Mit dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart eröffnete FDP-Parteichef Guido Westerwelle den diejährigen Wettbewerb. Mit Begriffen wie "deutsche Krankheit" und "Bimmelbahnpolitik" manifestierte Westerwelle den Anspruch der FDP auf den Spitzenplatz in der Parteienwertung. Rainer Brüderle entäuschte allerdings seine Fans ein wenig, sein Winken mit der "Roten Laterne" und sein ständiges Schlußlichtgeraune, werden ihn bei der diesjährigen Wertung wohl nicht wieder zum Einzelsieger machen. Da wird Brüderle mit seinen Trainern für Beschimpfung und unqualifizierten Dummschwatz noch einiges an Arbeit zu leisten haben.
Erfreulich jedoch, das unbekannte Neutalent, die designierte Europawahl-Spitzenkandidatin der FDP, Silvana Koch-Mehrin, die die deutsche Aussenpolitik mutig als "Mischung aus Holzhammer und Desinteresse" bezeichnete und forderte "Das Brechen des Stabilitätspaktes durch Deutschland müsse bestraft werden". Sie gipfelte in der Aussage, das Innerhalb Europas von Frankreich und Deutschland bereits von der "Allianz der Arroganz" gesprochen werde. Da wachsen Talente nach.
Die CSU wird auf ihrer traditionellen Winterspielen im Wildbad Kreuth zwar die Wahl von Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble, zum Bundespräsidenten als ihren ersten Beitrag im Wettbewerb bringen, aber das ist leider auch nur das Aufkochen von Wettbewerbsbeiträgen des vergangenen Jahres.
Gespannt warten wir auf die ersten Beiträge von Friedrich Merz und Laurenz Meyer, die zur Zeit wohl noch mit den Exzessen des Jahreswechsels kämpfen.


















