseren Städten.
Bertelsmann - März 2004 - Grenzenlos kriminell
Goldmann - Juli 2005 - Grenzenlos kriminell
Eichborn - Januar 2006 - Der Krieg im Dunkeln.
Eichborn - März 2007 - Heiliger Krieg in Europa.
Resch - April 2008 - Europa kapituliert vor dem Islam
Eine beeindruckende Liste an Verlagen. Der Koehler & Amelang Verlag (Gründungsjahr 1789) konzentriert sich auf Publikationen zu Geschichte und Kulturgeschichte und ist zusammen mit der Edition Leipzig in der Seemann Henschel GmbH & Co.KG aufgegangen. Ich mag zwar weder die Bertelsmannstiftung noch die Familie Mohn, aber der Bertelsmann Verlag München hat einige gute Bücher herausgebracht, auch wenn ich die hier genannten nicht unbedingt dazu zähle. Heyne und Goldmann sind jedem der liest oder schreibt ein Begriff und der Eichborn Verlag ist ein Traum vieler Autoren.
Wie aber um Himmels willen passt der Resch Verlag in diese Reihe. Was sucht ein Ulfkotte neben "Handbuch Prävention - Sicherheit beim innerbetrieblichen Materialfluss - Gefährdungsanalysen und Unfallverhütung leicht gemacht" oder dem zweifellos wichtigen "Ladungssicherung - Praxis der Verkehrs- und Arbeitssicherheit" und der "Unfallverhütungsvorschrift Flurförderzeuge BGV D27"?
Zuerst ist das ein Rätsel, ein grundsolider Verlag für das Beiwerk zum Arbeitsleben, Gabelstaplerführerschein und das richtige Anschlagen von Lasten. Liest zwar nie jemand, muss aber vorhanden sein, damit die Berufsgenossenschaft zufrieden ist und nährt seinen Verleger redlich. Das ist allerdings nicht gerade spannend. Ich kenne ähnliche Verlage die geben nebenbei plattdeutsche Bücher heraus, Kalender über das Balzverhalten von Singvögeln und Schmetterlingen oder Naturbetrachtungen wie "Der Teich im Wandel der Jahreszeiten".
Da ist zwar nichts dran zu verdienen, eher etwas zu verlieren, aber man fühlt sich wie ein richtiger Verleger und kann im Kreise seiner Bewunderer auf die tollen Verlagsangebote hinweisen die man so hat. Genau so sieht es beim Resch Verlag auch aus.
Neben der Kesselwärterliteratur für Anfänger und Profis gibt es auch einen Bereich "Bücher zu Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft". Da finden wir z.B. Autoren wie Hans-Hermann Gockel, den böse Zungen, als Ulrich Wickert für geistig ganz Arme bezeichnen.
Dann der ewige Neoliberale Roland Baader der den Staat genauso lange nicht braucht, bis er zusammen mit Herrn Ackermann für die Sozialisierung der Verluste ist. Auch die heilige Christa Mewes findet sich hier, deren schönster Satz wohl immer noch dieser aus dem islamischen Karikaturenstreit ist:
Hat nicht eine gottlose Journaille jahrzehntelang keinen Halt davor gemacht, das, was uns Christen heilig ist, ohne öffentliche Gegenwehr zu verunglimpfen? Und wie sollen diese Leute dann Respekt haben vor dem, was anderen Religionen anbetungswürdig erscheint?
Dazu ein wilde Mischung aus Islamkritik in der sich manch Verwirrter sicherlich wohlfühlen könnte. Natürlich muss es solche Verlage geben, wie es eben auch Autoren gibt, die, die Wanderung aus den Niederungen der Anfänger, über ihren ersten Verlag, bis zum Zenith der besten Verlage schaffen, dann aber nicht aufhören können und zum Schluß mit ihrer Masche nur noch Platz in obskuren Kleinstverlagen finden, die sich stolz mit ehemals prominenten Autorennamen schmücken, während deren Träger eher zu bemitleiden sind.
Natürlich ist Herr Dr. Ulfkotte hier das falsche Beispiel. Vermutlich wollte er einen treuen Anhänger seiner Lehren mit einem erfolgreichen Buch belohnen und wir erleben schon bald, das sein nächstes Werk wieder in einem namhaften Verlag erscheint. Das was bei anderen Autoren schlichte Verzweifelung ist, selber und ohne Not zu betrieben und auf einen solchen Verlag umzusteigen, erfordert trotzdem Mut. Ich glaube das die bedeutenden Verlage solche Spiele gar nicht mögen. Aber auch das wird vermutlich abgesprochen sein.
Es wird sich sicher lohnen, die Entwicklung bei Herrn Dr. Ulfkotte zu beobachten, um für die eigenen Autorentätigkeit daraus zu lernen.
Eigentlich schade um das Abendland
POLITISCH KORREKT fand wichtiges vom CIA:
In dieser Studie wird die ‘Unregierbarkeit’ vieler europäischer Ballungszentren ‘etwa um das Jahr 2020 herum’ prognostiziert. In Deutschland fallen darunter angeblich: Teile des Ruhrgebietes (namentlich erwähnt werden etwa Dortmund und Duisburg), Teile der Bundeshauptstadt Berlin, das Rhein-Main-Gebiet, Teile Stuttgarts, Stadtteile von Ulm sowie Vororte Hamburgs.
Sie wissen nicht welche Gebiete gemeint sind. Dann verrate ich ihnen den Autor dieses Berichtes, der auf den Seiten des vor allem für Esoterik, Verschwörungstheorie, Zeitgeschichte und Ufologie bekannten Kopp Verlages veröffentlicht wurde:
Dr. Udo Ulfkotte
Na? Na? was werden das wohl für Gebiete sein. Aber zumindest wissen wir jetzt Bescheid. Danke CIA, danke Udo Ulfkotte.
Ach ja einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache. Sie ist schon ein wenig älter und dürfte wohl aus dem Jahre 2005 stammen. Aber wenn sie heute der Sache der Bewegung nützen kann, warum dann sie dann nicht jetzt verwenden. Hauptsache die düstere Stimmung passt.
Noch schöner ist allerdings ein Bericht von Anfang Dezember über das was der böse Mossad einem armen Hund antat:
Deutschland: Mossad-Anschlag in Erlangen
Bei einem Anschlag des israelischen Geheimdienstes Mossad in Erlangen ist anstelle des ins Visier genommenen deutschen Wissenschaftlers Heinz Mebus versehentlich desse Hund getötet worden.
Der Vorfall ereignete sich schon im Jahre 1980, Heinz Mebus war nach Auffassung des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad ein enger Freund des »Vaters der pakistanischen Atombombe« Abdul Qadir Khan. Heinz Mebus soll dem pakistanischen Atomwissenschaftler Abdul Qadir Khan 1979 beim Bau der ersten pakistanischen Urananreicherungsanlage geholfen haben. Der gescheiterte Mordversuch an dem deutschen Wissenschaftler ist bis heute in Deutschland ein Staatsgeheimnis. Darüber berichten die Autoren Adrian Levy and Catherine Scott-Clark in ihrem Manuskript mit dem Titel Deception. Mebus wurde nach diesen Angaben vom Mossad eine Briefbombe zugeschickt, doch sie explodierte daheim, als sein Hund an dem – ungeöffneten - Brief schnupperte.
Der Mossad verhält sich wie Knut. Der eine tötet schnüffelnde Hunde der andere frißt harmlose Karpfen. Die Welt ist schlecht, aber Udo Ulfkotte ist zur Stelle. Ich bin begeistert. Gar nicht wahr. Ich kringle mich vor Lachen. Acrobat schööön...
Islamophobie, das Margarineproblem und der eifrige Feuerwehrmann
Leser die sich häufiger auf diesen Blog verirren, wird die Überschrift nicht weiter verwundern, die kennen die Irrungen und Wirrungen meines Geistes und warten geduldig auf die Auflösung. Sie kommt auch meistens und wenn nicht, dann eben nicht, weil ich unterwegs den Faden verloren habe. Beginnen wir also mit dem Anfang mit der Phobie, die von Wikipedia als phobische Störung bezeichnet wird:
Eine Phobie (v. altgriech. φόβος, φοβία [gespr. fóbos/fobía] „Furcht“/„Angst“), auch phobische Störung, ist eine krankhafte, das heißt unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, allgemein vor dem phobischen Stimulus. Sie äußert sich im übermäßigen, unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.
Bei der Islamophobie scheint es sich nach der Klassifierung der WHO, gemäß den Regeln der internationalen statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) um das Unterkapitel F4 „Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen“ der ICD 10 zu handeln und dort speziell um die sozialen Phobien deren Ursachen unter anderem in folgenden Problemen zu suchen sind:
Wie die meisten anderen Ängste entstehen auch die sozialen Ängste nicht durch ein bestimmtes Ereignis als solches, sondern durch die Art, in der Betroffene darauf reagieren. Im Mittelpunkt der sozialen Phobien stehen Fragen nach der Bewertung der eigenen Person durch andere, wie, ob man beliebt oder unbeliebt ist, ob man akzeptiert oder abgelehnt wird, ob man bewundert oder ausgelacht wird. Wegen des unangenehmen Gefühls, das durch negative Selbstbewertungen entsteht, fürchten sich die Betroffenen davor, dumm, unfähig und schwach zu wirken. Die Furcht bezieht sich auf möglicherweise unangenehme Reaktionen anderer Menschen sich selbst gegenüber. Eine Ursache kann auch die falsche Erziehung eines Kindes durch ein Elternteil sein. Wenn Eltern das „Angst machen“ als erzieherisches Mittel benutzen, z. B. „du bekommst Schläge/großen Ärger mit mir wenn du das nicht ordentlich machst“. Für Kinder, die es praktisch nie schaffen, es ihren Eltern „recht zu machen“, kann dies fatale Auswirkungen haben. Somit entsteht Leistungsdruck und die permanente Angst vor Versagen. Die Betroffenen geben sich auf und werden oft als faul dargestellt, da sie bestimmte Situationen zu vermeiden versuchen. Neben falscher Erziehung kann eine Sozialphobie auch durch Mobbing ausgelöst werden, besonders in jungen Jahren (Mobbing in der Schule). Ein weiterer Auslöser kann durch Vertrauensmissbräuche entstehen. So zum Beispiel wenn Kinder in jungen Jahren oft weggegeben werden und so das Urvertrauen und die Bindung zu anderen Menschen gestört werden.
Es besteht also gar kein Zweifel, das es bei der Islamophobie um eine Krankheit handelt. Damit steht in Folge dessen auch fest, dass die vermeintlichen Täter eigentlich Opfer sind, was wir ja in vielen Straftatbereichen, wie z.B. beim Missbrauch von Kindern, der Vergewaltigung und bei sonstiger Unterdrückung kennen. Natürlich kann und darf das keine generelle Entschuldigung sein, muss aber sicher beim Strafmaß und bei der Bewertung von Taten mit berücksichtigt werden.
Das Margarineproblem ist bei weitem einfacher zu verstehen und auch hier hilft Wikipedia:
Margarine (Kunstbutter) ist ein Streichfett, das häufig anstelle von Butter verwendet wird. Margarine besteht heutzutage im Wesentlichen aus gehärteten und ungehärteten Pflanzenfetten sowie Wasser oder Magermilch. Damit sich das Fett mit dem Wasser verbindet, wird meist der Emulgator Soja-Lecitin hinzugegeben. Das Aroma wird durch Säuerungsmittel, Milchsäure, Zitronensäure, Sauermolke oder Joghurtkulturen verbessert. Die gelbliche Farbe der Margarine stammt meist vom zugegebenen Beta-Carotin. Ihr Energiegehalt ist genauso hoch wie der von Butter: rund 3.000 kJ pro 100 Gramm. Bei Halbfettmargarine wird häufig zusätzlich Sorbinsäure als Konservierungsmittel verwendet. Verbreitet ist auch die Zugabe der fettlöslichen Vitamine A, D und E.
..
Die Wasserbindung und Härtung erfolgt durch Emulgatoren bzw. den Einsatz von Verdickungsmitteln wie Gelatine, Pektin, Alginate oder Milcheiweiß. Bei konventionellen Margarinen erfolgt die Härtung vor allem durch chemische Umesterung bei bis zu 200 °C, wodurch viele gesättigte Fettsäuren entstehen und Vitamine zerstört werden. So verloren gegangene Bestandteile werden später meist wieder zugesetzt.
Margarine wurde entwickelt um billigere Butter zu haben, die man länger transportieren konnte und die deshalb als Kriegsverpflegung gut geeignet war. Nachdem sich die Margarinefabriken mangels Kriegen und ähnlichem nicht mehr rentierten, versuchten sie mit Werbung die Butter abzulösen. Ich erinnere mich noch an Tante Emmi und ihr "Erwin, denk doch an dein Cholesterin", was immer in höchstem Diskant ertönte, wenn er mal wieder einen kräftigen Hieb bester Bauernbutter auf sein Brot strich und ihre Chemiemargarine nicht mit dem Hintern ansah.
Margarine ist Ersatz. Wie ich meine schlechter Ersatz. Vor allem warum soll ich etwas durch Chemie ersetzen was in ausreichender Menge natürlich vorhanden ist. Warum soll ich Margarine nehmen, wenn ich Butter haben kann. Weshalb sollte ich die Freiheit für alle eingrenzen um die Freiheit der Muslime einzuschränken. Es ist doch genügend Freiheit für alle da. Was gewinne ich wenn der eine seine Kirchtürme, der andere seine Zwiebeltürme, der dritte seine Bankenbürotürme, aber der vierte seine Moscheen nicht mit Minarett oder gar nicht bauen kann.
Ich war gestern mit meiner Tochter beim Schularzt zur Einschulungsuntersuchung, auf dem Rückweg wollten wir im Kolumbarium nachsehen ob es der Mutter von Oma, die eben nicht die Uroma ist, auch gut geht, ob die Abdeckung sauber ist. Auf dem Weg sind wir an einer Moschee vorbeigekommen, die direkt neben einer russisch-orthodoxen Kirche und einem christlichen Friedhof liegt. Sie existiert dort mindestens seit 1920 und vertritt eine eigene Glaubensrichtung, die sie sehr deutlich von anderen abgrenzt. Aber ich weiß nicht worum es dabei geht, es scheint jedoch wichtig für die Leute zu sein.
Soll ich die gute Butter des freundlichen Zusammenlebens, gegen eine Margarine, ein Kunstprodukt der Angst tauschen. Wohl eher nicht. Mich haben die Leute dort immer freundlich gegrüßt, genau wie die Orthodoxen etwas weiter oder die Christlichen Wissenschaftler. Ich freue mich über jede Synagoge und wenn die evangelische Kirche in der Wilhelmsaue nicht immer die Umwelt mit ihren Plakaten verschandeln würde, wäre ich über diese schöne Kirche noch mehr erfreut. Nein ich will keine künstliche Abgrenzung, keine Margarine. Ich will Butter und fröhliches Zusammenleben.
Jeder der mal bei der freiwilligen Feuerwehr war, aber auch viele Berufsfeuerwehrleute kennen das Problem des eifrigen Feuerwehrmanns. Bei der Freiwilligen fällt er schneller auf, weil die sich ja nur nach einem Alarm versammelt. Er ist zu oft der Erste der an der Wache ist. Seltsam erholt, während der Rest japsend angerannt kommt, auf ulkige Art vom Trecker oder aus dem Auto springt und die Truppe vor lauter Luftholen kaum versteht, worum es bei dem Einsatz geht.
Das muss nichts besagen. Vielleicht hat er ja nichts zu tun. Ärger zu Hause. Es gibt tausend Gründe, warum jemand öfter der Erste an der Wache ist. Aber wenn es dann mehr Brände als üblich gibt, meist kleineres Feuer, das ein beherzter Mann auspinkeln könnte, bei dem aber dann doch die Feuerwehr alarmiert wurde, dann beginnt man sich Sorgen zu machen. Fährt mal bei der Einsatzzentrale vorbei und hört sich die Bänder an. Denen muss man nicht viel erzählen. Die suchen dann auch die älteren raus, wenn sie die noch haben und schneiden sie zusammen und den nächsten Alarm gleich dazu. Ohne etwas zu sagen.
Zum Glück ist es meist nur falscher Alarm. Aber eben nicht immer. Wenn die Lust am Löschen und das Held sein überwiegt, hat man ein echtes Problem. Geht man so jemanden massiv an, dann kann es passieren das der völlig freidreht und beim nächsten Mal Menschen sterben. Das gleiche kann passieren, wenn man ihn suspendiert oder aus der Feuerwehr wirft. Man muss ihn ertappen, ohne das er Verdacht schöpft. Das ist schwer und oft findet man ja auch schlaue Polizisten die ruhig mitspielen. Viele unauffällige Jäger bekommen den Brandstifter fast immer.
Der Feuerwehrmann als Brandstifter. Der Polizist als Dieb. Der Sicherheitsexperte der in dem, von ihm gegen viel Geld geschütztem Haus, den Tresor ausräumt. Das sind nicht nur Verbrechen, das geht tiefer, das untergräbt ein natürliches Vertrauen, genau wie der Pfarrer der Kinder missbraucht. Da ist eine Grenze verletzt, die von den meisten von uns für unverletzlich gehalten wird.
Natürlich ist der Feuerwehrmann meist krank. Entweder will er Held sein und vor allem immer wieder Held sein, oder er ist vernarrt in das Bild der Flammen und den Geruch. Der Held ist schlimmer, weil der Leben retten will und dafür Leben riskiert. Es ist Krankheit aber sie macht die Taten nicht verzeihlicher, weil sie an Urängste des Menschen geht.
Einige werden sich fragen worauf ich hinauswill, andere werden auf Dr. Udo Ulfkotte tippen. Aber sie liegen falsch. Es ist nicht Ulfkotte gemeint, oder wenn dann doch nur Teilaspekte von ihm, die zusammengefügt kein Bild, sondern eben nur eine Sammlung von Teilaspekten ergeben. Ich sage das nicht weil ich Angst vor weiteren Verfahren habe, die werden sich so oder so nicht vermeiden lassen, aber dieses Beispiel passt so recht auf keinen der bekannten Antiislamkämpfer. Zumindest nicht in seiner Gesamtheit, auch wenn Teilaspekte treffend sind
Islamophobie ist nur ein Teil der sozialen Phobien. Aber nach Ansicht der WHO sollen 10 Prozent der Deutschen von derartigen Phobien betroffen sein. Ich befürchte die Islamophobie hat einen beträchtlichen Anteil daran. Die Angst vor dem Fremden oder dem Anderen, dem Unbekannten ist eine sehr alte Angst. Sie beruht unter anderem auf der fehlerhaften Selbsteinschätzung "Wir sind die Guten, also müssen die Anderen die Bösen sein.". Dumm, aber gerade weil es so dumm ist, auch so leicht nachzuvollziehen.
So sammelt z.B. die Akte Islam fleißig Nachrichten die aufzeigen sollen, wie böse die Muslime doch sind und wie sie sehr sie uns doch in unserem Leben eingrenzen. Gegen eine solche Sammlung ist nichts einzuwenden, Thomas Harris ließ seine Romanfigur Hanibal Lector Kircheneinstürze sammeln. Meine Großmutter hätte gesagt "Jedem Tierchen sein Pläsierchen" und damit verlangt, das man jedem sein Vergnügen lassen soll, solange es nicht andere wirklich beeinträchtigt. Formal und juristisch gesehen beeinträchtigt diese Seite wahrscheinlich niemanden. Ob sie beleidigend und ehrverletzend ist vermag ich nicht zu prüfen und habe ich zum Glück auch nicht zu entscheiden.
Während die Akte Islam vorsichtigerweise keine Kommentare zulässt, weil die ähnlich wie bei den mit den gleichen Inhalten versehenen Schwesterseiten Politically Incorrect und Kewils Fakten - Fiktionen sehr drastisch ausfallen könnten. Ich selber befasse mich da weniger mit den einzelnen Kommentaren und Kommentatoren, weil ich auch ohne die schon einige Probleme mit dem Magen habe, aber POLITISCH KORREKT zeichnet die Höhepunkte des Geschehens getreulich auf. Da muss jemand einen sehr guten Magen haben und Nerven aus Stahl.
Anhand dieser Kommentare und auch der Artikel lässt sich die Islamophobie leicht beweisen, auch wenn man als Laie versucht ist nicht zwischen den unterschiedlichen Ausprägungen zu unterscheiden. Da gibt es welche im Endstadium aber auch Anfänger. Nun will ja auch der Islamophobe nicht alleine mit seiner Phobie sein, sondern möchte sich als Teil einer starken Gemeinschaft von Islamophoben fühlen. Das ist wichtig, damit er sich endlich nicht als Ausgestoßener und Gemiedener fühlt, sondern als angenommenes Mitglied einer starken Truppe, die jederzeit bereit ist die Herrschaft über Europa, wenn nicht gar über die ganze Welt zu übernehmen.
Genau hier taucht das Margarineproblem auf. Alle wissen dass sie keine Butter anzubieten haben, sondern nur Kunstbutter, also Margarine. Ein Nachbau, ein Ersatzstoff. Das was die Margarinehersteller noch aus reinem Geschäftsinteresse taten, nämlich die Butter schlecht zu reden, wird jetzt plötzlich zum Zwang. Es muss eine Mauer errichtet werden eine Margarinemauer der Islamophobie gegen die Butter der Freiheit und Gleichheit. Nein das ist kein Witz, das ist ein Beispiel.
Innerhalb dieser Margarinemauer der Islamophobie, die das Innere des Lagers von der bösen Außenwelt abschirmt, geht es dann darum möglichst viele, die sich bereits im Lager befinden, vom Anfangsstadium der Islamophobie ins Endstadium zu bringen. Es geht also um innere Überzeugungsarbeit. Am leichtesten geht das mit immer neuen noch grauslicheren Geschichten. Da berichtet der Eine:
Tag für Tag vergewaltigen auch Moslem-Vorbeter (Imame) junge Mädchen. Wir berichten immer wieder einmal über diese sich häufenden Fälle und könnten hier in der Redaktion inzwischen eine eigene Rubrik mit den steigenden Zahlen moslemischer Vergewaltiger füllen.
Damit liefert er dem nächsten die Vorlage für einen noch grauslicheren Bericht. Es geht auch hier nicht um Ulfkotte von dem das Zitat wohl stammt und es gibt ganz sicher muslimische Vergewaltiger und garantiert auch Imame die vergewaltigen. Keine Frage. Ob sie das allerdings Tag für Tag tun wage ich ein wenig zu bezweifeln, ich persönlich würde es auch keinem Imam raten. Der Vater und die Brüder würden sich von einem Status als Imam keine Sekunde aufhalten lassen.
Es geht darum dass Geschichten immer wieder neu aufgekocht und ausgeweitet werden. Märchen aus tausend und einem Unsinn. Das heißt so ganz unsinnig sind sie nicht. Denn natürlich muss die heilige Margarinekirche der Islamophobie auch missionieren. Je abscheulicher aber der Feind ist, gegen den die eigene Kirche vorgibt vorzugehen, desto leichter sind neue Gläuibige zu überzeugen und zu missionieren. Ich muss dabei immer an den alten Witz über den evangelikalen Pastor in den USA denken, der in seiner Predigt folgendes Versprechen machte:
Pastor: "In der Hölle wird Heulen und Zähneklappern sein!"
Alter Farmer: "Aber ich habe doch gar keine Zähne mehr."
Pastor. "Zähne werden nachgeliefert."
Ein Witz nicht mehr, aber einer der viel über Mission aussagt. Da muss sich manches zurechtgebogen und passend gemacht werden. Wer da noch als vortragsreisender Prediger unterwegs ist, der kann sich nicht lange mit Erklärungen aufhalten. Der muss mit Argumenten kommen. Man nannte Pater Leppich nicht umsonst das Maschinengewehr Gottes und Billy Graham, ein ähnliches Kaliber missionierte den jetzigen Präsidenten Bush der USA. Entweder Gott oder kein Geld mehr, hieß der Handel. Aber auch da mussten die Worte sitzen.
Missionieren ist so ähnlich wie Margarine verkaufen. Ein Scheiß-Geschäft, wenn man nicht daran glaubt. Aber wenn man daran glauben will, muss man nur verkürzt genug darstellen und es geht schon. Und wenn es gerade mal nicht passt. Dann muss man es eben passend machen. Wer hat denn noch keinen Übersetzungsfehler gemacht, wer hat denn noch nie vergessen zu erwähnen, dass es da einen zweiten Absatz gab. Kommt vor im Eifer des Gefechtes und es geht doch um eine gute Sache. Wer dem Guten dient, kann doch nichts wirklich Böses tun.
Man sieht den eifrigen Feuerwehrmann schon überall um die Ecke blinzeln. Es ist ja nur ein kleiner Schritt von der Bereitschaft das Gute zu tun, bis dahin wo man erst das Schlechte tun muss, um das Gute tun zu können. Ein Feuerwehrmann ohne Brand sieht ziemlich dämlich und gar nicht heldenhaft in seiner Uniform aus. Dazu kommt noch das dieses Monstrum schwer und viel zu warm ist. Wer will sich schon zum Narren machen, indem er immer nur die Uniform spazieren trägt, ohne einen Brand zu haben.
Man muss ja nicht selber etwas tun, man muss den Brand nicht selber legen. Das geht auch anders. Man reizt den bösen Feind bis irgendeine Knalltüte reagiert. Theo van Gogh hat es geschafft. Das er es herausgefordert hat, rechtfertigt nicht den Mord an ihm und auch keine Gewalttat. Den hätte man zum Leben verurteilen sollen, denn eine schlimmere Strafe als mit sich selbst zusammen zu sein, hätte man ihm nicht antun können. Das gleiche gilt für Geert Wilders und dessen Filmchen.
Auch der wartet auf den Irren, genau wie jener Karikaturist in Dänemark. Während ich hoffe, dass sie niemandem wichtig genug sind, brauchen die Missionare der Margarinekirche der Islamophobie aber genau solch einen Vorfall. Sie müssen der Welt beweisen das sie bedroht sind. Sie müssen der Welt zeigen, das der von ihnen propagierte Feind wirklich existiert.
Sie haben es versucht. Brüssel hätte ein loderndes Flammenmeer geben können und Köln sicher auch. Aber neben dem klugen Verbot der Demonstration durch den Brüsseler Bürgermeister hat sich etwas ganz anderes herausgestellt. Diese Kirche ist nur im Internet stark. In Parteiversammlungen der CDU vielleicht auch. In geschlossenen Sälen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aber draussen an der Sonne gibt es sie nicht. Ein, zwei Hände voll Leute die verloren in der Gegend rumstehen. Mehr nicht.
Der Mut reicht nur um anonym im Internet rumzupöbeln und den Untergang des Islam und einiger anderer zu fordern. Da ist nichts mit offenem Visier und dem Feind ins Auge sehen. Die heilige Margarinekirche der Islamophobie besteht aus Feiglingen. Das blödeste daran ist, das ich das erst so spät gemerkt habe, obwohl ich den Begriff Phobie doch schon lange verwende. Ich hätte genauer nachlesen sollen:
Menschen mit sozialer Phobie meiden gesellschaftliche Zusammenkünfte, da sie fürchten, Erwartungen anderer nicht zu erfüllen und auf Ablehnung stoßen zu können. Sie fürchten, dass ihnen ihre Nervosität oder Angst angesehen werden könnte, was ihre Angst oftmals noch weiter verstärkt. Begleitet wird die Angst oft durch körperliche Symptome wie Erröten (Erythrophobie), Zittern, Herzrasen, Schwitzen, Atemnot, Verkrampfung, Sprechhemmung, Schwindelgefühle, Kopf- und Magenschmerzen oder Panikgefühlen.
Um all dies zu vermeiden, gehen Menschen mit sozialen Ängsten Situationen, in denen sie der Bewertung durch andere ausgesetzt sind, oft von vornherein aus dem Weg, was ein berufliches und privates Weiterkommen sehr erschweren und mitunter zu vollkommener sozialer Isolation führen kann. Diese Störung kann über einen langen Zeitraum anhalten, und viele Betroffene erkranken noch zusätzlich an einer Depression oder werden abhängig von Alkohol, Beruhigungsmitteln oder anderen Drogen/Medikamenten, die hilfreich sind, die Symptome zu überdecken oder zu verdrängen.
Damit alles erklärt. Es reicht wenn die Führer der Bewegung die Bücher, Filme und das sonstige Aufregematerial an ihre Gläubigen verkaufen und ihnen Treffen mit Gleichgesinnten im Netz erlauben. Das Geld fließt und eine der wichtigsten Aufgaben einer Kirche ist erfüllt. Die Priester bekommen ihr Geld. Das sie dafür den eifrigen Feuerwehrmann brauchen ist zwar unschön, aber wohl Teil des Geschäftes.
Allerdings frage ich mich wie ehrlich die Priesterkaste ist, wenn sie selber durchaus den öffentlichen Auftritt liebt und genießt, zwar über die Verfolgung jammert, aber sonst die Zeichen der Krankheit real gar nicht zeigt. Könnte es sein, dass auch diese Religion von Leuten geführt wird, die gar nicht an sie glauben? Ist auch die heilige Margarinekirche der Islamophobie nur Opfer einer bigotten verräterischen Führung, die einfach nur Absatz für ihre Devotionalien sucht. Ich weiß es nicht. Am Ende dieses Artikels bin ich ratloser als zu vor.
Vielleicht sollte ich mich mehr mit aktueller Politik beschäftigen über die Mein Parteibuch berichtet und sich fragt, ob Adorno ein Volksverhetzer war:
“Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“
Theodor W. Adorno
Aber das ist ein anderes Thema.
Die Muslime wollen mich fertigmachen
Ich bin ja schon mal von Muslimen überrannt worden, wobei es sich in dem Fall nur um einen einzelnen Muslim handelte, was die generelle Gefahr durch Muslime allerdings nicht minimiert.
Nachdem ich nun sogar vom Frankfurter Landgericht belehrt wurde, das ich mich viel zu leicht beeinflussen lasse und viel zu gutmütig bin, habe ich natürlich beschlossen vorsichtig zu sein. Immer dann wenn mir vermeintlich echtes Material wie zum Beispiel diese Website untergeschoben werden soll, werde ich vorsichtig. Ich glaube einfach nicht mehr, das die Leute das meinen was sie da sagen und mache wie die Richterinnen am Frankfurter Landgericht ganz fest beide Augen zu. Das wirkt tatsächlich. Mit geschlossenen Augen ist alles böse weg und das ist gut so.
Deshalb wusste ich auch gleich das mich die Muslime verführen wollten, als ich folgendes Bild zugespielt bekam:

Als erstes fiel mir auf, das Filip De Winter als bekanntermaßen gut gekleideter Fraktionsvorsitzender vom Vlaams Belang im Belgischen Parlament mit Sicherheit kein Sakko oder Jackett in einem rötlichen Farbton vor rotem Hintergrund tragen würde. Diese Farbe erinnert doch sehr stark an die Farbe dessen, was Hunde hinterlassen wenn sie zu viel Frolic Hundefutter gefressen haben. Ich habe übrigens nie verstanden welchen Sinn es macht Hundescheiße auch noch auffällig einzufärben.
Aber schon das nächste Bild zeigte dann, das es sich beim ersten um eine Montage handelte die vermutlich von verwirrten Menschen auch noch als lustig empfunden wird. Natürlich soll durch die Abfolge der Botschaften ein Gedanke bei mir verfestigt werden.

Ich soll glauben das der gute Filip De Winter da im belgischen Parlament den Hitlergruß darbietet. Aber nicht mit mir. Ich wurde vom Landgericht Frankfurt belehrt, das nicht sein kann, was nicht sein soll. Mein Vater sagte schon immer zu mir:
Junge, wenn man dir sagt:
"Das Wasser fließt den Berg hinauf"
Dann sag du:
"Es ist schon oben"
Ich bin mir also sicher dass dieses Bild keinen Hitlergruß zeigt. Vielleicht versucht Herr De Winter eine lästige Fliege einzufangen, oder winkt einem Bekannten zu. Man muss doch nicht immer gleich Schlimmes vermuten. Was mich aber ganz sicher macht, ist die Tatsache, dass sich ein anderer Mann, nämlich Herr Dr. Udo Ulfkotte mit Filip De Winter trifft, wie das nächste Bild beweist.

Bei Herrn Ulfkotte weiß ich ganz sicher, dass der mit Nazis nichts zu tun hat. Das hat mir das Landgericht Frankfurt nämlich gesagt, dass ich da völlig auf dem Holzweg bin. Dass ist wieder so typisch für diese Muslime. Sie wollen mich verführen und auf falsch Wege, also auf Abwege leiten. Ich vertraue dem Gericht und Herrn Ulfkotte. Da bin ich auf der sicheren Seite.
Ich vermute auch, das in der flämischen Sprache das von mir falsch verstandene Breekijzer nicht Brecheisen wie im niederländischen bedeutet. Schuld ist auf jeden Fall Wikipedia die im niederländischen bei Breekijzer auf Koevoet (gereedschap) verweisen. Die dort im Bild gezeigten Gerätschaften heißen bei uns zu Hause allerdings Brecheisen, weil sie meist zum Aufbrechen von Türen oder Fenstern benutzt wurden.
Ich lasse mich auch nicht irritieren, wenn man mir nachweist, das der nette Dolmetscher und Freund von Herrn Ulfkotte, der Herr Bart Debie angeblich mit Pro Köln zu tun haben soll. Ich schäme mich schon dafür das ich geglaubt habe, das Herrn Debie wegen des Schürens von Rassismus, von einem belgischen Gericht für fünf Jahre die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt hat und dass er zusätzlich mit Gefängnis bestraft worden ist. Das kann gar nicht wahr sein, da Herr Ulfkotte ja gesagt hat, das ihm der Vlaamse Belang nahe steht, wie ein Arzt der seinem krebskranken Kind helfen würde.
Ich habe überhaupt keinen Zweifel das es sich um gute Menschen handelt. Ich werde mich auch da von irgendwelchen Muslimen nicht mehr verwirren lassen. Ich folge dem Frankfurter Landgericht. Treu und brav. Deshalb irritieren mich solche Artikel nicht mehr. Schließlich kann jeder behaupten in Antwerpen mit Herrn De Winter und Herrn Debie zusammengetroffen zu sein:
Mit zwei Bussen fuhren am Samstag die Mitstreiter der Bürgerbewegungen pro Köln und pro NRW zu ihrer Schwesterorganisation Vlaams Belang nach Antwerpen. Dort wurden die Gäste aus Köln und ganz Nordrhein-Westfalen eigens vom Fraktionsvorsitzenden des Vlaams Belang im belgischen Parlament, Filip Dewinter, bei einem äußerst herzlichen Empfang im Parteihauptquartier begrüßt. Anschließend übernahm der flämische Landtagsabgeordnete und Antwerpener Spitzenfunktionär Bart Debie die Führung für die deutschen Besucher durchs weitere Programm.
Das ist bestimmt alles nur Angeberei. Der Herr Ulfkotte hatte doch extra seine Großdemonstration in Köln abgesagt, weil er mit diesen Pro Köln Leuten nicht zusammen gegen die Muslime demonstrieren wollte. Das gleiche gilt wohl auch für die Frechheit die sich Pro NRW leistet, die ihre Website gleich mit dem Logo des Vlaams Belang aufwerten wollen.
Aber die Muslime hatten noch einen weiteren Trumpf um mich zu verwirren. Ein Video auf belgisch und eine handgestrickte deutsche Übersetzung.
Ich kann kein belgisch und bin schon alleine deshalb vorsichtig. Warum soll ich dem glauben. Nur weil der Muslim eine Kippa trägt. Ich bin wirklich unentschlossen. Die Übersetzung irritiert mich auch:
Das Antwerpener jüdischen Monatsmagazins "Joods Actueel", Monatsblatt für die Juden von Antwerpen greift Filip Dewinter und den VB frontal an. Unter dem Titel "die 10 Todsünden des Vlaams Belang" sammelte sie Tatsachen, die beweisen, daß Antisemitismus und Nazismus in der Partei von Filip Dewinter noch immer lebendig sind.
Moderatorin: "Ihr Ansinnen an die Partei war sehr deutlich: Entschuldigungen für die gemachten Fehler und Ausschluß der Neonazis unter den Mitgliedern. Hat die Partei das gemacht?"
Antwort (Chefredakteur Michael Freilich http://www.joodsactueel.be/p2r.html ):
"Das war nicht ganz genau die Frage. Anlass war ein Brief, den wir von Filip Dewinter bekommen haben.
Darin schrieb er:
Die jüdische Gemeinschaft muß vor dem VB keine Angst haben. Wir sind Eure besten Freunde. Wir befinden und gemeinsam in einem Krieg gegen den Islam.
Das hat für uns überhaupt nicht hingehauen, und daraufhin haben wir den VB etwas näher untersucht und sind dabei auf eine Menge Tatsachen gestossen: daß es Parteimitgliedergibt, die den Hitlergruß vollführen und trotzdem in der Partei bleiben oder Neonazi-Treffen in Österreich besuchen; es gibt auch welche, die negationistische Negationismus=Holocaustleugnung)Broschüren verkaufen. Will jemand wirklich unser Freund sein, bitten wir doch um einige elementare Dinge: schließt die, die den Hitlergruß zeigen und auf Nazi-Feste gehen aus der Partei aus und entschuldigt Euch für die Fehler der Vergangenheit. Erst dann können wir anfangen zu reden. Einerseits sagen sie, sie seien unsere besten Freunde, andererseits darf jemand, der sagt, die Ermordung von 6 Millionen Juden sei fabriziert, in der Partei bleiben.
Moderatorin: Warum schreiben Sie denn in Joods Actueel nicht aktiv gegen den VB an?
Michael Freilich: Das haben wir mit unserer Untersuchung doch bereits gemacht. Ansonsten möchten wir dieser Partei nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken.
Moderatorin: Solange sich Filip Dewinter nicht als Freund der Juden bezeichnet.
Michael Freilich: Ja.
Nun habe ich ein wenig weiter nach diesem seltsamen jüdischen Muslim gesucht und ein weiteres Video gefunden, das zumindest zeigt das Herr De Winter und dieser Herr Freilich sich kennen.
Das sieht alles sehr böse aus. Das sind auch die Bilder aus dieser deutschen Übersetzung. Ich werde immer verwirrter. Mein Großvater, ja genau der, der seine Schweine am Gang erkennen konnte und schon einmal ziemlich teuer für mich war, hatte noch einen anderen Spruch für mich:
Wenn irgendwas wie scheiße aussieht
und wie Scheiße riecht,
dann geh einfach davon aus,
das es sich um Scheiße handelt
du musst nicht extra probieren,
wie es schmeckt.
Aber ich traue meinem Großvater lieber nicht mehr. Das wird mir zu teuer. Trotzdem hab ich mich noch ein wenig umgesehen. Also der mit der Kippa scheint ein echter Jude zu sein und wohl auch für dieses Joods Actueel zu schreiben. Aber das tut er auf belgisch. Das was die Leute in Belgien denken und machen ist aber für das Frankfurter Landgericht nicht von Bedeutung wie ich schmerzlich erfahren durfte. Die Erkenntnisse der belgischen Sicherheitsbehörden, wie das was der Brüsseler Bürgermeister sagt, zählt in Frankfurt beim Landgericht nicht. Was kann da schon diese Kippa wert sein.
Ja ich gebe zu, auch ich habe mal ernsthaft geglaubt, das gleiche zu erkennen wie Michael Freilich. Aber der zählt als belgischer Jude am Frankfurter Landgericht, sicher noch weniger als der Bürgermeister von Brüssel. Nein ich habe meine Lektion gelernt. Wenn zwei das gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.
Ich habe meine Lektion wirklich gelernt und lass mir sogar von Albert dabei helfen:

Da dieser Text in der Kategorie "Die kleine Kneipe - Fiktive Realität" geschrieben wurde handelt es sich selbstverständlich um Satire und Kunst. Dass ist auch gut so. Was sollten wir in Deutschland denn auch mit Wahrheiten anfangen. Von Cicero stammt der Spruch: "Wehret den Anfängen!" und Cicero ist tot.
Einer ist mir bei den Recherchen zu diesem Artikel zugelaufen und wird die Verwirrung vollkommen machen:
Was ist Zionismus?
Eine Krankheit, von der man nur in Israel geheilt wird.
Einen freundlichen Gruß an Henryk M Broder, möge er am Schabbat nur Freunde an seinem Tisch finden.
Ich hab Lust auf einen Kaffee

Nur an der Auswahl meiner Gäste muss ich wohl noch etwas feilen.
Vielen herzlichen Dank an die großartige Lurusa Gross deren Seite immer einen Besuch wert ist, nur Zeit sollte man mitbringen.
Internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet
Reporter ohne Grenzen hat den 12.03.2008 zum Internationalen Tag für freie Meinungsäußerung im Internet ausgerufen wie auch de.internet.com und lanu melden. Danke auch an Ines.
Natürlich sehe ich den grundsätzlichen Sinn dieser Sache. Aber wenn solche Experten die Chinesen beraten, wenn ich mir die Abmahnungen hier bei uns ansehe, oder wer einfach mal das Wirken unserer Gerichte beobachtet, der wird mir zustimmen, das wir erst einmal unser Dach hier dicht kriegen müssen.
Solange unsere Regierung, vertreten durch die Bundeskanzlerin von der CDU und von niemandem gewählten Außenminister Steinmeier von der SPD, das chinesische Regime stützt und ihm noch lachend, gegen unsere eigenen Interessen wirtschaftliche Vorteile einräumt, haben wir eigentlich kein Recht mit zu demonstrieren. Wir hätten eher das Recht uns zu schämen. Quatsch. Schämen wäre unsere Pflicht.
Wenn wir also etwas ändern wollen, müssen wir zuerst unsere Regierung stürzen, bevor wir im Sinne einer lauen Geste, uns für die Rechte der anderen stark machen. Gesten alleine sind in diesen Zeiten einfach nicht mehr genug.
Übrigens ich befürchte das es Uigurien demnächst einen systematischen Völkermord an den Uiguren geben wird, den die chinesische Junta unter anderem mit den Aussagen Ulfkottes begründen wird. Unabhängig von dem, was der wirklich gesagt hat. Die suchen sich ihre Experten schon so, das sie das tun können, was sie tun wollen.
Dieser quasi von deutschen und so weit ich weiß auch amerikanischen Muslimjägern begründete Völkermord wird dazu führen, dass sich die Turkvölker enger zusammenschließen müssen und natürlich radikaler werden. Diese steigende Radikalität wird dazu führen, das die Angriffe auf Menschen islamischen Glaubens hier bei uns in Europa und in den USA verstärkt werden, weil die ja alle radikale Muslime und Terroristen sind.
Es ist in diesem Zusammenhang auch nicht verwunderlich, das Ulfkotte, der ja schon für n-tv im Namen der Famile Mohn und des Bertelsmann Konzerns die Terrorhysterie schürte, nun bei der zu Bertelsmann gehörenden FTD auftaucht. Die Familie Mohn besitzt neben Bertelsmann auch die VAW-Arvato die als Logistikunternehmen für die Nato arbeitet. Je mehr Krieg, desto mehr Logistik kann verkauft werden.
Nein ich werde nicht demonstrieren. Ich werde weiter gegen die Probleme hier anschreiben. Ob ich da mehr bewegen kann. Ich weiß es nicht. Meine Hoffnung ist nicht groß, aber es gibt sie noch.
Zwei Links zum Thema Udo Ulfkotte
Ich selbst bin zur Zeit ja durch zwei einstweilige Verfügungen, in meinen Aussagen zum Thema Ulfkotte etwas gebremst. Aber ich denke nicht, das man mir verbieten kann, auf die Berichterstattung anderer zu verweisen.
Die taz berichtet unter dem Titel Kreuzretter und sieht eher eine tragische Figur, als die Gefahren die ich sehe, über die ich aber nicht berichten darf, weil mir die Worte die ich zur Berichterstattung brauchen würde, verboten sind.
Politik und Panorama greift in dem Beitrag Ulfkotte goes Borderline die Linie der taz auf wird aber an einigen Stellen deutlicher.
Aber es sind allenthalben auch neue Entwicklungen zu sehen. Eine dieser Entwicklungen ist die Strömung, den Menschen islamischen Glaubens eine grundsätzliche Minderwertigkeit aufgrund ihres Glaubens anzuhängen.
Nach dieser Sichtweise ist der Muslim wahlweise der Russe, Kommunist, Jude des modernen Zeitalters. Muslime werden nach dieser Lesart nicht davon ablassen, dass deutsche Gemeinwesen zu zerstören und ihre Glaubensweisheiten als Maßstab für das gesellschaftliche Zusammenleben durchzusetzen.
Ich darf mich dieser Sichtweise nicht anschließen, weil sie im Umkehrschluss nichts anderes ist, als das was ich in den verbotenen Textteilen gesagt habe, wenn auch viel freundlicher und maßvoller formuliert als bei mir. Aber wenn Herr Ulfkotte den in der taz angesprochenen Vortrag schon mehr als 500 mal gehalten hat, dann bekomme ich Angst. Große Angst.
Zu viel der Ehre - die Nazis von PI in voller Fahrt

Bei den Nazis von Politically Incorrect, also den Provinzidioten, hat man ein Herz für kleine Blogs und verlinkt diese sogar, wie man an dem Bild (klicken) sehen kann. Das ist nett und auch gut für die Dumpfbacken, die dort Material für ihre Hetzkampagnen suchen. Die werden nämlich endlich mal mit der Wahrheit konfrontiert.
Der Brandenburger hatte es sich zwar sicher anders gedacht, aber einfach klicken beherrschen eben auch die Nazis. Ich möchte nicht wissen was jetzt in ihren Spatzenhirnen passiert. Für die muss eine Welt zusammenbrechen. Wenn die jetzt noch einen finden, der XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX die Texte vom Watchblog Islamophobie vorliest, ist die Verwirrung komplett.
Ich habe einen Bildungsauftrag für Dumpfbacken. Ich gebe zu. Ich bin geschmeichelt. Noch dazu wo er von denen selbst kommt.
Für den durch XXXXX ersetzte Text ist mir per einstweiliger Verfügung die weitere Verbreitung verboten worden.
Islamfeind Ulfkötte dreht völlig frei
Dr. Udo Ulfkotte, selbsternannter Sicherheitsmanager, hat nun endgültig und vollständig die Bodenhaftung verloren. Nachdem er eigentlich nur noch im Dunstkreis von Mohn/Bertelsmann und deren Medien seiner Islamphobie frönen durfte, hat er mit seinem XXXX XXX XXXXX XXXX XXXX XXXX XXX XXX XXX XXXX XXX , eine neue antiislamistische Website aufgemacht.
Unnötig zu erwähnen das diese XXXXXXXX XXXXXXXX natürlich auch noch gemeinnützig ist. Das wäre wieder einmal ein Anlass die Gemeinnützigkeit grundsätzlich aufzuheben. Pax Europa ist auf jeden Fall gemein, aber keineswegs nützlich. Sie und ihre Mitglieder sollten dringend vom zuständigen Verfassungsschutz überwacht werden, da sie XX XXXXXXX XXXXXX XXXXXXX ist und man davon ausgehen muss, das nicht nur einfache Hetze und sprachliche Brandstiftung XXXXX XXXXXX XXX XXXXXXX XXXXXXXX betrieben wird, sondern auch eine xxxx xxxxxx xxxxx xxx xxxx xxxxxx xxxxx zu befürchten ist.

Die Partei Pax Europa hat bemerkenswerter Weise ihren Webspace unter www.muslim-unrecht.de, während sie ihre Unheilslehre unter www.akte-islam.de verbreitet. Selbstverständlich gibt es auch einen Briefkasten, damit die bösen Islamisten an den XXXXXXXXXX XXXXXXXX oder seine Mitstreiter verpetzt werden können. Praktischerweise direkt unter der Maria mit dem jungen Jesus. Herzig. Wirklich herzig.
Aber der Herr Ulfkotte täuscht mich nicht. XXXX XXXXX XXXX XXXXX XXXXX XXXXX XXXX. XXX XXXX XXXX. XXXX XXX XXX XXXXX XXX XXXXX XXXXX XXXX XXX XXX XXXX XXXX XXX XXX XXX XXX XXX XXXXX. XXX XXXX XXX XXX XXX XX XXX XXX XXX XX XX XXXXXX. XXXXXXX XXX XXX XXXX XXX XXXX XXX XXXX XXX XXXX XXXXXXX XXXXX XXXX XXX XX. XXXX XXXX XXXX XXX XXXX XXX XXX XXX XXX. XXXXXX XXXX XXXXX XXXX XXX XXXXX XXXXXX.
Vielleicht kann er ja auch mit Prof. Oberender zusammenarbeiten. Der braucht doch ständig Organe. Aber es ist gut das Ulfkötte so deutlich ist. Wer ihn heute als Diskussionspartner oder gar als Experten präsentiert, wie das Mohn/Bertelsmann so gerne tun, der zeigt damit wes Ungeistes Kind er ist und wo der Weg hingehen soll. Da kann sich niemand mehr rausreden, er habe nicht gewusst was Ulfkotte denkt und wohin er will.
Für den durch XXXXX ersetzte Text ist mir per einstweiliger Verfügung die weitere Verbreitung verboten worden.





















