Wowereit und die Schule
Das rot/grüne Desaster in Berlin
Ein paar Kilometer Autobahn reichten SPD und Grünen um ihre totale Handlungsunfähigkeit zu beweisen. So sieht das Ganze zumindest vordergründig aus. Sicher hatten die Grünen ihrer Klientel geschworen, gegen die Autobahn zu sein, aber solche Schwüre halten normalerweise nur bis zum Wahlabend und selbst die Grünenwähler haben ja keine sinnvollen Argumente gegen die Autobahnerweiterung in Berlin. Es geht lediglich um das bewahren von Positionen im täglichen politischen Stellungskrieg.
Berlin hat gewählt
Das allerwichtigste zu erst. Die NPD bleibt bei den Sonstigen. Ihre Gasgeben Kampagne und all die vielen Werbeschildchen für den Verein haben nichts genutzt. Sie sind draußen und das ist gut so. Noch viel schöner aber ist das Ergebnis der FZP, ja die FDP muss sich jetzt umbenennen. Fast Zwei Prozent sind nicht nur das Wahlergebnis sondern auch der neue Parteiname. Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper (FDP) hat auch schon den Schuldigen an der Misere ausgemacht. Rösler mit seinem euroskeptischen Vorprellen wird wohl die Prügel einstecken müssen.
Die Grünen und ein echter Wowereit
Gestern vor 10 Jahren trat Klaus Wowereit mit dem Spruch: "Ich bin schwul, und das ist auch gut so." ins Rampenlicht der bundesdeutschen Öffentlichkeit. Das war damals und ist auch heute noch ein guter und mutiger Satz. Allerdings sind ihm keine anderen vergleichbaren Sätze oder Taten gefolgt. Wenn man auch nur etwas Glanz bei ihm sucht, dann bleibt sein Glanz als Partybürgermeister, wo er wirklich auch bei der nebensächlichsten Fete immer eine gute Figur machte. ["Die Grünen und ein echter Wowereit" mehr »]
Die Befreiung und die Pumpe
Vorige Woche war die deutsche Kanzlerin in Moskau. Sie nahm an den russischen Siegesfeiern über Deutschland teil. Da diese sich zum 65. mal jähren, war es ein würdiger Anlass und die Einladung einer deutschen Kanzlerin zu diesem Termin zeigt, wie sehr sich die Beziehungen verbessert haben. Für die Russen ist der 8. Mai der Tages des Sieges und daran haben sie auch nie Zweifel gelassen.
Angela Merkel und viele andere bezeichnen die verdiente Niederlage Deutschlands gerne als Befreiung. Das klingt ja auch gleich viel netter. Man ist befreit worden, anstatt einen Krieg zu verlieren. Das war ja vor allem auch die ständige Lebenslüge in der DDR. Damit hatte man sich von Nazideutschland distanziert und war nicht betroffen von der Niederlage. Angela Merkel wuchs in dieser und schlimmeren Lüge auf. ["Die Befreiung und die Pumpe" mehr »]
In Berlin zeichnen sich die Ewiggestrigen gegenseitig aus
In Berlin gibt es für alles irgendwelche Befürworter und entschiedene Gegner. Der Alexanderplatz ist alles andere als eine architektonische Großtat sondern ein eher schmuddeliger Platz, dessen einziger Charme vielleicht die netten Hunde der Obdachlosen sind, die dort ständig herumhängen. Aber diese Tristesse der aus dem Stalinismus geborenen Aufmarschflächen, soll nun noch getoppt werden.
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Kein Riesenrad für Berlin
Es war am 1.Februar 2007 als Delbrück Bethmann Maffei AG, die zur ABN AMRO Gruppe gehört, für ihren Fond "Global View" ein Nachtragspapier herausgab. 100 Millionen Fondanteile sollten mehr herausgegeben werden, um auch ein Riesenrad in Berlin auf dem alten Wirtschaftshof des Zoos errichten zu können.
Riesenräder sind toll wie das in London zeigt und alte wie das im Wiener Prater sind noch toller, weil längst bezahlt. Berliner Politiker überschlugen sich vor Freude. Die Mahner wurden übertönt und Duckhome ist derartigen Kummer in Berlin so gewöhnt, dass keine Veranlassung bestand das Thema überhaupt aufzugreifen. Werfen wir das Geld eben durch ein Riesenradfenster. Kein Problem. Weg ist es sowieso für Wowereits SchickiMicki Gesellschaft aus C-Prominenz und zweifelhaften Sportlern. ["Kein Riesenrad für Berlin" mehr »]
Berlins Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) wird umgebettet
Nun ist sie 66 und will sich nach eigener Aussage aus der Politik zurückziehen, nach, wie sie meint 40 Jahren aktiver Politikarbeit. Das könnte ein ehrenwerter Ausstieg aus der Politik sein. Allerdings dürften die Berliner, dieses wohl etwas anders sehen. Selbst dem Vorsitzenden der Linken, Klaus Lederer, fällt es schwer ein paar Worthülsen zu finden, die das, was Heidi Knake-Werner als aktive Politikarbeit bezeichnet, auch nur annähernd zu untermauern.
Er faselt gegenüber der Morgenpost von öffentlicher Beschäftigung oder Sicherung der Projekte gegen Rechtsextremismus, über die Integrationspolitik oder die Sicherung der öffentlichen Unternehmen der Daseinsvorsorge. Bla, bla, bla. Tritt man einen beliebigen Berliner vors Knie und fragt ihn dann wer Heidi Knake-Werner ist, dann reichen die Vermutungen von irgendeiner Beknackten bis zu der seit langem toten Ilse Werner. Das die Dame Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, weiß so gut wie niemand. ["Berlins Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) wird ... »]
Jül - Eine gute Sache droht am Geiz des Berliner Senats zu scheitern
Unterricht in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (JÜL) in der Grundschule war eine einfache aber zweckmäßige Idee um den Unterricht effektiver zu machen, den Kindern selbstständiges Lernen zu vermitteln und über gegenseitige Hilfe, die Sozialbindung altersübergreifend zu verstärken. Der zumeist sture Frontalunterricht wich einem fröhlichen Lerntummelplatz in dem die Kinder schnell eigenverantwortlich und teilweise geradezu wissensüchtig agierten.
Als Vater der selber eine Tochter in einer JÜL Klasse hat, bin ich nach wie vor von der Idee begeistert und auch als Elternsprecher kann ich nur wenig Kritik äußern. Zwar gab es Eltern die meinten der Lernfortschritt sei in der zweiten oder dritten Klasse langsamer als in "normalen" Klassen, was aber zumeist daran liegt, dass diese Eltern die Summe der schriftlichen Aufgaben als Leistungsnachweis sieht, während die eigentliche Lernleistung, mit modernen Lehrmitteln, sich so kaum an die Eltern vermitteln lässt. ["Jül - Eine gute Sache droht am Geiz des Berliner Senats zu ... »]
Bitte nicht Thilo Sarrazin als Chef der Bundesbank
Wenn es neben Wolfgang Schäuble noch einen deutschen Politiker gibt, der vom Hass gegen seine Mitmenschen scheinbar förmlich zerfressen wird und der keine Möglichkeit ausläßt, anderen weh zu tun, dann ist das Thilo Sarrazin. Bei dem müssen die Hartz-IV-Empfänger verdursten oder verhungern, sollen frieren. Während er bei anderen mit unmenschlicher Härte vorgeht, sind seine eigenen miesen Geschäfte, genauso wie das unmögliche Verhalten seiner Frau gegenüber Schülern und Eltern, natürlich völlig in Ordnung.
Es ist schon seit einiger Zeit klar, dass es sich der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, auf Dauer nicht leisten kann, mit dem Unsympathen Sarrazin in einer Regierung zu sein, ohne dass er selbst auf seinem Weg nach oben Schaden nimmt. Seit langem brodelt also in Berlin schon die Gerüchteküche, wie Wowereit es intelligent schaffe, Sarrazin ohne Krach loszuwerden. Klar ist auch, dass dessen neue Position ihm ein hohes "Ansehen" unter seines"gleichen" und viel Geld verschaffen soll. ["Bitte nicht Thilo Sarrazin als Chef der Bundesbank" mehr »]
Es ist schon seit einiger Zeit klar, dass es sich der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, auf Dauer nicht leisten kann, mit dem Unsympathen Sarrazin in einer Regierung zu sein, ohne dass er selbst auf seinem Weg nach oben Schaden nimmt. Seit langem brodelt also in Berlin schon die Gerüchteküche, wie Wowereit es intelligent schaffe, Sarrazin ohne Krach loszuwerden. Klar ist auch, dass dessen neue Position ihm ein hohes "Ansehen" unter seines"gleichen" und viel Geld verschaffen soll. ["Bitte nicht Thilo Sarrazin als Chef der Bundesbank" mehr »]
Was macht der Wowereit in Peking
Natürlich fahren alle gerne zu Olympia, die Leute aus der herrschenden Klasse und einige wie Wolfgang Schäuble haben ja auch Grund dazu. Wo anders als in China kann man den Unterdrückungssstaat, den er für Deutschland plant, schon einmal in Betrieb sehen. Was der Verteidigungsminister Jung in Peking macht, ist auch einfach zu erklären. Er stimmt den Krieg gegen Russland, schon mal mit den Chinesen ab. ["Was macht der Wowereit in Peking" mehr »]
Möge die Macht mit Ihnen sein
Die GAL in Hamburg hat sich entschieden. Für die Macht. Das hatte ich auch nicht anders erwartet. Ich hab nur ganz kurz einen Redner gesehen den ich nicht kenne und der ganz ehrlich sagte, das die Grünen die Macht wollen. Er meinte die Gestaltungsmacht.
Träume sind eine wunderbare Sache. Macht und Geld auch. Ich verstehe die GAL und kann ihren Wunsch nach Macht mitempfinden. Ich schreibe ja hier in meinem Blog auch nicht für Veränderungen, weil ich sonst mit meiner Zeit nichts anzufangen wüsste, sondern weil ich Leute sammeln und etwas verändern will. Schreiben kann ich auch an meinen Krimis oder Fachbüchern.
Die GAL hat einiges an Kröten gefressen um in diese Koaltion zu kommen. Damit meine ich nicht die Elbvertiefung. Darüber lässt sich in Wirklichkeit gar nicht diskutieren, wenn man den Hafen behalten will. Ist Wilhelmshaven erst ausgebaut, wird es ohnehin schwer. Wenn Hamburg den Hafen aufgibt, kann es im Grunde genommen auch gleich irgendwo anders ganz neu anfangen.
Ich meine auch nicht das Kohlegroßkraftwerk Hamburg-Moorburg. Das ließe sich ja mit Hilfe des Stints leicht, wenn auch sehr teuer, verhindern. Nur wird sich diese Frage nicht mehr stellen. Vattenfall wird sich, wenn sie es nicht schon gerade tun, möglichst bald auch noch eine weitere Nutzung der Restwärme einfallen lassen. Bei den aktuellen Energiepreisen, sind komplexere Wärmetauscher für den Niedrigtemperaturbereich nämlich auch von den Kosten her interessant.
Elbe und Kohlekraftwerk, da gibt es keine Wahl. Leider nicht. Aber all die vielen schönen Dinge aus dem Koalitionsvertrag, die Ideen zu Verbesserungen oder auch nur vermeintlichen Verbesserungen für die Menschen werden nicht kommen.
Ole von Beust hatte zwar Kreide gefressen, aber das Olle Biest ernährt sich nicht von Kreide, der ist Fleischfresser und vertritt ganz andere Interessen als die Grünen an der Basis zu ahnen vermögen. Er ist nicht dumm, er kommt nicht sofort mit dem ganz großen Knüppel. Aber er wird sehr schnell anfangen nein zu sagen.
Koalitionsvertrag hin, Koalitionsvertrag her. Das hat die Linke in Berlin auch nicht geglaubt, das sie zwar die Prügel auch mit bekommt, aber trotzdem nichts zu sagen hat. Unser regierender Partybürgermeister lächelt immer fein, wenn die Linke aufmuckt und zeigt denen die Visitenkarte von Pflüger und die Liste im Vorzimmer des Regierenden, in die Pflüger immer einträgt wo er so ist, damit der Regierende ihn sofort als neuen Koalitionspartner erreichen kann.
Hat sich was mit Gestaltungsmacht. Die Linke in Berlin hat Gestattungsmacht. Sie darf dem Regierenden gestatten, das er das macht, was er sowieso machen will. Aber sie hat zumindest ein Mitspracherecht. Auf der Fraktionstoilette darf sie sagen was sie will, solange sie das leise tut.
Genau das wird den Grünen in Hamburg passieren. Wenn sie etwas gestalten wollen, dürfen sie sicher irgendeinen Park umbepflanzen. Natürlich nur wenn die Pflanzen und die Arbeit aus der Fraktionskasse kommen. Macht haben sie auch. Sehr theoretische Macht. Sie könnten die Koalition verlassen und damit das Geld, die Dienstwagen, die theoretische Bedeutung. Den Schritt werden sie nie gehen, sie machen es wie die Linke in Berlin. Sie machen die Augen zu und träumen.
Ihre Wähler werden mit den Ergebnissen leben müssen. CDU Politik eben. Anders als die Linke, ist das für die Grünen ja auch nicht ganz so schlimm. Ein paar Brandreden, irgendwelche Einzelaktionen und man ist da angekommen, wo man hin wollte. Man ist die grüne FDP. Metzger ist wohl zu früh gegangen.
Spannend wird nun, was die FDP machen kann, um die Menschen davon zu überzeugen dass sie noch gebraucht wird. Politisch hat sie, außer bei allfälligem Verrat ja nie etwas bewegt. Sympathieträger hat sie seit Walter Scheels "Hoch auf dem gelben Wagen" nicht mehr. Selbst FDP Wähler können die miesepetrigen Gesichter, das Gelabere von der roten Laterne und das Gerede eines Niebel und Westerwelle nicht mehr hören.
Auch die Nachfolger wie Dr. Philipp Rösler aus Niedersachsen von denen man ja Ideen erwarten könnte, reden den verbrauchten alten Quark weiter und scheinen nicht bemerkt zu haben, das sich heute einfacher Verrat nicht mehr auszahlt. Da muss schon mehr geliefert werden. Es reicht auch nicht dem Kapital nach dem Mund zu reden, das erledigen schon CDU und SPD. Selbst die Grünen können das schon ganz gut.
Wenn Hamburg eine Veränderung bedeutet, dann ist es vielleicht, das in Hamburg das Ende der FDP eingeläutet wurde.
Wowereit bringt sich in Position
Da strebt doch wer nach Höherem:
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat seine Partei aufgefordert, die Ausgrenzung der Linken auf Bundesebene zu beenden. "Das trägt zu ihrer Entzauberung bei", sagt Wowereit der ZEIT. Gleichwohl schließt er ein rot-rotes oder rot-rot-grünes Bündnis für die Bundestagswahl 2009 aus. "Ich sehe nicht, dass die Linkspartei im Bund 2009 regierungsfähig wäre", sagt Wowereit.
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Wowereit kündigt weiter ein Nein seines Landes im Bundesrat an, sollte die Privatisierung der Bahn anders als über das Volksaktienmodell realisiert werden. Die SPD hat-te auf ihrem Hamburger Parteitag im Oktober 2007 dieses Modell beschlossen. "Einer Lösung, die nicht dem Wunsch von Hamburg entspricht, wird das Land Berlin im Bun-desrat nicht zustimmen", sagt Wowereit.
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Wowereit verteidigt die außerplanmäßige Rentenerhöhung um 1,1 Prozent. "Wir dürfen die ältere Generation nicht abkoppeln", sagt er. "Eine reiche Industriegesellschaft kann nicht so viele alte Menschen in Armut halten." Es gebe "Massen von Rentnerin-nen und Rentnern", denen es sehr schlecht gehe. "Ein System, das allen Arbeitnehmern eine Tarifsteigerung beschert, während der Rentner immer nur 50 Cent be-kommt, kann nicht funktionieren", sagt Wowereit. Er zeigt Verständnis für die wachsende Wut der Senioren: "Rentner können kein Streikrecht wahrnehmen, sie können Druck nur noch ausüben, indem sie sich als Wähler verweigern. Das ist völlig legitim."
Gut gebrüllt werdender Kanzlerkandidatenkandidat kann man da nur sagen. Aber das Ganze ist wohl mehr das Röhren eines weiteren Platzhirschen der seine Stimme erprobt, obwohl die Brunftzeit noch in weiter Ferne liegt. Viel Wert hat das Gebrüll auch nicht und klingt seltsam quiekend und so gar nicht nach Hirsch.
Mit der Linkspartei da würde was gehen, das sieht er schon. Er weiß aber, dass die im Bund nicht so zahm und kuschelig sind wie die in seiner Berliner Regierung. In Berlin findet Linke ja nur als Abnickmasse zu den Vorschlägen der SPD statt. Vermutlich würde die Linke in Berlin auch nackt unter dem Absingen schmutziger Lieder durchs rote Rathaus toben, um an den Fleischtöpfen zu bleiben. Solche Linke sind dem Wowi ein Wohlgefallen. Die müssen sogar freundlich lächeln wenn Sarrazin ihnen auf den Fraktionsteppich kackt.
Die Bahnprivatisierung ist ein tolles Thema. Da kann man so recht von Herzen nein sagen im Bundesrat. Weil es völlig egal ist. Die Bahn wird an die Heuschrecken verschenkt und Ende ist. Für oder gegen was Berlin dabei stimmt, spielt keine Rolle, weil die Mehrheit der unionsgeführten Länder die Sache entscheidet. Da sagt er also laut nein, weil es ihn und die SPD nichts kostet. Natürlich bringt es auch nichts.
An die Rentner denken kann er auch. Das ist wie die Sache mit dem Focus. Immer an die Leser denken, die dürfen nicht mitkriegen welchen Scheiß wir schreiben. So jetzt auch Wowereit. Da pinkelt er fröhlich aus der großen Gießkanne eine Rentenerhöhung von durchschnittlich 4 BVG-Fahrscheinen aus und freut sich das alle nass werden. Damit löst er nicht das Problem der wirklich armen Rentner, nützt den Kassen und Kommunen nicht, belastet die Jugend und hat auch nur wieder mal so getan, als ob etwas getan wurde.
Man muss die unteren Renten, die der Armen richtig erhöhen und man muss im oberen Teil der Renten, die Erhöhung noch länger aussetzen um ehrlich zu sein und das richtige zu tun. Aber die Rentenerhöhung ist ja nichts anderes als ein vorgezogenes Wahlkampfmanöver das nach der Wahl wieder eingestampft wird. Sand in die Augen.
Ich frage mich allerdings weshalb Wowereit zu diesem Zeitpunkt nach vorne tritt. Natürlich will er Kanzler werden. Warum auch nicht. Wir hatten schon schlechtere. Schröder, Merkel, Kohl. Aber weshalb jetzt? Nur um zu zeigen das er da ist? Zu früh und zu laut. Oder hat sich die Sache Beck schon erledigt und er muss deshalb parteiintern Farbe bekennen. Das könnte es sein.
Es geht gar nicht um die Kanzlerkandidatur. Es geht um den Parteivorsitz. Soll Steinmeier doch für 2009 den Kanzlerkandidaten geben. Da ist eh nichts zu gewinnen. Bestenfalls eine Juniorrolle in einer großen Koaltion mit einem geschwächten Steinmeier, die man dann zur Halbzeit mit Krawall beendet. Die Taktik könnte klappen, wenn es dann bei der SPD noch für eine Machtteilhabe reichen würde. Aber davon träumt vielleicht nur noch ein Wowereit.
Realistisch ist Jamaika mit einer untergebutterten FDP. Dazu eine SPD die sich in Richtung aller anderen Parteien auflöst. Wer dabei Parteivorsitzender sein mag, hat meinen Segen. Irgendwer muss ja das Licht ausmachen. Obwohl - da brennt doch schon lange keins mehr.
Die Linke zu Thilo Sarrazin Speiseplänen
Der von mir schon sehnlichst erwartete Kommentar der Linken zu den Gemeinheiten des Herrn Sarrazin, ist mit Datum von Gestern im Internet zu finden:
Menschenwürde ist mehr als Bratwurst und Sauerkraut
Zu den »Speiseplänen« von Finanzsenator Thilo Sarrazin erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer:
Auch wenn Herr Sarrazin es sich nicht vorstellen kann: Ein menschenwürdiges Leben besteht aus mehr als Bratwurst und Sauerkraut. Und es beginnt damit, dass man von gut bezahlten Beamten nicht jeden Bissen vorgerechnet bekommt.
Herrn Sarrazin steht es frei, seinen privaten Speiseplan mit dem Taschenrechner aufzustellen. Mit der Lebenswirklichkeit hunderttausender Berlinerinnen und Berliner haben seine Rechenkunststücke jedoch nichts zu tun.
Zum wiederholten Male offenbart Herr Sarrazin mit seinen Äußerungen ein Maß an Borniertheit und Zynismus, das ihn für eine ernsthafte politische Debatte über die Angemessenheit der ALG-II-Regelsätze schlicht disqualifiziert. DIE LINKE in Berlin sieht sich angesichts solcher Beispiele in ihrer Forderung nach deren Anhebung nur bestätigt.
Wenn das eine angemessen Reaktion der Linken auf die bodenlosen Gemeinheiten des Herrn Sarrazin ist, dann haben die Linke und ich sehr unterschiedliche Ansichten über Angemessenheit. Herr Sarrazin benutzte einen üblen Trick aller Roßtäuscher, in dem er zwar einen Teil der Wahrheit erklärte, die generelle Lahmheit seines Gaules allerdings verschwieg. Natürlich kann ich Preise auf Sarrazins Rechnung herunterbrechen. Wenn ich den Preis für eine Tonne Kohle in Südafrika rechne, dann verstehe ich auch nicht weshalb Sarrazin Diäten braucht. Aber leider liegt die Kohle zu dem Preis eben nur in Südafrika und selbst Sarrazin hätte Mühe einen Frachter voller Kohle in seinem Keller unterzukriegen.
Das Sarrazin die Leute belügen, täuschen und betrügen will, ist sein gutes Recht. Schließlich ist er in der heutigen Sozialdemokratie. Da ist alles erlaubt was den Menschen schadet. Das sich sein Bürgermeister, der ja in der gleichen Partei ist, nicht traut etwas zu sagen, war auch klar. Der müsste ja erst den Champagner vom letzten Buffet und die Gänsestopfleber herunterschlucken. Den guten Geschmack für die Menschen in dieser Stadt zu opfern, käme ihm aber nie in den Sinn.
Die SPD handelt wie die SPD eben handeln muss. Neoliberal und menschenverachtend. Aber die Reaktion der Linken lässt Böses erahnen. Ein liebevolles DuDu, das sollst du aber nicht tun, und die Linke geht zur Tagesordnung über. Wenn das alles ist Herr Lederer, dann ist die Linke mittlerweile gut in der deutschen Politik angekommen. Viel schneller als die Grünen es seinerzeit schafften.
Wenn es der Linken lieber ist, mit dem menschenverachtenden Herrn Sarrazin in einer Koaltion zu sitzen, als ein Machtwort zu sprechen, dann macht es einfach keinen Sinn mehr für diese Linke zu kämpfen. Nach Sarrazins letztem Ausfall und seinen eigenen Verfehlungen der Vergangenheit, wäre es an der Zeit gewesen, den regierenden Bürgermeister Wowereit darauf hinzuweisen, das sich entweder sein Sarrazin entschuldigt, oder er mit Herrn Pflüger als Juniorpartner regieren darf.
Aber wahrscheinlich erwarte ich von der Linken viel zu viel Kopf und Arsch und sogar Rückgrat. Vermutlich sind auch die Linken alles schon gut angepasste Politiker. Nur warum soll ich dann Stimmung für sie machen oder sie gar wählen. So nicht liebe Leute. So ganz sicher nicht.
Und dann war da noch der schmutzige Wolfgang Börnsen
Diesem vollständig verkommenen CDU-Politker ist es in Berlin zu langweilig für seinen verwöhnten Abgeordnetenthintern. Deshalb meint dieser Mensch, der in seinem Leben noch nie gewählt und immer nur über die Landesliste in Parlamente gespült wurde, er müsse das Geld, das Berlin für die Landesbank bekommt, nun für Kultur ausgeben.
Hätte die Berliner Drecks-CDU und ihre leitenden Herrschaften, das intakte Berliner Bankensystem nicht zur eigenen Bereicherung und weil sie zu dumm waren, sich die Schuhe zuzubinden, bis auf den letzten Pfennig ausgeplündert, hätte Berlin diese Bank nicht verkaufen müssen. Wir müssen damit aber leider die Schulden bezahlten die uns die verkommene CDU des Herrn Börnsen beschert hat.
Wenn es Herrn Börnsen aber in Berlin nicht gefällt, gibt es jede Menge Ausweichmöglichkeiten. Er darf sich gerne nach Bönstrup zurückziehen und das dortige kulturelle Leben genießen. Dem Berliner Bürgermeister ist nur zu empfehlen, das er den kulturellen Wünschen gelangweilter CDU-Prolls nicht nachkommt, sondern rigeros die Subventionen für Theater, Oper, und Operette auf Null kürzt, damit die wirtschaftliche Eigenverantwortung auch hier greifen kann.
Für den Wähler muss aber klar sein, was die CDU will. Den Bürgern den Mindestlohn nicht gönnen, aber den eigenen Arsch kostenlos ins Theater oder die Oper getragen bekommen. Nein, ich erwarte nicht das Herr Börnsen nicht schämt. Dafür dürfte bei dem gar keine Anlage vorhanden sein.
Lasst Mehdorn ziehen!
Hartmut Mehdorn ist als Bahnchef doch überaus erfolgreich. Dieses Jahr wird er den Gewinn seiner Juxbude verdoppeln, hat er der FTD versprochen. Für dieses Blättchen reicht das ja auch, Fakten interessieren die eh nicht. Damit ist Mehdorn ein Musterbeispiel für einen deutschen Manager. Ein Totalversager, der sich auch noch selbst belügt. Wie viele seiner Kollegen auch.
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Ach du mein lieber Franz, das war dein letzter Tanz
Nun ist er aber beleidigt der Franz Müntefering. Spielstand Müntefering/Schröder gegen die SPD 14 : 23. Das ist dann aber doch einmal ein erfrischendes Ergebnis. Ein solches Ergebnis mag zwar unsere Medien überraschen, alle Freunde der deutschen Sozialdemokratie wird es begeistern. Es ist völlig verständlich und richtig das Müntefering nun nicht mehr als Parteichef kandidieren will. Auch als Arbeitsminister ist er nicht mehr tragbar. Außer ihm selbst und der Schröderclique wollte ihn sowieso keiner mehr. Er kann seinen Wasserhövel gleich mitnehmen in den Ruhestand. Der ist als Bundesgeschäftsführer auch nicht mehr tragbar.
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