Wer geglaubt hat Zensur wäre schon das Schlimmste was man unter Zuhilfenahme des Jugend- und Kinderschutzes ertragen müsse, so zeigt Litauen jetzt, dass man auch im Zeichen des Schutzes für die Jugend diskriminieren kann. Es trifft - es war fast nicht anders zu erwarten - die Homosexuellen:
n-tv.de
Das litauische Parlament verabschiedet ein Gesetz, das jede Form der Werbung für gleichgeschlechtliche Beziehungen untersagt. Auch Bilder von heterosexuellem Sex, Tod und schweren Verletzungen dürfen nicht mehr öffentlich gezeigt werden.
Damit ist der Weg frei für das Gesetz, wonach auch "ausfällige Sprache" sowie Werbung für "schädliche Verhaltensweisen bei Ernährung und Hygiene" nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürfen. Auch Bilder von heterosexuellem Geschlechtsverkehr, Tod und schweren Verletzungen dürfen demnach nicht öffentlich gezeigt werden.
Jugendschutz darf somit als Aushängeschild für die Zensur gelten, welche dann das effektivste Mittel zum Zweck der Diskriminierung darstellt.
Na Bravo... da hat Ursula von der Leyen sicherlich eine gute Vorlage zugespielt bekommen. Es bleibt nur eine Frage der Zeit.
Hintergrund:
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil I: Aus "gutem" Hause
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil II: Bibeltreu und erdverwachsen
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der Emanzipation
mehr...


















