CDU sagt "Wir haben die Kraft" und wir kontern: "Die Kraft zu versagen"
Äußerst interessant fand ich den soeben auf Womblog.de veröffentlichten Artikel der NachDenkSeiten mit dem Titel "CDU-Wahlkampf Slogan: „Wir haben die Kraft“". Mal abgesehen davon, dass ich das bereits auch schon einmal, noch vor der Wahlkampfkampagne der CDU, thematisierte. Mit der Kampagne der CDU habe ich mich noch nicht näher beschäftig. Zum einen, weil es meine bisherige Annahme wieder einmal bestätigte und zum anderen, weil ich keinen Sinn darin sah darüber wieder, wieder und immer wieder zu schreiben. Allmähllig hängt das Thema CDU und ihr politisches Vorgehen vielen Leuten nämlich zum Hals raus. Nichts desto Trotz gibt es im Artikel von Wolfgang Lieb einige Aspekte zum Motto der CDU, die nicht unterschlagen werden dürfen. Herr Lieb hat den Slogan analysiert und stößt dabei auf alte Sitten und Gebräuche, die rein gar nichts mit der CDU zu tun haben - eigentlich. Wäre da nicht der antike Götterglaube, der mittlerweile wohl das einzige sein dürfte was die CDU für mich wieder sympathisch macht. Aber das war es dann auch schon.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Besuchen Sie die NachDenkSeiten oder den Womblog für den Artikel "CDU-Wahlkampf Slogan: „Wir haben die Kraft"".
Worte oder mehr on air
Mit einer gewissen Schadenfreude gegenüber dem EX-Hoster des WOMBLOG können wir heute die frohe Botschaft der Auferstehung verkünden. Worte oder mehr ist wieder back On Air:
Auf viele neue Leser und weniger Ungereimtheiten bei der Aufklärung von Angebotslöschungen seitens des Hosters...
Womblog – neuer Link
Unser Netzwerkpartner “Womblog” hat vorübergehend eine neue Webadresse:
Der Account von Womblog wurde von seinem bisherigen Hoster aus nicht nachvollziehbaren Gründen gelöscht. Angeblich hätte Womblog aufgrund irgendwelcher Plugins eine Serverauslastung von 800 Prozent erreicht, soweit die Aussage des Hosters, die um den Serverbetrieb aufrecht erhalten zu können, zur Löschung geführt hätten.
Nun ist diese Aussage nicht nachvollziehbar, da wir weder die Servertechnik kennen, noch ergründen können, ob es sich bei der genannten Auslastung tatsächlich um reguläre Zugriffe auf Womblog handelte.
Ein Blick in die Logfiles hätte Aufklärung bringen können, doch das hat der Hoster durch Löschung des Accounts verhindert.
Das Netzwerk (Saarbreaker)
Guttenberg – Übernehmen Sie (sich)!
Von Lopez Suarez am 3. Juli 2009 auf womblog
Die Geliophobie oder auch Gelophobie ist Teil der Familie spezifischer Angststörungen und beschreibt eine krankhafte Angst davor, zu lachen oder ausgelacht zu werden. Dies mag mitunter verwundern, hält man sich doch vor Augen, dass mit Gel und Gewalt zurückgekämmte Haare viel eher Fratzen freigeben, die eine wilde Haarpracht doch weitaus besser verstecken könnte.
Insofern mag man dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Selbstvertrauen wohl nicht absprechen können. Ähnlich doppelgestaltig wie sein Arbeitsbereich, ist auch sein Name Hort frappierender Ambiguität: VON und ZU Guttenberg.
Beide Präpositionen teilen die Angewohnheit, dem Dativ ein treuer Begleiter zu sein, wobei man weiß, dass dieser Kasus als Instrumentalis oder Sociativus auftauchen kann. Man kann ihn sich Werkzeug und/oder Freund machen – nicht Herrn Dr.Guttenberg, sehr wohl jedoch seine Funktion, die weit über das erhabene und aalglatte Grinsen des Beherrschers der P(r)om(en)ade und promovierten Provinzadelsblaubut hinausgeht.
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Offener Brief an den Bundespräsidenten Horst Köhler: Gemeinschaft und Verantwortung
Auf womblog.de am 4. Juni 2009
Warten auf Antwort: Der offene Brief an den Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler blieb bisher unbeantwortet. Ich habe Bundespräsidenten Horst Köhler, heute erneut angeschrieben. Eine Weiterverbreitung im “Netz”, wäre schön!
***
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
als höchster Repräsentant dieses Landes stehen Sie sozusagen an der Spitze dessen, was diesen Staat in seiner inneren Struktur und äußeren Darstellung zusammenhält. Sie als Bundespräsident stehen für Demokratie, Anstand, Ethik und nicht zuletzt auch für die moralische ‘Überwachung’ elementarer Regeln einer Gemeinschaft.
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Das Grundgesetz und die Verteidigung der Menschenrechte
Von Lopez Suarez auf womblog.de am 2. Juni 2009
In dem Dokumentarspiel "Der Staat verfassungskonvent ist für den Menschen da" [1] wird der 10. August 1948 dargestellt, der Tag, an dem sich die Väter unserer Verfassung auf Herrenchiemsee zusammensetzten. Es war viel zu tun, damals beim Verfassungskonvent. Deutsche Interessen standen neben den Ansprüchen der Alliierten und parteipolitische Ideen standen neben persönlichen Erlebnissen.
Die 30 Staatsrechtler und Politiker hatten es nicht ganz einfach, den Entwurf für eine Verfassung auszuarbeiten. Auch damals galt schon die Spannweite zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zum Glück waren 1948 Pressevertreter und ein Mann, der einen KZ-Aufenthalt hinter sich bringen musste, mit dabei. Sie waren die Stimme des Volkes. Ansonsten zeichnete sich auch dort schon die uns heute gut bekannte Trennung zwischen den Menschen ab dank der mangelnden politischen Charakterbildung, die sich bis zum heutigen Tage nicht verleugnen lässt.
Das Grundgesetz wurde beschlossen und es beinhaltet grundlegende Menschenrechte für die Bürger unseres Staates. Die Themen, die heute ganz neue Brisanz entfalten anlässlich rapide zunehmender Arbeitslosigkeit, erwachen zu neuer Aktualität. Die Diskussionen damals und heute sind nicht so unterschiedlich. Was dachten die Väter unserer Verfassung zu dem Themenkomplex „Recht auf Arbeit“? Sollte es in das Grundgesetz aufgenommen werden oder nicht? Alles begann 1948 und nach 13 Tagen schließlich stand der Entwurf, der fast vollständig vom Parlamentarischen Rat und der verfassungsgebenden Versammlung verabschiedet wurde. So weit so gut. Nun haben wir ein Grundgesetz, auf das wir uns berufen dürfen.
Aber mal ganz ehrlich: Tun wir das in voller Konsequenz?
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Özdemir, so ich dir - oder Wie Mißfelder ackern lernte
Von Lopez Suarez auf Womblog.de
Wir brauchen einen Cemp, müssen sich die Grünen gedacht haben, als sie Cem Özdemir 2008 zum Bundesvorsitzenden der Grünen wählten. Dass er als Kapitän auf der Ersatzbank sitzen würde, da seine Basis ihm einen Listenplatz für den Bundestag dann doch nicht gewähren, ihn quasi als Mannschaftsführer auf der Tribüne wollte.
Dabei will das so gar nicht zum anatolisch-schwäbischen Grünen passen, dem manche vorwerfen, er habe es politisch und inhaltlich niemals über die Funktion als Quoten-Türke hinaus geschafft, seinen Migrationshintergrund gar als willkommene Kulisse für seine politische Karriere ins Rampenlicht gestellt. Wer weiß, vielleicht waren es auch die Grünen selbst, die in seinem Aufstieg eine Steilvorlage für das Propagieren einer Multikulti-Gesellschaft sahen. Cem Özdemir selbst gehört jener Schicht an, die nicht nur er selbst als bildungsfern- und fremd definieren. Als Sohn einer türkischen Arbeiterfamilie schließt er nach der Mittleren Reife eine Ausbildung als Erzieher ab. Gerade diese Berufswahl, erzählt er oft, habe ihn aufgrund seines kulturellen Hintergrunds immer wieder in Erklärungsnöte gebracht. Wenn seine türkischen Verwandten beispielsweise fragten, welchen Beruf er ausübe und Özdemir sagte, er arbeite in einem Kindergarten, ließen sich die Fragenden davon nicht beirren und bestanden darauf, seinen wirklichen, richtigen Beruf zu erfahren.
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Wir brauchen einen Cemp, müssen sich die Grünen gedacht haben, als sie Cem Özdemir 2008 zum Bundesvorsitzenden der Grünen wählten. Dass er als Kapitän auf der Ersatzbank sitzen würde, da seine Basis ihm einen Listenplatz für den Bundestag dann doch nicht gewähren, ihn quasi als Mannschaftsführer auf der Tribüne wollte.
Dabei will das so gar nicht zum anatolisch-schwäbischen Grünen passen, dem manche vorwerfen, er habe es politisch und inhaltlich niemals über die Funktion als Quoten-Türke hinaus geschafft, seinen Migrationshintergrund gar als willkommene Kulisse für seine politische Karriere ins Rampenlicht gestellt. Wer weiß, vielleicht waren es auch die Grünen selbst, die in seinem Aufstieg eine Steilvorlage für das Propagieren einer Multikulti-Gesellschaft sahen. Cem Özdemir selbst gehört jener Schicht an, die nicht nur er selbst als bildungsfern- und fremd definieren. Als Sohn einer türkischen Arbeiterfamilie schließt er nach der Mittleren Reife eine Ausbildung als Erzieher ab. Gerade diese Berufswahl, erzählt er oft, habe ihn aufgrund seines kulturellen Hintergrunds immer wieder in Erklärungsnöte gebracht. Wenn seine türkischen Verwandten beispielsweise fragten, welchen Beruf er ausübe und Özdemir sagte, er arbeite in einem Kindergarten, ließen sich die Fragenden davon nicht beirren und bestanden darauf, seinen wirklichen, richtigen Beruf zu erfahren.
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Horst Köhler oder Die Deklination von Kohl
Von Womblog am 28. Mai 2009
Nun, wer hätte gedacht, dass auch die Politik den Grundregeln der Grammatik gehorcht und somit einsilbige Eigenschaften mit dunklen Selbstlauten im Kern einen Umlaut plus männlicher Endung benutzen, um die Vergleichsform eigentlich nicht zur Debatte stehender Persönlichkeiten zu bilden. Nach Kohl wurde es also Köhler... und wird es auch noch die nächsten fünf Jahre bleiben.
Dass dies voraussehbar war, lässt sich ganz einfach beweisen. Schließlich sollte man sich vor Augen halten, dass Köhler als Hersteller von Holzkohle mitunter sehr viel Sitzfleisch beweisen mussten, um in Einsamkeit und bei hohen Temperaturen ihre Meiler zu bewachen und Zustände der Angst, wie aber auch Brandnarben und sonstige Brandzeichen alleine die Stirn zu bieten.
Insofern konnten weder Gesine Schwan, Peter Sodann noch andere schimmer(l)nde Figuren verhindern, dass Deutschland auch die nächsten fünf Jahre mit ansehen muss, wie Horst Köhler dafür sorgt, dass die Begeisterung für ihn weder zu hohe Flammen schlägt noch ganz erlöscht. Dafür hat er ja sein Handwerk gut gelernt und weiß, wann er wo kleine Löcher verschließen oder auch aufstechen muss, um den Zug des wind of change immer im optimalen Pegel zu halten. Der Verkohlungsprozess hat indes längst begonnen und es schein kein Entrinnen aus dem feuerschacht zu geben.
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Der Knopf der Kanzlerin
Von Lopez Suarez auf Womblog am 27. Mai 2009
Das kleine Café am Rand eines Dorfes im Westerwald bietet heute den Rahmen für Lopez Suarez` Interview mit Angela Merkel. Die Nachmittagshitze lastet schwer auf dem auch sonst ruhigen und beschaulichen Ort und scheint alle bis auf die italienische Kellnerin zu lähmen.
Die Ankunft der Kanzlerinnenlimousine sorgt für Aufregung in dem kleinen Café, vergessen ist die Hitze. Frau Merkel, die von einer Wahlkampfveranstaltung in Montabaur kommt, verlässt den Fond ihres Wagens und tritt lächelnd auf Lopez Suarez zu. Sie trägt ein rosafarbenes Sakko und wirkt frisch, ausgeruht und völlig unbeeindruckt von der Hitze. Nachdem sich die beiden unter einem Sonnenschirm niedergelassen haben, beginnt Lopez Suarez mit seinem Interview.
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