"Hast du einen Opa, so schick ihn nach Europa" war der Slogan mit dem die Parteien jene, die selbst im normalen bundesdeutschen Parteileben nicht mehr vorzeigbar waren, nach Europa verbannten. Heute sind die Europaabgeordneten zwar jünger, aber wie der Fall
Silvana Koch-Mehrin zeigt, hat das nicht unbedingt viel geändert. Allerdings wer eine Politikerin wählt, die Lobbyistin der neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen INSM ist, oder wer diese Politikerin aufstellt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Die Koch-Mehrin kann bei der Europawahl am Sonntag den 7. Juni nicht mehr verhindert werden. Die FDP wird wohl über fünf Prozent kommen, egal wieviel Wähler jetzt noch zusätzlich motiviert werden können. Völlig anders sieht das bei der CSU aus, die diesmal Schwierigkeiten haben dürfte, bei einer guten Wahlbeteiligung im übrigen Bundesgebiet, die bundesweite 5 Prozent Hürde zu schaffen. Das ist gut, aber auch nur Beiwerk.
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