Ich probiere es nochmal. Alle, die vom Marxismus viel verstehen, sollen jetzt bitte nicht weiterlesen. (Man möchte sich ja nicht blamieren). Alle anderen, die sich an Marx nicht so richtig rantrauen, lade ich ein, es mit mir zu versuchen.
„Der tote Hund beißt. Karl Marx neu gelesen“, heißt ein Buch von Barbara Sichtermann, erschienen 1990 im Wagenbach Verlag. Das war mein Kaliber, das habe ich gelesen. 1990, das war die Zeit, als man überall die Irrtümer und blinden Flecken bei Marx in den Focus rückte. Als nun die aktuelle Krise zu eskalieren anfing, blühte die Erwartung an die Analysen von Marx wieder auf, auch in Form von Kapital-Lese-Kursen, die uns inzwischen viel Lesematerial bescherten. Im Rahmen der entsprechenden Kurse der Rosa-Luxemburg-Stiftung fand im Juli ein Begleitseminar statt, mit dem Thema. „Der Traum von der Befreiung durch direkten und gerechten Tausch: zur Kritik der einfachen Warenproduktion.“
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