Nach sechs Jahren Hartz IV: Transfergeldbezieher um lediglich 100.000 gesunken
Immer mehr ältere Menschen sind arbeitslos
Immer mehr Hartz-IV-Bezieher sind auf staatliche Kredite angewiesen
Rekordgehälter bei den Banken: Eure Armut kotzt uns an
US-Ermittler befürchten Bombenanschlag auf die Wall Street
Das Bundeskabinett hat das Steuervereinfachungs-Gesetz gebilligt
Emnid-Umfrage: Über 40 Prozent halten die deutsche Regierung für kriminell
K21 ist ein Zukunftsprojekt - S21 ein reines Profitprojekt
Wird Minister Dirk Niebel (FDP) nun Bagdad bombardieren?
Ministerin Aigner (CSU) will Strafen für Futtermittelpanscher verschärfen
Wohnungsnot für Studenten: Campingplatz statt WG
Hessen: Schwarz/Gelb finanziert offenbar auch Tiefgaragen für Privatuni
SPIEGEL-Kampagne: EU will starke Euro-Länder bestrafen
Bundesregierung will keinen Not-Ausschalter fürs Internet
Ein Treffen mit Wikileaks-Gründer Julian Assange
Ilse Aigners 14-Punkte-Plan ausführlich vorgestellt
["Aufgelesen und kommentiert 2011-02-02" mehr »]
Niedrige Löhne, die Gier und schlechte Gewinne
Das Bundesamt für statistische Lügen hat auftragsgemäß einen neuen Beitrag zur weiteren Senkung der Reallöhne in Deutschland geliefert. Die Arbeitskosten sind gestiegen und liegen somit in Europa im oberen Drittel. Wenn man davon absieht, dass es sich um eine Schätzung auf sehr ungenauer Datenbasis handelt, ist eine Steigerung um insgesamt 4,1% die siebthöchste Wachstumsrate und im Verarbeitenden Gewerbe mit 5,1% die sechsthöchste Wachstumsrate in Europa. Glücklicherweise liegen wir damit aber immer noch hinter Dänemark, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Finnland und den Niederlanden. Bulgarien wurde glatt geschlagen.
Was aber bedeuten nun diese Arbeitskosten in einem Jahr der Weltwirtschftskrise? Gar nichts. Wenn mit massiver Kurzarbeit und dem Abbau von Arbeitszeitkonten Beschäftigung erhalten werden soll, dann sinkt die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden und die Arbeitsstunde an sich verteuert sich. Nichts worüber man sich aufregen müsste, denn Entlassungen hätten zu einer erhöhung der Lohnnebenkosten geführt und damit den gleichen Effekt gehabt. ["Niedrige Löhne, die Gier und schlechte Gewinne" mehr »]
Wahrsager und Betrüger
Die Wahrsager haben Lüge geschaut; und sie reden Träume des Truges, trösten mit Dunst.
So steht es im Buch Sacharja in der Elberfelder Übersetzung von 1871 und auch an anderer Stelle der Bibel finden sich starke Worte gegen die Wahrsager und es wird ganz offen dazu geraten sie aus dem Lande wegzuschaffen wie es Saul tat. Wahrsager sind wohl schon lange eine Pest der Menschheit.
Heutzutage kennen wir im wesentlichen ja nur noch die Demoskopen, die mit mehr oder minder gefälschten Umfragen Wahlen und die politische Haltung des Volkes beeinflussen wollen, um damit dem Großkapital zu dienen und die sogenannten Wirtschaftswissenschaftler, die mit allerlei heiteren Prognosen über die Entwicklung der Wirtschaft, sowohl die Regierung als auch die Bevölkerung in die Richtung steuern wollen, die dem Großkapital gerade angenehm sind. ["Wahrsager und Betrüger" mehr »]
Weltwirtschaftskrise und Bundestagswahl
Morgen Abend um 18 Uhr 01, ist es dann soweit. Die ganzen Wahlkampflügen werden eingestampft und alle werden behaupten nie etwas von Aufschwung und Steuersenkung gesagt zu haben. Dann werden auch die Gemeinheiten ausgepackt und die Umverteilung von unten nach oben geht fröhlich weiter. Dabei ist das Szenario mehr als bedrohlich.
Die EU geht in einer Studie davon aus, dass die Verschuldung auch weiter drastisch ansteigen wird und nennt Werte von 125 Prozent Zuwachs in der EU. Gleichzeitig wird davor gewarnt, die Bankenkrise als erledigt zu betrachten, da die Hypotheken von Gewerbeimmobilien weltweit als gefährdet gelten und gleichzeitig immer mehr Kreditkartenkunden in den USA insolvent werden, während die Kredite immer größer werden. ["Weltwirtschaftskrise und Bundestagswahl " mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Im Kasino geht noch was
Komm'se mal rüber, komm'se mal ran! Hier werden sie genauso beschissen wie nebenan! So tönt es von allen Seiten. Die Kasinos sind wieder eröffnet. Alles nur Kaufkurse. Der Aufschwung ist da. Nein, nicht da. Er ist da. Zumindest kommt er da hinten. Irgendwer soll ihn schon gesehen haben. Zumindest hat das die Köchin seiner Schwester erzählt.
Ach ja. Geld ist da. Mut ist da und die alten Spieler stehen wieder am Roulette und an den Würfeltischen. Natürlich sind die Kessel beeinflusst und die Würfel und Karten gezinkt. Aber das macht ja nichts, die Zeche zahlt am Ende ja doch der Steuerzahler, der gar nicht mitspielen darf. Die Roulettekugel schlägt tiefe Kerben in die sozialen Systeme und die Würfel planieren sie flach. Es ist die Zeit für die Gambler, die ohne Gefahr für sich selbst, das Leben von Millionen zerstören. ["Weltwirtschaftskrise - Im Kasino geht noch was" mehr »]
Deutschland in der Weltwirtschaftskrise - Dumm geboren, nichts dazu gelernt und die Hälfte vergessen
Einer Bank der gerade ein Wert von 0 Euro bestätigt wurde, neben den bisher 100 Milliarden an Steuergeldern noch weitere 7 Milliarden hinterherzuwerfen ist zwar Wahnsinn, aber dieser Wahnsinn ist die Methode Merkel/Steinbrück. Die HRE freut sich und wird auch diese Milliarden verballern. Natürlich bekommt auch die IKB die an Lone Star verschenkt wurde, damit kein Abgeordneter jemals nachprüfen kann, wie hoch Josef Ackermann und die Deutsche Bank auf diesem Weg subventioniert wurden, weitere 7 Milliarden an Garantien und wird sie verjubeln.
Das ist laut Steinbrück und Merkel alles nicht aufregend. Sie sehen sich genau im Plan um Deutschland vollständig zu ruinieren und schließlich haben sie ja ihre Befehle vom Großkapital. Vor der Bundestagswahl tun sie noch so, als gäbe es einen Plan. Nach der Bundestagswahl, werden die Menschen sehen, dass es nicht einmal eine Idee gibt. Da wo sie heute von Garantien sprechen, ist das Geld morgen weg und es wird noch viel mehr in dieses dumme Spiel fließen.
["Deutschland in der Weltwirtschaftskrise - Dumm geboren, nichts ... »]
Weltwirtschaftskrise - Ein kurzer Rundgang
Am letzten Freitag wurde mit der Colonial Bank, Bank Nummer 75 in diesem Jahr in den USA beerdigt. Für die Freunde von Wetten soll das keine Enttäuschung sein. Die Marke von 100 Banken wird in diesem Jahr sicherlich geknackt. Im Moment herrscht etwas Flaute aber die nächste Welle rollt schon.
Auch wenn die Colonial Bank im Moment die größte Pleite dieses Jahres ist, wird sie in den nächsten Wochen von der US-Mittelstandsbank CIT übertroffen, die es nicht einmal mehr schafft ihre Bilanzen vorzulegen. Vermutlich haben die dauernd Tränen auf den Ausdrucken, was bei Tintenstrahlern echt schlecht aussieht. ["Weltwirtschaftskrise - Ein kurzer Rundgang" mehr »]
Wirtschaftsentwicklung besser als gedacht?
In nahezu rhythmischen Abständen brüllt irgendjemand, dass die Rezession vorbei sei. In Deutschland ist dies vor allem den bevorstehenden Bundestagswahlen zuzuschreiben . Aber das Phänomen existiert weltweit. Es kann also nicht dem deutschen Wahlkampf geschuldet sein.
Tatsächlich gibt es weltweit einen festen Glauben an die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wenn man einen bestimmten Wunsch nur oft genug äußert. hoffen diese Gläubigen, dann wird er sich auch erfüllen. Tatsächlich braucht man bestimmte Dinge nur oft genug zu wiederholen, damit sie Teil des allgemeinen "Wissens" und damit "Wahrheit" werden. ["Wirtschaftsentwicklung besser als gedacht?" mehr »]
Die Katze ist aus dem Sack - Mehrwertsteuererhöhung auf 25 Prozent
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus F. Zimmermann, ist die Art von verlässlichem Versager, den Deutschland braucht. Er kann sein Wasser einfach nicht halten und offenbart uns schon jetzt, was die Regierung gerne noch bis nach der Wahl geheimgehalten hätte. Die Mehrwertsteuer soll um sechs Prozent angehoben werden.
Natürlich tut er so, als ob dies nur sein Vorschlag sei, aber in Wirklichkeit haben sich die Verräter der Menschen in Deutschland, die sich selbst gerne als Wirtschaftsweise bezeichnen und von der Systempresse auch so tituliert werden, schon lange auf ihre Vorschläge geeinigt. Die Bankster und das Großkapital bekommen die Milliarden, die dann bei den Ärmsten wieder eingesammelt werden. ["Die Katze ist aus dem Sack - Mehrwertsteuererhöhung auf 25 ... »]
Natürlich tut er so, als ob dies nur sein Vorschlag sei, aber in Wirklichkeit haben sich die Verräter der Menschen in Deutschland, die sich selbst gerne als Wirtschaftsweise bezeichnen und von der Systempresse auch so tituliert werden, schon lange auf ihre Vorschläge geeinigt. Die Bankster und das Großkapital bekommen die Milliarden, die dann bei den Ärmsten wieder eingesammelt werden. ["Die Katze ist aus dem Sack - Mehrwertsteuererhöhung auf 25 ... »]
Kleiner Rundgang durch die Weltwirtschaftskrise
Der Weltbank-Präsident Robert Zoellick geht davon aus, dass eine Finanzierungslücke von 350 bis 700 Milliarden Dollar für den privaten Sektor weltweit existiere. Das dürfte eine sehr sehr freundliche Untertreibung sein. Aber es will auch kaum einer wirklich wahre Einschätzungen. Gegenüber der realistischen Schätzung von 3.500 bis 5.200 Milliarden Dollar ist Zoellicks Lüge doch viel angenehmer.
Den Dollar allerdings trifft es vermutlich bald noch härter. Die Rating-Agentur Standard & Poor's wird neben dem britischen Pfund auch den Dollar von AAA auf AA abwerten. Weder die USA noch die Briten haben einen Plan, wie sie aus den selbstgestellten Fallen wieder herauskommen sollen. In beiden Ländern wird die Notenpresse angeworfen, um die eigenen Staatsanleihen zu kaufen. ["Kleiner Rundgang durch die Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Den Dollar allerdings trifft es vermutlich bald noch härter. Die Rating-Agentur Standard & Poor's wird neben dem britischen Pfund auch den Dollar von AAA auf AA abwerten. Weder die USA noch die Briten haben einen Plan, wie sie aus den selbstgestellten Fallen wieder herauskommen sollen. In beiden Ländern wird die Notenpresse angeworfen, um die eigenen Staatsanleihen zu kaufen. ["Kleiner Rundgang durch die Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Weltwirtschaftskrise und die Blogs
Während ein paar Herren von den Totholzmedien, dem Gebühren- Werbe- oder Bezahlfernsehen sowie eine selbsternannte Twitter-Bohème die Blogs für tot erklären wollen, zeigt sich gerade heute wieder einmal, wie sehr sich Blogs und freie Texte im Netz gegenseitig beeinflussen und weiterhelfen. Der opablog beklagt, dass es keine einigermaßen umfassende Reflexion des Krisenprozesses in seiner Gesamtheit gebe.
Man kann ihm rechtgeben und erläuternd feststellen, dass ja alle Beobachter das Geschehen eben nicht von außen betrachten und wissenschaftlich sezieren können, sondern selbst Teil des Geschehens seien. Damit sind alle Beobachtungen nur persönliche Schnitte, die sich aus der eigenen Position in der Krise ergeben und die man nicht unbedingt zu einer Kausalkette zusammenführen kann. ["Weltwirtschaftskrise und die Blogs" mehr »]
Man kann ihm rechtgeben und erläuternd feststellen, dass ja alle Beobachter das Geschehen eben nicht von außen betrachten und wissenschaftlich sezieren können, sondern selbst Teil des Geschehens seien. Damit sind alle Beobachtungen nur persönliche Schnitte, die sich aus der eigenen Position in der Krise ergeben und die man nicht unbedingt zu einer Kausalkette zusammenführen kann. ["Weltwirtschaftskrise und die Blogs" mehr »]
Und immer, immer wieder kommt der Zimmermann (DIW)
The Zimmermän - der Clown unter den Wahrsagern - hat mal wieder einen vom Pferd erzählt.
Er hatte ja schon Ende letzten Jahres versucht, keine Prognosen mehr abgeben zu müssen, weil selbst er feststellen musste, dass sowohl das DIW als auch all die anderen Wahrsagertruppen nichts anderes als völligen Blödsinn laberten. Sie können nämlich die Entwicklung der Volkswirtschaft nicht voraussagen, nur bisher waren sie noch in der Lage, ihre Unfähigkeit und ihre schmutzigen Auftragslügen für die Neoliberalen zu kaschieren. ["Und immer, immer wieder kommt der Zimmermann (DIW)" mehr »]
Er hatte ja schon Ende letzten Jahres versucht, keine Prognosen mehr abgeben zu müssen, weil selbst er feststellen musste, dass sowohl das DIW als auch all die anderen Wahrsagertruppen nichts anderes als völligen Blödsinn laberten. Sie können nämlich die Entwicklung der Volkswirtschaft nicht voraussagen, nur bisher waren sie noch in der Lage, ihre Unfähigkeit und ihre schmutzigen Auftragslügen für die Neoliberalen zu kaschieren. ["Und immer, immer wieder kommt der Zimmermann (DIW)" mehr »]
Die Leibniz-Gemeinschaft klagt zurück
Gestern am späten Nachmittag erreichte mich auf den Artikel Theoria cum praxi: Wissenschaft zum Nutzen und Wohl der Menschen ein aufgeregter Anruf eines Adrian Grüter, LL.M. von der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. der mir sagte, dass er mir eine E-Mail geschrieben habe, die aber natürlich noch nicht in meinem Computer angekommen war.
Dann sprach er von 14.000 Leibniz-Mitarbeitern, die ich beleidigt hätte, und davon, dass ich die Freiheit der Wissenschaft unterdrücke und überhaupt gegen Universitäten sei. Als er dann noch erwähnte, dass ich wohl auch die Helmholtz-Gesellschaft auflösen wolle, wurde ich böse und habe ihm erklärt, dass ich die selbstverständlich aufgelöst sehen will. In Asse II kann sich jeder ansehen, was die Helmholtz-Gesellschaft angerichtet hat. Wer auf die Situation der Menschen in Deutschland, vor allem der Arbeiter, Arbeitslosen, Schwachen und Kranken sieht, der weiß, was die Leibnitz-Gemeinschaft den Menschen antut. Auf Dauer dürfte Helmholtz wohl schlimmer sein, aber im Moment ist der Schaden durch Leibnitz bei weitem größer. ["Die Leibniz-Gemeinschaft klagt zurück" mehr »]
Dann sprach er von 14.000 Leibniz-Mitarbeitern, die ich beleidigt hätte, und davon, dass ich die Freiheit der Wissenschaft unterdrücke und überhaupt gegen Universitäten sei. Als er dann noch erwähnte, dass ich wohl auch die Helmholtz-Gesellschaft auflösen wolle, wurde ich böse und habe ihm erklärt, dass ich die selbstverständlich aufgelöst sehen will. In Asse II kann sich jeder ansehen, was die Helmholtz-Gesellschaft angerichtet hat. Wer auf die Situation der Menschen in Deutschland, vor allem der Arbeiter, Arbeitslosen, Schwachen und Kranken sieht, der weiß, was die Leibnitz-Gemeinschaft den Menschen antut. Auf Dauer dürfte Helmholtz wohl schlimmer sein, aber im Moment ist der Schaden durch Leibnitz bei weitem größer. ["Die Leibniz-Gemeinschaft klagt zurück" mehr »]
Theoria cum praxi: Wissenschaft zum Nutzen und Wohl der Menschen
"Theoria cum praxi: Wissenschaft zum Nutzen und Wohl der Menschen" lautet der angebliche Grundsatz der Leibniz-Gemeinschaft, und er ist nicht die einzige Lüge dieses Haufens.
Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz "Leibniz-Gemeinschaft", vereint heute unter ihrem Dach 86 Einrichtungen, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Rund 6.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Wirtschafts-, Raumwissenschaften und Lebenswissenschaften ebenso wie in der Mathematik, den Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Umweltforschung. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute mehr als 14.000 Menschen bei einem Jahresetat von über einer Milliarde Euro.["Theoria cum praxi: Wissenschaft zum Nutzen und Wohl der Menschen" ... »]
Die Leibniz-Gemeinschaft zeichnet sich durch die große Vielfalt der in den Instituten bearbeiteten Themen ebenso wie durch ihre dezentrale Organisationsform aus: Ihre Einrichtungen sind in den meisten Fällen wissenschaftlich und organisatorisch unabhängig. Sie betreiben strategische, themenorientierte Forschung. Ihr Anspruch orientiert sich immer an wissenschaftlicher Exzellenz sowie gesellschaftlicher Relevanz.
Mein Gott Walter und New York schult Bankster um
Norbert Walter, der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, ständiger Verkünder und Prediger der neoliberalen Wahnidee, Menschenverächter und Handlanger von Josef Ackermann, hat wieder zugeschlagen. Dazu fällt einem nur eins ein:
Mein Gott Walter - Mike Krüger
["Mein Gott Walter und New York schult Bankster um" mehr »]
Mein Gott Walter - Mike Krüger
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Obama und Marx - mehr Sozialismus, bitte...
Das englischsprachige Original erschien hier. Das gibt mir gleich die Gelegenheit, das ausgezeichnete Blog von David Vickrey zu empfehlen, als Antidot, Gegengift, zur gesamten Neoconnerie, die jetzt doch ein wenig auf dem absteigenden Ast ist und "begehrt, nicht schuld zu sein". Es geht in die gleiche Richtung wie bei Jochens Stamokap-Artikel, setzt sich aber auch mit den immer abstruser werdenden Schmähungen gegen Obama auseinander.
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Aufgelesen: 41
• Jetzt hat es mich auch erwischt…
• Spruch des Tages
• Spiegel-Polemik: Es ist doch zu albern!
• Die Meisterin des Ungefähren
• Warum funny-frisch weiterhin fette Kinder gebiert! ["Aufgelesen: 41" mehr »]
Wirtschaftsweise, Landesbanken und die Deutsche Bank
Da tun in regelmäßigen Abständen 5 Menschen so, als würden sie oder ihre Mitarbeiter diese Welt verstehen und fertigen Gutachten und Expertisen an, in denen die Interessen von maximal 10 Prozent der Bundesbürger vertreten und die Interessen von mindestens 45 Prozent der Bundesbürger auf das gröblichste verraten werden. Es ist also an der Zeit sich mit den Beteiligten und den bekannten Positionen auseinanderzusetzen.
Beginnen wir beim einfachsten Fall, bei Professor Dr. Peter Bofinger, der als einziger von der gesamten Truppe ab und an mal vernünftige Dinge sagt, die aber auch von jedem Oberkellner oder jeder Supermarktkassiererin stammen könnten. Volkswirtschaft ist ja bekanntlich keine Wissenschaft sondern eine Religion, die alle naselang neu ausgelegt wird und deren Falschauslegung immer die Ärmsten bezahlen müssen. Es reicht also nicht ab und an mal vernünftige Aussagen zu treffen.
Genauso einfach ist die Sache bei Professorin Dr. Beatrice Weder di Mauro, von der ich zwar noch nie ein vernünftiges Wort gehört habe, was in ihrem Fall allerdings auch völlig egal ist, da sie als Schweizer Staatsbürgerin natürlich keine deutschen Interessen wahrnehmen kann und muss, sondern mit ihren Empfehlungen die Interessen der Schweiz vertritt, die lediglich darauf aus ist, noch mehr Geld aus Deutschland abzuziehen um den eigenen Lebensstandard abzusichern.
Professor Dr. Wolfgang Wiegard ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Es gibt nur wenig Aussagen von ihm, man weiß nicht wo er steht, aber da er in diesem Gremium ist, dürfte er nicht auf der Seite der Menschen in diesem Land stehen.
Professor Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz steht für alles das was an diesem Land falsch und schlecht ist, wenn er Position bezieht dann immer zum Vorteil des Großkapitals und zum direkten Nachteil der arbeitenden Menschen. Man merkt ihm an, das es ihm vermutlich viel Spaß macht die Menschen zu quälen und ihnen übel nachzureden. Er ist ein Ärgernis aber eben Teil des neoliberalen Wirtschaftsfaschismus ohne Sinn und Verstand.
Das schöne ist, das man niemandem in diesem Land etwas über Professor Dr. Dr. h.c. Bert Rürup erzählen muss, den viele auch den Versicherungsvertreter nennen, weil er die Anliegen der Versicherungswirtschaft gegen alle Bürgerinteressen so toll vertritt.
Es ist nicht wichtig ob diese Herrschaften gekauft sind oder einfach nur unfähig. Man muss sie nur in ihrem Wirken beobachten und schon weiß man wes Ungeistes Kind sie sind:
Wirtschaftsweise für Privatisierung aller Landesbanken
Der Sachverständigenrat der Bundesregierung empfiehlt als Konsequenz aus der Finanzkrise eine Privatisierung der Landesbanken und einen Umbau der Sparkassen.
Die Landesbanken hätten wenig tragfähige Geschäftsmodelle, heißt es in einer Reuters vorliegenden Expertise der fünf sogenannten Wirtschaftsweisen, die am Dienstag Kanzlerin Angela Merkel übergeben wird. Insgesamt sei das deutsche Bankensystem stabil, die Finanzierungsbedingungen gerade für innovative Firmen seien nicht schlecht. Allerdings sei die Bankenaufsicht mit der Doppelzuständigkeit von Bundesbank und BaFin schlecht geregelt.
Das im November von der Bundesregierung bestellte Gutachten dürfte die politische Debatte über eine Neuordnung der sieben verbliebenen eigenständigen Landesbanken anfeuern. Die Institute seien nicht nur in besonderem Maße von der Finanzkrise betroffen, heißt es in der 185 Seiten umfassenden Studie: "Sie weisen auch häufig eine geringe Rentabilität und wenig tragfähige Geschäftsmodelle auf." Deshalb sei "eine grundlegende Reform" notwendig. Die Landesbanken sollten privatisiert werden, die Bundesländer nicht mehr als ein Viertel der Anteile halten.
Das hört sich doch erst einmal gut. Zumindest solange man nicht weiß, dass die Landesbanken ursprünglich mal einen Entwicklungsauftrag hatten und dabei helfen sollten bestimmte Industrieansiedlungen und Nachfragesenken banktechnisch unkompliziert zu begleiten. Das haben sie auch sehr lange, sehr gut gemacht, bis bestimmte Leute wie der Schweizer Ackermann neue Renditeziele von 25 und mehr Prozent mehr anno forderten und natürlich sofort von solchen Neoliberalen wie den verantwortungslosen Wirtschaftsweisen unterstützt wurden.
Die Landesbanken sollten immer mehr Ertrag bringen, was bekanntermaßen nur durch Vernachlässigung ihrer eigentlichen Aufgaben und durch Betrug möglich ist. Wie es geht, wissen ja auch die Wirtschaftsweisen, die sicherlich auch diese Nachricht kennen:
Das amerikanische Geldinsitut M&T Bank fühlt sich hintergangen: Die Deutsche Bank hatte Schuldverschreibungen verkauft, die sie als "sicher, unbedenklich und nahezu risikofrei" beschrieben hatte. Doch es waren minderwertige Hypothekenkredite, die in der Finanzmarktkrise massiv an Wert verloren. Die US-Regionalbank machte Millionenverluste. 82 Millionen Dollar Schadenersatz fordert die Bank deshalb vom Frankfurter Geldhaus.
Was würden uns wohl die Chefs der IKB sagen, wenn sie denn die Wahrheit sagen dürften. Wir erinnern uns noch, das Herr Josef Ackermann sich direkt mit der Bafin zusammensetze um sein Geld aus Steuermitteln von der IKB zurück zu bekommen. Bei den Landesbanken kennen wir die Zusammenhänge nicht, aber ein mutiger Staatsanwalt würde mit Sicherheit überall erhebliche Beträge finden, die der Deutschen Bank zuzurechnen sind.
Natürlich gibt es in Deutschland solche Staatsanwälte nicht. Wir haben ja auch eine Mitschweizerin von Herrn Ackermann in unser oberstes Empfehlungsgremium für Wirtschaftspolitik geholt. In diesem Zusammenhang muss allerdings dann auch klar und deutlich gesagt werden, das die Wirtschaftsweisen nicht die Interessen Deutschlands vertreten und schon gar nicht die Interessen der arbeitenden Bevölkerung. Aber auch den kleinen und mittelständischen Betrieben schaden diese Leute erheblich. Lediglich das internationale und völlig verantwortungslose Großkapital bekommt von diesen Weisen die Gewinne auf einem Silbertablett übergeben.
Deshalb sollen ja auch die Bundesländer in den Banken bleiben, damit die zukünftigen Schulden wieder sozialisiert werden können, während Gewinne privatisiert werden. Allerdings haben die Bürger den Blödsinn längst gemerkt. Die Wirtschaftsweisen sollten entlassen und für die entstandenen Schäden haftbar gemacht werden.
Neues vom unsinnigen Ifo-Institut
Wer es bisher noch nicht wusste, kann es jetzt wieder einmal nachlesen. Wenn der Chef Unsinn verfasst, dann machen seine Mitarbeiter auch Unsinn. Wie der Herr so das Gescherr. Prof. Sinn vom Ifo-Institut ist ja schon für seine seltsame Denkweise bekannt. Wissenschaft bekommt bei ihm ja einen völlig neuen Klang. Wenn er auftritt, wirkt das immer so wie die berühmten Seehunde am Hupenklavier im Zirkus, nur das die Seehunde ihr Stück können.
Aber Deutschlands Professor Unsinn hat für würdige Nachfolger in seinen clownesken Eskapaden gesorgt. Der neue Mann heißt Joachim Ragnitz und leitet das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in Dresden. Den Sachsen bleibt wirklich nichts erspart. Erst lebten die Dresdner im Tal der Ahnungslosen, jetzt haben sie ein ahnungsloses Institut das mit Sicherheit viel Geld kosten wird. Dem Unsinn kann man vieles vorwerfen, aber auf welcher Seite das Brot gebuttert ist, das weiß er zu genau.
Ragnitz hat in der Märkischen Oderzeitung eine frohe Botschaft für alle Deutschen:
Die Talfahrt an den internationalen Börsen hat keine drastischen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Das sagte Joachim Ragnitz, Leiter des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung Dresden, der in Frankfurt (Oder) erscheinenden "Märkischen Oderzeitung" (Donnerstagausgabe). Bei einem Kurseinbruch am US-Aktienmarkt um 20 Prozent schwäche sich das Wachstum in Deutschland nur um etwa 0,3 Prozent ab, habe das ifo-Institut errechnet. Da die Auftragslage der deutschen Wirtschaft insgesamt immer noch gut sei, wären auch keine Arbeitsplätze in Gefahr
Da ist man ja fast versucht sich behaglich zurückzulehnen und freudig der Zukunft ins Auge zu sehen. Wenn, ja wenn diese frohe Botschaft nicht vom unsinnigen Ifo-Institut kommen würde. Löhne für Arbeitnehmer sind doch laut diesem Institut Gift für die Wirtschaft. Arbeitszeiten unter 25 Stunden am Tag nicht zu vertreten. Kündigungsfristen sind nach deren Meinung der Tod für die Wirtschaft.
Und dann bedeuten Kursverluste an den Börsen so gut wie nichts. Wie geht denn das? Naja, wenn man für das Ifo-Institut arbeitet, dann muss man ja keine Ahnung haben. Das scheint da nicht notwendig zu sein. Bei berechtigten Forderungen der Arbeitnehmer sagt man nur immer wieviel zigtausend Arbeitsplätze das kostet und bei unberechtigten Forderungen des Kapitals behauptet man, das genau diese Forderungen zigtausende Arbeitsplätze bringen. Da man beides nicht beweisen muss, ist der Geldfluss gesichert und die Herrschenden wissen was sie an diesem Institut haben, das ihnen so fein nach dem Mund redet.
Allerdings ist Her Ragnitz jetzt wohl ein wenig zu weit gegangen. Ich will ja gar nicht behauptet das er einfach dreist lügt. Nein ich gehe davon aus, das er wirklich keine Ahnung hat. 20 Prozent Verlust bei den Aktien bedeuten, das Verluste genau in dieser Höhe abgeschrieben und mit Gewinnen verrechnet werden. Das bedeutet das die amerikanische, aber auch jede andere Regierung weniger Steuern erhält, oder die Steuern für Arbeitnehmer noch mehr erhöhen muss. Das schadet der Binnenkonjunktur und die soll ja eigentlich der zukünftige Wirtschaftsmotor sein. Deshalb will Bush, die ja mit 185 Milliarden Dollar stützen.
Aber das muss ein Volkswirt vom Ifo-Institut nicht begreifen. Der muss auch nicht wissen, das Aktien zur Kreditabsicherung dienen. Vor allem in den USA aber auch in Europa und Asien. Wenn die Aktien weniger wert sind, reichen die Absicherungen der Kredite nicht mehr aus. Diese Kredite werden also vorfristig fällig gestellt. Das bedeutet weitere Verluste im Hypothekenmarkt und Löcher in der Finanzierung von Firmen.
Verluste im Hypothekenmarkt führen zu einer Neubewertung aller Hypotheken was dazu führt, das die Absicherung durch Grundstück und Bebauung, nicht mehr zur Absicherung der Hypotheken ausreicht, diese also ebenfalls fällig gestellt werden müssen. Ein Kreislauf der erst endet, wenn ein Großteil der Wirtschaft und der Menschen ruiniert sind. Klar, das ist für jemanden vom Ifo-Institut zu kompliziert, das kann der nicht verstehen.
Wenn aber alle Sicherheiten nicht mehr ausreichen um bereits ausgezahlte Kredite abzusichern, dann gibt es auch keine neuen. Das Geld ist ja weg. Verloren. Ohne neue Kredite kann aber nicht in neue Produktion und auch nicht in neue Arbeitsplätze investiert werden. Ohne Arbeitsplätze zu anständigen Löhnen gibt es aber keine Binnenkonjunktur und ohne Binnenkonjunktur auch keinen Grund neue Kredite für Produktion aufzunehmen. Man nennt diesen Zustand Stagnation.
Ein guter Ausweg daraus ist eine Hyperinflation, die alle Schulden negiert oder eben ein Krieg, der das gleiche schafft. Wir können darüber rätseln was passieren wird. Ich möchte auf jeden Fall jetzt nicht im Iran leben.
Ein Verfall der Aktienkurse wirkt sich natürlich auf die Realwirtschaft aus, zumal es in diesem Zusammenhang ja noch das alte Problem mit dem US-Dollar gibt, über das heute auf dem Hahn-Blog von Egon W. Kreutzer so trefflich referiert wurde. Der kennt die Folgen des Börsencrash eben auch. Aber er arbeitet ja auch schließlich nicht für das Ifo-Institut.
Dem sächsischen Bildungsministerium kann ich nur raten, weitere Gelder für das Ifo-Institut davon abhängig zu machen, das dort jemand eingestellt wird, der den Herrschaften wenigsten die Tageszeitung vorlesen und ein wenig erklären kann. Jemand aus einer Fachoberschule für Wirtschaft würde ausreichen. Mann soll die ja auch nicht überfordern.
Sozialabgaben runter - Vermögenssteuer rauf
Deutschland macht der OECD immer mehr sorgen. Selbst dort wird die vollständige soziale Schieflage registriert.
Laut der neuesten OECD-Studie ist in Deutschland das Steueraufkommen so gering wie nirgendwo sonst in den großen Volkswirtschaften Europas. 2006 lag die Steuerquote bei 21,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), im OECD-Schnitt waren es 26,8 Prozent. Dafür ist hierzulande der Faktor Arbeit sehr hoch belastet. 13,7 Prozent des BIP wurden 2006 für Sozialbeiträge aufgewendet. Im OECD-Mittel waren es nur 9,7 Prozent.
Das Steueraufkommen ist deshalb so niedrig, weil die Reichen, das Großkapital und die Großindustrie so gut wie keine Steuern zahlen. Gleichzeitig sind die Sozialbeträge so hoch, weil von der Wiedervereinigung, bis zu Subvention von Unternehmensverlagerung ins Ausland, alles aus diesen Kassen bezahlt wird. Gleichzeitig sind das Großkapital und die Bezieher höherer Einkommen praktisch komplett von Sozialbeiträgen befreit, setzt man diese in Bezug zu ihren Einkommen.
Headys Vorschlag: eine Erhöhung der in Deutschland geringen Vermögensteuern. Die Grundsteuer etwa könne auf mehr als das Sechsfache steigen, von derzeit 0,18 Prozent des BIP auf 1,2 Prozent; in Großbritannien mache sie gar 1,7 Prozent aus. Die Steuereinnahmen daraus wären so groß wie jene aus der Mehrwertsteuererhöhung, berechnete Heady. Er plädiert außerdem für eine höhere Erbschaftsteuer und Umweltsteuern, etwa auf den Strom- und Gasverbrauch.
Da kann er plädieren solange er will. Das wird es nicht geben. In Deutschland zahlt die Steuern der kleine Mann und die Subventionen erhalten die Reichen und Superreichen. Würde man nur die Gemeinnützigkeit aufheben, politische Lobbyarbeit nicht mehr steuermindernd zulassen, und Parteispenden nur als persönliche Spenden, ohne Steuerminderung, bei völliger Offenlegung zulassen, wäre ein Anfang gemacht. Das würde mehr als 6 Punkte Mehrwertsteuer erbringen.
Wäre man so richtig gemein, würde man die Kosten für soziale Absicherung auf alle Marktteilnehmer also auch auf Unternehmen auf Basis des EBITDA was "Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände" bedeutet, fordern, um wirklich alle an den Kosten unseres Sozialsystems zu beteiligen, von dem alle, vor allem auch die Unternehmen profitieren. Damit wäre Arbeit auch nicht mehr mit Fremdkosten belastet.
Aber es wird nicht passieren. dpa meldet gerade was unsere Wirtschaftswaisenkinder meinen:
Wirtschaftsforscher warnen vor Abkehr von Reformkurs
Berlin - Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben eindringlich vor einer Abkehr vom Reformkurs gewarnt. Eine von den Koalitionsparteien diskutierte länger dauernde Zahlung des Arbeitslosengeldes I für Ältere lehnen sie strikt ab. Es sei absurd, mit Verweis auf die bessere Kassenlage eine Revision der Reformen zu fordern, heißt es in dem in Berlin vorgelegten Herbstgutachten der Institute. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wird nach Einschätzung der Institute im nächsten Jahr an Schwung verlieren.
Reformkurs heißt in Deutschland von unten nach oben verteilen und bei einem schwächeren Wachstum, kommen auch weitere Lohnsenkungen und Entlassungen hinzu. Alles wie gehabt. Das Wirtschaftswachstum auch Binnenkonjunktur und damit faire Löhne braucht, werden diese sogenannten Wissenschaftler nie verstehen. Aber Volkswirtschaft ist ja auch keine Wissenschaft sondern Volksverdummung.
Noch ein Chefvolkswirt
Wenn wir eins in Deutschland zu viel haben, dann sind das Chefvolkswirte.
Wer nichts wird, wird Wirt.
Wer garnichts wird, wird Bahnhofswirt.
Und ist ihm dieses nicht gelungen,
reist er in Versicherungen.
Wer auch das verpasst, bleibt Gast
oder wird Volkswirt. Das ist so ähnlich wie Gast, nur wird man für sein dummes Geschwätz auch noch bezahlt. Der Chef der Dummschwätzer ist dann der Chefvolkswirt. Die gibt es überall. Jeder der im großen Dummquatschwettbewerb mitmachen will, hält sich einen Chefvolkswirt.
Die haben alle nur eine Botschaft. Die Löhne müssen runter, die Preise rauf. Wer krank, schwach oder alt ist, ist arbeitsscheu. Alle Menschen können sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen, in die sie der Wirtschaftsfaschismus der neoliberalen Volkwirte gerade gestoßen hat. Sollte jemand dem Sumpf entkommen, wird er oder sie sofort wieder hineingestoßen.
Volkswirtschaft ist anders als Betriebswirtschaft keine Wissenschaft sondern eine Religion. Wie bei anderen Religionen auch, gibt es diverse Schismen und die Vertreter unterschiedlicher Zweige schlagen sich gegenseitig gerne den Schädel ein. Dabei ist es egal welcher Richtung ein Volkswirt anhängt. Er liegt immer falsch, weil schon der Ansatz dieser Religion falsch ist. Sollte er per Zufall mal richtig liegen, wird er diese Erkenntnis in ihr Gegenteil verkehren.
Dummerweise gibt es immer noch Leute die nicht wissen das Volkswirtschaft eine Religion ist.
INSM läutet neue Runde im Kampf gegen die Arbeitnehmer ein
Die INSM hat den schmutzigsten Teil ihrer Mietmäuler zusammengetrieben und ein sogenanntes Professoren-Panel erstellt. Das ist eine besonders perfide Form der Demagogie. Zum einen weil mit dem Begriff Professoren, ein Eindruck von Wissenschaftlichkeit vorgetäuscht werden soll, zum anderen weil diese Professoren eigentlich von der Öffentlichkeit bezahlt werden und nicht gegen Entgeld für die INSM lügen sollen. Es sind die gleichen Professoren die man nie an ihrem Lehrstuhl trifft, weshalb der Leerstuhl heißen müsste und deren Forschungsarbeit sich darin erschöpft, das sie Auftragsgutachten erstellen, in dem sie jede Meinung vertreten, die gerade bezahlt wird.
Logischerweise bekommt auch die INSM die Antworten für die sie die Professoren gekauft hat. Volkswirtschaft ist ja sowieso keine Wissenschaft, sondern eine abstruse Religion. Die heilige Kirche der neoliberalen Wirtschaftswissenschaft, hat über die tollen von ihr gekauften Institute, ja schon einen Konjunkturabschwung prophezeien lassen. Jetzt präsentiert sie das altbekannte Gegenmittel. Kündigungsschutz weg, Arbeitsschutz weg, Rente weg, Krankenversicherung weg und Löhne runter. Alle Verpflichtungen des Kapitals und jede Steuer darauf abschaffen.
Irgendwie seltsam das so ein Verein auch noch gemeinnützlich sein soll. Was hat der zuständige Finanzamtsfritze eigentlich bekommen, das er diese Gemeinnützigkeit bestätigt hat. Es ist schon seltsam, wenn man liest das der Informationsstelle Militarisierung die gemeinnützigkeit entzogen werden soll.
Aber eigentlich ist das ja verständlich die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten von INSM und Mohn/Bertelsmann bekämpfen und belügen ja die Menschen während die Informationsstelle informiert. Im Schäublestaat sollen ja schließlich die Menschen und deren Rechte bekämpft werden. Da ist Information nicht mehr gefragt. Bürger wehrt euch. Das ist unser Land.
Wirtschaftsw(a)ise Wolfgang Franz predigt Zurückhaltung bei Lohnerhöhung
Halb verschlafen las ich die Nachricht bei n-tv und war schon ganz begeistert, das endlich ein Wanderprediger der neoliberalen Religion sich auch einmal darüber aufregt, das die Manager sich eine Gehaltserhöhung von 16,9 Prozent genehmigt haben, wie die Süddeutsche ja schon kritisierte.
Aber Pustekuchen. Der hochachtbare Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim hat natürlich nichts dagegen das sich die Manager einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigen. Er will, seiner neoliberalen Religion folgend, nur, das die Arbeitnehmer möglichst wenig abbekommen. Denen billigt er in der Metallindustrie genau 1,5 Prozent zu. Dieser feine Herr.
Die Arbeitnehmer haben das Recht ein Zehntel dessen zu fordern was dieser Waisenknabe den Managern lächelnd zubilligt.
Um es einmal ganz deutlich zu sagen. Dieser Professor lebt vollständig von Steuergeldern. Als Professor, Wirtschaftsweiser und mit seinem unnötigen Institut. Selbst wenn er Fremdmittel aus der Industrie oder von irgendwelchen Lobbyverbänden generiert, bezahlt das der Steuerzahler, weil diese Geldgeber, die Aufwendungen, mit denen sie den willfährigen Professor kaufen, natürlich als Kosten absetzen und deshalb weniger Steuern zahlen.
Dieser Mann der keine Wissenschaft betreibt, weil Volkswirtschaft keine Wissenschaft, sondern eine Glaubensfrage ist, der also nichts leistet, außer die neoliberale Religion zu predigen und Vorhersagen zu machen, die er alle naselang revidiert, will den wirklich arbeitenden Menschen nicht einmal einen Inflationsausgleich gönnen.
Da mache sich doch jeder bitte seine eigene Meinung über diesen feinen Herrn und die Politiker die er offiziell indoktrinieren darf.
Aber Pustekuchen. Der hochachtbare Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim hat natürlich nichts dagegen das sich die Manager einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigen. Er will, seiner neoliberalen Religion folgend, nur, das die Arbeitnehmer möglichst wenig abbekommen. Denen billigt er in der Metallindustrie genau 1,5 Prozent zu. Dieser feine Herr.
Die Arbeitnehmer haben das Recht ein Zehntel dessen zu fordern was dieser Waisenknabe den Managern lächelnd zubilligt.
Um es einmal ganz deutlich zu sagen. Dieser Professor lebt vollständig von Steuergeldern. Als Professor, Wirtschaftsweiser und mit seinem unnötigen Institut. Selbst wenn er Fremdmittel aus der Industrie oder von irgendwelchen Lobbyverbänden generiert, bezahlt das der Steuerzahler, weil diese Geldgeber, die Aufwendungen, mit denen sie den willfährigen Professor kaufen, natürlich als Kosten absetzen und deshalb weniger Steuern zahlen.
Dieser Mann der keine Wissenschaft betreibt, weil Volkswirtschaft keine Wissenschaft, sondern eine Glaubensfrage ist, der also nichts leistet, außer die neoliberale Religion zu predigen und Vorhersagen zu machen, die er alle naselang revidiert, will den wirklich arbeitenden Menschen nicht einmal einen Inflationsausgleich gönnen.
Da mache sich doch jeder bitte seine eigene Meinung über diesen feinen Herrn und die Politiker die er offiziell indoktrinieren darf.
Müntefering bezeichnet Lafontaine als Verräter der linken sozialdemokratischen Idee
Ich mag es wenn unser politisches Pack sich schlägt. Das hat schon was, wenn Dreck, Dreck als Dreck bezeichnet. Aber natürlich sind sie kein Dreck. Dreck kann noch irgendwie nützlich sein. Politiker nicht.
Zunächst einmal vorausgeschickt. Ich halte nichts, Entschuldigung, absolut nicht von dem kleinen saarländischen Napoleonimitat Oskar Lafontaine. Im Gegensatz zu den meisten anderen Deutschen hatte diese traurige Null als Finanzminister und SPD-Vorstand nämlich die Möglichkeit, dieses Land zu verändern und zu verbessern. Aber beim ersten Gegenwind machte sich der Kleine weinend in die Hose und rannte zu Mammi nach Hause. Nur um dort auf die bösen Anderen zu zeigen, die ihn nicht mitspielen ließen.
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Zunächst einmal vorausgeschickt. Ich halte nichts, Entschuldigung, absolut nicht von dem kleinen saarländischen Napoleonimitat Oskar Lafontaine. Im Gegensatz zu den meisten anderen Deutschen hatte diese traurige Null als Finanzminister und SPD-Vorstand nämlich die Möglichkeit, dieses Land zu verändern und zu verbessern. Aber beim ersten Gegenwind machte sich der Kleine weinend in die Hose und rannte zu Mammi nach Hause. Nur um dort auf die bösen Anderen zu zeigen, die ihn nicht mitspielen ließen.
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Ein Lehrstuhl für Onomastik
Nein, das hat offiziell nichts mit Selbstbefriedigung zu tun und ist auch keine Schweinerei. Es handelt sich einfach um Namensforschung bei Eigennamen. Von Toponomastik spricht man, wenn es sich um Orts- oder Flurnamen handelt. Weitere interessante Lehrstühle beschäftigen sich mit Romanistik, Indologie, klassische Philologie, interkulturelle Erziehung, Geschichte der Pharmazie, slawische Philologie und Papyrusforschung.
Auch das hat nichts mit Selbstbefriedigung zu tun. Es ist schön, das unser ständig klammes Bildungssystem noch so viele Orchideenfächer bietet. Sorabistik und Puppenspiel für Erwachsene sollten auch nicht vergessen werden. Dazu natürlich jede Art von Laberfächern ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund, wie zum Beispiel die Volkswirtschaftslehre oder die Soziologie.
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Auch das hat nichts mit Selbstbefriedigung zu tun. Es ist schön, das unser ständig klammes Bildungssystem noch so viele Orchideenfächer bietet. Sorabistik und Puppenspiel für Erwachsene sollten auch nicht vergessen werden. Dazu natürlich jede Art von Laberfächern ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund, wie zum Beispiel die Volkswirtschaftslehre oder die Soziologie.
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