Die Bürgerlichen dieser Republik haben übernommen! Von der Regierung bis hinunter in die niederen Ebenen verbreiten sie nun ihre Politik, Macht, Ethik, Moral und Ressourcenverteilung, bzw. das, was sie sich darunter vorstellen. Mit Methoden, die ihrer Lebenswelt entsprechen.
Der offene Diskurs wird weitgehend eingestellt. An seine Stelle treten schweigende "Fassaden" wie der neue Bahnchef (wie heißt der nochmal?), der im Unterschied zum Poltergeist Mehdorn einen ruhigen und kultivierten Eindruck macht, aber natürlich dennoch die gleiche Privatisierungsscheiße vorantreibt wie sein Vorgänger. Oder Leute vom Typus Merkel, die so lang als möglich nichts sagen, - gar nichts! - und ihre Politik hintenherum entfalten.
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Diffamierungskampagnen zum Zwecke des eigenen Demokratieverständnisses
Ob Politik, Arbeits- oder Privatleben -überall das Gleiche. Es wird gedisst, gescholten, beleidigt und oftmals auch gelogen. Was man nicht verstehen will, wird angegriffen. Jedes Mittel ist dazu recht -man glaubt sich selbstverständlich schließlich auch im Recht. Der Glaube geht soweit, daß man Grund- und Völkerrecht mißachtet und man es nicht mal einsieht, daß man sich demokratiefeindlich verhält.
Dabei stehen wir immer noch aufrecht und halten jenen die wir nicht verstehen, jenen die wir bekämpfen, immer schön das Schild der demokratischen Werte vor die Nase. Unbemerkt dessen, daß wir sie selbst nur dann anerkennen wenn sie uns zum Nutzen sind. Das Demokratieverständnis anderer ist nicht unser Verständnis. Und weil wir so unterschiedlichen Verstandes sind, wenn wir für uns etwas positives daraus entnehmen können, merken wir nicht, daß dem anderen genau selbes Recht zusteht.
Kommt es deswegen immer zu streithaften Diskussionen? Definitiv! Ist eine streithafte Diskussion nötig um miteinander in Einklang zu kommen? Das Gegenteil ist der Fall. In einer Diskussion in der es verschiedene Ansichten gibt, ist grundsätzlich davon auszugehen, daß diese verschiedenen Ansichten mehrheitlich am Ende der Diskussion immer verschieden bleiben werden. Zwar mag der Eine, durch Rückzug irgendwann, eine Beruhigung des Gespräches verursachen -an seiner Einstellung zum Diskussionspunkt ändert dies im jeweiligen Augenblick aber rein gar nichts. Wer gegen Krieg ist, ist nicht zwangsläufig gegen jede Art von Krieg. Eine streithafte Diskussion könnte man mit äußerstem Wohlwollen auch als einen eben solchen bezeichnen. Als Krieg zwischen verschiedenen Meinungen, ausgeführt durch Einzelne oder auch Gruppen. Zurück bleiben die Geschlagenen -weil sie selbst keinen Sinn in einer weiteren Auseinandersetzung mehr sehen und sich freiwillig zurückziehen.
Diskussionspunkte nehmen im Laufe der immer fortschreitenderen Diskussion an Unsachlichkeit zu, es folgen Relativierungen, emotionale Ausbrüche, gefolgt von Beleidigungen und Diffamierungen. Einzig zum Zwecke des Rechtsvorbehaltes. Dem Kontrahent wird selbiges abgesprochen, demokratische Grundrechte somit verletzt und oftmals die Vernunft des potentiellen Gegners in Frage gestellt -nicht bemerkend, daß man sich selbst von der Vernunft weit entfernt hat in dem man jene Diskussion, ganz rechthaberisch, durchführte.
Wir erkennen einander nicht an, oder zumindest akzeptieren wir nicht, daß es außer der unseren Sicht der Dinge auch noch andere Ansichten gibt. Daraus entwickelt sich Streit, daraus entwickeln sich Oppositionen. Gegner, die eigentlich gar keine sind, wenn.. -ja, wenn wir wenigstens anerkennen würden was die Pfeiler einer echten Demokratie sind.
Krieg ist und bleibt keine Lösung! Weder der politisch-militärische, noch ein privat geführter!
Es mag gut tun zu gewinnen, aber dort wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Ihnen muß unser Hauptaugenmerk gelten -ganz gleich um wen oder welche Meinung es sich handelt. Das wäre dann die eigentliche Revolution!
Die vermASSElte Demokratie
Leseprobe aus der neuen Bürgerzeitung
UNSER-BRAUNSCHWEIG vom 4. April 2009, Seite 6


Weitere Infos zum Thema ASSE > B•I•BS-Forum
> Zur Online-Ausgabe UNSER-BRAUNSCHWEIG (PDF)
UNSER-BRAUNSCHWEIG vom 4. April 2009, Seite 6


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Nun sei bedankt, mein lieber Schwan!
Wagner hat die aktuelle Situation der Medienbranche in seinem Lohengrin sehr schön beschrieben.
Nun sei bedankt, mein lieber Schwan!
Zieh durch die weite Flut zurück,
dahin, woher mich trug dein Kahn,
kehr wieder nur zu unsrem Glück!
Drum sei getreu dein Dienst getan!
Leb wohl, leb wohl, mein lieber Schwan!
Lohengrin Mein Lieber Schwan!
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In dieser Welt kommen uns die menschlichen Werte abhanden
Es ist schon seltsam. Ich habe heute morgen mal wieder Reinhard Mey gehört, das Lied über die Ja-Sager. Meine Tochter hat mehr Glück mit ihrer Schule und mit ihrer Lehrerin. Aber ich halte das eher für eine Ausnahme, die die böse Regel bestätigt - in einem Berlin, wo die Frau von Finanzsenator Sarrazin die Kinder eigenständig um eine Jahrgangsstufe zurücksetzen kann und dies an einem kleinen Mädchen auch auf die grausamste Art und Weise, ganz wie es ihr Mann vormacht, getan hat.
Der Schulrat, der sie stoppen wollte, musste gehen. In einer Welt, wo es solche Lehrer geben kann und niemand mehr den sadistischen Mächtigen in den Arm fällt, muss man solche Lieder immer wieder einmal hören. Aber nicht, um die Faust in der Tasche zu ballen, sondern um sie herauszunehmen und sie den Unterdrückern unter die Nase zu halten! ["In dieser Welt kommen uns die menschlichen Werte abhanden" mehr »]
Haben sie eigentlich schon Reputationsmanagement
Letztens ging ich am Abend über einen Platz auf dem ein Maler lebendsecht eine nackte Frau gemalt hatte. Sie wirkte auf mich wirklich so, als würde sie sich gleich vom Pflaster lösen und mit dem Hintern wackelnd vor mir her gehen. Natürlich wäre ich ihr gefolgt. Aber im Moment lag sie einfach da rum und mein nächster Schritt hätte meinen Fuß in eine Gegend gebracht, in die ein fairer Mann noch nicht einmal andere Männer tritt, geschweige denn Frauen. Also stoppte ich und genoss das Bild. Dann machte ich einen Sidestep weil die Dame keine weiteren Einladungen an mich aussprach und ich weiß wann ich gehen muss.
In letzter Zeit lese ich immer wieder das Wort Reputationsmanagement. Wenn ich diesem Worte begegne geht es mir wie bei der auf das Pflaster gemalten nackten Frau. Ich stoppe erst einmal. Wer tritt schon auf Reputationen. Allerdings wirkt das Wort Reputationsmanagement noch flacher auf mich als die gemalte nackte Frau, die zwar optisch an den richtigen Stellern erhöht aus, aber eben trotzdem aufgrund ihrer Gestaltungsform als Zeichnung, flach bleibt.
Google kennt 766.000 Eintragungen für das Reputationsmanagement und die englische Wikipedia kennt das Wort, aber die deutsche Wikipedia beschäftigt sich lieber mit dem Reputationsrisiko für Unternehmen.
Die Sache scheint also wichtig zu sein. Im Netz sind allerlei Berater für Firmen und Privatpersonen unterwegs die auf eine oder andere Art versprechen etwas für eine bessere Reputation zu tun. Die netten Leute die damit Geld verdienen werden wahrscheinlich böse sein, wenn mir dazu nur der Satz einfällt: "Wir machen Sie Respekt." oder die weinerliche Aufforderung an einigen Berliner Hauswänden "Respekt" als Graffiti oder die Frage von einem spätjugendlichen Krakeler nach der dritte Ohrfeige "Warum hasse keinen Respekt vor mir?".
Respekt kriegt man nicht in Flaschen und auch nicht im Einzel- oder Großhandel. Respekt und Reputation muss man sich erarbeiten. Wer glaubt er könne seine Reputation dadurch verbessern, das er den Kauf von Flaschenbier in Kästen mit dem Schutz von Urwald verbindet oder wer annimmt, dass die von seinem Imageberater ausgewählte Krawatte ihm Stil oder gar Respekt verschafft, der zeigt damit nur, dass er Reputation vortäuschen oder erschleichen will und muss, weil er keine hat.
Wer ein Reputationsmanagement braucht, gibt damit zu, das er eben keine Reputation hat. Wer Respekt fordern muss, hat sich keinen Respekt verdient. Genau das gleiche gilt für all die vielen netten Modelle in irgendwelchen Community-Projekten wo man sich Reputation durch allerlei Wohltaten anderer erwerben, in Wirklichkeit aber nur eine scheinbare Reputation eintauschen kann.
Es ist eine Frage des Selbstwertgefühls. Eine Firma die so arbeitet, das sie sich die Achtung derjenigen verdient auf deren Achtung sie wert legt, meist sind das ihre Kunden und Lieferanten, ist immer auf der sicheren Seite. Eine solche Achtung durch aktives Marketing oder einen Verhaltenskodex vorzutäuschen ist eine gefährliche Geschichte. Marketing explodiert einem in solchen Fällen fast immer unter den Händen. Lügen haben hier besonders kurze und empfindliche Beine, wie jene Ökostromgesellschaft mit dem Atomstrom gerade erfährt.
Wer aber von Anfang an ehrlich ist und auch sofort zu seinen Fehlern steht, der hat es nicht nötig sich ein Reputationsmanagement zu leisten, dem fliegt die Reputation zu. Das gleiche gilt für die die persönliche Reputation. Wer davon erzählt, dass all das was man im Netz von sich gibt, gegen einen verwandt werden kann, der vergisst, dass mich bei jemandem der sich aktiv im Netz bewegt, mir ein fehlen von Fehlern viel mehr sagt. Sobald ich weiß, oder auch nur vermute, das gedreht wurde, bin ich mehr als misstrauisch.
Tatsächlich ist es so das jeder Personalchef mit Verstand etwas über die Fähigkeiten, Ansichten und Möglichkeiten eines Bewerbers wissen will. Ob der mal auf einer Party den nackten Bauch oder mehr gezeigt hat, wird ihn weniger interessieren. Sobald der Personalchef aber genau auf dieser Ebene seine Interessen hat, macht es keinen Sinn in einem solchen Unternehmen zu arbeiten. Jeder Chef kann mehr mit einem Widerspruchsgeist als mit einem Jasager anfangen. Das wissen gute Chefs und die anderen brauchen keine guten Leute.
Reputation ist ein Gesamtbild das nur entsteht, wenn es sich aus Leistung und Fehlleistung, aus passendem und unpassendem zusammensetzen kann. Stellen wir uns vor wenn wir aus einem Foto eine Grundfarbe herausnehmen. Das Bild sagt nichts mehr, mit dem man etwas anfangen könnte. Deshalb äußerste Vorsicht bei Reputationsmanagement, es könnte sein, dass man da wo man vermeintliche Fehler ausbügelt, das ganze Bild so verfälscht, das es entweder unbrauchbar wird, oder das Gegenteil des Erwünschten bewirkt.
Laurenz, der Spender Meyer, die deutsche Leitkultur und andere Lügen
Es ist ja ein Musterbeispiel der deutschen Leitkultur und des Werteverständnisses der CDU, das Schäuble und Meyer überhaupt wieder in den Bundestag kommen konnten, anstatt in der Schande leben zu müssen, die sie selbst verursacht haben. Wolfgang, der Geldkoffer Schäuble durfte sogar Innenminister werden und Meyer, der sich gleichzeitig vom deutschen Bürger und der RWE bezahlen ließ, ist wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU. Der geneigte Leser mag sich noch erinnern, wie Meyer ihm versprach, das Geld das er sich kriminell erschlichen hatte, dann an die SOS-Kinderdörfer zu spenden. Das hat er natürlich nicht getan, er ist ja deutscher Politiker, dessen Ehrenwort früher einmal bis zu einer Schweizer Badewanne reichte, aber heute so wertlos ist wie ein Mäusefurz. Nicht der große Meyer hat gespendet, sondern die RWE. Die RWE hat sich das Geld natürlich über die Steuer wiedergeholt, so das der nette Herr Meyer die RWE Kunden und alle Steuerzahler gleichermaßen zweimal abgezockt hat.
Nun ist er aber wieder oben auf. Er erscheint frech wie Rotz in Talkshows unserer gleichgeschalteten Medien und ist genauso ein widerlicher Lügner wie eh und je. Kein Finanzbeamter und kein Staatsanwalt der da mal hinterfragt. Nun aber schlägt er die volle Volte. In der Netzeitung wird berichtet, das Laurenz Meyer eine Wertedebatte fordert in der auch die Rolle der deutschen Unternehmen beleuchtet werden solle. Na fein. Das nenne ich den Bock zum Gärtner machen. Aber der Vergleich ist falsch. Ziegenböcke und auch Schafböcke haben ein natürliches Ende in ihrer Gier. Das ist der gefüllte Magen. Bei Laurenzchen gibt es kein Ende der Gier. In der gleichen Zeitung wird übrigens auch berichtet das Meyer Hartz IV als Mindestlohn sieht. Deshalb hat er ja bei der RWE auch 200 Monate Hartz IV für ein halbes Jahr Nichtstun abgezockt.
Allerdings wer dem Laurenz Meyer und einer CDU, die ihm und Schäuble Pöstchen gibt, auch nur ein Wort in Sachen Werte glaubt, der nagelt auch Tapeten an die Wände, anstatt sie zu kleben. Die neoliberalen Menschenverachter suchen ein Feigenblatt, um das was sie vorhaben, zu kaschieren. Sie wollen den Menschen Sand in die Augen streuen, um sie leichter abzocken zu können. Bei einer Wertediskussion in der CDU handelt sich nur darum, wie die Werte des Kapitals vermehrt und die Rechte der Bürger verkürzt werden können. Wählt sie nicht mehr. Wählt wo ihr es eben könnt freie Kandidaten, die Linken oder die Grünen. Aber trinkt nicht noch von dem Kakao durch den ihr gezogen werdet.
Nun ist er aber wieder oben auf. Er erscheint frech wie Rotz in Talkshows unserer gleichgeschalteten Medien und ist genauso ein widerlicher Lügner wie eh und je. Kein Finanzbeamter und kein Staatsanwalt der da mal hinterfragt. Nun aber schlägt er die volle Volte. In der Netzeitung wird berichtet, das Laurenz Meyer eine Wertedebatte fordert in der auch die Rolle der deutschen Unternehmen beleuchtet werden solle. Na fein. Das nenne ich den Bock zum Gärtner machen. Aber der Vergleich ist falsch. Ziegenböcke und auch Schafböcke haben ein natürliches Ende in ihrer Gier. Das ist der gefüllte Magen. Bei Laurenzchen gibt es kein Ende der Gier. In der gleichen Zeitung wird übrigens auch berichtet das Meyer Hartz IV als Mindestlohn sieht. Deshalb hat er ja bei der RWE auch 200 Monate Hartz IV für ein halbes Jahr Nichtstun abgezockt.
Allerdings wer dem Laurenz Meyer und einer CDU, die ihm und Schäuble Pöstchen gibt, auch nur ein Wort in Sachen Werte glaubt, der nagelt auch Tapeten an die Wände, anstatt sie zu kleben. Die neoliberalen Menschenverachter suchen ein Feigenblatt, um das was sie vorhaben, zu kaschieren. Sie wollen den Menschen Sand in die Augen streuen, um sie leichter abzocken zu können. Bei einer Wertediskussion in der CDU handelt sich nur darum, wie die Werte des Kapitals vermehrt und die Rechte der Bürger verkürzt werden können. Wählt sie nicht mehr. Wählt wo ihr es eben könnt freie Kandidaten, die Linken oder die Grünen. Aber trinkt nicht noch von dem Kakao durch den ihr gezogen werdet.
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