Ach ist das nicht ein schönes Leben. Man kann dem hochverehrten Publikum jeden Dreck um die Schnauze schlagen und die müssen bezahlen. Ob sie zusehen oder nicht. Man kann tun und lassen was man will, solange man nur die richtigen Ärsche aus Politik und Kapital leckt und deren Vertretern jeden Platz für Demagogie gibt, den sie haben wollen. Ansonsten kann man tun was man will. Gut meistens tut man gar nichts, außer ein wenig Schleichwerbung. Man muss ja an das Alter und die Kinder denken.
Das funktioniert alles prima, weil ja da ein Bock, die anderen Böcke beim Gärtnern beaufsichtigt. Es gibt auch keine Verantwortung. Wenn da mal einer wirklich gehen muss, wird er einfach umgebettet. Zumindest solange er nicht die Wahrheit sagt, oder ähnliche Perversionen betreibt.
Frontal 21 ist zu einem richtigen Werbemagazinchen für allerlei Partikularinteressen verkommen und betreibt selbst noch Schleichwerbung aber es wird niemand zur Rechenschaft gezogen, es entschuldigt sich auch keiner.
Politbetrüger wie jener Laurenz Meyer, werden kurz nach ihrem Rücktritt wieder hofiert und Frank Plasbeck erklärt mir treuherzig, das die Staatsanwaltschaft ja die Ermittlungen eingestellt hat. Als wenn in Deutschland gegen Politiker und Kapital ermittelt würde. Aber so sind sie die öffentlich Unrechtmäßigen. Es geht um das Geld und um das eigene Vorankommen. Nicht um Journalismus und nicht um Wahrheit.
Egal ob bei Sabine Christiansen, daran wird auch ihre Nachfolgerin nichts ändern können, Maybritt Illner oder all den sonstigen Quatschrunden, es sind immer die gleichen Leute, immer von den gleichen dunklen Hintermännern, über die immer gleichen PR-Hanseln, als Mietmäuler in die Sendungen geschickt, wobei sie vermutlich auch noch die Themen vorgeben.
Wenn sich dann aber mal jemand wie Jens Vogt aufregt, dann kommt sofort ein Stefan Niggemeier als qualitätsjournalistisches Helferlein an die Seite der potentiellen neuen Auftraggeber geeilt, um sich schützend vor diese zu werfen. Ob er Dankbarkeit erwartet. Ich würde es nicht tun. An so vielen Aftern kann er nicht mehr riechen, um sich hochzuschleimen. Dafür ist er schon zu alt. Da nützen auch die gammeligen Preise vom grimmigen Institut nicht.
Jens Vogt radelt da auf dieser Tour rum und verdient sein Geld damit. Ja er kennt das aus der DDR, wie das im Kultur- und Sportleben so läuft. Vielleicht kennt er es nicht aus eigener Erfahrung und hat nur Abgehauen von Manfred Krug gelesen. Sollte der Niggemeier auch mal machen. Lesen bildet.
Natürlich sind es nicht nur zwei, die da eine einsame Entscheidung treffen, sondern es sind vielleicht zwanzig. Ändert das was. Wer gibt denen das Recht, die Vertreter der INSM und von Mohn/Bertelsmann zu jedem Thema ihre Demagogie zu verbreiten zu lassen, aber die Interessen der Bürger mit Füßen zu treten.
Die Vögel haben 10 Millionen für die Senderechte verballert. Die kriegen die nie zurück. Interessiert die auch gar nicht. Das haben ja nur die blöden Gebührenzahler bezahlt. Die müssen auch zwangsweise den nächsten Schwachsinn bezahlen. Die nächste Gebührenerhöhung steht ja schon an. Es ist nicht nur eine Tour de Bevormundung sondern eine ständige Desinformationskampagne, weil mit den Geldern der Bürger, nur die Interessen einer Minderheit verfolgt werden.
Ich mag die Sätze die ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender gar nicht meiner Tastatur antun, die könnte sich vor Abscheu vor diesem bigotten, moralinsauren Gehabe in Stücke auflösen, deshalb zitiere ich das ehemalige Nachrichtenmagazin:
Der Geläutertste von allen ist jedoch ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender. Ihm reicht es nicht, dass ARD und ZDF nach Jahren der kreuzbraven Jan-Ullrich-Heldenverehrung zu den Anti-Dopingsendern Ihres Vertrauens mutiert sind. Ihm ist es nicht genug, dass man aus der Tour-Berichterstattung ausgestiegen ist. Er denkt größer. Er sagt dazu noch Sätze wie: "Wir müssen wieder lernen, dass Geld nicht alles ist, sondern noch andere Maßstäbe für unser Zusammenleben wichtig sind." Das beeindruckt Moderatorin Maybrit Illner offenbar so stark, dass sie ganz vergisst, Brender zu fragen, ob es bei den schwachen Einschaltquoten der diesjährigen Tour vielleicht gar nicht so ein gewaltiges Opfer war, das Feld der privaten Konkurrenz von Sat.1 und N24 zu überlassen.
Sehr schön fand ich auch die Stelle an der dieser feine Mensch, den Vorwurf von Jens Vogt das sich laut ZDF-Bildschirmtext zwei Drittel der Zuschauer für die Tour-Übertragung ausgesprochen hatten, gleich mit einer neuen Statistik, zu einem ganz anderen Zeitpunkt, konterte. Ein kluges Kerlchen. Aber ich glaube ihm nicht. Ich kenne die Unterschiede zwischen dem aktuellen ZDF-Politbarometer und der Forsa-Umfrage. Beide unterstützen ja aktiv Frau Merkels Kanzleranspruch, aber das ZDF ist wohl mal wieder sehr weit über das Ziel hinausgeschossen. Dem Brender würde ich nicht mal die Uhrzeit glauben.
Die beste Frage in diesem Komplex stellt aber der Honigbrot-Blog
Warum ARD und ZDF jetzt aus der Übertragung ausgestiegen sind, das versteh ich nicht. Als wäre das Programm dann dopingfrei. Ich meine, dann müssten sie den Musikantenstadel aber auch aus dem Programm nehmen.
Dann müssten sie wohl den gesamten Sport aus dem Programm nehmen. Man stelle sich vor, morgen würden die Fußballer ernsthaft auf Doping überprüft. Oh weh. Oh weh. Aber darum GEZ ja gar nicht. Der Eulenspiegel hat es gut erkannt. Nein so GEZ nicht mehr.


















