Alternative Energien - Träume, Schäume, Tricksereien
In der letzten Woche war Desertec das große Thema, weil ein paar deutsche Großkonzerne jetzt auch endlich mal über die Möglichkeit der Gewinnung von elektrischer Energie durch solare Themalkraftwerke laut nachgedacht haben. Das ist in Wirklichkeit allerdings nicht mehr als ein Köder, der die Gewinnung von Energie in den Händen der Großkonzerne halten soll.
Es ist aber leider noch nicht einmal ein ernsthafter Denkanfang. Selbstverständlich erhalten die Wüstenfläche der Erde in 6 Stunden mehr Sonne als auf der Erde in einem Jahr verbraucht werden und tatsächlich ist ein großer Teil der Entwicklungsarbeit für Gewinnung und Transport bereits erledigt. Die erforderliche solare Technologie wurde bereits im Juli 2008 auf Duckhome beschrieben. ["Alternative Energien - Träume, Schäume, Tricksereien" mehr »]
Kohlenstoffnitrid als Photokatalysator
Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) in Golm ist es gelungen, eine kostengünstige Methode zur Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff bei normalem Licht zu entwickeln, bei der keine Edelmetallkatalysatoren mehr notwendig sind. Die teuren Edelmetalle waren bisher schuld daran, dass sich diese Methode, das Sonnenlicht direkt umzuwandeln, nicht lohnte.
Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung ist jetzt ein Schritt in diese Richtung gelungen - und zwar ausgerechnet mit einem der ältesten künstlichen Polymere, das Chemiker kennen. Sie haben ein Kohlenstoffnitrid, das Justus Liebig schon 1834 erstmals herstellte und Melon nannte, genutzt, um Wasserstoff aus Wasser mit Hilfe des Sonnenlichtes zu erzeugen. "Das Besondere an Kohlenstoffnitrid ist, dass es in Wasser selbst bei extrem sauren und basischen Bedingungen stabil ist. Außerdem kann es sehr einfach und kostengünstig hergestellt werden", erklärt Xinchen Wang, dessen Arbeitsgruppe die Experimente in Zusammenarbeit mit der Universität Tokio und der Fuzhou Universität in China vorgenommen hat.
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Mittelmeerunion, Plan Solaire, Eigenvorsorgung und soziale Verantwortung
Die große Politik hat das Thema thermische Solarkraftwerke in den Wüsten Nordafrikas für sich entdeckt. Das ist zunächst einmal positiv. Natürlich zäumt sie genau wie immer das Pferd von hinten auf. Wenn die Mittelmeerunion keine soziale Union und keine Friedensunion ist, wird sie auch keine billige Energie ernten. ["Mittelmeerunion, Plan Solaire, Eigenvorsorgung und soziale ... »]
Alle reden über Energie und meinen Atomkraft
Frau Merkel will zwar keine Reformen zurückdrehen wie sie uns sagt, aber die einzige Reform der Agenda 2010 die den Menschen etwas nützt will sie selbstverständlich zurückdrehen. Den Ausstieg aus der Atomenergie. Da sind sie und die ihren auch nicht zu bremsen. Asse II stellt kein Problem dar, wenn es darum geht den Gewinn der Energiekonzerne zu mehren.
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Gesammelte Gemeinheiten 13
Jung bereitet Verstärkung der Afghanistan-Truppe vor
Verteidigungsminister Franz Josef Jung will mehr Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan schicken.
Die Anzahl zusätzlicher Kräfte solle noch in diesem Monat geklärt werden, sagte Jung am Donnerstag in einem Interview des Deutschlandfunks. Medienberichten zufolge soll die Truppe um 900 bis 1300 Soldaten vergrößert werden. Derzeit ist das Mandat auf 3500 Soldaten begrenzt.
Ja das war klar, der Herr Jung lässt ja eine Gedächtnislokus für die toten Soldaten bauen. Dazu braucht er vor allem tote Soldaten. Er kommt ja aus dem Bundesland wo sie nicht nur kein Hochdeutsch sondern auch keinen Anstand kennen und wo der NS-Mordrichter Filbiinger ihnen sagte wie es geht. Das man Soldaten auch noch in Gefangenschaft ermordet, damit genug Hundemarken für die Gedächtnisklos vorhanden sind.
Afghanistan könnte Geld, Lehrer und Polizei gebrauchen. Jung will aber lieber töten lassen und die Komissarin für Agitation und Propaganda Angela Merkel freut sich dazu. Sie mag das Morden scheinbar auch.
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"Die Möglichkeiten werden maßlos überschätzt"
Markus Schächter: Es gibt jetzt eine gemeinsame Position der 16 Länder. Aber es bleiben Probleme, erhebliche, über die wir weiter reden werden. Hessens Ministerpräsident Koch hat Gespräche angekündigt, mit Brüssel und mit uns. Da werden wir unsere Position einbringen. Positiv sehe ich, dass wir nicht mehr ausschließlich als Rundfunksender, sondern als ein öffentlich-rechtliches Medienhaus betrachtet werden - das ist eine Annäherung an die Wirklichkeit.
Ja Markus Schächter und die anderen Gebührenerpresser sind am Ziel. Erst sorgten sie dafür das wir keinen Computer mehr am Internet betreiben dürfen ohne ihre Raubgebühren an die GEZ zu bezahlen und jetzt wollen sie das Internet mit ihrem Müll zukippen. Die öffentlich-rechtlichen Werbeschleudern und Propagandaverbreiter für neoliberalen Wirtschaftsfaschismus gehören aufgelöst oder privatisiert.
Wenn Schächter Geld haben will, soll er seine Leistung verkaufen. Davon könnte er allerdings nicht leben. Mir wäre er nicht einmal den Bruchteil eines Cent wert.
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VW-Chef Winterkorn setzt auf Elektroautos
Wegen der hohen Öl- und Benzinpreise werden die Autohersteller immer sparsamere Autos bauen. Konzerne wie Volkswagen stellen bald auch elektrisch betriebene Fahrzeuge her. Dies kündigt VW-Chef Martin Winterkorn in einem Interview an. Und er spricht über einen neuen Spar-Golf.
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Winterkorn kritisierte die politischen Debatten um den Klimaschutz scharf. „Die deutsche Autoindustrie leidet unter den unklaren Vorgaben der Politik“, sagte Winterkorn. „Die Menschen wissen nicht, was auf sie zukommt, ob sie künftig mehr oder weniger Autosteuer zahlen müssen. Das verunsichert die Autofahrer sehr.“
Der VW-Chef erklärte, viele würden die Entscheidung für ein neues Auto deshalb „bewusst“ immer weiter verschieben. Das sehe man daran, dass das Durchschnittsalter der Autos auf deutschen Straßen bei fast neun Jahren liege.
Das ist wieder einmal typisch deutscher Manager. Ihm fehlen die Vorgaben der Politik, aber wenn die Politik Vorgaben macht, dann schreit er auf und will viel einfachere Vorgaben. Es ist nicht die Politik die Herrn Winterkorn daran hindert Autos zu bauen, die viel weniger Sprit verbrauchen. Es ist nicht die Politik die verhindert das VW Hybridautos baut oder Wasserstoffahrzeuge zur Serienreife bringt. Es ist VW_Management, das dass Risiko scheuet, das mit neuen Innovationen verbunden ist.
Die Autokäufer wissen das ganz genau. Wer heute mit seinem Spritfresser noch fahren kann, wird sich kein neues Auto kaufen, weil alle hoffen, dass die Winterkorns dieser Welt endlich das anbieten, was die Leute brauchen. Bietet Winterkorn diese Autos nicht, werden sie von anderen verkauft, aber bis dahin ist er wahrscheinlich schon lange nicht mehr VW-Chef.
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Goldener Herzschlag
US-Manager lassen sich ihren Ausstieg aus der Arbeit vergolden, und das noch über den Tod hinaus. Die letzte Ruhe bietet Stoff für eine unselige Diskussion.
Sollte Brian L. Roberts, Chef des US-Telekommunikationskonzern Comcast, in absehbarer Zeit tot umfallen - die Trauer seiner nächsten Angehörigen könnte sich in Grenzen halten. Mehr als 298 Millionen Dollar fielen den Hinterbliebenen in den ersten fünf Jahren nach Roberts' Tod zu - inklusive Boni. Solch eine Summe dürfte auch ob eines plötzlichen und unerwarteten Todes aufgewühlte Hinterbliebene relativ schnell beruhigen
Ich bin mal gespannt, wie sich unsere deutschen Manager da abgesichert haben. Ansonsten werden sie das jetzt schnell nachholen. Einige sind auf diese Art und Weise tot deutlich mehr wert als lebend. Wenn der goldene Sarg wirklich ein Mittel ist um unfähige Manager loszuwerden, ist das vielleicht nicht die schlechteste Idee.
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Kann Springer Kriege verursachen?
„Die letzten eventuell noch gültigen Regeln des Mindest-Anstandes werden nun übertreten, nichts ist mehr unmöglich – alles erlaubt!“ Das ist nicht etwa das Lamento eines rückständigen Spiessers, sondern die nüchterne Beschreibung der heutigen Medienszene. Wie die meisten schon gehört haben, hat der Springer–Verlag seine polnischen Hetzblätter gegen die deutschen und sein deutsches Hetzblatt Bild gegen die Polen in Stellung gebracht und versucht, in beiden Ländern nationalistische Gefühle zu wecken und auf einen Krieg gegen das jeweils andere Land zu orientieren. Als Vorwand diente dazu die Fussball-EM und das Eröffnungsspiel Deutschland-Polen, aber der tatsächliche Inhalt war Völkerhetze.
So liess der Springer-Verlag sein polnisches Boulevard-Blatt `Super-Express` ausdrücklich nicht einfach nur über Fussball sprechen, sondern bezog sich auf die Schlacht bei Tannenberg im Jahr 1410 und liess Bezug nehmen und auf die deutsche Niederlage von 1945. Die Zeitung «Dziennik» (Axel Springer Polska) zitierte einen Spieler: «Dieser deutsche Panzer stört mich nicht. Ich werde gern mit ihm zusammenstoßen ... Deutsche, wir werden Euch aufessen»
«Super Express» druckte eine Fotomontage ab, die Polens Nationaltrainer Leo Beenhakker zeigt. Mit grimmigem Gesichtsausdruck hält er die beiden abgeschlagenen Köpfe von Jogi Löw und Michael Ballack in den Händen. Dazu die Überschrift: «Leo bring uns die Köpfe!»
Dann lässt Springer die deutsche Abteilung der Blätter anworten, aus denen Blut läuft, wenn man sie schräg hält: Bild beginnt gegen Polen zu hetzen: „«Das ist widerlich!» mit dem Aufmacher: «EM-Krieg gegen uns! Hetze gegen unsere EM-Mannschaft» und «Die Polen, unser 1. Gegner, führen einen schmutzigen Fußballkrieg!» und «Die Giftpfeile der Polen». Dass „die Polen“ Springer heissen, unterschlägt man natürlich.
Springers beliebteste Waffe war schon immer die Menschen aufeinander zu hetzen. Wenn sie es schaffen Polen gegen Deutsche aufzuhetzen hebt das den Umsatz ihrer Drecksblättchen, sorgt aber auch dafür das die Menschen sich nicht damit beschäftigen wie Friede Springer und ihre neoliberalen Wirtschaftsfaschisten die Arbeiter der PIN AG und die Menschen in Deutschland allgemein betrogen haben. Springer fährt ein Ablenkungsmanöver nach dem anderen und hetzt, damit die Menschen sich nicht in Ruhe hinsetzen, nachdenken, die wirkliche Situation analysieren und wie ein Mann losstürmen um die Neoliberalen und das sie führende Großkapital in die Gefängniszellen zu bringen in die sie seit langem gehören.
Deshalb müssen wir ja auch Krieg in Afghanistan und demnächst im Iran führen, weil diese Herrschaften Angst vor dem Volk haben. Vor dem Volk auf das unserer Innenminister schießen lassen will, das nicht streiken darf und sich in Bayern nicht einmal mehr versammeln kann. Es ist an der Zeit den Feind im Inneren zu bekämpfen
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Automobile Träumereien - Endstation Eden
Ja, es ist Montag und Montags gibt es hier keine Musik, aber ein Text vom Weltenaufgang des Freigeldpraktikers hat mich wohl gedanklich über Silvio Gsell auf Eden gebracht und da liegt dieses Lied nahe. Endstation Eden von Samsas Traum.
Leider kam Eden dem Paradies nie wirklich nahe und auch wenn der Weltenaufgang sicher in bestem Glauben und mit sehr viel Hoffnung schrieb, befürchte ich doch, das auch er sein Eden auf diesem Weg nicht erreichen wird:
Der Elektromotor ist er bessere Motor von seiner Leistung als auch von seiner Durchzugskraft.
Er kann in den Rädern als Nabenmotor funktionieren und das Auto braucht auch kein Getriebe, weil moderne Tyrästorensteuerungen das viel besser machen.
Die Bremsenergie ist bekanntlich gleich groß der Beschleunigungsenergie und diese kann zu einem großen Teil im Fahrzeugsystem bleiben.
Der tiefe Schwerpunkt, Steuerbarkeit, Rotationstabilität – alles weiter Pluspunkte.
Der einzige Haken war bislang die Batterie und die Reichweite aber auch dort gibt es Neuerungen.
Das Elektroauto mit Radnabenantrieb ist die Lösung für Autos und Lastkraftwagen schlechthin. Natürlich lassen sich dabei mit entsprechender Gewinnung der Energie aus Sonne, Wind, Wasser oder begrenzt auch aus nachwachsenden Rohstoffen Fahrzeuge betreiben die der Umwelt nicht schaden.

Foto The Lightning Car Company Limited
Ja, er ist ein Traum von einem Auto, aber leider war das ganze wieder einmal ein typische Stück Spiegel Journalismus im Auftrag der Familie Mohn/Bertelsmann. Natürlich ist der Artikel jetzt schon ein Jahr alt, aber das System bleibt. Das Ziel ist, die Menschen davon abzuhalten über Lösungen nachzudenken und ihnen stattdessen eine Traumwelt zu liefern, die mit der Realität nichts zu tun hat, in der aber Leute wie die Familie Mohn das letzte Tröpfchen Blut noch aus den Menschen saugen können, bevor es nicht mehr weitergeht. Nach ihnen die Sintflut.
Das schöne Auto ist ein Traum der Firma The Lightning Car Company Limited die folgendes über sich selber sagt:
The Lightning Car Company Limited, registered in England & Wales No. 6057054. Registered office: Stephenson House, 15 Church Walk, Peterborough, PE1 2TP. Note: please do not use this address for correspondence.
Das ist schon etwas seltsam. Bitte schreiben sie mir nicht an meine Adresse. Das heißt vermutlich, das sie da zwar ihre Meldeadresse, aber noch nicht einmal einen Briefkasten, geschweige denn jemand der ihn leert haben. Aber es geht weiter:
For Investors
The Lightning Car Company is currently seeking a limited number of private investor partners to help fast track the electric Lightning prototype development and testing procedures. For further information please contact Managing Director Chris Dell at (Mailadresse)
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Reserve your Lightning now – the future is electric. Be amongst the first to own a piece of British sports car history. Reservations for the first cars are now being taken. Deposits of £15,000 are now being accepted.
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We are continuously carrying out important safety and durability tests for the electric Lightning. Whilst we are confident of our figures, further analysis may require design changes that affect the final specifications. Consequently we reserve the right to change the design and specification without prior notice. Electric power charge costs have been based on 37kW battery in one hour on standard household single tariff of 10.76pence/kWh. Petrol engine version cost per mile has been based on 18mpg performance and £4.75/gallon price for petrol.
Die Jungs sind also fleißig am testen für eine elektrische Version, reden auch von einer Version mit Benzinmotor die sich im gleichen Auto wohl kaum realisieren ließe und träumen von Investoren und Leuten die mal eben 15.000 englische Pfund als Vorkasse für ein Auto das vielleicht nie Realität wird, hinlegen. Das ist nicht Eden. Da klingt der Spiegel im Juli 2007 doch viel besser:
Derzeit fahren die Briten mit Lightning-GT-Prototypen ausführliche Tests, im kommenden Jahr sollen die ersten Kleinserienmodelle gebaut und verkauft werden. Umgerechnet etwa 220.000 Euro wird der Elektro-Sportwagen kosten. Doch wer das Auto besitzt, kann kräftig sparen, rechnen die Londoner Autobauer vor: Im Vergleich mit einem Audi RS4 und bei zirka 20.000 Kilometer Jahresfahrleistung spare ein Sportwagenfahrer in Großbritannien pro Jahr umgerechnet 15.000 Euro.
Und sofern der Strom, mit dem die Hightech-Batterie des Wagens befüllt wird, mittels Wasser- oder Windkraft oder Sonnenenergie hergestellt ist, erfüllt der Lightning GT sogar den Traum vom absolut abgasfreien Sportwagenfahren. Womöglich geht der Flitzer aus London dereinst als Anfang vom Ende der Benzinfresser in die Mobilitätsgeschichte ein
Der Hersteller spricht davon das in zweiten Hälfte von 2008 ein Protoyp gebaut werden soll, an dem sie sehen wollen, wie sich ihre Theorien, Hoffnungen und Wünsche in die Praxis umsetzen lassen. Mit anderen Worten der Spiegel lügt, was aber nicht wirklich etwas neues ist. Natürlich lügen die nicht grundlos.
Vor allem die Daten zur Batterie lassen aufhorchen, denn der Stromspeicher ist bislang der Schwachpunkt aller Elektroautos und zugleich das größte Hemmnis für einen Durchbruch dieser Antriebstechnik. Die erst vor sieben Jahren gegründete US-Firma Altairnano aus Reno in Nevada hat nun mit Hilfe der Nanotechnologie sowie Titan- und Keramik-Komponenten eine Batterie entwickelt, die mindestens zwölf Jahre funktionieren soll und noch nach 15.000 Ladevorgängen bis 85 Prozent der ursprünglichen Kapazität speichern kann. Zudem dauert das Aufladen dieses Hightech-Akkus an der Steckdose lediglich zehn Minuten – sehr viel schneller klappt konventionelles Kraftstofftanken auch nicht.
Ach ja. Der tolle Batterie-Hersteller Altairnano dessen Geschichte geistert schon seit März 2006 durch die Lande:
Die Lithium-Ionen-Batterietechnik, kurz LiIon, hat in den letzten paar Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Experten wie Tüftler hoffen seit längerem, dass solche Akkus künftig in Serie in Elektrofahrzeuge eingebaut werden, um ihre Marktannahme zu steigern. Altair Nanotechnologies aus Reno, Nevada, ist laut eigenen Angaben nun so weit: Bis Ende des Jahres will man erste LiIon-Autos in Prototyp-Form auf die Straße bringen.
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Altair Nano will die neuen Batterien in einen Elektrofahrzeug-Prototyp stecken, den man zusammen mit der kanadischen Firma Boshart Engineering plant. Die neuen Batterien verwenden laut Gotcher eine sichere, stabile Struktur, die ihre Lebensdauer dadurch erhöht, dass sich ihre Elektroden nicht ständig ausdehnen und zusammenziehen, wenn sich die spannungserzeugenden Ionen hinein- und hinausbewegen. Genau dies führt derzeit zum mehr oder minder frühen Ableben konventioneller LiIon-Akkus.
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Zudem kann der Altair-Nano-Akku mit großen Energiespitzen umgehen, die sowohl beim schnellen Laden als auch bei schneller Beschleunigung vorkommen. Gotcher erwartet zukünftig außerdem Fahrzeuge, deren Batterien sich ähnlich schnell laden lassen, wie normalerweise eine Tankbefüllung samt kurzem Snack dauert – sechs bis acht Minuten.
Gut mit seinen Batterien hat Altairnano bis heute kein Geschäft gemacht. Der Kurs dümpelt vor sich hin, aber er hatte seinen Glanzpunkt. Als der Spiegel ihn ohne jede Veranlassung hochschrieb. Im Juni und Juli nach der haltlosen Propagandaaktion.

Screenshot wallstreet:online
Natürlich ging es hier um keine Kursmanipulation. Es wurde einfach schlecht recherchiert und bestimmt hat auch in der Zeit bei n-tv kein Experte die Aktie empfohlen und auch die Finanzberater der Familie Mohn hab nicht in dieser Zeit diese Aktie gekauft und wenn dann eben aus Zufall. Man muss nicht immer hinter allem etwas schmutziges vermuten.
Ich persönlich glaube nicht an die Batterie. Bisher kamen da nur immer diese Ankündigungen und nie etwas greifbares oder gar sichtbares hinterher. Es mag ja sein, das es die Batterie schon gibt. Im 50 Kilometer nördlich von Bordeaux gelegenen Nersac baute das Gemeinschaftsunternehmen Johnson Controls-Saft kürzlich die weltweit erste Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz und nahm sie im April auch in Betrieb.
Diese Batterie hat nichts mit den Träumen von Eden zu tun. Ihre Leistungsdaten sind erschreckend und sie ist ein Feigenblatt der klassischen Autohersteller die in einer Hybridtechnik hoffen sich um wirklich neue Konzepte drücken zu können. Es ist doch alles so schön wie es ist.
Solange wir uns nicht komplett von fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung und für den Betrieb von Fahrzeugen trennen, was nur mit der Brennstoffzelle und der Wasserstoffwirtschaft geht, werden wir Eden nicht erreichen, ja nicht einmal in seine Nähe kommen.
Mini-Brennstoffzelle mit Natriumborhydrid
Was bei der Brennstoffzelle bisher passiert ist wird überdeutlich wenn wir das sogenannte Leistungsgewicht betrachten. 1994 hatte die Brennstoffzelle im Necar 1 noch ein Leistungsgewicht von 21 kg/kW bei insgesamt 50 kW. Es wog also über eine Tonne. Kein Wunder das dieses Auto nur nur 90 km/h schnell war. Das neue System des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Zusammenarbeit mit der TU Berlin hat ein Leistungsgewicht von 2,5 kg/kW. Bei 50 kw Antriebsleistung wären also nur 100 kg Gewicht für die Brennstoffzelle erforderlich.

FotoFraunhofer IZM
Natürlich dürfte die in der Pressemitteilung genannte Einsatzmöglichkeit für einen Suchhubschrauber eher ein frommer Wunsch als Realität sein. In der Realität ist wohl mehr an die fast lautlose Überwachungsdrohne vor unseren Schlafzimmern gedacht, die unserem, nach eigenen Aussagen nicht vollständig durchgeknalltem Innenminister auch die letzten Geheimnisse verraten soll. Aber zumindest lässt er dann vielleicht nicht jede Wohnung aufbrechen.
Diesen Innenminister könnten wir los werden, unsere Versorgungsprobleme bei der Energie bleiben. Deshalb ist die Forschung von IZM und TU-Berlin nur zu loben. Glücklicherweise läuft innerhalb der deutschen Wissenschaft sogar ein heißer Wettbewerb.
Vielleicht könnten wir es schaffen Patente für Deutschland zu retten, falls unsere Politik sie nicht lieber wieder den USA oder irgendwelchen Heuschrecken schenkt. Im Zweifel streichen die nämlich immer dann die Mittel wenn es ernst wird und der nächste Schritt die Kleinserie wäre. Aber auch das ist nur ein Anfang.
Die Problematik liegt darin, das wir Wasserstoff in den Wüsten durch Solarkraftwerke zwar unglaublich günstig herstellen können, dann aber erst unser Problem beginnt. Der Transport von Wasserstoff ist praktisch nicht ohne Umwandlung machbar.
Der einfachste Weg scheint die Umwandlung in elektrischen Strom zu sein, den man dann mittels Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, kurz HGÜ, problemlos nach Europa bringen kann. Laut Siemens sind Übertragungsraten von 3.000 MW zur Zeit üblich und 5.000 MW machbar. Auch die Kosten wären kein wirkliches Problem. Allerdings gibt es eine Reihe anderer Probleme.
Wir haben gerade erlebt das eine größere imperialistische Nation getestet hat, ob sie den internationalen Nachrichtenverkehr in bestimmten Gebieten oder auch weltweit dadurch erledigen kann, das sie Unterseekabel mechanisch durchtrennt. Lokal hatte es Erfolg. Weltweit müssten mehr Verbindungen zerstört werden, deshalb wird da wohl erst etwas passieren wenn mehr Atom-U-Boote mit dieser Waffe ausgerüstet sind. Da diese Nation nicht zum Frieden zu zwingen ist, müssten unendlich viele Kabel verlegt werden um die Zerstörung sinnlos zu machen.
Allerdings sind Stromleitungen auch an Land leicht angreifbar. Natürlich bekämen die Angreifer dann immer neue schöne Namen, Wie Al Hastenichtgesehen oder El Rächerderenterbten, aber es wäre doch immer die gleiche Organisation die heute schon überall für den Unfrieden in der Welt, den Hunger und die Angst sorgt.
Wir brauchen also nicht nur einen Mix aus Energie der sowohl die Komponente Solarenergie aus der Wüste, wie auch heimische Energie enthält und dazu im Ausland wie auch im Inland auf unterschiedliche Energieformen zugreift, wir brauchen auch einen Transportmix und weitgehend Frieden. Technisch wären das Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen neben einer Vielzahl von Pipelines in denen gebundener Wasserstoff transportiert werden kann. Dazu noch den Transport per Bahn und Schiff.
Allerdings will ich gerne zugeben das bei der Herstellung von Natriumborhydrid und bei der Ameisensäure für mich die Herstellungsfrage immer noch ungeklärt ist. Obwohl ich irgendwann in meinem Leben mal daran gedacht habe Chemie zu studieren, habe ich mir und der Chemie wohl etwas Gutes getan, indem ich es gelassen habe.
Bei beiden scheitere ich an dem Problem das eine Kohlenstoffkomponente aus Methanol oder Ethanol gebraucht würde, deren Größe ich nicht bestimmen kann und die den Sinn der Sache konterkarieren könnte. Die Wasserstoffwirtschaft soll ja gerade Öl, Kohle, Erdgas komplett aus dem Energiemix ausschließen und nachwachsende Rohstoffe nur in soweit benutzen, als es für die Ernährung der Menschen unschädlich ist.
Falls irgendein in der Chemie bewanderter Mensch mich darüber aufklären könnten wie man Wasserstoff in der Wüste in ein transportfähiges, flüssiges oder auch als Perlite gestaltetes Gut verwandeln kann, um es sicher transportieren und am Bestimmungsort, am besten durch die Zugabe von Wasser direkt in Brennstoffzellen einsetzen kann, wäre ich dankbar. Irgendwo da liegt der Weg.
Ich bin mir sicher das Transportproblem lässt sich lösen. Die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen werden in Europa ein Problem werden, weil die Elektro-Smog-Hysteriker sofort aufschreien werden. Da ist Gleichstrom neuerdings ja schlimmer als Wechselstrom in Höchstspannung. Das lässt sich nur lösen, wenn man Umwege durch menschenleerere Gebiete in Kauf nimmt, viel unterseeisch macht und ansonsten durch Gesetze dafür sorgt das niemand unter eine bereits bestehende Leitung zieht und dann klagt.
Die Standorte in Afrika lassen sich nur durch faire Teilhabe am Erfolg auf Dauer sicher gestalten. Wir brauchen die Menschen und die Flächen dort. Dies kann keinesfalls im Geiste von Eroberern, Kolonisation oder durch Wirtschaftsimperialismus geschehen. Wir werden Menschen in den Mittelmeeranrainerstaaten und vielleicht auch noch weiter nach Afrika hinein den Anschluß an Europa anbieten müssen. Aus purem Eigennutz.
Wir werden sie entweder mit ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihrer Kultur und ihrer Art zu leben, annehmen oder wir können die Geschichte und uns selbst vergessen. Wir haben bisher kaum politischen Ruhm oder gar Ehre in Afrika erworben. Wir sollten langsam anfangen ehrlich zu handeln. Wer glaubt er könne das Stück Afrika für Europa herausbrechen, das für die Energieerzeung gebraucht wird, der irrt fürchterlich.
Wir werden im Endeffekt entweder ganz Afrika mit nach oben nehmen oder in ewigen Energiekriegen verbluten. Die neuen Ölfelder liegen zu unserem Glück nicht in den ölfördernden Staaten, die wir lange genug betrogen oder wie die USA es heute noch tut, einfach unterworfen haben. Die neuen Möglichkeiten fast unbegrenzt Energie zu gewinnen, machen es uns aber leicht. Meerwasserentsalzung und Bewässerung bedeuten mehr als genug Nahrung, auf einer leichteren Basis. Wer satt ist hat die Muße zu lernen und fröhlich zu sein. Leben und Leben lassen.
Wasserstoff kann endlich vernünftig transportiert und gelagert werden
Wasserstoff macht in unterschiedlich gebundener Form rund 75 % der gesamten Masse, beziehungsweise 93 % aller Atome in unserem Sonnensystem aus. Der größte Anteil irdischen Wasserstoffs kommt in der Verbindung Wasser vor. In dieser Form bedeckt er über zwei Drittel der Erdoberfläche. Die gesamten Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf circa 1386 Milliarden km³. Aus Wasser kann Wasserstoff leicht mit Elektrolyse gewonnen werden. Wasserstoff hat allerdings einen sehr gefährlichen Nachteil. Er ist hochendzündlich und vor allem eben auch durch Elektrostatik zündbar. Wir alle kennen die bedrückenden Bilder vom Zeppelinunglück in Lakehurst:
Während das Problem der Wasserstoffherstellung auch und gerade aus alternativen Energiequellen vollständig praktikabel und auch wirtschaftlich vernünftig gelöst ist, bleibt das Problem der Lagerung und des Transportes.
Bei der Wasserstoffspeicherung ergeben sich mehrere Probleme:
An der Luft bildet er hochexplosives Knallgas. Wasserstoff ist in einem sehr weiten Bereich des Mischungsverhältnisses mit dem Sauerstoff der Luft zündfähig (5% bis 85% Anteil). An Ventilen und versprödeten Leitungen und Tanks ausgetretener Wasserstoff kann eine Explosionsgefahr hervorrufen. Dies wird verstärkt bei Lecks aus Pannen. Wegen der gasförmigen Natur des Wasserstoffs ist das Erkennen einer Austrittstelle erschwert.
Wasserstoff hat nur eine geringe spezifische Dichte und daraus resultierend eine niedrige volumenbezogene Energiedichte (ca. 1/3 von Erdgas, aber ca. die dreifache massenbezogene Energiedichte). Dies erfordert zum Speichern äquivalenter Energiemengen einen dreimal so großen Tank oder einen dreimal so hohen Druck wie für Erdgas.
Durch die geringe Molekülgröße und eine niedrige Adsorption diffundiert Wasserstoff relativ gut durch eine Vielzahl von Materialien, sodass eine hohe Qualität der Tankhülle gewährleistet sein muss. Durch hohe Temperaturen und hohen Innendruck wird dieser Prozess begünstigt. Durch Wasserstoffversprödung wird die Tankhülle zusätzlich belastet.
Das Gas Wasserstoff entweicht in auffallenden Mengen aus jedem Tank und jeder Rohrleitung und reichert sich in der Atmosphäre an. Über die globalen Auswirkungen bei verstärkter Verwendung können bisher nur Vermutungen angestellt werden
Natürlich haben wir technische Mittel und Wege die Lagerung und den Transport halbwegs sicher durchzuführen, aber genau wie bei der Kernenergie haben wir das Problem menschlichen Fehlverhaltens, aber schlimmer noch die Gier der Betreiber, die gerne Sicherheit dem momentanen Gewinn opfern. Das ist der Grund weshalb viele Leute einer Wasserstoffwirtschaft mehr als skeptisch gegenüber stehen.
Niemand möchte wirklich Autos die jederzeit explodieren könnten, oder Heizanlagen die kommentarlos in die Luft gehen. Auch Schiffe die mit Wasserstoff beladen einen Hafen anlaufen, sind nicht das, was sich Hafenbetreiber wirklich wünschen.
Natürlich gibt es diverse Speicherverfahren die auf einer Umwandlung oder Anlagerung von Wasserstoff in oder an einen harmloseren Stoff beruhen, aber all diese System brauchten zur Rückgewinnung des Wasserstoffs eine Temperatur zwischen achtzig und zweihundert Grad wie bei Methanol. Dies ist häufig nicht erreichbar, was den Einsatz von Brenstoffzellen im Auto auf die gemäßigten Zonen und Höhenlagen bis 1500 Meter. begrenzt. Außerdem neigen die meisten Stoffe die verwandt werden könnten, dazu den Katalysator der zur erneuten Aufspaltung nötig ist, zu vergiften.
Forscher am Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock haben nun einen handelsüblichen Ruthenium-Phosphin-Komplex als Katalysator verwendet, der es ermöglicht bei Zimmertemperatur (26.5 Grad) unter Zugabe von Dimethylhexylamin eine glatte Aufspaltung von Ameisensäure in Wasserstoff und Kohlendioxid zu erzielen, der lediglich Aktivkohlefilter braucht um den direkten Einsatz von Wasserstoff in der Brennstoffzelle zu ermöglichen.
Dieses Verfahren ist nicht nur genial einfach sondern auch noch fünffach effizienter als bisherige Verfahren und es vergiftet den Katalysator nicht. Die Forscher sind, was auch richtig ist, vorsichtig und reden zunächst einmal von der Stromversorgung für kleinere Mobilgeräte wie Notebook und Handy. Prof. Matthias Beller, Björn Loges, Albert Boddien und Henrik Junge haben auf jeden Fall einen wichtigen Beitrag für eine Wasserstoffwirtschaft geleistet. Der Transport von Ameisensäure ist im Vergleich zu Wasserstoff genial einfach und relativ ungefährlich.
Ameisensäure lässt sich heute leicht aus Natriumhydroxid und Kohlenstoffmonoxid technisch herstellen. Dabei gibt es natürlich einen erheblichen technischen Schönheitsfehler. Natriumhydroxid besteht aus Kochsalz und Wasser. Bei seiner Produktion fällt Clor an und es wird Energie benötigt die nicht aus dem Wassestoffprozess kommen kann um diesen nicht unwirtschaftlich zu machen.
Schlimmer ist jedoch, dass für das Kohlenstoffmonoxid immer noch die Kohlenstoffkomponente gebraucht wird. Diese lässt sich zwar aus nachwachsenden Rohstofen in Form von Biogas oder über die Kohleverflüssigung nach dem Bergius-Pier-Verfahren werden aus Kohle (C) und Wasserstoff (H2) in einer exothermen chemischen Reaktion Kohlenwasserstoffe in der gewünschten Form generiert.
Rechenbar wird dieses ganze System nur, wenn man rund um den Äquator die Sonnenenergie durch Sonnenkraftwerke gwonnen und gleich vor Ort verarbeitet wird. Dabei können Teile der Energie zur Meerwasserentsalzung genutzt werden um das benötigte Natrium zu gewinnen und gleichzeitig die Energie für die Erzeugung von Ameisensäure und die Verarbeitung von Kohle zu erzeugen.
Es macht schon alleine deshalb Sinn, jetzt die notwendige Infrastruktur an Kraftwerken aufzubauen, weil ja auch der mögliche nächste Schritt, die Speicherung von Wasserstoff in Nanowürfeln zunächst einmal den Wasserstoff braucht, der transportiert werden soll.
Deutsche Unternehmen arbeiten deshalb vor allem an Mikrowürfeln aus metallorganischen Verbindungen, die mit einem dichten Netzwerk aus nanometerkleinen Poren durchzogen sind und deshalb eine sehr große Oberfläche besitzen. Die Würfel werden in einfachen chemischen Verfahren aus Zinkoxid und organischen Säuren, beispielsweise Terephthalsäure, hergestellt. Ein Fingerhut der löchrigen Kuben hat die Oberfläche eines Fußballfeldes. Wasserstoffgas lagert sich bei hohem Druck an den Wänden der Poren an und wird dort flüssig. Entspannt man den Druck, lässt sich das Energie spendende Gas aus dem Speichermedium leicht wieder freisetzen.
In den USA wird bei ähnlichen Versuchen mit Nanoröhren aus Kohlenstoff gearbeitet. Welches Trägermaterial und Fertigungsverfahren sich letztendlich schneller in die Praxis umsetzen lässt, muss die Zukunft zeigen. Wir haben auf jeden Fall schon heute allen Grund mit der Wasserstoffwirtschaft zu beginnen, bevor uns die Umstände dazu zwingen.
In diesem Zusammenhang muss auch die Position der deutschen Steinkohle erneut überdacht werden und die Verwendung aller nicht zur Ernährung verwendbaren Biomasse einbezogen werden.
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